Ausgabe 
24.12.1929
 
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Teil seiner Truppen dem Hauptbeere Friedrichs des Großen Übermassen muhte, gab er die Belage­rung auf und verlegte am 5. Januar 17c0 fein Hauptquartier nach Warburg. Der Kriegs- schaup atz verschob sich nun nad> Aiederhessen und Westfalen. Lind erst einige Wochen nach dem Friedcn^schluß, am 23. Dezember 1762. wurde die Festung Gießen von den Franzosen ge­räumt.

3m Anschluß an den Vortrag zeigte Pros. Döschen eine Anzahl L'.chtbilder: einen Plan der Festung Gießen, wobei er auf die einzelnen Tore und Bastionen hinwies, eine General st abskarte von Gießen und LI m g e g e n d, in welche die Feldbefestigungen der sranzüsischen Truppen und des Heeres des

Herzogs Ferdinand eingetragen sind, eine Zeichnung mit Beispielen von Feldbefestigun­gen. sodann die Bilder einiger Heerführer jener Zeit z. T. in Paris erworben. so des alten Dessauers, des Herzogs Ferdinand von Braun­schweig und seines Sohnes, des spateren preuh. Oberbefehlshabers in den Revolutionlkriegen, des Generals Luckner und seines LIrenIels, des Kapitäns des bekanntenSeeteufel".

3n der folgenden Aussprache kam Llniversitäts- Dibliotheksdirektor Prof. Dr. Ebel auf die Be­festigungen von Gießen zu spr'chen und gab auf Grund seiner langjährigen Forschungen zur Geschichte unserer Stadt eingehende Erläute­rungen.

Wirtschaft.

Französischer Millionenauftrag. 3n den letzten Lagen gelang dec deutschen Bureaumaichinenindustrie ein außergewöhnlicher Erfolg. Bon 184 rechnenden Buchungsmaschinen, die das französische Arbeitsministermm bestellt hat, wurden 130 an die Deutschen Meccedes- Dureaumaschinen-Werke 21.»®. in Zella-Mehlis (Thür.) in Auftrag gegeben, während sich die restlichen 54 auf zwei amerikanische Firmen ver­teilen.

v Stickstoffverständigung. Die Ver­handlungen der 3.-G.-Farbenindustrie 21.-®., Frankfurt a. W. mit der Deutschen Ammoniak- Verkaufs-Vereinigung G. m. b. H. dec Gasver- arbeitungs-Gesell.chaft m. b. H.. Solingen, der Duhrchemie 21.-®. und dem Stickstoffwerk Schol­ven haben jetzt zu einer Verständigung in den grundsätzlichen Fragen geführt. Die Regelung der Einzelheiten wird de^-äHst erfolgen.

- Verschmelzung Ostbank f ü r Han» del und Gewerbe mit dresdner Dank genehmigt. Die außerordentliche General­versammlung der Ostbank für Handel und Ge­werbe, Königsberg hat gestern den bekannten VerschmelzungLvertrag mit der Dresdner Dank, demzufolge das Vermögen der Bank unter Aus­schluß der Liquidation mit Wirkung vom 1. Jan. 1929 auf die Dresdner Bank übergeht, gegen 106 Stimmen unter Protest genehmigt. _ Den Aktionären der Ostbank werden im Verhältnis 4:1 Aktien der Dresdner Dank, dividendenberech­tigt ab 1. Januar 1929, angeboten. In der Gene­ralversammlung vertraten 25 Aktionäre ein Kapi­tal von 3 437 640 Wk. mit 171 832 Stimmen.

* Gesfürel-Ludw. Loewe. 25 Mill. Mk. neue Aktien der Gesellschaft für elektrische Llnter- nehmungen-Ludwig Loewe AI., Berlin, sind zum Handel und zur Dotierung an der Berliner Börse zugelassen worden. Doch dem Prospekt hofft die Gesellschaft, soweit der Geschäftsgang des ab­laufenden Geschäftsjahres 1929 sich übersehen läßt, auch auf das erhöhte 2lktienkapital eine Dividende in Dorjahrshöhe ausschütten zu können (d D. Gesfürel 10 v. H.. L. Loewe 10 v. H., Agwa 6 v. H.).

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M.. 24- Dez. Tendenz: ge- schästslos. Die letzte Börse vor den Feiertagen eröffnete in ruhiger aber nicht un­freundlicher Haltung. Die Llmsahtätig- keit hielt sich in den denkbar engsten Grenzen, zu­mal auch besondere Anregungen nicht Vorgelegen haben dürften. Hinsichtlich der Klärung der inner- politische Lage war man beruhigt, allerdings wirkte die schwache gestrige Deuhorker Börse etwas geschäftshcmmeno. Die Kursveränderungen gegen die gestrige Abendbörse waren gering­fügig, zum Teil ergaben sich kleine Besserungen, auf der anderen Seite dagegen kleine Abschläge. So namentlich am Bankenmarkt mit minus 1,75 Prozent, während Commer'bank leicht gebessert lagen. Am Chemiemarkt eröffneten 3.-G.-Farben plus 5,s Prozent nur geringfügig höher. Don Elektrowerten gewannen AEG. 0,5 Prozent, Schuckert,0.75 Prozent, Siemens 1 Prozent. Mon­tanwerte biH 1 Prozent gebessert. Dis 1 Pro- zent niedriger lagen Zellstoff Aschaffenburg, Zell­stoff Waldhof. Aku und Wayß L Freitag. Dt. Linoleum plus 1 Prozent. Renten stilli Im Verlaufe hielt die Geschäftslosigkeit an, doch blieben die Kurse gegen Anfang gut behauptet. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 Prozent weiter etwas leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dorlar etwa 4,1740, gegen Pfund 20 33, London gegen Kabel 4,8828, gegen Paris 123 90, gegen Mailand 93 27, gegen Ma­drid 35 55. gegen Schweiz 25,0925, gegen Hol­land 12,1013.

Berliner Börse.

Berlin, 24. Dez. Für die letzte Börse vor dem Fest war keine Geschäftsbelebung erwartet worden. Ein Teil der Börsenbesucher war gar nicht mehr erschienen, und die Llmsatz- täligtcit war in der Tat kleiner, als an gewöhn­lichen Samstagen. Dachdem der Vormittags­verkehr und die Vorbörse auf die Ernennung Moldenhauers zum Finanzminister eine be­ruhigte Stimmung zeigen konnte, trat zu Beginn der offiziellen Dör.e wieder eine gewisse Lln- sicherheit hervor, die ihren Grund in bekannt­gewordenen Schwierigleiten einer mittleren 23er» liner Bankfirma (©icgfrieb Brann) hatte. Wiq verlautet, soll eS sich aber nicht um notleidende Börsenengagements, sondern um verfehlte Ter­rain- und Bauspekulationen handeln. Da im übrigen der Inhaber dieser Firma als Baissier bekannt ist. wurden Exekutionen für ihn vorge­nommen. Aus diesen LIe-e Regungen heraus waren daher die ersten Dotierungen überwiegend fester. Hansa gewannen 4, Dheag 2,75, Ojer» bedarf 3,25, Rheinstahl 2 Proz. Auch die übrigen Montanpapiere wurden durch DiviLendenhoff- nungen bei Stahlverein angeregt, und Gesfürel und Ludwig Löwe konnten sich daraufhin etwas befestigen. Ain Farbenmarkt regte die Einigung der 3.-G.-Farben mit den Stickstoffabrilen deö Duhrgebietes etwas an. Erwähnenswert schwä­cher eröffneten Aku mit minus 1,5 Proz. Poly­phon minus 2 Proz. und Schuckert minus 1,5 Prozent. Deutsche Anleihen ruhig. Deubesih- anleihe leicht erhöht. Ausländer behauptet. Pfandbriefe bei stillem Geschäft gehalten. Dec Geldmarkt war unverändert. Auch nach den ersten Kursen blieb die Llmsahtätigkeit sehr klein, und die Schwankungen an den einzelnen Märkten bewegten sich in den engsten Grenzen. Polyphon holten ihren Ansangsverlust wieder ein, Reichsbanlanteile gewannen 2,5 Pro­zent, wobei angeblich Engagementsauslösungen für die obengenannte Firma eine Dolle spielen sollen, und die zu ihrer Erstnotiz 4,50 Mark niedrigeren Chade-Aktien holten tm Verlause 3 Mark ihres Derlustes wieder ein.

Rundfunkprogramm.

Freitag, 27. Dezember.

12.15: Schallplattenkonzert (Blas-Musik). 15.15 bis 15.45: Stunde der Jugend,Künstlerische Heimarbeit: Wie die Käte-Kruse-Puppe erfun­den wurde", Vortrag von Berufsberaterin Taut, Arbeitsamt Frankfurt a. M. (Für Kinder vom 12. 3ahre ab.) 16 bis 17.45: Aus dem Kurhaus Wiesbaden: Konzert des Städtischen Kurorche- sters. 18: Wo uns der Schuh drückt:Rund­funkhörer." 18.35: Von Stuttgart: Aerztevor- trag:Heber Wesen und Bedeutung der so­genannten Hormone." 19.05: Von Stuttgart: Volkswirtschaftliche Reihe:Ziele und Wege neu­zeitlicher kaufmännischer Bildung", Vortrag von Handelskammersyndikus Dc. P. Brock, Reutlin­gen. 1930: Von Stuttgart: Bunte Stunde. 20.30: Von Stuttgart: Schwäbische Komdonistenstunde. 21.45 bis 22.15: Von Mannheim: Sardana, Vor­trag mit Schallplatten über katatonische Volks­musik von Hort Pohly, Heidelberg. 22.45 bis 24: Tanzmusik.

Samotag, 28. Dezember.

11 bis 12: Schallplattenkonzert. 13.40 bis 14.40: Schallplattenkonzert, Unterhaltung und Tanz. 15.15 bis 15.45: Stunde der Jugend:Aus dem deutschen Liederkranze." 16: Von Stuttgart: Kon­zert des Rundfunkorchesters. 17 bis 17.45: Tanz­musik. 18.05:Laienmusizieren", Vortrag von Helma Autencieth-Schleußner. 18.35: Stunde des

Arbeiters:Erlebnisse zu Weihnorchten tm Schützengraben", Vortrag von Dur,i Eirns. 19.0j: Spanischer LInt.rcicht, erteilt von Tura He'.erhosf. 19.30: Laienmusizieren. 20.15: Bunter Llbend. 22.30 bis 23: In einer Altstadtkneipe, Kunden und Artisten vor dem Mikrophon.

Büchertisch.

Robert Sommer, Geheimer Medimnal- rat, Professor Dr. med. et phil., Die Dlibelun- gentoege von Worms über Wien xur Etzelbucg. Ein reich illustriertes deutsches Wan- derbuch mit 36 Bildern und ausführlichem Schcift- verzeichnis. Preis broschiert 6,50 Mk., in Leinen ge­bunden 8 Mark. Dieses Buch bildet eine Neuent­deckung und Neubelebung des Nibelungenliedes mit Hilfe genauester Untersuchung der alten Völkerwege und Heerstraßen in Deutschland und Oesterreich. Es handelt sich hierbei vorwiegend um vorgeschichtliche, römische und karolingische Straßenzüge, auf Grund deren Erforschung die Nibelungenwege von Worms über Wien zur Etzelburg dargestellt sind. Dem schon bekannten mittleren Teck dieser Straße an der Do­nau, von Passau über Wien bis Heimburg, wird der westliche von Worms bis zur Donau und der östliche von Heimburg bis zur Etzelburg hinzugefügt. Die Stelle dec Etzelburg befindet sich nicht art der Do­nau, sondern, entsprechend den Karten aus dem 17. Jahrhundert, nordöstlich von Gran an der alten Völkerstraße von der oberen Weichsel zur Donau. Durch diese Erkenntnisse werden neue Einblicke in die Nassenmischung -und Völkerwanderung in Deutsch­land, Oesterreich und Ungarn gewonnen. Der erste Teil des Buches stellt die Orte und Persönlichkeiten des Nibelungenliedes dar, der zweite die Rennwege und alte Heerstraßen vom Rhein zur Donau und weiter bis nach Ungarn, dex dritte ist ein Wander­buch, das die Durchführung von neuenNibelun­genfahrten" im Zuge der alten Straße ermöglicht. Dabei wird eine ganze Reihe von alten deutschen Städten sowie von vorgeschichtlich und geschichtlich interessanten Orten dargestellt.

Westermanns Monatshefte begin­nen mit einem neuen Roman .,Glacksuchec",des fein­sinnigen Dichters Paul Steinmüller. Das teils in Berlin, teils in Italien spielende Werk behandelt moderne Probleme: die lebensnahe Zeichnung seiner Gestalten und ihrer Llmwelt macht den Roman zu einer fesselnden Lektüre. Der Graphiker Alfred Hohn zeichnetKöpfe aus dem geistigen Hamburg". Er weiß seine Eindrücke mit der Feder ebensogut festzuhalten, wie mit dem Stift und so steht neben ben vielen Bildern bedeuten­der Hamburger ein fesselnder Text. Konrad Falke ergründetdas Geheimnis der Iungfrau", seinen Beitrag schmücken gut wiedecgegebene Gemälde der Schweizer Becgwelt von Prof. Recher. Von den vielen anderen Beiträgen sei erwähnt Egon von KapherrsModerne Tiergeschichte", Rietz- necsMusik als Heilmittel", Gebhards Schil­derung der A. E. ®.

Eine Auswahl aus dec ganz überraschend am 1. Dezember erschienenen österreichischen Aktenpublikation bringt das Dezemberheft der Berliner Monatshefte". Auch über das Attentat von Sarajevo finden sich zahlreiche neue Dokumente vor. Das Heft enthält ferner eine fesselnde Studie über den verstorbenen Fürsten Dülow und eine eingehende Arbeit über ..Die Bündnisverhandlungen zwischen Deutsch­land und England 18981901" von Professor Gustav D o l o f f, der sich besonders mit der Rolle des Freiherrn von Eckardstein, des da­maligen deutschen Botschafters in London, be­schäftigt. Viele Porträts historischer Persönlich­keiten beleben den wertvollen Aussatz.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

F. W. in G. Es wird sich fragen, ob in dem Legen der betreffenden Leitung ein vertrags­widriger Gebrauch dec Mietwohnung zu finden ist. In diesem Falle können Sie nach § 550 Bürgerl. Gesetzbuchs beim Amtsgericht aus Llntcr- lassung klagen. Dem Mieter steht nicht ohne Erlaubnis des Vermieters das Recht zu, Ver­änderungen vornehmen zu lassen. Ein vertrags­widriger Gebrauch, der die Rechte des Ver­mieters in erheblichem Matze verletzt, be­rechtigt zur sofortigen Kündigung ohne Ein­haltung einer Frist. Bei einem evtl. Auszug hat der Mieter das Recht, eine Einrichtung, mit der er die Sache versehen hat, Wegzunehmen und ist auf Verlangen des Vermieters hierzu vec- vflichtet. Der Mieter hat nur 'Veränderungen usw. infolge vectragsmätzigen Gebrauchs nicht zu ver­treten. In Ihrem Falle liegt jedoch letzterer nicht vor.

H-Eirhen. Dur für den Fall, dah mtt Ihrem Betriebe eine besondere Llnsa.lgefahr nicht ver­bunden wären, könnte er nach § 543 der Reichs- vecsichenmgsordnunz vom Deichsversicherungsamt: in Berlin für versicherungsfrei erklärt werden. Als Llnternehmer können Sie sich nach § 550 des Gesetzes gegen die Folgen von Betriebs­unfällen selbst versichern. Wir empfehlen Ihnen, sich unter genauer Darlegung Ihrer Verhältnisse an das Oberversicherungsamt in Darmstadt. Deckarstratze 1, zu wenden, damit es zu Ihrem Fa'le Stellung nimmt.

E. Aulweg. Wenn Sie mit Ihrem auswärts wohnenden Mieter ausdrück.ich vereinbart haben matzgebend ist der Wortlaut Ihres Ver­trags. gegebenenfalls auch dem Sinne nach, daß die Mietsumme an Ihrem Wohnorte zu be- zahlen ist, so kann er das Porto für die Zu­sendung der Mietbeträge nicht abziehen. Im Zweifelsfalle ist als Leistungsort für Mietzins­zahlungen dec Ort des vermieteten Grundstücks anzr.sehen. (§ 269 DDB.)

3. G., Reiskirchen. Wenn toie das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, kann die erloschene An­wartschaft in der Invalidenversicherung nach Zurück- legung einer neuen Wartezeit von 200 Beitrags« ivochcn wieder aufleben. Sind oie aber schon über 40 Jahre alt, so ist ein Wiederaufleben der Anwart­schaft durch freiwillige Beitragslcistung nur nach Zurücklegung einer neuen Wartezeit von 500 Bei­tragswochen und nur unter der Voraussetzung mög­lich, daß auch vor dem Erloschen der Anwartschaft mindestens 500 Beitragsmarken verwandt waren.

Dc. 100. Nur wenn Sie keine anderweitige Zah­lung für die Kinder erhalten und die Mutter nicht arbeitsfähig ist. Sie auch bisher für die Kinder ge­sorgt haben, wäre es möglich, daß im Falle dec Ar­beitslosigkeit auch für die Kinder die Zuschläge ge­währt werden.

A. 0.. G ehen. Nur wenn durch die Anwesenheit Ihrer Tochter in Ihrem Haushalt eine wesentliche Belastung In wirtschaftlicher Hinsicht für Sie ent­steht, kann u. U. eine Lohnsteuerermäßigung gemäß §56 des Einkommensteuergesetzes eintreten. Nähere- erfahren Sie beim Finanzamt.

Letzte Nachrichten.

FalscheGemchieüberBuderuS-Wehlar.

Metzlar. 24.Dez. ((Eigener Dcahlberichs bet Gieß. Anz.") Zu den über die B uberus'schev Eisenwerke in Metzlar aus Anlaß der Der» längerung der Rohstahlgemeinschaft um­gehenden Gerüchten über einen Befltjübergang der Aktienmehrheit dieses Werkes an den 5 t a b 11 r u ft erfahren wir, daß diese Nachrichten vollständig aus der Luft gegriffen sind. Die Budecus'schen Eisenwerke in Wetzlar haben mit der Rohstahlgnncinschafi keinerlei Beruh- rungspunkte. Abgesehen vom Roheisen liegt ihre Fabrikation ausschließlich auf dem Grbiete be» Giehereiwesens.

Feuer in einem (Saarbergwerk.

Saarbrücken, 24.Dez. (MTV. Funkfpruch.) Lin vor einigen Tagen in ber Feltk oh len- grübeLlarenthat" ausgebrochener j l ö j - brand hat gestern einen derartig großen Um­fang angenommen, daß die Betriebsleitung die zur Bekämpfung des Brandes aufgebotene Mann­schaft aus Gründen der Sicherheit zu­rückgezogen hat. Da der Brandherd unter der zweiten Sohle, der jetzigen fefften Sohle, liegt fetzt man nunmehr die Stollen bis zu dieser Sohle unter Wasser. Die Belegschaft konnte gestern nicht mehr einfahren.

Verkehrsstörung durch Schneeverwehungen.

Dresden, 24.Dez. (WTB. Aunkspruch.) Die heftigen Schnee st ürme der letzten Tage ha­ben im östlichen Erzgebirge schwere Verkehrs st örungen verursacht. Mehrere Kraftverkehrslinien muhten eingestellt, oder einge­schränkt werdn», darunter die wichtigen Linien nach ZinnwaldTeplih und Olbernhau. Bei Altenberg blieben ein Autobus und ein p rioatfraft- mögen in den meterhohen Schneever­wehungen st ecken, da der Schneesturm auch heute bei 8 bis 10 Grad Kälte nicht nachgelassen hat und die Straßen über die Höhen Zvm Teil nicht mehr befahrbar sind. Infolgedessen muh der Verkehr durch die Täler geleitet werden.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 v H., Lombardzinsfuß 8 v. H.

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Datum

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Datum

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24 12

Belgische Noten ......

Tänische Noten .......

Englische Noten . ....... .französische Noten ....... Hollänbilche Noten ....... Aralienischc Noten........

Norwegische Noten.......

Deutsch-Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten .....'.

Schwebiiche Noten.......

Schweizer Noten .......

Spanische Noten ....... Tichechoilowotische Noten..... Ungarische Noten .....

Devisenmarkt Berlin

61., lieu iok .i .aieameiifr ron 11 *7 .......

7% Deutsche ReichSanIethe von 1029 .........

Dr. Sin.^ablö|.-Sd)iUo mtl Au.

Io' -fllrdium . .

cfinj SluSV Rechte

8% Hols. NolMaat von 1929 (rfidjufjlb. 102%) ....

©bedielten Provinz »Anleihe mii äuolDl.-fllcditcn.....

Denilme Avin in. Sammelabl.

Anleihe Serie 1......

8% ßranlf. Hlip -Bank ®olbp|c XIII un!üuDbar bld 1931.

7% Kranfi. Hnp.-Aank Goldpse uniüitfbiir bU 1932 .....

4H% Rlieinijche Hhp.-Bank

Lian. Golovsk........

6% Pr. fiai'.bcevfanbbtlclanfiall Ps>nibbricse R. 17.....

8% Pr. i'iuthCvpfanbbrtefcmllaU stomin.-L-bl. R. 16.....

7% Pr. S'anöctvfanDbdefan flalt.

ailaiibbrlcfc iH. 10

Ü.C C. abß. Sortcie^L-Obligation tlidiahlbar 1932

4% Oellerrelchifche Golvrie.

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4% UiiflarüdK Glaaier. v. 1910 teenl. von 1013 ...

4% Unaatlidie flroncnrtc.. . 4% Stint. Zolianlcihe v. 1911 .

4% Dörfliche Vagbabbatzn-An Serie l

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5% Olumänltoe vereinh. Stent- von 1903 . .

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