3000 Mark Geldstrafe für fortgesetzte Milchfälschung.
Mehr Malier, als Milch!
' 6 Vilbel. 20. gebt. Vor dem hiesigen Amtsgericht hatte sich heute die Ehefrau des Landwirts Dousier aus Ober-Erlenbach wegen fortgesetzter Milchfälschung zu verantworten. S.e war beschuldigt, fortgesetzt Milch in den Verkehr gebracht zu haben, die nach den Untersuchungen, die das Chemische Llntersuchungsamt für die Provinz Oberhessen in Dietzen ausgeführt hatte, mehr Wasser als Milch enthielt. Das Chemische Untersuchungsamt hatte einen Wasserzusah von 104 Prozent festgestellt. Der Amtsanwalt beantragte eine Defängnisstrafe von zwei Monaten und 3000 Mark Geldstrafe. Das Gericht verurteilte die Angeklagte, die sich in guten VermSgensverhältnissen befindet, zu einer Geldstrafe von 3000 Mark und ordnete die Veröffentlichung des Urteils in der „Friedberger Neuen Tageszeitung", sowie an der Ortstafel in Ober-Erlenbach an. Von einer Freiheitsstrafe sah das Gericht mit Rück- sicht auf die bisherige Unbescholtenheit der Angeklagten und ihr volles Geständnis für diesmal ab.
Wirtschaft.
Neuer Geldbedarf des Reiches.
Der Reichsfinanzminister Dr. Hilf er ding hat erst kürzlich bei der Besprechung des Reichs- Haushaltsplanes für 1929 aus die bestehenden schw engen Der hä tn .f. e der Kassenlage des Reichs hingew.efen. Bekanntlich steht dem Reich ein Detriebsmittelfonds nicht mehr zur Verfügung; es ist darauf angewiesen, Gelder durch die ihm zusteh-eade Schatzwechse'-Emss ion kurzfristiger Art in Höhe von 40 Millionen Mark zu beschaffen. Diese Möglichkeit ist jedoch durch volle Aus- imtzung diefes Kontingents bereits erschöpft, und da auch keine Anleihemöglichkeit besteht, so hat sich das Reich entschlossen, einen Mittelweg zu gehen. Rach den Schätzungen des Reichsfinanzministers wird Ende März voraussichtlich ein Kassenbedarf von einer Milliarde Mark vorhanden sein. Das Reichsfinanzmini st e- r i u m hat daher mit einem Konsortium von Grohbanken, dem neben den l)-Danken die Commerzbank und das Bankhaus Mendelssohn & Co. angehören, ein Abkommen getroffen, wonach dieses zunächst 100 M.llionen Mark Schatzscheine fest übernimmt mit einer Option auf weitere 50 Millionen Mark. Die Laufzeit beträgt sieben Monate, also bis zum 30. September 1929. Der Zinssatz stellt sich auf 7 bis 7L Prozent. Da diese Wechsel bei der Reichs- bank nicht diskontfähig sind, bzw. nicht rediskontiert werden können, so sind sie für lombardfähig erklärt worden, so datz die Danken die Möglichkeit, haben, diese Schahscheine bei der Reichsbank lombardieren zu lassen. Der Zinssatz ist. mit dem Reichsöanksatz und dem Privatdiskontsatz verglichen. sehr hoch, so datz man sich fragen muh. db das Reich nicht besser dabei weggekommen Wäre, wenn eS eine öffentliche Ausschreibung seiner Emission vorgenommen hätte, für die als Zinssatz natürlich ter Privatdiskontsah in Frage gekommen wäre. Die übernehmenden Banken mutzten eine Verpflichtung eingehen, die neuen Schahscheine nicht ans Ausland abzugeben. Wie wir erfahren, sind die Einzahlungen auf die übernommenen 100 Millionen Mark bereits geleistet worden. 3n Anbetracht des hohen Zms- sahes ist damit zu rechnen, datz die Schahscheine einen guten Absatz finden werden. Eine Einwirkung auf den Geldmarkt dürfte infolge der bestehenden Geldfülle, die die'cr Emissionsb-edarf glatt befriedigen kann, nicht zu erwarten sein.
Z.-G.-Zarbenindustrie.
3n der gestrigen <t«o. G.-V. der I. G. Farbenindustrie A.-G. in Frankfurt a. M. wurde — wie gestern in einem Teile der Auflage schon berichtet — der Abschluß des Dividendegarantievertrages mit der Internationalen Gesellschaft für chemische Unternehmungen A.-G. tn Basel einstimmig genehmigt. Sine Erörterung darüber fand nicht statt.
Vertreten waren durch 173 Mtionüre 788 265 430 Reichsmark Stammaktien, 100 000 000
Reichsmark Vorzugsaktien Serie A und 40 000 000 Reichsmark Vorzugsaktien Serie B.
3n einer im Anschluß an die a.»o. G.-V. abgehaltenen Pressebesprechung wurden von Geheimrat Schmih noch verschiedene Mitteilungen gemacht. Außer den Beteiligungen würden in die 3. G. Che mir, Basel, später weitere Beteiligungen eingebracht werden, und zwar solche, die bereits vorhanden seien, und andere, die eventuell später erworben werden. 3n diesev Hinsicht schwebten noch Verhandlungen. 3n die 3. G. Chemie, Basel, sollen jedoch nicht alle Beteiligungen der 3. G. Farbenindustrie A.-G. ein* gebracht werden. Die Einführung der Aktien der 3. G. Chemie, Basel, an verschiedenen Börsen bedürfe noch der Ueberlegung.
Heber die Geschäftslage wurde ausge- führt, datz die Entwicklung weiter befriedige und der Umsatz des 3ahres 1928 den des Vorjahres übertroffen habe, so daß wieder ein günstiges Ergebnis erwartet werden könne. Die endgültige Entscheidung über die Dividende falle allerdings erst in der Dilanzsitzung im Mai.
Die künstliche Benjinerjcugung
gehe prvgrammätzig weiter, es würden dauernd Verbesserungen vorgenvmmen, und im großen und ganzen sei man mit der Entwicklung zufrieden.
Das kunstseidegeschäfl
leide, wie bekannt, unter den niedrigen Preisen. Die 3. G. habe ihre Anlagen weiter ausgebaut und jetzt einen Stand erreicht, bei dem man zunächst bleiben werde. — Hinsichtlich des
Solpelerabsahes
wurde mitgeteilt, datz die Konkurrenz des Chilesalpeters sich bis jetzt noch nicht unangenehm bemerkbar gemacht habe. Infolge der ungünstigen Witterung verzögere sich allerdings augenblicklich der Absatz. — Die Entwicklung in der Herstellung von
synthetischem Kautschuk
gehe befriedigend weiter. — Am 1. Januar 1929 habe die 3.-G.-Farbenindustrie 114 000 (L D. 108 234) Angestellte und Arbeiter beschäftigt, was als Beweis für den erhöhten Umsatz angesehen werden könne.
Der Geldbedarf der 3.-G*Farbenindustrie sei in erster Linie auf diesen vergrößerten Absah zurückzuführen, der erhebliche flüssige Mittel erfordere. Außergewöhnliche neue Projekte seien für die nächste Zeit nicht geplant, und das Ausbauprogramm sei ziemlich beendet. 3m Falle der weiteren Erhöhung von Auslandsschuhz" l en bestehe die Möglichkeit, im Auslande neue Fabrikationsstätten zu errichten.
Die 250 -Millionen- 3. -G. -Bonds seien im großen und ganzen placiert, wobei auch im Ausland nennenswerte Beträge untergebracht worden seien.
*
* Bamag-Meguin-Werke, Butzbach. Das Unternehmen hat, wie wir von zuständiger Seite hören, zur Zeit eine Gesamtbelegschaft von rund 600 Mann. Der Geschäftsgang ist recht gut, die Fabrikation ist ohne jede Unterbrechung im Gange. Auch die Einwirkungen des kalten Wetters konnten glatt überwunden werden, so daß für den Weiterbetrieb des Werkes gegenwärtig keinerlei Schwierigkeiten mehr bestehen. Von der Belegschaft ist zwar ein ansehnlicher Teil an Grippe erkrankt, trotzdem sind die einzelnen Betriebsabteilungen voll im Gange.
* 3lse Bergbau, A.G. in Grube Ilse. 3n der Aussichtsratssihung wurde beschlossen, der auf den 16. März einbetufenen G.D. die Verteilung einer Dividende von 10 Prozent auf die Stammaktien und Gutscheine (i. V. 8 Prozent) und dementsprechend 6V2 (6) Prozent auf die Vorzugsaktien vorzuschlagen.
" Der Erzbergbau im 3anuar. Uebet die Lage des Erzbergbaues im 3anuar wird berichtet: Die Siegerländer Gruben rechnen damit, daß die beantragte Hilfsaktion von Reich und Staat in aller Kürze, und zwar rückwirkend ab 1. 3anuar, in Kraft treten wird. Die stUliegen- den Gruben haben daher bis auf drei den Betrieb wieder ausgenommen, wodurch die Zahl der arbeitslosen Bergleute bedeutend verringert werden konnte. 3m Lahn-Dill-Gebiet, einschließlich Hessen, sind versuchsweise die stillgelegten Gruben wieder in Betrieb genommen wo.den, weil die Aurü-'g gingene Förderung nachteilig auf die Selbstkosten wirkte. Ob sich die Betriebe in dem geplanten Umfange werden aufrechterhalten lassen, hängt von den in Aussicht gestellten Hilfsmaßnahmen ab.
Fran^urtcr Börse
Frankfurt, 21. Febr. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Tendenz: schwach. —
3m vorbörslichen Verkehr war die Stimmung, jedoch bet kleinster Umsahtätigkeit. freundlicher, da der gesteigerte Kaliabsatz und die festen Auslandbörfen anregten. 3m Zusammenhang mit den Kölner 3nsolvenzen schritt die Spekulation zu Beginn des offiziellen Marktes plötzlich zu größeren Abgaben, und es trat ein Ten- denzumschwung ein. Auch angebliche Berliner Exekutionen drückten auf die Stimmung, so daß die Haltung zur Schwäche neigte. Die anfänglich günstigen Momente und der sehr flüssige Geldmarkt blieben jeht unbeachtet. Bei der Aufnahmeunlust des Marktes konnte das herauskommende Material nur schwierig und mit Verlusten bis zu 4 Prozent gegenüber der gestrigen Abendbörse untergebracht werden. Vereinzelte Werte unterschritten auch noch diese Grenze. Orders waren wieder kaum eingetroffen, so daß auch hiervon die Börse keine Stütze erfahren konnte. Besonders stark angeboten lagen Chade-Aktien mit minus 6 Mark. Ein Grund für diesen enormen Kurseinbruch war nicht festzustellen. Don den übrigen Elektrowerten verloren Licht & Kraft 3.75 Prozent, und Siemens 3 Prozent. Felten dagegen knapp behauptet. Farben-Attien 3 Prozent niedriger. Schwach lagen noch Deutsche Linoleum, minus 4 Prozent, und am Bankenmarkt Danatbcmk mit minus 3,5 Prozent. Autowerte eröffneten bis 1,25 Prozent niedriger. Am Wontanmarkt waren mir Rheinische Braunkohlen mit minus 3,75 Prozent stärker vernachlässigt, während bei den übrigen Aktien dieses Marktes eine gewisse Widerstandsfähigkeit zu erkennen war und selten ein Verlust bis zu 0,5 Prozent eintrat. Schiffahrtswerte knapp gehalten. Einiges Interesse bestand nur für Hapag bei etwas gebessertem Kurs. Renten still. Deutsche Anleihen behauptet. 3m Verlaufe trat eine Beruh igung ein. und auf vereinzelte Rückkäufe hatten die meisten Werte Erholungen zu verzeichnen. Montanwerte konnten etwas vermehrtes Interesse auf sich lenken. Gelsenkirchen gewannen 1 Prozent, Phönix und Mannesmann je 0,75 Prozent, Rheinische Braunkohlen 1,25 Prozent. 3.-G.-Farben bis 0L Prozent höher. Eleftrvattien eher weiter etwas schwächer. Die Spekulation blieb jedoch recht lustlos und vorsichtig. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4,5 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2133, gegen Pfund 20,450, London-Kabel 4.8530, gegen Paris 124,28, gegen Mailänd 92,65, gegen Madrid 31,30, gegen Holland 12,1175.
Berliner Börse.
De r li n , 21. Frbr. Wider Erwarten wurde es zu Beginn der heutigen Börse nach einem noch relativ freundlichen Vorbörenkurs aus schwer erkennbaren Gründen plötzlich schwächer. Es lagen zwar vorher keine besonderen Anregungen vor, die anderseits diese freundlichere Stimmung gerechtfertigt hätten. Das Ausland hatte aber ziemlich feste Kurse gemeldet, der Kaliabsatz im 3anuar hat eine Tesserung erfahren, und auch die Kommentare $u dem gestrigen Farben- Communique lauteten tm allgemeinen nicht ungünstig. Die Geschäftslosigkeit im Vormittagsverkehr war aber kaum noch zu überbieten, und zu den ersten Kursen erfuhren die Kurse Rückgänge bis zu 3 Prozent. Wan spricht von Verkäufen, die zur Vorbereitung auf den Ultimo und die Prämienerklärung getätigt wurden. Besonders verstimmte die auf Abgaben der Schweiz schwächere Haltung der Chade-Aktien. Diese eröffneten 5,75 Mk. niedriger, während Reichs- bank 3,25, Temberg 4,23, Salzdetfurth und Westeregeln je 3,5, Polyphon 4 Prozern, Schlesische Gaä 3,75, Schlesische Textil 3,75 Pro-, ufw. verloren. Deutsche Telephon und Kabel waren auf die nun so gut wie sichere Dividende- losigkeit 3 Proz. niedriger. Svenska (plus 3,25 Proz.) und Tietz (vlus 1 Proz.) waren auch heute zwei Ausnahmen von der allgemeinen Tendenz. Anleihen behauptet. Ausländer meist schwächer. Pfandbriefe sehr ruhig. Liquidationspfandbriefe uneinheitlich. Der Geldmarkt war unverändert. Es war vom Ultimo noch nichts zu merken. Der ösfizielle Satz für Reportgeld wird bis morgen festgesetzt werden. Auch im Verlaufe blieb die Stimmung nervös, und die Kurse neigten weitrr zur Schwäche. Die bcvor- stehcnde dreitägige Unterbrechung des Reuyorker Börsenverkehrs, die zunächst von der Börse zur Beruhigung angeführt worden war, wurde später bei der Unsicherheit ein Baissemoment. Auch aus Paris lauteten die Rachrichten wenig günstig. Es scheinen sich immer neue Schwierigkeiten bei den Verhandlungen zu ergeben. Die Verluste bei den Chade-Aktien versuchte man sich so zu erllären, daß auS Spanien bei der rückgängigen Valuta Verkäufe vorgenommen wurden, um Geld zum Ankauf fremder Devisen freizubekommen.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a.W, 21-Febr. A heutigen Produktenmartt war die Hallurz ru)ig. Die höheren Aus.andnotterungen bUcvCn os-ne Einfluß. Die Beschickung des Marktes mit 3nland- getreibe war unverändert klein, jedoch entschlysfen ftch auch aus diesem Grunde die Händler zu keinen größeren Engagements. Es wurden notiert: Weizen 24 bis 24,25 Mk.. Roggen 23,75, Sommergerste (für Drauzwecke) 24,50, Hafer (inL) 24.25 bis 24,50, Mais (gelb, für Futterzwecke) 24. Weizenmehl (südd.. Spezial 0) 34 bis 34,75. Roggenmehl 31 bis 3175. Weizenkleie 14,25, Roggenkleie 15 Mk. — Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a.W., 21. Febr. Auftrieb: 120 Rinder, 1454 Kälber, 206 Schafe, 798 Schweine. Es kosteten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 67 bis 70; mittlere Mast- und Saugkälber 62 bis 66; geringe Kälber 55 bis 61. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 54 bis 57; mittlere Wastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 45 bis 53. Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 73 bis 76: vollfleischige Schweine von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 73 bis 77; vollfleischige Schweine von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 73 bis 77; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 72 bis 75. Marktverlauf: Schweine langsam, Kälber flau, Schafe rege, geräumt.
Hewtnnaoszog
5. Klasse 32. Prellbssch-Söbdeiissche (258. Preuß.) SUaflen-Kollerte Ohne Gewähr Nachdruck verböte»
8uf jede gezogene Nummer (mb zwei gleich bebe Gewinne gefallen, und zwar se einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I nnb II
20. Februar 1929
ll.Siebunflstag
74919 84086 85048 89711 94506
212 ®4to1wn« tu 300 M
127544
143891
149571
114827 185125
131247
180188
219890
234419
304733
370073
397957
81934
103.393 128740 183918
197480 223,39 252562
276100 300208 313566
368897 380581
100061
164676
18997 45903 63527 82878
189191
206988
234436
266411
287163
307000
355355
372854
395880
189436
208654
239246
268049
294651
310019 362748
373575
142913
255160
337559
129458 185179
203588 226726 263093
278346 305218
339554
369063 386410
130141 186611
206505 233029 264561
282303 306847 344938 369186 392530
141854 169707 180331 216362 25'855
267208 280326 301977 3'5030 338064
387235
18749
43768
60930
81871
92976 1 120329 163886
175805 200291
249223 264178
273124
295581 310452
322999 373279
399612
135833 187265 226054 2599.39 308126 372810
142021 173341 18'438 2'7122 252682 268792 284417 302953 316315 358159 390297
25427 47804
67475 84003
167017 192945
228334 277732 322646 384652
7811
31874
52878 71935 85469
107190 174001
205843
239079 280093
346381
385645
135925 190704
227250
277591 312639
383704
3997 26608 48549 71136 84910
16300 37578 60704 76506
4.1961
142172 174667 195372
281406
262584 271554
284428 304694 3'8998 363529
391571
158423 174807 198347 246670 262679 272453 291390 307912 322506 370018 367698
195468 215404 249014 27U4O3 298317 311342 385878 377734
124131 166742
177974
206275 250072
265722
274902
300611
311447
335990
383946
14392
35570
58195
75278
90274
273'54 287734 313160 323408 37 "38
96 ettotnnt |n 600 «Dl. 997 10248 33232 3-1669
-------------------- ------------ 114445
288674 342197 352475 365382 370025
68 «rtDinn» iu 600 «ZB. 2808 10037 22557 24291
----- ----- ----- ----- ----- ----- 100051
_______ _____ 188530 222558 248122
259117 265893 282170 326235 329492
345599 355474 362026 367754 376'40
26494 29360 36745 55948 59118 99308 ------ ------ ------ 128099 132403
93277 99305 101849 104470 106414 110078
8n der Bormkttagsziebung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
6 eetohrat in 5000 M. 179737 200526 246262
4 »röinne in 3000 W. 60'81 209483
14 iu 2000 W. 39656 94014 108177 288'01 336630 337013 392444
30 eromn» .u 1000 M. 9587 16902 100296 133187
136815 138052 150194 174601 225339 249855
174268 219888 239367 .-00223 348536
397696
192 Oetomne w 300 m. 2692 3084 11309 16971
17762 21033 22090 22530 27374 27725 29083
34470 34483 34586 42969 44103 52842 57477
57869 59175 72918 76529 77763 80703 80818
- — 88495 887" 9'252 93544 96347 103020 106234 107886 109058 11'097 116922 ------ ------------170176
ön der Nachmittagsziedung wurden Gewinne über 15U M. gezogen
2 to 50000 W. 236360
6 ®ennnn» «e 10000 W 20'38 137285 390678
6 »timnwe «b 3000 W. 69016 192049 248825
10 «Winne «u 2000 W. 123470 127425 2'9138 284272 346956
44 Gewinn. H> 1000 <Dl. 21968 28710 49449 52343 82036 89822 93459 97427 116647 124416 186502 227189 239591 240225 247707 275972 276901
Zm Gewinnende verblieben 2 Prämien zu 500000 2 Gewinne zu 500000, 2 zu 300000, 2 zu 200000, 2 zu 100000, 2 zu 75000. 2 zu 50000. 6 zu 25OOQ, 54 zu 10000, 106 zu 5000, 278 zu 3000. 504 zu 2000, 1076 zu 1000. 2870 zu 500, 7610 zu 300 Mt
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höbe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6,5 Prozent, LombardzinSfuh 7,5 Prozent.
3rr au Erfurt a. M |
Berlin
Schlug fl’ire
l'Uhr. fi-ira
Sch ich A'ir*
Änang ftur»
j)atuin
20 2
21. 2.
20 2.
[21.2.
6% Dt. tteiditxuueiiK >. 1Vz< Di. -Lü.WM.-SäMv mir Stur
87,2
—
87,5
—
los.-Rechien.........
54,3
—
j4.25
54,3
Te-^I. ohne Auslos.^iechle . . -
13,7
13,7
lo.'
13.6
7% -rtcnff. Hyp.-Bk. Soldps. un
tvuobar bis 1932......
90
——
**
*y."'o Shclnlfdie Hyp^-Bant Liau
OMöm..........
81,5
——
—
A.E.G. aha. BortrtegS-Obligation. rüdiaftlbar 1933 ......
86
—
—
4% tidjroetj. Bunderb.>Anl.. .
—
4% Lösterreichische Goldrte.. -
31,5
—
31,5
—
4,20% Lelterr. Silberne. . .
——
—
—
4% Oesterreich, einheiil. Site. .
2,5
—
—
—
4% Ungarische ©othrtc.....
24,9
—
24,8
—
4% Unflarijd'e Elaaier. v. 1910
—
—
-1,13
—
4’/>% desgi. von 1913 ....
—
22,4
—
4% Ungarildx Rronenne.. .
2,3
—
-,3
2,2u
4% lütt- Zollanleihe v. 1911 .
4% Türtische Bagdadbahn-Ani.
10,8
—
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ecrie 1 .......
10,6
——
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4% Rumänen convcrt. CUe. .
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—•
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125
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Slllfl. Deutsche (Srebltanft. . . 10
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198,5
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1'8,7-
Mitteldeutsche (SrebtiBard ... 9
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306,5
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Banknoten.
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