Alto. Gießen — Friedberg
hercm. Friedberg gewann nur knapp mit 5:4 Siegen (Trefferverhältnis 34:33). Bürck war zweimal siegreich, während Hennig und Vogel le einen Erfolg budjcn konnten. — 3n der fünften Runde standen sich
Wetzlar — Friedberg
gegenüber. Friedberg verteidigte sich nicht mehr so ehrenvoll wie im Treffen mit Dad-Rau- heim. Mit dem im Verhältnis sehr hohen Ergebnis von 6:1 Siegen (41:22 Treffern) verließ Wetzlar den Kampfboden, um sich in der letzten Runde des Tages dem ebenbürtigen Gegner Dad-Rouheim zu stellen.
Der Kampf zwischen Vad-Rauheim und Wetzlar, der zu Beginn zwei Mannschaften mit gleicher Punktzahl gegenübersah, wurde als
Lnischeidungskampf
äußerst spannend, zum Teil auch recht hart geführt. Das Ringen um die Punkte begann mit drei aufeinanderfolgenden Einzels legen Wetzlars. Bad-Rauheim strengte sich dann merklich an, und nach dem sechsten Gefecht stand der Kampf wieder aus Anentschieden. Rach dem siebenten Treffen lag Wetzlar in Führung, und mit der achten Partie schaffte Rauheim von neuem den Ausgleich. So wurde das neunte Gefecht der Runde als letzte Begegnung des Tages zum spannenden Entscheidungsgefecht. Der Linkshänder Pfeffer (Dad-Rauheitn) und Hövels (Wetzlar) standen sich gegenüber. Schon führte Pfeffer 4:1 und der Endsieg schien den Rauheimern gewiß. Aber Hövels holte nicht nur überraschend auf, er versetzte dem Gegner auch nvch den siegbringenden Stoß. Die Runde endete mit 5:4 Siegen (36:39 Treffern) für Wetzlar, das damit zum Sieger des Tages wurde. — Demnach lautet
das Gesamtergebnis
1. Tv. Wetzlar 6 Punkte, 21 Siege, 87 erhaltene Treffer; 2. Tv. 1830 Dad-Rauheim 4 P., 18 S., 79 Tr.; 3. Tgm. Friedberg 2 P.. 9 ©., 112 Tr.; 4. Mtv. Gießen 0 P., 6 S., 119 Tr.
Der beste Einzelfechter des Kampfes war K. Mulch (Wetzlar), zur Seit unstreitig der beste Florettfechter des Gaues, mit acht Siegen und einer Riederlage. Es folgen im Rang: Hövels (Wetzlar), ein junger Fechter, der Zukunft hat, mit acht Siegen; Hahn (Dad-Rauheim) und Berlich (Bad-Rauheim) mit je sieben Siegen.
Arbeiter-Turn- und Sporibund.
Doctenheim I — Gießen I 16:0.
Gießens 1. Mannschaft, die zur Zeit eine Krise durchmacht, hatte es am Sonntag gewagt, nur mit acht Mann eine aussichtslose Fahrt zum jetzigen Svitzenführer der ersten Kreisklassengruppe, Franksurt-Bockenheim, zu unternehmen. Das Resultat ist aus diesen Gründen leicht verständlich, gehört doch Dockenheim zu den besten Kreisklassenmannschasten. Wohl machte Gießen alle Anstrengungen, eine hohe Riederlage abzuwenden, es konnte jedoch nid)t verhindern, daß Dackenheim bei Halbzeit schon neun Tore vorgelegt hatte. Auch nach dem Wechsel zeigte Dockenheim weiter sein erfolgreiches Spiel, um nach und nach mehr zu einem gemütlichen Spiele überzugehen. Dei Schluß hatten sie dann doch obiges Resultat hergestellt.
Gießen Ib — Wieseck I 1.8.
Auf dem Tr:eb standen «ich beide Mannschaften im vorletzten Spiel der ersten Klasse gegenüber. Während Gießen mit zehn Mann an trat, sah man Wieseck mit Ersah für seinen Linksaußen. Der Anstoß der Einheimischen wurde abgesangen und in präzisem Spiel konnte der flinke Sturm der Gäste bereits nach toenigen Sekunden durch seinen Mittelstürmer in Führung gehen. Gießen konnte nicht verhindern, daß nach fünf Minuten das Resultat 2:0 lautete. Dei Halbzeit lautete das Resultat 5:0 für Wieseck. Rach Seitenwechsel hatte Gießen umgestellt und konnte vorerst die flinken Angriffe der Gäste abwehren, ohne aber seinerseits zu einem Erfolge zu kommen. Dann stellte ler Linksaußen der Gäste das Resultat auf 6:0. Ein Elfmeter tourie von den Gästen verschossen. Gießen wurde nun im Spiel körperlicher, doch stellle der flinke Sturm der Gäste das Resultat auf 8:0. Erst zwei Minuten vor Schluß gelang es lern Mittelstürmer der Einheimischen, durch einen schönen F'a hschuß seiner Mannschaft das Ehrentor ?u re"en.
Waldgirmes I — Watzenborn I 1:2.
3n Waldgirmes lieferten sich beide Gegner ein schönes Spiel. Watzenborn hatte sich als
Reuling bereits eine beachtliche Spielstärke zu eigen gemacht, aber auch Waldgirmes zeigte ein ansprechendes Spiel. Obwohl die Gäste zeitweise überlegen waren, gelang es ihnen nur zweimal, dem guten Torhüter der Einheimischen das Rach- sehen zu geben, während diese nur ein Tor aufholen konnten.
Wieseck II — Rodheim I 6:1.
Auf dem Wiesecker Sportplatz standen sich diese Mannschaften gegenüber. Rodheim stellte sich komplett, Wieseck mit Ersah. Dom Anstoß weg
zog Wieseck vor des Gegners Tor. und in der ersten Minute schon hieß es 1:0. Rodheim spielte nun sehr eifrig, doch erhöhte Wieseck sein Resultat bis Halbzeit auf, drei Tore, dem Rodheim nur eines entgegensetzen konnte. Auch nach Seitenwechsel ließ das Spiel nicht nach, und Wieseck konnte infolge seines technisch besseren Spieles das Resultat bis Schluß auf 6:1 stellen.
Die erste Jugendmannschaft Wieseck fertigte ihren Gegner, die Jugend Rodheims, auf eigenem Platze mit einer 3:0 Riederlage ab.
Wirtschaft.
Reue Kursstürze in Reuyork.
Reu York, 28. Olt. (WTB.) Sehr schnell ist an der Effektenbörse auf den schwarzen Donnerstag ein schwarzer Montag gefolgt, dessen Ur- sachen z. T. in den Auswirkungen des letzten Kurseinbruches zu suchen sind. Dei wiederum sehr großen Umsätzen gaben die Kurse bis zu 45 Dollar nach. 3m Verlause der Dörse einsehende Stühungversuche der Danken erwiesen sich als erfolglos.
* Bankier Heinrich Emden f. Bankier Heinrich Emden, der Inhaber des 1875 gegründeten Bankhauses Heinrich Emden in Frankfurt a. M., ist gestern im Alter von 77 3ahren gestorben. Heinrich Emden war nicht nur in Bankkreisen, sondern auch in der Oeffentlichkeit allgemein angesehen und beliebt; er war Ehrenbürger der Universität Frankfurt a. M., Ehrenmitglied der Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät und lange Zeit Vorstandsmitglied des Vereins Frankfurter Privatbankiers. Der Verstorbene hat sich auch publizistisch betätigt durch Herausgabe der Wochenschrift „Finanzherold".
* Weiter langsame Zunahme der Arbeitslosigkeit. 3n der ersten Oktober- Hälfte ist die Zahl der Hauptunterstühungs- empfänger in der Arbeitslosenversicherung von 749 000 auf 784 000, d. h. um rund 35 000 oder 4,7 Prozent gestiegen. Die Zunahme beschränkt sich wieder ausschließlich auf die Männer und belief sich bei diesen auf 36 000 oder 6,3 Prozent. Bei den Frauen fand auch dieses Mal eine, wenngleich sehr geringe Abnahme (um rund 700 Personen) statt. Von den Hauptunterstützungsempfängern in der Krisenunterstützung wurden sowohl männliche wie weibliche Unterstützte betroffen. Sie wiesen zusammen eine Zunahme um 3000 Personen oder 2 Prozent auf und erreichen damit eine Zahl von 165 000.
* Eine Erklärung der Dornier- Werke. Die Geschästsleitung der Dornier- Metallbauten G. m. b. H. gibt bekannt: Die in einem Teil der Presse verbreitete Rachricht, daß die Firma Dornier-Metallbauten G. m. b. H. 60 v. H. ihrer Werkangehörigen zum 1. Januar £U kündigen beabsichtige, ist unzutreffend. Es ift allerdings notwendig, Einschränkungen infolge der derzeitigen Konjunktur vorübergehend vorzunehmen. Von einer Schließung kann nicht die Rede sein, im Gegenteil kann auf Grund der in letzter Zeit erzielten Erfolge, insbesondere mit dem Flugschiff „Do X“, damit gerechnet werden, daß bereits in kurzer Zeit wieder größere Einstellungen notwendig werden.
* Der Zusammenbruch der Kieler Bank. Wie von zuständiger Seite mitgeteilt wird, hat sich aus der Untersuchung der Vorgänge, die zur Zahlungseinstellung der Kieler Bank geführt haben, ergeben, daß zahlreiche Angestellte der Bank auf Kosten des Instituts sich in Spekulationen eingelassen haben. Die außerordentlich hohen Verluste, die sie dabei erlitten Haben, wurden von der Bankleitung übernommen und in einem Sonderkonto geführt. Wie weit gegen diese Angestellte vorgegangen werden wird, läßt sich im Augenblick noch nicht übersehen.
* Insolvenz Jakob Dreysuh in Frankfurt a. M. Die mit der Revision bei der insolvent gewordenen Mehlhandelsfirma Jalob Dreyfuß, Frankfurt a. M.. beantragten Treuhandgefe.lschaften, die Deutsche Waren- Treuhand-A.-G., Hamburg, und die Deutsche Treuhand-A.-G. für Warenverkehr, Berlin, laden nunmehr die Gläubiger zu einer ersten Gläubigerversammlung am 31. Oktober ein. In dieser Versammlung wird über das Ergebnis der bisherigen Prüfungsarbeiten Bericht erftatiet und den Gläubigern das Ziffernmaterial, das bis 6a» 5;n ermittelt war', en ist, unterbreitet werden.
Wie wir erfahren, wird es jedoch noch nicht möglich sein, endgültige Dilanzzahlen, namentlich was die Debitoren betrifft, vorzulegen; die Gläubiger- Versammlung ist in erster Linie einberufen worden, um Richtlinien für das weitere Verhalten der Gläubiger sestzulegen.
• Gemeinschaftsgruppe der Hypothekenbanken. Bei der zur Gemeinschaftsgruppe deutscher Hypothekenbanken gehörenden Deutschen Hypothekenbank, Meiningen, und der Preußischen Boden-Credit-Actienbank fanden gestern die üblichen Aufsichtsratssihungen statt, in denen über das Ergebnis der ersten drei Vierteljahre 1929 berichtet wurde.
Gtarke Kursrückgänge.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 29. Oft. Tendenz: schwach. — Rachdem man sich über die letzte Krisenstimmung in Reuyork hinweggesetzt hatte und damit rechnete, daß dort durch Stützungen solchen Vorkommnissen eine Schranke gesetzt sei, sah man sich heute vormittag getäuscht, als man erfuhr, daß schon wieder ein beträchtlicher Kurseinbruch eingetreten war. Selbstverständlich wurde die Börse erneut aufs schwerste in Mitleidenschaft gezogen, und ganz enorme Kursrückgänge waren hier die Folge. Hinzu kam noch die ßuftfoHgfeit, die auch schon an der gestrigen Abendbörse geherrscht hatte, so daß die Reportgeldaufschläge wieder verloren gingen und noch um einige Prozent unterschritten wurden. Das Geschäft bewegte sich bei immer geringer werdender Aufnahmelust in sehr bescheidenem Rahmen. Die zunehmende Arbeitslosigkeit im Reiche trug ebenfalls zur Verstimmung bei. Die empfindlichsten Verluste hatten die Spitzenwerte aufzuweisen. So waren am Elek tr omarkt Siemens mit minus 9,5 Prozent stark angeboten. Schuckert verloren 11,25 Prozent, Gessürel 5 Prozent, Bergmann 6,75 Prozent, AEG. 3,25 und Licht & Kraft 2,5 Prozent. Lahmeysr blieben knapp behauptet. Deutsche Linoleum gaben 7 Prozent nach, und die gestern erstmalig zur Rotiz gelangten Aku-Werte hatten einen Verkarst von 6 Prozent aufzuweisen. Am Chemiemarkt eröffneten J.-G.-Farben 2,75 Prozent, Deutsche Erdöl 3 Prozent und Goldschmidt 1 Prozent schwächer. Auch am Montanmarkt waren die Kursrückgänge ziemlich enrpfindlich. Voran schritten Mansfelder mit minus 4 Prozent, RH einst aHl und Mannesmann mit je minus 3 Prozent. Phönix und Klöckner gaben 1,5 Prozent naa). Ron lokalen Werten waren Fvankfurter Maschinen gut behauptet, und Metallgesellschaft lagen nur geringfügig schwächer. Schiffahrtswerte bis 2 Prozent niedriger. Am Bankenmarkt Com- merz-bank 3 Prozent und Reichsbank 2 Prozent niedriger, während Barmer Bank und Deutsche Dank gut gehalten waren. Von Glanzstoff-Aktien waren Demberg 3 Prozent niedriger. Am variablen Markte bestand einiges Interesse für Junghans, bei einer Besserung von 2 Prozent. Renten leicht nachgebend. Im Verlaufe machte sich neues Deckungsbedürfnis geltend, und die Kursgestaltung besserte sich allgemein etwas. Deutsche Linoleum gewannen etwa 3 Prozent zurück, während an den übrigen Märkten die Besserungen kaum über 1 Prozent hinausgingen. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7,5 Prozent gesuchter. Monatsgeld 8,25 bis 9,25 Prozent. Am Devisenmarkt lag der Dollar weiter schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1765, gegen Pfund 20 376, London gegen Kabel 4 8790, gegen Paris 123 8250, ge^en Mailand 93,10, gegen Madrid 34,90, gegen Holland 12,09.
Berliner Börse
Berlin, 29. Oft. Wie nicht anders zu erwarten war, lag auch die heutige Berliner Börse nach den erneuten Kurseinb.üchen im Auslande
ausgesprochen schwach. Schon Frankfurt hattr gestern abend die rückgängige Kursbewegung in Reuyork und Amsterdam mitgemacht. Gegen die letzten Rotierungen der Abendbörse ergaben sich aber heute noch weitere, teilweise erhebliche Kursrückgänge. Das Angebot war heute vielleicht gar nicht einmal so besonders groß. Aber sechs Millionen Verkaufsorders summieren sich auch und beeinflußen bei deo geringen Aufnahmetätigleit die Märkte. Jedenfalls sind die Reports per Ultimo Rovember, die in den Kursen enthalten sind, verloren gegangen. und darüber hinaus traten nicht selten Verluste bis zu 10 Prozent ein. So verloren, vom Report abgesehen, Salzdetfurth 9, Deutsche Linoleum 7,5, Chade-Aktien 7,5, Siemens 11,5, Pvlyphon 9,5, Evenska 5 Mk. usw. Außerdem waren Reichsbank und Terger mit 1,5 Prozent gedrückt. Die Kunstseidenwerte lagen im Einklang mit Amsterdam besonders schwach. Demberg (Minus—Minus) verloren 9 Proz. und die neu in den Termin eingeführten Aku i ebenfalls Minus-Minus) 18 Proz. Als Ausnahmen sind Gebrüder Junghans, die 2 Proz. gewannen, zu bezeichnen. Deutsche Anleihen relativ lpiderstands- fähig. Auch Ausländer meist behauptet. Geld war zum Ultimo gefragter. Tagesgeld 7 bis 9 Proz., Monatsgeld 9 bis 10,5 Proz., Geld über Ultimo 8,5 bis 10 Proz., Warenwechsel etwa 7,75 Proz. Rach den ersten Kursen war es weiter schwächer, angeblich kam noch an den verschiedenen Märkten Cxekutionsware heraus, so daß erneut Verluste von 1 bis 3 Proz. eintraten. Konti Gummi lagen weitere 3 Prozent niedriger, RWE. minus 3 Prozent, Polyphon und Salzdetfurth verloren weitere 4 Proz., Reichsbank 2, Siemens 2 usw. Die Berichte über die heutige Fisions-Eeneral.'versamm- lung der Dedi-Dank konnten nicht als Anregung dienen, da die Börse augenblicklich Sorge hat, wie sie über den Zahltag kommt. Man rechnet auch zu den Kassakursen zu EeDbeschaffungs- zwecken mit weiteren Glattstellungen.
Berliner Prodnktenmarkt.
Berlin, 28. Ott. Der deutsche Getreidemarkt geht weiterhin, von den Meldungen von Ueberfee nur wenig beeinflußt, seinen eigenen Weg. Die vom Federal Farm-Board für die USA. angekündigte großzügige Farmerhilfe vermochte dem hiesigen Markt keine Anregung zu bieten, da man der Meinung ist, daß die bisherigen heftigen« Preisschwankungen ter nordamerikanischen Terminmärkte nicht durch mangelhafte Emtesinanzie- rung hervorgerufen waren. Die schwierigsten Folgen der angekündigten Maßnahmen war eins wesentliche Erhöhung der Cifofserten für die nordamerikanischen Weizensorten, der kanadische Farmerpool blieb dem Markte wieder fern. Die argentinischen Ablader hatten ihre Forderungen dagegen nur mäßig erhöht. Hier war Interesse für Auslandweizen weiter nicht vorhanden. Das inländische Angebot von beiden Brotgetreidearten ist nach wie vor nur ziemlich gering, dis Mühlen bekunden sowohl für Weizen als auch für Roggen geringe Konsumnachfrage, so daß die Preise am Effektiv- und am Lieferungsmarkt nur unbedeutende Veränderungen erfuhren. Weizen- und Roggenmehle sind anscheinend vom Konsum etwas besser gefragt. Die Mühlen klagen jedoch darüber, daß die abgegebenen Gebote keine Rechnung lassen. Hafer und Gerste ruhig, aber in den Preisen ziemlich stetig. Es wurden! notiert (1000 Kilo): Weizen, märkischer, 227 bis 228 (ruhig), Dez. 247 bis 248, März 261 (/Brief); Roggen, märkischer, 172 bis 177 (ruhig), Dez. 194,50 bis 195 bis 194,50, März 208 bis 205,50; Braugerste 195 bis 215 (ruhig): Futter- und Jndustriegerste 172 bis 188 (rüfrig); Hafer, märkischer, 164 bis 174 (ruhig), Oft. 175, D.z. 183, März 192,50 (Geld),
Kunst und Wissenschaft.
Molo bleibt Vorsitzender der Dichter-Akademie.
Berlin, 28. Okt. (TU. Funkspruch,) Die Sektion für D i ch t f u n ft der Preußischen Akademie der Künste hat in ihrer Hauptversammlung am Montag Walter von Molo zum Vorsitzenden und Ludwig Fulda zum stellvertretenden Vorsitzenden wiedergewählt.
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 78 vom 25. Oktober enthält: Die Bekämpfung von Viehseuchen. — Das Ergebnis der Hauptkörung. — Anlegung von Dampfkesseln. — Die Eröffnung des ordentlichen Lehrganges 1929/30 an den landwirtschaftlichen Schulen. — Bahnsteigverlängerung des Haltepunkte^ Garbenteich. — Dienstnachrichten.
Kurszettel der Berliner und Frankfutter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuß 8,5 Prozent.
Datum
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(rüdjnl)Ib. 102%) . . .
Oberwellen Provinz - Anleihe mH «u.'!oi..S>echtcn.....
Deutsche Komm. Eammelabl.
Anleihe Serie 1 ...
8% firanlf. Hyp.-Vank Goldpse XIII unkündbar bis 1934 .
7% Franks. Hvp.-Bank Goldpse. unkündbar bis 1932 .....
Rheinische Hyp.-Banl
Liqu. Goldpse.......
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Psandbriese R. 17.....
8% Pr. Landespsanbbrietanstalt, Komm.-Obi. N. 18.....
7% Pr. Landecpsandbriesanklall, Pfandbriefe R. 10
8Ll ti) cum. yvrrneue-Obllgatton rückzahlbar 1932
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4% Ungarische Goldne.. . .
4% Ungarische Staaisr. o. 1910 4y»% besgl. von 1913 . . .
4% Ungarische Kronenrte.. . .
4% XürL Zollanleche v. 1911 .
4% Türkische Bagdadbahn-Anl Serie 1.....
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4% Rumänische veretnh. Rente .
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168,36 1.723 58,41
111,87 111,97 112,16 10,487
21,88 0,373 4,176 16,45
80,915 59,74 2,003 0,495
58,685 12,371
7,387 73,02 3.017 18,87 81,48 i,970 5,435 4,128
4,036 20,89
168,70 1,727 58,53
112,09 112,14
112,38 10,507
21,92 20,413
4,183 16,49
81,075 59,86 2,007 0,497
58,80.) 12,391
7,401 73,16 3,023 18,91
81,64 1,974 5,445 4,136
4,044 20,93
168,35 1,718 58,40
111,83 111,86 112,07 10.484
21,85 20,357
4,173 16,44 80,89 59,60 2,008
0,4945
58,67 12,364
7,384 72,99 3,015 18,78 81,46 1,967
5,425 4,126 4,076 20,88
168,69 1,722 58,52
112,05
112,08
112,29
10,504
21,89
20,397 4,181
16,48 81,05
59.72
2,012
0,4965
58,79
12,384
7,389 73,13 3,021
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