Ausgabe 
26.9.1929
 
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Stus der Provinzialbauptstadt.

Gießen, den 26. September 1929.

Herbst.

Seine Besuchskarte hatten wir schon längst. Dun ist er auch richtig eingetroffen, kalender­mäßig und nach der Temperatur. Mit lang­ersehntem Regen hat er sich eingeführt, dem empfindliche Kühle folgte. Großflockige Weiße Wolken ziehen über blankgewaschenen blauen Himmel, Wind und Regen haben noch mehr des entfärbten Laubs herabgeworfen, die leichten Sommerkleider sind verschwunden oder doch von Mänteln verdeckt, in die man sich hineinkuschelt.

Und noch vieles ist anders geworden: Fast über Rächt. Darum kommt es doch überraschend, obwohl man damit jeden Tag rechnen muhte und sich nicht gut einreden konnte, daß die nach­sommerlichen Hihetage noch wochenlang anhalten würden.

Die Gedanken kreisen wieder um die Ver­sorgung mit dem Wintcrbedarf. Kohlen sind nötig, heißt die eine Forderung der Hausfrau, die ihre zusammengeschmolzenen Vorräte über­blickt. und die Besorgnis vor der Rechnung tritt nahe. Kartoffeln wollen eingekellert sein, und es ist notwendig, rechtzeitig gute Ware preis­wert hereinzubringen. Wie steht es mit dem Winterobst? Auch da ist es vielleicht vorteil­haft. sich einen kleinen Vorrat zuzulegen, sofern das Geld reicht. Die Fenster und Oefen sind nachzusehen: wenn sich Undichtigkeiten bemerkbar machen, können sie im Winter recht unangenehm sein. Die Blicke gehen auch über den Kleider­bestand. Wie ist es mit dem Winteranzug? Wie mit dem Wintermantel? Auch ein Paar festere Trittchen dürften sich bewähren. Und so kommt das Heer der Sonderwünsche aufmarschiert, von denen jeder Ansprüche stellt an den Geldbeutel und jeder auch seine Dringlichkeit zu begründen weih. Das ist die eine, die unangenehmere Seite dieser Tage, die an eine Jahreszeit ge­mahnen. von der man im allgemeinen nicht entzückt ist.

Die andere Seite ist natürlich auch vorhanden. Da locken die kühleren Tage zu richtigen Wan­derungen, bei denen man kräftig ausschreitet und das Auge sich freuen läßt an der Schönheit der Heimat, die sich eben in dieser Zeit recht enthüllt, wenn man für die Reize der Stimmung etwas übrig hat, die sich besonders stark in Herbsttagen über die Landschaft breitet. Da sind die weiten Fernsichten, die ein Land eröffnen, daß man nicht genug schauen kann. Da sind dis Heimlichkeiten im Herbstwalde, wenn die Blätter niedersinken, die buntverfärbten, wenn sich der Rebel niedersenkt, während die Gedanken Mär­chenträumen nachwandern können. Und noch vieles andere mehr, das auch diese Zeit wieder lieb gewinnen läßt.

Wie das in allem so ist. Man zahlt stets für eine Freude, und wenn einem genommen wird, wird einem auch geschenkt. S.

Verbesserungen im Winterfahrplan der Reichsbahn.

Am 6. Oktober tritt der Winterfahrplan un­serer Reichsbahn in Kraft. Gemäß dem gewal­tigen Abflauen des Reiseverkehrs fallen die nur für den sommerlichen Reiseye^chr vorgesehenen Züge wieder weg. 2m allgemeinen bringt sonst der Wintcrsahrplan keine Reuerungen von weit­tragender Bedeutung. Es treten nur kleine Aen- dcrungen und Verbesserungen im Dezirksver- kehr in Kraft, die sich entweder im Laufe des Sommers als zweckmäßig oder für den Berufs­verkehr während des letzten Winters als not­wendig erwiesen haben.

Für den Bezirk Gießen ist folgendes zu beachten: Der bisher nur während der Som­mermonate an Sonn» und Feiertagen zwischen Gießen und Dillenburg gefahrene Pz. 1611, Gießen ab 5,19, Wetzlar ab 5.39, wird zur Aus­übung des Wintersports im Westerwald ver­suchsweise an Sonn- und Feiertagen auch im Winter beibehalten. Er hat Anfchllisse in Her­born nach Westerburg und Montabaur: in Dil­lenburg nach Siegen. In Herborn nimmt er den Anschluß von Pz. 5370 von Gladenbach auf, der auch im Winter seine Sommerlage behält. Gladenbach ab 5.00, Herborn an 6.21 Uhr.

Gietzcner Wochcnmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 210 bis 220 Pfennig, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 20 bis 25, Weißkraut 15 bis 20, Rotkraut 20 bis 25, gelbe Rüben 10 bis 15, rote Rüben 10 bis 15, Spinat

20 bis 30, Römischkohl 10 bis 15, grüne und gelbe Bohnen 25 bis 30, Feldsalat 100 bis 120, To­maten 15 bis 20, Zwiebeln 10 bis 15, Meer­rettich 60 bis 150, Kürbis 5 bis 8, Pilze 40 bis 45, Kartoffeln 5 (pro Zentner 4 bis 4,50 Mk.), Falläpfel 4 bis 5, Aepfcl 10 bis 15, Birnen 10 bis 15. Pfirsiche 45 bis 70. Zwetschen 8 bis 12, Preiselbeeren 35 bis 40. Brombeeren 55 bis 60, Nüsse 80. junge Hähne 120 bis 130, Suppen­hühner 100 bis 120 pro Pfund: Tauben 70 bis 90, Eier 15 bis 16, Blumenkohl 30 bis 80. Salat 10 bis 15, Salatgurken 10 bis 25, Einmachgurken 2 bis 4, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 10 bis 15. Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Sellerie 10 bis 30 pro Stück: Radieschen 10 bis 15 Pf. pro Bund.

Daten für Freitag, 27. September.

Sonnenaufgang 5.53 Uhr, Sonnenuntergang 17.48 Uhr. Mondaufgang 23.20 Uhr, Monduntergang 15.54 Uhr.

1785: Karl Friedrich Friesen, Mitbegründer der deutschen Turnkunst, in Magdeburg geboren; 1856: der Kolonialpolitiker Karl Peters in Neuhaus geboren; 1914: der Dichter Hermann Löns vor Reims gefallen.

Bornotizen.

Tageskalender r Donnerstag. Lichtspielhaus Bahnhofstraße:Die Dame in Schwarz" undHoppla, Vater sieht's ja nicht". Astoria-Lichtspiele:Der Schrecken der Prä­rie" undVersuchung".

EröffnungsvorstellungVasan- tasena" im Stadttheater. Man schreibt uns: Der Prolog schreibt das Stück einem sagen­haften König Sudraka zu. Den wirklichen Ramen des Dichters wissen wir nicht. Auch wann das Werk geschrieben wurde, können wir nicht genau bestimmen. Sicher ist nur, daß die Fassung, in der es uns jetzt vorliegt, zwischen den Jahren 450 und 650 unserer Zeitrechnung entstand. Das Drama ist also ein rundes Jahrtausend jünger als die großen Tragödien der Griechen, ein rundes Jahrtausend älter als Shakespeare.

Die Nationalsozialistische Deut« sche Arbeiterpartei veranstaltet Samstag, 28. d. M., 20.15 Uhr, eine öffentliche Versammlung im Unioersitäts-Caf6. Dr. Buttmann spricht überPoung-Deutschland und Jung-Deutschland" Vgl. heutige Anzeige.

211. Von der Landesuniversität. Privatdozent Dr. Erich Sachers hat vom öster­reichischen Unterrichtsministerium einen Ruf auf ein am 1. Oktober d. 2. zur Besetzung ge­langendes Extraordinariat für römisches Recht an der Universität Graz erhalten.

** Gießener H e r b st m e s s e. Dom 29 Sep­tember bis zum 6. Oktober findet die diesjährige Herbstmesse (Schau- und Verkaufsmarkt) auf dem Oswaldsgarten statt. Marktzeit ist werktags von 14 bis 22 Uhr, Sonntags von 14 bis 22.30 Uhr; am Mittwoch, 2. Oktober (Pferdemarkt), von 10 bis 22.30 Uhr. (Näheres in der heutigen Anzeige.)

** Die Amtsbezeichnung der hessi­schen Lehrer. Vor einiger Zeit haben Land­tagsabgeordnete einen Antrag aus Reuregelung der Amtsbezeichnung der an hessischen Volks­schulen tätigen Lehrpersonen gestellt. Der Kultus­minister erklärt nun in seiner Antwort, daß er neue Amtsbezeichnungen für die Volksschullehrer erst einzuführen gedenke, wenn auch für die übrige Beamtenschaft eine allgemeine Reuregelung der Amtsbezeichnungen erfolgen werde. Wenn nicht eine einheitliche Regelung für Hessen vorab er­folgt, wird der Minister im Einvernehmen mit den anderen deutschen Ländern vorgehen.

** Der Zugang zum akademischen Lehrer st udium. Eine vom Kultusministerium berausgegebene Statistik zeigt, daß im Sommer­semester an den beiden in Hessen bestehenden aka­demischen Instituten für die Ausbildung von Volks- schullehrkräften in Darmstadt und Mainz insgesamt 384 (davon 92 weibliche) Personen studierten, und zwar in Darmstadt 208 und in Mainz 176. Von den Studierenden waren 230 evangelisch, 150 ka­tholisch, 2 freireligiös und 2 israelitisch. 57 hatten ihre Vorbildung auf dem Gymnasium, 20 auf dem Realgymnasium, 189 in der Oberrealschule, 64 in Aufbauschulen und 54 in Studienanstalten genossen.

* Interessengemeinschaft der ne­benamtliche n Fachlehrer. Am vergan­genen Sonntag tagten in Mainz, einer Einladung der Ortsgruppe Mainz folgend, die Fachlehrer des Freistaates Hessen. Der Vorsitzende der Mainzer Interessengemeinschaft. H o b e r g, hieß die Erschienenen willkommen und wies darauf hin, daß ein engerer Zusammenschluß aller neben­amtlichen Lehrer zu erstreben Hierauf trat man in die Tagesordnung ein. Als Vertreter der

Gießener Ortsgruppe sprach Herr Decker über den Zusammenschluß der nebenamtlichen Fach­lehrer des Freistaates Hessen. Rach längerer Aussprache der Vertreter von Mainz, Darm­stadt, Worms, Offenbach und anderen Orten, die sich alle in zustimmendem Sinne äußerten, stellte Herr Becker, Gießen, den Antrag, einen Lan­desverband des Freistaates Hessen mit sofortiger Wirkung zu gründen. Der Antrag fand ein­stimmige Annahme, die Ausarbeitung der Satzungen wurde der Interessengemeinschaft Mainz übertragen. Rach Dankesworten des Herrn H o b e r g an die auswärtigen Teilneh­mer wurde die Sitzung geschlossen.

** Theaterabonnement. Um vielen An­fragen zu antworten, teilt die Intendanz deS Stadttheaters mit, daß Anmeldungen zum Abon­nement noch täglich entgegengenommen werden.

Zusammenstoß zwischen Radfah - r e r und Auto. Eine Karambolage zwischen einem Radfahrer und einem Auto ereignete sich gestern gegen 19 Uhr an der Ecke Schiller- strahe und Rordanlage. Dort kam ein Radfahrer in scharfer Fahrt aus der Schillerstra.he heraus, um die Rordanlage zu überqueren. 2m gleichen Augenblick nahte auch das Automobil heran, dessen Lenker vor der Straßenkreuzung, wie Zeugenbekundungen Hervorheven, vorschrifts­mäßig Signal gegeben hat. Dem Radler gelang es bei seiner großen Schnelligkeit nicht, die Ma­schine rechtzeitig zum Stehen zu bringen, so daß er direkt in das Auto hineinrannte. Wie durch ein Wunder blieb der junge Mann, der etwa 20 Jahre alt ist, bei dem Züsammenstvß un­verletzt, dagegen wurde das Fahrrad zertrüm­mert. Der Automobilist brachte den jungen Mann mit dem Rest seines Fahrrades nach Hause. Der zum Glück noch gut abgelaufene Vorgang sollte allen Radfahrern aber nahelegen, die Straßen­kreuzungen nicht in rasendem Tempo zu über­queren und überhaupt in den Straßen sich eines vorsichtigen Tempos zu befleißigen.

** Seinen schweren Verletzungen er» legen. Der gestern vormittag durch Sturz von einem Leitungsmast wie gestern schon berichtet schwer verunglückte und mit einem Schädelbruch in die Chirurgische Klinik einaelieferte Elektromonteur Heinrich Schäfer von Wieseck ist gestern mittag in der Klinik an seiner schweren Verletzung ver­storben. Der Bedauernswerte, auf so tragische Weise aus dem Leben geschiedene Mann war erst 27 Jahre alt und seit li Jahren verheiratet.

* Versammlung ehern. Abiturien­ten des Gießener Gymnasiums. Die Abiturienten des Gießener Gymnasiums aus den 2ahren 1895 und 1896 nebst einer Anzahl solcher, die diesen Jahrgängen angehört, aber die An­stalt früher verlassen und ihr Maturium aus­wärts gemacht hatten, trafen sich, wie schon vor vier 2ahren, in diesem 2ahre wieder im Gast­haus Hindenburg. 18 Klassengenossen fanden sich, zum Teil von weither, ein. Wie die vorige, so verlief auch diese Tagung in voller Einmütig­keit und freundschaftlicher Verbundenheit. Alles Trennende trat zurück hinter den Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit, und wenn auch Kritik zum Worte kam, so waren sich die Ver­sammelten doch eins in der Dankbarkeit für das damals Empfangene. Beim Mittagessen gedachte Pfarrer S i e b e ck - Echzell der Verstorbenen und Gefallenen und mahnte, an den Werten und Zie­len des humanistischen Gymnasiums festzuhalten. Ein Gang nach der Liebigshöhe und eine Ab- schiedsstunde2ns Lohe" hielten die Teilnehmer bis zum Abend beieinander. Zur nächsten Zu­sammenkunft im 2ahre 1932 sollen auch die nächstälteren und nächstjüngeren Jahrgänge ein- geladen werden. Möchten sich doch auch andere Abiturientengruppen des Gymnasiums zusam- menfinden und dabei der vor vier Jahren be­gründeten Stiftung zur Unterstützung bedürftiger Schüler gedenken.

** Herbstfest des Fröbelseminar- Kindergartens. Gestern feierte der Semi­narkindergarten sein diesjähriges Herbstfest. Die­ses Fest sollte eigentlich in dem geräumigen Hofe des Seminars in der Gartenstraße sich abspielen. Da aber der Herbst mit seiner Kühle diesmal pünktlich einsetzte, mußte der Festplatz in den Saal der Liebigshöhe verlegt werden. Schon lange vor der festgesetzten Stunde sah man die Kleinen unter Leitung ihrer Mütter zur Liebigs­höhe pilgern, um dort in fröhlichem Gewimmel ihr Fest zu feiern. Fräulein Schmalbach be­grüßte die Eltern und übrigen Gäste und be­dauerte, daß die kühle Witterung es vereitelt habe, das Fest im eigenen Heim zu halten. Sie beklagte dies vor allem deshalb, weil bei dieser Gelegenheit Mütter und Väter die Stätte hätten sehen können, wo sich ihre Kleinen allmorgend­

lich za kindlichem Spiel mtb ernsthaftem Lun zusammenfinden. Dort hätten die Eltern die schönen Stuben kennengelernt, in denen die kleinen Zwerge".Lcrngöhrchen".Sonnenstrahlen" oder wie die Familien alle heißen, Hausen, wo sauber in Kästchen geordnet jeden KindeS Hmrdwerks- zeug steht, mit dem eS gar eifrig zu schaffen ver­steht und dabei die ersten Freuden an gelungener Arbeit erlebt. Auch hatten die großen Leute einmal die neue Waschanlage bewundern und die kleinen Leute strahlen sehen können, die schon ganz allein die Wasserhähne auf- und zudrchen. lind wo so sauber ringsum die Waschlappen und Handtücher hängen, jedes unter dem richtigen selbstgemalten Schildchen. Den schönen langen Sommer verbrachte die kleine Schar in t>em ge­räumigen Hof und Garten. Jede Familie besaß ein eigenes Gärtchen, und die .Veilchen" be­wunderten gern dieStörche", die die dicksten Radieschen züchteten und sie nachher auch voll Stolz und Behagen verspeisten. Rur das Plantsch- becken fehlte noch dem Hof, um die Sommerfreu- den vollständig zu machen, denn Plantschen ist sehr beliebt, wie gelegentliche Ausflüge an den Klingelbach bewiesen. Rach dcr Begrüßung ent­wickelte sich das fröhliche Fest im Zeichen des Herbstes. Lustig flatterten die Bänder des Ernte­kranzes als Wahrzeichen über dem Ganzen. Die Kleinen gaben sich so ungezwungen, als wäven sie auf dem Hofe ihres Kindergartens, aber in aller Augen leuchtete die Freude über ihr Spielen und Können. Rach den Singspielen begab sich die kleine Schar familienweise an ihre Tisch cy en zu fröhlichem Schmause der von den Schülerinnen des Seminars gebackenen Herrlichkeiten. Auch die Mütter und die nur vereinzelt erschienenen Väter konnten sich von der Güte der Seminar­küche überzeugen, indem ihnen in sehr netter Weise von den Schülerinnen Tee, Gebäck und Obst aufgetischt wurde. Später führten die kleinen Leute nochmals Sing- und Bewegungsspiele vor. Als Lohn für ihre Leistungen erhielt jedes ein Bananenschwein mit Rosinenohren und Zwet- schenfüßen, einfachzum Fressen". Die Schüle­rinnen des Seminars halfen durch Musik und andere Darbietungen das Fest bereichern. Mit einem gemeinsamen Gesana fand die überaus gut gelungene Feier ihren Abschluß.

Kunst und Wissenschaft.

hessische Ehrungen für Geheimrat de Haan.

WDR. D a r m st a d t, 25. Sept. Gestern feierte der langjährige Hofkapellmeister und Komponist Willem de Haan seinen 8 0. Geburts- t a g. Aus diesem Anlaß hat ihm die Stadt Darmstadt für feine Verdienste die silberne Ehrenmedaille der Stadt überreicht. Staatspräsident Adelung sandte ihm ein in den herzlichsten Worten gehaltenes Glückwunsch­telegramm als Staatspräsident uni) Kultus­minister fürsein jahrzehntelanges in verant­wortlicher Führung des Musiklebens der Landes­hauptstadt Hessens bewährtes Wirken", zugleich auch für die Derwaltungslommifsion des Landes­theaters.

Berliner Börse.

Berlin, 26. Sept. (WTB. Funkspruch.) Die Un­sicherheit hinsichtlich der Diskontpolitik der Bank von England ließ die Hallung der Spekulation auch im heutigen Frühverkehr abwartend bleiben. Kurse wurden noch nicht genannt. Am Devisenmarkt hörte man London gegen Paris 123,85, London gegen Mailand 92,65, London gegen Spanien 32,79, Lon­don gegen Kabel 4,8510, London gegen Berlin 20,35 und Kabel gegen Berlin 4,1975.

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