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Gießen, 25. Mai 1929
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Gießen (Stephanstraße 41), den 25. Mai 1929
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Heinrich Köhler u.FrauAnna geb.Veerbaum
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Gustel Köhler
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Heinrich Heun
Diplom-Handelslehrer
Heft durch einen reichillustrierten Artikel über die Neue städtische Galerie in München. Dei- gefügt sind eine wundervolle farbige Reproduktion einer Winterlandschaft von Josef Achmann und zahlreiche Abbildungen anderer Gemälde aus dem Besitze dieser Galerie. Aus dem Inhalt des Heftes vermerken wir ferner einen Beitrag über die Frühjahrsausstellungen der Berliner Sezession und des Kunstvereins in Hannover, eine Würdigung des Graphikers Rudolphe Bresdin, ferner ein eindringlicher Rotruf zur Erhaltung der untergehenden Werke des Parthenonfrieses zu Athen, sämtlich mit zahlreichen Abbildungen. Der kunfthandwerkliche Teil zeigt Schöpfungen der Deutschen Werkstätten nach Entwürfen von Karl Bertsch und Arbeiten der Textilkunst von Professor Else Iaskolla.
— Ein Hermann-Stehr-Heft bringt „Der Kunstwort" (Callwey, München) mit seinem Maiheft heraus. Als Proben Stehrscher Dichtkunst werden zwei Erzählungen dargeboten, die »Geschichte vom Weißköpfchen" aus dem Roman »Ger Heiligenhof" und die „Sage vom steinernen Mann . Dazu schrieb Wilhelm Meridies einen Aufsatz über den Epiker Hermann Stehr und sein Weltbild. Dom weiteren Inhalt des Heftes ist noch zu nennen eine Betrachtung über das gegenseitige Verhältnis von Buch und Leser von Ioses Bernhart, ferner din Beitrag Wilhelm
• u°cr »®*e neuen Beziehungen zwischen Religion und Dichtung" und eine Gegenwarts- weltbetrachtung „Heutzutage" von Albert Tren- nm.
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Das Schwitzen.
3n diesen warmen Frühlingstagen, ebenso wie im Sommer, steigt mancher Stoßseufzer gen Himmel: „Ach, wie ist es heiß, warum muß man nur so schwitzen?" Run, das Schwitzen ist eine weise und wohltätige Einrichtung unseres Körpers. Dieser ist bestrebt, seine Eigentemperatur stets auf gleicher Höhe, zwischen 36 und 37 Grad Celsius, zu erhalten. Wird diese Temperatur durch äußere Hiheeinflüsse gesteigert, so kann es zur Wärmestauung unb zum Hihschlag kommen, umgekehrt führt eine Unterkühlung des Blutes schließlich zum Erfrieren. Droht durch die sommerliche Wärme dem Körper eine Heberhihung, so sucht er sich dagegen zu schützen durch Oeff-
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 25. Mai. Vorabend 7.45 Uhr; morgens 8.30; abends 8.35 und 9.15 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 25. Mai. Freitag abend 7.40 Uhr; Samstag vor. mittag 8; nachmittags 4; Sabbatausgang 9.15. — Wochengottesdienst morgens 6.15; abends 7.15 Ühr.
Hierüber klärt das der heutigen Stadt-Ausgabe des Gießener Anzeigers beiliegende Flugblatt aut.
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Der vom Gemeinderat beratene Voranschlag der Gemeinde Leihgestern für 1929, in dem eine Umlage erhoben wird, zu der die Ausmärker beizutraaen haben, liegt vom 27. d. 2TL an eine Woche lang bei der unterzeichneten Stelle zur Einsicht offen. 46110
Leihgestern, den 23. Mai 1929.
Bürgermeisterei Leihgestern.
nissen, Schuh bei Hochwassergefahr, Absperrungen usw.
Grundsätzlich sind alle Personen, die in einem Betriebe der Feuerwehr beschäftigt sind, gegen Unfall versichert, soweit sie nicht auf Grund der allgemeinen Vorschriften, also hauptsächlich als Beamte, von der Unfallversicherung befreit sind.
Für den Betrieb der Feuerwehren und die Betriebe zur Hilfeleistung bei Llnglücksfällen, sowie die Lebensretter hat das Gesetz eine neue Art von Versicherungsträgern geschaffen. Während es bisher nur zwei Arten von Trägern der Unfallversicherung gab, nämlich entweder Berufsgenossenschaften (und Versicherungsgenossenschaften), welche die Unternehmer versicherter Betriebe und Tätigkeiten zusammenfahten, und andererseits gewisse Körperschaften des öffentlichen Rechts (Reich, Reichsbahn, Länder, Gemeinden usw.), die Versicherungsträger für ihre eignen Betriebe und Tätigkeiten waren, werden hier Körperschaften des öffentlichen Rechts zum Träger der Unfallversicherung für Betriebe und Tätigkeiten eingesetzt, auch soweit es nicht die eigenen sind (§ 627 RVO.). Grundsätzlich ist das Land Träger der Versicherung für die Betriebe der Feuerwehren und zur Hilfeleistung bei Un» glücksfällen, die nicht auf seine Rechnung gehen, und für die LInfälle beim Lebensretten. Das gilt nicht für Betriebe, die Bestandteil eines anderen der Unfallversicherung unterliegenden Betriebs sind.
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Vereine aus Magdeburg, München-Gladbach, Hamm i'.W., Kaffel, Frankfurt, Mainz, Worms, Wiesbaden, Weilburg, Oteh, Wetzlar usw.
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nung der Sicherheitsventile, der Schweißdrüsen, die in einer Anzahl von etwa zweieinhalb Mil- lionen die gesamte Oberfläche unseres Körpers bedecken. Sie pressen im Bedarfsfälle aus dem Körper Flüssigkeit heraus, die durch Verdun- stung auf der Haut Verdunstungskälte erzeugt, dem Körper die überflüssige Wärme entzieht und somit das gestörte Gleichgewicht wiederherstellt. Die so im Laufe eines Tages abgesonderten Flüssigkeitsmengen können erhebliche Grade erreichen. Dadurch tritt ein Wasserverlust ein, der natürlich wieder erseht werden muh. Das Zei- chen dazu gibt uns der Körper in Gestalt des Durstes. Hier aber ist der Punkt, an dem wir mit unserem Verstand den Regulierungsmechanismus des Körpers unterstützen müssen. So ist es falsch, bei Auftreten von Durst nach voraufgegangenem Schwitzen große Mengen kalten Wassers zu sich zu nehmen. Das wird nur dazu beitragen, von neuem und erheblich größere Mengen Schweiß zu erzeugen. Richtig ist es vielmehr, den Durst durch kleine Mengen kalten Tees, ein paar Schluck Milch oder durch den Genuß eines Stückchens Schokolade zu bekämpfen. Weiterhin ist es wichtig, für die ungehinderte Tätigkeit der Schweißdrüsen durch ausreichende Hautpflege, insbesondere durch Waschen und Baden Sorge zu tragen. In diesem Sinne wirkt die Behandlung des Gesichtes oder anderer Körperteile mit Puder oder Salben, die geeignet sind, die Hautporen zu verstopfen oder zu verschließen, durchaus unzweckmäßig. Schließlich können wir übermäßiges Schwitzen vermeiden durch eine vernünftige Kleidung, die vor allem der Luft genügend Zutritt zur Hautvberfläche läßt. Hierin wird ganz besonders durch die übliche Männerkleidung gesündigt, die durch schwere, dunkle wenig luftdurchlässige Stoffe, durch engen Hals- kragcn und durch Filzhüte usw. der Luft den Zutritt künstlich versperrt. Wer die erwähnten vorbeugenden Maßnahmen beachtet, der wird sich in Zukunft nicht mehr über übermäßiges Schwitzen zu beklagen brauchen. Fr.
Ute
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Nur das Gute hat Bestand. Ihre Großmutter und Ihre Mutter haben schon mit Naumann’s Kernseife gewaschen, und auch Ihre Töchter werden es tun, wenn — sie klug sind.
Nicht am Pfennig sparen und harten Talern nachweinen. Gute Seife nehmen
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— Deutsches Philologenblatt, Fest- nummer zum 11. Verbandstag und der Feier des fahrigen Bestehens des Deutschen Philologenver- bandes in Wien. Geheftet 75 Pf. Verlag Quelle ?e,P3'9- In dieser Nummer nehmen zahlreiche Persönlichkeiten des deutschen Geisteslebens zu der Frage Stellung: „Welche Aufgabe hat die putsche höhere Schule der Gegenwart zu erfüllen?" Wir finden darin u. a. Beiträge von Stresemann dem Kardtnalfurstbischof Bertram, vom Präsidenten des Evangelischen Oberkirchenrates, von den frübe- ren Ministern Boelitz, Külz, Scholz, Marx, dem hessischen Staatspräsidenten Adelung, von Oberbüraer- meistern, Wirtschaftlern und Technikern, von Ge- ^lehrter^aller Fakultäten, Redakteuren und Künst-
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