Ausgabe 
25.9.1929
 
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GemeiBiSchafftsgruppa Deutscher Hypothekenbanken

Norddeutsche Grund-Credit-Bank

Weimar

Staatsaufsicht

Gegründet 1868

Einladung zur Zeichnung

mittags 4 Uhr statt.

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Weimar, den 24. September 1929.

Norddeutsche Grund-Credit-Bank

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Mainzlar, den 24. September 1929.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 26. September 1929. nach-

Ein gewerbsmäßiger Gchuihauseinbrecher.

Juns Iahre und drei Monate Zuchthaus.

WSA. L i mb u r g, 24. Sept. Das Limburger Schwurgericht verhandelte gestern gegen den be­kannten Einbrecher Franz Wisniewski, der sich Egon Dolleck nannte und dem nicht weniger als 18 Einbrüche in Schulen nachgewiesen werden konnten. Erwähnt seien nur seine Ein­brüche in das Gymnasium in Limburg, in das Dillenburger Gymnasium, in die Mittelschule in Herborn und in die Freiherr von Stein-Schule in Wetzlar. Gestohlen wurde fast nur Geld, die höchste Deute belief sich auf 280 Mk den Inhalt einer Schulsparkasse. Seinerzeit hatte der Ange­klagte eine Flucht aus dem Limburger Gertchts- aefängnis unternommen. Er schritt nach einer Vernehmung im Hofe vor dem Wachtmeister her, sprang plötzlich davon und konnte die Straße gewinnen. Er sprang über drei Zäune, kam über die Lahnbrücke, versorgte sich in einer Dauhutte mit Kleidern und erreichte nachts Montabaur, am andern Mittag Altenkirchen. Dort barg er sich im Dremserhäuschen eines Güterzuges, der Bremser fand ihn, glaubte ihm, daß er auf Wanderschaft sei, hatte Mitleid mit ihm und steckte ihn in einen Güterwagen. So gelangte der Flüchtling nach Lethmate zu Bekannten. Dort wurde er schließlich entdeckt. Auf dem Aücktrans- port stürzte er sich von der Lennebrucke ins Wasser, kehrte aber, als ihm Kugeln um die Ohren pfiffen, um und unternahm an Land noch einen Fluchtversuch, bei dem er sich festrannte. Der Angeklagte, der einen sehr lebendigen und

ist zu vergeben.

Angebote nebst Mustern sind an die Ver­waltungen der einzelnen Kliniken in Gie­ßen, woselbst auch die Lieferungsbedingun­gen eingesehen werden können, bis zum Montag, dem 30. September 1929, vor­mittags 11 Uhr, oinzureichen.

Die Lieferungen können geteilt vergeben werden.

Zuschtagsfrist drei Tage.

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Dohngleise stehend wurde er im letzten Augenblick verhaftet unter der Anschuldigung, einen fal­schen 50-Mark-Schein in Gießen ousge- geben zu haben. In einem kleinen Friseurgeschaft in Gießen hatte nämlich ein Herr mit einem 50- Mark-Schein bezahlt, der nach Weggang des Man­nes von dem Friseur als falsch erkannt wurde, worauf sich die Frau des Friseurs mit zwei Poli­zeibeamten nach dem Bahnhof begab und dort den hiesigen Einwohner als den Mann bezeichnete, von dem sie den falschen Schein erhalten habe, obwohl der Mann sofort Nachweisen konnte, daß er den Bahnhof überhaupt nicht verlassen hatte. Bei der Gegenüberstellung auf dem Polizeiamt mußte die Familie des Friseurs zugeben, daß der junge Mann von Gladenbach nicht die Person war, welche in dem Geschäft gewesen ist und mit einem 50-Mark- Schein bezahlt hat. Die Verhaftung mußte deshalb wieder aufgehoben werden, während der wirkliche Täter vermutlich inzwisd)en das Weite gesucht hat. Wegen der falschen Anschuldigung will der zu Un« recht Verhaftete weitere Schritte unternehmen.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

* DasAmtsverkündigungsblatt Nr. 69 vom 24. September enthält: Die allgemeinen Neu. wählen der Stadtrats-, Gemeinderats-, Kreistags­und Provinziallagsmitglieder in 1929. Schaf­räude in Queckborn. Schlachthausanlage des Metz­gers Wilhelm Laux II. in Holzheim.

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im Alter von 40 Jahren.

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Die Lieferung hat in Säcken frei Gefäng- nishof zu erfolgen.

In Frage kommt nur erstklassige, nicht mit der Schippe bearbeitete Ware.

Angebote sind bis Donnerstag, den 3. Oktober d. 3., vormittags 10 Ahr, auf der Geschäftsstelle der Staatsanwaltschaft altes Iustizgebäude, Zimmer Nr. 9, Erdgeschoß abzugeben.

Zuschlagsfrist eine Woche.

Gießen, den 24. September 1929.

Der Oberstaatsanwalt am Landgericht der Provinz Oberhessen.

zur Zeichnung auf.

Zeichnungsfrist: 25. September bis 15. Oktober.

Weiterhin empfehlen wir als Kapitalsanlage noch vorhandene Restbestände aus unseren bei der Reichsbank lombardfähigen

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intelligenten Eindruck macht, benahm sich wäh­rend der Verhandlung recht frivol. 3n seinem Schlußwort dankte er ironisch dem Staatsanwalt dafür, daß er ihm Seiten seines Wesens auf» gezeigt habe, von denen er selbst noch nichts wüßte. Er hoffe, daß nach Schluß der Sache alle zufrieden nach Hause gehen könnten. Das Urteil lautete auf fünf Fahre drei Monate Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust. Das Gericht würdigte die trübe Jugend des Ange­klagten, erkannte ihm aber keine mildernde -Um­stände zu, weil er seine Intelligenz nicht für einen redlichen Erwerb anspannte. Der Staats­anwalt hatte sechs Jahre drei Monate Zucht­haus beantragt.

preutzen.

Kreis Wetzlar.

D Krofdorf-Gleiberg, 24. Sept. Unsere im Jahre 1912 erbaute Wasserleitung reicht bei eintretender Trockenheit nicht mehr aus. Der Wasserverbrauch hat enorm zugenommen. Die Be­völkerungszahl ist gestiegen, zahlreiche Neubauten sind entstanden und haben das Ortsbild erweitert, auch wird der Verbrauch durch viele Gartenhndran- ten, Badeeinrichtungen usw. erhöht. So sieht sich die Gemeinde veranlaßt, durch Anschluß einer weiteren Quelle Abhilfe zu schaffen. Zum Glück liegt in den Wiesen des Kattenbachtales, llnks der Wißmarer Straße, eine gute Quelle, der sogen. Stockbrunnen. Nach einer am letzten Sonntag durch die Gemeindevertretung vorgenommenen Besichti­gung hat diese beschlossen, die Stockbrunnenquelle der Wasserleitung zuzuführen. Es ist zu erwarten, daß die amtliche Untersuchung dieses Wassers ein einwandfreies Ergebnis zeigt. Die Entfernung bis

zum Sammelbehälter beträgt etwa 1,5 Kilometer, und da natürliches Gefälle vorliegt, dürften die Kosten dieser Erweiterung unseres Wasserwerks nicht allzuhoch werden.

~ Lützellinden. 24. Sept. In seiner jüngsten Sitzung beschäftigte sich der Ge­rn e i n d e r a t in der Hauptsache mit der Her­stellung einer Warmwasserheizungs- anlage für das neue Schulgebäude, für welche bei der Beratung des Haushaltsplanes für das laufende Rechnungsjahr ein gewisser Betrag zur Verfügung gestellt war. Es lagen verschiedene, von Spezialfirmen eingeholte Offerten vor, welche bekanntgegeben wurden. Der Zuschlag wurde auf das Angebot der Firma S ch a f f st a e d t in Gießen erteilt. Die Kosten her Herstellung be­laufen sich auf über 3000 Mark. Die Herstel­lungsarbeiten sollen sofort in Angriff genom­men werden. Das alte Betriebswerk für denOberwald" ist ab gelaufen und daher die Aufstellung eines neuen Betriebs­werkes erforderlich. Der Gemeinderat bewilligte die Mittel für die Reuaufstelluna für das Forst- Wirtschaftsjahr 1930 unter öej Bedingung, daß zum Zwecke ihrer Aufbringung ein Extrahieb genehmigt wird. Als Nachfolgerin für die freiwillig ausgeschiedene Hauswirtschaftslehrerin Kutscher aus Klein-Linden wurde die Haus­wirtschaftslehrerin Täuber t aus Gießen in Gemeinschaft mit den Mitgliedern des Schul­vorstandes gewählt.

Kreis Biedenkopf.

<5q Gladenbach, 24. Sept. Ein hiesiger Bank­beamter traf am 20. d. M., von einer Reise zurück­kehrend am Bahnhof Gießen ein, um mit dem näch­sten Zuge nach Gladenbach weiterzufahren. Am

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Der Gemeindevorsteher: P f a f f-____

Der Voranschlag der Gemeinde Mainz- lar für 1929 liegt von Montag, den 30. September, bis Montag, den 7. Oktober 1929, auf unserem Dienstzimmer während der üblichen Geschäftsstunden zur Einsicht offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. Einwendungen kön­nen bei uns schriftlich oder zu Protokoll angebracht werden. 78770

Mainzlar, den 25. September 1929. Hess. Bürgermeisterei Mainzlar: Vogel.

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