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nach Einlegung der Berufung nicht mehr das Recht habe^ Beweise zu erheben, in jedem Falle dürfe das Finanzgericht nicht ohne weiteres seiner Entscheidung die Beweiserhebung des Finanz­amtes zugrunde legen.

** Der Kranken st and im Monat No« v e m b e r. Am 1. Dezember waren im chauptver- band deutscher Krankenkassen bei einer Mitglieder­zahl von 5 770 978 (3062 006 männlich, 2 708 972 weiblich) 3,97 o. H. erwerbsunfähig Kranke vor- Händen (4,11 v. H. männlich, 3,81 v.H. weiblich). Gegen den Stand am 1. November ist eine Steige, rurxg der Krankenziffer von 0,12 v. H. zu ver­zeichnen. Die Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen (Stadt) zählte am Stichtage 10 102 Mitglieder (5353 männlich, 4749 weibslch), davon waren arbeite- unfähig erkrankt 3,75 u. H. (3,47 v. H. männlich, 4,06 v. H. weiblich), gegen den Vormonat weniger 0,06 v.H. Die Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen (Land) weist ein ungünstigeres Bild aus: 7481 Mit­glieder (4970 männlich, 2511 weiblich), krank 3,89 v.H. (3,32 v.H. männlich, 5,02 v.H. weiblich), also ein Mehr von 0,72 v. H.

Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Sn der jüngsten Hitzung der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Naturwissenschaftliche Abteilung, svrach zur 100. Wiederkehr des Todestages von 3. B. Lamarck (18. Dezember 1829) Prof. Dr. Mar Dingler überLamarck und den La­marckismus". Der Bortragende gab als Einlei­tung einen kurzen Lieberblick über das Leben des am 1. August 1744 zu Bazentin in der Pikardie geborenen französischen Naturphilosophen, der als erster eine Abstammungslehre verkündete. Diese Lehre, niedergelegt in der 1809 erschienenen Zoologischen Philosophie", war der wissenschaft­lichen Welt so gut wie unbekannt geblieben, bis 50 Jahre später, 1859. das aufsehenerregende Buch Darwins,Die Entstehung der Arten durch die natürliche Zuchtwahl", die Aufmerksamkeit auch auf den Borgänger Darwins lenkte. An eine Kritik der mechanistischen Zuchtwahllehre Dar­wins schloß sich die Darlegung der Lamarckschen Theorie, welche die Llmbildung der Lebewesen auf die Wirkung des Gebrauchs und Nicht­gebrauchs der Organe zurückführt. Unter den Gelehrten, welche in der Zeit nach Darwin das Gedankengebäude Lcunarcks ausbauten, wurde vor allem der Münchener Zoologe und Philosoph A Pauly eingehender gewürdigt. Er sieht in konsequenter Berfolgung der Lamarckschen Ideen in den Lebensäuherungen der organischen Sub­stanz einurteilendes Prinzip", welches es dem Organismus ermöglicht, Bedürfnisse mit Hilfe von zufällig dargebotenen Mitteln im Sinne der eigenen Erhaltung zu befriedigen. Die moderne Entwicklungsmechanik bietet dafür wertvolles Be­weismaterial. Zum Schluß ging der Bortragende auf die Frage nach derVererbung erworbener Eigenschaften" ein, die ihm als Voraussetzung jeder Deszendenztheorie eine Denknotwendigkeit zu sein scheint.

Die Deutschnationale Frauen­gruppe hielt dieser Tage eine gutbesuchte Der- samm.ung ab, die als Ehrung und Abschiedsfeier für die aus dem Stadtrat ausscheidende Frau Professor Kramer gedacht war. Die Vorsitzende sprach wie uns berichtet wird in tief­empfundenen Worten Frau Kramer den Dank der deutschnationalen Frauen aus für ihre zehn­jährige, erfo"greiche Tätigkeit im Stadtparlament. Frau Kramer habe stets im Sinne der Deutsch- nationalen Partei ihres Amtes gewaltet, vor allen Dingen aber in hervorragender Weise die Interessen der Frauen mit Energie und Tatkraft vertreten. In den schweren Nachkriegs- und Inflationsjahren sei sie ganz besonders für die Linderung der sozialen Not eingetreten und habe in der Stille viel Gutes und Segensreiches ge­wirkt. Gerade durch ihre Tätigkeit in dem Frauen­verein vom Noten Kreuz und im Alice-Schul- verein sei sie dauernd in reger Fühlung mit der weiblichen Jugend geblieben, sie kannte wie keine die Nöte und Sorgen, die Hoffnungen und Er­wartungen unserer Heranwachsenden Mädchen, stets bereit zu helfen mit Nat und Tat. Die Vor­sitzende, Frau Klewitz, sprach zum Schluß den Wunsch aus, daß es ihr als Nachfolgerin von Frau Kramer im Etadtrat vergönnt sein möge, so wie diese das Vertrauen der Wählerschaft zu rechtfertigen und ein Beispiel zu geben in Pflicht­treue und Hingabe an die gestellten Aufgaben zum Wohle der Allgemeinheit. Nach äleber- reichung einiger Blumen bat die Vorsitzende die Frau Kramer, zum äußeren Zeichen dafür, daß sie auch weiterhin mit den deutschnationalen Frauen eng verbunden bleibe, den Ehrenvorsitz der Gruppe anzunehmen. Frau Kramer dankte in bewegten Worten, hob hervor, daß sie stets

mit ganzem Herzen Bel ihrer Arbeit gewesen sei und nahm den Ehrenvorsitz an. Dach dieser Feier sprach die Vorsitzende ausführlich über die letzten Vorgänge im Neichsparteivorstand. Anschließend an einen Bericht über den Deichs- Parteitag sprach sie ihre Befriedigung darüber aus, daß eine Klärung der Lage geschaffen sei. Die Partei könne jetzt nur Abgeordnete ge­brauchen, die ohne Schwanken sich unentwegt hinter den Führer Hugenberg stellten, dessen ge­radem Weg und Ziel auch der Landesverband und der Landes-Frauenausschuß Hessens voll und ganz zugestimmt hätten.

Schauspieler-Protest gegen die Mainz- Darmstädter Theaterzusammenlegung.

WSN. Mainz, 22.Dez. Die Ortsgruppe Mainz der Genossenschaft deutscher Dühnenangehöriger veröffentlicht einen Aufruf an die Mainzer Bevölkerung, in dem

es u. a. heißt:Witten in unsere künstlerische Arbeit, die in diesem Jahre einen besonders großen Beifall bei der Mainzer Bevölkerung ge­funden hat, kommt plötzlich die Nachricht, daß man unser Stadttheater, an dem die Mainzer sicherlich nicht weniger hängen als wir Künst.er selbst,'in einer Art einschränken will, die den ganzen Betrieb gefährdet und nur als erster Schritt zur vollkommenen Aufhebung eines selbständigen Theaters in Mainz aufgefaht werden kann. Einwohner von Mainz, helft und heute, für die Stadt, die wir alle lieben, ihr eigenes Theater zu erhalten! Wir behalten uns vor, demnächst mit fachlichen und statistischen Unterlagen die Berechtigung für Mainz nach- zuwcisen, ein eigenes Theater rnitOper, Schauspiel und Operette zu haben."

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Ahr. Samstag nachmittag geschlossen.

Wirtschaft.

Oie Lage des Geldmarktes.

Im vorwöchentlichen Geldmarltbericht war fest- gestellt worden, daß sich am Termingeld­markt im Zusammenhang mit den frühzeitigen Boreindeckungen zum Iahresultimo eine Ver­steifung ergeben hatte. Diese Versteifung hat in der Derichtswoche auch aus den Tagesgeld- markt übergegriffen und zu einer Verteuerung der Sätze geführt. Das gleiche gilt für den Privatdiskontmarkt, an dem erheb­liches Material herauskam, welches in der Haupt­sache wiederum von der öffentlichen Hand stammte. Das Weihnachtsgeschäft hat dagegen bisher nicht einen besonders ins Gewicht fallen­den Geldbedarf hervorgerufen. Da anzunehmen ist, daß die Danken bereits jetzt in ihrer Vor­sorge für die Abwicklung des Iahresultimo sich mit genügend Mitteln eingedeckt haben und da­durch zu einem gewissen Abschluß gekommen sind, so ist damit zu rechnen, daß sich die Versteifung am Tagesgeldmarkt wieder geben wird, sobald Ultimogelder vorübergehend Anlage an diesem Markt suchen. Termingeld ist sehr teuer geworden und hat in der Bericht-Woche die Sätze erreicht, die für Auslandgelder bewilligt werden müssen, so daß Offerten auf Dollar oder Pfund, die im übrigen sehr nachgelassen haben, nicht mehr das Interesse finden, wie in der vor­hergehenden Berichtswoche. Mit dieser Entwick­lung hat sich der Grad der von der internatio­nalen Geldmarkterleicht rung abweichenden Ent­wicklung am deutschen Geldmarlt noch gesteigert, und man kann Wohl sagen, daß dies auf die großen Geldbedürfnifse der öffentlichen Stellen zurückzuführen ist. Sowohl London, als auch Neuyork zeigen nach wie vor eine günstige Ver­fassung der Geldmärkte, die bei der Sonderlage des deutschen Geldmarktes leider nicht auch hier zur Auswirkung kommen kann.

Durch die frühzeitigen und umfangreichen Vor­eindeckungen der Danken wird aber auf jeden Fall eine starke, über das normale Maß hin­ausgehende Versteifung zum Iahresultimo ver­mieden werden können. Die Verhandlungen über den dem Deich zur Behebung feiner Kassen­schwierigkeiten zu gewährenden Kredit mit dem Bankhaus Dillrm Red & Co. haben zu keinem Erfolg geführt, es ist jedoch gelungen, in letzter Stunde eine Verständigung zwischen dem Deichs­bankpräsidenten und der Deichsregierung her- beisufüBren. um den Twtwendigen Kredit des Deiches sicherzustellen. Diese Einigung ist aller­dings nur dadurch erreicht worden, daß durch Steuererhöhungen, die in einen besonderen Fonds gehen sollen, volle Deckung für den Kredit ge­schaffen wird. Dieser Tilgungsfonds wird nach Annahme eines Initiativantrages im Reichstag errichtet werden, und damit ist die Forderung des Reichsbankpräsidentenfeine Anleihe ohne Deckung" erfüllt.

" D ie amtliche Großhandels! ndex- z i f f e r. Die auf den Stichtag des 18. Dezem­ber berechnete Großhandelsindexziffer des Stati­stischen Reichsamtes ist gegenüber der Vorwoche von 134,4 auf 134,1 zurückgegangen. Don den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstosfe um 0,3 v. H. auf 126,1 (Vorwoche 126,5) gesunken. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren hat auf 129,2 (129,3) nachgegeben, während diejenige für industrielle Fertigwaren mit 156,2 leine Veränderung aufweist.

Standard Elektrizitäts-Gesell­schaft A. E. (SED.) Berlin. Eine neue Schwachstromgcscllschast ist am Samstag unter der Firma Standard Eleltri^itäts-Gesellschaft A. G. (SEG.) mit einem Kapital von insgesamt 25 Mill. Mark als deutsche Gesellschaft gegründet Worden. An der Gründung sind beteiligt die International Standard Electric Corporation Neuyork, die AEG. Berlin und die Felten L Guilleaume Carlswerk A. G. Köln. Die SEG. ist eine Holdinggesellschaft. Ihr Arbeitsgebiet ist das gesamte Telephon- und Telegraphen- geschäst. Eie besitzt die Aktienmajorität von Fer­dinand Schuchhardt Berliner Fernsprech- und Telegraphenwerk A. G. Berlin und der Mix & Genest A. G. Berlin. Die Verhandlungen wegen Aufnahme weiterer deutscher ProduktionsstLtten schweben.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M.» 23. Dez. Tendenz: ge- schLftslos. Zu Beginn der neuen Woche ver­kehrte die Börse in stillster Haltung. Die Aufträge beschränkten sich auf ein Minimum. Auch dürfte dies zum Teil die Folge der bevor­stehenden Weihnachtsfeiertage sein. Die Grund­stimmung war aber trotzdem nicht unfreund­lich. So machte vor allem der Rücktritt des Reichsfinanzministers Dr. H i l f e r d i n g den denkbar geringsten Eindruck, da auf der anderen Seite die Erledigung des Finanzprogramw.s be­friedigend wirkte. Auch die zum Schluß fester gewordene Neuyorker Börse vom Samstag wirkte tendenzanregend, ohne daß das Geschäft jedoch eine Belebung auch späterhin erfahren konnte. Lieber den Ausgang des Volksentscheids war man geteilter Meinung. Gegenüber den Schlußkurfen vom Samstag blieben im allgemeinen die Verän­derungen sehr klein. Nur einige Spezialwerte machten eine Ausnahme und lagen etwas starker unter Druck. Die Abschläge waren hier größer, obwohl Angebot nur wenig herauskam, doch ge­nügte dies bei der stark überhandnehmenden Auf­nahmeunluft, um Abschwächungen bei Salzdetfurth und Deutsche Linoleum von 5 bis zu 6 Prozent herbeizuführen. Der bevorstehende Iahresultimo löste ebenfalls eine Zurückhaltung aus. Gut be­hauptet eröffneten am Chemiemqrkt I.-G.-Far­ben und Deutsche Erdöl. Am Electromarkt lagen AEG. knapp behauptet, während Schuckert 1,75 Prozent abgeschwächt waren. Montanwerte von 0,5 bis 1,5 Prozent gedrückt. Gut gehalten waren Gelsenkirchen. Etwas Interesse bestand für Me- tallgesellfchaft und für Zellstoff Aschaffenburger, die bis zu 0,5 Prozent anzogen. Zellstoff Wald- Hof lagen dagegen vernachlässigt. Am Kunstfeide- marft eröffneten Aku 2 Prozent schwächer. Renten still, aber überwiegend gehalten. Nach den ersten Kursen traten infolge der Geschäftslosigkeit Rück­gänge bis zu 1,5 Prozent ein, doch erhöhte sich die Tendenz später wieder, so daß die zwischen­durch eingetretenen Abschwächungen wieder ein­geholt wurden. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6,5 Prozent leicht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1744, gegen Pfund 20,367, London gegen Kabel 4,8825, gegen Paris 123,92, gegen Mailand 93,26, gegen Madrid 35,30, gegen Schweiz 25,0950, gegen Holland 12,1090.

Berliner Börse.

Berlin, 23. Dez. Die heutige Börse hatte unter verschiedenen Schwierigkeiten zu leiden. Rein technisch versagte schon die Lichtanlage,

so daß die ersten Kurse nicht angezeigt werden konnten, zweitens kam das Geschäft, wie immer Montags, nur schwer in Gang, drittens Warfei die Feiertage ihren Schallen voraus, und viertens machte sich Der nahende Ultimo bemerkbar. Hinter diese rein börsentechnischen Momente mußten po­litische und wirtschaftliche Auslassungen, auch wenn sie günstig waren, zurücktreten. Vormittags hatte man mit einer noch freundlicher en Börse gerechnet, da die schwebenden Fragen der letzten Woche (Rücktritt Dr. Hllferdings, Reichskredit, Dolksenifche.d, Zil'gefe ^Vorlage usw.) inzwischen ihre Erledigung gefunden haben. Auch ein preu­ßischer Handelskammerbericht mit einem wenig­stens optimistischen Ausdruck und die gemeldete Verständigung Hapag-Norddeutscher Lloyd hät­ten, ebenso wie der festere Neuyorker Dörsenschluh vom Samstag, einen günstigen Einfluß haben müssen. Die Spekulation bekundete wenig Nei­gung zu Neuengagements, und das. Geschäft hielt sich wieder einmal in engsten Grenzen. Die ersten Notierungen zeigten meist nur unbe­deutende Verändern ngen gegenüber der Samstagschlutzbörse. lieber den Rahmen von 2 v. H. hinaus waren Thörls Oel 4 v. H. fester, Köln-Neuessen, Buderus unb Aku bis 3 v. H. schwächer. Deutsche Anleihen ruhig, Ausländer geschäftslos. Bosnier bis 1 v. H. gebessert. Auch Mexikaner leicht erhöht. Psandbriefmarkt eher schwächer. Der Geldmarkt zeigte eine kleine Er­leichterung für Tagesgeld, bei einem Sah von 7,25 bis 9,25 v. H. Monatsgeld lag mit 9,23 bis 10,5 v. H. und Warenwechsel mit etwa 7,5 v. H. unverändert. Nach den ersten Kursen blieb das Geschäft sehr flau, und die Tendenz neigte eher weiter zur Schwäche. Die zu erwartende Nominierung des Herrn Dr. H e r tz zum Finanz­minister konnte kaum anregen, dagegen verstimm­ten angeblich neu einfehende Exekutionen am Farbenmarkt, die wieder für Rechnung eines süddeutschen Großindustriellen ausgeführt fein sollen.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. 1, 23. Dez. Am Produkten-- markt war zum Wochenbeginn das Geschäft sehr ruhig. Die Stimmung war jedoch fester, da dm höheren Auslandnotierungen eine Anregung boten. Das Geschäft wurde aber trotzdem hier­durch nicht beeinflußt, die Preise erfuhren Gl> Höhungen zumeist bis 0,50 Mk. Nur Weizenmehl lag angeboten und bis 0,50 OKI. schwächer. wurden notiert: Weizen 26,50 bis 26,75; Roggen 19; Sommergerste für Drauzwecke 19,75 bis 20. Hafer 18; Mais (gelb) für Futterzwecke 18: Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 38,75 bis 39,25; Roggenmehl 27,75 bis 28,75; Weizenkleie 9,50 bis 9,60; Roggenkleie 10; Erbsen 31 bis 44; Linsen 55 bis 100; Heu 10,50; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 5,50 bis 5,80; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 5,50 bis 5,80; Tre­ber, getrocknet 14,75 bis 15,25. Tendenz: Sehr ruhig.

Frankfurter Eiermarkt.

Marktlage : Tendenz stetig, Ab'atz weiter schwach. (Auswmdeier unverzollt ab Grenzstation. Inlandeier ab Station.) Preise in Pfennig per Stück: bulgarische 13 bis 13,50. holländische 11,50 bis 18, jugoslawische 14 bis 14,50, polnische 11,75 bis 12. dänische 12 bis 18, belgisch-flandrische 14,50 bis 15, rumänische 12,25 bis 12,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. TL, 23. Dez. Auftrieb: 1079 Stück Rinder; darunter 244 Ochsen, 43 Dullen. 478 Kühe, 240 Färsen, ferner 754 Kälber, 122 Schafe, 1586 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere, 55 bis 58 Mark, ältere 50 bis 54, sonstige vollfleischige, jüngere. 45 bis 49; Bullen: Jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts, 54 bis 58, sonstige vollfleischige, oder ausgemästete 50 bis 53; Kühe: jüngere, voll- fleischige, höchsten Schlachtwerts 45 bis 47., sonstige vollfleifchige, oder ausgemästete 42 bis 44, flei­schige 36 bis 41, gering genährte 28 bis 35; Fär­sen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, aus- gemäftete, höchsten Schlachtwerts 57 bis 60; voll- fleischige 53 bis 56, fleischige 48 bis 52. Käl­ber: beste Mast- und Saugkälber 94 bis 96. mittlere Mast- und Saugkälber 90 bis 93, geringe Kälber 80 bis 89. Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebend­gewicht 32 bis 84, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 83 bis 85, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 83 bis 85 Mark. Markt- verlaul: Rinder schleppend, äleberftand. Kälber und Schafe lebhaft, ausverkauft. Beste Kälber über Notiz.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 v.H., Lombardzinsfuß 8 v.H.

Frankfurt a M

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Gebe. iÄoebez.......in

120

107

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119.5

119,5

Soigl 6 t-nEffna . . . » . . f

222.5

222

SüLd- Luck« ....... 10

160

160

168,25

I -

Devisenmarkt Berlin Frankfurt o. IN.

Banknoten.

Berlin, 21- Dezember

(8elb

SMef .

iHmerifantfthc Noten . . .

4,163

4,183

Belgstche Noten ......

58.23

58.47

Dänische Noten .......

111,70

112.14

Englische Noicu . .......

20-355

20.435

stranzusstche Noten .......

16,42

16.48

Holländtsche Roten .......

167,96

168.64

stkulteniiche Roten........

21.79

21.87

Norwegische Noten.......

111,65

112,09

Deutsch-Oesterreich, t 100 SchMlng

58-62

58.86

oaimänifdie Noten.......

2 485

2.505

Schwedische Noten .......

112-23

112.67

Schwci-cr Ro»n . ......

81.11

81.43

Spanische Noien ........

57.60

57-84

T'chechoilowakstche Noten. .

12,36

12.42

Ungarische Noten .....

72,85

73.15

21 Tejembei

23 Dezember

lümlltch'» Notvrunr,

iLuitstcho Not>erin>

lüeie

«nel

'Mr

e

Amit--Noli

168,16

168.50

168.17

168,51

Buen.-Airet

1,668

1.672

1 687

1.691

^rff.-Äntw

58,375

58.495

58.37

58.49

Clirlstianta

111.83

112,05

111.84

112,06

.Qopcnbngcn

111.93

112,15

111.90

112.12

«Stodbolm

112.46

112.68

112.44

112 66

Hellings orS Italien. .

10,478

10,498

10.476

10,496

21.82

21.86

21.825

21,865

London. . .

20.353

20.393

20,352

20,392

Ncuvork . .

4,1690

4,1770

4,1695

4.1775

Paris. .

16,43

16.47

16.425

16,465

Schweiz ».

81,13

57.64

81.29

81.13

81.29

Sva iien -

57,76

57.63

57,75

Jovan - - -

2.046

2.050

2 048

2 052

-nio de Ion

Wien in D--

0.456

0.458

0,456

0,458

Cefl. abaeft

58.72

58,84

58.72

58,84

Prag .

12.385

12,405

12-38

12.40

Belirad

7,409

7,423

7,407

7,421

*yabaD:fl

73.09

73.33

73.07

73-21

Bui arten

3.019

3.025

3.019

3.025

Lissabon

18.81

18.85

18-81

18,85

Tanjig.

81.41

81,57

81-41

81.57

ffonft nnn.

1.973

1.977

1.978

1-382

Alben - .

5.43

5,44

5,43

5.44

Kanada

4.136

4.161

4,131

4.133

llru not}

3,836

3,844

3,876

3,884

Lntrs -

20.875

20-flU

20 «77

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