Das
n
Ur
Vet
A
tat
V
3:
11
285,5
63.5
142
Banknoten.
ma 00»
bZ> bai töi
Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
U ri
'n'p IM ein; gcg tref noc
ni lö
143 1
21.5 I
107 !
213 ।
147
Daten für Mittwoch. 27. März.
Sonnenaufgang 5.48 Uhr, Sonnenuntergang 18.24 Uhr. — Mondaufgang 21.03 Uhr, Monduntergang 6.46 Uhr.
1820: der Maler Gerhard v. Kügelgen bei Dresden erinordet (geboren 1772); — 1845: der Physiker Wilhelm Konrad Röntgen in Lenney geboren (gestorben 1923); — 1871: der Schriftsteller Heinrich Mann in Lübeck geboren; — 1873: der Humorist und Lortragskünstler Marcell Salzer zu St. Johann a. d. M. (Steiermark) geboren.
e Frankfurter Hypothekenbank. Die Generalversammlung genehmigte debattelos den bekannten Abschluß mit 10 (im Vorjahre 9) Proz. Dividende auf die Stammaktien.
" Keine Verhandlungen Citroen- General Motors. Wie aus Paris gedrahtet wird, läßt der Präsident der General Motors Corp., Sloan, kategorisch alle Fusionsgerüchte mit der Automobilgefellschaft Andr4 Citroen dementieren. 3n unterrichteten Kreisen ist man jedoch der Meinung, daß ähnlich der Transaktion mit Opel die Vertreter der General Motors in aller Stille bereits Fühlung mit Citroen genommen haben, mit dem Zwecke, auch Citroen in ihren Interessenkreis einzuüeziehen. Präsident Sloan soU jedoch bei der Citroen-Gesellschaft auf sehr wenig Steigung zu Verhandlungen gestoßen
Knegerverein Gießen.
Man schreibt uns: Am 20. März fand im „Postkeller" die diesjährige Hauptversammlung des Kriegervereins statt. Sie war verhältnismäßig gut besucht. Der V o r s i h e n d e begrüßte die Erschienenen und gedachte in seiner Ansprache der im Iahre 1919 verstorbenen Kameraden Ploch und P echtold. Er erwähnte das gute Einvernehmen zu den hiesigen Militär- vereinen, die zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen sind, und wies auf den Hassia- verband hin, der stets an Mitgliedern zunehme. Heute betrage deren Zahl 54 000 bei rund 700 Vereinen. v 3
Dann erhielt der Schriftführer K r a e m e r das Wort zur Verlesung des Jahresberichts für 1928. In diesem, in ganz hervorragender Weise gefertigten Bericht, schilderte er treffend Das Vereinsleben im abgelaufenen Iahr. Der Verein zählt heute 412 Mitglieder, 9 Mitglieder sind in 1928 durch Tod abgegangen. Der Vorsitzende dankte allen Verstorbenen für ihre rege Teilnahme an den Vereinsbestrebungen. Ihr Andenken wurde durch Erheben von den Sitzen . geehrt.
Rechner Waas gab alsdann den Kassenbericht bekannt. Unter den Einnahmen befindet sich ein Betrag von 374,45 Mk., der aus den Ver- güluigen der Versicherungsgesellschaften an die Hassia an den Verein bezahlt wurden. Unter den Ausgaben befinden sich 900 Mk., die an Hinterbliebene verstorbener Kameraden gezahlt werden tonnten. Die Rechnungsvrüfungskom- Mission erstattete Bericht über beste Führung der Rechnergeschäfte, worauf dem Rechner Entlastung erteilt wurde.
Der Vorsitzende sprach dem Schriftführer und Dem Rechner herzlichen Dank für die gewissenhafte Führung ihrer Aemter aus.
Hierauf kam der Voranschlag für 1929 zür Verlesung, der Annahme fand.
Die Vorstandswahl ging glatt von statten. Der 1. Vorsitzende, LandgerichtZrat TrÜmpert, wurde unter Anerkennung feiner Verdienste um den Verein, und unter Beifall aller Anwesenden, einstimmig wiedergewählt. Hierauf erfolgte die einstimmige Wiederwahl sämtlicher übrigen Mitglieder und der Kommissionen.
Oberinspektor Kretschmer des Allianze- konzerns sprach über das Versicherungswesen und teilte mit, daß von der Allianze über 43 000 Mk. und von der Zürichversicherungsgesellschaft rund 6000 Ml. als Rückvergütung aus Versicherungen von Hassiamitgliedern der Hassia gegeben werden konnten.
Bezüglich der Hass iajug end und des Kleinkaliberschießens wurde betont, die Kriegervereine würden nach und nach durch Abgang von SHitglieöcrn geschwächt, weshalb der Geist dieser Vereine (Vaterlandsliebe und treue Kameradschaft) auf die Äugend übertragen werden solle. Die Hassia werde diese Angelegenheit in die Hand nehmen und besonders das Klein-
Ludw. Soctuc . . . Nal. Automobil . . Ctenficto & Loppcl Leonhard Tieh . - Bamag-Meguin . . Franks. Maschinen . Girierter . . . . « Heyliaenüaedt • . IunghanS.....
Lechwerke. . . • « Mainkraftwerke • « Miag...... .
"telarsukmer . . « Beters Union . . < Gebe. Roeder . . . Veiqt & Haeffner . 6übb. Zucker . . .
10 . o , 5 , fi , 0 . 6 11 , 0 , 4 , 8 . ?
10 . 8 , 8 10 . 8
8
bet (Ä II. 'n» un| Nr. Psi En 195 ba;
gu W
gei
221,75
31 88,75 285,5
63,5
88.5 1
73
Der „Surßpc und Do deutsch« tragische die irge Stapel lammen der.2 wesen, iicngeha entftamr deutsc
Kunst und Wissenschaft.
Ottokar Brezina f.
Der tschechische Dichterphilosoph Ottokar Brezina ist. wie aus Prag gemeldet wird, am Montagvormittag in Iaromeritz im 61. Lebensjahre einem Herzschlag erlegen. Brezina, mit seinem bürgerlichen Ramen Wenzel Iebavh, in seinem bürgerlichen Beruf Lehrer in Iaromeritz, galt als einer der führenden tschechischen Lyriker der Gegenwart. Seine Werke wurden auch ins Deutsche überseht.
64
89
72 i
115,75!
117
144
23 I
107 1
111.5 ।
213
148
Lksch^ vonntoi
Di
6‘j re Peichsp lohn, 1 scheinen infolge »"Ä «nschns
■
Verkehrsordnung erfordert Rechts gehen!
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angesührlen Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6,5 Prozent, Lombardzinsfuß 7,5 Prozent
laliberschießen bei den Vereinen einzuführen suchen. Hierdurch werde auch eine Belebung des Vereinswesens herbeigeführt. Der Vorsitzende dankte dem Kameraden Haupt für die in dieser Angelegenheit bereits geleisteten Dienste.
Unter „Verschiedenem" teilte der Vorsitzende mit. welche Anträge das Hassiapräsidium für den nächsten Verbandstag im Auge habe, und nahm die Stellungnahme des Vereins hierzu entgegen. Ein Werl von Major D e i ß „Sie Hessen im Weltkrieg" wird den Mitgliedern zur Anschaffung empfohlen. Ein Stück wird für den Verein an* gekauft. Eine Flugschrift von Professor Dreher behandelt die K r i e g s s chu l d l üge und wird ebenfalls zur Anschaffung empfohlen. Eine Kundgebung gegen die Krieg -schuldlüge habe bereits stattgefunden. Gegen diese Lüge müsse man mit allen Mitteln kämpfen, nicht nur der eigenen Ehre wegen, sondern auch wegen der Ehre unserer Gefallenen, die mit reinem Ehrenschilb in Den Krieg gezogen seien. Wir erkennen den Kampf gegen die Kriegsschuldlüge als unbedingt richtig und wichtig an.
Eine Einladung des 116er-Vereins und der 168er zu einer Wiedersehensfeier in Offenb ach am 30. Iuni wurde den Mitgliedern empfohlen, ebenso eine Einladung zum Deutschen Reichskriegertag in München am 20. und 21. Iuli d. I.
Zu den verschiedenen Gegenständen fand eine rege Aussprache statt. Der Vorsitzende schloß Die sehr angeregt verlaufene Versammlung unter Worten des Dankes an alle Teilnehmer.
Einige, von Herrn Weller und Herrn Hertel vorgetragenen Musikstücke hielten die Anwesenden noch einige Zeit in heiterer Stimmung ■ zusammen.
Wirtschaft.
Glanzffoff und (§nka.
Wie aus Amsterdam berichtet wird, sollen die Vereinigten Glanzstoff-Fabriken A. G., Elberfeld, mit der Enka (R. V. Reder- lansche Kunst-Zijde-Fabriek, Arnheim) einen Vertrag abgeschlossen haben, nach dem eine betriebliche und geschäftliche Zusammenarbeit beschlossen worden ist. Ferner soll Glanzstoff einen bedeutenden Anteil Enka-Aktien von der Verwaltung auf Grund eines Poolvertrages mit mehrjähriger Dauer übernommen haben. Wie WTB.-Handelsdienst zu diesem Vertrag, der bisher in der Form nicht bekannt war, da man nur von einem rein freundschaftlichen Verhältnis zwischen Glanzstoff und Enka wußte, aus Verwaltungskreisen erfährt, besteht seit längerer Zeit ein Abkommen zwischen Glanzstoff und der Enka, das bezüglich der Zusammenarbeit Dem Vorgenannten im wesentlichen entspricht. Von Zeit zu Zeit werden die gegenseitigen Erfahrungen ausgetauscht, womit gleichzeitig Besprechungen Der beiden Verwaltungen verbunden sind. Die finanzielle Beteiligung an der Enka, die in dem vor kurzem veröffentlichten Prospekt gelegentlich der Börseneinführung der Glanzstoffaktie in Frankfurt a. M. für April 1928 mit 2 351 000 fl. von 16 750 000 fL Stammakt ien- kavital und 8000 fl. von 3 798 000 fl. Vorzugs- Aktienkapital angegeben wurde, werde nach Angabe der Verwaltung zeitweilig eine geringfügige Verschiebung erfahren. Im wesentlichen seien jedoch die schon seit langem bestehenden Verträge noch nicht geändert worden.
England und die Internationale Rohstahlgemeinschast.
Anläßlich der Verlängerung des Internationalen Schienenkartells und der vollkommenen Einigung mit den englischen Erzeugern glauben unterrichtete französische Kreise, daß nunmehr der Boden für einen Anschluß Englands an DieInternationaleRohstahlgemein- schäft geschahen ist. Auch in unterrichteten deutschen Kreisen hält man, wie WTB.-Handelsdienst erfährt, eine solche Erweiterung der Internationalen Rohstahlgemeinschaft für keineswegs ausgeschlossen, obwohl Verhandlungen bisher nicht stattgefunden haben. Man rechnet in deutschen, wie in französischen Kreisen offenbar sehr fest damit, daß das Rohstahlkartell über den Ablauftermin hinaus verlängert wird. Darnach ist der Verzicht auf die Innehaltung der eigentlich jetzt ablaufenden Kündigungsfrist, dem alle Mitglieder zugestimmt haben, wohl mehr vorbeugender Ratur, wie auch bei der Verlängerung des Schienenkartells die deutschen Teilnehmer sich formell Vorbehalten haben, bei Richtverlängerung des Deutschen Schienenverbandes aus fern Internationalen Schienenkartell mit sofortiger Wirkung auszuscheiden.
snll, aber behauptet Im Verlaufe machte sich eine allgemeine Geschäftsbelebung bemerk bar. Eintreffende Auslandorders gaben eine Anregung, und die Tendenz erfuhr eine Befestigung. Bei lebhafter Nachfrage nach Spezialwerten traten sprunghafte Steigerungen in größerem Ausmaße ein. Im Vordergründe standen Deutsche Linoleum; auf angebliche Fusionsabsichten mit verschiedenen Firmen dieser Branche konnte dieses Papier gegen Anfang 10 v. H. gewinnen. Auch Siemens und Rheinische Braunkohlen waren mit plus 5,5 v. H. lebhafter begehrt. Im Zusammenhang hiermit zogen auch Schuckert 3,5 o. S). an. Glanzstoff notierten abermals 7 v. H. höher. Auch für Daimler mit plus 3 d. H. bestand infolge des Grundstücksverkaufes lebhafteres Interesse. Die Nebenmärkte waren nur wenig beachtet, doch konnten kleinere Gewinne fest gestellt werden. Am Geldmarkt mar Tagesgeld mit 5,5 o. H. unverändert Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2157, gegen Pfund 20,4615, London gegen Kabel 4,8540, gegen Paris 124,20, gegen Malland 92,75, gegen Madrid 31,95, gegen Holland 12,11.
Berliner Börse.
Berlin, 26. März. Entmutigt durch die hohen Geldsätze der gestrigen Reuyorter Börse, war die Stimmung im heutigen Vormittagsverkehr als schwach zu bezeichnen. Starke Rervosität bemächtigte sich der Spekulation. Man befürchtete eine Diskonterhöhung in Amerika und evtl, auch Schwierigkeiten für Den kommenden Zahltag. Die Meldung von dem Brand des Riesendampfers „Europa" machte einen starken Eindruck und rief Angebot in Norddeutsche Lloyd-Aktien hervor. Die offizielle Börse eröffnete zwar nicht ganz so schwach wie vorbörslich erwartet, die auf den Kursen liegenden Reports waren aber doch größtenteils verloren. Reue Orders fehlten der Börfe fast ganz, so daß sich das Geschäft in äußerst ruhigen Bahnen bewegte. Außer den Aktien des Norddeutschen Lloyd lagen Mannesmann, Sto llberger Zink, Pöge, Deutsche Telephon und Kabel,Hirsch Kupfer, Berger und S a r o t t i ziemlich schwach, während' die K a l i w e r t e, C h a & c - Aktien, Konti Kautschuk, Schuhfabrik Berneiß Wessel,Daimler, Danatbank. der Kupfermarkt relativ fest lagen. Anleihen kaum verändert. Ausländer behauptet. Der Pfandbriefmarkt war geschäftslos. Die Geldsätze etwas anziehend. Tagesgeld 4,5 b;' 7 Proz., die übrigen Sätze unverändert. Auch nach den ersten Kursen trat keine Belebung ein, eine Einheitlichkeit in der Tendenz war kaum festzustellen. Kaliwerte erfuhren weiter eine Belebung, wobei man auf die Geschäftsbelebung und die starken Abrufe seitens der Landwirtschaft hinwies. Daimler profitierten von den schwebenden Grundstücksver- handlungen und S v e n s k a holten ihren Anfangsverlust wieder ein. Schubert & Salzer und Hapag wurden heute exklusive Dividende notiert.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 26. März. Der heutige Produktenmarkt verkehrte auf die wieder gebesserten Aus landmeldungen in ruhiger nd gut behaupteter Haltung. Das Geschäft konnte sich jedoch auch heute nicht beleben, Umsätze wurden kaum getätigt, so daß die Preisgestaltung keinerlei Veränderung erfahren konnte. Es wurdcn^notiert: Weizen 23,75 bis 24 Mk.; Roggen 23,75; Sommergerste für Brauzwecke 24; Hafer, inländischer, 24,25 bis 24,50; Mais (gelb) für Futterzwecke 23,50; Weizenmehl, süddeutsches (Spezial 0) 33 bis 33,75; Roggenmehl 30,25 bis 31,50; Weizenkleie 14 bis 14,10; Roggenkleie 15,25 Mark. Tendenz: ruhig.
und zunächst abgewiesen worden sein. Die General Motors soll nunmehr durch Käufe in Citroen- aftien eine indirekte Beteiligung vorzunehmen versuchen.
* Daimler-Benz QL»®. Die Gesellschaft steht, wie WTB.-Handelsdienst erfährt, in äln- terhandlungen wegen des Verkaufs eines Teiles ihrer in Marienfelde bei Berlin gelegenen Grundstücke. Ein Zustandekommen des Verkaufs würde der Gesellschaft die Qlbtragung eines wesentlichen Teiles ihrer Bankschulden ermöglichen.
* Die Abschlüsse der bayerischen Großkraftwerke. Die bayerischen Großkraftwerke Bayernwerk A.-G.,, Walchenseewerk A.-G. und Mittlere Isar QI.-®, geben ihre Geschäftsberichte für das ab gelaufene Geschäftsjahr heraus. Rach diesen hat sich der Betrieb der Werke praktisch störungsfrei abgewickelt. Die Einnahmen betragen beim Walchenseewerk (alles in Mill. Mk.) 1,65 (1,75), bei der Mittleren Isar 4,23 (3,95) und beim Bayernwerk 13,59 (10,13). Der Kapitaldienst beläuft sich beim Walchensee- Werk auf 0,57 (0,57), bei der Mittleren Isar auf 1,43 (1,35) und beim Bayernwerk auf 1,91 (1,45). An Abschreibungen werden genannt: beim Walchenseewerk 0,60 (0,53), bei der Mittleren Isar 1,21 (1,03) und beim Bayernwerk 2.46 (1,17). Der Reingewinn beträgt beim Walchenseewerk 360 219 Mk. (339 654), bei der Mittleren Isar 383 321 Mk. (374 404) und beim Bayernwerk 267 280 Mk. (255 501). Die drei Gesellschaften beantragen die Verteilung einer Dividende von 4 Prözent. Die G.-V. finden am 26. März statt.
Frankfurter Börfe.
Frankfurt, 26.März. Tendenz uneinheitlich. Auch heute mar zu Beginn der Börse die Stimmung lustlos, da Orders von irgendeiner Seite kaum Vorlagen. Der schwache Verlauf der gestrigen 9leu-- yorker Börse, sowie der hohe Geldsatz von 14 v. H. am dortigen Platze, in dessen Zusammenhang Befürchtungen einer erneuten Diskonterhöhung in Amerika auftauchten, verstimmte und mahnte zur Zurückhaltung. Der Grundton der Börse zeigte jedoch eine gewisse Widerstandsfähigkeit, und die Kursrückgänge blieben gegenüber der gestrigen Abendbörse sehr klein. Das Geschäft war äußerst gering, doch entschloß sich die Kulisse auf dem ermäßigten Kursniveau, zumal auch noch einige Orders eingetroffen waren, zu einzelnen Deckungen zu schreiten.' Diese Tatsache führte bei einzelnen Werten zu Besserungen. So konnten vor allem Kali- werte bei etwas lebhafterer Nachfrage bis 6 v. H. gewinnen. Die gesteigerten Absatzschätzungen für den Monat März gaben eine gewisse Anregung und veranlaßten zu Rückkäufen. Aschersleben plus 3 v. H., Westeregeln plus 1,5 v. H. und Salzdetfurth plus 6 v. H. Der Elektromarkt war ohne besonderes Geschäft. Siemens & Schuckert gut behauptet, während AEG. und Felten 1,5 v. H. niedriger eröffneten. Für Chade-Aktien bestand dagegen lebhafteres Interesse bei einer abermaligen Besserung von 4 Mk. Montanwerte meist bis 2 v. H. niedriger. Kupfer- werte knapp gehalten. Am Chemiemarkt eröffneten J.-G.-Farben 1,60 v.H. niedriger, Holzverkohlung behauptet. SchFfahrtswerte bis 1,5 v. H. schwächer. Bei Hapag muß der Dividendenabschlag berücksichtigt werden. Glanzstoff auf die geplante engere Zusammenarbeit mit Enka kursmäßig etwas höher, aber ohne besonderen Umsatz. Banken geteilt. Commerz-Bank und Diskontogesellschaft bis 1 v. H. niedriger. Mctallbank 1 o. H. höher. Von internationalen Werten kam in Soenska weiteres Angebot heraus, und der Kurs büßte 5 Mark ein. Renten
mußten sich die Busecker Spieler eine 5 ^-Niederlage mst.llen lassen, die aber die Hoffnungen der jungen Elf des F. C. 1926 Großen-Buscck nicht trüben darf. Besondere Anerkennung aebührt der guten Lellung durch Herrn Grote (Lollar). Bei Großen-Buseck konnten besonders der Tormann, der Mittelläufer Eisenacher und der erstmals in der ersten Mannschaft mitwirkende Henß gefallen. Die Iugendmannschaft von Großen-Buseck verlor gegen Leihgestern knapp mit 2.3 Toren. Auch hier fehlten verschiedene Jungens, so daß man die Torzahl nicht als Stärkemaß nehmen darf.
Deutsche Fechterinnen in Budapest.
Das Internationale Damsn-Florett-Turnier um den Goldpokal des ungarischen Reichsverwesers Horthy wurde am Montagabend im Repräsentantensaale des Budapester Offizier-Fecht-Clubs beendet. Den Entscheidungskämpfen wohnten auch Reichsverweser Horthy, sowie der Kommandant der Honveds bei. Dem überragenden Können der deutschen Olympiasiegerin Helene Mayer war keine der Mitbewerberinnen gewachsen. Die lunae Deutsche gewann alle acht Kämpfe mit größter Überlegenheit. Nur die ungarische Meisterin Erna Bogen vermochte ihr einige Treffer beizubringen, blieb aber mit 5:3 geschlagen. Frau Oelkers hielt sich in der erlesenen Konkurrenz ausgezeichnet und belegte den fünften Pich;.
Das Ergebnis lautet: 1. Helene Mayer (Deutschland) 8 Siege; 2. Erna Bogen (Ungarn) 7 Siege; 3. Fräulein Dany (Ungarn) 5 Siege, 21 Treffer; 4. Fräulein Elek (Ungarn) 5 Siege, 24 Trester; 5. Frau Oelkers (Deutschland) 3 Siege, 32 Treffer; 6. Frau Rozgonyi (Ungarn) 3 Siege, 32 Treffer; 7. Fräulein Roth (Oesterreich) 3 Siege, 33 Treffer; 8. Frau Fodor (Ungarn) 2 Siege, 34 Treffer; 9. tfrau Pap (Ungarn) 0 Siege.
Berlin 25- Mar;
(Selb
«rief
tfconjöfifdjc Moten.....
16.48
1634
Holländische Roten......
168.56
169,24
(italienische Noten......
22.16
22.24
Norwegische Noten......
Dentsch-Lefterr-, a 100 Kronen
112.03
112.47
59.18
59,42
Rumänische Noten......
2.00
2.00
Schwedische Noten......
112.18
112.62
Schwerer Noten.......
81.03
31.35
Spanische Noten.......
64.13
64.41
Tschechoslowakische Noten ..
12.445
12,505
Ungarische Noten......
73,15
73.45
ftumlfurt o.9)l.
Berlin
Tchlub-
t-nrn-
Lchlutz-
Ansaug
fim-3
Kurs
Kurt»
Kurs
Talurn
25.3-
26.3.
25.3.
26 3.
«hüiPP Hoizmann.......
128
127,5
—
Heidelberger Cement.... 10
146
—
Gement Sturlftabt . ..... k
175
—
—
93at)6 & Freitag ...... 10
. —
130
—
Schultheis Pahenhoser ... 35
—
—
290,5
—
Cftroedc....... • 12
——
—
239
238,5
Ber. Glanjflosf ...... 1t-
439
438
436,5
439
■■
374
377 5
Zellstoff Waldhos.....12
263
—
262,65
263
Zellstoff Aschaffenburg ... 1
—
——
188
188
Charlottenburger Wasfer ... 7
—-
—
120
—
Dessauer Gak........6
1
219
218,5
Daimler Motoren ...... 0
——
——
56,9
58.5
—-
51,25
51,25
tiblerroede Kleber......6
54
54,5
54
53,75
Frankfu
t a M.
Berlin
Schluß- Kure
1 Uhr- Kur«
Schlub- ftinO
Anfang- Kur«
Datum
25.3. |
26.3.
25.3.
26-3.
D% Dt. Reichsanlethe o. 1^2 < .
87,5 1
——
87,5
—-
TL Anl^Abtö!.-Schuld mit AuS
ios.-Rechten
-—
53.9
53,9
Teigl. ohne Auslos.-Rechte .
—
12,5
12.4
7';;. Franks. Hnn.-Bk. Goldpf. int
kündbar bis 1932
90
——
—
—
4 >/7% Rheinische Hl)p.-Bank 2iau.
Goidvs......
81,25
—
—«■
—
Ll.S.G. abg. BorkrtegL-Lbligation.
rückzahlbar 1932
89,13
—
4% Schweiz. BunveSb.-Nnl..
99,5
—
—
4% Ceheneirfjifibe Goldrte.. . -
31
——
30,75
—
4,20% ßefterr. CiWerrlc.
3
——
3
—■
4% Oesterreich. eucheiU. Rte
—
—
4% Ungarische Goldrle.
24,3
—
24,8
—
d% Ungarische Stoalsr. v. 1910
21,15
—
21,4
—•
41 . % beifll. »on 1913
22,25
—
—
—
Ungarische Äronenrte.. .
2,05
2.05
2
2
4% Türk. Zollanleihe v. 1911
11,13
—
10,9
10.9
4% Türkische Bagdadbahn-Anl..
Gerte 1 - ■ ■ •
—
—
10,6
10.3
4% deegl. Gerte II.... •
10,45
—
10.1
—
4 , Minänen converl. Nte. . . -
8.95
—
V/i% Rumänen öolbanl. von 1913
19
s-
19,1
—
Vlilg. Deutsche Ehenbalm . . *Yt
—
—
—
Hainburg-Ämerika Pake' ... 8
—
120,75
128,5
120.75
Hamb.-Sudam. Tampflch. . . »
—
—
194
Hansa Dampfschiff ... 10
—
—
167,5
——
Norddeutscher Lloya .... 8
—
116,25
117,75
115,9
Ällg. Deutsche Eredilanst. . . 10
141,25
—
141
141,9
Parmer Bankverein ... W
141
—
142.25
1-14
Berliner HanveUgesellsch. . • 12
227,5
226.5
225.5
(Sommer), und Privatbank 11
200
199
198.5
199
Tacmst. u. Nationalbauk . . 12
285.5
282
285.5
Deutsche Bank ... 10
176,25
175,5
176
Titlonto-Gesellschast Ank.. - 10
167,25
166,75
165,9
167
Dresdner Bank • • • 1°
172
171,5
171,75
171,5
Mitteldeutsche Eredichank ... 9
—
—
--
—
MetaUbank.........8
134,75
135.75
135,25
135.5
gieidiSbattl ..... » "
321.5
318,25
319.6
»rankfurt a M.
Berlin
Schluß-
l-Uhr,
Schlutz-
Tinfang
Sure 1
Kurs
Kura
Kurs
Datum
25 3. 1
26.3.
25-3.
26-3.
■jlAi.til.. .......
175,5
175,25
174,4
175,13
Bergmann ......... 9
224
—
223
222
Elektr. Liefeningen. .... 1'
—
-—•
171.5
171,75
Licht und Straft..... 10
217
——
216.75
216,5
Felten & Guilleaume.»...•>
145
143,5
144
143,25
Gcs. f. Elektr. Untern.. ... lu
234
233
232,75
Hamb. Elektr. Werke .... 10
—
——
148,25
148.5
Rhein, Elektr.........9
—
168
168,5
168.5
Schief, Eleklr........1"
—
—
214
213,75
Schuckert..........’■
234
234
233.5
233.5
Siemens & Halüke ..... 1-
395
395
392,75
395,75
Transradio . . ....... s
—
—
159,5
159
Lahmeysr L Eo.. ..... t
170
—
170,13
Buderu; . . . ....... 5
—
77,5
77,75
76,25
Deutsche Erdöl ...... 6
—
122,25
122.75
121,9
Essener Steinkohle......8
—
126
125,5
(Gelsenkirchener ... t Vi I- '
129,75
-—■
129.75
130,5
Harpener.......... 6
137
—
137,5
—
Hocsch Eisen. . ....... 8
—
—
122
Ilse Bergbau ........t
214
214
—
Möcknerwerke .......
105
IM,5
105
105,25
noln-Neuesseu. ....... 9
—
~~
121,5
Manne mann ........ P
—
111,9
112,75
111,5
...................7
134.75
——
133,5
134,75
Oberschles. Eilend. Bedarf. . . 5
—-
——
87,25
—
Sberschles. klok.'werke.....6
—
—
105.75
105,25
Phönix Bergbau......B’i
94
93,65
93,4
Rheiniiche Braunkohlen. . . l1
297,5
295.75
29 7 5
Rhcinslabl . . . f. \ Jahr 4'A
125
123
123
122,5
Riebeck Montan......7,2
—
——
144
•—
SSercüilgte Stahlw. ..... 6
92,25
92
91,6
Otavi Minen . . . .... 3 sh
71.25
71.75
70,9
ftali Ascheröleben.....1<
228
231
227
229
Kaki Westeregeln. ..... K
235,5
237
233
234
Kaliwerk Salzdetsurtü . . • 1b
349
354
347
3 49,25
I. ®. Farben.Judustrte ... 12
252
250,13
250,25
250,5
—
-
—
Schetdeanstalr. ....... S
—
—
—
—
Goldschmidt ........ 5
92
90,5
89.5
RütgerSwerte ........ 6
94
93-25
93,75
Melallgelelljchast..... 1
198
—*
—
25- Mär,
26. März
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
(8eld ! Briet
i»elv
Arte-
iünn.- Non-
168,83
169.17
168,71
169,05
Puen.-Aires
1.769
1.771
1.770
1,774
Bni.-Lntw.
58,465
58,585
58.465
58,585
(ibrifriania.
112,27
112,49
112.28
112,50
.nopenhagen
112,21
112.43
112.20
112,42
Stockholm .
112.43
112.65
112,49
112,71
tzelsingforS.
10.591
10.611
10.592
10.612
Italien. . .
22,05
22,09
22.05
22.09
London. . -
20,44
20.48
20.439
20,479
Ncuyork . .
4.2110
4,2190
4,2110
4.2190
Paris....
16,455
16,495
16.465
16,505
Schweiz ..
bi.01
81.17
81,04
81,20
Spanien.
63.82
63,94
64.18
64.39
Japan - . •
1.878
1 .882
1.883
1.887
Nio de Fan
0,4985
0,5005
0.498
0.500
Wien in T-
Ceft- abge,l
59.20
59.32
59,205
59.325
Prag . . • ■
12.481
12,501
12,475
12.495
Belgrad . .
7.395
7.409
7.395
7,409
Budapest • •
73.34
73,46
73,30
73,50
Bulgarien
3,041
3.047
3,041
3.047
iriüabon .
18.84
18.38
18,85
18,89
T am'g.-
81,735
81,895
81.73
81,89
.Konst ntm.
2,063
2.067
2-060
2,064
Athen. . .
5.45
5.46
5,45
5.46
Canada
4.195
4.204
4,196
4.204
Uru uan . .
4.276
4.284
4,266
4.274
Cairo . . -
20.96
21,00
20.96
21,00
Berlin. 25 Mär;
tielb
Brief
Limrritanvche Noten.....
4.205
4,225
Belgische Nöten ......
Dätrische Noten........
58,33
111.93
58.57
112.37
Englische Noten........
20,42
20.50


