Ausgabe 
29.7.1929
 
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dfrr Simmverhältnis beschlossen. Die vorgeschla

bis

i Geschäftsgang wurde mitgeteilt, daß die Lage

cuierburg verbleiben.

Frankfurter Börse

hrftig beurteilt wurde, doch befürchtet man eine

mb ihE Mnmtzi'

tr einen guten Eindruck machte, doch nicht wir>

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuh 8,5 Prozent.

8edm

Prtonffuct o M

Fr<niksuria.M.

26.7.

Datum

101,5

155

2,3

49,5

114,5

23,1

138 146

1,8

111 111,25

55

128

130

122,75 121,13

121,4

123,25

103,5

iflija Dampffchisi . .

112

401,5 | 397,75

Banknoten.

134,75

397

227,5

161

310,5

die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an.

Die hinter den Papieren

en

,25

111,25

122,25

194,5 52 53,9

87,25

51

9» 65

6 t

8

7

9

8

7

6

105 299,5 127,5

114

238,5

402

227,25

75,5

85

125,5

227,25

106,75

76,25

126

74

114,5

135

137

146

131,25

212

52,5

49,5

235,25

156

123,65

120,75

222

149,75

84,13

124,25

304

230

392

307

234,5

115,65 127

128,5

185,5

279,5

170,5

155,75 161

10 , 0 , 6 , 6 , 0 , 6

11 . 0 . 4 . 8 . 8

10 . 8 . 8

10 . 8 . 8

te uto en in

Devisenmarkt Berlin - Frankfurt cu HL Telegraphische Auszahlung.

Schluv- Kurt

bis 31; Rapskuchen 19,30; Leinkuchen 23,20 23,75; Trockenschnitzel 11.40 bis 11,60.

Berlin

Schluß Änjong

137,5

107,75

103,5

298,25

126,6

112

63,5 233 239

51

9,5

197

22,75

90,5

213

.'»Schweiz- Bunderb.°AnI.. . .

Ceitcncidjifcfie ©olbtte.. . -

Oeslerr. Silberne.....

p.Cc[teneid).elnl)em.8Ue. . . lli» Ungarische Gvldrte.. - - - ^Ungarische Staatsr. v. 1910 deSgl- von li%,UnoaTi(d)e fiioncnrte.. . - r.Iürf. Zollanleihe » 19,uol;.1

Turliiche Bagvadbahn-Anl.,

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

DasAmtsverkündigungsblatt Nr.52 vom 26. Juli enthält: Dierteljahresausweis der Ein­nahmen und Ausgaben der Provinz Oberhessen im 1. Vierteljahr 1929. Reichssteuerüberweisungen. Dienstnachrichten.

spflüsse aus London (am Samstag tour» etwa 1,4 Millionen Pfund Gold von Eng» int) nach Frankreich verschickt), durch die sich Diskontfrage wieder verstärkt hat. Die

306 i

238,13 ;

395 I

308

237 | 155,25

iru offiziellen Beginn machte sich aber plötzlich - merkliche Abschwächung bemerkbar, und un»

Burn.-AireS Brsi-.Sntw- Christiania - Kopenhagen Stockholm - HelsmgforS.

Serie I

,'^vesgl. Serie II - - - - - ..Rumänen converi.Rie. . '/«'o Rumänen Goldanl. von 1913

Rdln-'Jieucilen.....

Mannesmann Mansselder . . - - Oberick'-ei. Eilenb. Bebars Oberschles. ttoliwerte. .

brrschte auch an der Börse zu Beginn der neuen Dvche größte Geschäftslosigkeit.Rur n wenigen Werten war die älmsahtätigkeit etwas grober, und schon leichte Derkaufspositionen drück, leit stark auf das Kursniveau. Verstimmend wirk» leit heute verschiedene Momente, wie das schwache Äe-uyork vom Samstag, ein leichter Rückgang Ruhrkohlenförderung, die Rede Snowdens m englischen Unterhaus über den Voung.Plan, 8ce unveränderte Stand der Arbeitslosigkeit, allem aber die neuen großen Gold»

-^ucht; Monatsgeld 9,5 bis 10,5 Prozent; Geld ibcr Ultimo 9 bis 11,5 Prozent. Zu all diesen

Philipp Hoizmann . . Heidelberger Eement. Eement SarlftaDt . .

Wayß 4 tzreitag . -

Schultheis Patzenhoser Lslwerte SB er. Gianzstofs . . .

Letzte Nachrichten.

Sie Bildung des Kabinetts Briand vollzogen.

Paris, 29. 3uli. (2BIB. Eigene Drahlmeldung.) Beim verlassen des Llysees um 1 Uhr erklärte Briand dem Vertreter derAgence Economique et Jinancidre", daß er sein Kabinett gebil- det habe. Die Radikale Partei sei darin nicht ver- treten. Obwohl die Zusammensetzung des fia- binelts dieselbe bleibt, erklärt Briand, er hoffe, nach einer Besprechung mit dem Führer der Radi­kalen Partei, Daladier, in der Kammer eine verbreiterte Mehrheit ;u finden. Weiter sagte Briand, datz er seine Ministerkollegcn um 2 Uhr dem Präsidenten der Republik vorstellea werde.

Ein Autobus mit 23 Personen im Vogelsberg verunglückt.

La ubach, 29. Juli. (Eigene Information des Gießener Anzeigers.) Ein schweres Auto-Un­glück ereignete sich gestern nachmittag gegen 1 Uhr zwischen Laubach und Gonterskirchen dicht vor dem letztgenannten Orte. Dav Lastauto von Jakob R a u m a n n aus Laubach, das von dem Ehauffeur Högel von hier gesteuert wurde, hatte man durch Aufstellen von drei Sihbänken zur Personen­beförderung hergerichtet, und etwa 2 3 Per­sonen Mitglieder des hiesigen Kriegerverein» und Angehörige, die zu einem Kriegerfest noch Gon­terskirchen fahren wollten darin untergebracht. Kurz vor Gonterskirchen verlor der Ehauffeur in der scharfen Linkskurve der stark abschüssigen Strahe die Herrschaft über den wagen, da allem Anschein nach die Br e m s e n v e r s a g t c n. Der wagen geriet ins Schleudern und überschlug sich nach rechts hin, wobei die Insassen zum Teil aus dem wagen herausgeschleudert, zum Teil unter ihm begraben wurden. Etwa 15 Personen mutz­ten zur ärztlichen Hilfeleistung dem Laubache c Krankenhaus zugeführt werden: der grötzcre Teil von ihnen konnte sich im Lause des Rachmittags und abends nach Hause begeben, sechs der be­dauernswerten Verunglückten liegen aber jetzt noch mit S ch ä d e l b r ü ch e n , Bein- oder Rippenbrüchen im Krankenhaus dar­nieder. Das Besinden dieser Schwerverletzten ist zur Zeit den Umständen nach befriedigend, über den weiteren Verlauf ihres Krankenlagers kann noch nichts gesagt werden. Die übrigen Insassen de» wagens erlitten mehr oder weniger starke Haut­abschürfungen. Der Autobus wurde zer- t r ü m m e r t und liegt gegenwärtig noch an der Un- scllstelle, bis die zur Zeit im Gange befindliche Unter- suchung durch Sachverständige abgeschlossen ist. Der Lenker des Unglücksfahrzeuges befindet fich in Laubach.

87,5

51

9,6

1,8

7,75

29,3 2,4

23,1

bis 13; Roggenkleie 12,25 bis 12,75, kleine Erbsen 28 bis 34; Futtererbsen 21 bis 23; Peluschken 26 biS 29; Ackerbohnen 22 bis 25; Wicken 28 bis 32; Lupinen, blau. 21 bis 22; Lupinen, gelb, 29

. 8

. 8 10

. 8

10

10

12 11

12 io

10

10

. 9

. 8

12

IReuDor! . Bc.riS....

chwei, .. Spanien . . Japan .. . Wo de Jan. Dien in D-> CtfL abgeft Prag .... Belgrad . Budapest. . Bulaarien. Lissabon . . Danzig. . . Konstantin. Ltbcn. . . Tanada . . Uruguay. . Cairo . » -

84.6

126

136

107,9 105,25

300 127

- I 1.4,13| 63,65 238,5

245

1,8

7,75

7,75

... 6 ... 8

y* 3 -4

52 1

*1

198 1 21,75

90,5 214,5

54

68,5

64,5

64,5 105,13

123,5

120,75

220 l

150,25

Leonhard Tietz . Bamag.Meauin . lyrantf. Maschinen Gritzner .... Heyltaenllaedt . NunghanS. . . . Lechwerke. . . . Mainkrai'lwerke . Miag Nelariulmer . . Zetert Union . . Bebr. Roeder . . Loigt 4 Haefsner 2üDD. Zucker . .

109,75 108,75

196,13 ----

Frankfurt a. M., 29. Juli. Tendenz: schwä- 'E Rach der zweitägigen Unterbrechung s Börsengeschäftes war die Anterneh- ungslust wieder äußerst gering, doch

BuderuS.....

Teutsche Erdöl . . Essener Steinkohle . Velsenkirchetier . . Horpener Hoesch Eisen. . . Ilse Bergbau . . . filödnerroerle . . .

Uri. Deutsche Eisenbahn es aburg-Amerika Paket ;,a_nb.-Südam. Dampssch-

st geeignet, diese Sicherheit zu verstören.

* Zigarettenfabrik Haus Reuer - j rg. Wie WTB.-Handelsdienst erfährt, ist .i Projekt der llmgrünöung der Finna in ;e Aktiengesellschaft nunmehr endgültig fallen lassen worden. Man beabsichtigt, die bis» rige o. H.-G. in eine G. m. b. H. einzubnngen, such werden fich die Verhandlungen aus :mertcchnischen Gründen noch einige Zeit hin- -tzön Die Höhe des Stammkapitals ist zur n i noch nicht bestimmbar. Die gesamten Ge» np'tsanteile werden in Händen der Familie

Eingesandt.

(, ir Form und Inhalt alle*- unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Ein offenes wort an die Stadtverwaltung.

Wenn die Praxis der Theorie auf bem_ Fuhe folgen würde, wäre nicht Frankfurt die gesündeste Stadt der Welt, sondern Gießen. So viel ^be­lehrende Vorträge, Filme und Ausstellungen über die Pflege der Gesundheit, wie sie in unserer Stadt geboten werden, müßten genügen, alle Ein­wohner gesund zu erhalten. Jedoch fehlt hierzu nicht nur ein Teil, sondern geradezu alles, was zu einer großzügigen Volks» Gesundheitspflege notwendig ist.

Wir leben jetzt in der heißesten Zeit des Jahres, und jeder Mensch hat mehr oder weniger das Bedürfnis, seinen Körper durch ein er­frischendes Bad zu beleben. Wer aber hat hier Gelegenheit, ausgiebigen Gebrauch davon zu machen? Was bleibt der großen Mehrzahl un­serer Mitbürger außer der Privatbadeanstalt als Erholungsstätte übrig? Das städtische Frei­bad, das Glanzstuck von Gießen. Zunächst die armen Frauen, die das Freibad benützen müssen; die Rot zwingt heute andere Schichten dazu, als in der Vorkriegszeit. Vor 14 Uhr wird das Frauenbad nicht geöffnet, haben sie dann den Weg in der Gluthitze Zurückgelegt, dann finden sie kaum Platz, um die Kleider hinlegen zu können. Im Wasser selbst, kaum knietief, in fürchterlicher Enge ein großes Gedränge, denn das Bad ähnelt eher einem Schafspferch, als einem städtischen Bad. An manchen Tagen, bei abgestelltem Wehr, bleibt nur noch trockener Kies zum Baden übrig. In das angrenzende, etwas besser ausgebaute Freibad für Männer dürfen die Frauen ja nicht gehenI Hier dürfte doch einmal die Frage erlaubt sein, wer eigentlich das Verbot erlassen hat? Die Familienbäder sind doch schon seit Jahren in der Müllerschen Badeanstalt und beim Män­nerbadeverein erlaubt; haben denn diese An­stalten ein Privileg, oder sind das andere Men­schen, die sich dort tummeln? Fort mit der Phi- listerhaftigkeit! Schafft in erster Linie ein städti­sches Familien» Freibad, an welches als Rebenabteilung ein Frauen- und Männerbad ziehen. Rorddeutsche Wolle waren etwas leb­hafter, auf die Aussperrung von einer halben Million englischer Banrnwollarbeiter in Lan- cashire. Deutsche Anleihen waren kaum behaup­tet. Ausländer fast geschäftslos und unverän­dert Pfandbriefe bei minimalen Umsätzen eher

Amtsgericht Gießen.

Einer Gewerbetreibenden wurden Kleiderstoffe. Spitzen u. dgl. in nicht unbedeutenden Mengen gestohlen. Die Diebin war ihr Dienstmädchen, das die Wegnahme und Fortschaffung der Ge­genstände zugab. aber behauptete, eine Dieb­stahlsabsicht habe ihm ferngelegen. Sie wurde ihr aber einwandfrei nachgewiesen. Ramentlich wollte sie sich einen Teil der Gegenstände nur um des­willen angeeignet haben, um sich damit für Lohn, der ihr angeblich zu Unrecht vorenthalten worden sei. bezahlt zu machen. Die Gegenstände wurden bei einem Bekannten der Angeklagten vorgefunden, und dieser kam dadurch in den Verdacht der Hehlerei. Er erklärte, nichts davon gewußt zu haben, dah es sich um gestohlenes Gut handelte. Das Gegenteil konnte ihm nicht bewiesen werden, zumal er sich nach Möglichkeit über die Herkunft der Gegenstände erkundigt hatte, ihm aber unwahre Angaben gemacht wor­den waren. Er wurde deshalb freigespro- ch e n; die Diebin erhielt 4 Wochen Gefäng­nis. Ein Autoführer hatte bei einer Fahrt durch die Stadt die höchst zulässige Geschwindig­keit überschritten, und dies zudem an einer Stelle, die als gefährlich bekannt und als solche durch Warnungstafeln gekennzeichnet war. Er erhielt die übliche Geldstrafe. Die Verurteilung er­folgte auf Grund von übereinstimmenden An­gaben beeidigter Augenzeugen, denen das Gericht, obwohl sie Laien im Autobetriebe waren, Glau­ben schenkte.

Berlin, 26. Juli

Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten ..... Norwegische Noten......

Deutsch Oesterr-, ä 100 Kronen Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten

77,25 115,75

138

138,5

147,25

133,75 1 212

ix Dl. Reicheanleihe u. m< £L Anl.-Ablös.-Schuld mit AuS- Im-Rechten.........

Jefijl. ohne AuSlos.-Rechte . - - |% zranls. Hhv.-Bt. Goldps. un- i-mbbar bis 1932. . . ... - r._ o Rheinische Hhp^Bank Liqu - «olbpl............

1(5®. adg. LorkriegS-Lbligation., l mckzahlbar 1932

io 81

1O|

151

121

181 396,5

141

12 238,25

schwacher. Rach den ersten Kursen schritt blfc Spekulation weiter zu Positionslösungen, so dah sich erneut 1- bi« 2prozentige Rückgänge er­gaben. Rach einer vorübergehenden leichten Er­holung wurde eS später wieder schwächer. Rur Reubesitzanleihe befestigten sich leicht.

weiter bestehen kann. Man komme nicht mit Platz­mangel und sonstigen Ausreden, denn seit Jahren wurde die Stadtverwaltung auf die Tlnzuläng- lichkeit des Freibades hingewiesen; damals waren noch ringsum Wiesen frei. Heute ist der kleinste Teil der an das Freibad angrenzenden Wiese zur Erweiterung des Männerbades benutzt worden, während der größere Teil an den Männer-Bade- verein verpachtet ist. Dieser benutzt aber nur den an die Lahn stoßenden Teil alS Luftbad, wäh­rend eine etwa 1» Morgen große Wiese un­benutzt daliegt. Auf der einen Seite Platz int Ucbcrfluft. auf der anderen Seite fürchterliche Enge. Wohin sollen solche Zustände führen? Die meisten Menschen gehen erst gar nicht in da« Freibad, weil dieses einem Massenandrang nicht gewachsen ist. Die Stadt Gießen ist aber doch für den Desundheitszustand aller Einwohner mitverantwortlich, sie sollte deshalb auch Vor­kehrungen treffen, diesen zu heben, wenn auch unter Aufwendung erheblicher Geldmittel. Euch, ihr Stadtväter und besonders auch ihr Stadt­mütter, müßte dies so nahe gehen, daß ihr eine Kommission einsetzt, welche sich den neuzeitlichen Ausbau der städtischen Freibäder als Hauptauf­gabe stellt. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg, es läßt sich mit verhältnismäßig geringem Geldaufwand eine volkswirtschaftlich notwendige Einrichtung schaffen, welche der Stadt zum Segen gereichen wird. 3- <5- M.

uWiW.t vor allem die neuen großen Gold- iögaben der Dank von England, der schwächere Verlauf der Rouyorker Börse am Samstag und frr Rückgang der Ruhrkohlenförderung Aur Zu- rjftjaltung. Das Geschäft beschränkte sich daher tjf engsten Rahmen. Die Beteiligung auhen- j.hender Kreise war wieder gering, und die kpckulation schritt, da auch infolge des bevor» gehenden Ultimos Geld gesuchter war. zu Ab- «itxn. Gegenüber den Schlußkursen von Freitag trafm durchschnittlich Rückgänge von 1 bis 2 Pro-

fütznen MinguWi t: nugäattionäre fwtlcn :mad)t, Zinsverluslc eck iögensstcuer getragen, der Bewertung ihres unmaktionäre zu beko i erfolgte Kritik ani bei itcn Behandlung der gleiches Aecht auf M die Obligationäre. 1 , den Borschlag M mit den betreffenden B ) ihn einstweilen von Ä* 3» ta t dah man den Bori >n eingehend beraten

vertagen, i ÄabinettSbilbung in° Frankreich blieb ohne grö. S mürbe gegen S ^«en Eindruck. Der Monatsbericht der Deut-

nbaelcbnt und '^<n Dank, der ebenfalls die Wirtschaftslage lDna!Lftion mit dem ittea« hoffnungsvoller betrachtet, konnte, obwohl orzugsat^i^^^M e|nen jUfcn Eindruck machte, doch nicht toir»

Bemberg

ZeUsioll Waldbos ...

ZeUsioss Aichastenbura ... 12, (SbatloHenbutgei 89afiet . . . < | Deliaucr Bar........®

Daimler Dioioren °

Deukiche Maschlnen-tzabri! . . 0 ilbletmede ftleoet......o

Lubw. Loewe . . . Nal. Automobil . . CtenRein 4 Soppri

Momenten kam die dauernde Verzögerung der ' politischen Reparationskonferenz hinzu. Die Re­ports wurden in keinem Falle eingeholt. Es ergaben sich darüber hinaus noch 1. bis 2pro» zentige Rückgänge. Besonders schwach lagen Reichsbank, die über 4 Prozent verloren. Kali Aschersleben, die 3 und Essener Steinkohlen, die 2 Prozent schwächer lagen. Ehadeaktien wa­ren auf Käufe für zweite Rechnung verstärkt. Auch Svenska und Lahmeyer konnten leicht an»

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 29. Juli. Der Pro­duktenmarkt verkehrte zu Beginn der neuen Woche in ruhiger Haltung. Die Grundstimmung war jedoch wieder freundlicher, infolge der höheren Auslandnotierungen. Weizenmehl Spezial 0 war dagegen eher angeboten und leicht gedrückt. Riederrheinische Qualitäten lagen gesucht und bis 0,50 Mk. teurer. Vernachlässigt waren am Futtermittelmarkt Mais für Futterzwecke, Weizenkleie und Roggenlleie. Cs wurden no­tiert: Roggen 22 bis 22,25, Hafer, inländ. 22,75 bis 23, Mais (gelb) für Futterzwecke 22,25 bis 22,75, Weizenmehl, südd. Spezial 0 39 bis 42,25, Roggenmehl 30,50 bis 31,75, Weizenkleie 11, Roggenkleie 12,50, Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 33 bis 50. Linsen, je nech Qualität für Speisezwecke 40 bis HO. Heu. südd., gut, gesund, trocken 10,50, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 5, Weizen- und Rog­genstroh, gebündelt 4,50, Treber, getrocknet 18 bis 19. Tendenz ruhig.

Frankfurter Schlachtviebmarkt.

Frankfurt a. M., 29. Juli. Auftrieb: Rin- der 832 Stück; darunter 145 Ochsen, 58 Bullen, 432 Kühe, 186 Färsen. Kälber 440, Schafe 42; Schweine 2780. Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 62 bis 65, ältere 56 bis 61, sonstige vollfleischige jüngere 50 bis 55; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 55 bis 59, sonstige voll- fleischige oder ausgemästete 50 bis 54; Kühe: jüngere, vollfleischige. höchsten Schlachtwerts 51 bis 54, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 45 bis 50, fleischige 38 bis 44; Färsen (Kalbinnen, Jungrinder): vollfleischige, ausgemästete, höch­sten Schlachtwerts 62 bis 66, vollfleischige 56 bis 61, fleischige 50 bis 55. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 76 bis 80, mittlere Mast» und Saugkälber 70 bis 75, geringe Kälber 65 bis 69. Schweine. Vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 93 bis 95, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 93 bis 95, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebend­gewicht 93 bis 95, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 90 bis 93. Marktverkauf: In allen Diehgattungen ruhig, ausverkauft.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M.. 27. Juli. Die Tendenz war stetig; das Geschäft ließ zu wünschen übrig. Das Angebot von allen Ländern war reichlich, der Absatz aber nicht nennenswert groß. Cs notierten Auslandeier unverzollt ab Grenz­station, Jnlandeier ab Station: Bulgarische 9,75 bis 10,25, holländische 10,80 bis 13, jugosla­wische 9,75 bis 10,25, polnische 8,50 bis 9, russische 10 bis 11, dänische 11 bis 13, belgische 10,50 bis 11, bayerische 10,75 bis 11, nord­deutsche 11 bis 12, rumänische 9,50 bis 9,75, alles in Pfennige pro Stück.

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 27. Juli. Die enttäuschenden Schluß. Meldungen von den überseeischen Terminmärkten und die schwächeren Rotierungen Liverpools gaben der Wochnschluhbörse ein sehr ruhiges Ge­präge. Auf Basis der wenig veränderten Cif- offerten für Auslandweizen entwickelte sich kein Geschäft. Auch für Jnlandbrotgetreide neuer Ernte, das vereinzelt auch zu etwa 1 Mark billigeren Preisen ausreichend angeboten wurde, zeigte sich nur geringe Kauflust. Am Lieferungs­markt setzte Weizen in den Herbstsichten 1,50 bis 3,50 Mark schwächer ein. Roggen war da­gegen im Preise gehalten, da die bisher vorlie­genden Druschergebnisse enttäuschend sind. Mehl hatte gestern nachmittag zu unveränderten Prei- r sen kleines Konsumgeschäft, heute war der Markt

Sure

29 7.

icm. Am Geldmarkt zeigte sich infolge des Stufen ß hic» bevorstehenden Tlltimos eine starkeDer-

schon fo^ La Y fcifung. Tagesgeld war mit 8 bis 10,5 Proz.

Lächeln um- e . . - - -.......

Ag warten. W

(Seid

16,43 167,68

21,93

111,46

58,99

2,475

112,05

80,64

60,89

12,385

72,83

wiederholte S°r°eh c U Wirrt) von neuem,

-lnd Dearborn,-

lote 3M ßonöor

nd

K-s

noch wenig entwickelt. Hafer hatte bei ausrei­chendem Angebot schleppendes Geschäft. Reue Wintergerste trotz ermäßigter Forderungen schwer verkäuflich. Es notierten (1030 kg): Weizen, mär­kischer, 256 bis 259, September 269,50 und Geld, Oktober 271 bis 271,50; Roggen, märkischer, 191 bis 193, Juli 212, September 220 bis 221. Oktober 222 bis 223.50; Futtergerste 176 bis 189; Hafer, märkischer, 181 bis 190, Juli 202,50, September 207,50, Oktober 212; Mais, La Plata. 231 bis 232; Raps 330 bis 335; (100 kg): Weizenmehl 31 bis | 36; Roggenmehl 26,20 bis 29,25; Weizenkkeie 12,75

Brief

16,49

168,36

22,01

111,90

59,23

2,495

112,49

80,96

61,13

12,445

73,13

^dMigen 5

-deitsaintcr hat &r t Lulihälste keine nenne r.erfahren. Die Zahl; pfanger in der Arbe. nur noch um rund Z ! H- Eckas stärker t oeziehern der Krisenuiv n 1. bis 15. Juli. änderten. Demnach ha: ,luevit ö_o r Arbeitslosenversi^r Lj ein. Stärker angeboten waren am Elektro- KriseMnlerstühung 191 jrarft Siemens mit minus 3,5 Prozent, AEG.

rimuS 0,75 Prozent. Sonst lag dieser Markt l-V- für Draun/o fcrebet. Farben eröffneten 1,75 Prozent schwacher. Brikettfabrikaiik 5nt Montanmarkt war ebenfalls die Geschäfts- enchmigte einstimmig t Öligkeit minimal. Phönix verloren 2 Proz. und 10 Prozent Dividende. Vereinigte Stahlwerke 2,5 Prozent. Am Kali- Lmtoanblung bet 7,2 2E rortt waren Salzdetfurth mit minus 4 Prozent n Hiammaliien führte sark angeboten. Die nicht mehr so günstigen die Gesellschaft eine i N'sahziffern verstimmten. Gut behauptet lagen m sei, die vor 10 3# Tdlerwerke und Metallgesellschaft. Einiges Jnter- sen habe, um sich vor! eise bestand von internationalen Werten für der llebersremdungsgelc ÜÜDntefatini. Renten still. Im Verlaufe bestand )Ilc nunmehr als eine: 1 Leiter große Geschäftsunlust. Die Kurse gaben diese Borzugsaktien M iurchweg erneut bis zu 1 Prozent nach. Am mit einem KonsoriMkeldmarkt war Tagesgeld mit 8,5 Pro-ent fest- Hefen Dank feinerxeit 3t . lefe^t. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Stern Sie ollar 4,1940, gegen Pfund 20.363, London gegen ent übel 4,8540, gegen Paris 123,76, gegen Mai-

i Bvrzigsaküvn'arv o Imb 92,76, gegen Madnd 33^5, gegen Holland

Berliner Börse.

Berlin. 29. Juli. Wie am Vormittag

26- Juli________

Ärmliche Notierung

Geld 1 Brick

ne fr u> - *to tDbeuiidier Lloyd . . .

K «(tri iUT|. $curidic(£rebitanft. .

,;X die damier Bankverein . . . ei w. Üediner HandelegeieUlck. .

,.tlach^ . n nc(o11ulie (dh > ^»merz- und Prrvai-Banl > ! lie ebe" 6^ \oS £oilft u. ^01iallflnl . dl^/ lolchr. E . ;ve rische Bank I e,neJ»iPt ^onw-Geielllchast Ant..

, (1116 Af.t d^ jz\ zr^bnet Bank.....

av..AfteU ,<« M-ccldeulIcheCreditbank .

tütl'5 1 de sr" 0 . Ksallbank.......

di-*

29. Juli

Amtliche Notierung c^eld I Brief

i-llyr- Kure

29.7.

35. . _ W'

- rief §aui < vielleicht v^ru^ Gelegt möchte -

\ Stufen ^gegenüberst' Mi-» mnd

jhirs

26 7.

?n 6t(iien

etbältnii!no ^l.tQU 4^' Simmverhältnis beschlossen. Die vorgeschla- ^t Ungs dew Kapitalerhöhung um 13,8 Mill. Mk. zu ie Gnbnif fo Un " bekannten Bedingungen wurde gleichfalls Hn ft n Wrn die Stimmen dieser drei Aktionäre ge» tunn MUnh »;migt. Eine weitere Anfrage bezog sich auf leiten!) Verwendung der durch die Kapitalerhöhung

i Qjß( Zachen. $jtteinfomnienöen Mittel, wozu erklärt wurde, tun» ?u M W Vorstand und Aufsichtsrat hierüber noch ith 9;nT cnglij* In < endgültigen Beschlüsse gefaßt hätten. Lieber j %.Vet ift1 Geschäftsgang wurde mitgeteilt, daß die Lage < . ussand ; jjtv«rändert befriedigend sei und der des Vor- gleiche. Die Erzeugnisse der Gesellschaft °n|foh i B,ten sich -u Sonderprodukten entwickelt, die lufin -Jkfen Qm ( M anderen Brennstoffen eine gewisse ilnab- el->m emitti-ri W^igkeit voraus hätten. Man könne beruhigt ^^ufammeuL? i> die Zukunft sehen. Die Verlängerung des Fcr ra9re9eniDätB > ^- Nischen Draunkohlensyndikates um 15 Jahre

inSmarg? '

rung, $ N «roh.

S^«6nf Z7L 7- »8

^2) um 0,4 c

ftoft9*n^J

^eniffet K?Snl- sch 'anfangs'die Tendenz nicht unfreundlich aus, lt auf 1291 noam ; 1 die Kabinettsbildung in Frankreich eher ffer für f ireftig beurteilt wurde, doch befürchtet man eine ift um 02 ricute Hinausschiebung der auf den 6. August fliegen ststvefehten Verhandlungen der Regierungen.

Mrcn Ä?tlte k-ni offiziellen Beginn machte sich aber plötzlich itoeränberi t 0'p fie merkliche Abschwächung bemerkbar, und un- icr 6tnn95b 6ben i lJ|tftige Momente traten jetzt stärker hervor. So M ben enLrdfiL2 »°hnten vor allem die neuen großen Gold-

.^rankfun a. M.

Berlin

Sd)luB-i

Kure 1

i Uhr- Sure

Lchluh- Shit-.

Ansang- Kurs

Datum

26.7.

29-7.

26.7.

29-7.

............

Bergmann ....

Elektr. Lieferungen. Licht uno Kraft . . ;Vellen & Guilleaume

-

. b

197,5

197,25

197

197,5

.

227,25

226,5

227,25

226,75

10

10

211

154,25

210,5

154,13 207,75

e .

. f.

137

136,5

137,65

136,25

Ge«. f. Elektr. Untern

e e

e

10

210

210,25

219

Hamb. Elekir. Werke Rhein. Elektr. . . . Schlei. Elektr. . . . Lchuckert.....

Ltemens 4 HalSke .

10 . 9 .10

12

1 1 1 1 1

385

142,25

147,75

189

229,5

386,65

184,5

226.6

385

10

168,5

168

169,5

Lchlub- »ute

1 Uhr- »ute

Schluß lAnfang »UM | »UM

Datum

26.7.

29- 7.

26.7. | 29-7.

168,14

168,48

168,03

168.37

1,759

1,763

1,759

1,763

58,25

58,37

58,265

58,385

111,68

111,90

111,66

111,88

111,70

111,92

111,7(1

111.92

112,33

112,55

112,32

112,54

10,533

10,553

10,528

10,548

21,925

21,965

21,92

21.96

20,336

20,376

20,335

20.375

4,191

4,199

4,1905

4,1985

16,42

16,46

16,43

16,47

80,65

80,79

80,62

80,73

61,12

61,24

61,12

61,24

1,934

1,938

1,938

1,942

0,496

0,499

0,498

0,500

59,035

59,155

59,05

59,17

12,403

12,423

12,40

12,42

7,358

7,375

7.363

7.377

73,04

73,18

73,03

73,17

3(037

3,043

3,032

3,038

18,75

18,79

18,75

18,79

31,33

81,59

81,37

81.53

2,005

2,009

2,006

2,010

5,42

5,43

5,42

5.43

4,174

4,182

4,175

4,183

4,126

5,134

4.126

4,134

20,855

20,895

30,855

20,895

122,75

189,25

163,5

115

126,4

123,13

163 115,25 126,75

Phünir Bergbau......6¥i

Rheinnche Braunkohlen... 10

Rbeimiahl ... L % Jahr <y«

Riebeck Montan......«,«

Bereinigte Stahl»..... <

128

128,5

Kali Ajchersleben.....10

211,75

184,25

184,25

Laliwerl Salzdetfurth ... 16

170,5

170

I. ®. Farben-Induftrie ... 12

154,75

154,75

Dynamit Nobel..... . b

160,5

161

Scheideanslall........0

Goldlchmtvt ........b

_

Rütgerrwerie ........6

316

310

Metallgciellichaft. . e U

Berlin, 26. Juli

Geld

Brief

Lmerikaniiche Noten.....

4,165

4,185

Belgifche Noten........

58,33

111,40

58,57

111,84

Eoaliltd« Noten

20,29

20,37