Ml
212,75
73,29 73,44
Rom, 2
£xtrupbima
Dar-
100 r 100 Kr.
17,03
81,77
11,85
7,- 913,-
2,61
23,25
17,CT 81,97 11,89
254,70
262,20
74,42
436,55
7,60 902,-
treter bet den das Geldwesen
31.12.
9,05
4,39
8,20
Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen
Wien . .. London. . Paris . . . New-Bork
255,30
262,80
74,58
437,45
971,50 973,50
16^8 17^02
81,77 81,97
11,35 11,39
100 Fl.
100 Mtz. 100 Kr.
100 Kr.
100 Fr.
1 £ 100 2. 100 Fr. 100 Kr.
London. . New ■ York Daris. . . Schweiz. .
Züricher Devisenmarkt.
31. 12.
Marknotierungeu.
Datum:
Wechsel auf:
Holland.......
Deutschland Wien Praa.........
Paris . .
London. . ..... Italien. ......
Brüssel Budapest ...... New-Pork ..... „ . . Agram........
werde vereinheitlicht werden.
Fllrme.
972,- 974,
Jan. (Davas.) In einer Unterredung, die Mischen den Abgesandten von Fiume und General Ferrario am Freitag in Abba-i-a stattsand, wurden die letzten Emzelheiten des Äb-
3.1.
8,85
4,40 9,-
Paris; 2. Jttn. (Wvlff.) In der hiesigen Ausgabe der „Daily Mail" wird nach spanischen Martern die Nachricht über Eintgungsbestrebuugen zwischen den mittelamerikanischen Republiken txu» hin ergänzt, daß Guatemala, Honduras, Ntcarogua und Costartca such unter dem Namen „Bereinigte Staaten von MitteLrmettltt" als Bundesrepublik Ausammengeschiossen hätten. Ter neue Staat werde eine einzige Flagge führen und einen gemeinsamen diplomatischen Ver- einzelnen Mächten bestelle«; auch
23,25
1,85
Spanien.......
Wien (altes) Deutsch^Oesterr. . . . $rci9.........
Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . .
Entstehmrgstzeschichte der Frankfurter Brunnen, aus alter Zeit bis zur modernen führend, bildet den Faden des Werkes. Die jeweilige Brunnengeschichte aber erweitert sich M interessanter hrstoris
das neue Jahr tritt bte Leipziger Illustrierte Zeitung" (Verlag I. I.
Weber) mit Nummer 4038 verheißungsvoll ein. Zu der oft gerühmten Reichhaltigkeit des Inhalts gesellt sÄ die hohe Qualität des Gebotenen, die dteser Zeitschrift einen ersten Platz sichert.
. 432^5 433,45
. 1110,851113,15 1133^851136,15
Zrüoenbuttgen an feine Angestellken derklni- versität Marburg 50 000 Mark zur Förderung wissenschaftlicher Zwecke, der Stadt Kassel 50000 Mark zur Unterstützung von durch die heutigen Verhältnisse in Not geratenen Personen, und 100 000 Mark zur Förderung der Kunstpflege in Kassel überwiesen.
Frankfurt a M., 4. Ian.
Berliner Devisenmarkt.
Geld Brief Geld Bries Datum: 31. Dez. 3. Ian.
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Franzofenwünsche u. der Stadtrat txm Landau.
Landau, 3. Jan. (WTB.) Der Stadtrat von Landau lehnte das Ansuchen der fraw- zösischen Militärbehörden um Vornahme einer Reihe von Erweiterungen an den Soldatenheimen mit einem Kostenaufwand von 30 000 Mk. ab, da die Stadt nach dem Artikel 8 des Rheinlandabkommens nicht verpflichtet sei, für die Einrichtung des Soldatenheims aufzukommen.
Franz von Defregger t.
München, 3. Jan. (WTB.) Der SJäafer Professor Franz von Defregger ist gestern Abend in München im 86. Lebensjahre gestorben.
Franz Defregger ist am 30. April 1835 zu Sttonach im Tiroler Pustertal als Sohn eines Bcomrn geboren. Er beschäftigte sich schon in früher Jugend ohne jede Anleitung mit Schnitzerei und Zeichnen. 1860 ging er nach Innsbruck zu Prof. Stolz; von 1862 ab bildete er sich an der Münchener Mademie. Nach einem zweijährigen Pariser Aufenthalt wurde er 1867 ein Schüler Pr- lotys, dessen Anregung er den goldig-braunen Ton seiner Bilder verdankt. Diese zeichnen ssch durch lebensvolle Schilderungen des Tiroler Volkslebens, feine Charakteristik, schalkhaften Humor und poetische Auffassung aus. Defreggers Auffassung des ländlichen Lebens seiner Heimat unter(cherbet sich durch Wahrheit und Einfachheit vorteilhaft von dem süßlichen Wesen früherer Dorsgenremalerer 1878 wurde Defregger Professor an der Münchener Mademie, 1883 wurde er geadelt.
Eine Beschwerdenote der Sowsetregierung an Deutschland.
Berlin, 2. Jan. An das Auswärtige Amt hat wie „Freiheit" und „Rote Fahne" melden, Wigvor Kopp eine Note gerichtet, m der er über den gewaltsamen Tod von vier russischen Internierten in den Lagern Minden, Hameln und Parchim sowie über die bisher noch nicht aufgeklärte Verwundung von drei weiteren Internierten Beschwerde führt. In allen diesen Fällen, bte sich in der zweiten Tezemberhälfte ereignet haben, sei ein der Note im Original beüiegender Befchl des H e er esabwickiungsamtes vom 6. Dezember 1920 zur Anwendung gekommen, der den GÄ>vauch der Schußwaffen vorschreibe für den Fall, daß Internierte sich zusammenrvtteten und mit vereinten Kräften einen Ausbruch unternähmen; daß Internierte mit eintretender Dunkelheit entwichen oder zu entweichen versuchten, well fte dadurch in erheblichem Maße die öffentliche Ruhe und Sicherheit gefährdeten; daß ein Internierter sich der Ergreifung durch Versuch der Flucht tätlich oder durch gefährliche Drohungen wHrrsetzte oder aus wredechotte ?lustvrderung oder nach vergeblichem Anruf von dem Fluchtversuch nicht ab- las'se. Dreser Befehl — so heißt eZ weiter — durch den das lieben zahlreicher wehrloser Internierter in die Hand von einzelnen Wvchtperfonen gegeben sei, sei so kautschuvartig formuliert, daß die wahllose Anwendung von Waftengewatt dadurch nicht nur ermöglicht, sondern geradezu provoziert werbe.
England und Rußland.
Poris, 3. Jan. (WTB.) Nach einer Londoner Meü-ung des ,Lvurnall" ist es nunmehr sicher, daß Krassin Ende dieser Woche London verlassen wird, um mit der Sowjetregierung xu verhandeln. Bis jetzt ist noch keine befriedigende Formel gefunden worden, um das nach England zu schassende russische Gold vor der Beschlagnahme zu schützen.
ftellung des Brunnenstandortes und seiner Umgebung, Kirchen, Höfe, interessante alte Häuser, alte Patriziergeschvchte, Leben und Treiben im einstigen Frankfurt — alles was der Erwähnung und Beachtung wert erscheint, gelangt zu liebevoller Gestaltung.
Ans Gritthenwnd.
London, 3. Jan. Havas. Aus Athen roäti gemeldet, daß der Rücktritt bev Leiters der griechi-, scheu Nationalbank, Z a i m i s, auf Verlangen der griechischen Regierung erfiügt sei. Zaimis habe gestern fern Rücktrittsgesuch eingereicht. Er werde wahrscheittlich durch den bekannten Deutschen freund Maxosmos ersetzt werden.
Im Zusammenhang mit dieser MÄdung wird eine von der „Times" veröffentlichte Nachricht er* wähnt, wonach sich die gritthisck)e Regierung der 200 Millionen Drachmen bemächtigt habe, die als Restsaldo der von den alliierten Regierungen gewährten Kredite noch bei der Nationolbank standen
Eine mittelamerikanist^ Bundesrepublik.
kommens feil gelegt. Heute soll mit der Freigabe der Gefangenen begonnen werden, ebenso mit dem Abtransport der Legionäre, die nicht in Fiume gebürtig sind. Sodann wirt» bte Auflösung des gesamten Korps der Legionäre und der Abmarsch erfolgen. Nach der Feststellung, daß die Friedens- bedingungen erfüllt sind und nach der Ausfahrt der Kriegsschisse aus dem Hafen werden sich die Regierungstruppen bis zu den Grenzen des Corpus Sevaratum zurück ziehet!. Infolge der llnbot- mähigkett und der Zuchtlosigkeit der Truppen von Fiume sind Vorsichtsmaßnahmen geboten. In der verganaenen Nacht Und auch wahrend des Tages haben Legionäre noch während der Verhandlungen die Regierunastruppen mit Maschinengewehren und Artillerie beschossen. Opfer waren dabei nicht zu bellagen.
Rom, 2. Jan. (WTB.) Ten Blättern zufolge ist das Abkommen zwischen den Vertretern FiumeS und dem General Ferrario gestern Mittag endgültig unterzeichnet worden. Die 'Bitte d'An- nunzios, an der Spitze der Legionäre Fiume verlassen zu dürfen, wurde nicht bewilligt.
Amerika und Deutschland.
Paris, 2. Jän. (Wvlff.) Nach emer Meldung des „Matin" aus London liegt dort die Nachricht vor, daß nach einer Ankündigung des Senators Knox in der Sondettagung, die der Eröft- nung des Äongresfes folgt, ein Antrag eingeb rächt /t irrte, der dem Kriegszustand mit Telttfchland ein Ende bereite und die Grundlage für eine Gemeinschaft der Völler biete.
3. 1. Franken 206.-
8.75
1.50
7.25
38.30 2326 22 30 40.40
1.10
656.50
4-
----- 206.25
= 8.95
= 1.50
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----- 88.70
= 23.20
= 22.75
= 40.80
= 1.075
= 658 25
--- 4.15
Amsterdam- Rottrrd. 2287.70 2292.30 2322,65 2327,35 Brüssel-Antwerpen . 455,5g 456,50 453,60 459,50 (Ebriticnia 1134,85 1137,15 1134,85 1137,15 Kopenhagen 1138,851136,15 1K6,311138,65 Stockholm 1454,501457,50 1478,50 1 481,50 Hrlsingfor» 200,75 210,25 Italien........ 254,70 255,30
257,70 253,30
Büchertisch.
— Was die Frankfurter Brunnen erzählen. Eine illustrierte Chronik von Siegfried Nassauer. Verlag der GoldsteinfchenBuchhandlung Frankfurt a. M. Umfang zirka 48 Bogen Groß-Lexikon Oktav mit annähernd 600 Abbildungen ut Kupfertiefdruck. Elegant gebunden 30 Mark. Der Verfasser, bekannt durch sein Werk „Burgen und befestigte Gutshöfe um Frankfurt a. M.", das seine 6. AuflMe erreicht hat, wendet sich in seiner illustrierten Chronik, die den Titel „Was die Frankfurter Brunnen erzählen" trägt, der engeren Heimats«schichte zu. Jnhand eines reichen Bilder- und Quellenmaterials entwirft er ein breites Bild der Frankfurter Geschichte. Die
zember 1920.
78V
zureichen
Die Finanzämter (Umsatzsteuerämter) Gießen, Butzbach, Grünberg, Düngen, den 27. De-
Für Lehrlinge ohne Entgelt beträgt der wöchentl. Beitrag % des Satzes der Stufe I.
Die Invalidenversicherungsbetträge pro Woche betragen:
Für die Stufe 12.20 TL, für Stufe n b. XU L80 TL
Don den vorstehenden Grundlöhnen wird an Krankengeld für Ledige 60% und für Verheiratete 70% pro Tag gezahlt. 87c
Der Vorstand.
zeichneten Umsatzfteuerämtern Vostenlos entnommen werben.
Steuerpflichtige find zur Anmeldung der Entgelte verpflichtet, auch Wenn ihnen Vordrucke zu einer Erklärung nicht zugegangen find.
Bei Nicksteinreichung einer Erklärung, die im übrigen durch eine Ordnungsstrafe geahndet werden kann, ist das Finanzamt befugt, die Veranlagung auf Grund schätzungsweiser Ermittlung vorzunehmen.
Erklärungen, die nach dem 31. Januar 1921 eingehen, werden auf Grund des § 170 Abs. 2 R. A. O. mit einem Zuschlag von 5 v. H. und nach dem 28. Februar 1921 mit 10 v. H. der festgesetzten Steuer belegt.
Soweit Vordrucke für die Erklärungen nicht bis Eiü>e dieses Monats den einzelnen Pflichtigen zugestellt sind, werden bis zu 2 Stück an AmtS- stelle ausgehändigt.
Ferner wird darauf hingewiesen, daß alle gemäß § 22 U. St. G. ausgestellten Bescheinigungen (Weiterveräußerungsbescheinigungen) mit dem 31. Dezember ihre Gültigkeit verlieren. Anträge
behördliche Anzeige«.
Bekanntmachung.
2)eftV: Die Entrichtung der Umsatzsteuer für das Kalenderjahr 1920.
Auf Grund des § 144 der AuSführungÄbestcm- Mungen zum Umfatzsteuergesetz werden die zur Entrechtung der Umsatzsteuer verpflichteten Personen, die eine selbständige gewerbliche ober berufliche Tätigkeit ausüben, die Gesellschaften und sonstigen Personenvereinigungen in den unterzeichneten Dienstbezirken aufgefordert, die vorgeschriebenen Erllärungen über den Gesamtbetrag der steuerpflichtigen Entgelte im Jahre 1920 bis spätestens Ende Januar 1921 dem unterzeichneten Umsatzsteueramt schriftlich einzureichen oder die erforderlichen Angaben an Amtsstelle mündlich zu machen.
Als steuerpflichtiger Gewerbebetrieb gilt auch der Betrieb der 2 ante und Forstwirtschaft, der Viehzucht, der Fischerei und des Gartenbaues sowie der Bergwerkbetrieb. Die Absicht der Ge- winnerzielung ist nicht Voraussetzung für das Vorliegen eines Gewerbckettiebes im Sinne des Umsatzstruergesetzes. Auch Angehörige freier Berufe (Äerzte, Rechts anwälte, Notare, Schriftsteller, KünsÜer usw.) sind steuerpflichtig.
Auch lleinste Betriebe sind steuerpflichtig; eine Steuerbefreiung für Betriebe mit nicht mehr als 3000 Mk. Umsätze besteht nach dem Umsatzsteuergesetze vom 24. Dezember 1919 nicht mehr.
Die Steuer wird auch erhoben, wenn und soweit die steuerpflichtigen Personen usw. Gegenstände aus dem eigenen Betriebe zum Selbst- gebrauch ober -verbrauch entnehmen. Als Entgelt gilt in letzterem Falle her Betrag, der am Otte und zur Zett der Entnahme von Wiedervettaufern gezahlt zu werden pflegt.
Die Einreichung der Ettlärung kann durch erforderlichenfalls zu wiederholende Ordnungsstrafen bis zu je 5000 Mk. erzwungen werden. Umwandlung in Haft ist zulässig. Wer meint, zur Erfüllung der Aufforderung mcht verpflichtet zu sein, hat dies dem Umsatzsteueramte rechtzeitig unter Darlegung der ©ritnbe rnitzuteilen (§202 der Reichs abg abenordnung).
Das Umfatzsteuergesetz bedroht denjenigen, der über den Bettag der Entgelte wissenüich unrich- tige Angaben macht und vorsätzlich die Umsatzsteuer Atterzieht ober einen ihm nicht gebührenden ©teuer Dort eil erschleicht, mit einer Geldstrafe bis zum 20fachen Bettage der gefährdeten ober hinterzogenen Steuer ober mit Gefängnis. Ter Versuch ist strafbar.
Zur Einreichung der schttfüichen Erklärung <inb Vordrucke zu oerwenben. Bis zu zwei Stück Vtllleu von jedem Steuerpflichtigen bei den unter*
MWMtLrlskraMWWen.
Gemäß Beschluß des Ausschußes vom 17. De, zember 1920, genehmigt durch das Oberversicherungs. amt Darmstadt, sind ab 3. Januar 1921 folgende Sätze für die Klasseneinteilung, Beiträge sowie Krankengeld gültig:
Beiträge pro Woche
Grund.
b.6Arb.,
b. 7 Arb.-
Täglicher
lohn
Tagen
Tagen
Stufe I Lohn bis 2 TL
2.-
0.72
0.84
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4.-
1.44
1.68
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6.-
2.16
2.52
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8.-
2.88
3.36
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10.-
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12.-
4.32
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—
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15.-
5.40
6.30
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18.-
6.48
7.56
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21.-
7.56
8.82
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X „ „24 „
24.-
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XI „ .27 „
27.-
9.72
11-34
ff
XH „ über 27 „
30.-
10.80
12.60
Kriegerverein <na Silvesterabend mtb am Januar je einen Lichtbrldettwttvag im Soule des Gast- Witts Gömett. Der Neberschuß fließt in den Dmk- malsfvnds. Eine Hccussammlung hatte das fchöne Ergebnis von 7000 Matt.
_1_ Klein-Linden, Kriegsveteran Heinrich Schmidt, der an dem Feldzüge 1870/71 teilgenom- men hat, tourte heute unter sehr ftarfer Beteiligung beerdigt. Boran schritten Trommler und Pfeifer des Gießener Regiments, der Kriegerverein und der Eisendahnerverein. Beide Sßerehte legten am Grabe Kränze nieder.
a. jungen, 1.Jan. Die Bevölkerungsstatistik verzeichnet für unsere Gemeinde im vergangenen Jahre 43 Geburten, davon 22 männlich, 21 weiblich, 30 Eheschließungen, 40 Todesfälle (16 männlich, 24 weiblich), davon waren 4 Personen von auswärts; 6 Sterbefälle entfallen auf das erste Lebensjahr (1 totgeboren), bis zur Beendigung des schulpflichtigen Lebensalters und darüber hinaus find keine Sterbefälle zu verzeichnen, vom 17. bis 27. Lebensjahre starben 5 Personen, vom 33. bis 36. Jahre 3, vom 42. bis 60. Jahre 8 (1 tragisch), vom 64. bis 70. Jahre 8, barscher hinaus bis zum 95. Lebensjahre starben 10 Personen.
Hessen-Nassau.
Raubüberfalk.
X. Gelnhausen, 1. Jan. Hebet bat m Oberndorf ausgeführten Raubansall Wird noch folgende ergÄtzende Darstellung gegeben: Bstr von auswärts gekommene Männer hatten am Mtttwoch früh 2 Uhr in Oberndorf sich in den Gatten des kat^lifihen Pfarrers Haseneier geschlichen und waren dmuch die Hintere Daustür in das Haus gedrungen. Unter der Angabe, es brenne im Pfarrhause, weckten sie den Pfarrer, der, als er erschien, an Händen und Füßen gefesselt wurde. Aus der Tasche des Pfarrers nahmen sie die Schlüssel zum toassenschrank und raubten daraus alle kostbaren Schmuckgegenstände, $. B. eine Monstranz, zwei ,\teuf,€ und bares Gttd in Höhe von etwa 8000 Matt. Nachdem die Räuber die Diebesbeute verpackt hatten, steckten sie dem Pfarrer einen Knebel in den Mund und befahlen ihm, zwei Stunden ruhig liegen zu blechen. Mach einer Viertelstunde konnte sich jedoch der Pfarrer befreien und die Mitbewohner seines Hauses in Kenntnis feten, worauf bte Landjäger in Mion trat und her Orb sich auch eine regelrechte Schveßeoer entwickelte.
Handel.
Frankfurter Vichmarkt.
fd. Frankfurt a. M., 3. Jan. Auf dem heutigen Viehmarkt waren angetrieben 589 Rinder, darunter 181 Ochsen, 37 Bullen, 371 Färsen und Kühe; ferner 93 Kälber, 149 Schafe und 556 Schweine. Die Preise für Großvieh schwankten zwischen 650—1000 Mk. Kälber zwischen 8 und 900 Mk. Hammel 750 bis 775 Mk., Schweine 1300—1700 Mk. Das Geschäft war flau und es blieb ein großer Ueberftand. Nur ausgesucht gute Schweine wurden überbezahlt.
*
Frankfurt a. M., 3. Jan. ®etreibe* markt. Am ersten Dag des neuen Geschäftsjahres war der Markt lebhafter besucht. Es fehlte aber auch heute die Unternehmungslust, so daß von größeren Abschlüssen nicht gesprochen werden tarnt. Mais lag im Angebot. In Futtermitteln wurden zu unverändetten Preisen einige Umsätze gezeitigt. Feine Viktonaerbsen ar. 6—6,50 Mk. Jnlands- erbsen 4 50—6 Mk. per Kilo genannt. Sevatella ruhig, Lupinen schwächer. Levrsaat unverändert. Raps blieb gesucht. Peluschken behauptet. Heu und Stach sehr still.
Kassel, 31. Dez. Das Bankhaus L. P f e i f f e r hat aus Anlaß des Jubiläums seines 75iÄrigen Bestehens außer erheblichen
Bekanntmachung.
Das 4. Ziel Kanalgebühren für das Rj. 1920 und die Beiträge zur land- und forstwittschaMchen Derufsgenosienschaft f. 1919 können bis zum 15. d. Mt. noch ohne Kosten bei der Stadtkasie bezahlt werden.
Gießen, den 3. Januar 1921. 938
Stadtkasie Gießen.
Bullen-Verkauf.
Wegen Inzucht kommt ein Bulle der Gemeinde zum Verkauf. Reflektanten können ihre Angebote schriftlich bis zum 8. Januar 1921 einrelchen. Nähere Bedingungen können vorher bei der unterreichneteu Stelle eingesehen werden.
Lehnheim, den 30. Dezember 1920. Bürgermeisterei Lehnheim.
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in der Mitte der Stadt, gute Lage (Wohnung und Laden bald beziehbar) sofort unter günstigen Bedingungen zu verkaufen durch: 53D
Karl Rompf, Wetzlar.
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Erklärung
Die Slusführungen, die ich in der Versammlung des Mietervereins am 28. Oktober v. I. über den Diener des Wohnungsamts, Herrn Henn, gemacht, habe, wonach dieser gegen Bestechungen die Zuweisung von Wohnungen vermittle, muß ich, weil unwahr, zurücknehmen. Ich habe fahrlässig unbegründete Gerüchte wiedergegeben und bitte Herrn Henn deswegen um Entschuldigung.
Ich erkläre, daß ich über den Inhast der Aus« führungen Herrn Dr. Riemann einige Tage vor der Versammlung Mitteilung gemacht und dabei ausdrücklich erwähnt habe, daß mtt diese Gerüchte von anderer Seite mitgeteilt worden seien und ich selbst keine Beweise dafür habe. Herr Dr. Riemann hat mich daraus als Diskussionsredner vorgemerkt und mich veranlaßt, die oben erwähnten Ausführungen zu machen. 088
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