Ausgabe 
24.5.1929
 
Einzelbild herunterladen

"tt-e,, ' lai. Di- hu * dslch?, ? 6er All!'

i i|t 8e6o|e und

H.

icit.

rg.

^Mai. Die^b si. d)e,r hoben Ich y°bcn gut ob. H 'n eine aüi, M« haben k ^röbeerbtüten, d "bli4 linh, zeign

> Mai. Li> 0,. ''t bem dazu ge< egenden Mnbe r°u" für 22500 oerantagein 'd in betrieb. Si­er Steine. jur$ ie Strom bei Sto­

en.

23. Hai. Unfet eine erstaunliche Wen auf, deren nieder das Auge fielt. Annähernd Säume, Sträucher

er auch nach «ni­cht lange auf sich

8-eS Legen 22. Sh6.

nnlpieL -gS

-«

toegm25.Si5^

7X18 8X17

$Xl7 a5 1-gb 6-g7 !-bS xd5

Hl. 210.

3 bzw. Sa3 matt). Tel. 2. DcS matt 54, 2. Dd5 matt lebig- 2. Dd3 matt

Ar. 73.

neube.

;Lb2-e5.3.Ke4><

-b3.

ISame. 7. Kes , h7 wegen

ICIL

Seutfchen W in Duisburg B

<1 o7w

i/m-d- * Oliemann-

it

**

W01'

Mt 1A1 11

und Stauben flnb hier vertreten. Seiber zeigt sich jetzt, bah viele der exotischen Pflan­zengattungen dem harten Winter zum Opfer gefallen sind, barunter Ra- belhölzer. bis an geschützten unb ungeschützten Stellen jahrzehntelang jeben Frost überbauert haben.

Äreis Schotten.

Saubach, 23. Mai Eine Erbschafts­angelegenheit b e r Stabt Saubach, die seit März 1914 schwebt, ist in diesen Tagen geregelt worben. Eine unverheiratete Dame, 3 o- Hanna Otto, geboren in Saubach als Tochter eines gräflich solms-laubachschen Kammerrats, die in Florenz lebte unb auch ebenda ge­storben ist, hatte ihrer Geburtsstadt ein nicht un­beträchtliches Kapital vermacht. Dieses Kapital war im Weltkrieg durch den italienischen Staat beschlagnahmt worden. Der Te­st amenisvollstrecker, Geheimerat Dr. Forch in Berlin, hat der hiesigen Bürgermeisterei ge­schrieben, daß ihm bas Reichsentschädigungsamt mitgeteilt habe, bah die Beschlagnahme aufge­hoben ist und baß demnächst als Schlutzentschä- bigung eine Schulbbucheintragung in Höhe von 11 700 Mk. an die Stabt Saubach überschrieben werden wird. Die Erblasserin, sowie deren El­tern, sind auf dem evangelisch-deutschen Fried­hof in Saibach (Krain, Jugoslawien) bei- gesetzt worden. Das dort zum Unterhalten der Gräber gestiftete Kapital ist durch die Infla­tion zerronnen. 'Der Testamentsvollstrecker, der es für eine Sache der Pietät und des deutschen Rationalgefühls hält, die Grabstätten in jener verlassenen Ecke des Deutschtums zu erhalten, hat die weitere Pflege dieser Stätten angeregt und mit dem evangelischen Pfarramt Saibach die hierzu notwendigen Verhandlungen ausgenom­men.

Preußen.

Kreis Biedenkopf.

dt. E n d b a ch, 23. Mai. Der hiesige Män­nergesangverein veranstaltete am 2. und 3. Pfingsttage gelegentlich seines 50jährigen Bestehens em Wertungssingen. Es be­teiligten sich 9 Vachbarvereine: Günterod, Gla­denbach, Sohra, Erda, Weidenhausen, Offen­bach (Dillkreis), Eisemroth (Dillkreis), Bischoffen unb Wommelshausen, von denen jeder zwei selbstgewählte Sieber zum Dortrag brachte. Dor- herrschend war das alte, schöne, deutsche Dolks- lied. Heben diesem zeigten aber auch einige Ver­eine infolge guter Schulung und ausgezeichneten Stimmenmaterials schwierigere Seistungen. So gefiel vor allemMorgenlied" (Rieh), welches vom M.-G.-D. Erda in formvollendeter Weise 5um Vortrag gebracht wurde, dann3ef. 60, 3 (Stange), welchen Chor M.-G.-D. Offen­bach vorzüglich meisterte, und spontanen Beifall erntete Sohras stattliche, gut disziplinierte Sän- gerzabl, dieAn die Heimat" (3üngst) und Sandmännchen" mit allen Feinheiten erstklas­sig herausbrachte. 3eder Verein hat in wochen­langer Arbeit sein Bestes getan, unb die Sach­verständigen werden in ihren schriftlichen Gut­achten neben Hinweis auf Fehler unb Mängel auch hier und da mit einem Sob nicht kargen können. Der Rachmittog brachte noch einmal sämtliche Vereine zu dem auf gegebenen Massen­chorWaldruh" von Strauß, zusammen, der

Gchnellzug-Cnigleisung bei Fulda.

Der Z-O-Zug Basel-Frankfurt-Berlin verunglückt. - Elf weisende mehr oder weniger schwer verletzt.

WSR. Fulda, 23. Mai. Heute nachmittag 4.15 llbt e n t g I e i ft e im Bahnhof Kerzell bei Fulda der Fernschnellzug FD 5 Sa- s e lF r a n f f u r tD erlin bei der Durch- sahrt durch ein Ueberholungsgleis. Die Sokomotive, der Packwagen und zwei Perso­nenwagen fielen um, drei Wagen des Zuges blieben im Gleis stehen. Eine Dame wurde am Fuße schwer verletzt, zehn Reisende erlitten leichtere Verletzungen. Don den

verletzten

sind bis jetzt als in das Krankenhaus Fulda ein­geliefert festgestellt:

1. 3akob S a f f r a n aus Frankfurt a. M.« Schwanheim (Gehirnerschütterung unb leichte Kopfverletzung).

2. Fräulein Susanne Rothe aus Berlin- Dahlem (Fuß abgequetscht).

3. Ein Herr Braun, bessen genaue Persona­lien noch nicht feststehen (Rückenquetschung).

4. Sokomotivführer Seifert aus Erfurt (Ge­hirnerschütterung unb Handverletzung).

5. Sokomotivheizer Eckhard aus Erfurt (Ge­hirnerschütterung unb Sippenverletzung).

An der Unfallstelle herrscht ein wüstes Durch­einander. Die drei entgleisten Personenwagen sind vollständig übereinander geschoben und bilden einen Trümmerhaufen.

Der als schwerverletzt gemeldeten Dame wurde ein Fuß am Knöchel abgerissen. Bei den übrigen zehn Seichtverlehten handelt es sich um sieben Passagiere, sowie um den Sokomotivführer, Heizer und Zugführer des Zuges. Der Sokomotiv- f ü h r e r wurde unter einem Haufen von Kohlen unter seinem Führer st and heraus- geschaufelt. Der Heizer, der schon vorher abgesprungen war, erlitt einen Rervenschok. Rur bem Umftanb, daß der Zug, der nur erster und zweiter Klasse führt, sehr schwach beseht war, ist es zu verdanken, daß das Unglück keine größeren Ausmaße annahm. Wie verlautet, soll noch ein Reisender vermißt werden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß er sich noch unter den Trümmern befindet. Die drei hinteren Wa­gen, darunter der Speisewagen, blieben auf den

Gleisen stehen und wurden später nach Fulda weitergeleitet. Die Fuldaer Sanitätskolonne, so­wie die Sanitätsmannschaft der Station Fulda waren rasch zur Stelle, ebenso eilten sofort zahl­reiche Aerzte zur Hilfeleistung an die Unfallstelle.

Oie amtliche Darstellung.

WSR. Frankfurt a. M., 23. Mai. Die Reichsbahndirektion Frankfurt a.M. .teilt mit: 3m Bahnhof Kerzell bei Fulda wird die Flie de brücke zur Zeit umge- b a u t. 3nfolge dieser Arbeiten müssen die Züge der Richtung Franksurt a. M.Fulda im Bahn­hof Kerzell durch bas Ueberholungsgleis Geleitet werben, bas mit einer Gcschwindig- eit von 45 Kilometer durchfahren wer­den soll. Die Ursache der Entgleisung ist wahr­scheinlich darin zu suchen, daß

der verunglückte Schnellzug mit unverminderter Geschwindigkeit das Ueberholungsgleis durch­fuhr.

Hierbei entgleiste die Solomotive, stürzte um und riß den folgenden Packwagen und drei Perso­nenwagen mit sich. Sechs Reisende wur­den schwerer und sieben leichter ver­letzt. Die schwerer Verletzten wurden dem Krankenhaus in Fulda zugeführt. Die leichter Verletzten setzten ihre Reise fort. Unter den leichter Verletzten befindet sich auch der Direktor des Leipziger Schauspielhauses Dr. Krona­cher (der bekanntlich nach Frankfurt als Schou- spielintendant berufen ist); er erlitt einen Blut­erguß an der Schläfe. Die auf dem Gleis stehen­gebliebenen drei Wagen des Schnellzuges wur­den nach Eintreffen einer Ersahlokomotive nach Fulda weitergefahren. Von dort setzte der Zug um 18,51 Uhr seine Reise nach Eisenach fort, wo die Reisenden in einen inzwischen zusammen- gestellten neuen Schnellzug umsteigen mußten. Die Züge der Richtung FuldaFrankfurt können auf dem richtigen Gleis ohne Störung verkehren. Der Verkehr in der Richtung FrankfurtFulda muß bis zur Beendigung der Aufräumungsarbeiten zwischen Reuhvf und Fulda eingleisig geführt werden.

von Hauptlehrer K l a g e s, Endbach, dirigiert wurde. Die beiden Festtage nahmen bei herrlich­stem Wetter den harmornischsten Verlauf. Dem M.-G.-V. Endbach als unerschrockener Veranstal­ter des Wertungssingens ist auch in pekuniärer Hinsicht guter Erfolg zu wünschen.

Leigzüge der Reichsbahn.

Der Konkurrenzkampf zwischen der Reichsbahn und dem Kraftwagenverkehr, der immer mehr wächst und an Heftigkeit zunimmt, je mehr der Kraftwagenverkehr ansteigt, hat im Güterverkehr bereits so weit geführt, daß die Reichsbahn auf einigen Strecken Kampftarife eingerichtet Hal um den Tarifen der privaten Kraftverkehrsgesell­schaften wirksam zu begegnen. Runmehr ist die

Reichsbahn zu einer neuen Kampfmaßnahme übergegangen, die ebenfalls auf dem Gebiete der Güterbeförderung liegt. Die Reuerung besteht in der Einführung eines Raschverkehrs mit Stück- und Eilgut, sie ist seit einiger Zeit auf acht Strecken des Kölner Reichsbahnbezirks in Betrieb. Dieser Raschverkehr wird mit sogenann­ten Seigzügen, deren Benutzung eine neue De- sörderungssorm darstellt, durchgesührt. Die Seig» züge sehen sich aus einer Seig-Sofomotibe und einem vierachsigen Großraumwagen mit zwei­achsigem Packwagen, die miteinander verkoppelt und durch einen Harmonikabalg verbunden sind, zusammen. Die Seigzüge sollen später alsG ü t e r» triebwagen mit eigener motorischer Kraft betrieben werden. Der Verkehr mit diesen Zügen dient für Versand-Sammelfrachten und

Empfangsverteilungsfahrten. Ts werden mit diesen neuartigen Zügen auch die kleinsten Bahnhöfe berührt, an denen bisher Güterzüge nicht hielten, um auch dort Stückgut und Eilgut abzugeben, oder mitzunehmen. Das Ladegeschäft vollzieht sich sehr rasch durch eine bei allen Bahnhöfen eingerichtete Sadebrücke. Die bisherigen Betriebsergebnisse auf den Dersuchs- strecken sind so günstig unb für ben Frachtverkehr vorteilhaft ausgefallen, baß sich bie Reichsbahn­gesellschaft mit bem Gedanken trägt, in nächster Zukunft die Reueinrichtung auch einer Anzahl anderer Strecken zugute kommen zu lassen, und im Saufe der Zeit bas ganze deutsche Eisenbahnnetz durch Seigzüge zu befahren, sofern sich die Wirt­schaftlichkeit einwandfrei herausgestellt hat. Auf den jetzigen Strecken verkehren die Seigzüge mit einer Stundengeschwindigkeit von 75 Kilometer, was auf bie geringe Ruhlast, die mit ben Zügen befördert wirb, zurückzuführen ist. Die bisherigen Detriebserfahrungen haben ergeben, bah burch bie Beschleunigung der Geschwindigkeiten unb des Verladens die Güter im Durchschnitt bis zu 24 Stunden früher bestellt werden konnten.

Die tlnsallversichenmg für Feuerwehren.

Durch das dritte Gesetz über Slenberungcn in der Unfallversicherung vom 20. Dezember 1928 sind der Unfallversicherung u. a. die Betriebe der Feuerwehren unterstellt worden (§ 537 Abs. 1 Rr. 4a der Reichsversiche­rungsordnung). Wie das badische Ministerium des Innern in einem Erlaß zu dieser Bestimmung an die Bezirksämter ausführt, sind mit bem BegriffBetrieb der Feuerwehren" nicht nur bie Berufsfeuerwehren, sondern in dem­selben Maße auch bie freiwilligen unb Pflicht­feuerwehren erfaßt. Es wird aber auch von einem Betriebe einer Feuerwehr bann gesprochen werden können, wenn lediglich eine ständige Ver­pflichtung der Gemeindeangehörigen besteht, auf Verlangen der Gemeinde« oder Polizeibehörde unb unter ihrer Bettung bei Feuersgefahr tätig zu werden. 3m Betriebe der Feuerwehr beschäf­tigt sind nicht nur die Mitglieder, sondern auch alle Personen, die, sei es auch nur vorüber­gehend, helfend in diesen Betrieb eintreten, sei es auf ausdrückliche Aufforderung, sei es frei­willig, sei es mit, sei es ohne Wissen der Be­triebsleitung, es sei denn, daß der Eintritt gegen den ausdrücklichen oder mutmaßlichen Willen des Unternehmers geschieht.

Das Gesetz unterstellt nicht nur die eigentliche Feuerbekämpfung der Versicherung, sondern den gesamten Betrieb der Feuerwehren, damit also auch ihre vorbereitende Tätigkeit, namentlich die Hebungen, aber auch sonstige Tätigkeits­gebiete, die von Feuerwehren übernommen wer­den, wie z. D. Beseitigung von Verkehrshinder-

Jean Weisel, (Heben, Sonnenstrabe 6, Telephon Nr. M

NtiUrttchei

Für die Gefundheit

.Ghaoafia' Wohlbehagen.

Warum mit gpilien Schuhen 'sch plagen r

,ooor kostenfrei

-Chasalla* - Fußgelenkstützen jederzeit nach vor­heriger genauer Fußmess'ung. Alleinverkauf:

Schuhhaus Herbert

Gießen, Marktplatz 2 _________________________________________ 4576A

Blutwurst, geräuchert......Pfund 0.85

Leberwurst, la.............Pfund 0.85

Mettwurst, weiche..........Stück 0.50

Plockwurst, schnittfest.....Pfund 2.00

Salami, fein...............Pfund 2.20

Zervelatwurst, Holsteiner .. Pfund 2.20

gekochter Schinken »/. Pfd. 0.60

Feinster Fleischsalat.. Pfund 0.35

Wurste und Fleisdiwaren

Filialen in allen Stadtteilen

__. 4582C

Drucksachen aller Art XÄÄTÄ

»ie vrübl'fche Univerkitätr-Vruckerci. ». Lange. Gießen. Lchvlftr. 7

Gasherde

nur bewährte Marlen. Sparsam­ster Gasverbrauch. Zufolge bester Er­fahrungen bei vor­genommen. Probe­kochen ist von uns noch bas Fabrikat:

Senking-Werk A.'O. ausgenommen worden

Friedrich Heyd & Sohn

Damenhüte nur neueste flotte Fqrmen, Farben auch extra gr.Nummern, zu niedrigsten Preisen Rraun $8iterswe9 Nr. 501. UsB B Eingang Wolkengasse

MM Kein Laden, daher billig! IUM Noch einen Restposten

Dahlien-Knollen und Gladiolen

in den schönsten Sorten solange Vorrat reicht, billigst abzugeben

Samis Oeivitb Bahn

Bahnhofstraße, Ecke Wolkengafse

Telephon 1403. 4554A

(unkuooiert e.

genlhrt wird. lat et da «Liefet Ibn Pflicht.

orwiüna Verteil Ihre. Nerreaayetema ra «ernOteo * Ea ribt degegeo oidiu Bewre# ab dea »on der Wiueciadiafi an- erUnote DOPPELHERZ. da. wohl echmediende. bekömmliche Ncrren-KrAf uruAftoittel. bewlhn bei NeuraMheow Mattigkeit. Blutarmut. HanUopfan. Ap- Cüdoeigkeit und SchwAcheiuatlodcn aller t In (aat allen Apotheken und Droeo- nee lat Doppeltem ertxAlUidx Prob» (U«i. M X2d Niederlage Eans Hindenburg Med.-Drog. H. Elges, Seltersweg 68a. Dreg. E. Karn, Schulstr. Löwen-Drogerie W. Kli­dinger Nacht., Seltersweg. Drogerie Kehr. Bleuel, Walltorstr. 29. Drogerie H. Noll, Lud- wigsplats und Neustadt. Kaiser-Drogerie Ernst Noll, Llndenplatz 5. Krens-Drogerie A. Noll, Bahnhofstr. 51. Drogerie C. Seibel, Frankfurter Str. Drogerie 0. Winterhof!, Krensplats 9-10. Viktoria-Drogerie Gießen- Lollar, Apoth. E. Gnth. 4256

----- una aur aas gar nicnr orr genug hingewiesen werden kann!

ren

M

Machen Sie bei Ihren Textilein­käufen die Vorlegung damit aus­gezeichneter Ware zur Bedingung, dann haben Sie dauernde Freude an den erworbenen Stücken,