oben und an der Seite eine starke Lage des Materials als Schutz gegen Kälte vorhanden ist. Solche Kisten mit einigen Decken oder durch leere Säcke geschützt, halten die' Kältegrade des vergangenen Minters aus. Nur trocken muh das Material sein. Dickes Anfassen und Hin- und Herbewegen auf dem Lager ist nachteilig. Zugluft, üble Gerüche und Trockenheit verderben die Vorräte. Am nachteiligsten aber ist die vorzeitige Ernte. Reicher Beifall lohnte den mit gespanntester Aufmerksamkeit aufgenommenen Vortrag.
Oberheffen.
Landkreis Gres;en.
£ Wieseck, 19. Rov. Bei der hiesigen Gemeinderatswahl erhielten die Sozialdemokraten 8 Sitze, seither 6, die bürgerliche Liste 6, seither 7, die Kommunisten 1, seither 2. Zum erstenmal zieht eine Frau mit in den Gemeinderat ein.
h. Annerod, 18. Aov. Bei der gestrigen Wahl stimmten 65 Proz. ab. Für bie Gemeinderatswahl waren zwei Wahlvorschläge eingcreicht. Auf die „Dürgerliste" entfielen 4 Sitze, während die „Soz'.aidem. Partei" 5 Sitze erhielt.
Kreis Schotten.
Ein interessanter tterneinderat: 3 Frauen und 4 -iänner.
-t- Schotten, 19. Nov. In Mittelseemen war bei der Gemeinderatswahl neben zwei Männerlisten auch eine Frauenliste eingereicht, die bei den Wahlberechtigten sehr starken Anklang fand. Der neue Gemeinderat setzt sich nun aus drei Fragen und vierMännern zusammen. Man darf gespannt sein, ob es dem weiblichen Element gelingt, die örtliche Politik in seinem Sinne zu beeinflussen. Jedenfalls haben es hier die Wählerinnen verstanden, unbeirrt ihren eigenen Weg zu gehen, ohne etwas nach den Herren der Schöpfung zu fragen.
Oer neue yrovinzialdirekior für Rheinhessen.
WSN. D a r m ft a d t, 19. Nov. Zum neuen Provinzialdirektor für Rheinhessen wurde, wie bereits gemeldet, Dr. Wilhelm Wehner anstelle des mit Ende November in den Ruhestand tretenden Prooinzialdirektors Dr. Karl U s i n - g e r ernannt. Dr. Wehner war bisher Ministe- ri llrat im Ministerium des Innern. Er wurde 1879 in Gießen geboren. Nach Ablegung der juristischen Staatsprüfung im Jahre 1904 war er bis 1914 in der Grohherzoglichen Kabinettsdlrektion als Kabinettssekretär tätig. Am 1. Juli 1914 erfolgte seine Bestellung als Kreisamtmann in Büdingen: dort wurde er im April 1918 Regierungsrat. Im Jahre 1920 wurde Dr. Wehner als Hilfsarbeiter beim Ministerium des Innern berufen, aber nach kurzer Zeit zum Polizeidirektor in Darmstadt ernannt. Im Frühjahr 1922 kehrte er in das Ministerium des Innern als Vortragender Rat mit der Amtsbezeichnung Oberregierungsrat zurück. Seit Juli 1923 ist er Ministerialrat im Innenministerium. Im April 1929 wurde Dr. Wehner mit der Wahrnehmung der Amtsgeschäste des Präsidenten der Brandversicherungskammer beauftragt.
Kirche und Schule.
Tckanatskonserenz
des Evangelischen Dekanats Gießen.
X Von Dekan Buhmann (Kirchberg) mit Losung und Lehrtext des Tages und Gebet eröffnet, trat die Dekanatskonferenz des Evang. Dekanats Gießen in Anwesenheit von Oberkir-- chenrat Wagner als Gast am Dienstag im Markussaal zusammen. Aach einer Reihe von amtlichen Mitteilungen dankte Pfarrer A u s - seid für die reichen Erntegaben, die auch dieses 2ahr dem Evang. Schwesternhaus und der Zuflucht in Gießen aus den Dekanatsgemeinden zugegangen sind. Dann sprach Pfarrer Becker (Groh-älmstadt), früher Pfarras.istent in Gießen, über: „D i e gesetzgeberische Bekämpfung des Alkoholismu s." Das neue Schankstättengeseh solle bei uns noch kommen. Der demnächst zur Beratung stehende neue Entwurf zeige allerlei Mängel, so auf dem Gebiete der Bedürfnisfrage, des Zugendschuhes, der Aufrechterhaltung der Iahrgrenze. Aufgegeben sei das Gemeindebestimmrecht. Zu fordern sei Veröffentlichung der Konzessionsgesuche, reichsgeseh- liche Regelung der Polizeistunde. 3n der Stel
lung der Sesamtkirchen Deutschlands zeige sich in der letzten Zeit eine Schwenkung gegenüber der Alkoholnot, der Deutsche Evangelische Kirchenausschuh fördere die Evangelische Reichsarbe.ts- gemeinschast, in der unter Vorsitz von Prosefior D Rahling (Berlin) 153 Verbände zusammengefaßt seien. Der „Deutsche Bund enthaltsamer Pfarrer" sei ein wichtiges Zwischenglied zwischen den einzelnen Verbänden (Iugendbewe- gung. Blaues Kreuz, Guttcmvlcrorden u. a.). Erzieherische und gesetzgeberische Maßnahmen müßten zusammenwirken, viel sei noch zu tun. Die Ausführungen wurden mit lebhaftem Vei'all ausgenommen. In der Aussprache ermunterte <Slu- dienrat Mickel als Gast zur Pflege alkoholfreier Geselligkeit. Pfarrer A u s f e l d sprach aus
20'ähriger Arbeit des Gießener »Blauen Kreuzes' dontbar für vie Arbeit oer Guttempler und wies hin auf die Wichtigkeit dieses Kapitels im Konfirmandenunttrricht. Psarrer Decker (Gießen) und Pfarrer Liz. Säger (Leihgestern) prcchcn in gleich .m Sinne für pcriönl.che Enthaltsamkeit: verschiedene Fragen wurden noch beantwortet. Auch Obcriir. c/.rat Wagner sprach zum Gegenstand und unterstrich die Aufgabe der kirchlichen Vereine. Dekan Guß mann wll den Kampf gegen die Alkoholnot zur Volkssache, wie in ter Schweiz, gemacht wissen: Proses.or Dr. Koch (Aießen) sprach als Vertreter des Deutschen Vereins gegen den Alkoholismus. Rach einem Schlußwort des Referenten schloß der Vorsitzende die Konferenz.
Wirtschaft.
Oer deutsch: Außenhandel im Oktober
Ein- und Ausfuhr sind im Oktober gegenüber dem Vormonat gestiegen, und zwar hat >m reinen Warenverkehr die Einfuhr (1106,7 Millionen Mark) um 63,3 Millionen Mark, die Ausfuhr einschließlich der Reparationssachlicferungen (1,253,9 Millionen Mark) um 49,5 Millionen Mark zuge- nommen. Der Anteil der Reparationssachlicferungen an der Ausfuhr beträgt im Oktober 89 Millionen Mark gegenüber 68 Millionen Mark im September. Der Ausfuhrüberschuß im Oktober beläuft sich auf 14 7 Millionen Mark (September 166 Millionen Mark).
Auf der Seite der Einfuhr weisen alle Warengruppen gegenüber dem Vormonat eine Zunahme auf. Die bedeutendste Steigerung zeigt die Gruppe R o h st o f f e und halbfertige Waren mit 53,5 Millionen Mark: an dieser Steigerung sind in erster Linie Textilstoffe (außer Wolle) beteiligt, insbesondere Baumwolle mit einer Zunahme von 38,7 Millionen Mark. Die Erhöhung der Einfuhr von Fertigwaren gegenüber dem Vormonat um 9,5 Millionen Mark entfällt vorwiegend auf Kraftfahrzeuge, sowie Wollgarne und andere Textilfertigwaren. Geringer ist die Zunahme der Einfuhr von Lebensmitteln (+ 3,8 Millionen Mark). Hier stcht einer stärkeren Abnahme der Einfuhr von Gerste (— 15 Millionen Mark) eine vermehrte Einfuhr insbesondere von Südfrüchten, Schmalz und Fischen (insgesamt + 17,3 Millionen Mark) gegenüber.
Die Zunahme der Ausfuhr ist in erster Linie eine Folge des um 43,8 Millionen Mark höheren Auslandabsatzes von Fertigwaren. Namentlich die Ausfuhr von elektrotechnischen Erzeugnissen, Eisenwaren, Maschinen, Leder, Röhren und Walzen, sowie Kinderspielzeug hat gegenüber dem Vormonat zugenommen. Die Ausfuhr von Textilfertigwaren (z. B. Kleidung, Wäsche, Baumwoll- und Seidengewebe, Filzhüte) zeigt gegenüber dem September einen Rückgang. Die Zunahme der Ausfuhr von Lebensrnitteln um 16,7 Millionen Mark beruht vorwiegend auf einer vermehrten Ausfuhr von pflanzlichen Deien und Fetten sowie Hafer und Roggen. Die Ausfuhr von Rohstoffen und halb- fertigen Waren hat dagegen im Oktober abgenommen. Der Rückgang um 10,4 Millionen Mark ist insbesondere auf die verminderte Ausfhr von Steinkohlen (— 7,9 Millionen Mark) sowie chemischen Rohstoffen und Halbfabrikaten (— 4,5 Millionen Mark) zurückzuführen.
Don den wichtigsten Reparationssachlie- serungen im Oktober gehören zu der Gruppe Lebensrnittel: Zucker mit 1,8 Millionen Mark: zu der Gruppe Rohstoffe und halbfertige Waren: Steinkohlen mit 12,9, schwefelsaures Ammoniak mit 5,7, Koks mit 2,7 Millionen Mark: zu der Gruppe Fertigwaren: Maschinen (ohne elektrische Mosch nen) mit 17,7, Walzwerkserzeugnisse und sonstige Eisenwaren mit 15,2, Wasserfahrzeuge mit 6,4, chemische Erzeugnisse mit 3,8, elektrotechnische Erzeugnisse mit 26 und elektrische Maschinen mit 2,4 Millionen Mark.
*
Wenn auch nach diesem Ausweis der Ausfuhrüberschuß im Oktober auf 147 Millionen Mark gegen 166 im September zurückgegangen ist, so zeigt sich doch mit aller Deutlichkeit, daß die in den letzten Monaten eingetretene Aktivität des deutschen Außenhandels auch im Oktober mit seiner saisonmäßig höheren Einfuhr angehalten hat. Die Verminderung des Aktivsaldos um 19 Millionen Mark ist lediglich auf die Saisonbewegung zurückzuführen, indem der Oktober eine Steigerung der Einfuhr von 68 Millionen Mark 1 (hauvtsächlich Rohstoffe und halbfertige Waren) brachte, der eine Zunahme des Exports von nur
49 Millionen Mark gegenübersteht. Insgesamt betrachtet zeigt aber das Bild des deutschen Außenhandels eine befriedigende Entwicklung, und für die nächsten Monate ist wahrscheinlich noch mit einer weiteren Steigerung der Ferf.gwarenausfuhr zu rechnen. Es fragt sich allerdings, ob das Ausmaß dieser Steigerung bei der zum Jahresende vorherrschenden Tendenz höherer Importe einen Ausgleich zu schaffen vermag. Somit erscheint die Aufrechterhaltung des hohen Aktivsaldos der Außenhandelsbilanz-fraglich.
Eine OiSioniermäß'qung in Amerika.
Neuyork, 20.Nov. (WB.) DieFederalRe- serve Bank of Boston ermäßigte ihre R e ° d i s k o n t r a t e von 5 auf 4,5 v. H.
* Die Kohlenproduktion in Hessen. Die monatliche Statistik der Kohlenproduition des Volksstaates Hessen weist für den Monat Oktober 1929 folgende Zahlen nach: Rohbraunkohlen wurden gefördert 76134 Tonnen. Davon wurden verkauft 38 692 Tonnen. Der größte Teil der Rohkohlen wurde weiter verarbeitet, und zwar 57 590 Tonnen zu Schwelereiprodukten und 370 Tonnen zu Briketts. Aus den verschwelten Kohlen wurden gewonnen: 3789,01 Tonnen Rohteer, 348,13 Tonnen Lcichtöl, aus Schwelgasen 13 984,60 Tonnen Koks. Die Briketterzeugung betrug 196 Tonnen.
* Auflösung des europäischen Zinkkartells. Am Dienstag fand in Brüssel eine außerordentliche Sitzung des europäischen Zinkkartells unter Vorsitz des Präsidenten de Sinzay statt. Die Sitzung endete mit dem einstimmigen Beschluß,, das Kartell mit Wirkung vom 31. Dezember 1929 aufzulösen. Man will den Versuch machen, bald eine Erneuerung des Kartells auf neuer Grundlage durchzuführen. Es wurde eine Studienkommission ernannt, die Anfang Dezember zusammentreten soll, um die Verhältnisse innerhalb des Zinkkartells erneut au studieren. Vorläufig find die Aussichten für eine Erneuerung des Kartells wenig günstig.
* Zur Insolvenz der Getreidefirma D r e y f u ß. In der zweiten Gläubigeroersammlung ; der Firma Jakob Dreyfuß in Frankfurt wurde ein i neuer Status vorgelegt, der gegenüber den früher ; genannten Ziffern eine nicht unbedeutende Besserung aufweist. Danach betragen die Passiven nur noch 9141000 Mark, während sich die Aktiven 821 914 Mark belaufen. Der Fehlbetrag hat sich also auf 7812 251 Mark vermindert.
A Zahlungseinstellung einer Freiburger Bank. Die Bank Otto Vürkle & Co. in Freiburg, die sich feit einiger Zeit in Schwierigkeiten befindet, hat ihre Zahlungen eingestellt. Die beiden Inhaber Herling und Bürkle haben die Eröffnung des Konkursverfahrens beantragt und sich der Staatsanwaltschaft gestellt, die sie wegen Depotunterschlagung verhaftete. Die beiden Bankiers geben an, daß sie umfangreiche Depots unterschlagen und auch die Spareinlagen angegriffen haben. Sie hoffen, ihre Gläubiger mit 40 bis 50 Prozent der Forderungen befriedigen zu können. Zu den Hauptgeschädigten gehören der Deutsche Caritas-Verband, das Kloster St. Trudbert, sowie Geschäftsleute, Handwerker und Privateinleger.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 21. Rov. Tendenz: freundlich. — Auch nach der älnterbrechung des Börsengeschäfts durch den gestrigen Feiertag blieb die älmsahtätigkeit an ter heutigen Börse minimal. Die Stimmung war aber a 11geme in freundlicher, da erneute Hoffnungen auf eine eventuelle Diskontsenkung in London und Amerika auftauchten. Eine Anregung bot ferner noch die aktive Handelsbilanz des Mo
nats Oktober. Der Auftragmangel hielt aber weiter an, und die Spekulation zeigte nur geringe Unternehmungslust. Doch genügte schon geringste Rachfrage, um ein Anziehen der Kurse herbeizuführen. Die gestrige feste Reuyorker Börse konnte sich nicht voll auswirken, denn die in Schwierig k.iten geratene Frankfurter Dankfirma Rudolf R. Bauer mahnte zur Zurückhaltung. 5Xe Kurse hielten sich jedoch auf dem etwas erhöhten Riveau. das Geschäft erlitt aber hierdurch eine weitere Einbuße. Auch das in Insolvenz geratene Freiburger Bankhaus Bürkle wurde jetzt näher diskutiert und machte einen ungünstigen Eindruck. Gegenüber der D.enstagabendbö se konnten bei etwas Rachfrage besonders Chadeaktien kräftig anziehen (plus 14 50 Mk.). Cm Elektromarct eröffneten Gesfürel 2 Prozent, Schuckert 4 5 Prozent und Siemens 4 Pro ent fester: AEG. und Licht & Kraft lagen gut behauptet. Am Chemiemarkt to'ren Farben 15 Prozent und Deutsche Erdöl 1 Prozent geeifert. Montanwerke vernachläisigt und durchweg eine Kleinigkeit schwächer. Am Bankenmarck t eiten einige Anteile etwas mehr hervor. Dcson- ! ers Reichrbank lagen gefragter und 5 Pro ent höher. Die übrigen Werte dieses Marktes gewannen bis zu 1 Prozent. Westeregeln 2 Prozent fester. Etwas mehr Interesse bestand noch für Daimler mit plus 1,5 Prozent. Am variablen Markte konnten Iunghans 2 Prozent gewinnen. Von Kunstseidenwerten eröffneten Aku 3 Prozent höher. Renten still, aber durchwegs ettoaS gebes'ert. Im Verlaufe war das Geschäft auf eie Ermäßigung des Londoner Diskontsatzes um 0 5 Prozent etwas lebhafter, und es traten kleine Befierungen ein. Später schritt die Kulisse zu Realisationen, so daß die im Verlaufe erzielten Gew'nne wieder eingebüht wurden. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7,5 Prozent etwa- gesuchter. Arn Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1815, gegen Pfund 23,399. London gegen Kabel 4 8740, gegen Paris 123 87, gegen Madrid mit 35 10 schwächer, gegen Mailand 93,65, gegen Holland 12,0840.
Berliner Börse
Berlin, 21. Rov. Schon im heutigen Dor- mittagsoerkehr konnte man einen freundlichen Grundton feststellen, der in erster Linie durch Diskontienkungshoffnungen in London begründet wurde, un) außerdem im Einklang mit der Festigkeit der letzten Reuyorker Börse steht. Die Ziffern der Außenhandelsbilanz brachten ebenfalls einen günstigen Eindruck. Die Bostoner Discontsenkung wurde angeführt (Boston ermäßigte seinen Diskont auf 4,5 v. H.), und die gebesserten Oberkokserträge fanden Beachtung. Zu Beginn der offiziellen Börse war zwar die Stimmung im allgemeinen immer noch ziemlich freundlich, und die Kurse zeigten gegen die Dienstagabend-Schlußkurse meist leichte Des erungen. Vorliegende ungünstige Momente — wie diverse Zahlungseinstellungen von Provinzbanken, weiteres Ansteigen der Ar- beitsloser.ziffern usw. — wirkten aber geschäft.- hemmend und standen einer stärkeren Befestigung entgegen. Im allgemeinen gingen die Kurs- besserungen nicht ü„er 2 v. H. hinaus. Fest eröffneten Reichsrank plus 4 d. Sy, Ve nberg plus 3 v. H„ Gebrüder Iunghans pluZ 5 v. H., Polyphon plus 3,5 v. H„ Svensla plus 10 Mark. Salzdetfurth plus 3 v. H„ Chadeaklien plus 7 Mark, Schuckert plus 3 v. Sy, Siemens plus 4 v. H. ufw. Dagegen Ei enrahnverfehrsmittel minus 4.5 v. H. Deutsche Anleihen unverändert. Ausländer überwiegend bis 0,25 v. H. fester. Pfandbriefe still. Der Geldmarkt war etwas leichter. Tagesgeld 7 bis 9 v. Sy, Monatsgeld 8,5 bis 10 v. H., Warenwechsel 7,40 v. Sy Im Verlause bekam die Hoffnung auf eine Londoner 'Diskontfenkung heute doch wohl weder die Oberhand, denn die älmsahtätigkeit nahm allgemein zu, und die Kurfe der Hauptwerte besserten sich um 1 bis 1.5 v. Sy gegen Anfang. Polyphon plus 2,5 v. H. Später 1 eß daZ Geschäft wieder nach. Die Spekulation wartete sichtlich auf die Diskontfenkung in London.
Frankfurter Schlachtviehrnarkt.
Frankfurt a. M., 21. Rov. Auftrieb: 94 Rinder, 884 Kälber, 760 Schafe, 307 Schweine. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 82 bis 83 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 76 .bis 81, geringe Kälber 70 bis 75. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 40 bis 41, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 34 bis 39, fleischiges Schafvieh 27 bis 33 Mk. — Marktverlauf: Kälber rege, Schafe ruhig, ausverkauft: Schweine wegen des geringen Auftriebs nicht notiert.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beichlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 d. Sy, Lombardzinsfuß 8 v. H.
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112.12
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168,84 21,91
112,02 58.77
2.485
12.42 81.26
58.34
12.39
73.17
a. M.
Daium
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Datum
19. I
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Dalum
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19 11
21 11
Begliche Noten .....
Tänifche Roten .......
Enfliifche Noten . ....... .^ranzofifche Noten.......
Holländische Noten.......
Italienifme Noten........
Norwegijche Noten.......
Deutfch-Oesterreich, » 100 Schilling Numänifche Noten ......
Schwedifche Noten .......
Schweiler Noten ......
Spanische Noten .......
T'chechotiowokifche Noten..... Ungarijche Noten .....
Devisenmarkt Berlin
DÖ/2D
11.68
20,345
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7% Teulfdie iNcichHankeihe oon 1929 ........
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6% Hell. PolMaai von 1929 (nid).ilitb. 102%)
Cbrrticffcii Provinz - Anleihe mH tluolol.-fllcdilrn
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6% jiraiill. Hnv-Bank (Soldvle. XIII unkündbar bis 1034 .
7% Arnulf Pnp.'Banl »olvpie unkündbar bis 1932 ...
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72.87
— Franksur
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