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rute in Ulm. Es scheint
kommen le uen
an
Schneiders von Ulm.
Das Flugzeug
des
at
Berblingers Flugzeug von oben gesehen.
daß er
zweimal findet er Unterlauft Daniel, dem Aagelschmied. Z1/? Ellen Dibertuch verloren
proben darauf
bei seinem Bruder Einmal sind ihm gegangen — leider
Oberheffen.
Landkreis Gietzeu.
Nachdnick verboten.
Jahrtausende lang hat der Mensch mit sehnsüchtigen Äugen den Flug der Vögel v.usolgt. immer mit dem brennender, Wunsch, auch Liegen *u können — so leicht, so frei, Herr zu sein über Raum und Feit. Aus Sagen und Märchen klingt es vom fliegenden Kotter. vom Liegenden Teppich, von den ©a oschen des Glücks. Uro- serem Geschlecht war es vorlehalten, den uralten
vor Scha bt geb-.,. „-----
nicht mit Gilt vermischt, anscheinend hatte aber Scha.dt schon etwas Gift zugesetzt gehabt.
T.aum verwirk.icht zu sehen — und schon ist der fliegende Mensch zum alltäglichen Qlnbiid gv- wordenl (Baden wir aber zurück, so sind in den langen verflossenen Jahrhunderten nur verhält- nismäßig wenige Versuche gemacht worden, den Dlan der Wirtlichleit näher zu bringen. Aus Der griechischen Sage klingt es von Dädalos und Ikaros, deren mit Wachs geklebte Schwingen
Oer Schneider von Lllm.
Wie der Schneider Albrecht Ludwig Berblinger über die Donau fliegen wollte
Zur 100. Wiederkehr seines Todestages.
Don Bertha Berblinger.
(Der Angeklagte bezeichnete die ganze Darstellung tes Köhler als eine Lüge. Eine erregte Gegenüberstellung zwischen den berdrn fand statt.
Der Zeuge Groh aus Marburg behauptete. Laß Köhler ihm von dem Schnaps, als er die Unterschrift ha.ten wollte, angeboten habe, was dieser jedoch bestreitet.
Der Zeuge Köhler kann sein Alibi toafcr** der Mord.at durch eine Anzahl von Zeugen weifen. Bemerkenswert ist, dah Schardt det. ; Köhler kurz vor der Tat einen Brief geschrmben hat, in dem er erLärte, wenn die Sache am Lonne s ag (Le n Mzrdtag) nichi glücke, müsse Kötzer ihm Helsen. Welche Sache gemeint ist, will Köhler nicht wissen.
Das Urteil ist für Dienstagabend zu erwarten.
dem Schneider mit seiner immerhin großen Za- muie nicht gut gegangen zu sein, sonst hatte er nicht so o,t tu Wohnung gewechselt. Bald wohnte er zur Miete. bald tm eigenen Häuschen, das aber rasch wieder verkauft werden muh.
ist nicht vermerkt, ob sein Lehrbüblein so unachtsam war, oder ob der Weister selbst seine Gedanken bei anderen Dingen hatte als beim ehrlichen Handwerk.
Schon in diesen Jahren, lange vor dem Flug, von dem wir hier erzählen wollen, bricht immer und immer wieder die Freude an der Technik bei Terb.inger durch. 3n seinen Muhestunden fertigt er Schlitten für ein Pferd oder für zwei Pferde und Kindertagen an, und vom Jahre 1809 stammt eine Eingabe an den König um die Erlaubnis, die von De.blinger erfundenen künstlichen Glieder in der Zeitung anzeigen zu dürfen. Bon da an ist „der bürger.iche Sa-neider Berblinger" wohl ganz und gar von dem Gedanken besessen gewesen, es den Bögeln gleich zu tun.
Am 24. April 1811 erschien in der Zeitung folgende Anzeige:
„Aach einer unsäglichen Mühe in der Zeit mehrerer Monate. mit Ausopferung einer sehr beträchtlichen Geldsumme und mit Aufwendung eines rastlosen Studiums der Mechanik hat der Unterzeichnete es dahin gebracht, eine Flug- maschine zu erfinden, mit der er in einigen Tagen hier in Ulm feinen ersten Versuch machen wird, an dessen Gelingen er, bestärkt durch die Stimme mehrerer Kunstverständigen, nicht zweite n zu dürfen . glaubt. Bon heute an ist die Maschine bis an den Tag des Versuchs, der neost der Stunde in diesem Blatte vorher genau antze eigt werden wird, hier im Gasthof zum Go.denen Kreuz Jedem zur Ansicht und zur Prüfung ausgestellt."
„Sein erster Versuch" zögerte sich aber noch etwas hina s. und es war wohl Derblingers groher Feh.er, dah er in seiner Erfindersryude. unbekannt mit den Gesetzen der Flugtechnik, diesen
Theatervereinigung, der nach Berlin geht, um sich literarischer Tätigkeit zu widmen. An die Aufführung schloß sich eine Karneval- Sitzung an. Hervorzuheben sind noch die guten Leistungen der O r ch e st e r v e r e i n i g u n g L a u b a ch (Dirigent Christ. Högel), die viel zur Erhöhung der festlichen Stimmung bei trugen. — Das Wild leidet, trotz eifriger Fütterung durch die Jagdbesitzer sehr durch d.e Kälte und den Schnee. Die A e h e kommen bi3 in die nächste Aähe der Stadt. Gestern wnrde ein Aeh an der Licher Strahe, mr einen halben Kilometer von der Stadt entfernt, von einem Auto überfahren. Der Führer des Autos meldete den Vorfall sofort.
Orr Offdillner Mordprozeß.
Dritter Derhandlungskag. ,
WSA. Limburg. 28. Jan. Am heutigen dritten Vcrhandlungrtag vor dem Schwurgericht wurden 23 Zeugen au gerusen.
Tie Verhandlung begann mit der Vernehmung des Frankfurter Kriminalkommis arS Damm. Diesem Beamten gegenüber hat die Frau des Angeklagten S ch a r o t zugegeben, daß sie die Sporthose und die Sportstrümpfe ihres Mannes verbrannt hätte. Ebenso habe sie und ihre Eltern einen ganzen Wagen voll von Sachen des Angeklagten auf einem Acker verbrannt, um sich und Schardt keine Unanneh n'ichke ten zu machen. Unter diesen Sachen befand sich auch eine Kiste
Briefkasten der Redaktion.
(Nechtsgutuchten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
TR. TB. Für die Zelt, in der Sie selbst kerne Wohnung gemietet hatten, ist auch keine Müllabfuhr' gebühr zu bezahlen. Ihre Zahllmgsvslicht beginnt erst von dem Tage ab, wo Sie selbst eine Wohnung gemietet haben. Nach der ministeriellen Festsetzung der Miele ist das Wassergeld in dem Mietpreis mitenthalten.
h. S. Der Anteil an den Straßenreinigungsge. büyren bemißt sich nach der Höhe der Miete für di« einzelne Wohnung. Wenn Ihr Hausbesitzer im Vorderhaus eine Wobnung innehat und außerdem das Hinterhaus noch für feine Zwecke ausschließlich benutzt, so ist für den Straßenreinigungstostenanteil des Hausbesitzers maßgebend, die chöhe der Miet« für feine Wohnung im Vorderhause zuzüglich der Miethöhe für die Räume im chinterhause. Sie selbst und der andere Mieter in dem Vorderhause haben also nur nach der Höhe Ihrer Wohnungsmiete zu den Straßenreinigungskosten beizutragen.
Don Albrecht Ludwig, dessen Fähigleiten offenbar viel mehr auf technischem Gebiet lagen, wissen wir nicht viel, wir tonnen nur aus Kirchen büchern und einigen Anzeigen in den Zeitungen jener Zeit erkennen, daß er sich im Jahre 1792 mit Anna Schelf,e.in vermahlte und daß dieser Ehe sechs Kinder entsprosfen. Xie starben früh, nur eine Tochter verheiratete sich. Ihre Aach-
Entlastung für ihn zu sorgen. Als die belden dann Ende 1927 entlassen wurden, hat Köhler den Angeklagten in Hirzenhain aufgesucht, ohne daß Schardt aber etwas für diesen tun konnte. In der Folgezeit haben die beiden sich an drei aufeinanderfolgenden Sonntagen bzw. Sanu tagen getroffen. Kößler gibt nun an, Schardt habe ihn dazu bestimmen wollen, den Fritz Baum in Hirzenhain durch Gi't aus dem Wege zu räumen. Er wolle die Wiederau, itup.ne der Falschmünzerei betreiben. Wenn ihm ba3 gelinge, erhalte er eine Entschädigung für die Geiüngni.stra e. Äußerem ko . me auch sein Bru- der au * dem Zuchthaus, wo er wegen Verleitung zum Meineid in der Falschmünzer ache sitze. Damit der Plan gelinge, müsse aber unbedingt Baum, das Haupthindernis, aus dem Wege geschasst werden. Bei der letzten Zusammenkunft am 24. März soll dann Schardt dem Köhler zwei Schnapsfläschchen, zwei SchnapSgläschen und eine Amphiole mit Gift in einer Mappe mitgegeben haben. Er solle den Baum als Schnapsreisender aufsuchen und das Gift in den Schnaps mischen. Außerdem solle er von einem gewissen Groh in Marburg die Unterschrift beschaffen, die Schardt brauche. Der Zeuge ist zunächst nach Marburg gefahren, hat die Unterschrift aber nicht bekvinmen. Dann ist er zuruck- gekehrt nach Hirzenhain, hat den Baum aufgesucht und ihm und seinem Onkel Schnaps-
ersten Versuch in der Oefsenktichkeit machte. Für Ende Mai war der Besuch des Königs von Württruuerg angesetzt, und im Einverständnis mit dem Magistrat lud Berblinger seine Mitbürger zur Donau, wo er von einem hohen Erker, der Ad.ervastei. herabzufliegen und das andere Donanuser zu gewinnen vorhatte. _
Er ritt se.bst durch die Stadt und töt seine Absicht, zu fliegen, unter Trompetenklängen kund. Für die entstehenden Unkosten wurde von den Zuschauern je ein Batzen gefordert. Aus der Ad.erbcstei war ein hölzernes Gerüst errichtet, so dah 'Berblinger 62 Schuh über dem Wasser stand. Der König war mit seinem Hofstaat erschienen, die Zuschauer standen Kopf an Kopf in atemloser Spannung Plötzlich klappte der eine Flügel zusammen und Berblinger muhte vortreten und unter dem Gemurre der Menschen den Aufschub seines Vorhabens ankündigen. 06 die Flügel beim Hinausziehen auf das Gerüst Schaden gelitten hatten, oder ob böswillige Absicht etwas daran zerstört hatte, ist ungewiß. Der König reiste ab. nicht ohne Berblinger eine Belohnung von 20 Louisdor zu hinterlassen. 2-.s aber Berbttnger am nächsten Tage, am 31. TU- 1811. vor einer womöglich noch größeren Menge vor dem Bruder des Königs den Versuch wiederholte, fiel er wie ein Stein in die Donau und wurde unter dem Hohngelachter seiner Mitbürger, von einem Schiffer geborgen. Dah er gerettet wurde, war sein Mißgeschick! Wäre er ein Opfer seines Planes geworden, so wäre die Menge re.ftummt vor der Majestät des Märttzrertums. Durch seine Aettung schlug der Versuch in6 Lächerliche, und für den Unglücklichen begann i die Marter einer Verspottung, wie sie noch | kein Sterblicher erduldete. Um sich den Verfolgungen zu entziehen, entwich er und kehrte erst nach Jahren nach Ulm zurück. Es ging bergab mix ihm. er war ein zerbrochener Mann, haltlos und enttäuscht. Seine Frau starb, von seinen Kindern lebten nur noch wenige. Aoch einmal verheiratete er sich und starb am 28. Januar 1829 an Auszehrung im Spital, arm. verschuldet und wenig betrauert. |
Das Flugzeug soll noch lange in Ulm vor- j Händen gewesen sein — jetzt ist es verschwunden. Es waren flügelartige Gebilde mit starker Seide bespannt: sie liehen sich mit einer Bewegung der Hand durch seine Stäbchen, die sich spreizten und zusammenlegten, spannen oder zusam- menfalten. I
Aatürlich wird der Leser fragen, warum das 1 Flugzeug des Schneiders von Ulm versagt hat: ' Cs mußte versagen, weil ein Mensch nicht die Kraft hat, seinen Körper mit Flügeln hochzuheben: er kann mit einem motorlosen Flugzeug nur Gleitflüge ausführen, wie es L i l i e n t h a 1 getan hat, und wie es jetzt unsere Sportslieger in Aossitten und In der Ahön tun. Das Flugzeug des Schneiders von Uhn war aber kein Gleitflugzeug, wenn er es sich auch als solches gedacht hat, was daraus hervorgeht, dah er damit von einem erhöhten Punkt aus über die Donau gleiten wollte. In Wirklichkeit stellt daS Flugzeug etwa eine Ve.b ndung von zwei neben- einander liegenden Fallschirmen vor, in deren Ai telpunk'.en der Flieger hätte aufgehängt sein müssen. Be .bänger reichte mit seinen ausgespann- len Armen aber nicht ganz bis an diese Punkte, außerdem kann kein Mensch sein Körpergewicht an den Händen bei ausgespannten Armen auf die Dauer tragen. So muhten die Flügel beim Flugversuch nach oben zusammenklappen.
Das ist das Urteil, das wir heute — vom jetzigen Stand der Technik aus — über das Flugzeug des Schneiders von Ulm aussprechen müssen. Dama',2 gab es auf dem Gebiet der Fliegerei fast überhaupt noch keinen Stand der Technik, und so wäre es gan$ falsch, dem Erfinder aus dem Mißlingen einen Vorwurf zu machen. Er hat nach dem Menschenflug gestrebt wie viele andere nach ihm auch, und er hat zweifellos an seinen Erfolg geglaubt, sonst hätte er den ersten Versuch nicht in Gegenwart des Königs geplant. Ganz langsam bereitet sich eine neue Wertung der Vorgänge vom Mai 1811 vor. Schon gibt es in Ulm eine Berblinger- straße, bei der Adlerbastei eine Derblinger-Dro- gerie. Der Ulmer Familienforscher Eugen Kurz läßt sich die Ehrenrettung seines Mitbürgers sehr angelegen sein. Wir verdanken die mit- getdlten Daten seiner fleißigen Arbeit.
mit Falschgeld.
Unter außererder.t ich großer Spannung wurde der Hau tbelastungLzeuge Köhler au geru'en. Der Antrag des Staatlanwa'ts, den Angeklagten für die Dauer der Vernehmung Köhler5 zu ert'cr.'en. wurde abgelehnt. Der Zeuge hat den Angeklagten in der Strafanstalt Preunge'hrnm lennengeiernt und ihkn versprochen, nach feiner Gegen!
Krankenhauses . torium zu Wiesbaden, wo er Heilung von einer Operation suchte, tm Alter von 42 Jahren. Tie Anteilnahme in unferm Dorfe ist allgemein.
Gründer g, 28. 3an. Am ©am_tügabenö hielt der Turnverein seine Hauptversammlung in seinem Vereinslokal „Taunus" ab. Aus dem Jahresbericht ist zu entnehmen, dah der Verein am 10. Aovember 1928 auf sein 45jähriges Bestehen zurückbttcken konnte, das in einfacher Weise gefeiert wurde. Am 11. August 1928, dem 150. Geburtstage Jahns, wurde eine wohlgelungene Jahnfeier mit Fackelzug, Ansprache und Stellen von Pyramiden veranstattet, und im September ein Schauturnen abgehatten Daneben bcteUigte sich der Verein an den Cau- öerarjtaltungen. auf denen die entsandten Turner und Turnerinnen manchen Erfolg erringen konnten. Zwei verdiente Vorstandsmitglieder, deren Aamen in Turnerkreisen Wei. bekannt sind, erhielten Ehrenbriefe, und zwar Karl Schmidt den Gau-Ehrenbries, und Heinrich Schmidt den KreiS-Ehrenbries. Die Mitg.iederzahl zeigte am 1. Jan. ar 1929 mit 191 gegenüber dem Vorjahr eine kleine Abnahme, die mit dem Buhen der Schüler-Abteilung zufammenhängt: jedoch sind in der letzten Zeit wieder Zugänge zu t>cr- zeichnen, und mit dem Wiederaufleben der Schülerriege wird wohl bald der alte Mitgliederstand wieder erreicht werden. Die Kassenverhält- nisse ergaben bei einer Einnahme von 3401,66 Mark und einer Ausgabe von 3396,43 Mark einen Ueberschuh von 8,23 Mark. Der Verein k>" nod) eine Schuld von 1300 Mark, der Acst des Kaufgeldes für ein Grundstück, das vor einigen Jahren zur Erweiterung des Turnplatzes erworben wurde. Die Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: Lehrer Wenzel erster Sprecher, Vermessungsrat Lichtenscls zweiter Sprecher, Fabrikant C. Schmidt erster Kassenwart. Sa'tle.me st:r C. Büttel zweiter Kassenwart, Hrch. L i st m a n n erster Schrifttoart, Fabrikant rch. Schmidt zweiter Schriftwart, Schreincr- .acttter Fr. Gehringer Zeugwart, als Turn- ■ar-.e wurden wieder- bzw. neugewählt: Ludwig , r a n l. Karl S ch m a d e l, Karl Keil und Karl Möser, Leiter der Fvauen-Llbtellung wurde wieder Fr. Gehringer, während die beiden Turnerinnen Gertrud Bock und Emma
"ein a s Borturnerinnen b.stimmt wurden. Der w:i e Tumwart Karl Schmadel übernimmt > Schülerinnen--Abteilung, der Turner Aichard rank die Schüler-Abteilung. Für das volks- lim.iche Turnen und Spielen wurde Turner Hrch. Kappes bestimmt. 2lls Vertreter für den Gauturntag wurden Lehrer Wenzel und Hrch. Schmid! g wäh l. Aach'em noch e’.n g: Wünsche wegen Erneuerung bzw. Aeuanschaffung von Geräten besprochen waren, schloß der erste Sprecher mit einem dreifachen „Gut Heilt" auf die Deutsche Tumerschaft die Versammlung.
* Hungen, 29. Jan. Die Anmeldungen von Schülern und Schülerinnen für das neue Schuljahr der hiesigen Höheren Bürgerschule haben am Vjreita]. 8. Februar, zu erfolgen. Für Schüler, die später in ein Gymnasium oder in ein Dealgymnasium übertre en wollen, ist Lateinunterricht eingerichtet. Die interessierten Ellern seien auf die gestrige Anzeige hingcwiesen.
v Hungen, 28. Jan. Hier ereignete sich ein schwerer Unglückssall. Beim Aufschlagen eines Gerüste > stürzte der Zimmer- meister Robert M ü 11 e r mit einem Arbeiter aus etwa acht Meter Höhe ab. Der Bedauernswerte Mann blieb an ter Uns all stelle bewußtlos liegen. Er wurde ins h'esige Krankenhaus gebracht, wo er in bedenklichen Zustande darniederliegt. Der ab^estürzte Arbeiter kam zum Glück mit leichten Dertetzunte.i davon.
Kreis Büdingen.
ni>. at ibba. 28. Jan. In unserem Kirchspiel wurden tm vergangenen Jahre 43 Kinder getauft gegen 60 im Jahre 192?. Davon waren aus Aidda 31 Kindrr. (14 Knaben und 17 Mädchen', aus Dab Sal h.'usen 1 Knar-e, aus Ko.-den 3 Kin er (2 Knaben. 1 Mädchen), aus Michelnau 3 Kinder (2 Knaben, 1 Mädch-en> und aus Unter- Schmitten 6 Knaben. 2 Mädchen. Getraut tourten im ganzen 22 Paare, gegen 20 Paare im Vorjahre. Aus Aibda waren 12, aus Kohden 3, aus Mitein au 5 und aus Unter-Schmitten zwei Paare In Bad Sal h.ufen fanden keine Stauungen statt. Die Zahl dcr Verstorbenen betrug in unserem Kirchspiel 44, gegen 38 im Vorjahre. In Aid da starben 28. in Kohden 6, in Michelnau zwei und in Unter-Schmitten 8 Persoiten. Im rften Lebensjahre starben 2 Kinder aus Aibba.
KrciS Schotten.
La ubach, — Jan. Gestern gab der hiesige Zweigverein des Vogelsberger Höhenklubs gemeinsam mit dem Stenographenverein eine in allen Teilen wohlgelungene Theatervorstellung im Solmser Hof. Das Lustspiel ..Das Ertemporale" wurde von der Theatervereinigung Laubach flott und Wirkung voll aulgesührt. Die Bühnenbilder waren durchweg gut. Die Herren Bernhard Gras zu Solms.Laubach, Oberfetretär (316 e. Kau mann Aockel, Kau mann Göbel, Dr. A o h b a ch und die Damen Frll H o m a n n, Frl. Kraft, Frl. Böhm führten mit großem Geschick ihre nicht einfachen Rollen durch. Die Au'sührung war zugleich eine Abschiedsvorstellung für Bernhard Grafen z u Solms. L « u b a ch, den bisherigen Leiter der Laubacher
OO Klein-Linden. 28.9an. Der vom Sir« cheiworstand in seiner Sitzung am öonn.ajnaa>» mittag durchberatene Voranschlag der evangelischen Kirchengemein de für 19 29 wurde in der nachfolgenden Sitzung der Kirchengemeindevertretung vorgelegt. Aus dem Voranschlag sind folgende Zahlen entnnmmen: Aus dem Rechnungsjahr 1927 verbleibt ein Aech- nungdreft von 1675,13 Mk. An örtlicher Kirchensteuer sollen 1929 = 5)7^67 Mk. eingeben (1928: 5938.10 Mk.) Die Gesamtsumme der Einnahnen beträgt 7398.15 Mk. demgegenüber erscheinen an ordentlichen Ausgaben 6996,80 Mk.. ferner sind für Kapitalautragung ausg.'llehenen Darlehen 700 Mk. vor «seh7N. Der Dornnschlag sand die Genehniaunf b-r Kirchengnneindevrrtrttung.
(.) Lang-Göns, 28. 3an. Das Schicksal saßt die Familie unseres verstorbenen Bürger» 'neisters Aompf sehr hart an. Im Kriege siel er älteste Sohn Otto, nachdem er die höchste syrische Ausz.iHnung, den Mar-2rs:Ph-Orden, i -it dem der persönnche A^el verbunden war. erhalten hatte. A n starb, im besten Mannesalter stehend, der zweite Sohn D r. Wilhelm Romps. der 13 Jahre am Bürgerhospital in tlebberg Arzt und zuletzt Leiter dieses ' ' ' war. Er starb in einem Sana
der Sonne schmolzen: aus den deutschen Wäldern rannt es von W.e.and, dem Schmted, dem der Kanig die Sehnen brr Knie hatte burchschneiben lassen:
Da ergriff er der Flügel freudiges Paar, Seiner Aächte Gewirk seit Jahr und Jahr: Ist mein Fuß nicht froh, ist mein Arm ein Aarl Lachend schwang sich Dec Schmied vom Grunde. Dann ist Stille durch Die Jahrhunderte bi« auf Ti.l Eulenspiegels nicht ernst zu nehmende Eulenspiegelei.
Der Gedanke der Aachahmung des Vogettluges erwachte erst wieder beim Wiener Uhrmacher Degen im Jahre 1828 und bei dem Ulmer Schneider Albrecht Ludwig Berblinger. Der wohl um dir gleiche Zeit von diesem Wunsche ersaßt wurde, aber erst 1811 seinen berühmten, traurig endenden Flug versuchte.
Albrecht Ludwig Berblinger war in Ulm als Sohn deS Zeuga:ntsknecht:s Albrecht Ludwig Berblinger am 2ö. Juni 1770 geboren, dessen Ahn, der Sproß eines Psarrers Berblinger in Lörrach in Baden, im Jahre 1678 das Bürgerrecht in Ulm erwarb. Albrecht Ludwig der Aettere starb schon 1783 und hinterließ seiner Frau, einer geborenen Finkin aus Temmen- hausen. große Geldsorgen und sieben Kinder. Die drei jüngsten, Atbrrcht Ludwig mit 13, Daniel mit 10 und Facharias Ludwig mtt 9 Jahren, tarnen in das Funden- oder Waisenhaus. Für die übrigen vier Kinder bekam die Wittib einen sehr bescheidenen Zehrpsennig von der Stadt. Den K.aben wurde der Beruf vom Waisenhaus gewählt. Schon ein Jahr nach des Vaters Tode kam ABrecht Ludwig zu einem Schneider in die Lehre. Daniel wurde Aagelschmied. Zacharias Binder.
verabreicht. Den beiden Baums ist es übel geworden. Der Zeuge behauptet. _ nur zum Schein auf den Mordp.an des rbt eingegangen sei. well er zu viel Angst Scha bt gehabt habe. Er habe den,Schnaps


