tritt angemeldet haben, zählt die Ortsgruppe Ruppertsburg 50 Mitglieder. — Anser Kriegerverein hielt im Saale des Gastwirts Schlörb unter Leitung seines Präsidenten W. Lein seinen ersten Familienabend in diesem Winter ab, der recht gut besucht war. Zum drittenmal sprach hier der bekannte frühere il- Boot-Kärnpfer Kam. Kratz von Freienseen in begeisternden Worten über die Seeschlacht am Skagerrak, und im zweiten Teile seiner Rede über seine Spezialwaffe, die Unterseeboote. Schöne Lichtbilder veranschaulichten dos Gesagte. Herr Kratz verstand es, dank seiner volkstümlichen Vortragsweise, die Hörer über zwei Stunden lang zu fesseln. Der Kriegerverein wird in diesem Winter noch zwei Familienabende abhalten. Im Dezember spricht Kam. Wilhelm Port von hier über .Soldatenlos", im Januar Herr Hahn, Beltershain, über seine Teilnahme an der Zeppelinfahrt nach Ostasrika während des Weltkriegs.
I Ober-Lais, 23.Rov. Im vergangenen Winter war die Hauptstraße unseres Dorfes viele Wochen lang so stark vereist, daß der Verkehr besonders zu den Häusern der einen Straßenseite sehr erschwert war. Eine Quelle im Oberdors, die früher einen inzwischen zugeschütteten Vrandteich speiste, hatte einen Ausfluß nach der Straße gefunden und die Vereisung verursacht. Um die Wiederkehr einer Vereisung im kommenden Winter zu verhindern, läßt die Gemeinde den früheren Vrandteich wieder ausheben. Die Quelle soll ihn, wie früher, speisen, doch, sollen Vorkehrungen getroffen werden, daß ein Ueberfliehen des Wassers nach der Straße zu auch in Zeiten starken Regens unmöglich wird. Der Ueberlauf des Vrandteiches wird hinter den Häusern des Dorfes zum Laisbache geführt werden. Die Wiederanlage des Vrandteiches wird besonders von den Bewohnern der höher gelegenen Häuser des Dorfes als^ Mittel zur Erhöhung der Feuersicherheit begrüßt.
Kreis Alsfeld.
H Alsfeld, 27. Rov. Am Samstagabend sprach in der hiesigen Dürergesellschaft Prof. Götze von der Universität Gießen über die deutsche Studentensprache. Charakteristisch ist die Verbreitung der Studentensprache über 30 Universitätsstädte. Der Redner zeigte an interessanten Beispielen, wie viele Wörter im Studentendeutsch einen eigentümlichen Wandel durchmachen. Es war unterhaltend, an Beispielen den witzigen Wortschöpfungen nachzugehen, die von eineni Einzelfall ausgingen und bald an allen Hochschulen Eingang fanden. Durch die fahrenden Schüler wurden der Studentensprache auch fremde Bestandteile zugeführt. Der Redner faßte seine mit sorgfältigster Gründlichkeit durch- gcarbeiteten Forschungen dahin zusammen, daß die deutsche Studentensprache gekennzeichnet ist durch lebendige Anschaulichkeit. Treffsicherheit und sinnliche Kraft, die sich frei hält von jeder Verknöcherung. Die dankbaren Zuhörer belohnten den interessante Vortrag mit lebhaftem Beifall. — Dieser Tage hielt der Landwirtschaftliche Bezirksverein Alsfeld unter Leitung seines Vorsitzenden, Kreisdirektor Dr. Stammler, im kleinen Saale des „Deutschen Hauses" seine erste diesjährige Winterversammlung ab. Im Mittelpunkt des Interesses standen zwei Vorträge über Herstellung von S i l o f u 11 e r und über Silobauten. Oeko- nomierat Ritte (Reu-Ulrichstein) sprach über .die Entwicklung des Silowesens und über seine Erfahrungen im Einsilieren von Grünfutter. Die Vorteile bestehen in einem bedeutend geringeren Rährstoffverlust. Der einzige Rachteil bei der Silowlrtschaft sind die hohen Kosten durch den Silobau, die Pretzvorrichtung und die Häckselmaschine nebst Gebläse. Alsdann hielt Baurat T h a l e r von der Landwirtschaftskammer einen Vortrag über Silobau in Hessen, der durch Lichtbilder ergänzt wurde. Der Redner verbreitete sich ausführlich über die Bauart, Form, Größe und das für den Silobau zu verwendende Material. Man unterscheide Holz-, Stahl- und Massivsilos; Der Redner empfahl die letztere Art. Zum Schlüsse machte der Vortragende noch auf den in Hessen gegründeten Siloring aufmerksam und empfahl allen Interessenten den Beitritt zu diesem Ring. Der Vorsitzende dünkte beiden Referenten für ihre lehrreichen Ausführungen.
l. Rieder-Ohmen, 26. Rov. Die hiesige Feuerwehr, die unter dem rührigen Kommando des Spenglermeisters Gg. Kaiser steht, trägt sich seit längerer Zeit mit dem Gedanken, eine moderne Motorspritze zu beschaffen. Dieser Tage führte nun ein Vertreter der Firma
Magirus in Ulm eine Leichtmotorsprihe vor. Das neue Gerät kann bequem von zwei Mann getragen und bedient werden und hat eine Leistung von 400 bis 600 Liter in der Minute. Dazu gehört ein zweirädriges stählernes Fahrgestell auf Vollgummireifen. Auf dem Gestell sind zwei Schlauchhaspel, Saugrohre. Mundstücke usw. befestigt. Das ganze kann an jedem Fahr- zeug angebracht werden. Am Samstag zeigte ein Vertreter der Firma Flader in Jöhstadt (S.-A.) eine ähnliche Spritze, Marke „Siegerin". Bei dieser Vorführung hatte man den Eindruck, als ob dieses Gerät das leistungsfähigere sei. Eine solche Motorspritze mit allem Zubehör würde sich auf ungefähr 5000 Mk. stellen, wozu die Brandkasse und der Kreis eine namhafte Summe in Aussicht gestellt haben. Bei der ersten Vorführung waren Regierungsrat Strack vom Kreisamt Alsfeld, sowie verschiedene Kreisausschußmitglieder und Feuerwehrbefehlshaber aus
dem Kreise anwesend. Hoffentlich kommt es bald zur Anschaffung des neuen Feuerlöschgerätcs.
w B u r g - G e m ü n d e n, 25. Nov. Am gestrigen Sonntagabend fand im Saale der Gastwirtschaft Fischer durch den hiesigen Turnverein die Dorfühung des Films vom Deutschen Turnfest in Köln statt. In fast dreistündigem Vortrag wurden interessante Bilder vorgeführt, die die hohen Ziele der Deutschen Turnerschaft klar vor Augen führten.
Kreis Lauterbach.
£ Lauterbach, 27. Nov. Zu beim heutigen Schweinemarkt waren 66 Ferkel und 12 Läufer aufgetrieben. Für Ferkel wurden gefordert 35 bis 42 Mark, für Läufer 80 bis 100 Mark, je nach Qualität. Der Handel war schleppend und litt unter der allgemeinen Geldknappheit, so daß Ueberstand verblieb.
Wirtschaft
* Der Fall Rudolf R. Bauer. — Drei Mill. Mark Bürgschaften. Wie WTB.- Handelsdienst erfährt, hatte das in Schwierigkeiten geratene Bankgeschäft Rudolf R. Bauer in Frankfurt a. M. neben einer übermäßigen Hergabe von Darlehen Bürgschaften in Höhe von etwa 3 Mill. Mark übernommen. Die Gestaltung der finanziellen Lage bei der Firma wird nun wesentlich davon abhängen, inwieweit diese Bürgschaften evtl, in Anspruch genommen werden. Wichtig für die weitere Entwicklung ist außerdem die Gestaltung der allgemeinen Wirtschaftslage. Wenn auf die Bürgschaften in erheblichem Umfange zurückgegriffen werden sollte, kann natürlich von einer Ueberdeckung der Passiven um etwa 1 Mill. Mark, wie sie jetzt buchmäßig vorhanden ist, nicht mehr gesprochen werden. Hier muß man die Entwicklung abwarten. Es haben sich jedoch, wie bereits mitgeteilt, verschiedene Otellen zu der evtl, notwendig werdenden Beihilfe bereiterklärt. Zu der Vorgeschichte des Falles hören wir noch, daß die Illiquidität der Firma in der Hauptsache darauf zurückzuführen ist, daß Bankier Dauer sich im Kreditgeschäft überengagiert hatte. Er hatte langfristige Darlehen gegeben, die er durch Aufnahme kurzfristiger Kredite finanzierte, ein Seitenstück also zum Fall Frankfurter Allgemeine. Die Schwierigkeiten traten nun dadurch ein, daß die Favag, der Bauer einige hunderttausend Mart zur Verfügung gestellt hatte, zu- sammenbrach, ein allgemeiner Vertrauens- schwund eintrat und die Rasfauifche Landesbank neben der Zurückziehung anderer Kredite die der Firma Dauer gewährten Kredite zurückforderte.
* Zur Zahlungseinstellung der Dank für Handel und Gewerbe A.-G., Lübeck. Die Revision bei der Dank hat die schlimmsten Befürchtungen übertroffen, die man an die Zahlungseinstellung knüpfte. Die Verluste belaufen sich auf über 2 Mill. Mk. Der Status bedeutet für die Inhaber von Depositen, sowie Giro- und Sparkonten, daß sie mit etwa 20 v. H. ihrer Forderungen an die Bank nicht .befriedigt werden können. Bei der Revision stellte sich heraus, daß der Direktor Hirschfeld nicht nur leichtfertig ungedeckte Kredite gab, sondern auch durch geschickte Falschbuchungen ganz beträchtliche Summen für sich selbst in Anspruch nahm. Der Revisionsbericht stellt ausdrücklich fest, daß die Verluste, wie sie jetzt festgestellt wurden, vom Aufsichtsrat infolge der geschickten Falschbuchungen nicht gefunden werden konnten.
* Weitere Zunahme der Arbeitslosigkeit. In der ersten Hälfte des Rovember ist die Zahl der Hauptunterstüyungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung wieder um 126 000, oder 14,2 v. H. gestiegen. Die Gesamtzahl betrug am 15. Rovember rund 1016 000, davon 808 000 Männer und 208 000 Frauen. Die Zunahme belief sich bei den Männern auf ' 16,2 v. H., bei den Frauen auf 7 v. H. Auch die Zahl der Hauptunterstühungsempfänger in der Krisenfürsorge ist in der gleichen Weise gestiegen, und zwar um 6900 Personen oder 4 v. H. Auch hier war die Zunahme bei den Frauen geringer als bei den Männern. Die Gesamtzahl der Hauptunterstühungsempfänger in der Krisenfürsorge betrug am 15. Rovember rund 178 500.
" Vereinigte Königs- und Laura- Hütte A.-G. für Bergbau und Hütten bet rieb. Der am 18. Dezember stattfindenden Generalversammlung wird die Bilanz
für das am 30. Iuni 1929 abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt werden. Die Gesellschaft besitzt bekanntlich als Hauptaktivum das gesamte Aktienkapital der polnischen Königs- und ßaura- Hütte. Diese hat eine Dividende für 1928 nicht ausgeschüttet und ihren Gewinn vorgetragen, Dementsprechend beantragt auch die deutsche Gesellschaft, ihren Gewinn vorzutragen. Das Gewinn- und Verlustkonto ergibt Einnahmen von 376 944 (i. V. 397 64$) Mk. gegen 219 735 (201 247) Mark Ausgaben und Abschreibungen, so daß ein Reingewinn von 157 208 (196 402) Mk. verbleibt. Lieber die Beschäftigung der polnischen Königsund Laurahütte wird berichtet, daß Erzeugung und Absatz im Iahre 1929 sich auf den Gruben befriedigend gestaltet haben und die Cisenkon- junktur rückläufig geworden ist.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 28. Rov. Tendenz: freundlich. — Im heutigen Vormittagsverkehr war die Stimmung weiter freundlich. Angeregt wurde die Vörse in der Hauptsache durch die gestrige Stützungsaktion seitens der Banken, die Veranlassung bot, zu Deckungen zu schreiten. Das Geschäft war zumeist etwas lebhafter, zumal einige Orders Vorgelegen haben sollen, und die Kulisse hiervon ausgehend weiter Reigung zeigte, zu Reuengagements zu schreiten. Zu Beginn des offiziellen Marktes trat jedoch wieder eine Ab- flauung der Stimmung ein, da einige nachteilige Momente stärker in Erscheinung traten. Dies waren vor allem die uneinheitliche gestrige Reuhorker Börse und das stärkere Ansteigen der Arbeitslosenziffer im Reiche. Die Ziffer von einer Million ist bereits überschritten. Die Grundstimmung blieb aber unvermindert freundlich, da man sich auch hinsichtlich der Insolvenzen in letzter Zeit etwas beruhigt hatte. Die höheren Kurse des Vor- Mittagsverkehrs wurden nicht erreicht, jedoch blieben die Kurse gegenüber der gestrigen Abend- börse mit einigen Ausnahmen gut behauptet. J.-G.-Farben eröffneten 2 Prozent gedrückt, Scheideanstalt und Goldschmidt lagen gehalten. Dt. Erdöl gewannen 1,5 Proz. Am Elektromarkt überwogen die Abschwächungen. Dcsonders Chade- aftien lagen im Angebot und büßten 8 Mk. ein. AEG., Bergmann und Siemens verloren von 1 bis 3 Prozent. Schuckert waren unverändert. Montanwerte waren gut behauptet. Für Gelsenkirchen bestand einiges Interesse, bei einem Gewinn von 2 Prozent. Danken uneinheitlich. Da- natbank und Deutsche Dank lagen etwas fester. Dresdner Bank und Commerzbank bis 1,5 Prozent gedrückt. Dauuntemehmungen konnten leicht anziehen, ebenso Metallgesellschaft und Süddeutsche Zucker. Renten still und leicht nach- gebend. Im Verlaufe war die Stimmung recht freundlich. Einige Deckungskäufe bewirkten eine Desserung des Kursniveaus bis zu 1,5 Prozent. Vorübergehend war es etwas schwächer, auf neuere Insolvenzmeldungen, doch machten sie später wieder weniger Eindruck. Lebhafteres Interesse bestand für Montanwerte. Auch Elektro- und Chemiewerke traten etwas mehr hervor, und die Kurse konnten sich bis zum Schluß der Dörse weiter etwas bessern. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7,5 Prozent gesuchter. Am Devisenmarkt war die Mark international weiter befestigt. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1765, gegen Pfund 20,384, London gegen Kabel 4,8785, gegen Paris 123,83, gegen Mailand 93,20 gegen Madrid mit 35,18 wieder schwächer.
Berliner Börse.
/Berlin, 28. Rov. Wider Erwarten konnten sich zu "Beginn des heutigen Verkehrs die höheren Kurse der gestrigen Abendbörse nicht behaupten, Die Meldung, das Home in London nun doch Konkurs anmelden mußte, verstimmte, fernes wurde die Insolvenz der Gewerbebank von Großenhain bekannt, und man sprach von den inzwischen durch eine Großbank wieder behobenen Schwierigkeiten eines großen ‘Berliner Bankhauses. Das gestrige Hchluhniveau konnte sich aber in den meisten Fällen halten, teilweise waren sogar noch 1- bis 2-v. H.-Desserungen gegen gestern mittag eingetreten. Besonders der Montanmarkt lag angeregter, da die Rachricht über den Stand des englischen Bergarbeiter« lvnfliktes eine Zuspitzung erkennen läßt. Köln- Reuessen gewannen 2,5, Gelsenkirchen 1,25 v. H^ Riebeck Montan 2 v. H. usw. Durch schwache Haltung fielen Chadeaktten mit minus 5,25 RM. auf. Bei Reichsbankanteilen betrug der Verlust 2,25 v. H., bei Polyphon 3 v. H. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer behauptet... Mexikaner 0.5 v. H. schwächer. Der Pfandbriefmarkt hatte eher nachgebende Tendenz. Tagesgeld war heute leichter. Tagesgeld 7,5 bis 9 v. H., Monatsgeld 8,5 bis 10 v. Sy, Warenwechsel etwa 7,40 v. H. Als nach den ersten Kursen bekannt wurde, daß die heutige Londoner Börse trotz des Home- Zwischenfalles in fester Haltung eröffnet hatte, schritt hier die Spekulation zu teilweise überstürzten Deckungen, die bei Spezialwerten auf leere Märkte stießen, so daß bei Papieren wie Karstadt, Tietz, Reichsbank, Polyphon, Deutschs Linoleum, Schultheis. Salzdetfurth usw. Gewinne von 5 bis 7 v. H. erzielt wurden. Auch am Montanmarkt blieb das Geschäft recht lebhaft, ohne daß jedoch nennenswerte Veränderungen eintraten.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 27. Rov. Am Getreidemarkt machl sich auf Grund der nunmehr offiziell erfolgten Veröffentlichung der Regierungsvorlage über die Agrarfragen außerordentliche Rervosität bemerkbar. unter der das Geschäft stark leidet. Die Rominierung sogenannter Rormolpreise für di« verschiedenen Getreidearten veranlaßt die Verkäufer zu größter Zurückhaltung, aber auch di« Käuferschichten, insbesondere die Importeure von Roggen und Hafer wollen Reuengagements nicht eingehen angesichts der Unsicherheit über di« Höhe des Einfuhrscheinwertes. Einiae Umsätze finden lediglich in Weizen statt, da diese Brotfrucht durch das Bestehen des Vermahlungszwanges für Inlandweizen durch die bevorstehende Gesetzgebung weniger in ihrer Preisgestaltung beeinflußt werden kann. Für Weizen wurden im Gffektivgeschäft etwa gestrige Preise erzielt. Roggen, Hafer und Gerste werden kaum urngeseht, nominell liegen die Preise gegenübe« gestern unverändert. Am Lieferungsmarkt ergaben sich nur unbedeutende Preisveränderungen gegenüber den gestrigen Schlußnotierungen, nachdem in den gestrigen Rachmittags- und heutigen Vormittagsstunden für Weizen auf Grund der schwachen Auslandmeldungen Rückgänge von 2 bis 3 Mark eingetreten waren. Das Mehlgeschäft wird von der allgemeinen Unsicherheit auch beeinflußt, es finden fast mir kleine Bedarfskäufe statt. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märt., 242 bis 243 (ruhig), Dez. 256,50 (Brief), März 268, Mai 275,50; Roggen, märt., 177 bis 179 (etwas schwächer), Dez. 193,25 bis 192,75, März 211,50 bis 210,50, Mai 221 (Brief); Braugerste 187 bis 203 (ruhig); Futtergerste 167 bis 177 (ruhig); Hafer, märt., 157 bis 166 (schwächer), Dez. 171,50, Mär» 190,50; für je 100 Kilo: Weizenmehl 29 bis 34,75 (behauptet); Roggenmehl 25 bis 27,75 (behauptet); Weizenkleie 10,75 bis 11,30 (fester); Roggenkleie 9,50 bis 10,25 (fester).
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
F rank für t a. M., 28. Rov. Auftrieb: 119 Rinder, 1313 Kälber, 619 Schafe, 700 Schweine, Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 74 bis 78 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 73, geringe Kälber 60 bis 67, — Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel (Weidemast) 40 bis 45, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 32 bis 39, fleischiges Schafvieh 27 bis 31. — Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 72 bis 75. von etwa 200 bis 240 Pfund 73 bis 76, von etwa 160 bis 200 Pfund 72 bis 75, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 70 bis 74 Mk. — Marktverkauf: Kälber und Schafe schleppend, geräumt. Schweine schleppens ileberftanö.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Neichsbankdiskont 7 v. H., Lombardzinsfuß 8 v. H.
Frankfurt a 9)1
Berlin
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155
153.25
Rat. Automobil.....
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18
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Orensiein 4 Koppel . . .
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10
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315
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10
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222
—
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Südd Zucker......
10
158.5
159
157,5
——
Banknoten.
Berlin, 27- Rovember
Geld
Bries
Amerikanische Roten . .
4,163
4,183
Belgische Roten. ...
58,26
58,50
Dänische Roten ....
11,60
112,04
Englische Roten ...»
Ä —
20,32
20,40
Französische Roten ...
6,405
16,465
Holländilche Roten . . .
68,06
168,74
Italienische Roten....
21,80
21,88
Rorioegische Roten . . .
11,60
112.04
Deutsch.Oesterreich, i 100 Schilling
58,53
58,77
Rumänische Roten . . .
2,47
2,49
Schwedische -loten . . .
12,03
H2,47
Schweizer Roten ....
60,93
81,25
Spanische Roten ....
Tschechoslowakische Roten.
57.63
12,34
57,87
2,40
Ungarische Roten . . .
72.80
73,10
Devisenmarkt Berlin
— Frankfurt a. 2H.
27. Rovemdet
28 November
Amtliche Notierung
Amtliche Rot'etung
C'elf
Briri
"selb
Amft-Nokt
161.4:
168.75
168,3b
168.70
Burtt.-Aires
'.'25
1,729
1.726
1,730
Brss.-Antw
5b. o5
53,485
58.365
58,485
(chnskiania
111 81
112,03
111.31
112.03
Afovcxbaocn
111 88
112,10
111,88
112.10
Stockholm . HelnngsorS.
112,29
112.51
112,25
1i2,47
10,488
10,508
10,488
10,508
Italien. .
21,845
21.885
21,845
21,885
London. . .
20,36
20,46
20,356
20,396
Rcunork . .
4,1735
4,18i5
4,1725
4,1805
Bari«. . .
16,44
16,43
10,435
16,445
Schweiz . .
81.02
81.18
81,02
81,18
Sva.itiU -
57.81
57.93
57.94
58.06
Japan . .
■Hio de Jan
2,041
2,045
2.044
2,04»
0,490
0.492
0.4935
0,4955
Wien in D.»
58,845
Ccft. abfleft
58,72
58,84
58,725
Prag . . . .
.2.382
12,402
12,385
12,405
-.Seitrab •
7.394
7,408
7.396
7,410
Bndav-st.
73,04
73,16
73.02
73.16
Buliarien
3.016
3,022
3.018
3,024
Lissabon
18.80
18,84
18,84
18,88
Tanüg. . .wtnfLntln.
" 81,71
81,93
81,40
81,56
1,948
1 952
1,928
1,932
Achen. .
5,43
5,44
5,43
5,44
Oxinaba
4,126
4,134
4,127
4.135
Hüt' uaN
4.006
4,014
3,996
4.004
Cairo
20,88
20.92
20.875
20,915


