Ausgabe 
26.3.1929
 
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Daten für Mittwoch. 27. März.

Sonnenaufgang 5.48 Uhr, Sonnenuntergang 18.24 Uhr. Mondaufgang 21.03 Uhr, Monduntergang 6.46 Uhr.

1820: der Maler Gerhard v. Kügelgen bei Dres­den erinordet (geboren 1772); 1845: der Physiker Wilhelm Konrad Röntgen in Lenney geboren (ge­storben 1923); 1871: der Schriftsteller Heinrich Mann in Lübeck geboren; 1873: der Humorist und Lortragskünstler Marcell Salzer zu St. Johann a. d. M. (Steiermark) geboren.

e Frankfurter Hypothekenbank. Die Generalversammlung genehmigte debattelos den bekannten Abschluß mit 10 (im Vorjahre 9) Proz. Dividende auf die Stammaktien.

" Keine Verhandlungen Citroen- General Motors. Wie aus Paris gedrahtet wird, läßt der Präsident der General Motors Corp., Sloan, kategorisch alle Fusionsgerüchte mit der Automobilgefellschaft Andr4 Citroen de­mentieren. 3n unterrichteten Kreisen ist man jedoch der Meinung, daß ähnlich der Transaktion mit Opel die Vertreter der General Motors in aller Stille bereits Fühlung mit Citroen genom­men haben, mit dem Zwecke, auch Citroen in ihren Interessenkreis einzuüeziehen. Präsident Sloan soU jedoch bei der Citroen-Gesellschaft auf sehr wenig Steigung zu Verhandlungen gestoßen

Knegerverein Gießen.

Man schreibt uns: Am 20. März fand im Postkeller" die diesjährige Hauptversamm­lung des Kriegervereins statt. Sie war verhältnismäßig gut besucht. Der V o r s i h e n d e begrüßte die Erschienenen und gedachte in seiner Ansprache der im Iahre 1919 verstorbenen Ka­meraden Ploch und P echtold. Er erwähnte das gute Einvernehmen zu den hiesigen Militär- vereinen, die zu einer Arbeitsgemeinschaft zu­sammengeschlossen sind, und wies auf den Hassia- verband hin, der stets an Mitgliedern zunehme. Heute betrage deren Zahl 54 000 bei rund 700 Vereinen. v 3

Dann erhielt der Schriftführer K r a e m e r das Wort zur Verlesung des Jahresberichts für 1928. In diesem, in ganz hervorragender Weise gefertigten Bericht, schilderte er treffend Das Vereinsleben im abgelaufenen Iahr. Der Verein zählt heute 412 Mitglieder, 9 Mitglieder sind in 1928 durch Tod abgegangen. Der Vor­sitzende dankte allen Verstorbenen für ihre rege Teilnahme an den Vereinsbestrebungen. Ihr An­denken wurde durch Erheben von den Sitzen . geehrt.

Rechner Waas gab alsdann den Kassenbericht bekannt. Unter den Einnahmen befindet sich ein Betrag von 374,45 Mk., der aus den Ver- güluigen der Versicherungsgesellschaften an die Hassia an den Verein bezahlt wurden. Unter den Ausgaben befinden sich 900 Mk., die an Hinterbliebene verstorbener Kameraden gezahlt werden tonnten. Die Rechnungsvrüfungskom- Mission erstattete Bericht über beste Führung der Rechnergeschäfte, worauf dem Rechner Ent­lastung erteilt wurde.

Der Vorsitzende sprach dem Schriftführer und Dem Rechner herzlichen Dank für die ge­wissenhafte Führung ihrer Aemter aus.

Hierauf kam der Voranschlag für 1929 zür Verlesung, der Annahme fand.

Die Vorstandswahl ging glatt von statten. Der 1. Vorsitzende, LandgerichtZrat TrÜmpert, wurde unter Anerkennung feiner Verdienste um den Verein, und unter Beifall aller Anwesen­den, einstimmig wiedergewählt. Hierauf erfolgte die einstimmige Wiederwahl sämtlicher übrigen Mitglieder und der Kommissionen.

Oberinspektor Kretschmer des Allianze- konzerns sprach über das Versicherungswesen und teilte mit, daß von der Allianze über 43 000 Mk. und von der Zürichversicherungsgesellschaft rund 6000 Ml. als Rückvergütung aus Versicherungen von Hassiamitgliedern der Hassia gegeben wer­den konnten.

Bezüglich der Hass iajug end und des Kleinkaliberschießens wurde betont, die Kriegervereine würden nach und nach durch Ab­gang von SHitglieöcrn geschwächt, weshalb der Geist dieser Vereine (Vaterlandsliebe und treue Kameradschaft) auf die Äugend übertragen wer­den solle. Die Hassia werde diese Angelegenheit in die Hand nehmen und besonders das Klein-

Ludw. Soctuc . . . Nal. Automobil . . Ctenficto & Loppcl Leonhard Tieh . - Bamag-Meguin . . Franks. Maschinen . Girierter . . . . « Heyliaenüaedt . IunghanS.....

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Der Surßpc und Do deutsch« tragische die irge Stapel lammen der.2 wesen, iicngeha entftamr deutsc

Kunst und Wissenschaft.

Ottokar Brezina f.

Der tschechische Dichterphilosoph Ottokar Bre­zina ist. wie aus Prag gemeldet wird, am Montagvormittag in Iaromeritz im 61. Lebens­jahre einem Herzschlag erlegen. Bre­zina, mit seinem bürgerlichen Ramen Wenzel Iebavh, in seinem bürgerlichen Beruf Lehrer in Iaromeritz, galt als einer der führenden tschechi­schen Lyriker der Gegenwart. Seine Werke wur­den auch ins Deutsche überseht.

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Verkehrsordnung erfordert Rechts gehen!

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angesührlen Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6,5 Prozent, Lombardzinsfuß 7,5 Prozent

laliberschießen bei den Vereinen einzuführen suchen. Hierdurch werde auch eine Belebung des Vereinswesens herbeigeführt. Der Vorsitzende dankte dem Kameraden Haupt für die in dieser Angelegenheit bereits geleisteten Dienste.

UnterVerschiedenem" teilte der Vorsitzende mit. welche Anträge das Hassiapräsidium für den nächsten Verbandstag im Auge habe, und nahm die Stellungnahme des Vereins hierzu entgegen. Ein Werl von Major D e i ßSie Hessen im Weltkrieg" wird den Mitgliedern zur Anschaffung empfohlen. Ein Stück wird für den Verein an* gekauft. Eine Flugschrift von Professor Dreher behandelt die K r i e g s s chu l d l üge und wird ebenfalls zur Anschaffung empfohlen. Eine Kund­gebung gegen die Krieg -schuldlüge habe bereits stattgefunden. Gegen diese Lüge müsse man mit allen Mitteln kämpfen, nicht nur der eigenen Ehre wegen, sondern auch wegen der Ehre un­serer Gefallenen, die mit reinem Ehrenschilb in Den Krieg gezogen seien. Wir erkennen den Kampf gegen die Kriegsschuldlüge als unbedingt richtig und wichtig an.

Eine Einladung des 116er-Vereins und der 168er zu einer Wiedersehensfeier in Offenb ach am 30. Iuni wurde den Mitglie­dern empfohlen, ebenso eine Einladung zum Deut­schen Reichskriegertag in München am 20. und 21. Iuli d. I.

Zu den verschiedenen Gegenständen fand eine rege Aussprache statt. Der Vorsitzende schloß Die sehr angeregt verlaufene Versammlung unter Worten des Dankes an alle Teilnehmer.

Einige, von Herrn Weller und Herrn Her­tel vorgetragenen Musikstücke hielten die Anwe­senden noch einige Zeit in heiterer Stimmung zusammen.

Wirtschaft.

Glanzffoff und (§nka.

Wie aus Amsterdam berichtet wird, sollen die Vereinigten Glanzstoff-Fabriken A. G., Elberfeld, mit der Enka (R. V. Reder- lansche Kunst-Zijde-Fabriek, Arnheim) einen Ver­trag abgeschlossen haben, nach dem eine be­triebliche und geschäftliche Zusam­menarbeit beschlossen worden ist. Ferner soll Glanzstoff einen bedeutenden Anteil Enka-Aktien von der Verwaltung auf Grund eines Pool­vertrages mit mehrjähriger Dauer übernommen haben. Wie WTB.-Handelsdienst zu diesem Ver­trag, der bisher in der Form nicht bekannt war, da man nur von einem rein freundschaftlichen Verhältnis zwischen Glanzstoff und Enka wußte, aus Verwaltungskreisen erfährt, besteht seit län­gerer Zeit ein Abkommen zwischen Glanzstoff und der Enka, das bezüglich der Zusammen­arbeit Dem Vorgenannten im wesentlichen ent­spricht. Von Zeit zu Zeit werden die gegen­seitigen Erfahrungen ausgetauscht, womit gleich­zeitig Besprechungen Der beiden Verwaltungen verbunden sind. Die finanzielle Beteiligung an der Enka, die in dem vor kurzem veröffentlichten Prospekt gelegentlich der Börseneinführung der Glanzstoffaktie in Frankfurt a. M. für April 1928 mit 2 351 000 fl. von 16 750 000 fL Stammakt ien- kavital und 8000 fl. von 3 798 000 fl. Vorzugs- Aktienkapital angegeben wurde, werde nach An­gabe der Verwaltung zeitweilig eine gering­fügige Verschiebung erfahren. Im wesentlichen seien jedoch die schon seit langem bestehenden Verträge noch nicht geändert worden.

England und die Internationale Rohstahlgemeinschast.

Anläßlich der Verlängerung des Internatio­nalen Schienenkartells und der vollkommenen Einigung mit den englischen Erzeugern glauben unterrichtete französische Kreise, daß nunmehr der Boden für einen Anschluß Englands an DieInternationaleRohstahlgemein- schäft geschahen ist. Auch in unterrichteten deut­schen Kreisen hält man, wie WTB.-Handelsdienst erfährt, eine solche Erweiterung der Internatio­nalen Rohstahlgemeinschaft für keineswegs aus­geschlossen, obwohl Verhandlungen bisher nicht stattgefunden haben. Man rechnet in deutschen, wie in französischen Kreisen offenbar sehr fest damit, daß das Rohstahlkartell über den Ablauftermin hinaus verlän­gert wird. Darnach ist der Verzicht auf die Innehaltung der eigentlich jetzt ablaufenden Kün­digungsfrist, dem alle Mitglieder zugestimmt haben, wohl mehr vorbeugender Ratur, wie auch bei der Verlängerung des Schienenkartells die deutschen Teilnehmer sich formell Vorbehalten ha­ben, bei Richtverlängerung des Deutschen Schie­nenverbandes aus fern Internationalen Schienen­kartell mit sofortiger Wirkung auszuscheiden.

snll, aber behauptet Im Verlaufe machte sich eine allgemeine Geschäftsbelebung bemerk bar. Eintreffende Auslandorders gaben eine An­regung, und die Tendenz erfuhr eine Befestigung. Bei lebhafter Nachfrage nach Spezialwerten traten sprunghafte Steigerungen in größerem Ausmaße ein. Im Vordergründe standen Deutsche Linoleum; auf angebliche Fusionsabsichten mit verschiedenen Firmen dieser Branche konnte dieses Papier gegen Anfang 10 v. H. gewinnen. Auch Siemens und Rheinische Braunkohlen waren mit plus 5,5 v. H. lebhafter begehrt. Im Zusammenhang hiermit zogen auch Schuckert 3,5 o. S). an. Glanzstoff notierten abermals 7 v. H. höher. Auch für Daimler mit plus 3 d. H. bestand infolge des Grundstücksverkaufes lebhafteres Interesse. Die Nebenmärkte waren nur wenig beachtet, doch konnten kleinere Gewinne fest gestellt werden. Am Geldmarkt mar Tagesgeld mit 5,5 o. H. unverändert Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2157, gegen Pfund 20,4615, London gegen Kabel 4,8540, gegen Paris 124,20, gegen Malland 92,75, gegen Madrid 31,95, gegen Holland 12,11.

Berliner Börse.

Berlin, 26. März. Entmutigt durch die hohen Geldsätze der gestrigen Reuyorter Börse, war die Stimmung im heutigen Vormittagsverkehr als schwach zu bezeichnen. Starke Rervosität be­mächtigte sich der Spekulation. Man befürchtete eine Diskonterhöhung in Amerika und evtl, auch Schwierigkeiten für Den kommenden Zahltag. Die Meldung von dem Brand des Riesendampfers Europa" machte einen starken Eindruck und rief Angebot in Norddeutsche Lloyd-Aktien hervor. Die offizielle Börse eröffnete zwar nicht ganz so schwach wie vorbörslich erwartet, die auf den Kursen liegenden Reports waren aber doch größtenteils verloren. Reue Orders fehlten der Börfe fast ganz, so daß sich das Geschäft in äußerst ruhigen Bahnen bewegte. Außer den Aktien des Norddeutschen Lloyd lagen Man­nesmann, Sto llberger Zink, Pöge, Deutsche Telephon und Kabel,Hirsch Kupfer, Berger und S a r o t t i ziemlich schwach, während' die K a l i w e r t e, C h a & c - Aktien, Konti Kautschuk, Schuhfabrik Berneiß Wessel,Daimler, Danatbank. der Kupfermarkt relativ fest lagen. An­leihen kaum verändert. Ausländer be­hauptet. Der Pfandbriefmarkt war ge­schäftslos. Die Geldsätze etwas anziehend. Tagesgeld 4,5 b;' 7 Proz., die übrigen Sätze unverändert. Auch nach den ersten Kursen trat keine Belebung ein, eine Einheitlichkeit in der Tendenz war kaum festzustellen. Kaliwerte erfuhren weiter eine Belebung, wobei man auf die Geschäftsbelebung und die starken Abrufe seitens der Landwirtschaft hinwies. Daimler profitierten von den schwebenden Grundstücksver- handlungen und S v e n s k a holten ihren An­fangsverlust wieder ein. Schubert & Salzer und Hapag wurden heute exklusive Dividende notiert.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 26. März. Der heutige Pro­duktenmarkt verkehrte auf die wieder gebesserten Aus landmeldungen in ruhiger nd gut behaupteter Hal­tung. Das Geschäft konnte sich jedoch auch heute nicht beleben, Umsätze wurden kaum getätigt, so daß die Preisgestaltung keinerlei Veränderung erfahren konnte. Es wurdcn^notiert: Weizen 23,75 bis 24 Mk.; Roggen 23,75; Sommergerste für Brauzwecke 24; Hafer, inländischer, 24,25 bis 24,50; Mais (gelb) für Futterzwecke 23,50; Weizenmehl, süddeutsches (Spe­zial 0) 33 bis 33,75; Roggenmehl 30,25 bis 31,50; Weizenkleie 14 bis 14,10; Roggenkleie 15,25 Mark. Tendenz: ruhig.

und zunächst abgewiesen worden sein. Die Gene­ral Motors soll nunmehr durch Käufe in Citroen- aftien eine indirekte Beteiligung vorzunehmen versuchen.

* Daimler-Benz QL»®. Die Gesellschaft steht, wie WTB.-Handelsdienst erfährt, in äln- terhandlungen wegen des Verkaufs eines Teiles ihrer in Marienfelde bei Berlin gelegenen Grund­stücke. Ein Zustandekommen des Verkaufs würde der Gesellschaft die Qlbtragung eines wesentlichen Teiles ihrer Bankschulden ermöglichen.

* Die Abschlüsse der bayerischen Großkraftwerke. Die bayerischen Groß­kraftwerke Bayernwerk A.-G.,, Walchenseewerk A.-G. und Mittlere Isar QI.-®, geben ihre Ge­schäftsberichte für das ab gelaufene Geschäftsjahr heraus. Rach diesen hat sich der Betrieb der Werke praktisch störungsfrei abgewickelt. Die Einnahmen betragen beim Walchenseewerk (alles in Mill. Mk.) 1,65 (1,75), bei der Mittleren Isar 4,23 (3,95) und beim Bayernwerk 13,59 (10,13). Der Kapitaldienst beläuft sich beim Walchensee- Werk auf 0,57 (0,57), bei der Mittleren Isar auf 1,43 (1,35) und beim Bayernwerk auf 1,91 (1,45). An Abschreibungen werden genannt: beim Wal­chenseewerk 0,60 (0,53), bei der Mittleren Isar 1,21 (1,03) und beim Bayernwerk 2.46 (1,17). Der Reingewinn beträgt beim Walchenseewerk 360 219 Mk. (339 654), bei der Mittleren Isar 383 321 Mk. (374 404) und beim Bayernwerk 267 280 Mk. (255 501). Die drei Gesellschaften be­antragen die Verteilung einer Dividende von 4 Prözent. Die G.-V. finden am 26. März statt.

Frankfurter Börfe.

Frankfurt, 26.März. Tendenz uneinheitlich. Auch heute mar zu Beginn der Börse die Stimmung lustlos, da Orders von irgendeiner Seite kaum Vorlagen. Der schwache Verlauf der gestrigen 9leu-- yorker Börse, sowie der hohe Geldsatz von 14 v. H. am dortigen Platze, in dessen Zusammenhang Be­fürchtungen einer erneuten Diskonterhöhung in Amerika auftauchten, verstimmte und mahnte zur Zurückhaltung. Der Grundton der Börse zeigte jedoch eine gewisse Widerstandsfähigkeit, und die Kursrückgänge blieben gegenüber der gestrigen Abendbörse sehr klein. Das Geschäft war äußerst gering, doch entschloß sich die Kulisse auf dem er­mäßigten Kursniveau, zumal auch noch einige Or­ders eingetroffen waren, zu einzelnen Deckungen zu schreiten.' Diese Tatsache führte bei einzelnen Werten zu Besserungen. So konnten vor allem Kali- werte bei etwas lebhafterer Nachfrage bis 6 v. H. gewinnen. Die gesteigerten Absatzschätzungen für den Monat März gaben eine gewisse Anregung und ver­anlaßten zu Rückkäufen. Aschersleben plus 3 v. H., Westeregeln plus 1,5 v. H. und Salzdetfurth plus 6 v. H. Der Elektromarkt war ohne besonderes Ge­schäft. Siemens & Schuckert gut behauptet, während AEG. und Felten 1,5 v. H. niedriger eröffneten. Für Chade-Aktien bestand dagegen lebhafteres In­teresse bei einer abermaligen Besserung von 4 Mk. Montanwerte meist bis 2 v. H. niedriger. Kupfer- werte knapp gehalten. Am Chemiemarkt eröffneten J.-G.-Farben 1,60 v.H. niedriger, Holzverkohlung behauptet. SchFfahrtswerte bis 1,5 v. H. schwächer. Bei Hapag muß der Dividendenabschlag berücksich­tigt werden. Glanzstoff auf die geplante engere Zu­sammenarbeit mit Enka kursmäßig etwas höher, aber ohne besonderen Umsatz. Banken geteilt. Com­merz-Bank und Diskontogesellschaft bis 1 v. H. niedriger. Mctallbank 1 o. H. höher. Von internatio­nalen Werten kam in Soenska weiteres Angebot heraus, und der Kurs büßte 5 Mark ein. Renten

mußten sich die Busecker Spieler eine 5 ^-Nieder­lage mst.llen lassen, die aber die Hoffnungen der jungen Elf des F. C. 1926 Großen-Buscck nicht trüben darf. Besondere Anerkennung aebührt der guten Lellung durch Herrn Grote (Lollar). Bei Großen-Buseck konnten besonders der Tormann, der Mittelläufer Eisenacher und der erstmals in der ersten Mannschaft mitwirkende Henß gefallen. Die Iugendmannschaft von Großen-Buseck verlor gegen Leihgestern knapp mit 2.3 Toren. Auch hier fehlten verschiedene Jungens, so daß man die Torzahl nicht als Stärkemaß nehmen darf.

Deutsche Fechterinnen in Budapest.

Das Internationale Damsn-Florett-Turnier um den Goldpokal des ungarischen Reichsverwesers Horthy wurde am Montagabend im Repräsen­tantensaale des Budapester Offizier-Fecht-Clubs be­endet. Den Entscheidungskämpfen wohnten auch Reichsverweser Horthy, sowie der Kommandant der Honveds bei. Dem überragenden Können der deutschen Olympiasiegerin Helene Mayer war keine der Mitbewerberinnen gewachsen. Die lunae Deutsche gewann alle acht Kämpfe mit größ­ter Überlegenheit. Nur die ungarische Meisterin Erna Bogen vermochte ihr einige Treffer bei­zubringen, blieb aber mit 5:3 geschlagen. Frau Oelkers hielt sich in der erlesenen Konkurrenz ausgezeichnet und belegte den fünften Pich;.

Das Ergebnis lautet: 1. Helene Mayer (Deutsch­land) 8 Siege; 2. Erna Bogen (Ungarn) 7 Siege; 3. Fräulein Dany (Ungarn) 5 Siege, 21 Treffer; 4. Fräulein Elek (Ungarn) 5 Siege, 24 Trester; 5. Frau Oelkers (Deutschland) 3 Siege, 32 Treffer; 6. Frau Rozgonyi (Ungarn) 3 Siege, 32 Treffer; 7. Fräulein Roth (Oesterreich) 3 Siege, 33 Treffer; 8. Frau Fodor (Ungarn) 2 Siege, 34 Treffer; 9. tfrau Pap (Ungarn) 0 Siege.

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228

231

227

229

Kaki Westeregeln. ..... K

235,5

237

233

234

Kaliwerk Salzdetsurtü . . 1b

349

354

347

3 49,25

I. ®. Farben.Judustrte ... 12

252

250,13

250,25

250,5

-

Schetdeanstalr. ....... S

Goldschmidt ........ 5

92

90,5

89.5

RütgerSwerte ........ 6

94

93-25

93,75

Melallgelelljchast..... 1

198

*

25- Mär,

26. März

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

(8eld ! Briet

i»elv

Arte-

iünn.- Non-

168,83

169.17

168,71

169,05

Puen.-Aires

1.769

1.771

1.770

1,774

Bni.-Lntw.

58,465

58,585

58.465

58,585

(ibrifriania.

112,27

112,49

112.28

112,50

.nopenhagen

112,21

112.43

112.20

112,42

Stockholm .

112.43

112.65

112,49

112,71

tzelsingforS.

10.591

10.611

10.592

10.612

Italien. . .

22,05

22,09

22.05

22.09

London. . -

20,44

20.48

20.439

20,479

Ncuyork . .

4.2110

4,2190

4,2110

4.2190

Paris....

16,455

16,495

16.465

16,505

Schweiz ..

bi.01

81.17

81,04

81,20

Spanien.

63.82

63,94

64.18

64.39

Japan - .

1.878

1 .882

1.883

1.887

Nio de Fan

0,4985

0,5005

0.498

0.500

Wien in T-

Ceft- abge,l

59.20

59.32

59,205

59.325

Prag . .

12.481

12,501

12,475

12.495

Belgrad . .

7.395

7.409

7.395

7,409

Budapest

73.34

73,46

73,30

73,50

Bulgarien

3,041

3.047

3,041

3.047

iriüabon .

18.84

18.38

18,85

18,89

T am'g.-

81,735

81,895

81.73

81,89

.Konst ntm.

2,063

2.067

2-060

2,064

Athen. . .

5.45

5.46

5,45

5.46

Canada

4.195

4.204

4,196

4.204

Uru uan . .

4.276

4.284

4,266

4.274

Cairo . . -

20.96

21,00

20.96

21,00

Berlin. 25 Mär;

tielb

Brief

Limrritanvche Noten.....

4.205

4,225

Belgische Nöten ......

Dätrische Noten........

58,33

111.93

58.57

112.37

Englische Noten........

20,42

20.50