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1 Sellnrod, 22. Mai. Bei herrlichem Frühlingewetter feierte unsere Gemeinde am Pfingstmontag ein Volksmissionsfest, das aus der Gemeinde und den umliegenden Dörfern sehr gut besucht war. Rach Eröffnung durch den unser Kirchspiel zur Zeit verwaltenden Pfarrer Kö - n i g, Groß-Eichen, ergriff Missionar Walther auS Beuern das Wort. Er gab u. a. sehr interessante Berichte aus seiner früheren Tätigkeit als Missionar in Kamerun. Zum Schluß sprach noch Pfarrer König einiges über die Protestatio n )u Speyer, deren 400jähriges Jubiläum an den Pfingsttagen begangen wurde. Der Po- saunenchor der Gemeinschaft hatte in dankenswerter Weise die Begleitung der Gesänge übernommen.
Kreis Alsfeld.
—er. Homberg a. d. Ohm, 22. Mai. Die Hornberger Fünfundfünfziger, der Jahrgang, der vor 41 Jahren hier konfirmiert wurde, trafen sich hier während der Pfingstleiertage. Von nah und fern hatten sie sich dazu eingefunden. Die Begrüßungsfeier fand am ersten Feiertagabend im „Frankfurter Hof" statt. Ein gemeinsamer Kirchgang am zweiten Feiertagmorgen folgte. Der Geistliche nahm in seiner Predigt Bezug auf die Anwesenheit der Gäste und wünschte ihnen für ihr ferneres Leben Gottes reichsten Segen. Rach dem Besuch des Gottesdienstes nahm man einen Rundgang durch den Geburtsort vor und begab sich anschließend zum Mittagessen im .Frankfurter Hof" Der Rachmittag vereinigte die alten Kameraden zu einem Spaziergang in die Hardtschlucht, abends fand dann das letzte Beisammensein statt. — Gestern fand die 71. Generalversammlung der Spar- und Dar - lehnskasse G. m. b. H. unter großer Beteiligung statt. Der Reingewinn von über 1600 Mk. soll in der Weise Verwendung finden, daß 300 Mark zu Betriebsrücklagen verwandt, 50 Mk. der Höheren Bürgerschule überwiesen werden und der verbleibende Rest dem Reservefonds zufließt. Es wurden 3 Mk. Tagegelder und 9 Prozent vom Geschäftsanteil bar ausbezahlt.
Kunst und Wissenschaft.
400-3afjr-5eier
-er Königsberger Staats- und Universitätsbibliothek.
Die Königsberger Staats- und Tlniversi- tätsbibliothek leitete am Mittwochvormittag die Feier ihres 400jährigen Bestehens mit einem akademischen Festakt in der neuen Aula der Albertus-Tlniversität ein, an dem der Lehrkörper der Tlniversität, zahlreiche Ehrengäste und Mitglieder des Vereins Deutscher Bibliothekare teil« nahmen. Der Rektor der Albertina, Professor Dr. Juncker, wies auf die engen Beziehungen zwischen der Staats- und Tlniversitätsbibliothek und der Universität und unterstrich die dauernde Zusammengehörigkeit beider Institute auch für alle Zukunft. Den Festvortrag hielt der Direktor der Staats- und Universitätsbibliothek Dr. D i e s ch. Universitätskurator Dr. Hoffmann überbrachte die Glückwünsche des preußischen Kultusministers Dr. Decker und machte die mit lebhaftem Beifall aufgenommene Mitteilung, daß der Minister der Staatsbibliothek anläßlich ihrer Jubelfeier einen besonderen einmaligen Zuschuß von 10 000 Mark überwiesen habe. Sodann überbrachte Oberbürgermeister Dr. Lohmeher (Königsberg, mit seinen Glückwünschen eine Spende von 15 000 Mark für die Handbibliothek der Universität sowie die Monumentalausgabe
der Werke von Arno Holz für die Staatsbibliothek.
Wirtschaft.
Diskonterhöhung in Amerika?
Rach einer Reuhorker Meldung hat die beratende Körperschaft des Federal Reserve Board beschlossen, diesem die Erhöhung des Diskontsatzes auf 6 Prozent zu emp- fehlen. Dieser Beschluß ist, obgleich der Ausschuß nur eine beratende Funktion hat, von weittragender Bedeutung. Der Ausschuß, der sich mit der Lage des amerikanischen Geld- und Kapitalmarktes beschäftigt hat, ist also zu der Ansicht gekommen, daß trotz der von dem Federal Reserve Board ergriffenen Maßnahmen gegen die Ueberspekulation an der Reuhorker Dorfe und auf Eindämmung der amerikanischen Börse n k r e d i t e die im Interesse der Wirtschaft und der allgemeinen Kreditverhältnisse notwendige Klärung des Geld- und Kapitalmarktes nicht cingctrcten ist. Der einzige Ausweg bleibt die Erhöhung der Diskontrate bzw. die B e r - tcuerung des Geldes. Auf ®'.noi?a, insbesondere auf die Lage der Dank von England und der Reichsbank, würde sich eine amerikanische Diskonterhöhung natürlich stark bemerkbar machen. Eine erneute Diskonterhöhung in Deutschland ist dann durchaus wahrscheinlich.
* Reparationslieferungen de r Knorr A.-G. Die „3oumee Industrielle" > richtet aus Brüssel, daß die deutsche Firma Knorr auf Reparationskonto eine Bestellung in Hohe von 80 Millionen Franken zum Einbau von Westinghouse-Bremsen in Güterwagen erhalten habe. Eine Fabrik in Charleroi habe eine gleiche Bestellung in Höhe von 120 Millionen Franken erhalten. Es handelt sich um die Ausrüstung von 70 000 Güterwagen mit diesen Bremsen. Man nimmt an, daß die Arbeiten in fünf Jahren beendet sein werden.
* Auftrag der niederländischen Eisenbahnen für hie deutsche Wag- gonindustrie. Wie WTB.-Handelsdienst aus Amsterdam berichtet wird, haben die Riederländischen Eisenbahnen kürzlich 2500 Güterwagen, die in der Hauptsache für Kohlentransporte bestimmt sind, neu in Auftrag gegeben. Hiervon wurden 1100 Wagen bei van der Zypen in Köln, 600 Wagen bei der Hannoverschen Waggonfabrik und 800 Wag n bei der Amsterdamer §a r k Werk- spo'r bestellt. Weiterhin wurden in den lch.enTagen noch 100 Güterwagen, die für Gemüsetransporte Verwendung sinken sollen, ebenfalls bei der Hannoverschen Waggonfabrik in Auftrag gegeben.
* Maschinenfabrik Hartmann A.-G., Offenbach a. M. Die Gesellschaft berichtet über volle Beschäftigung im Geschäftsjahre 1928. Der Gesamtumsatz sei weiter gestiegen. Die Rachfrage nach pneumatischen Förderanlagen war im In- und Ausland groß. Wesentlich erhöht wurde der Umsatz in der Abteilung Entstaubungsanlagen. Es wurde einschließl. 26 054 (28124) Mk. Vortrag ein Bruttoüberschuh von 660 295 (524 375) Mk. erzielt. Rach Abzug der Abschreibungen von 68 179 (37 639) Mk. und Unkosten von 518 613 (406 441) Mk. verbleibt ein Reingewinn von 83 502 (80 294) Mk., woraus 6 (5) Prozent Dividende auf 1 Mill. Mk. A.-K. vorgeschlagen werden. 3000 Mk. sollen der Reserve zugewiesen werden, die damit auf 33 000 Mk. steigt. Zum Vortrag verbleiben 19 057 Mark. Bei der derzeitigen Beschäftigung des Unternehmens wird toieber ein befriedigendes Ergebnis erwartet. (G.-V. 25. Mai.)
• A. - G. für Zellstoff - und Papier- fabrifation, Aschaffenburg. Die Gesellschaft war im Jahre 1928 voll beschäftigt, aber durch weiter gesteigerte Lasten und Verteuerungen seien die durch die Rationalisierungsmaßnahmen der Vorjahre erzielten Vorteile ziemlich ausgeglichen worden. Außerdem mußte Vorsorge für den weiteren Ausbau und die technische Vervollkommnung der Anlagen getroffen werden. Um bei den großen nordischen Holzbezügen den Frachtenmarkt besser ausnützen zu können, wurde in Rotterdam eine Transportgesellschaft, die R. V. Transport - Maatschappij Aschaffenburg, gegründet. Die Inangriffnahme der Zusammenlegung der bisher getrennten Zell- stoffabriken in Aschaffenburg, der Ausbau der Sulphit-Spritfabrik in Walsum und andere Umbauten hätten erhebliche finanzielle Aufwendungen zur Folge gehabt. Detriebsgewinne und sonstige Einnahmen erbrachten einschl. 0,284 (0,255) Vortrag 7,760 (7,526) Millionen Mark. Andererseits erforderten Unkosten und Steuern 3,717 (3,802), Zinsen und Provisionen 1,049 (0,817) und Abschreibungen 1,250 (1,150) Millionen Mark. Aus dem verbleibenden Reingewinn von
2,028 (2.012) Millionen Mark werden bekanntlich wieder 12 Prozent Dividende auf 14,4 Millionen Mark Aktienkapital vorgeschlagen. 0,301 (0,284) Millionen Mark werden vorgetragen. Nähere Angaben über die geplante Kapitolerhöhung von 14,4 auf 23 Millionen Mark werden in dem Bericht nicht gemacht.
* Ausdehnung des Leonh ar d°Tieh - Konzerns. Rachdem die Uebernahmeverhand- lungen zum Abschluß gekommen find, wird der Hebcrgang des Warenhauses I. Duklstein Rachf. A.-G., Offenbach a. M. an die Leonhard Tietz A.-G., Köln, am 1. Februar 1930 erfolgen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 23. Mai. Tendenz: unsicher, später erholt. Im Dormittagsverkehr war die Tendenz sehr unsicher und schwach. Die Doisse an der gestrigen Reuhorker Börse und vor allem die ungeklärte Lage in Paris, sowie Meldungen, wonach der deutsche Delegierte D r. Bögler R ü ck t r i 11 s a b s i ch t e n äußerte, verstimmte zwar, und es traten erhebliche Rückschläge ein. Ms die Bestätigung dieser Rach richt eintraf, schritt die Spekulation ebenfalls in starkem Maße z u Abgaben, und bei der bestehenden Aufnahmeunlust ergaben sich anfangs Rückgänge b i s z u 4 P r o- zent. Die Geldmarktverhältnisse waren unverändert schwach, doch wurden die unveränderten Diskontsätze des Auslandes mit Befriedigung ausgenommen, und es trat ein Tendenzumschwung ein. Die Kulisse schritt wieder in stärkerem Maße zu Rückkäufen, und die anfänglichen Verluste konnten gegenüber der gestrigen Abendbörse aufgeho11 und teilweise sogar bis zu 2 Prozent überschritten werden. Die Umsahtätigkeit blieb jedoch ziemlich eng begrenzt. Eine gewisse Zurückhaltung war unverkennbar. Rur in einzelnen Werten nahm die Umsahtätigkeit ein etwas größeres AuSmaß an, da hier verschiedene Auslandaufträge den Anreiz boten. Am Kalimarkt konnten Salzdetfurth 9 Prozent, Aschersleben 5,5 Prozent und Westeregeln 5 Prozent gewinnen. Don Elektrowerten zogen AEG. 2,5 Prozent, Siemens 1,5 Prozent und Schuckert 1 Prozent an. Am Farbenmarkt lagen 2.-G.-Far- ben weiter unter Druck und eröffneten 1 Prozent niedriger, Holzverkohlung 1 Prozent niedriger. Etwas gefragt waren noch am Montanmarkt Harpener mit plus 3,5 Prozent und Zellstoff- to e r t e Aschaffenburg mit plus 2 Prozent. Banken zeitweise bis 2,5 Prozent niedriger. Glanzstoff minus 2,5 Prozent. Im übrigen waren nennenswerte Umsätze nicht zu verzeichnen, und die Kursgestaltung war eher uneinheitlich. Schutzgebiete leicht erholt. Die übrigen Renten lagen still. 3m Verlaufe blieb man zuversichtlich und ziemlich freundlich. Das Geschäft schrumpfte aber wieder ein, doch konnten sich die Gewinne zeitweise erhalten. Für AEG. und Kaliwerke hielt sich das 3nteresse, da von feiten Amerikas und Frankreichs größere Posten aus den Märkten genommen wurden. Rur Siemens und Schuckert waren auf Realisationen leicht gedrückt. Anfangs regte der Geschäftsbericht des Farbenkon^erns etwas an, doch hielt die hiervon ausgehende günstige Wirkung nicht lange stand, und man hörte einen leicht nachgebenden Kurs gegen Anfang. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt war die Mart leicht abgeschwächt. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2003; gegen Pfund 20,371; London gegen Kabel 4,8490, Paris 124,13, Mailand 92,65, Madrid 34,05 und Holland 12,0665.
Berliner Börse.
Berlin, 23. Mai. Der heutige Dormittagsverkehr war außerordentlich schwach: Die Spekulation schritt in den Hauptwerken zu großen Abgaben, so daß sich Verluste bis zu 7 Proz. gegen Mittagsschluß ergaben. Zu den ersten Kursen war aber die Tendenz nicht so schwach wie vormittags, da in Kaliwerten und 2t @ ®. Kaufordcrs Vorlagen, die auch die Spekulation an den anderen Märkten zu Deckungen bewogen. Günstige Rachrichten lagen heute aus Paris und Reuyork nicht vor. Die auf Diskontbefürchtungen flaue gestrige Reuhorker Börse verstimmte zwar, auch heute lagen Rachrichten vor, nach denen mit der Möglichkeit einer Diskonterhöhung zu rechnen ist. Rach der lieber« reichung des Glaubigermemorandums scheint die Situation in Paris nicht mehr so günstig zu sein. Der Rücktritt des deutschen Delegierten Dr. Bögler wurde mit großer Besorgnis aufgenommen. Man beruhigte sich jedoch, als.man hörte, daß Dr. Schacht mit Geheimrat K a st l weiter verhandeln wird. Heute vormittag lag die Mark international schwach, erholte sich aber zu Beginn der Börse wieder. Die Mitteilung, daß der Londoner Diskont unverändert belassen
wurde, tief zu Beginn der Börse eine gewisse Beruhigung hervor. Die ersten Kurse waren mehrere Prozent gegen Vormittag gebessert, lagen aber überwiegend 1 bis 2 Proz., vereinzelt bis 4 Proz. unter gestern Schluß. Der Geschäftsbericht der 3.-G.-F arbenindustrie regte den Far- benmarkt etwas an, ohne den Kurs aber stützen zu können. Kaliwerte waren von guter Seite start gefragt. Salzdetfurth gewannen 6' 8 Prozent. Deutsche Anleihen waren etwas gedrückt. Ausländer uneinheitlich. Tagesgeld war etwas leichter, der Satz blieb aber unverändert. Monatsgeld 9'/2 bis 10'/8 Prozent. Rach den ersten Kursen wurde es von AEG. und Kaliwerten ausgehend allgemein lebhafter und 1 bis 2 Proz. fester. Später war es wieder uneinheitlich and zum Teil etwas schwächer.
Frankfurter Schlachtviehrnarkt.
Frankfurt a. M., 2 Mai. Auftrieb 10 Rinder, 629 Kälber, 35 Schafe, 544 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saug- kälber 83 bis 87 Mark; mittlere Mast- und Saugkälber 76 bis 82; geringe Kälber 70 bis 75. — Schweine: vollfleifchige Schweine van etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 70 bis 74; von etwa 200 bis 240 Pfund 70 bis 74; von etwa 160 bis 2Ö0 Pfund 72 bis 75; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 68 bis 72 Mark. Marktverlauf: Schweine ruhig, ausverkauft. Kälber lebhaft, geräumt.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a>M., 23. Mai. Auch heute verkehrte der Frankfurter Produktenmarkt in ruhiger Haltung. Die höheren Auslandnotierungen blieben ohne Eindruck, doch war die Grundstimmung etwas freundlicher. Eine regere Geschäftstätigkeit konnte sich aber nicht durchsetzen, da die Händler nach wie vor äußerst zurückhaltend blieben. Die Preise erfuhren gegenüber den gestrigen keine Veränderung. Es wurden notiert: Weizen 24 Mark; Roggen 22,75; Sommergerste für Brauzwecke 23,50 bis 23,25; Hafer, inländischer, 23 bis 23,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 21; Weizenmehl, süddeutsches (Spezial 0) 32 bis 32,25; Roggenmehl 28,75 bis 29,75; Weizenkleie 12 bis 12,15; Roggenkleie 12,75. Tendenz: ruhig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 22. Mai. Die Erholung an den überseeischen Terminmärkten hat nicht lange angehalten, und da auch Liverpool auf die erneuten Preisrückgänge in Rord- und Südamerika scharf reagierte, war die Tendenz an der hiesigen Produktenbörse als recht schwach zu bezeichnen. Auf Basis der ziemlich beträchtlich ermäßigten Cifofferten für Auslandweizen kam es dann vereinzelt zu Abschlüssen. Dom 3nlande wird Weizen und Roggen speziell für Rechnung der zweiten Hand zur Kahnverladung stärker angeboten, während sich Waggonmaterial weiter ziemlich spärlich macht. Das Preisniveau erfuhr für beide Drotgetreidearten, ebenso wie am Liese- rungsmarkt, eine Senkung um bis zu 2 Mark. Abschlüsse kamen jedoch nur wenig zustande, da Forderungen und Gebote zumeist schwer in Tlebereinstimmung zu bringen sind. Mehl ist in den Mühlenofferten um etwa 25 Pfennig ermäßigt. Für Weizenmehl besteht auf dem niedrigeren Preisniveau etwas bessere Rachfrage zur prompten Lieferung. Roggenmehl liegt weiter still. Hafer wird weiter reichlich angeboten. Gebote sind schwer zu erhalten. Gerste sehr ruhig. Es wurden notiert (1000 Kilo): Weizen, märt., 217 bis 218, Mai 228 bis 227,75 Brief, Juli 232,25 bis 231,75 Brief, Sept. 237,75 bis 237,50 (matt); Roggen, märkischer, 193 bis 196, Mai 204 Brief, Juli 209,75 bis 209,50, Sept. 213,50 bis 213 (flau); Braugerste 215 bis 228; Futtergerste 185 bis 194 (flau); Hafer, märkischer, 190 bis 197, Juli 199,50 bis 198 (flau), Sept. 202,50 bis 201,50 Brief; (100 Kilo): Weizenmehl 24 bis 28,25 (matt); Roggenmehl 25,75 bis 27,50 (matt); Weizenkleie 13 bis 13,25 (ruhig).
Letzte Nachrichten.
Unterschlagung bei der Frankfurter Städtischen Sparkasse.
Frankfurt tu 2H., 23. Mai. (MTV. Draht- bericht.) Bei einer Revision in der Frankfurter Städtischen Sparkasse ist festgestellt worden, daß der Stadtamlmann Klose einen Betrag von 30000 Marl unterschlagen hat, und zwar durch Urkundenfälschung und Ber- t rauensmißbrauch. Der Vorstand der Städt. Sparkasse hat beschlossen, die Verfolgung der Angelegenheit der Staatsanwaltschaft zu übergeben und den Verlust aus dem Reservefonds der Kasse zu decken.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
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Darm», u. Ratlonalban! . . 12
184
257
184,25
254,5
184,5
259,75
184,25
255
376
385
377,5
384
242
Banknoten
Deutsche Bank ■ • • •
rislonto-Nelestschas! Ant.. . 10
160.5
152
157,5
160
161
152,25
158
160
151
155,75
I. ®. Färben-Industrie ... 12 Dynamit Nobel ....... b Ccheideanstalt. ....... 9
243,5
242,65
244
Berlin, 22- Mai
Geld
Brief
156
—
—
—
—
Amerikanische Noten.....
4,182
4,202
vritteideutsche Crediidatü ... 9
KeichobaiU .<»••••• 12
_
—
Goldschmidt . ....... 5
Rütger-merke . ....... 6
81
87
——
80,75
87
81,5
86
Belgische Noten........
Dänische Noten........
38,19
111,56
58,43
112,00
—
—
303,25
303,75
Metallgesellschast. . . • • . 11
127
—
127,65
—
Englische Noten .......
20,34
20,42
Lombardzinsfuß 8,5 Prozent.
Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a M.
Telegraphische Auszahlung.
Berlin 22- Mai
Geld
Brief
Französische Noten....
16.40
16,46
Holländische Noten......
168,41
169,09
ittalienische 9iotcn......
21,99
22,07
Norwegische Noten......
111,53
111,97
Deutsch Oesterr,5100 Kronen
58.84
59.08
Rumänische Noten......
2,545
2,565
Schwedische Noten......
111,87
112,31
Schwerter Noten.......
80,82
81.14
Svantsche Noten.......
59.60
59,84
Tschechoslowakische Noten . .
12,45
12,51
Ungarische Noten
72,90
73.20
22- Mai
23. Mai
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Vne>
Geld
Bries
Ämtt.-Ron-
168,90
169.24
168,63
168,97
Bu.n-AircS
1,750
1,762
1,759
1,763
Brsi.-Ankw.
58,23
58.35
58,265
58,385
C Kristiania.
111,74
111,96
111,78
112,00
Äopenbagen
111,73
111,95
111,80
112,02
CtockKolm .
112,08
112,30
112,13
112,35
Helsingfors.
10,543
10,563
10,547
10,567
Italien. . .
21,95
21,99
21.96
22,00
London. . .
20,34
20,36
20,348
20,388
Neuvort . .
4,1945
4,2025
4,1970
4,2050
Paris....
16,385
16,425
16,39
16,43
Schwei, . .
80,735
80,695
80,75
60,91
Spanien.
59,58
59,70
59,66
59,78
Japan . . .
1,873 0,497
1,877
1,868
1,872
Rio de Jan. Dien in D -
0,499
0,4985
0,5005
Ceft- abgest
58,915
59,035
58,95
59,07
Prag . . - - Bclirad . .
12,422
12,442
12,43
12,45
7,375
7,389
7,377
7,391
Budapest. .
73,19
73,43
73,11
73,25
Bulgarien.
3,032
3,038
3,027
3,033
Lissabon . .
18,78
18,82
18,77
18,81
Danzig. . .
81,30
81.46
61,31
81,47
Konstantin.
2,043
2,047
2,053
2,057
Athen. .
5,455
5,465
5,45
5.46
Canada .
4,171
4,179
4,170
4,178
Uru uay •
4,116
4.124
4,126
4.134
Cairo . .
20,87
20,91
20,875
20,915


