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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Geld
Berlin, 25- Juni
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25. Juni
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angesührlen Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. -
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Wirtschaft.
Oie hundertste Stillegung.
Aus dem Ruhrkohlenrevier wird
ffiiebed Montan . . . . Bereinigte Siahlw. . - Otavt Minen.....
Kali «icherSleben . . . Kalt Westeregeln. . . . Kaliwerk Salzdetfurth .
I. G. Forben.Industrie . Dvnamit Nobel . . . . Scheideanstalt. . . . . Goldschmidt.....
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Abkommen IC1 und ?.-G.
Offiziell wird in London bekanntgegeben, daß die | Imperial Chemical Industries Ltd., , London, ein Uebereinfommen mit der chickenischen Regierung und der 3--G- F a r b e n i n d u st r i e getroffen hat zwecks engerer Zusammenarbeit bei der P oduktion und dem Verkauf von synthetischem Stickstoff, besonders von Düngemitteln.
* Zinsermäßigung. Die Vorschläge der Berliner Stempelvereinigung, eine Ermäßigung der Soll- und Haben-Zinsen für Monatsgelder um 1 v. H. eintreten zu lassen, sind von den auswärtigen Bankenvereinigungen angenommen morden. Die bereits mitgeteilten Zinsänderungen treten mit Wirkung vom 30. Juni in Kraft.
* Die Leitung der Opelwerke. Wie Geheimrat Dr. Wilhelm v o n O p e l dem WTB^-Han- ; delsdienst mitteilt, trifft die in den letzten Tagen . durch die Presse gegangene Nachricht, daß er sich von l der Leitung der Adam Opel A.-G. zurückgezogen - hätte, in keiner Weise zu. Bei Umwandlung der
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Hegligenstaedt . IunghanS. . . . Lechwerke. . . Mainkrastwerke . Miog......
Nekarsulmer . . PelerS Union . . Gebr. Roeder . . Balgt 4 Haessner Südd. Zucker . .
denz vorübergehend zur Schwäche, um siä> tz aber um so kräftiger zu erholen. Das wurde in Spezialwerten ziemlich lebhaft. kulation schritt zu Neuengagements, da ebn ein optimistischer Monatsbericht ber Deutschsfj anregte, anderseits für die nächste Liquida!«< Monat Zeit sei. Die Shirsgeroinnc gingen v.H. Besonders lebhaft waren Kaliwette.
ÄMit.-Non. üftitn.aireS Brst'Vintw. Chttstiania. .Ropcnbaotn Stcxkbolm . HclnngforS. Italien . . . London. . .
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her Praxis überlassen bleiben könne. Mindestens müffe aber geforbert werben, daß dem Mieter von der Gemeinde Ersatzräume zugewiesen worben seien, unb baß ein Deschwerbeverfahren nicht anhängig geworben, ober enbgültig zugunsten bes Mieters erlebigt ist. ________
Frankfur t, 26. 3uni. (Eigener Drahtbericht • des „Gieß. Anz.") Tendenz freundlich. — Bach- dem die gestrige Ultimoliquibation ohne Reibung vorübergegcmgen ist (vor einiger Zeit Wurden in- folge der immer noch unklaren Geldmatttver-s hältnisse diesbezüglich Schwierigkeiten erwartet), eröffnete die Börse in großer Zuversicht und in freundlicher Stimmung. Die Widerstandsfähigkeit der Börse, die man in Den letzten Tagen feststellen konnte, ließ die Hoffnung auf eine baldige Besserung auftauchen, sobald der Halbjahresultimo überwunden sein wurde. Das Geschäft war aber anfangs noch nicht nennenswert groß, da sich die Spekulation ziemlich reserviert verhielt, doch traten gegenüber der gestrigen Abendbörse Erholungen bis zu 1,5 Prozent ein. Gleich nach der Festsetzung der ersten Kurse wurde auf Aufnahmen die Umsahtätigkeit recht rege. Es trafen neue Orders von Auslandseite em, auch das private Publikum beteiligte sich wieder etwas am Geschäft. Angeregt hiervon nahm die Speku- lation Deckungen vor, was sich besonders am Elektromarkt und am Montanmarkte vorteilhaft auswirkte. Da der Engagementsumfang immer sehr qettng war, konnte man auch verschiedentlich Reuengagements beobachten. AEG. eröffneten knapp behauptet. Licht & Kraft, Gesfürel, Rheag und Schlickert lagen leicht erhöht. Am Chemie- markt lagen Farben bei Eröffnung sehr vernachlässigt, Dod) konnte sich dieses Papier im Anschluß an die bessere Börsenverfassung bis zu 1 25 Prozent erhöhen. Rütgerswerke plus 1,5 Prozent Am Montanmarkt war gleich zu Beginn des Börsenverkehrs die Umsatztätigkeit lebhaft 3m Vordergrund? standen hier Gelsenkirchen mit plus 2 Proz. und Phönix mit plus 1,5 Proz. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen bis zu 1 25 Proz. fester. Anregend wirkte die Einigung im Lohnkonslikt im Ruhrgebiet bessere Marktberichte und Käufe aus dem Rheinlande. Rur Rheinische Braunkohlen lagen angeboten und 2 Proz. schwächer. Kaliwerte und Bankaktien hatten kein nennenswertes Geschäft bei minimalen Veränderungen. Rur für Reichsbankanteile erhielt sich regeres Interesse bei einer weiteren Besserung von 2,75 Proz. Renten still. Deutsche Anleihen leicht gedrückt, tfur Schutzgebiete wurden etwas höhere Kurse ge-
nennt Sm Erlaufe war bie Gr-
schäsMätigk il, nachdem die Aust.age^ zumeist erledigt waren, nur noch zeitweise lebhafter. Gegenüber den Anfangsnotierungen waren meist Erholungen bis zu 2 Pro' zent festzustellen. Elektrowerte lagen auf Gewinnmitnahmen später um Bruchteile eines Prozentes niedriger. Montanwerte waren weiter gebessert. Besonderes Interesse trat letzt für Schisf- fahttswette zutage, die bis zu 2,5 Prozent gewinnen konnten. Die Tendenz war freundlich und zuversichtlich. Am Geldmarkt war Tages- qeld mit 8 Prozent weiter etwas angespannt. Am Devisenmarkt war die Mark weiter etwas schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1973, gegen Pfund 20,348, London gegen Kabel 4 848, gegen Paris 123,93, gegen Mailand 92,67, gegen Madrid 34,25, gegen Holland 12,07.
Franks.!r er Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 26. Juni. Tendenz Ith Der Probuktenmartt verkehrte heute in H Haltung. Die etwas schwächeren 2lu5lanbnotiftBf] verstimmten roieber, so baß bas Geschäft sch»! blieb. Die Preisgestaltung wurde hiervon Mt nicht berührt. Zu ben niedrigeren Forde nupH Provinz wurde das Material glatt aufgewgj o daß vereinzelt, was sich besonders für mehl auswirkte, Geschäftsbelebung zu v«M war. Es wurden notiert: Weizen 24; RoxLt Sommergerste für Brauzwecke 23; $afer,«M djer, 22; Mais (gelb) für Futterzwecke 20Mm zenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 33,50; RoW» 29,50 bis 30,25; Weizenkleie 10; RoggenkkchM Mark.
Strafkammer Gießens
• Gießen, 25. 3uni. Die Einwohners von Gießen war als <5ürW ling vom Wohlfahrtsamt Gießen uM Schwesternheim in Würzburg und du«M Vermittlung in einer Stelle m Bad ■ untergeoiacht worden. Der Vater, der E Maßregel nicht einverstanden war. schickte ihr durch einen Dienstmann einM. sie solle sofort zu ihm kommen, lie« ihren Koffer abholen und fuhr mit ■ Gießen. Weil er dadurch seine Tochter sorgeerziehung entzogen hat« er vom Amtsgericht Gießen zu etnete ftrafe von fünfzig Mart Dcrute verfolgte dagegen Berufung die « der Strafkammer zu dem gleichen ■ führte und deshalb zurückgewiesrM
Letzte Nachrichten.!
Attentateiversuch auf den französischen Konsul inl
Berlin, 26. 3uni. (TU. DrahlberW französischen Konsulat tarn es W mittag zu einem aufregenden Vorfall. 61 s in , die ben Konsul zu sprechen verlang« als ber französische Konsul B i n e t nV Wünschen fragte, drei RevolverschV bie in die Decke des Empfangszimmers £nj ben Konsul ober sonstige Personen zu oedj Personal bes Konsulats stürzte sich aus V unb hielt sie fest, um sie ber elntreffenbe zu übergeben. Aus ber wache stellte es siG baß es sich um ein Ehepaar 2H a f o r o f ■ i Die 26jährige Ehefrau Agathe ist von Ge»
11 n. Das Ehepaar befanb sich aus eines 1 Patts nach Riga.
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Französisch« Noten....
Holländische Moten......
Italienische Noten......
Norwegische Noten . • • • • Teutsch-Ocsterr, ,100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
Ungarische Noten - • •
Devisenmarkt Berlin
Berliner Börse.
Berlin, 26.Juni. Obwohl für heute im, meinen nur günstige Momente Vorlagen, Hatz im Dormittagsverkehr kein großeresGesi entwickeln können. Auch an ber Börse selbst i sich zunächst ein Fehlen neuer Limite im ©e| Umgang fühlbar, bie Tenbenz war aber trotzd, hauptet. Man stellte mit Befriebigung fest, h bie auf ben Kursen liegenden Reports halten ien. So ist ber Ultimo für bie Börse überfl auch ber Zahltag bürste kaum Schwierj machen, aöerbings trat am Gelbmarkt schon mehr Nachfrage zutage. Uederraschenb tarn die ftänbigung in ber S t i ck st o s s i n dusi burch bie eine weitere Ermäßigung der Der! preise für Düngemittel erzielt werden wird. Goldimporte aus England waren nicht übern gekommen unb würben auch im großen unb । günstig kommentiert, jedoch wurde bie Besür der ’ Gefahr einer Diskonterhöhung ber Ban England roieber stärker. Wieber war ber M markt besonbers beachtet, zumal man Auslas über bie Beschäftigungslage ber Montanindus, bem Zulassungsprospekt ber Phönix für 205 lionen Reichsmark Aktien in Düsselbors und
Konkurrenz einigermaßen Schritt halten, wenn man ihm wenigstens aus dem Gebiete der Arbeitszeit entgegenkommen würde. Die Stillegung von Zentrum II wäre ebenso zu vermeiden gewesen, wie das Zubruchgehen vieler anderer Grubenbetriebe, wenn man dem Bergbau wenigstens gestattet hätte, sich den Arbei ''-'tbedin- gungen seiner Konkurrenz anzupassen. att dessen bleibt es bei abträglichen gesetzliche Bestimmungen, die angeblich einen Schuh für den Bergmann darstellen, in Wirklichkeit aber die Belegschaften kleinerer und finanziell schwacher Zechen in die Gefahr der Arbeitslosigkeit bringen. Etwas mehr Entgegenkommen der Gesetzgeber toürbe der Rot, wie sie gegenwärtig in Rheinland-Westfalen herrscht, zu einem guten Teil steuern können.
Firma Opel in eine Aktiengesellschaft im Zerbstv.I hat Geheimrat von Opel ben Dorsitz im Aufsichtsrat her Ge ellschaft übernommen und ist zusammen mit seinem Bruder Dr. Fritz O 'el als geschäftsführendes Mitglied des Auftichtsrats im gleichen Umfange wie früher im Geschäft tätig. Sein Sohn Fritz von Opel ist ebenfalls seit dieser Zeit, Mitglied des Dor-
chen als gut bezeichnete. Außerdem waren, Dampfschiff, Drenftein, Schubert & Salzer, mühle, Spritwerte, Polyphon, Siemens unb aftien über ben Report hinaus befestigt. Reft plus 2,75 v.H. Auch MixL-Genest eröffnete Pluszeichen unb gewannen bei etwa 300 000 E 6,5 o. H. Deutsche Anleihen ruhig. Don Ausl« Anatolier fest. Pfanbbriefe vollkommen geschah aber gehalten. Die Gelbsätze waren unoerti Nach Festsetzung ber ersten Kurse neigte biej
standks.
* Lorenz A.-G., Berlin. Die Generalversammlung genehmigte den Abschluß mit wieber 6 o. H. Dividende. Wie die Verwaltung mitteilte, hielt der gute Geschäftsgang an. Die bei Eintritt in das neue Geschäftsjahr vorliegenden Auftrage weisen gegenüber dem Vorjahre einen größeren Bestand auf. Auch der Auftragszugang im ersten Quartal des neuen Jahres und der Umsatz innerhalb desselben erhöhten sich gegenüber den Dorjahrszahlen. Das Geschäft mit der Reichspostoerwaltung erfuhr eine leichte Belebung. Es sei zu hoffen, daß diese anhalte und eine gewisse Gleichmäßigkeit in der Auftrags- erteilung durch die Reichspost eintrete. Auf dem Gebiete des Rundfunks habe man mit einem namhaften Großabnehmer umfangreiche Lieferungsvereinbarungen für eine Reihe von Jahren getroffen, wonach die Fabrikation eine wesentliche Erweiterung er- fahren und der Umsatz dieses Geschäftszweiges be- reite innerhalb des laufenden Jahres sich nickst unerheblich erhöhen werde. Die Gesellschaft richte ihr Augenmerk auf den Ausbau der Radioabteilung, m der eine Chance zu erblicken sei. Auch die Telegraphenabteilung sei ausgebaut worden. Im lausenden Jahre sei ein Abkommen getroffen worden, wo- durch die bis dahin bestandenen Patentschroieng- feiten behoben worden seien.
Frankfurter Börse.
4 Bei Aufhebung des Mietverhaltnisses auf Grund 1 des Aragraphen 4 Absatz 2 bes Mieterschutzgesetzes. (Teilaufhebung wegen überwiegenden Interesses k^s Vermieters.) Für biejen Fall ft«bt bas ©efefc ftlvft keine Bestimmung hinsichtlich ber Bewilligung von Ersatzräumen vor. Die Regierungsnooelle ro.es m ber Begrünbung jedoch barauf hm, daß em Ersatz raum nicht zuzubilligen sei, Do m einem fol$e Falle bie Teilaufhebung naturgemäß hre Grenze barin finde, baß bem Bieter ber für (eine Wohn- bebürfniffe ausreichenbe Raum verbleiben müsse. Bevebt sich bas ganze Mietverhältnis mitljm ausschließlich auf Äohnraum, so kann Ersatzraum nickst bewilligt werden. Das Gericht muß lwher b wnders eingehend prüfen, ob der verbleib ende Raum zur Befriedigung des Wohnbedurfnisfes Erstreckt sich die Teilaufhebungsklage aus Neben- räume (Boden, Keller usw.), so wird ^e Klage un- ter Umständen abgewiesen werden müssen, wenn der Vermieter nicht freiwillig geeignete Ersatzraume zur Verfügung stellt. (Dgl. auch Gramse: Das neue
.T^Betrstst das Mietverhältnis ausschließlich andere Räume als Wohnräume, so kann Ersatzraum nur bewilligt werden bei Gefährdung eines dringenden öffentlichen Interesses. .
6. Erstreckt sich ein Mißverhältnis sowohl auf Wohn räume, als auf andere Raume, 3-D Laden unb Wohnung, unb wirb es nur hmstchtlich bes Wohnraums ober eines anderen Teiles besfelben aufgehoben, so kann für den betreffenden Wohn- raum Ersatzraum zugebilligt werden wenn dies zur Vermeidung unbilliger Harten erforderlich erscheint.
Bestimmte Eigenschaften des Ersatzraums darf- das Gericht nickst vorschreiben. Es hat sich auf den Aus (prüft) der UrteHsformel zu bekrönten, daß die Zwangsvollstreckung von der Sicherung ausreichen den Ersatzraums abhängig gemacht werde.
Ist die Zwangsvollstreckung durch Urteil von ber Sicherung eines Ersatzraums abhängig, so Ha idie Gemeinbebehörde dem zur Herausgabe Verpflicht^ ten einen entsprechenden E r s a tz r a um Ir e i (b l e u n i g t zuzuweisen, es sei denn, datz der Vervslichtete gegenüber der Gemelndebehorde auf d-e Zuweisung von Ersatzraumen verzichtet hat.
es gilt auch im Falle eines gerichtlichen Der- gleichs wenn das Gericht die beschleunigte Zuweisung angeordnet hat. Ersatzraum ist ferner beschleu- uiat zuzuroeisen, wenn der Mieter m 9^!^ Son- derfällen (Paragraphen 22, 23, 32! des M^terschutz- gesetzes) den Mietraum gegen Zahlung eines Geld- betraqes hat herausgeben müssen. Unter »bestell niqter" Zuweisung ist zu verstehen, daß der Rau- rniinaspflichtige schneller als andere Wohnungssuchende, die sich in gleicher Lage befmden, unterzubringen ist. Die Notwendigkeit der Zuweisung ist, abgesehen von ben Fällen der Pa^^phen 22 und 93 des Mieterschutzgesetzes, von der Gemeindebehörde nicht zu prüfen. Ueber Einwendungen gegen die Gefionetheit des Erfatzrgumes entscheidet enboültig t»S!IR:eteW9un95amt
Wttgerung des Wohnungsamtes Ersatzraum tu- lchleuniat zuzuweisen bzro. die Eintragung m die Dringl-chkeitsl-ste vorzunehmen, kann das TOietemi gunnsamt als Beschwerdestelle ongerufen werden. (Dal. Komm. Ebel. Seite 181.) Wer zur fi ausgabe eines Raumes .verpflichtet ist darf von der Gemeindebehörde nicht in den gleichen Raum wieder cinaeroiefen werden. Die Wiede rein meifuna in ben gle-chen Raum darf durch die m.meinbehehörbe nicht erfolgen, einerlei, ob dem Mieter im Urteil Ersatzraum zugebilligt ift ober nicht Die Zuweisungsbefugnis der Gemeinde st jehoeb nur irfaroest beschränkt, als es sich um ein gültiges M i e t oe r h g l t n i s „handelt. Hatte der Räumunosvffich.tige iedgch die Raums auf rin-'s anderen Rechtsverhaltn;sies >nn« (Kauf. Da^ t), fö kann das Wohnungsamt dein Raumung-pfstch- fioen roieber dieselben Näume zuweisen. (Dgl. Gramse- Mieterschntzgesetz, Seite201.)
Zur Kostensrage sei noch bemerkt, daß die Orts- polivibehörbe für die Dauer der Einweisung emes CPrmittierten in d-e bisher von ihm bewohnten Rä'iine, abgesehen non ben Raumungskosten für d-e ganze laufend? M-ete oufzukommen hat. -schon mit Rücksick-t auf die ben Gemeinden hierdurch erwachsenden Aufgaben w'rd nur m den dr'ngendcken Ausnnhmefällen von der Wiedereinwe-sung Ge- brnnch gemacht werden. .
Enthält bas Urteil des Amtsgerichts einen Ausspruch über die Sicherung von Ersatzraumen, so darf bie Vollstrrcknnasklausel nur etteilt werden wenn durch eine Bescheinigung der ^m€inbebel)orbe ob»r durch andere öffentlich beglaubigte Urkunden nachgenaiesen ist. daß der Ersatzraum für den M-e- ter gesichert ist und der Mieter sich mit dew, Er- s-itzraum einverstanden erklärt hat. ober etwaige Einmenbunaen vom Mi^teinigungsamt für unbe» gründet e-Härt worden sinb. Darüber, wann ein Ersatzraum ..gesichert" ist, enthalt bas Gesetz ferne Bestimmung In ber Begründung zu dem st^letz wirb ausgeführt, baß bie Entscheidung dieser Frage
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^WiÄr"hat an ber Ruhr ein Baubetrieb, ber Jahrzehnte hinburch ber deutschen Bolls- Wirtschaft unschätzbare Dienste leistete für immer seine Pforten geschlossen. Es hcrndett (uhumbie Zeche Zentrum 11 m Wattenscheib, bie bas erste Hundert ber seit 1924 unter der Ungunst der Verhältnisse im Ruhrbergbau zu- sammengebrochenen Betriebe vollmacht. Und tote ber hat diese Stillegung ben ganzen Sammer entrollt, ber mit ber Schließung von wirtschaftlichen Unternehmungen aller Art verbunden ist. Da ist zunächst die Arbeiterschaft, bie einem ungewissen Schicksal ausgeliefert werben muhte. Wer eine neue Beschäftigung fmbet — unb das ist angesichts ber Arbeitslosigkeit im Ruhrberg, bau fast ein Ding ber Unmöglichkeit — w.rd ent. Weber von seinem bisherigen Wohnsitz fortwandern müssen ober aber, ba sich an feinem neuen Arbeitsort boch feine Wohngelegenheit finden wird, täglich Stunden für ben Hin. unb Ruckweg zur Arbeitsstelle aufwenben müssen. Da ift weiter bie Geschäftswelt und das kleine Handwett, die von der Belegschaft der stillgelegten Zeche lebten. Ihre Einnahmen werden zusaminen- schrumpfen, ihre steuerliche Leistungsfähigkeit geht ebenso wie die ber früheren Belegschaft von Zentrum II zurück, die einen wesentlichen Teil der Bevölkerung Wattenscheids ausmacht. Außerdem fällt die Zeche selbst als Steuerquelle fort, wodurch erklärlich wird, wie die Rot kleinerer Gemeinden entsteht. Daneben sind für die Volks- wirtschaft nicht nur die Uionen und aber Millionen, die in den Grubenbetrieb hinemgesteckt wurden, dessen Anlagen jetzt als Alteisen v-er- schrottet werden, restlos verloren, auch die ungeheuren Kohlenschätze, bie noch in der Erde ruhen, werden für immer unge.)oben bleiben. Unb fragt man sich nach den Ursachen dieses Stillegungselends, bann stößt man auf fehler unserer Gesetzgeber, auf bie sie nun schon seit Jahren aufmerksam gemacht werben, ohne daß sie zur Einsicht gelangen. Die Gruben an der Ruhr stehen in heftigem Konkurrenzkampf nut ber englischen und holländischen Kohle, die beide unter viel günstigeren Bedingungen gewonnen, also aud) zu wesentlich niedrigeren Preisen ange- I boten wird. Der Ruhrbergbau könnte nut dieser
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87.25
—
87,5
—
Dt. Änl.-'.'ivlöi.-Schuib mit Äus lo>.-Rechten
Decnl. ohne Ausich.-Rechte
7o-o fjtanlj. Ht)P -Bl «°WPl- un lünvbar bis 1932
50,9 10.4
10,35
50,9
10,3
50,9
10,25
85.75
—
—
—
ivt°'o Rheiniiche Hyp.-Banl Clou.
79,65
Äuldpj.
——
—
il.C.G abg Borkriegs. Obligation.
rüchahibar 1932
90
—
—
4"/o Schweiz. Bunbesb.-Änt.
4°'o Ceiieneldiiidie Äolvrte.
29,9
—
30
—
4,20% Ocften. Silberne.
2,5
—
2,5
4% Leiteneich elnheiU. Rte
1,8
—
—
—
Ungarilche (Bolotte.
23,25
—
23,3
—
1% Ungarilche Staatsr. v. 1910
20,3
——
20,4
—
vesgl. von 1913 <% Ungarilche Kronenrte..
22,25 1,9
—
22,4 1,9
1,9
4% Türi. Zollanlerhe v. 1911 i°o Türluche Dagdadbahn-Anl., Serie 1
8,15
8
8
—
4% vesgi. Serie 11
8,1
—
8,05
—
Rumänen conveN. vite. .
8,9
—
Rumänen Doldani. Bon 1913
17
—
—
—
Mlg. Deutlche ENenbahn . V/. Hamburg-Amerika Paket . • • 1
120
—
118,9
120
Hamb.-Südam. Dampllch. . .
-
—
192,5
—
Hansa Dampllchisl • • • 11
Nursbeutlcher Lloyd ----,«
— 111,75
112,25
156
110,9
159
112,5
Alig. Teutiche Creditanli. . . 1
128,5
—
128
128,5
Barmer Banwereln . . • 1
—
—
130,5
129,9
Berliner Handeisgelellsch. . 1
223
—
223
222,75
eommerj- unt Privar-Bank 1
188
187,5
186,5
187,5
Tarmst. u. Nationalbank 1
278
—
275,5
277,5
Deutsche Bank 1
173
17;
172,25
173,5
Tiskonw-iBeleNichast Ant.. 1
157,75
156,5
157,75
Tre-vner Bank . • 1
0 164,5
164,5
163,75
164,5
Mltteldeutlche (Lreditbaul . . .
9 —
—
—
6 —
—
r —
334,7
332,25
334,25
Berlin, 25. Juni
Geld
Brief
Amerikanische Note».....
4,171
4,191
Belgische Noten...... •
58,17
53,41
111.43
111,87
20,28
20,36


