Ausgabe 
22.3.1929
 
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Homöopathie

Madaus ff

Wv Msapa»

r Rechnungsjahr 1929 liegt vom 23. bis! . .2? Olf 1 Mf "zilli

aschl. 30. d. M. auf unserem Bureau zur i DleFestwirischast für das SOjahr. Jubiläum tzlU vBvU will HlU

nsicht der Interessenten und eventueller des Gesang - Vereins ,^Eangerkranz 1839 f.nn rhrm npfirnnrfat aut ei ballen.

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Letzte Nutz- und Brennhvlzversieigerung

Dienstag, den 26. März 1929, kommt in der Lchottschen Wirtschaft zu Vernsfcld aus verschiedenen Forstorten der Försterei Bernsfeld nachstehendes Holz zur Ver­steigerung: 26061)

1. Vormittags 10% Uhr das Slutzholz. Langholz: Güteklasse N. Eiche 1. Kl. 6 St. 1,10, 2. Kl. 16 St. 5,96, 3. Kl. 12 St. 7,61, 4. Kl. 6 St. 3,73, 5. Kl. 3 St. 3,71, 6. Kl. 1 St. 1,17. Buchen 2. Kl. 1 St. 0,31, 3. Kl. 3 St. 1,71, 4. Kl. 1 St. 1,21, 5. Kl. 2 St. 2,24. Esche 1. Kl. 32 St. 4,05. Fichte la-KI. 10 St. 2,02, lb-Kl. 44 St. 14,70, 2a-KI. 16 St. 9,98, 2b-Kl. 12 St. 12,46, 3a-Kl. 15 St. 17,60, 3b-ftl. 8 St. 7,30, 43-Kl. 7 St. 11,60, 6. Kl. 4 St. 2,68. Kiefer 2a-Kl. 2 St. 1,39, 2b-Kl. 4 St. 2,70, 3a-Kl. 12 St. 9,36, 3b-Kl. 14 St. 15,18, 43-Kl. 4 St. 4,44. Lärche Id-Kl. 2 St. 0,51, 23-Kl. 1 St. 0,38, 2b-Kl 4 St. 3,63, 3a-Kl. 4 St. 4,81, 43-Kl. 1 St. 1,45. Weitztavnc Ib-Kl. 2 St. 0,83, 23-KI. 1 St. 0,48, 2b-Kl. 1 St. 0,83 fm. Derbstangen, Stück: Esche 1. Kl. 17, 2. Kl. 5, 3. Kl. 2. Fichte 1. Kl. 75, 2. Kl. 22, 3. Kl. 3. Nutzschciter, rm: Eiche 4 (2 m lang), Fichte 5 (3 m lang). Stntz- knüppel, rm: 10,5 Eiche, Fichte 56 (hiervon 44 = 4 m lang, 12 = 3 m lang). Slntzreiser, rm: Esche 48, Fichte 182.

II. Nachmittags 2% Uhr das Brennholz: Scheiter, rm: 10 Buche, 9 Eiche, 209 Kiefer, 278 Fichte. Knüppel, rm: 4 Buche, 12 Eicke, 186 Kiefer (teils 1 m lang), 356 Fichte (teils 1 m lang). Reiser 3. Kl., rm: 8 Buche, 20 Eiche. Stöcke, rm: 4 Eiche.

Die Nummern des zur Versteigerung kommenden Nutzholzes sind blau unter­strichen. Sämtliches Nadel-, Scheit- und Knüppelholz aus der diesjährigen Fällung in der Försterei Bernsseld wird hierbei

Julius Schulze

Kreuzplatz

Einsicht der Interessenten und eventueller .. t

Erhebung von Einwendungen offen. Zu N«dda, verbunden mit Gesangswettstrelt, soll den beschlossenen Umlagen haben auch die vergeben werdem Nidda hat 2300 Einwohner - ----- und schönen Festplah In unmittelbarer Nahe

der Stadt. .Schriftl. Anqeb. bis zum 1. April an Wirtschafts, und Vergnügungsausschuh bes Gefan svereinsGängerkranz" Nidda.

verkauft. Vorherige Besichtigung wird empfohlen, da nachträgliche Bcanstan- düngen nicht berücksichtigt werden. Nähere Auskunft durch Herrn Förster Kniß, Bernsseld, sowie die unterzeichnete Stelle.

Grünberg, den 21. März 1929.

Hess. Forstamt Nieder-Lhmen.

NnAAliMW "SE AusNolki'llg filireln u.orelsweci Ole BrühiW Llilo.'vruaerkl. n. Lange, siegen. Slyuiltt.7.

420 .Mk.T

Gemeinschaftlicher Nutzholz-Verkauf.

der Gemeinden EberSgönü, Niederkleen und LberUeen.

Am Freitag, dem 5. April 1929, von vormittags 10 llhr ab, kommt in dem Rathause zu Oberkleen aus den Gemeinde­waldungen Ebersgöns, Niederkleen und Oberkleen folgendes Nutzholz öffenllich meistbietend zum Verkauf:

1. Gemeindcwald Ebersgöns. (Auskunft

Förster Grasse, Oberkleen.)

20 Eichenstämme Kl. 1 2,46 fm, 41 Eichenstämme Kl. 2 11,99 fm,

21 Eichenstämme Kl. 3 11,56 fm,

27 Eichenstämme Kl. 4 20,84 fm,

7 Eichenstämme ftL 5 8,80 fm. 2 Eichen- stämrne ÄL 6 = 2,00 fm, 4 Eichenstangen I. Kl., 4 fm EichennutzscheithoU I. Kl. (Küferholz), 2,5 rm Eichennutzsckeitholz II. Kl. (Gartenpfähle), 3 Buchenstämme Kl. 2 1,11 fm, 4 Buchenstämme Kl. 3 2,18 fm, 53 Fichtenstämme Kl. la ---- 6,78 fm, 31 Fichtenstämme Kl. 1b 7,65 fm, 2 Fichtenstämme Kl. 2a 1,09 fm, 64 Fichtenstangen 1. Kl., 136 Fichtenstanaen II. Kl., 18 Kiefernstämnre Kl. 1b 3,70 rm, 2 Kiefernstämme Kl. 2a 1,20 fm.

2. Gemeindcwald Niederkleen. (Aus­kunft Förster Schweitzer, Niederkleen.)

19 Eichenstämmc ÄL 14 9,12 fm (Wagnerholz), 47 Fichtenstämme Kl. la bis 3a 19,91 fm, 27 Kiefernstämme Kl. 1b3a = 22,90 fm, 3 rm Kiefernnutzholz II. Kl.,--» 2,40 fm, 1 Eichenstamm Kl. 1 = 0,23 fm, 6 Eichenstämme Kl. 2 u. 3 2,53 fm (Wagnerholz), 84 Fichtenstämme Kl. la2a =- 10,00 fm, 100 Fichten- stangen I. Kl. 9,00 fm, 160 Fichten­stangen II. Kl. 9,60 fm, 79 Kiefern­stämme Kl. 1b3a 30,00 fm, 18 rm Kiefernnutzholz II. KI. = 14,40fm, 3Eichen­stämme Kl. 1 u. 2 0,77 fm (Wagnerholz), 52 Fichtenstämme Kl. la2a 15,00 fm, 28 Fichtenstangen I. Kl. 2,52 fm, 16 Fichtenstangen II. ÄL 0,96 fm.

3. Gcmcindewald Oberkleen. (Auskunft Förster Grasse, Oberkleen.)

7 Eichenstämme Kl. 1 1,35 fm, 8 Eichenstämme Kl. 2 2,50 fm, 25 Eichen­stämme Kl. 3 = 12,01 fm, 11 Eichen­stämme Kl. 4 10,20 fm, 3 Eichenstämme Kl. 5 = 2,90 fm, 4 rm Eichennutzscheitholz I. Kl. (Küferholz), 22 rm Eichennutzscheit­holz II. Kl. (Gartenpsähle), 12 Fichten- stämme Kl. la 1,65 fm, 9 Fickten- stämme KI. lb = 1,97 fm, 2 Fichten- stämme Kl. 2a -- 0,80 fm, 58 Fichten- stangen I. Kl., 97 Fichtenstangen II. Kl.

Die näheren Bedingungen werden in dem Termine bekanntgegeben. 2609V

Großrechtenbach, den 19. März 1929.

Der k. Bürgermeister.

Dr. Neumann.

Flasche von 1.302.50

2021t)

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Buchenstämme A

Buchenslämme N

4. KI. 13 St.

5. Kl. 19 St.

6. Kl. 6 St.

13,60

24,20

12,20

3,50

7,00

6,50

8 St.--- 13 (5t. = 33 <St =

rm (rund) 2608D

lb- 2 a- 2b- 3a- 3b- 4a-

Fichtenstäntmc Kiefernstämme Weißtannenstämme

Knüppel: Fichten ---- 15 rm.

Die Zusammenkunft ist vormittags 9 Uhr auf dem Hachbornerweg im Forstort Fichtenwiese.

Allendorf a. d. Lda., den 21. März 1929. Hessische Bürgermeisterei Allendorf/Lda.

Rein.

= 1/15 fm

= 8,92

«= 35,06

= 49,64

= 34,83

= 10,17

= 2M

Weißtannen-Derbstangenl 1 St.

Fichten-Terbstangen 23 St.

Buchenreisstangen (Langwitte) 26 St.

Zusammenkunft Eingang des Waldes, Kreisftraße nach Oppershofen. 2607V Hessische Bürgermeisterei- Dillenburger.

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Nutzholzversteigerung

Montag, den 25. dS. MtS., vormittaas v Uhr anfangend, kommen im Södeler Gemeindewald folgende Holzsortimente

2. Brennholz.

Scheit: Fichten (gesv.) = 20 = 12 rm.

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zur Versteigerung:

Eichenstämme II- KI. 48 St.17,00 fm

III. Kl. 47 St.--33,00

IV. Kl. 11 (5t. = 11,00

4. Kl. 5 St.= 6,50

5. Kl. 2 (5t. = 2,80

6. Kl. 1 (5t. = 2,30

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Nutzholzversteigerung

Aus den Waldungen der Stadt Aüeudors a. d. Lumda (Försterei I), Forstort Fichten­wiese, Abtlg. 7a, kommen am Dienstag, dem 26. März 1929, nachstehende Holz- sortimente zur Versteigerung:

1. SUrtzholz.

Jean Weisel, (Heften, Sonnenstrafte 6, Telephon Nr. M

Preußen.

Kreis Wetzlar.

cv> A r o f b d r f, 21. März. Von einem durch einen Händler aus dem Kreise Marburg eingeführten Transport Ferkel sind nachträglich mehrere Tiere erkrankt und auch schon vier eingegangen. Die Unter­suchung durch den Kreisoeterinärrat hat ergeben, daß Verdacht der Schweinepe st besteht.

O Wißmar, 21. März. Als Nachfolger für den kürzlich verstorbenen Gemeindevorsteher Stroh wählte die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung mit elf Stimmen bei einer Stimm- enthallung den Landwirt und Ortsgerichtsoorsteher Heinrich Schwalm, Haus Nr. 16. Für das von Schwalm bisher bekleidete Amt des stellvertretenden Gemeindevorstehers wurde Ludwig B i t t e n d o r f, Hüttenarbeiter, gewählt.

JnpTl MMut

sind durch eigenen Ver­such zu Hagfreunden ge­worden, denn sie haben sich davon überzeugt, daß der coffeinfreie Kaffee Hag nicht nur un­schädlich ist, sondern auch den gleich guten Geschmack hat wie anderer Bohnenkaffee bester Qua­lität. Wer ihn einmal probierte, wird ihn immer trinken.

Das große Paket kostet RM 1.90, das kleine 95 Pfg. Ihr Kaufmann führt ihn.

Oberhessen.

Kreis Schotten.

lH L a u b a ch, 21. März. Ein frecher Einbruch in den Güterschuppen des hiesigen Bahnhofs wurde in vergangener Aacht aus- geführt. Den Einbrechern. jedenfalls erfahrenen Fachleuten", gelang durch eine Bohrung neben dem Schlosse die Oeffnung des Tores. Sie ent­wendeten einen S ch l i e ß k o r b mit Damen- Kleidungsstücken und Wäsche, sowie eine Kiste mit Fleischwaren und sonstigen Ehwaren. Der geöffnete und geleerte Schließkorb wurde am Hällenberg", am Ausgang der Hungener Straße, gefunden. Der Einbruch wurde nachts zwischen 12 bis 4 Uhr ausgeführt. Die Einbrecher, wohl Auswärtige, scheinen sich eines Autos bedient zu haben. Bon den Tätern fehlt bis jetzt jede Spur. Dies ist seit langen 3ahren der erste Ein­bruch in unserem Städtchen.

* Lardenbach-Klein-Cichen, 19. März. Unsere 2. Schulklasse, unter Leitung des Lehrers Sommer, hatte die beiden Gemeinden auf gestern zu einem Elternabend einge- laden, der überaus stark besucht war. Der erste Teil der Veranstaltung stand unter dem Motto Heimat, wie bist du schön!" 3n fein vorgetra­genen Liedern und Gedichten des 3. und 4. Schul­jahres kam der Heimatgedanke vortrefflich zum Ausdruck. Ein hübsch gespieltes Theaterstück, so­wie zwei Lieder des in uneigennütziger Weise mitwirkenden Gesangvereins füllten diesen Teil der Vortragsfolge in schönster Weise aus. 3m zweiten Teile des Abends boten das 1. und 2. Schuljahr Dort.äge von Liedern und Gedich­ten, ebenso wurde noch ein reizendes Theater­stückchen gezeigt. Der Gesangverein trug dann noch einige Chore in wirkungsvoller Weise vor.

Beamten vor Jähren mit einem sogenannten Alkoholschmuggler passierte. Äura vor der Zoll- station angehalten, weigerte sich der Alkohol- schmuggler. daS Faß Genever selbst bis zum Zvllhäuschen zu tragen, so daß sich der Beamte gezwungen sah, dies selbst zu tun. Erst an der Zollstation holte der listigeSchmuggler" seine erledigte Zollbescheinigung hervor, dankte dem Beamten für die freundliche Mühe, lud sein Fäß­chen auf den Rücken und trabte gemächlich Wetter.

Einem anderen belgischen Zollbeamten erging es aber vor einigen Tagen noch viel schlimmer. Ein Auto kam die Chaussee heruntergerast, und der 3nstintt sagte dem Beamten, daß es sich nur um Schmuggler handeln könne. Er stellte sich also mitten auf den Weg und gab Zeichen zu halten. Seinem Wunsche wurde entsprochen, man teilte ihm auch berettwilligst mit, daß sich drei Fässer unverzollten Genevers im Auto befän­den. die man gerne an der Grenze verzollen wolle. Es herrschte grimmige Kälte, und der Zollbeamte war froh, diesmal den Weg bis zum Zollhäuschen nicht zu Fuß zurücklegen zu müssen. Er stieg also ein, hüllte sich bis über die Ohren in seinen Mantel und freute sich, wie­der einmal dem S aat zu einigen Franken ver- holfen zu haben. Run lag aber das Zollhäuschen nahe an der Grenze und das Gesicht des Be­amten wurde immer länger, als er merkte, daß die Geschwindigkeit des Autos immer mehr zu- nahm. je mehr sie sich der Zollstation näherten. 3n fliegender Fahrt raste der Wagen an dem Gebäude vorüber und hielt einige Kilometer weiter auf luxemburgischem Boden. Die Herren Schmuggler drückten noch ihr Bedauern aus, ihm zwecks Aufmunterung seiner Lebensgeister kein Glas aus den Fässern anbieten zu können, denn es fei bestellte Ware. Sie forderten ihn höflichst auf, doch die paar Kilometer zu Fuß wieder zu- rückzulegen und mit einem herzlichen Hände­druck verabschiedeten sie sich von dem pflicht­treuen Beamten.

Es kommt nur auf die Form an!

Paris.

3n einer Pariser Gemeindeschule tollten die 3ungen während der großen Frühstücks muse so ausgelassen herum, daß ein neunjähriger Bengel zum Entsetzen seiner Kameraden in die breite und tiefe Wasserleitungsanlage fiel. Der sofort her­beigeholte Direktor erkannte die Unmöglichkeit einer Rettung ohne Facharbeiter. Er ließ also zwei solche kommen, die dann den verunglückten Schuljungen nach zweistündiger Arbeit glücklich an die Oberfläche beförderten. Selbstverständlich mußten die beiden Arbeiter entlohnt werden. Dec Schuldirektor schickte die Leute mit folgen­dem Zettel zu dem zuständigen Herrn des Ma­gistrats: ^Diesen Männern sind zwölf Franken

Sämtliche Darbietungen bereiteten dem zahlreichen Publittun recht genußreiche Stunden und fanden infolgedessen wohlverdienten, lebhaften Beifall. Wtt dem Ertrag einer kleinen Verlosung wird die Schule demnächst einen Ausflug der Kinder befreiten.

Kreis Alsfeld.

M Alsf eld. 21. März. Am aeftrigen Mitt­woch tagte im ,Deutschen Hause der erwei­terte Ma rktaus schuß für die Ausgestal­tung des diesjährigen Prämienmarktes, der am 7. und 8. 3uli stattfindet. Entsprechend den bei der letzten Veranstaltung gemachten Er­fahrungen wurde beschlossen, auch in diesem 3ahre ine sportliche Veranstaltung, d. h. das Reit- und Fahrtumier unter der Leitung des Grafen von Bredow (Altenburg) am Sonn­tag abzuhalten und am Montag den Prämien­markt. mit dem zugleich wieder eine Bullen­auktion des Landwirtschastskammerausschusses für die Provinz Oberhessen verbunden wird. Ferner soll auf Anregung der Pferdezüchter­vereinigung des Kreises Alsseld auch in diesem 3ahre versuchsweise wieder eine Fohlenauk­tion abgehalten werden. Bei der von dem er­weiterten Marktausschuh vorgenommenen Wahl der Prämiierungskommissionen und des Ehren- ausschusses wurden im wesentlichen die früheren bewährten Preisrichter, abgesehen von einigen kleineren Aenderungen, wieder gewählt. Die Ent­scheidung über einen von der Züchtervereinigung für schwarzbuntes Riederungsvieh gestellten An­trag auf Zulassung dieser Tiergattung zum Prä- mienmarft wurde nach längerer Verhandlung vertagt, da mehrere von den Antragstellern und ein Vertreter des Landwirtschastskammeraus- schufses nicht anwesend waren. Bezüglich der mit dem Markte verbundenen Verlosung teilte der Vorsitzende, Bürgermeister Dr. V ö l s i n g, mit. daß diese, auf Grund der in den letzten 3ahren mit der Ausgabe von Sachgewinnen ge­machten Erfahrung eine Umstellung erfahren habe, und zwar derart, daß, abgesehen von den großen ersten Gewinnen, die aus lebenden Gewinnen und Sachgewinnen weiter bestehen bleiben, die übrigen Gewinne ausschließlich Geldgewinne fein werden. Das Ministerium hat hierzu bereits feine Genehmigung erteilt. Mit den Vorbereitungen für den Markt wird alsbald begonnen.

Kreis Lauterbach.

& Lauterbach. 21.März. Bei dem heute hier abgehaltenen V i e h m a r k t waren 66 Ferkel und 15 Läufer aufgetrieben. Rindvieh war nicht zum Verkauf gestellt. Von den Ferkeln wurden 40 ab­gesetzt. während Läufer überhaupt nicht verkauft wurden. Der Verkaufspreis für Ferkel bewegte sich pro Stück zwischen 40 und 50 Mark.

auLzuzählen. da sie einen Schüler auL der Wasserlettungsanlage g:r;ttet fjaben. Zwei Tage später der Direktor hatte den kleinen Unfall längst vergessen meldeten sich die Retter abermals und erzählten dem verdutzten Schul­leiter. daß man im Stadthaus die Anzahlung des lächerlichen Betrages verweigerte. Mit der geradezu klassischen Begründung, daßfür die Rettung von Verunglückten im Etat fein SouS vorgesehen ist!" - Dem Direktor ging ein Licht auf, und ohne mit der Wimper zu zucken, stellte er einen zweiten Zettel folgenden Wort­lauts aus. »Diesen Männern sind vierund­zwanzig Franken für die Säuberung unserer verstopften Wasserleitungsanlage auszuzahlen.- Da für diese Zwecke im 3ahresetat der Ge­meindeschule eine bestimmte Summe vorgesehen war, wurde der Betrag denn auch anstandslos ausgehändigt.