Ausgabe 
22.7.1929
 
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Oer Ausbau

-er Angestelltenversicherung.

Berlin. 20. Suli. (WTB.) Das Reichs- arbeitsministerium hat den Entwurf des Ge­setzes zum Ausbau der Angestellten- versicherung dem Reichsrat zugeleitet. Sn der Hauptsache ist der Ausbau der Selbst­verwaltung und der Versicherungs­leistungen beabsichtigt. Snsbesvndere sieht der Entwurf vor, daß die Arbeitgeber und die versicherten Angestellten ihre Vertreter im Verwaltungsrat der Reichsversicherungsanstalt für Angestellte unmittelbar wählen. Fer­ner wird die Zahl der ehrenamtlichen Mitglieder des Direktoriums von je drei Vertretern der Arbeitgeber und versicherten Angestellten auf je vier erhöht. Die planmäßigen Beamten des höheren Dienstes soll nunmehr der Verwaltungs­rat ernennen. Bei dem Ausbau der Leistun­gen handelt es sich vor allem um die Er­weiterung der Hinterbliebenenver­sorgung. Diese soll nach dem Tod des Ver­sicherten auch gewährt werden seiner schuldlos geschiedenen Ehefrau, wenn sie sich nicht wieder verheiratet hat und bedürftig ist, ferner feinen bedürftigen Eltern oder Großeltern, wenn sie der Versicherte vorher überwiegend aus seinem Arbeitsverdienst unterhalten hat und kein An­spruch auf Witwen- oder Witwerrente besteht. Die Steigerungsbeträge für die seit dem 1. Sanuar 1924 entrichteten Versicherungsbei­träge sollen nicht, wie bisher, nach dem Hundert­satz (nämlich 15 v. H.) des Beitrages, sondern nach festen Sähen bemessen werden, die in ihrem Ergebnis grundsätzlich dem bisherigen Hundert­satz entsprechen.

Kundgebung für Freilaffung derFemetäter".

Berlin, 20. Suli. (WB.) Sm Zirkus Dusch fand heute abend eine von der Nationalen Aothilfe veranstaltete Kundgebung für die sogenanntenFemetäter" statt. Rittmeister a. D. v. Oppen-Tornow schil­derte in einer längeren Ansprache die Verhält­nisse, die die Femetaten, Femeprozesse und Feme­urteile veranlaßt hätten, und erklärte, eine Feme im eigentlichen Sinne habe es nie gegeben. Die Femehehe fei lediglich inszeniert worden, um den Barmat-Skandal zu vertuschen. Zum Schluß for­derte er eine Amnestie für die Feme- tätct, die lediglich die Not der Zeit her­vorgebracht habe. Es wurden zwei von einer großen Anzahl nationaler Verbände und Organisationen unterstützte Entschließungen angenommen. Sn der einen Entschließung wird an den Herrn Reichspräsidenten die Bitte gerichtet, das ganze Ansehen seiner Person und den ganzen Einfluß seiner Stellung bei den in Betracht kommenden Snstanzen dahin geltend zu machen, daß den sogenannten Femetätern alsbald die Freiheit wieder gegeben werde. Sn der zweiten Entschließung wird an die Reichsregierung, die preußische Staatsregierung und die Parlamente des Reiches und der Länder das dringende Er­suchen gerichtet, daß die noch im Gefängnis sitzen­den sogenannten Femetäter alsbald in Freiheit gesetzt Weeden und daß durch eine umfassende Schluhamnestie der Durchführung weiterer Femeprozesse Einhalt geboten und damit unter die Ereignisse der verworrenen Zeit von 1921 bis 1923 ein Strich gezogen wird.

Aus aller Welt.

Unfall desPersorrenzugesBerlinMünchen

Erfurt, 22. Suli. (WTD. Funkspruch.) Die Reichsbahndirektion Erfurt teilt mit: Gestern abend um 9,55 Ufjr ist auf dem Hauptbahnhof Gera der von Berlin kommende und nach München fahrende Personenzug 848 auf eine im Einfahrtgleis haltende Lokomotive aufgefahren. Ein Personenwagen ist mit einer Achse entgleist. 20 Reisende wurden leicht verletzt, sie haben nach Behandlung durch den Reichsbahnarzt die Reise fortgesetzt. Der Personenzug 848 erlitt durch den Unfall eine Verspätung von 60 Minuten. Der Betrieb ist nicht gestört worden. Die Schuld trifft den Fahr­dienstleiter, der das Freisein der Einfahrtstrecke nicht geprüft hatte. Er ist aus dem Dienst zurück­gezogen worden.

Ein Auto gegen einen Personenzug.

M ö rs, 21. Juli. (WTB.) Heute abend gegen 7 Uhr raste, als über Mors ein schweres G e - witter niederging, an dem Bahnübergang Rhein­berger Straße ein mit neun Personen besetzter Lie­ferwagen aus Krefeld gegen einen Kleinbahnzug. Der Lieferwagen wurde vollständig zertrümmert.

gut unterrichteten Kreisen, daß die Belgier ihrerseits noch mit allen Mitteln versuchen, eine Einigung auf O st e n d e zu erzielen. Man weist aber mit Recht darauf hin, daß gerade Ostende während der Badesaison schon aus technischen Gründen sehr wenig geeignet ist, und eine Fülle von Schwierigkeiten mit sich bringen würde. Der Haag hat dagegen den Vorteil für sich, nicht in dem Amfange wie das Seebad Ostende zur Zeit überfüllt zu sein, und zudem als altbewähr­ter Tagungsort großer Konferenzen auch die räumlichen und technischen Voraussetzungen, mit sich zu bringen. Die Frage, wie durch die Ar­beit der Oraanisativnskomitees die politische Kon­ferenz vorbereitet werden kann, so daß ihre Arbert wirkungsvoll wird, ist dagegen noch ganz ungeklärt.

Keine Bedenken Hollands.

Haag, 20. Suli. (WTB.) Sm Hinblick auf ausländische Blättermeldungen, wonach die Mög­lichkeit stark angewachsen sei, daß die diplo­matische Reparationskonferenz an­statt in London im Haag abgehalten werden soll, erfährt der Vertreter des WTB. von hie­siger, gut unterrichteter Seite, daß die nieder­ländische Regierung von den in Betracht kommenden anderen Regierungen bisher noch keine Mitteilung oder Anfrage erhalten hat, die sich auf die Abhaltung der Kon­ferenz im Haag oder einer anderen Stadt der Niederlande bezieht. Sollte jedoch der nieder­ländischen Regierung in den nächsten Tagen ein derartiger Vorschlag unterbreitet werden, stehe zu erwarten, dah die niederländische Re­gierung keine Bedenken gegen die Ab­haltung der Reparationskonferenz in Holland geltend machen werde.

Ruhe in der Mandschurei

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die chinesische Regierung wird in Washington als chend belrachlet. Die (Frage und die Art und

damit zu schaffen sucht, ernst und weitrei- internationale Seite der Weise, in der davon die

Washingtoner Korrespondent desDaily Tele­graph" meldet: Der chinesische Gesandte habe dem Staatssekretär S t i m s o n gegenüber den Standpunkt vertreten, daß die Entlassung der russischen Beamten der O st bahn voll­kommen legal gewesen sei. Die Bedeutung die­ser Auffassung und der Präzedenzfall, den

haben. Das Temperaturmaximum im Schatten betrug 34,6 Grab Eelsius.

Wegen des großen Andranges waren in den Freibädern am Wannsee und am Müggelsee be­sondere Vorsichtsmaßregeln getroffen worden. Während sich in diesen beiden Bädern bis zum Abend keine tödlicher» älnglücksfälle ereigneten, sind an anderen Stellen, zum Teil in sogenannten wilden Freibädern, an Stellen, an denen das Baden verboten ist, zwölf Personen ertrunken.

Schritt in Moskau wurde Frankreichs lang in Anspruch genommen.

Chinas Auffassung in der Ostbahnfrage.

London, 22. Juli. (WTB. Funkspruch.)

Oer Gtinnes-prozeß.

Das Plädoyer des Verteidigers Stinnes

London, 22.Juli. (WTB. Funkspruch.)Ti­mes" meldet aus Mnkden: Tschangshü- Hang ist Sonntag hierher zurückgekehrl. von den Unruhen und den Kriegsgerüchten in Schanghai und der Welt ist hier im allgemeinen nichts zu bemerken. Ls herrscht hier völlige Ruhe. Richt ein einziger Sodat ist mobilisiert wor- den. Ueber die Lage an der Grenze sind sehr über­triebene Nachrichten veröffentlicht worden.

Paris, 22. Juli. (WTB. Funkspruch.) Der Kor­respondent desPetit p a r i J i e n meldet aus Schanghai, die Nachrichten von einem Kampfe an der sibirischen Grenze entsprechen nicht den Tatsachen. In der Gegend von Sui Fengho sei es zwar zu Schießereien gekom­men, die jedoch unbedeutend gewesen seien, da die Truppen weit voneinander in Stellung lagen. Auch in der wandschullgegend kehrt die Ruhe wieder ein. Die Sowjets hätten zwar Aufklä­rungsflugzeuge entsandt, zeigten sich jedoch nicht angriffslustlg. Auch unternahmen Sowjel- flugzeuge Erkundungsfluge, die ergebnislos blieben. Die Chinesen nahmen die Flugzeuge unter Feuer. Der Sowjetgeneralkonsul in Eharbin und seine Mitarbeiter, die vor 10 Tagen verhaftet wurden, seien gestern wieder freigelassen wor­den. Sie haben die Erlaubnis erhalten, nach D a i - ren zu reifen, von wo aus sie sich nach w 1 a b 1 - wostok begeben würden. 80 0 Russen, die bei der Ostbahn und ihren Zweigniederlassungen ange­stellt waren, hätten ihren Dien st gekündigt und bereiteten sich ebenfalls auf die Abreise nach Dairen vor. Ebenso 4 0 0 L e h r e r, die in den ver­schiedenen russischen Schulen längs der Oslchlnabahn unterrichtet hatten. Der neue Direktor der Ostchina- bahn habe, um den plötzlich Weggang der russi­schen Beamten zu verhindern, erklärt, er betrachte diese Kündigung als einen Streik und würde dementsprechend vorgehen.

Berlin, 20. Suli. (WB) Sm Si inn es- Prozeß führte Rechtsanwalt Dr. AlSberg in seinem Plädoyer für den Hauptange­klagten Hugo Stinnes unter Bezug­nahme auf die Bekundungen, die v. W a l d o w in der Voruntersuchung gemacht hat. u. a. aus, dah Waldow unter ständiger Llnterstützung des Kriminalkommissars R a s s o w nicht nur zer­mürbt worden sei, sondern daß man in ihm auch geradezu eine Haftpsychose gegen Stinnes erzielt habe. Aus einer eigenen Aus­sage Rassows gehe hervor, daß er schon auf der Reise von Salzburg nach Berlin in Waldow mit allen Mitteln die Vorstellung erweckt habe, dah es für ihn eine Existenzfrage sei, durch Be­lastung von Stinnes sich selbst zu retten. Der Llntersuchungsrichter Töplitz habe sich nicht gescheut, Waldow sogar gegen seinen Vertei­diger aufzuhetzen, den ihm Stinnes auf Wal­tz ows Wunsch gestellt habe.

Immer wieder hätten diejenigen, die amtlich mit Waldow zu tun hatten, auf seine Stim­mung etngewirkt, um ihn zu belastenden

Aussagen gegen StinneS zu bewegen.

Der Untersuchungsrichter Brühl habe keine Bedenken gehabt, im Beisein Waldvws anderen Gegenüber ohne jeden Grund zu unterstellen, dah er sich von Sttnnes habe dingen lassen, um Waldow mit vergifteten Pralinen aus dem Wege zu räumen. Wenn Waldow einen Tag nach der Verhaftung von Stinnes frei- gelassen worden sei, möge Untersuchungsrichter

Der amerikanische Gesandte in China verschiebt seinen Ltrlaub.

Washington, 20. Juli. (WTB.) Wie Associa­ted Preß meldet, hat der amerikanische Gesandt» in China Mac Murray das Staatsdepartement be­nachrichtigt, er habe anaesichts der kritischen Lage im Fernen Osten beschlossen, seine beabsichtigte U r laubsreise nach Amerika nicht zu unter­nehmen.

England schließt sich an.

London, 20. Suli. (WTB.) Die britische Regierung hat die Regierungen der Vereinig­ten Staaten und Frankreichs davon unterrichtet, dah sie sich deren Bemühungen, durch eine freundschaftliche Vorstellung auf bei­den Seiten zur Beseittgung der Spannung zwi­schen China und der Sowjetunion zu gelangen, voll anschliehe. Sn maßgebenden Streifen Londons gibt man sich keinem übertriebenen Pessi­mismus hinsichtlich der Lage hin.

künftigen Ereignisse im Fernen Osten und die In­teressen der ausländischen Regierun­gen und Staatsangehörigen berührt werden könn­ten, ist von solcher Wichtigkeit, daß Staatssekretär S t i rn s o n ihr jetzt seine ganze Zeit widmet.

Kriegserklärung an die ganze Welt."

Notenkrieg.

Schanghai, 21. Suli. (WTB.) Die Regie­rung von Nanking veröffentlicht ein sehr umfangreiches Kommun iqu 6 , in dem die Verantwortung für die Krise in Ostasien der Sowjetunion zugeschoben wird, deren kriegerische Vorbereitungen den Geist des Kriegsächtungspaktes verletzt und China zu Gegenmaßnahmen gezwungen hätten. Durch die Unterbrechung des Betriebs auf der sibirischen Dahn durch die Sowjetunion sei dem internatio­nalen Verkehr ein großer Schaden zugefügt worden.

Sn ähnlichem Sinne ist eine Mitteilung der Presseabteilung des Ministeriums des Aeuhern

Brühl, das als einen Zufall bezeichnen. Er­der Verteidiger müsse sagen, es sei die Be­lohnung gewesen. Schrtttweise habe man ferner versucht, den Zeitpunkt, zu dem Stinnes von dem betrügerischen Charakter des Geschäft- Kennt­nis bekommen habe, vorzudatteren.

Auch das angeblich eigene Geständnis des Angeklagten Stinnes enthalte positiv nichts, was sich für dessen Schuld verwerten liehe.

Sn längeren rechtlichen Ausführungen legte Als­berg noch dar, daß Stinnes niemals den vom Gesetz erforderten Vorsatz gehabt habe, an dem Betrüge tcilzunehmen. Stinnes, so er­kürte der Verteidiger weiter, habe nach Ent­deckung der Tat das getan, was man allein verständigerweise von ihm habe erwarten können. Nachdem alle Stricke gerissen seien, mit denen Stinnes mit einem Betrug der Ausländer ver­knotet werden könnte, werde noch der klägliche Versuch gemacht, ihn an den Nagel der juristi­schen Konstruktton aufzuhängen, die zu allem Ueberfluh auch noch völlig unhaltbar fei. Wer das Recht liebe, müsse sich in tiefster Seele ver­wundet fühlen, wenn er sehe, wie heiligste Schutzrechte des Angellagten in dieser Vorunter­suchung aufs schwerste verletzt worden seien. Aber, so schloß der Verteidiger, auS die­sem Schmerz löse sich die Freude und die glück­hafte Erkenntnis, dah nämlich das Recht doch stärker sei qls die Macht und dah das Unrecht prozessual sowohl wie materiell niemals Recht werden könnte.

gehallen. Sn dieser Verlautbarung heiht es. die Unterbrechung des Verkehrs auf der sibirischen Bahn bedeute tatsächlich eine Kriegserklä­rung an die ganze Welt. Ferner wird in der Mitteilung der Presseabteilung angekündigt, daß das im Sowjetkonsulat in Charbin vorge­fundene kommunistische Prvpagandamaterial ver­öffentlicht werden soll.

Keine Offensive Chinas.

Washington, 20.Juli. (WTB.) Der chine­sische Gesandte W u sprach heute bei S t i m | o n vor und gab eine Erklärung ab, in der er ver­sicherte, daß China nicht die Offensive er­greifen werde.

Abbruch -er Beziehungen Chinas zur Sowjetunion.

Nanking, 20. Suli. (WTD.) Der Staatsrat hat beschlossen, die Deziehungen zur Sow­jetunion abzubrechen und alle chinesi­schen diplomatischen Deamten aus Rußland zu- rückzuberusen. Gleichzeitig werden alle russi­schen diplomatischen Deamten ersucht werden, China zu verlassen.

Kein SHiedsrichteraml Amerikas

Lediglich Bemühungen zur Verhütung eines Krieges.

Washington, 20. Juli. (WB.) Der franzö­sische Botschafter Claudel sprach heute im Staats- bepartement vor und überreichte die Antwortnote B r i a n d s , in der dieser seine völlige Ueber- einstimmung mit der Ansicht Stimsons über die Notwendigkeit, einen Krieg zwischen Rußland und China zu vermeiden, ausdrückt und mitteilt, daß er Moskau alsbald entspre­chend oerftänbigt hätte, bisher aber noch keine Antwort erhalten habe. Auch Nanking habe noch nicht geantwortet. S t i m s o n, ber gestern mit Hoover eine Wochenendfahrt antrat, brach seinen Ausflug ab und kehrte mittags nach Washington zurück, um, falls die Antworten doch heute noch eintreffen und weitere Schritte erforderlich werben, sollten, zur Hand zu fein. Die Uebernahrne eines Schiedsrichteramtes durch die Bereinigten Staaten kommt wie verlautet nicht in Frage. Da mit Rußland keine diplomati­schen Beziehungen bestehen, ist man nach den von Paris vorliegenden und durch Claudel übermittelten Nachrichten zuversichtlich, baß es zu einem Kriege nicht kommen werbe. Stirn- sons Dermittlungsaktion erfolgte, wie heute klar- gestellt würbe, ganz selbständig, und Eng» land und Japan wurden von den Washingtoner Schritten lediglich informiert, ohne daß ihre for­melle Mitarbeit erbeten wurde. Nur zu dem

Sämtliche neun Fahrgäste wurden mit lebensge­fährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Eisenbahnverkehr auf ber Strecke MörsPluyn, sowie ber Straßenbahnverkehr sind völlig stillgelegt.

Zwölf Personen ertrunken.

Berlin, 22. Suli. (Priv.-Tel.) Der gestrige Sonntag war für Derlin ein Ausslugstag aller­erster Ordnung und zugleich der heißeste Tag, den wir bisher in diesem Sahre überhaupt gehabt

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Wettervoraussage.

Don Südwesten her hat sich hoher Cuftbrud vorgeschoben und sich mit dem mitteleuropäi­schen Hoch vereinigt. Snfolgedesfen herrscht in säst ganz Deutschland, mit Ausnahme der Küste, heute morgen wieder heiteres Wetter, das auch vorläufig anhält. Sedoch zeigt sich über Srland eine neue Störung, die dort schon Regen gebracht hat. Sie wird späterhin auch bei unS zu etwas Bewölkung führen und stellenweise Gewitterbil­dung verursachen.

Wettervoraussage für Dienstag. Zunächst meist heiter und heiß, später wieder Gewitterneigung.

Lufttemperaturen am 21.Suli: mittags 30.1 Grad Celsius, abends 23 Grad: am 22. Suli, morgens, 22 Grad. Maximum 32,8 Grad, Mini­mum 16,9 Grad. Sonnenscheindauer: ll1/, Stunden. Erdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe: am 21. Suli, abends, 29,2 Grad, am 22. Suli, morgens, 22,4 Grad Celsius.

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OieSternen* noch heute in Aeuyork.

11 e u 9 o r f, 22. Juli. (MTV. Funkfpruch.) vt« B<emen legte am Sonntag 705 Mellen, bas find 28,2 knoten in der Stunde, zurück. Da Aussicht auf klares IDetter besteht, dürfte die Mntiinft berBremen am Leuchtturm im Ambrofe- kanlck bereits um 330 Uljr amerikanischer Zeit, aa der Surantäneftation um 4 Ahr und am Brook­lyn d o ck heute um 5.30 Uhr erfolgen. Berichte von Bord des Dampfers beschreiben die Fahrt al» beispiellos ruhig. Die Passagiere wollten kaum glauben, daß sie bereits heute nachmittag Neuyosk sehen würden. Der Reforberfolg fei nicht iv geringem Maße der Navigationskunfi des Kapitäns Ziegen dein zuzuschreiden, der ge­schickt die Gegenströmungen des Galfstromes zu ver­meiden verstanden habe, die häufig die Fahrt der Schiffe verzögern.

Die Morgenblätter berichten in großer Auf­machung von der zwischen 5 und 7 Uhr nachmittags erwarteten Landung berBremen und stellten Vergleiche mit früheren Rekordfahr- t e n von idem RaddampferSavannah an, der im Jahre. 1819 26 Tage für die Ueberfahrt brauchte, bis zum Letzten Rekord derM a u r e t a n i a Im Jahre 192L mit 5 Tagen, 3 Stunden, 13 Minuten. Das Postsslugzeug derBremen fliegt erst heute morgen um 6 Uhr nach Neuyark ab.

Unwetter in England.

London, 21. Juli. (WB.) Ein S ü b ft u r nt, der in der gestrigen Nacht über Sübenglanb tobte, hat mehrere Todesfälle und Derletzungen bei zahlreichen Personen im Gefolge gehabt. Eine Flutwelle ergoß sich über die Küste von Par- rnouth bis Vorthing und verursachte eine Panik unter Tausenden von Ausflüglern. Sie wirb an einigen Orten als ein Wasserfall von 30 englisthen Fuß Höhe geschildert. Ein junger Mann, der amf einem Felsen bei Folkestone fischte, wurde von der See weggespült. Er ertranf. Meh­rere Frauen und Kinder sind verwundet worben. Zwei Knaben». die in einem Boot bei Storcham ausgefahren waren, werden vermißt. Aus den ländlichen Bezirken wurden Ueberfchwem- mungen geweidet, die den Verkehr stören. Eine Person wurde durch den Blitz getötet. Eine Flut­welle von 20 englischen Fuß Höhe er­goß sich gestern, abend über Hosting. Eine Frau ist infolge Kenterns eines Bootes ertrunken.

Aufspürmvg von Mädchenhändlern.

Kattvwitz, 21. Suli. (WD.) Sm Mai d. S. gelang es der Kattvwiher Kriminalpolizei, einer gut organisierten Mädchenhändler b a nde auf die Spur zu kommen, welche auch Militär­pflichtigen, zur Flucht nach dem Auslände, insbesondere nach Deutschland, verhalf. Damals gelang es, mehrere Mitglieder der Bande, dar­unter ihren Organisator, einen Warschauer Kauf­mann Feldbaum, $u verhaften. Weitere Ermitt­lungen unter Mittoirkung der deutschen Kriminal­polizei führten nunmehr zu einem großen Schlag gegen die Mäidchenhändlerbande. Es konnten 28 Mitglieder verhaftet werden, die so gut wie überführt sind. Weitere Verhaftungen stehen noch bevor. Auf Grund des bei den Verhafteten Vorgefundenen ^Materials gelang eS, in L ie g - n i h und Dortmund zwei Transporte von jungen Mädchen festzuhalten.

Schweres Bootsunglück in Vorderindien.

Lahore, 21. Suli. (WD.) Auf dem Chenab- Fluß kenterte ein mit etwa hundert Per­sonen besetztes Boot. 35 Personen tonnten gerettet werden: die üfrrigen werden vermißt.

Oie Wetterlage.

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