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Turnen, Sport und Spiel

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dem Titel ^Die

er Heimatlosen.

in die Wohnungen

gebracht werden können.

Bricht auf einem Schiff leitet man Kohlensäure in

ein Feuer auL, so den Daum, wo es

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Daum zuführt. Man hofft, auf diese Weise die so gefährlichen Erdölbrände auf rascheste Weise beveits im Entstehen ersticken zu können.

Kraftwagen gebaut, der Röntgenaufnahmen beim Menschen sehr erleichtert. Sollte bisher eine der­artige Aufnahme gemacht werden, so muhte der Kranke erst dorthin gebracht werden, wo sich der Röntgenapparat befand. Das für Döntgen­aufnahmen eingerichtete Auto ermöglicht es, diese Aufnahmen ober die Behandlung ambulatorisch zu gestalten, d. h. sie in jeder Wohnung vorzu­nehmen. Das Auto gleicht in seinem Aeuherrn einem gewöhnlichen eleganten Personenkraftwagen. Unter der Motorhaube befindet sich ein beson­derer Stromerzeuger, der den für den Betrieb der Röntgenapparatur nötigen Strom liefert. Die meisten Autos sind ja mit einer Lichtmaschine ausgestattet, deren Strom die Scheinwerfer und die sonstigen Beleuchtungskörper speist. Diese Lichtma ch.ne kann be< genügender Leistung aus- reichen. der Regel wird jedoch ein zweiter Stromerzeuger nötig sein, der. während das Auto vor dem Hause des Kranken wartet, vom Motor aus angetrieben wird. Don der Maschine aus führt ein langes Kabel ins Haus das einzige, woran zu erkennen ist, dah hier etwas Besonderes

deres Stethoskop wurde gebaut, das vor allem dem Zweck dient, aus einem Gemisch von Ge­räuschen den einzelnen Ton und die Quelle genau festzustellen, aus der er koinmt. Dieses Moschinen- stelhoskop besteht hier liegt noch eine Aehn- lichkeit mit den neueren medizinischen vor aus zwei Schläuchen, deren jeder o?cn mit einem kleinen Ansatzstück versehen ist. Die beiden An­satzstücke werden in die Ohren gesteckt. Am unteren Ende des einen Schlauches befindet sich eine Platte, die durch ein kurzes Dohrstück mit einer Schalldose verbunden ist. Am Ende des anderen Schlauches ist ein feiner Stift angebracht, auf dem gleichfalls eine Schalldose aufsitzt. Don den Schalldosen gehen die Schläuche zu den Ohren. Bei der LIntersuchung wird zunächst die Platte aus den in Betracht kommenden Maschinenteil aufgesetzt. Sie nimmt alle hier auftre e:rden oder durch Fortleitung des Schalls wahrnehmbar wer­denden Geräusche auf und überträgt sie auf die Schalldose. 3n dieser befinden sich Einrichtungen, die den Schall beträchtlich berftürlen. Mit dem Stift hingegen wird, während die Platte ruhig liegen bleibt, die Oberfläche ab^etastet. Man hört nun im einen Ohr das allgemeine, beim Suchen mit dem Stift im andern jedes Geräusch, das von diesem abweicht. Dadurch wird es leicht mög- llch. Fehler zu finden, um so mehr, als zum Stethoftop noch besondere Filtereinrichtungen ge­hören. die es ermöglichen, das Gesamtgeräusch gewissermaßen abzufiltrieren Sie bestehen aus einem Metallstab, der unten einen Kork trägt. Der Stab ragt nach unten zu aus diesem Kork nicht hervor, sondern schließt mit diesem ab. Diese Dorrichtung dämpft das Gesamt. eräusch, während der Stab das von einem einzelnen Punkt ausgehende Sondergeräusch weiterleitet. Es hat sich gezeigt, daß das Instrument sehr fein arbeitet und dah sich damit fehlerhafte Stellen sehr gut aufsinden lassen die man sonst schwer entdecken würde.

Oie Hölle der Heimatlosen".

2m Lichtspielhaus Bahnhof st ratze sieht man zur Zeit einen achtaktigen Film unter

auf daS am 12. Tlat in Gretzen stattfindende 45. Iahresfest des Evangelischen Kirchenge^ang- vereins für Hessen in diesem Jahre kein besonderes Cßerbanbß-Äir^cnge« sangsfest zu veranstalten. Künftig soll bei Vertreterversammlungen in Derbandsgemeinden der musilalische Teil dec Tagung von dem Orts- verein bestritten und im Anschlutz an die Dar­bietungen tirchenmusikalische Fragen und Auf­gaben erörtert werden. Für 1929 ist Büdingen als Tagungsort ausersehen worden. Schließlich wurde noch vecgefchlagen. eine Namensände­rung vorzunehmen und den Derband in Zukunft Kirche'nchor-Dcrband Büdingen, Didda, Schotten" zu nennen, da er die in den Dekanaten Büdingen. Didda und Schotten bestehenden Kirchengesang­vereine umfaßt. Diese Umbenennung soll der nächsten Vertreter-Versammlung zur Beschluh- fafsung vorgelegt werden.

Kreis Schotten. z

Gaubad), 21. 3an. Jetzt fand die zweite Nutz- und Brennholzversteigerung aus den Waldungen der Gemeinde statt. Die Preise waren wesentlich höher, als bei der ersten Holzversteigerung. Es kamen das Raummeter Scheiter im Durchschnitt 12 bis 13 Mk.,

Knüppel 8 biS 9 Mk.. Stockholz 7 bis 8 Mk., vier Meter Reiser 3,50 Mk. Derb­st a n g en kamen 1. Klasse 1,50 Mk., 2. Klasse 1 Mk., 3. Klasse 70 Pf. An die Laubacher Geschäftsleute wurden zum Submissions­preis nebst 10 Proz. Zuschlag abgegeben 10 bis 12 Festmeter Eichenstammholz, 3 Festmeter Bu- chenstammhvlz, 2 Festmeter Eichenstammholz für Deichseln, 3 Festmeter Fichten, 2 bis 2,50 Fest­meter Kiefern, 1 bis 1,50 Festmeter Eichenholz.

Kreis Alsfeld.

=er. Homberg a. d. Ohm, 21. Jan. Nachdem die Mitteldeutsche Hartstein-Indu- st r i e in der letzten Zeit etliche ihrer Betriebe geschlossen hatte, hat sie am Freitag auch noch die übrigen, in der Umgebung von Homberg gelegenen Betriebe a uf unabsehbare Zeit st i l l g e I e g t. Dadurch wird die schon herrschende große Arbeitslosigkeit nur noch vergrößert. Der Gesangverein .Frauenlob" hielt am Samstag- und Sonntagabend sein diesjäh­riges Wintervergnügen in Form eines'Theater- und Tanzabends bei gut besetztem Hause ab. Beide Deranstaltungen waren gut besucht und mit trefflichen Chören und Solls bereichert.

Oberheffen.

Landkreis Gietzen.

Klein-Linden, 21. Januar. Der hiesige Kriegerverein veranstaltete am Samstag­abend in der .Deutschen Eiche" ein Wohl- tätigkeitskonzert, ausgeführt von der Musikkapelle des 1. Batl. Inf.-Rgt. 15 aus Gießen, unter Leitung des Obermusikmeisters Löb er, zum Besten der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinftrbliebenen. Der erste Vorsitzende Schimmel hielt die Begrüßungsansprache, wor­auf das Deutschlandlied gesungen wurde. Die vielseitigen und ausgezeichneten Darbietungen der Kapelle wurden immer wieder mit starkem Bei­fall ausgenommen, so daß sich der Obermusik­meister wiederholt zu stets dankbar begrüßten Einlagen entschließen mußte. Der vollbesetzte Saal lieh das große Interesse der Einwohner­schaft an der in allen Teilen wohlgelungenen Deranstaltung erkennen. Dach Schluß der Ver­anstaltung wurde den Kam. Gottfried Bende- r o t h und Philipp Jung XX. das Abzeichen für 25jährige Mitgliedschaft von dem 1. Vor­sitzenden feierlich überreicht. Eine Verlobung für den wohltätigen Zweck bildete den Schluß der Veranstaltung.

* Großen-Linden, 21. Jan. Am Sonntag wurde in unserer Gemeinde nach einem aus reicher Erfahrung heraus gehaltenen Vortrag von Dekan G u h m a n n (Lollar-Kirchberg) ein kirchlicher Frauenverein gegründet. 18 Frauen traten zunächst dem Verein bei. Heute abend findet ün Saale von Schaum ein Licht­bildervortrag von Senior Kund aus Pan- cevo im Banat statt über das Thema: .Die Hessen im Banat". Der Reinertrag des Vor­trages kommt dem evangelischen Kirchbau in Werschetz zugut.

£ Wieseck, 22. Ian. Sonntag fand hier der Bezirkstag des 6. Bezirkes des Ar - beitersamariterbundes statt. Der Be­zirk hatte Wieseck als Tagungsort gewählt, weil die Kolonne Wieseck, dank der Llnterstützung der Gemeinde, über ein mustergültiges Depot ver­fügt. Die Tagung sand im Saal von Gustav Göbel statt und wurde von Bezirksleiter Rohr­bach, Lollar, eröffnet, der zugleich auch den Geschäftsbericht erstattete. Wie er mitteilen konnte, haben seit Bestehen des 6. Bezirkes die Kolonnengründungen stark zugenommen, so dah heute sehr viel kleinere Gemeinden bereits über gute Kolonnen verfügen, zum Wohle der All­gemeinheit. Den Kassenbericht erstattete A m e n d, Großen-Linden. Kreisleiter K r e ck e l, Offenbach, sprach über Wirken und Bedeutung des Arbeiter- Eamariterbundes. Diele Anfragen wurden von ihm beantwortet. Bezirkstechniker D u e s, Gie­ßen, konnte mit Zufriedenheit feststellen, daß die Kolonnen des Bezirks technisch aus hoher Stufe stehen. Die Dezirksübung soll dieses Frühjahr in Heuchelheim stattfinden. Im Anschlutz an die Tagung wurde das Depot der Wiesecker Kolonne besichtigt. Die Samariter waren von dem Ge­sehenen sehr befriedigt.

. H Lollar, 21. Jan. Am Samstagabend be­ging der Veteranen - und Kriegerver- ein Lollar im dichtbesetzten SaaleZum Schwanen" seinen diesjährigen Llnterhaltungs-

vorgeht. Alle übrigen Einrichtungen sind derart durchgebildet, daß sie leicht '

Der Mte läuft dei Dillinger eine Snltäi Gauerlani neu, Da öer /OOP Punkt I blieb. Die Te: einem sportlich fuft vl-lveg Dillin- jungen tourt fnntert. daß j, tert hatte unb j 5ar- Die Gr pemutlalle 1

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abend. In der Begrüßungsansprache des ersten Dorsihenden, Kam. Martin Laudert, wurde des Tages der Reichsgründung gedacht und auf die hohen Aufgaben der Kriegervereine hin­gewiesen. Besondere Grüße galten dem Alt­veteranen Heibertshaus en und dem Be­zirksobmann der Kriegsbeschädigten und Krieger- Hinterbliebenen. Kam. Döhn, Gießen, der im Derlauf des Abends die Ehrung der Vereins- jubtlare vornahm. Das Ha^sia-Ehrenzeichen mit der silbernen Zahl 25 für 25jährige ununter­brochene Mitgliedschaft erhielten die Kameraden Anton B e ppe r l i n g, Heinrich Ehr ist, Fried­rich Hauser. Konrad Nürnberger, Hein­rich Schäfer und Martin Saubett. Dem Rechner des Vereins, Kam. Friedrich Deibel, wurde für seine mehr als 25jähriae Tätigkeit im Vorstande des Vereins die Derbandsehrentäfel verliehen. Der Vorsitzende sprach ferner dem langjährigen Fahnenträger, Kamerad Heinrich Bauer, zu seinem bevorstehenden 40. Arbeits­jubiläum die Glückwünsche des Dereins aus. Der erste Tell der Dortragsfolge war den Ge­fallenen gewidmet. Im Mittelpunkt dieses Teiles standen ein von Iungmannen daryestelltes leben­des Bild.Wir wollen sein ein einig Dolk", das sehr wirkungsvoll war, sowie ein Gedichtvortrag zum Gedächtnis der Gefallenen, dem als Ab­schluß einige Minuten stlllen Gedenkens folgten. Der übrige Teil des Abends diente der Unter­haltung. wobei ein Sing- und ein Lustspiel zur Aufführung gelangten. Den musikalischen Teil der Veranstaltung führte in guter Weise die Kapelle ehemaliger Milttärmusiker (Krengel, Gie­ßen) aus.

LJ Rodheim a. d. Horloff, 21. Ian. Dieser Tage fand die 3. ordentliche General­versammlung des hiesigen Klein- k a l i b e r s ch ü tz e n v e r e i n s, der zur Zeit aus 32 Mitgliedern besteht, statt. Nach kurzer Be­grüßung durch den 1. Vorsitzenden Georg Kröll wurde die Wahl des Vorstandes vorgenommen, bei der der seitherige Vorstand wiedergewählt wurde. Ein Rückblick auf das verflossene Ver­einsjahr zeigte, daß der Verein recht schöne Erfolge bei den Schießwettbewerben zu verzeichnen hatte. Aus der Rechnungsablage ging hervor, daß die Ortsgruppe auch wirtschaftlich zufriedenstellend dasteht. Die im Jahre 1927 erbaute Schießhalle, die 632 Mark kostete, ist vollständig bezahlt. Die vier Spielleute, zu denen jetzt noch drei hinzukommen, sollen auf Kosten des Schützen- und Kriegervereins einheitliche Kleidung erhal­ten. In seinem Schlußwort sprach der Ver­sammlungsleiter dem Schiehleiter Otto M o m - berger, dem der Verein in erster Linie seine gute Entwicklung verdankt, den Dank der Ver­sammlung aus.

o. Ober-Bessingen, 21. Ian. Zu der Nachricht über die Auffindung des Re­gistrierballons Nr. 8 können jetzt noch einige interessante Ergänzungen gemacht werden. Die Leitung des Observatoriums Lindenberg bei Potsdam schreibt:Ser dort gefundene Re­gistrierapparat ist nicht in Lindenberg, sondern in ilccle bei Brüssel hochgestiegen. Das belgische Meteorologische Institut hat in der Zeit vom 25. bis 27. Dezember 1928 eine Serie von etwa 30 Aufstiegen gemacht, um den Ablauf rascher Witterungsänderungen zu untersuchen. Von den aufgeftiegenen Instrumenten sind 20 in Deutschland (Rheinprovinz, Hessen und Unter- franken) gelandet. Nach einem internationalen Hebereinlommen besorgen die Meteorologischen Institute der verschiedenen Lander den Rück­transport derartiger Instrumente. Für unsere (deutsche) Ausstiege liegen die Landung orte in Polen und Böhmen." Der am Ballon hängende Instrumentenkasten enthielt nach Mitteilung von gleichem Institut 3 Meßinstrumente mit selbst­tätiger Aufzeichnung, und zwar ein Barometer, Hygrometer und Thermometer. Die Aufzeich­nungen erfolgen durch eine Schreibvorrichtung auf einer geschwärzten Glasplatte.

Kreis Büdingen.

tag. Stockheim, 21. Ian. Unter dem Vorsitz von Pfarrer Beck (Ober-Mockstadt) fand hier eine Versammlung der Vorsitzenden und Diri­genten der im llärband der evangelischen Kirchengefangvereine für das süd­östliche Oberheffen zusammengeschlossenen Kirchenchöre statt. Man beschloß, mit Rücksicht

Auch Röntgenstrahlen werden in her Maschinen­technik schon länger verwendet. Dor allem dienen sie dazu, um Risse ober GaSblasen in größeren Maschinenteilen, in Gußstücken und in einer Reihe weiterer Fälle festzustellen. Die Untersuchung Imtt Röntgenstrahlen kommt auch im Automobil bau zur Anwendung. Gewissermaßen aus Dank­barkeit hat die Automobilindustrie jetzt einen

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Untersuchung kranker Maschinen. I Und andere technische Treuerungen.

Don Dr. Franz Kittier.

Die Behauptung, daß der Mensch eine Maschine ist, erscheint uns zu alt, als daß wir sie hier nochmals wiederholen möchten. Diel bemerkens­werter erscheint uns die Tatsache, dah die Ma­schine immer mehr Aehnlichlett mit dem Men­schen bekommt. Nicht nur, daß sie ständig neue Arbeiten übernimmt, die der Mensch bisher aus­führte, dah sie mit der Zeit alt und gebrechlich wird, dah sie an zahlreichen Krankheiten leidet sowie eine Reihe weiterer Umstände bedingen diese Aehnlichlett. Sie wird auch dadurch immer augenfälliger, daß die Derfahren, die kranke Ma­schine zu untersuchen und zu behandeln, teilweise die gleichen sind wie beim Menschen.

Wo man bei diesem nicht hine.njehen kann, da geht man auf akustischem Weg: vor. Der Arzt nimmt sein Hörrohr, das ^.^thoskop, setzt es auf die Brust auf und horcht. Auch bei der Ma­schine hat man früher bereits zum Stethoskop gegriffen, um Unregelmähigketten ihres Ganges festzustellen. Auf diese Weise ermittelt man z. B. Fehler in der Lagerung von Wellen, erforscht man, ob sich nicht Einzelteile gelockert haben und eine Reihe weiterer Dinge. Das Stethoskop des Maschineningenieurs sieht freilich vielfach ein­facher aus als das des Arztes. Er nimmt einen Bleistift oder einen metallenen Stab oder ein Stückchen Rohr, setzt es mit dem einen Ende auf dem zu untersuchenden Maschinenteil auf und horcht am anderen. Manchmal nimmt er das andere Ende auch zwischen die Zähne. Damit hört man in diesem Falle gleichfalls sehr gut. weil ja der Schall durch die Knochen auf das Gehör übertragen wird. Ganz befriedigen konnten diese primttiven Stethvsiope freilich niemals. Dor allem hielt es schwer, die genaue Lage irgend­eines Fehlers zu finden. Die Maschinengeräusche mischen sich durcheinander. Feinere werden durch gröbere übertönt. Die Metallteile leiten den Schall sehr gut fort. Man weih daher oft nicht, woher der verdächttge Ton kommt, den man durch das Stethoskop wahrnimmt.

Deshalb hat man sich nunmehr für die Unter­suchung von Maschinen auf akustischem Wege von dem ärzllichen Dorbild freigemacht. Ein beson­

der sehr wenig befriedigende Eindrücke hinter- läht.

Die zweifelhafte Einrichtung der französischen Fremdenlegion ist leider auch für uns in Deutsch­land eine allzu ernste Angelegenheit, als dah man sie so oberflächlich behandeln könnte, wie es in diesem amerikanischen Werk sich darstellt.

Die Fremden'e^ttrn und ihre trostlosen asrika- nischen Schauplätze dienen hier nämiich fast au3* schließlich alsromanti che" Folle für einen Spiel­film. der nach deutschen Begriffen bedauerliche Mängel an künstlerischen Qualitäten aufweist.

Die Handlung, die sich nach einem Manuskript von Ted Kent vor den Augen des überraschten Zuschauers abrollr, strotzt von Unwahr chllnlich- lichkctten und Unmöglichkeiten, von falschen Ge­fühlen und verbogenen Charakteren: fid muh als handfester Kitsch energisch abgelehnt werden.

Es lohnt sich nicht, des Näheren darauf einzu- gehcn, was einem da alles zugemutet wird an phantastischen Doraussetzungen für das Zustande­kommen der Ereignisse und an groben Verzeich­nungen im Bilde der Hauvthandlung.

FremdenlegionSsilme sind begrüßenswert und erwünscht, wenn sie sich auf eine vollkommen ehrliche, wahrhaftige und ungeschminkte Repor­tage beschränken: als Tatsachenberichte, zur Auf­klärung (im guten Sinne) und zur heilsamen Warnung. Aber nicht als verlogene Räuber- geschichte im Wildweststil, die von Sentimentali­tät, Schurkerei und Edelmut trieft

Eine im übrigen rein filmisch nicht un­geschickte Regie (Edward S l o m a n) und ein­zelne brauchbare darstellerische Leistungen (Lewis Stone, Norman Kerry, Imogene Robertson) vermögen die Mängel des Wer­kes nicht auszugleichen, über das man mit Still­schweigen hinweggehen könnte, wenn es sich dabei nicht um Dinge handelte, die, wie viele Bei­spiele beweisen, uns keineswegs gleichgültig fein können.

nis beider Mannschaften ein leichtes Amt. Abge­sehen von einigen Fehlentscheidungen war er fouft sicher und vor allem gerecht in seiner Leitung.

Die ßigareferoe erzielte über die gleiche Frohnhausens ebenfalls einen zweistelligen Sieg. Die Gäste mußten die Ueberlegenheit der Platz­mannschaft mtt einer 1:10-Nieberlage anerkennen. Heroorzuheben ist die gefällige und doch zweck mäßige Spielweise der D. f. L.-Elf, die sich zur Zeit in einer glänzenden Form befindet und von der im übrigen das gleiche zu sagen ist, wie von der Liga­mannschaft.

Das Spiel der . D r i 11 e n gegen Laubach» Zweite wurde infolge Spielunfah gleit des dor­tigen Platzes auf einen späteren Termin verschoben.

Die 4. Mannschaft mußte sich von der überaus eifrigen Leihgesterner Ersten eine 1:3-Nieder- läge gefallen lassen.

F. (5. Teutonia Steinberg.

Die erste Mannschaft weilte am Sonntag m Garben te ich und konnte, trotzdem sie sechs Spieler als Ersatz einstellen muhte, nach durch­weg überlegen geführtem Spiele 2:1 gewinnen. Der Torhüter des Platzvereins bewahrte seine Mannschaft vor einer höheren Niederlage, da er die schwersten Bälle meisterte.

Arbeiier-Turn- und Sportbund.

Watzenborn I ©rünberg I 2:2 (0: 0). Ecken- Verhältnis 5:1.

Am Sonntag wellte die erste Mannschaft von Grünberg zu einem Gesellschaftsspiel in Watzenborn. Beide Mannschaften lieferten sich ein ziemlich aleichwertiges Spiel, das Watzen­born zeitweise überlegen führte. Trotz des eifri­gen Spiels verlies die erste Halbzett ergebnislos. Kurz nach Seitenwechsel ging Watzenborn durch seinen Rechtsaußen in Führung. Die folgenden Bemühungen Grünbergs wurden mit zwei Tref­fern belohnt. Dank des guten Zusaminenspiels konnte Watzenborns Elf bald den Ausgleich er­zielen. Bezirksleiter Keller, Naunheim, leitete das Spiel in gerechter Weise.

Handball d. Tv. 1899 Sroßen-Buseck.

Nachdem die Busecker Handballer in Marburg überlegen gewannen, zogen es die Marburger vor, die Punkte des Rückspiels kampflos zu ver­geben. Als zehntes und letztes Spiel steht für nächsten Sonntag das Rückspiel gegen Nauheim in Großen-Duseck, das Vorspiel ging 5:2 für Großen-Duseck aus. fo daß Nauheim wenig Aus­sicht auf Gewinn hat. Mit dem Gewinn dieses Spieles stände her Tv. Großen-Buseck dann mit 15 Punkten an der Tabellenspitze, vor Wetzlar mit 14 Punkten.

Turngau Lahn-Oünsberg.

Die am Sonntag in Kinzenbach abgehal­tene Dorturnerstunde des 1. Bezirks hatte mit

amt-rrichter in Waldmichelsbach, von 1913 ab zunächst Oberamtsrichter und später Ober­staatsanwalt in Darmstadt. Als Mitglied der Zweiten Kammer war Wünzer von 1914 bis 1916 tätig, dem Hessischen Landtag ge­hörte er als Mitglied der Deutschen Volks- partei von 1919 bis 1924 an. Hier war er einer derjenigen Redner, denen das ge­samte Haus immer mit größtem Interesse zuhörte. Mit feiner lebendigen Beredsamkeit ver­band sich bei ihm die Neigung zu vermittelnder und ausgleichender Tätigkeit. Besonders seine Ausführungen zu Kunst- und Theaterfragen er­weckten durch ihr ungewöhnlich feines Kunst­verständnis besondere Aufmerksamkeit. Sein über­aus frischer und immer lebendiger Natursinn ließ den Derstorbenen sich insbesondere für den Odenwald und feinen Verein einsetzen. Seine unvergeßliche Tätigkeit in dieser Richtung fand durch die Errichtung des Rudi-Wünzer-Turmes bei Waldmichelbach sichtbaren Ausdruck.

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D. f. 23.

Die Ligamannschaft überbot ihre Leistung vom Vorsonntag hinsicdllich des Feldspiels sowohl, wie auch der Verwertung der Torchancen um ein beträchtliches, wodurch sie Frohnhausen nach präch­tigem Spiel mit 12:1 schlug. Ihre stete Formoer­besserung beruht in erster Linie in der zunehmen­den Durchschlagskraft des Sturmes und des immer besserwerdenden Zuspiels der gesamten Elf. Mit der Angriffsreihe kann man feit den beiden letzten Sonntagen, im Gegensatz zu vorher, durchaus zu- frieden sein. Ihr Spiel ist energischer und damtt erfolgreicher geworden, nur mangelt es einigen Stürmern noch an rascher Entschlossenheit und Schußsicherheit. Die Läuferreihe lieferte eine sehr gute Partie. In der Zerstörung der gegnerischen Angr.fse war sie, wie immer, äußerst sicher, dabei leistete sie diesmal auch im Aufbau Vorzügliches, indem sie den Sturm m.t flachen und genauen Vor­lagen versorgte und in steter Folge wohldurchdachte und planvolle Angriffe einlettete. Die beiden Ver­teidiger verstehen sich von Spiel zu Spiel besser und ergänzen sich in vorteilhafter Weise. Auch am Sonn­tag zeigten sie sich wieder als sehr schlagsicher und ließen den Tormann nur wenige Male in Aktion treten, der deshalb auch kaum' Gelegenheit hatte, sein Können unter Beweis zu stellen. Frohnhausen kam trotz allem E.fer und Ausdauer gegen das be­deutend reifere Spiel der Platzmannschaft nicht auf, hielt aber, soweit es in seinen Kräften stand, das Spiel bis zum Schluß einigermaßen offen und ver­zichtete, was anerkannt werden muß, auf die be­kannte Taktik des Mauerns. Lobend erwähnt muß auch die Ruhe und der fporlliche Anstand werden, mit der die Gäste die hohe Niederlage Hinnahmen. Der Spielverlauf war folgender: V. f B. findet sich überafchend schnell und zeigt von Anbeginn an, be­sonders durch Zuspiel, daß es dem Gegner über­legen ist. Vorerst wehrt sich die Hintermannschaft Frohnhausens noch mit Erfolg, während sein Sturm vergeblich versucht, sich gSgen die V. f. B.-Verteidi- gung durchzusetzen. Es dauernd jedoch nicht lange, bis Gießen zum erjten Male einsenden kann, um dann in fast gleichmäßigen Abständen bis zur Pause noch sechs weitere Tore zu erzielen, während Frohnhausen etwa in der Mitte der ersten Halb­zeit durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters zum einzigen Gegentor kommt. Nach dem Wechsel forciert der Gegner das Tempo und versucht durch weite Flügelvorlagen seinerseits zu Erfolgen zu kommen, bringt dabei wenige Male bis in die Nähe des V. f. B.-Tors vor, ohne dieses recht in Ge­fahr bringen zu können. Allmählich beginnt feine Läuferreihe, der es ohnehin an Geschlossenheit fehlt, nachzulassen. Die Ueberlegenheit der D. f B.-Mann° schäft nimmt im selben Maße zu und wird trotz zeitweiligen Ausscheidens des rechten Läufers, der sich infolge der Bodenglätte eine Muskelzerrung zugezogen hatte, immer drückender. Bis zum Schlußpfiff kann V. f. B. noch fünfmal einfenden. Schiedsrichter Dusch (Butzbach) hatte bet der Fair-

brennt. Unter ihrer Einwirkung ersticken die Flammen. Es ist also nötig, ständig flüssige Kohlensäure in Stahlflaschen mttzuführen. Die Flammen ersticken natürlich auch in irgendeinem anderen Gas, das keinen Sauerstoff enthält, kann doch ohne Sauerstoff teilte Verbrennung statt- finden. Bei den Schiffen mtt Oelv erb renn ung lassen sich nun bei entsprechender Konstruktion der Anlage die Dorgänge derart leiten, daß die Abgase keinen Sauerstoff mehr enthalten. Sie können aus diesem Grunde ebenso gut zur Er­stickung von Schifisoränden Verwendung finden wie Kohlensäure. Die Standard Oil Company hat nun einen Dampfer für Erdölbeförderung bauen lassen, bei dem Einrichtungen zur Ver­wendung dieser Gase als Feuerioschmittel ge­troffen find. Die Gase werden zunächst ge­waschen, um abgekühlt zu werden. Für gewöhn­lich gehen sie in den Schornstein. Entlteht jedoch ein Brand so werden sie durch em Ventil auf eine Leitung umgeschaltet, die sie dem gefährdeten