Nachdruck verboten
Ohne Gewähr
24. August 1929
15. Ziehungstag
230 Gewinne tu 300 M. 1938 6648 8321 9121
76731 79865 91417 99713
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Kurszettel -er Berliner und Frankfurier Börse
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Datum
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Banknoten
124
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfnh 8,5 Prozent
156
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56809
72736 111369
132747 147090 165093 183447 202227 216892 243812 271226 325220 342914 377542
395687
23833
52576
72427
96023
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244323
268553 306571
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386922
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27764
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23043 45526
56527 71915
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178748
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157913
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268980 311634 341232
375566 388093
110534 165829 180366 199689 232146 251842 280421
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Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
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110033 151036 178468 199556 231636 249706 278912 327397 347380
119735 166023 208051 269812 304372 319699
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10 Gewinne zu 2000 M. 281959 343964
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Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
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88307 94001 104821 117518 164432 174090 174731 180254 240962 273170 345473
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in Amerika die Reuyorker Diskonterhöhung als eine Einzelmaßnahme gegen die Reuyorker Börsenspekulation auffaßt, während die Lage des Geldmarktes in allen Teilen des Landes sonst als sicher und ruhig bezeichnet wird. 3n London bleibt die Lage labil. Eine Klärung ist nicht erfolgt.
Gewtnnauszug
6. Klasse 33. PreMch-Süddeutsche (259. Preutz.) Klasseu-Loltrrte
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und H
Vereinigte Stahlw. . . ßtaöl Minen.....
Kali Aschersleben . . . Kali Westeregeln. . . . Kaliwerk Salzdetfurth .
F. garben-Jndustrie . Dynamit Nobel . . . . Scheideanstalt.....
Goldschmidt.....
NütgerSwerke . ... . Sttetallgesellschast. . . .
200 bis 240 Pfund 87 bis 90, von etwa 160 bis 200 Pfund 87 bis 90, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 84 bis 88 Mark. — Marktoerlauf: Rinder und Schweine ruhig, Ueberftand. Kälber und Schafe ruhig, ausverkauft.
Frankfurter Eiermarkt
Das Geschäft am Frankfurter Ciermarkt war in dieser Wöchc etwas lebhafter, namentlich für deutsche Eier bestand vermehrtes Interesse bei anziehenden Preisen. Das Angebot von Auslandeiern war reichlich, die Preise hierfür ziemlich unverändert. Es notierten in Pfennig per Stück: Italiener 11 bis ll1 /,, bulgarische 9% bis 10, holländische 11 bis 13, südslawische 9V3 bis 93/4, polnische 8V4 bis 8'/2. russische 10 bis 11, dänische IOV2 bis 13, belg.-flandr. lV/4 bis IP/z, rumänische 91/. bis 93/4, schlesische ll1/« bis II3/4, bayrische ll1/* bis ll1/,, norddeutsche ll1/« bis 13. Tendenz stetig.
. 8 . 8
10 . 8 . 8
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zeigt, wie gesagt, auch weiterhin eine sücherheit, die noch dadurch erhöht wird, die Reuyorker Diskonterhöhung irgendeine uenswerte Einwirkung bisher nicht gehabt Dies mag aber auch daran liegen, daß
Phönix Bergbau....
Rheinische Braunkohlen. . . iu
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fln der Nochmtttagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
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Deutsche Erdöl .... Essener Stelnkohle . . . Gelsenkirchener . . . f Harpener.......
Hoesch Elsen. ..... Ilse Bergbau.....
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Lberschlei- Eisenb. Bedarf Obcrschlei. KokSwerke .
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Oranienburg.
Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000, 2 Gewinne zu je 500000, 4 zu je 76000, 4 zu je 60000, 4 zu je 25000, 46 zu je 10000, 74 zu je 5000, 192 zu je 8000, 372 zu je 2000, 968 zu je 1000. 2394 zu je 600, 6548 zu je 300 M.
Ön der Bormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 Gewinn« in 200000 M. 191802
2 Gewinne ju 100000 M. 128206
4 Gewinn« zu 6000 W. 169716 263979
4 Gewinn« tu 3000 M. 221600 274253
20 v-wtnn- zu 2000 M. 34644 69621 88426 155982 i63638 196909 268243 285619 288179 316204
42 Gewinne zu 1000 M. 10712 19723 20516 24566 12107 60235 84441 99333 127107 146297 158968 171042 221720 273149 303041 324068 332166
82 Gewinne *u 500 M. 6772 9993 28043 36783
60560 76017 76876 89110 91750 96321
3(38572 369388 383521 398354
90 Gewinne zu 600 M. 48478 77018 77702 84848
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162 GewinnVzV 300 M. 1171 6794 8977 22793 ---- 27646 33362 36127 42319 49027 62423
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Mg. Deutsche Eisenbahn tambum-Amerika Paket . .
amb.-Südam. Tampfsch. . Hansa Dampsschtss.....
Norddeutscher Lloyd . . . . 011g. Deutsche Eredttanst. . . Barmer Bankverein .... Berliner HandelsgeseUsch. . Commerz- und Privat-Bank . Darmst. u. Nationalbank . . Deutsche Bank.....
Diskonlo-Gesellschast Ant.. - Dresdner Bank ...... Metallbau k..•••••• Reichsbank........
Wirtschaft.
Oie internationale Geldmarktlage.
Daß die Verhältnisse am deutschen Geld- markt augenblicklich ziemlich stabil sind, geht aus dem Fehlen von irgendwelchem nachhaltigen Einfluß der Reuyorker Diskonterhöhung bzw. der in der internationalen Geldmarktlage bestehenden älnsicherheit hervor. DieAn- spannu ngen, welche in der letzten Woche eingetreten sind, hatten lediglich technische ilr- fadjen. Die Aussichten für die Abwicklung des Ultimo August können als günstig bezeichnet werden, die Vorbereitungen für seine Abwicklung sind, nach dem reichlichen Angebot anTages- aeld zu schließen, schon ziemlich abgeschlossen. Am deutschen Kapitalmarkt zeigen sich geringe Anzeichen einer Besserung. Rach der erfolgreichen Auflegung der vierzig Millionen Inlandanleihe der Stadt Köln sind nun noch eine Reihe von anderen Städten mit Anleiheemissionen gefolgt, wie Frankfurt a. M., Breslau und Berlin, die den immerhin für den deutschen Kapitalmarkt nicht unerheblichen Betrag von 85 Millionen RM. auflegen. Die- Bedingungen dieser Anleihen sind natürlich nicht besonders günstig, aber die Tatsache ihrer Auflegung beweist, da'ß eine, wenn auch in engen Grenzen sich haltende Belebung des inländischen Kapitalmarktes zu verzeichnen ist, die angesichts der schlechten Aufnahmefähigkeit an den ausländischen Kapitalmärkten nicht au unterschätzen ist. Die internationale Geldmarktlage
heuttgen VormittaAsztehung gezogenen beiden Hauptgewinne von je 200000 SOL fielen auf Nr. 191 802 in Abteilung I nach Breslau, in Abteilung II nach Liegnitz, die beiden Haupt- gewinne von je 100000 M. fielen auf Nr. 128206 in Abteilung I nach Bernburg, in Abt. II nach
chen alt« 35 bis 45 Mk., 8 bis lOwöchige Ferkel werden mit 45 bis 50 Mk. angeboten und bezahlt. Dementsprechend sind auch die Preise für Fettschweine hoch. Durchschnittlich bieten di« Händler und Metzger 85 bis 87 Pf. pro Pfund Lebendgewicht.
r. Lang-Göns, 26. Aug. Dank der günstigen Witterung sind die Ernte und die Einfuhr des Getreides in diesem Jahre rasch und glatt vonstatten gegangen. Die Felder sind, bis auf geringe Ausnahmen, vollständig geleert. Seit einigen Tagen arbeitet schon eine Dreschmaschine in den Höfen, eine andere steht im freien Feld, die von den kleineren Landwirten benutzt wird. Der Körnerertrag ist recht gut, besonders der des Weizens. Die Menge des Strohes dagegen, wegen der anhaltenden Trockenheit, läßt zu wünschen übrig.
* Die amtliche Großhandelsindex- ziffer. Die auf den Stichtag des 21. August berechnete Großhandelsindexziffer des Stattstischen Reichsamtes ist mit 138,0 gegenüber der Vorwoche (137,9) nahezu unverändert. Von den Hauptgruppen stellten sich die Indexziffern für Agrarstoffe auf 132,4 (132,3), für Kolonialwaren auf 129,7 (129,1), für industrielle Rohstoffe und Halbwaren unverändert auf 131,4 und für indu- strielle Fertigwaren auf 157,5 (157,6).
* Frankfu rter Allgemeine Der- sicherungs-A-G. Zu der in einigen Blättern erschienenen Meldung „Sttllehaltung unter Vorbehalt" können wir auf Grund unserer Informationen folgendes mitteilen: Die Bildung des Stillhaltungskonsortiums der in- und ausländischen Gläubiger wird weiter betrieben und ist die Voraussetzung des Inkrafttretens des Abwicklungssyndikats. An der Absicht, dieses Syndikat zwecks ruhiger Abwicklung der Geschäfte des Frankfurter Konzerns in Tätigkeit zu sehen, hat sich nichts geändert. Die Tatsache der Richtbeteiligung der Versicherungsgesellschaften war den Banken bei Fassung ihres Beschlusses bekannt.
* Die Karlsruher Lebensversicherungsbank A. - G. ist an den verlustbringenden Finanzgeschäften der Frankfurter Allgemeinen und der von ihr gegründeten Finanzierungsinstitute nicht beteiligt. Sie ist auch sonst an den Geschäften der Frankfurter Allgemeinen oder der erwähnten Finanzierungsinstitute nur durch ihren Besitz an Aktien der Frankfurter Allgemeinen interessiert. Dieser Besitz ist unbedeutend im Vergleich zu ihrem gesamten Vermögensbestand, der auf Ende 1928 563/< Millionen Mark betrug, worunter sich 17V3 Millionen Mark freie Reserven befinden. Ihre Kapitalanlagen sind vor-
sichttg ausgewählt und entsprechen den Vorschriften des Reichsaufsichtsgesehes. Finanzierungsbeteiligungen sind ausgeschlossen.
* Die Arbeitszeitfrage in der rhein - mai irischen Metallindustrie. Unter dem Vorsitz von Landgerichtsdirektor Greckels fanden dieser Tage in Frankfurt am Main auf Antrag des Metallindustriellenverbandes vor dem Schlichtungsausschuß die Verhandlungen über die gekündigte Arbeitszeit im rhein-mainischen Wirtschaftsgebiet statt. Die Arbeitgeber hatten den Antrag gestellt, die jetzige Arbeitszeit von 51 auf 53 Stunden pro Woche zu erhöhen. Sie fügten ihrem Antrag einen außergewöhnlich großen Schriftsatz zur Begründung bei. Die Gewerkschaftsvertreter des Deutschen und Christlichen Mctallarbeiterverban- des beantragten die Herabsetzung der 51-Stun- denwoche. Sie begründeten dies mit der großen Arbeitslosenzahl und den Entlassungen älterer Arbeiter. Der Schlichtungsausschuß fällte nach einstündiger Beratung folgenden Schiedsspruch: „Die derzeitige gekündigte Arbeitszeit bleibt bestehen. Laufzeit bis zur letzten Lohnwoche des Monats August 1930, kann dann erstmals mit einer monatttchen Frist gekündigt werden." In den nächsten Tagen werden die einzelnen Verwaltungen der Metallarbeiterverbände zu diesem Schiedsspruch Stellung nehmen. Wie wir hören, werden die Metallarbeiterverbände diesen Schiedsspruch ablehnen. Unter den Schiedsspruch fallen rund 40 000 Arbeiter der rhein-mainischen Metallindustrie.
* D i e Leipziger Messe. Der Geschäftsverkehr aus der Leipziger Herbstmesse hat am Sonntag überall gleichmäßig eingesetzt. Recht gut und teilweise über Erwarten gut war das Geschäft in Branchen, in denen der Wechsel der Mode stets das Interesse auf neue Muster lenkt. So war der Besuch der Textilmesse sogar besser als auf der Frühjahrsmesse, die im Zeichen der abflauenden Konjunktur stand. Ob auch das geschäftliche Ergebnis der Textilmesse dem großen Interesse an den neuen Mustern entsprechen wird, können erst die nächsten Tage ergeben. Schwächer war trotz guter Bemusterung mit Reuheiten der Besuch in der Spielwarenindustrie; wesentlich besser war er in der Möbelindustrie. Gut besucht war auch die Porzellan- und Glasindustrie. Industrien, die mehr für den Landesbedarf arbeiten, bleiben abhängig von dem Vorhandensein einer überschüssigen Kaufkraft. Diese hängt heute wieder vornehmlich auch vom Umfang unserer Verpflichtungen an das Ausland ab. Die ungeklärte Lage hier wirkte sich deshalb ganz Entschieden auch auf das Messegeschäft aus, da alle geschäftlichen Vorausberechnungen sehr erschwert sind. Gut besucht war bei dem schönen Wetter schon am Eröffnungstage die Technische Messe, wo besonders die Baumesse mit ihrer umfassenden Uebersicht über alle Baustoffe das Interesse aller Fachleute fand.
Frankfurter Bör-e.
Frankfurt a. M., 26. Aug. Tendenz: Freundlicher. - Rach der zweitägigen Unterbrechung des Börsengeschäftes kamen zu Beginn des offiziellen Marktes Umsätze nur wenig zustande. Die Stimmung war aber im allgemeinen etwas zuversichlicber. da die Situation im Haag wieder optimistischer geworden ist. Ferner gaben die günstigen hiesigen Geldmarktverhältnisse und die feste Reuyorker Börse vom Samstag eine gewisse Anregung. Der bevorstehende Ultimo dürfte keine Schwierigkeiten bereiten, da erstens der Engagementsumfang sehr gering ist und zweitens Prolongationsgeld reichlich zur Verfügung steht. Das Geschäft war im großen und ganzen nicht erheblich, da Auslandorders nur wenig eingetroffen sein sollen. Einige Spezialwerte traten etwas stärker hervor. Hierin schritten außenstehende Kreise zu Interessenkäufen, und, angeregt hiervon konnte man auch bemerken, daß die Spekulation Deckungen tätigte. Gegenüber den Kursen der letzten Abendbörse waren Besserungen bis 2<>/o festzustellen. Am Elektromarkt traten Siemens mit plus 4,5 Prozent aus dem Rahmen. S ch u ck e r t gewannen 2,5 Prozent, Licht & Kraft und AEG. je 1,5 Prozent. Etwas lebhafter war das Geschäft am Montanmarkt. Stahlverein konnten 2 Prozent, Phönix 1,75 Proz., Mannesmann 2,5 Prozent und Harpener 1,5 Prozent anziehen. Salzdetfurth plus 2,75 Prozent. Sonst waren besondere Bewegungen nicht zu verzeichnen. Renten still und nicht ganz einheitlich. Im Verlaufe konnte sich die Tendenz auf weitere Deckungen in Spezialwerten leicht befestigen. Besonderes Interesse wandte sich der AEG.-Aktie im Zusammenhang mit der bevorstehenden Generalversammlung bei einem erneuten Gewinne von 3 Prozent zu. Auch S i e- mens und S ch u ck e r t konnten hiervon etwas profitieren. Frankfurter Allgemeine
Philipp Hoizmana .... Heidelberger Cement. . . Semen! Karlstadt .... Wayh 4 Freitag.....
Schullhei« Palrenhofer . . Ostwerke........
Der. Glanzstosf.....
Bemberg........
fleflfloff Waldhol .... Zellsloss Aschassenbura . . Charlottenburger Wasser . Dessauer Gas......
Daimler Motoren .... Deutsche Maschiaea-FabrU Adlerwerke Klever ....
Ludw. Loewe......
Nat. Automobil.....
Orenstein 4 Koppel . . . Leonhard Tietz ..... Bamag-Meguin.....
Franst. Maschinen . . . . Gritzner........
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Iunghans...... . .
Lechwerte. ...... Main tratlwerto.....
Miag..........
Nekarsulmer ...... Peters Union......
Gebr. Roeder......
Voigt 4 Haeffner . . . . Südd. findet......
Versicherung wurden mit 118 genannt. Die übrigen Werte lagen um Bruchteile eines Prozentes gebessert. Eine Anregung bot noch der heute befannt gewordene Reichsbankausweis. Arn Geldmarkt war Lagesgeld mit 6 Prozent notiert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2005, gegen Pfund 20,363, London gegen Kabel 4,8479, gegen Paris 123,87, gegen Mailand 92,70, gegen Madrid 32,35, gegen Holland 12,0975.
Berliner Börse.
Berlin, 26. Aug. Die Erwartungen des heutigen Dormittagsverkehrs hinsichtlich einer freundlicheren Börsenstimmung sind in Erfüllung gegangen. Mit Recht hatte man auf Grund der leichten Geldmarktverhältnisse und des reichlichen Reportgeldangebotes mit Deckungen gerechnet, die noch durch kleine Kaufaufträge der Provinz am Montanmarkt eine Unterstützung erfuhren. Die Spekulation hält sich von Reuengage- ments etwas zurück, um die entstehenden Reportkosten zu sparen, so daß das Geschäft an den meisten Markten keine wesentliche Belebung erfuhr. Die Kursbesserungen hielten sich in ein- bis zweiprozentigen Grenzen. Einige Montan w e r t e , Salzdetfurth, Konti Kautschuk, Deutsche Linoleum, Rheinisch-Westfälische Elektrizität und Siemens waren bis 4 Prozent gebessert. Andererseits waren Laurahütte, Fahlberg List, Kunstseidewerte, Feldmühle und Tietz eher schwächer veranlagt. Deutsche Anleihen etwas fester. Ausländer geschäftslos. Pfandbriefe meist knapp gehalten. Geldmarkt unverändert. Tagesgeld mit 5 bis 8 Prozent weiter leicht. Monatsgeld mit 9 bis 10,5 Prozent nicht mehr s o stark gefragt. Warenwechsel etwa 7,75 Prozent. Rach den ersten Kursen alles durchweg fester und auf Deckungen und Rückkäufe angeblich auch für Frankfur- t e r Rechnung, lebhafter. Es wurde der Reichsbankausweis für die dritte Augustwoche bekannt, der mit einer Verringerung der gesamten Kapitalanlage um 197 Millionen, einer Verminderung der Wechselbestände um 139,6 Millionen, einer Gold- und Devisenzunähme um 36,3 Millionen und einer Besserung der Deckung auf 52,4 bzw. 9,9 Prozent einen guten Eindruck machte. Besonders waren die anfangs gedrückten Papiere gut erholt. Aber auch AEG. fielen mit einem 2,5prozentigen Gewinn aus dem Gesamtrahmen. Man brachte dies in Zusammenhang mit der morgen stattfindenden Generalversammlung, zu der die Aktien einen Kurs von 200 haben müßten, um für den Umfang der Vorzugsaktien den Paritätskurs zu erlangen. Farben plus 4 Proz., Siemens 1 bis 2 Prvz. höher. Trotz des geringen Börsengeschäfts war es weiter lebhaft, die höchsten Kurse behaupteten sich später aber nicht immer ganz.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt 26. Aug. Zu Beginn der neuen Woche war die Haltung am hiesigen Produktenmarkt zurückhaltend und eher etwas schwächer. Im Hinblick auf die niedrigeren Auslandnotte- rungen war das Geschäft am Getreidemarkt ziemlich klein; Weizen und Roggen gaben dabei je etwas nach. Auch am Mehlmarkt war die Haltung schwächer. Futtermittel lagen still und unverändert. Cs wurden notiert: Weizen 26; Roggen 20,50 bis 20,60; Hafer, inländischer, 21; Hafer, ausl., 20; Mais (gelb) für Futterzwecke 21,25; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 39 bis 39,75; Roggenmehl 29,50 bis 30,80; Weizenkleie 10,75- Roggenklei 11; Erbsen, je nach Qualität, für Speisezwecke, neue, 35 bis 48; Linsen, je nach Qualität, für Speifezwecke, neue, 50 bis 95; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken, 10,50; Weizen- und Roggenstroh, - drahtgepreßt, 5 bis 5,25; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt, 4 bis 4,25 ; Treber, getrocknet, 17 bis 18,50 Mark. Tendenz ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
F r a n f f u r t a. M., 26. Aug. Auftrieb: 1702 Rinder, darunter 385 Ochsen, 74 Bullen, 745 Kühe, 498 höchsten Schlachtwerts 46 bis 49, sonstige vollfleischige notierten: Rinder.' Ochsen: vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwerts, jüngere 58 bis 61 Mark, ältere 54 bis 57, sonstige vollfleischige 50 bis 51; Bullen: jüngere, oollfleischige, höchsten Schlachtwerts 55 bis 59, sonstige oollfleischige oder aus« gemästete 50 bis 54; Kühe: jüngere, oollfleischige, Färsen; 534 Kälber, 110 Schafe, 4377 Schweine. Es oder ausgemästete 41 bis 45, fleischige 35 bis 40, gering genährte 30 bis 34; Färsen (Kalbinnen, Jungrinder): oollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 58 bis 62, oollfleischige 54 bis 57, fleischige 48 bis 53. — Kälber: beste Mast- und Saugkälber 75 bis 79, mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis 74, geringe Kälber 63 bis 69. — Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 87 bis 90, von etwa
Berlin. 23- August
Geld
Brief
Französische 'Jioten.....
Holländische Noten......
16^(5 167,79
TmT 168,47
Italienische Noten ......
21,95
22,03
Norwegische Noten......
Dentfch-Oestcrr, Lioo Kronen
111,43
111,87
59,02
59,26
Rumänische Noten......
2,48
2,50
Schwedische Noten......
112,14
■ 12,58
Schweizer Noten.......
80,62
80,94
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
Ungarische Noten . ......
61,48
12,37
61,72
12,43
73,02
73,32
Frankfurt a M.
Berlin
Schluß- Kur»
i-Uhr Kurs
Schluß., Kurs |
Anfang. Kurs
Datum
23.8.
26.8.
23 8-
26.8.
5% S)t. !Hclct)S<uUetbc o. m < . .
87,25
—
87,5
—
D>. Ant.-Ablös.-Schuld mit AuL-
los.-Rechten.........
52,2
52,15
52,1
52,2
$tigl. ohne Auslos.-Rcchte . . .
10,65
10,75
10,8
10,75
7% Franks. Hyp.-Bk. Goldps. un-
kündbar 613 1932.......
85,5
——
——
—
4%% Rheinische Hyp^Bank Ligu.-
Goldps............
77,75
_
—
—
A-E.G. aba. VorkriegS-Obltgation., rückzahlbar 1932 ......
87,5
—
—
—
4% Schweiz. BundeLb.-Anl.. . .
98,5
—
—
—
4% Oesterretchische Goldrte.. . .
4,20% Oesterr. SUberrte.....
4% Oesterreich. einljdtL Rtr. . -
28,6
—
28,5
—
2,4
——
2,5
—
——
—
—
4% Ungarische Gowrte......
4% Ungarische StaatSr. v. 1910 .
22,5
—
22,65
—
4’/,% desgl. von 1913.....
22,25
—
4% Ungarische Kronenrtc.....
1,75
—
1,75
—
4% Türk. Zollcmlethe v. 1911 . .
4% Türkische Bagdadbahn-Anl..
7,15
—
7,35
—
Serie I...........
i,2
—
—-
—
4% dcSgl. Serie 11.......
7,2
——
7,3
—
4% Rumänen conoert. Rte. . . .
7,75
—
—
—
4Yi% Rumänen Goldanl. von 1913
—
—
—
Frankfurt a »w.
Berlin
Schluß- Kur»
i-Ufjr Kurs
Schluß. Kurs
Anfang. Kurs
23.8.
26.8.
23-8.
26 8-
104
—
104
103,5
130,5
130,5
—
—
185
—
—
—
100
——
100
—
—
—
290,5
191
_
—
228
230
391
391
391
390
—
307
305
—
—-
232,25
231
_
—
151,5
•—
-__
—
105,25
106
—
—
189.
190,25
51
—
51
—
—
54
54,5
46,5
—
46,75
46,5
_
_
196
—
_
—
26
—
—
—
87
87,75
—
—
205
203,5
—
54,5
—
55,5
—
56
—
57
—
9,25
—
—
——
62
—
62
—
106,5
—
—
—
106,25
——
——
—
—
—
123,5
124
—
—
—
120,5
—
119
—
108
—
——
—
222
—
222
—
154.75
155
155
—
Frankfurt a W.
Berlin
Schluß- Kurs
1-Uhr Kurs
Schluß-s
Kurs |
Anfang. Kurs
Datum
23-8.
26.8.
23.8.
26.8.
A.E.G........
. 8
194
195,25
193,13
195
Bergmann.....
. 9
223,5
—
223,5
225
Elektr. Lieferungen. .
■
e •
10
163
—
164,75
—-
Licht und Kraft . . .
10
204,5
206
204,5
206
Felten & Guilleaume.
•
e e
. 6
139
—
139
139,75
Ges. f. Elektr. Untern..
•
e •
10
208,5
208,5
209
209
Hamb. Elektr. Werke .
e
e ■
10
—
—
140,13
141
Rhein. Elektr.....
•
• •
. 9
—
—
150,25
150,5
Schics. Elektr.....
Schuckert......
e
• •
10
—
—
173,75
174,75
•
• e
. 8
—
223,5
221
223
12
—
375,25
371,75
375
Transradio . . . . • Lahmeyer »Co.. . .
#
e e
. 6
_
—
—
—
10
170,5
170,25
170,25
—
23. August
26- August
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld 1
Bries
Geld -
Br>e
Slmst.. Rott.
168,06
168,40
168,11
168,45
Bmn. Aires
1,758
1,762
1,759
1,763
Brsi-Antw-
58,315
58,435
58,325
58,455
Thristicmta.
111,68
111,90
111,70
111,92
Kopenhagen
111,66
111,88
111,69
111,91
Stockholm .
112,36
112,58
112,39
112,61
Helsingfors.
10,54
10,56
10,541
10,561
Italien. . .
21,94
21,98
21,91
21,99
London - . .
20,336
20,376
20,342
20,382
Nenhork . .
4,195
4,203
4,196
4,204
Paris....
16,42
16,46
16,415
80,775
16,455
Schweiz . .
80,74
80,90
80,915
Spanien. .
61,70
61,82
61,66
61,78
Japan . . .
Rio de Jan.
1,958
0,4975
1,962
0,4995
1,960 0,497
1,964 0,499
Wien in D.» Oest. abgest.
59,07
59,19
59,09
12,425
59,21
Prag . . . .
12,414
12,434
12,445
Äelzrad . .
7,370
7,384
7,368
7,382
Budapest. .
73,17
73,31
73,18
73,32
Bulgarien
3,032
3,038
3,032
3,058
Liffabon
18,74
18,78
18,81
18,85
Danzig. .
81,31
81,47
81,32
81,48
Konstantin-
1.999
2,003
1,998
2,002
Athen. .
5,43
5,44
5,433
5,443
Canada
4,166
4,174
4,167
4,175
Uni uay ■
4,106
4,114
4,116
4,124
Tairo . -
20,855
20,895
20,86
20,90
Berlin, 23. August
Geld
Brief
Amerikanische Noten.....
4,175
4.195
Belgische Noten .......
58,21
58,45
Dänische Noten .......
111,40
ill,84
Englische Noten .......
20,31
20,39


