Ausgabe 
4.2.1921
 
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Srettag,

171. Jahrgang

Erstes Blatt

men ausmache.

worden.

Türkische Forderungen.

u. a tagte: Tie Konefven; beschäftigte sich in der frauvtt'ache mit der Enttvaffnunasfiage, dem Crien Problem unb der Fruge der Diedergutmach- ung. Tie EnIwasfnungSsraae sei unter Androhung von Sanktionen zur teilen Beftiedi- gungFrankreichS gelöst morden. DieW ieber g ut- machungsfrage mußte vom Standpunkte der

Der dritte Teil der Densschrist befaßt sich mit brr Fraae des Transport-s und erklärt eine Racklieferuna ter in den lebten Monaten info'qt Transov'-ts^mieriakriten entstandenen tütfftfoibe für unmöglich da sie iura Teil durch bösere (Ge­walt »um Teil durch Vertagungen der Reparn- tion-'-kommission und der Empfangsländer selbst

Die deutsche Einfuhr nach den Vereinigten Staaten.

Paris, 3. Febr. 'WTB/> fravas meldet aus Washington, daß sich nach den amtlichen Aufstellungen die deutsche Einfuhr nach den Vereinigten Staaten im Jahre 1920 auf 89 Millionen Dollar belaufe.

Brianö über die pariser Konferenj.

Paris,3. Febr. Ministerpräsident Briand > brüte in der Sammer eine Erklärung über die «bnisse der Pariser Konferenz ab, in der er

entstanden sind.

In zwei Anlagen werden die teut'cfrn Mast- nabten rur Steigerung der fivblen'örterung und die Verteilung der deutschen Lvhtensöcderung dar­gestellt.

Staatssekretär Bergmann in Berlin.

Paris, 4. Febr WTB. Nach einer klage 1_ fravas Meldung aus Lvnstantimrpel wird die'werden wird.

schlossen.

Der Ausschuß für AuSwärtlgeS.

Berlin, 3. Febr. <9Bo(ff.) Der AuS« schuß für auswärtige Angelegen­ste i t e n ist heute vormittag zu einer längeren streng vertraulichen Besprechung zutammen- getrelen. Ter Minister teS Arußern Dr. Si- . m o n S naknn an der Sitzung teil.

iVolizeiagenten auf Grund ein« An­klage wegen versuchten Todschlags dnatitiiÄ * werden wird.

Berlin, 3. Febr. Wolfs.) Die die B. 8- am Mittag" erfährt, ist Staatssekre­tär Bergmann beute vormittag in Verlm angekommen und sofort vom Bahnhof nach dem Neichsfinanzm'nisterium gefahren, um über die Lage in Paris zu berichten.

Berlin, 3. Febr. Wolff s Die Mi- nistervräsidenten der deutschen an- de r find zu Besprechungen über die neuen Ententenoten nach Berlin eingeladen

trag von SevreS eing«äumt werden.

2. Autonomie von Thrazien auf bef Grundlage deS NationalitLtenrechtes.

3. Verbleib der durch den Bcrttag wie SevreS Armenien zugewiesenen türkischen Ge­biete unter türkische Souveränität

1. Abänderung der WirtschaftSNauseln. die die Souveränität und die Unabhängigkeit der Türkei einschränken.

5. Abänderung der militärischen fiXmifeht in dem Sinne, datz die Türkei daS Recht bv» kommt, eine Armee zu unterhalten, die ihreiff BerteidiaungSbcdürsnissen entspiicht.

Berichte auS Angora besagen, daß bet nationalistische Rat eine vollständige Revi­sion der Repressalien und wirtschaftlichen so­wie finanziellen Bestimmungen des Ver­trages von SevreS forbere.

Pilsudoki in Bari».

Paris, 4. Febr (WTB.) Marschall P i ls u d S ki ist gestern vormittag in Paris ein getroffen.

Aus dem Qauptau$fi)ub der Reichstags.

stehen werden. Wie sieht es denn heute unter den Wirkungen dersozialen AuSfubrabgabe" in Ervortindustrie und Handel aus? Wer ein wenig in diesen Dingen steht, weiß, daß ganze Gewerbezwe'ge heute schon lahmliegen, zu Be- triebSeinschränkungen und Arbeiterentlassun­gen gezwungen find, weil sie es mit der aus- ländiswen Konkurrenz schon nicht mehr auf­nehmen können. Die Ausfuhrabgabe war ge­dacht und eingerichtet auf die außerordenv- lichen Valutagewinne der deutschen Expor­teure, die auS dem schlechten Markkurs und der daraus resultierenden billigeren Preisge- staltting ihrer Fabrikate die Möglichkeit ge­wannen, ihre Ware mit hohem Gewinn jen­seits der deutschen Grenzen zu veräußern. Um diese Konjunkturprofite teilweise wenigstens der Allgemeinheit zuzuführen und um gleich­zeitig der Verschleuderung deutscher Werte vorzubeugen, wurde die Ausfuhrabgabe eingerichtet, die natürlich in dem Augen­blick die Berechtigung verlor, wo diese günstige Konjunktur aufhörte. Für zahlreiche Gewerbezweige ist der Zeitpunkt schon ge- kommen und für andere nähert er sich von Tag zu Tag: die Besserung der Mark auf der einen, die Weltabsatzkrise und die sinken­den Deltmarttpreise auf der anderen Seite haben dem Zustand ein Ende gemacht, daß die deutsche Industrie und der deutsche Ex­porthandel mit der ausländischen Konkurrenz so überaus erfolgreich in Wettbewerb treten konnte, freute seufzt man unter der AuS- fuhrabgabe und verlangt immer dringlicher iTyre völlige Beseitigung, da sie verschiedent­lich den ausländischen Verkaufspreis für

Ter Berliner Berichterstatter der ,,T i m e 8 meldet, Lord d'Abernon sei ic&t nach Berlin zu- rüdgelebrt. Man sei der Ansicht. daß die Lage sich letzt auf einer vernünftigeren Baus ent* otAnMumrtr her I andlc, wenn der englische Botschafter in der- ?- £f L t hrlmstraße Erörterungen at ui logen habe.

I In einem Leitartikel schreibt die Time»": ?zn. I Wenn bie Alliierten die Erklärung kimonfl als

* die wirk.icke Darlegung der fra.tung Teutichlande ansehen sollen, würden sie sich bereit-3 einer ernsten nft er-1 Lage gegenüber gestellt sehen, die die Alliierten nad) der Erklärung Brands vermeiden möchten. ö - I Tie Sanktionen würden Tcutschland aus-

deutsche Fabrikate heute noch über den Preis der fremdländischen Konkurrenz treibt. Wie hoch ist nun dieser deutsch« Zoll auf die eigenen Fabrikate, der es zuwege bringt, daß wir unsere Konknrrenzsähiakeit immer mehr einbüßen? Man wird erstaunt sein, wenn man hört, daß er heute, nach dem fort­gesetzten Abbau der Abgabe, im Durchschnitt etwa 12 Proz. beträgt. Es wird daraus ersichtlich, wie gering die Spanne ist, die nuferer Ausfuhr bleibt, und welche Folgen entstehen müssen, wenn nun, nach dem Diktat der Pariser mcifen Manner, eine neue zwölf- prozentige Abgabe auf unsere Ausfuhr gelegt

Die Ausfuhr würde im großen und gan­zen überhaupt anfbören unb damit, da auch die Aufnahmefähigkeit des inneren Marktes immer mehr abnimmt die Produktion in einem Umfang eingeschränkt werden müssen, der eine Krise von fctnverstwiegender wirt­schaftlicher Und sozialer Bedeutung unver- tncidlich machte. Das wird ja nun zwar den Herren Loucheur unb Genossen wenig Sorge machen: dagegen dürfte sie vielleicht die Frage interessieren, wie wohl eine derartig darniederlieaende Volkswirtschaft obendrein noch Baren tscktadigungen von mehreren Mil- liarden jährlich ausbrtngen soll. Man scheint darüber noch wenig nachaedacht ru haben, sonst wäre man doch vielleicht auf die nun seit Ibbr und Tag gepredigte Binsenwahrheit gestoßen, daß eine frenne nach ihrer Sckilach- hing nicht noch goldene Eier legen kann.

Ur. 29

Ter ett|eiet erscheint , tqlich. außer Sonn* unb Feiertag» HleaetttAt »ef ««»reife: Tlh. 4 » einlchl IrSger- loh», bur* b» T*f M». ß._ ein M Bestellgeld. Mit,rpsrt Umschau» Mb. S S» einschl Träger- lohn, durch blt Pas« Mk.

*.1*1 Bestellgeld. sTeralprech-Anschläge: ftrdteLchriftlestang 112; Vertag,«e«chtfi»stelle bi. Lnlchrifi für Drahtnach- r1*trn: Heieiett Osetze«.

Do|l*efl»ito: jyrtulfurt a. Dl. 11M4

ftrrfboh'S trorltege, und bah die Dehnung eines amtlich versieg Iten GeldschranleS pim mindchen lehr unklug unb unvorsichtig von Öm iwr.^Aber dies alles in nod) im befbei Glauben g.'sckcchen. Nirgends l'et ein frinweis darauf, bin Kerkhofs an bem Ablxrudenkommen irr Akten h Lüigt |et

Ter ReütSw anzmi fiter erklärte, selbstv'r« ständl'ch habe er e4 aud Gründen der Loyalität für lerne Pflicht yichalten, die deut!chnafionalk Frittum zu informieren, bevor er den VVaG im frouot- aujfdMiR zur Sprache brachte Ter Minister er­klärte noch, ban er loyaler weise lebe Fraktion tu einer toUben Affäre vorher verständia^i werde.

Andre iZtr.t fegte, an« eigenki-ch mit Den Beamten geschehe, die den Altendiebstahl tm Fall Erzberger au Daxntroorten haben. Der R:v- ner müsse aus'der zeugeneidlichen Vernehmung aller beteiligten Beamten bestechen. Was den Fo.l Stvr!- boi, anbebmgt, so stelle der Steteiet test, bm b<e folgenden Akten verschwunden feien: 1. d>e ge­führten Geheimbücher. 2. die Steuererklärung KerkchofiS von 1919, 3. die Akten an« tem ruhmg«t>eri<rhrtn und 4. die Akten über die Av- qa5e vom Berm^gmSzun»ckS Durch da- schwinden dieser-iwr unb Akten könnten wryr- schemlich keine Vergleiche mehr über tu mibttiteit her Angabm in ten Steuererklärungen anaestellt roerben Dam komme die Enk'emurg d S Siegel» vom (Hc[bfd .ronr, trotzdem Kerkhost von brr Einarn* verwallmg ausdrücklich bara.it «mtmer.frm ge­macht worser war, daß er kenie^alls berechtigt in vie amtlichen Sieget eigenmächig zu ent­fernen Es komme noch weiter dazu du umianj. reiche Verwendung von 2<fm:e gebern. nm A.i>» trnge tu erlangen. Tos letztere lei ein KorrarttmS- fall für sich unb es müsse im Falle Kerkhoss tes- iclbe Verfahren eingefdjCngen werben rote tm Falle Erzberger Der ReichSfinan, Minister er» llärte die Arg-tegenheit Erzberger sei vom Fi­nanzamt geprüft und abgefchiosen worden. Der ^all 'ei bei der Staotsanwa'tfchast

Nrnkdem noch der Vorsitzende 'estgestellt hatte, daß der NeichSfinanzminister brr* den franst- auSfdmh erluche werde, sobald ha« Verfahren gram chrrkbofi abieschlossen H, Au-Hrntt zu erteilen, Hnnbc die Debatte über den Fall fiter tboff ge-

haitesDumping^' lei.

Ter Bericht schließt mir der Bemerkung, m«rn Idnne damit rechnen, daß das Gleichgewicht des ordentlichen Budgets in naher Zukunft wieder her gestellt werde, wenn älle Ausgaben nicht drin­gender Art ausgeschlossen würden. Man könnte wobl hoffen, wenn auch nicht bei den eriten Ver­suchen, i*o doch wenigstens bei den folgenden, datz höhere Einnahmen Erzielt werden. Es scheine eben­falls, daß das 3 i.d) in kur »er Zett den 5er* vl'lichtungen au# wem Vertrage mit Öuw der Einziebung untq» Jte Erhöhung der Papier geldflut

fine denlsche vensjchrist über

DasZnsatzinstrument" des I ble Kof)I(nfrQlC.

Friedenävertrages. I Berlin, 3. Febr. <Prll In der Denkschrift

. n ft.-c- gteHt I über bie Kohlen frage, die Staates kretär Bera-

PariS, 3. Febr. 'WTB.) Der .'Vtntl Qnn m (finfT Abreie von "Pans üb.n-rncht Pension" mefbet: Man scheint (n!^un<*>mni' bat, lech die deutsche ^Regierung bie Wirkungen des daß das Abkommen über die Repara- ^bi^bkommens iranSvaa dor.wi'l de Unmög- t io nS frage nach seinem Abschluß als ein I (üf^eit einer Z-o^tseyung dieses ".'lb komm.ms nach diplomattsches Zusatzinstrument des unb muttt Borscküäge über die fftefrLmg und) fein Friedens Vertrages angesehen wird, so 1. Februar 1921 Die erwartete Steifrrunn d^r d°K s-ne durch d°S

erfolgen mune. w Sd>icklt ist von Monat su Monat »ucüdneiameit.

w Tie Tenffdirift fülyrt die ungenügende B lieserung

Kritik des deutschen Budgets. ber bcutWxm Jnd"'lrie vor, bl- mangelnde r<er- Paris, 3 Febr. Wolff.) Der Anhang 1 soog-mg mit DM.sbrand un^tt^genüinü>e Be­aus dem Bericht der alliierten Sachoerständigen U'Olfuns.voniB^erkohle^rmilgedenen eite^gra,« nili k»t r ü i s e l e r Konferenz, der vom I Anzahl Fis<l^>amVter in den dttlt chen frafei au 11 N°sculs<r ^ulkch-W-Hrrnd tnc trutfdx ZnduMi- und tue

regiming k°wi- da-, bcutiche -Bui-gtl betrifft, bw.tkfe E I« «

ifl brüte oeröifcntlitftt roorben. ssjsls yrblrvtfrn framäii'dm VrrSf eutickunaat

Der Bericlü besagt nach enter Meldung der hcrvo <r»kt, in vielen Bez e'mn-g-'n Ivt cid-^nb ge- Agenre fravas", daß .die in den fraushillsvlan Läger sind in Paris, bm anderen

1923 eingesetzten Ziffern nur unter Borb.halt an« BerkehrKzentren und in den fräsen ang- fammdt. genommen werden Kontra, besonders bezüglich DeSltalb glaubt die deutsche R g-ening, da st kein der im Budget zur Ausführung des yric- (y^t» mehr bestteltt. die starken La et des Svna- densvertrages eingesetzten Kredite, zu deren abkommens fort'janetjen und macht unter rar Bor- Fe stsetzung es der deutt'clien B rwalttmg oft an au^fe^mia, bau sich an der Äol>lenba-i5 Teulfch- den ersorderlichra Angaben feht*. Zu beachten lmidS ni^rts ändert folg-nden Dorscküaa: »rar eme sei bei der Bttrach'ung des Budgets df (Srna-1 von salrs Monaten p^m 1 ,'ebruar 19-1 rung des Finanzministers Wirth tm Reichstag vom | a& ^i^d Deutsckiland alliierten Mach'en e ne 27. Oktober 1920. das; der E t a t zur Ausführung AMmrnenge von 72000 Kranen arbe.tdtMuh des Friedensvertrages das beste Agitation-S" lie'ern, was bei einem Monat.-mrchschnitt von *.d mittel sei, über das das deutsch- Volk oerfüge oitbci^tagra 1 800000 Tonnen im Monat ergibt, unb in der ganzen Welt verbreitet w-rden müßte^ Drasschrsst bittet die

Tie Sd^tanMen Wen t«Mr M I« Stn J bk im RoMnabfommen fest-

für Auswärtige Angel^euh-.ten von 24 auf -So veu twe ^^m-ru g Goldrnark für die

Millionen unb der lür inner- Don 19 auf 1 I ^^^^^lasse^ und fem-r eine w-itere

Millionen geinegen fei. $ie tu - « Entt'chä^ rann in bar zu gratäbren, um den Unter-

s ÄSgr*'»* s* Ausgaben zur Ausführung des Friedens vertrag es etwas ausrugleichm. _ ,, . , , (önnten verringert weichen. Tie deutsche Regierung übernehme Ausgaben, zu denen sse nickt verpflichtet f. hinsichtlich der Einnahmen des beutWn Budgets bewnen die Sachverständigen, daß die Steuern aus a l ko hol i s che Ge t r a n ke viermal n>migvr als in England unb sechsmal werter al? in Frankreich einbtäditrn. Ebenso seien die -steuern auf Tabak, ftttffee urti> Tee sehr niedrig Die ^traer auf Zucker sei nicht hoch unb bilde nur dra 2 >0 Teil der Steuereinnahmen, während sie in Italien >> derselben ausmackten. Eine (hrhcb-ini d ~r Koblen- fleuer um 10 Prozent würde ernen Medrertt-ag von 23 Mill ergeben. Auch die Zollertrännu'e könn­ten vermehrt «verden unb fbre tatiafsvlv vre* bntmrg jei wünicken^wen, denn die -.osnxejrb Rohstoste wurden m Deutfck<a d nickt tm J. errai:» nid zu dem niedrigen Wert b>s,Pavtergell>es stei- cen, was für die Aus uhr Deutschlands em RMhr»

Berlin, 3. Febr (Wolß.) "3m fraupt- a uSscku ß deS Reichs tags erklärte her Reichs- finaujminifter zu Der Angeiege'cheit der angeblichen Strurihmterziehung des be.itfdwi tonalen At>g»- ordneten vo n der Kerkdoff, in dem Benckt des l.aubesiinanzamts Tüslelbon we de ru »ttchrt, daß sich die Absicki der Lteuerhtnie ziehung mckt liochweilen lietz trotz manchettet UnfnmmtglHten. Tas F-rnanramt Bobwinlel bestätige, datz Irrt- l)ofi trcrwillig alles ihm zur Verfügung Itfbtnbe Matdrial bem Finanzamt gegeben hätte, unb bem Finanzamt selbst die gegen Jfenbon erhobene» AiisckuldZungen nicht fHd*aIhg erscheinen. Tas Vorghen des Fin>anzamte0 Vibwi^el. er­klärte der Minister, eftoeme ihm zum mtib.nra chs voreilig, da bie Sacke nicht in bem amten. Umfange fiargeitrfll sei. Gegen Kerkhnß flwbt nämlick nort, ein zweite» Berochcen iHv DUK zur 0rfirrl,i:*itenic^mg

fr elfte lick (T.-Rll.' erklärtt zum Fall stershofi U a, daß ein formefler Verstoß Irit.ra» firrtbofiS vorl'

4. Februar 1921 3ee.|ie »en lurtitl f Ar »ie Tageew»f**«r bt» ?tach«iii-g »erber ebne jede6erbinbTid)be«. Prell r*r | * Hätz» t*» .tMttgm ». 34 mm Srtdt ^ri!.ch 35 *Pf, aeem4rt» 45 TL; f*r Heble*«- Inietg«* von 70 mm Tccttf iSOTf Bei Tietz, wrttrth KT, A»Nchto» Aatptttrittltfter «M. (Jkera Vera«NM»nlich für Tohttfc: la«. B»etz, färben ubrtge* Teil Dr. Ae'nyol» *<

Die englische Presse.

London, 3. Febr (Wolff.) Die Blätter beben bie allgemeine Billigung hervor, die die Reichsta<v)rede SimonS über bie Reporationsfiage im Deutschen Reichstag unb in der Presse gefun-

Aurfuhrabaade und Aussuhrsteuer.

AllS inbuftriellen Kreisen schreibt man inff:

Unter den Einnahmeguellen, aud denen die deutscheWiedergutmachung" lließen soll, befindet sich nach den Beschlüssen der Entente- StaatSmänner auch, und zwar an hervorra­gender Stelle, eine Steuer auf bie deutsche Ausfuhr, die mit dem bescheidenen Satz von 12*/» Prozent vom Ausfuhrwert erhoben wer­den soll. Der Zweck ist angeblich ein doppel ter: Einmal der rein fiskalische, und zum an­dern die Verbindung deS deutschen Wettbete werbS, der andernfalls, wie die französische Dresse als unheillündende Kassandra in die Welt trompetet, Industrie und Handel der De^bandsstoaten völlig kaputt machen werde.

Nunmehr hofft man, der deutschen Indu­strie den Aiftzohn anSgebrochen und gleich­zeitig einige Dutzend Milliarden Goldmark sur den WiedergutmachungSsäckel sich gesichert zu haben. Dir vermuten, oder vielmehr wir wissen, daß man sich drüben einer bösen Täu­schung hingibt, und eS genügt, zum kurzen Vergleich die Abgabe heranzuzieben, die von der deutschen Regierung auf unsere Ausfuhr gelegt worden ist, um Voraussagen zu können, daß die auS der Verbandssteuer erhofften Milliarden in der frauptsache auf dem Papier

SietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

vnttk anb Verla-: 'vrühl'sche Unitz. vach- UUd Steittöruckerel K tilge. Zchriftleitn-, 6e|*ift$Nele und vruckerei: rchilstriße r.

türkische Regierung nach Mitteilun­gen der türkischen Prefie aus der Londoner Konferenz folgende Forderungen stellen: 1. Aufhebung der Rechte, die Griechen­land im Gebiete von Smyrna durch den 8er-

2fu> Vern Reiche.

3um Edrrbacher Hetzerkvll.

Lerlin, 3. Febr. Einer Blütterm^ldung aus .freidelberg zufolge teilte die Staatsan­waltschaft in Mosbach nrit, daß bad Ler­fahren gegen die wegen des Ueberfalle­in Eberback) verhafteten amerikanischen

gegenüber bem Ruin des L-iegers

ger geboten werden. Man habe den Fall vvrgeseh n, daß Teutsktstand infolge der wirtschaftlichen Ent­wickelung feine Zahlungsfähigkeit in Zukunft -- höhra weide. Tie Tilgung der drat chen Schuld..........................

müsse .in »der Grenze seiner hnrtfmoftltwen n-1 cr(cgt< ,onx)y wenn bie Entwaffnung als auch stunqs'ahtgknt erfol-ren. ES ftien 'jb^n^olb ^nn bie finanziellen Bebingungen nicht erfüllt mahnahrnen oorgefebra, burd) bie ine beutfdie flu§- |DÜrbcn Tic Teuttchen faden die Pariser finan- fuhr geprüft wird, ^te 132 T °al * "t i ge u 8icllen Bebingungen als Vorschläge an, benen sie

b « besei ü^igens Gegenvorschläge entgegenstellen wollten. Boraus-

scha'tlichen Gedeihens Teutschlang, die ge ff6unfl fci ba^ fie verhanbelnber Teil zur statten weide, die tatsachlichen unü bte Lonboner Kvnterenz eingelabcn würben Tabei rechneten Z'ftern emanber »u nahem Ln Lanl Eten sie ganz gut, baß bie Pariser Be- tionen ieira wrrfeben bie D'rlange^g ber (»ingimgen beschlossen seien. Es werbe den Besetzung ber Win^inbe, hc^fdX^muttmie biT vielleicht in London gestattet werden, wie

brutschen Zollem a imen, tneJMr^i g d.s Ruhr- Au fst ell ungen Mwackien Es wurde

gebiet-) ober anderar Tn.e Teuttchand) und bi: ihnen aber nicht erlaubt merben, daß sie durch Nichtaunrabme Teutschlanbs in den xsduertninb Verhandlungen eine vollständig' Abänderung d s Bezüglich der Fnage der Kohlen liefe r"^ Versattler Vertrags bewirken lömir.i. Die Alli- g e n wurde beschloss eit, daß Tcu jMj> uj R-ane irrten fönt mticN offen, lick non SirnonS unb seinen ber Weigerung, bte verlangte Suter von 2 22000«' Anhängern nicktts vorinrch n i och von ber bcutidvn Tonnen zu liefern, kurzn7«nb die BebiUMmgen ras AtUaslrophisverei" einsaiüchtern tzu lassen. Sie VettrageS ausMren mülie, der v:el höhere BN-1 unbedingt einig in der Eittschlosseichfit, daß fern vorsche. Tas Orient prob fe m' n>ert* B Deutschland alles zahlen müsse, was es nur irgend ber Londoner Konferenz e *bmLhg Y^ölt roerben. b(r ist zu zahlen. Der bürfomxitikfr Tte Konferenz ba'x- bie Enteilte gestärkt unb bie Berichterstatter desDaily Telegraph" Fnedensfront konsolidiert. Man könne ter jfu- Sinons GegenvvrfÄcme würden vorn

hm ft mit vollem Vertrauen und mit Licherheit Rat nicht in Betracht geigen, es sei denn,

entgegensehen. bafe sie auf die Fovberungra der Alliierten, btt

In ber Tefrrtte stellte Tarbieu test, daß Vie Grundlage allgenvfirer künftiger Besprechungen Erporttarc höchstens 84 Millia ten Goldmart er- ^tt Deutschland bilden müßten, deutlich anwendbar geben werte, was mit den 22b Milliarden teil- feien.

stehender Ia'weSzahlungen 310 Milliarden Gölte I --