Ausgabe 
21.1.1929
 
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gehen.

Die

Tumen, Sport und Spiel

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Amtsgericht Gietzen

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;tn aus eingerichtet ox Arbeiter von hier c- ist eingestellt faulig unter giojcn zu lfat zur Arbeit hadig, würen. DaS

Neuer Weltrekord Arne Borgs.

Bei den in Sidney (Australien) ausgetra- nen Schwimmeisterschasten von Reusüdwales konnte der schwedische Meisterschwimmer Arne Borg, nachdem er bereits zwei Meistertitel er­rungen hatte, am Freitag auch die Meister­schaft über eine englische Meile tn der Welt- retordzeit von 10:27 Min. gewinnen. Den zwei­ten Platz belegte der erst siebzehnjährrge austra­lische Schüler Ryan, der 45 Vards hinter dem Schweden zurückblieb. Der Rekord über die ge­nannte Strecke wurde mit 10:32 von dem Austra­lier Charlton seit dem Jahre 1927 gehalten.

Geldmärkten, damit bann die Spanne zwischen Inland- und AuSiandsgeld entscheidend beurteilt werden kann. Ein zweites Moment für die wei­tere Entwicklung des Geldmärkte» ist die K o n - junkturgestaltung, bzw. der Einfluß der Diskontcrmähigung auf sie. Man muh berück­sichtigen. das, die Kreditnahme der Teile der Wirtschaft, die auf den privaten Bankkredit an­gewiesen find, sich zu niedrigeren Zinssätzen voll­ziehen kann und dah ebenso auch die Kredit­konditionen von Industrie und Großhandel sich ermäßigen dürsten.

Verbilligung der Rentenbank. Kredite.

Sitzung ves-Kuß-allbundcsvorstandes

$cc Borstand des Deutschen Fuhbali­ndes trat am Sonntag mit dem Sprelaus- ..-ih in Berlin zu einer Sitzung zusammen, um ixoi bevorstehende Länderspielprogramm «w^usprechen. Auf Anregung des Spielaus- s.UieS wird der D.F.D. dem italienischen §- tecLunö als Austragungstermin des Länder- k.üiif es Deutschland gegen Italien den 22. Sep- VLiroe r Vorschlägen, da der vorgesehene Frühjahrs- betmxi in die Zeit der Meisterschastskämpfe der LDüi ^verbände fällt. Das Treffen kommt bc- Mrntlich aus italienischem Boden in Turin oder TEforgna zur Durchführung.

ü'c.ö Länderspiel Deu tschland gegen i=8innlani) soll voraussichtlich am 20. Oktober ra Xltonact Stadion ausgetragen werden, wenn di ic < innen ihr Spiel gegen Dänemark am 13. Ok- tÄrr in Kopenhagen mit dem Spiel gegen rZk^chland in Verbindung bringen.

je Austragung des Spieles Deutschland gy tgen Schweden wurde endgültig auf den 14 OSuIi in Köln festgesetzt.

Sie Spiele um die D. F. B. - M e, st e r s ch a f t ti Kinnen am 12. Mai mit der Borrunde, es

Hinsichtlich der Abzahlungskredtt« A hat sich pie Deutsche Rentenbnnr-KreLitanstalt, um von sich aus der schwer um ihre Existenz ringenden Landwirtschaft jede mögliche Erleichterung zu ver­schaffen. entschlossen, die Zinssätze wieder auf die frühere Höhe zurückzuführen, also um ein wer­teres halbes Prozent zu ermäßigen Damit kommt die Ausgang des IahreS 1928 für die Abzahlungskredite A ausgesprochene Er­höhung in vollem Umfange in «JoctfaU. Der Zinssatz, den der Landwirt auf die Abzahlung^- kredite A zu entrichten hat, stellt sich demnach auf 71/2 Prozent, während der Zinssatz auf die Abzahlungskredite B, die bisher als kurzftftsttge Perfonalkredite mit 9y* Prozent vom Landwirt zu verzinsen waren, auf S Prozent festgesetzt wird.

rt, einen durchgehen- ain cmrichtentrütbt Arbeiter übernahm

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1 Wie wir aus amt' frühere ßanbrat fies (a, nom prcMchrn berretziernntzS- rruntz in hannvvks

vermischtes.

Deutsche Bauausftctlung erst 1931.

Der Start sand um 9.15 Uhr bei verharschtem Schnee und Frost statt. Während die ersten Läu­fer führigen Schnee hatten, schlug das Wetter nach einer Stunde um und der Schnee wurde stumpf. Die Läufer, die auf dieses Wetter nicht vorbereitet waren, hatten sich infolgedessen t>ei> wachst, und die erzielten Zeiten sind daher auch nicht gut. Ergebnisse:

Berbandsstaffellauf:

1. Winters' ortverein Kassel 3: 47,11.

2. Akademischer Schiklub Darmstadt 3:48.04.

3. Schiabteilung des Rhönklub Frankfurt a. M. 3:53.13.

4. Schiabteilung deS Taunusklub Frankfurt a. Mai 4:09.26.

(Der Schiklub Taunus Frankfurt a. M. erzielte eine Zeit von 4:02,26, da aber ein Mann der Staffel Schibruch hatte, und nur mit einem Schi am Staffelwechsel erschien, war der Lauf un­gültig.)

Wanderpreis des Re ich s a u sschu s se S für Leibesübungen. Frankfurt:

1. Schiabteilung des Rhvnklub Frankfurt, erste Mannschaft 3:53,13.

2. Schiabteilung des Taunusklub Frankfurt 4:09,16.

3. Schiabteilung des Rhönklub Frankfurt, zweite Mannschaft 4:13,31.

Harzer Skimeisterschasten.

Einem Unternehmer war ein Strafbefehl zugegangen, weil er gelegentlich der Vornahme von Erdarbeiten In einer belebten Straße des Nachts Erdhaufen u. dgl., die auch den Verkehr hemm­ten, unbeleuchtet gelassen hat. Kurz vor der Verhandlung zog er den hiergegen eingelegten Ein­spruch wieder zurück.

Taten für Ticnstag. 22. Januar.

1729: der Dichter Gotthold Ephraim Lessing in Kamenz in der Lausitz geboren (gestorben 1781); 1775: der Physiker Andrä Marie Ampdre in Lyon geboren (gestorben 1836); 1788: der Dichter Lord Byron in London geboren (gestorben 1824); 1849: der Dichter August Strindberg in Stockholm geboren (gestorben 1912)

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

* DaS Amtsverkündigungsblatt Br. 4 vom 18. Januar enthält: Reich Zsteuerüber- weisungen. Benachrichtigung der Gendarme­riestationen durch die Ortspolizeibehörden.

200. Geburtstag Lessings. Dienstnachrichten.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

1:1. Es bleibt dabei nach wie vor bemerkenswert, wie schwer es den Stuttgarter Mannschaften hält, in Freiburg Spiele zu gewinnen.

Ganz überraschend hoch gewann S. B. 1860 München, der am Dorsonnlag gegen Kickers Stuttgart unterlegen war, das diesmalige Tref­fen gegen Phönix Karlsruhe. Die Badenser wur­den 6:1 geschlagen und hatten niemals Sieges­aussichten. ,

In der Grupp« Rord brachte der F. SP. B. Frankfurt aus Saarbrücken ein mageres und glückliches 2:1 gegen Saar 05 nach Hause.

Das Treffen B. f. L. Reu-Isenburg gegen den B. f. R. Mannheim wurde als einziges in der ganzen Derbandsrunde wegen des Schneebodens nach 7 Minuten Spiel bei dem Stande 0: 0 ab­gebrochen.

Dem S. D. Waldhof Mannheim hatte man gegen den 1. F. E. Idar mehr zugetraut, als ein recht bescheidenes 2:1.

In Mainz drehte der F. Sp. B.05 Wamz das Resultat des Dorspiels vor acht Tagen gegen Union Riederrad um und gewann diesmal ver­dient mit 4: 2 Toren.

Oie Berichterstatiungssperre über Wormatia Worms aufgehoben.

Die DerichterstattungSsperre über die Spiele des D. f. D. Wormatia Worms wurde auf­gehoben. da der Verein sich bereft erklärt hat. allen Bedingungen der Ortsgruppe Mainz des Reichsverbandes der Deutschen Presse nach- zukormnen.

Handball in Main-Hessen.

Gruppe A:

D. f. D. Schwanheim Polizei Butzbach aus­gefallen.

Kickers Offenbach Polizei Frankfurt 2:1. D. f. B. Friedberg F.Sp.D. Frankfurt 0:3.

Gruppe B:

Polizei Worms Polizei Wiesbaden 6:2. S. C.Wiesbadcn S.D. Wiesbaden 1:5.

Privatspiel:

Hakoah Wiesbaden Rotweiß Darmstadt 3:2.

Verbandswettläufe

des Gkrklubs Gauerland.

Der erste Tag der Derbandswettläufe in Willingen enttäuschte in doppelter Hinsicht. Einerseits war dos Wetter umgeschlagen, und in der Frühe des Samstags taute es, später regnete es so- sogar. Ferner war der Nebel so dicht, daß man nicht einmal 5 Meter weit sehen konnte. Infolge eines noch nicht aufgeklärten Versehens war der zweite Teil der 18 Kilometer Lang lauf st recke so schlecht markiert, daß die Wettläufer nach Zurücklegung von etwa 10 Kilometer nicht mehr weiter wußten. Die­ser Lauf mußte deshalb für ungültig erklärt werden. Der Geländelauf, bei dem es hauptsächlich auf technische Feinheiten an kommt, mußte ausfallen. Er soll später nachgeholt werden. Im übrigen wur­den reibungslos durchgcfuhrt der Damenlaus über 3 Kilometer und der Lauf der Jung- mannen von 18 bis 20 Jahren über 6 Kilometer. Ergebnisse:

Langlauf für Damen (3 Kilometer), Kl. 1: 1. Margr t Jäger (Gießen) 12:17 Min., Kl. 2: 1 Thea Wahle (Winterberg) 11:49 Min., 2. Elisa- beth Hüttenhain (Dormunb) 12:50 Min., 3. Lotte Bri 11 (Gießen) 13:17 Min

Altersklasse: 1. Grete fReuber (Elberfeld)

fi. St. in 21.-B. Wir werden demnächst in einem auf die von Ihnen gestellten Fragen ein-

für das Jahr 1930 geplant gewesene Große Deutsche Bauausstellung" auf dem Ber­liner Messegelände ist um ein Iahr verscho­ben worden. Sie wird auf Wunsch der betei­ligten Industrien und des Berliner Messeamtes erst am 1. Mai 1931 eröffnet werden und, so­weit es sich nicht um Sonderveranstaltungen, Dertriebssiedelung usw. handelt, bis Herbst 1931 dauern. Am Programm selbst ist nichts geän­dert worden. Die Hinausschiebung des Eroff- nungstermines beruht darauf, daß die Frist zur eigentlichen Dorbereitung als zu kurz zu be­zeichnen war.

Da sich das Wetter am Sonntag aufgeklärt hatte, wohnten über 3300 Zuschauer mit größtem Interesse den Sprungläufen um die Harzer Ski­meisterschaft in Braunlage bei. Die Iungmannen eröffneten das Springen und zeigten hervor­ragende Leistungen. Im Sprunglauf der Herren war es besonders Meister Kröckel. der mit

flätoÄi^re Gnltnidlung ®e!l- markte- läßt sich schwerübersehen. Denn man muß zunächst einmal beachten, daß ja Dte gegenwärtige Geldübersülle vornehmlich auf die äleberdispositionen zum Iahresultimo zurückzu­führen ift Eine Einwirkung der Diskontermäß^ aung auf die ausländischen Geldmärkte, die auch einen saisonmäßig leichten Geldstand aufzuweisen haben, ist bisher nicht festzustellen. Das Ausland ist mit seinen Zinsforderungen entsprechend der Di-kontermäßigung zurückgegangen, die auslän­dischen Geldgeber sind auch nach der Diskont­ermäßigung anscheinend durchaus in der Lage, mit der Reichsbank zu konkurrieren. Die Folge davon ist. daß das Z i n s v e r h ä l t n i s zwi­schen den Geldern der R e i ch s b a n k und denen des Auslandes sich nicht verändert hat. und daß die Danken keine Deranlassung ha­ben. ausländische Kredite in verstärktem Maße zurückzuzahlen und dafür die Reichsbank in An­spruch zu nehmen. Ob sich die Diskontermäßigung um Vr Prozent als ungenügend und eine neue Ermäßigung deS Diskontsatzes sich als notwendig Herausstellen wird, um unnötige Auslandtkredite zwecks Verringerung unserer kurzfristigen Aus­landsverschuldung an das Ausland zurückzuiuy- ren, muh vorläufig dahingestellt bleiben. Schon jetzt Kombinationen über eine neue diskont- politische Maßnahme der Reichsbank anzustellen, halten wir für verfehlt. Man wird erst die Ge­staltung von Ultimo Ianuar und im Laufe des Monat« Februar abwarten müssen, gleichzeitig aber auch die Entwicklung auf den ausländischen

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14:8 Min.

ßanalauf für Iungmannen, 6 Kilo­meter: ll-Dernhard Schmitt (Winterberg) 24:6 Min.» 2. Fritz Wilke (W llinaen) 37:46 Min., 3 Lud­wig Volke (Dill ngen), 39.49 Min., 3 Richard Gei­len (Niererseld) 38:22 Min., 5. Vinzenz Kalshaus (Elberfeld) 39:26 Min.

EkistaffeUöufe im Taunus.

Gestern fand im Feldberggebiet der Verbunds- ftaffetlauf des D. M.S. bei recht zahlreicher Be­teiligung statt. Alle gemeldeten 16 Staffeln waren am Start erschienen. Die Strecke führte zweimal um den Feldberg und betrug etwa 40 Kilometer.

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Krun» MQ9tn Sm ln ein* l V Ma *" n. no!toeniiQ,7 ' :aöfifÄ ' Tut Ra.7, ."ton

Wirtschaft.

Oie Geldmarktlage

nach der Oiskoniermäßigung.

Der Ausweis der Reichsbank vom 15.Ja­nuar ist der erste nach der Ermäßigung des Dis­kontsatzes um 0,5 v.H. Wie aus dem Ausweis her- vorgeht, ist bisher die D i s k 0 n t e r m a ß i g u n g auf seine Gestaltung ohne jeden Ein- fluß gewesen. Gleichermaßen verhält es sich mit der Lage des Geldmarktes, dessen Flüssigkeit weiterhin angehalten hat und dessen Tagesgeldsätze selbst bei großen Beträgen in der abgelaufenen Woche unter den offiziellen Sätzen lagen. Zwar machte sich am Medio die üblidje erhöhte Nach­frage geltend, jedoch war von einer Auswirkung der durch die Monatsmitte veranlaßten Zohlungs- anforberungen nur wenig zu spüren. Das stür­mische Tempo, welches bei der Entlastung der Reichsbank angehalten und einen Kreditabbau von über einer Milliarde in den beiden ersten Januar­wochen herbeigeführt hat, beweist, daß die Reichs­bank die Fühluna mit dem Geldmarkt durch ihre Diskontsenkung um 0,5 v.H. noch nicht erreicht hat. Denn am Prioatdiskont- markt hielt bas Mißverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage an. Die infolge der Diskontsenkung eingetretene Ermäßigung der Sätze auf 5,88 v.H., sodann auf 5,75 v. H. für beide Sichten konnte nicht bewirken, daß größeres Material herauskam. Wenn auch die außergewöhnlich schnelle Entlastung der Reichsbank gewissermaßen als Ausnahme anzuspre­chen ist, so muß doch berücksichtigt werden, baß sich ber Geldmarkt aud) im Januar des Vorjahres

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Die amtliche Großhandelsindex- zif f er. Die auf den Stichtag des 16. Ianuar berechnete GrohhandelSindexziffer des Statisti­schen Reichsamts ist mit 138,7 gegenüber der Dorwoche (138,9) leicht zurückgegangen. Don den Hauptgruppen hat die Indexziffer für Agrar­stoffe um 0,2 v. H. auf 131.2 (131.5) nachgegeben, während die Indexziffer für Kolonialwaren um 0,2 v. H. auf 124,9 (124.7) gestiegen ist. Die In­dexziffer für industrielle Rohstoffe und Halb­waren hat sich auf 134,1 (134,0) erhöht, dieiemge für industrielle Fertigwaren ist um 0,2 v. H. auf 158,6 (158,9) gesunken.

* Der Stahlverbrauch der Auto­industrie. Rach Berechnungen des Reichs- verbandes der Automobilindustrie stieg der Stahlverbrauch des Kraftsahrzeugbaues in Deutschland von 74 750 Tonnen 1926 und 175 350 Tonnen im Iahre 1927 auf 214 230 Tonnen 1928, um 186,5 Prozent innerhalb zwei Jahren. Da­von entfielen auf Personenwagen 116 830 Tonnen (1927 : 98 600, 1926 : 39 000), auf Lastkraftwagen 75 640 Tonnen (61 900 bzw. 25 300), auf Omni­busse 9890 Tonnen (7650 bzw. 5400) und auf Krafträder 11 870 Tonnen (7200 bzw. 5050). Der Derbrauch hat sich innerhalb drei Jahren annähernd verdreifacht und spielt unter Berück­sichtigung dessen, daß es sich überwiegend um Qualitätsstähle handelt, im Rahmen des Stahl­verbrauchs der deutschen Wirtschaft eine nicht unbeträchtliche Rolle.

Frankfurter Allgemeine Der- sicherun gs-A.-G., Frankfurt a. M. Die Frankfurter Allgemeine DersicherungS-A.-G. be­richtet über den Verlauf des Geschäftes im Jahre 1928 bei den dem Konzern zugehörigen Lebens­versicherungsgesellschaften: Die wirtschaftlichen Verhältnisse hatten eine Auswirkung auf das Anwerben von Reugeschäften und auf die Erhal­tung des Versicherungsbestandes. Trotzdem war der Reuzugang und der Geschäftsverlauf wieder zufriedenstellend. Anträge wurden eingereicht bei j der .Frankfurter Leben' über 148 Mill. Mark Versicherungssumme, bei der .Karlsruher" Über 84 Mill. Mark, bei der .Rürnberger" über 55 Mill. Mark, bei derVereinigten Berlinischen und Preußischen" über 106 Will. Mark, im gan­zen also über 393 Mill. (i. D. 388) Will. Mark Versicherungssumme. Von den vier Gesellschaften wurden Versicherungsscheine über zusammen 363 (L D. 366) Mill. Mark ausgefertigt. DaS seit dem Wiederaufbau bis 31. Dezember 1928 auS- gefertigte Reugeschäft beträgt mehr als 2 Mil­liarden Mark Versicherungssumme. Der Ende 1928 vorhandene Versicherungsbestand läßt sich endgültig erst feststellen nach Erledigung der Ab- schlutzarbeiten für das Geschäftsjahr 1928. Es wird voraussichtlich eine Höhe von mehr al- 1,6 Milliarden Versicherungssumme erreichen. Der vorzeitige Abgang von Versicherungen ist in­folge der schwierigen und gedrückten wirtschaft­lichen Verhältnisse immer noch recht beträchtlich und übersteigt z. T. den vor dem Kriege ge­wohnten Prozentsatz wesentlich. Die Schäden blieben auch im Jahre 1928 hinter den rechnungs­mäßig zu erwartenden zurück; sie find aber natur­gemäß zahlreicher geworden. SS treten z. T. I besonders in die Erscheinung Selbstmorde und Todesfälle infolge von Unfällen. Die Aussichten für die Rechnungsabschlüsse 1928 sind nicht un­günstiger alS im Dorjahre. Die Gesellschaften Dürfen mit einem entsprechenden Gewinn und wieder mit einer beträchtlichen Zuweisung an die Gewinnreserve der Derstcherten rechnen.

kabel oew:fen lein *'

) nunneyr bet Se. , - b a - il l f a, defjer

i :®|r am 26. Mai die zweite Dorrunde, am » 5uni die Zwischenrunde, das Endspiel steigt i;di 6 Juni. B

2czüg ich des D. F. D. -Pokalendspieles raub Rorddeutschland und Berlin anheimgestelll, lei cuf einen passenden Zeitpunkt zu einigen. £8 iH mit ziemlicher Sicherheit damit zu rechnen, M ter Pokalendkampf am 24. April im Grune- vocld bei Berlin zum Austrag kommen wird.

Uchball in Hessen- Hannover.

jtoei torreiche Spie e brachte der gestrig« Sorin- ::co( :in Gruppe S ü d. Borussia Fulda gegen 85t)rt Kassel 10: 0 und Germania Marburg gegen Seifen Marburg 4:7. 2n Gruppe Rord Bh<l Kassel gegen Hessen 09 Kassel 0: 2.

Gi>deutsche FMollmeisterschafl

Runde der Meister.

lijier fielen gestern sehr wichtige Entscheidungen, flji frankfurter Stadion standen sich vor 25 000 -Wch^uern Eintracht Frankfurt und 1. F.C. Nürn- iitziz gegenüber. Beide Parteien lieferten sich ein ^MMfiges Spiel. Eintracht verlor bereits nach äfai dreißig Minuten ihren einen Verteidiger, un-- jiEiag aber trotz dieser schweren Einbuße nur ganz rrmpf gegen die stärkste Aufstellung der Nürnberger litt 1:2 Toren. Beide Mannschaften hinterließen eirtni äußerst günstigen Eindruck.

öwniger vorteilhaft schnitt Wormatia Worms ab, Übe fet gegen Bayern München 1:4 unterlag. Auf Sbicen Seiten spielten drei Ersatzleute mit, worun- Wormatia am meisten zu leiden hatte.

Germania Brötzingen, die seither einen Sieg und Ln« Niederlage zu verzeichnen hatte, erkämpfte sich Ütitnral mit einem 1:1 gegen den D. f. L Neckarau nm weiteren Punkt. Die Gäste aus Mannheim

n das besiere Zusammenspiel. Germania ent- nid-te etwas die 7000 Zuschauer.

ttr K.F.V. Karlsruhe erfocht auf eigenem Platze litt erwarteten leichten Sieg gegen Borussia Neun- Blten mit 3:0. Bei Borussia genügte nur die iyftLrmannschäft durchschnittlichen Ansprüchen. Das :ieü gte natürlich nicht, um eine gut kombinierende :$(, wie sie der K. F. D. stellte, am Siege zu Qliiibern.

Runde der Zweiten und Dritten.

Herr biaoitc iich geuetn m dec Gruppe Süd ufri Sp. Vgg. Fürth weiterhin tn den Dorder- fgtuti). Sie gewann gegen den D. f. B. Stuttgart tmi! einem ganz klaren 4:1.

Lehr anerkennenswert ist auch der Erfolg der 2Lg4burget Schwaben, die den starken A. S. '2I«berg knapp aber verdient mit 4:3 Loren liegen konnten und hierdurch an die zweite i3z.lt der Liste kamen.

^itiburger und Stuttgarter Vereine lieferten I'iq in Derbandsspielen fast immer sehr knappe : Rintpfe. So trennten sich auch diesmal der C.

^ckOurg und die Stuttgarter Kickers mit einem

Die Deutsche Rentenbank-Kredttanstaft (Land­wirtschaftliche Zentralbank) hat aus Anlaß der Herabsetzung des Reichsbankscrtzes dte Zinsen für die von ihr ausgegebenen kurzfristigen Personalkredite mit Wirkung vom 12. Ja­nuar 1929 ab gleichfalls um Prozent herabgesetzt. Don der Deutschen Rentenbank- Kreditanstalt werden somtt für die fuafrifhgen Personallredtte vom 12. Januar 1929 ab gegen­über den mit ihr im Geschäftsverkehr stehenden Personalkreditinstituten, je nachdem, ob diese die Kredite dirett dem Landwirt zuführen, oder ob sie durch eine oder mehrere Zwischenstellen an die Landwirtschaft weiterleiten, berechnet: 6i/» Prozeitt. 6 Prozent und 5ya Prozent. Der Höchstzinssatz, den der Landwirt für diese Kredite zu zahlen hat, wird auf 83/< Pro- zent einschließlich aller Provisionen, mit alleiniger Ausnahme deS Wechselstempels, der besonders belastet werden darf, festgesetzt. Den Personal- kredttinstiluten wird, wie bisher, die Einhaltung dieser Höchstzinssätze gegenüber dem Landwirt zur Pflicht gemacht.

_______ _________ Die von der Deutschen Rentenbank-Kveditanstakk

seinem hervorragenden Stil zu gefallen wußte und I unter der Bezeichnung A b za hl u n g S kre di te mit seinem ersten Sprung von 40 Meter großen ausgegebenen langfristigen Personal- Beifall erntete. Der alte Harzmeister Wilhelm kredite mit fünfjähriger Laufzeit werden ruck- K uert kam beim ersten Sprung zu Fall und wirkend vom 1. Ianuar 1929 ab um 12 Pr^ent schied aus der Konkurrenz aus. Dec neue Meister, verbilligt. Bei diesen Abzahlungskvedllen ift. zu Richard Kuert (Braunlage), siegte nach Punk- unterscheiden zwischen den alten Abzahlun^kve- ten über Kröckel. hiten, die seit dem Sommer 1927 laufen,und bis

Deutsche EiKhoüeymeisterschast.

^n ben in ©^nnifd) au^etr,^cn kreditc^handett. deren ilmtoanllung in Abzah-

bie I lungskredite gegenwärtig in Angriff genommen

sich der Berliner Schllttschuhklllb und der baye- w. gstt 1930 ab, also bis Ende

rische Eishockeymerster S. C. Riessersee für die ' gleichen Jahresraten zurückzuzahlen

Entscheidung. Der Elslausveretn Fussen und I u

Brandenburg Berlin kämpften um den dritten und vierten Platz. Am Sonntag konnte der Ber­liner Sch ilt chuh.lu di: - i s L~r M n. s ). ft über­legen mit 11:1 (4:0, 3:0, 4:1) schlafen. Bran­denburg Berlin siegte über den Stuttgarter Hockeyllub mit 6:0 (4:0, 1:0, 1:0), währeird der Eissportverein Füssen die Tilsiter Mann­schaft mit 6:1 (3:1, 2:0, 1:0) besiegte.

riej rorher veranstalteten Kesseltreibens betrug 1 _Aur l Dornholzhausen, 19. Ian. In der

Vr.ittschast Schieferstein fand dieser Aage ein

U?^llern 8b«t. Lttbilöcrüortrag statt, tn dem em Der- H der D e u t s ch n a t i v n a l e n Volks-

?us e)i ei sehr interessante Bilder üoer den f ru-

M) etc n deutschen Kolonialbesitz tn 'J^Qlfunn ^XiTlla zeigte. Der Vortragende war früher \ ein(j (jbt Lesiher einer größeren Kaffeeplantage tn 2iil ilfÜ'i und konnte daher den Besuchern inter- !en hin M 'fite Einzelheiten aus seinen persönlichen Cr-

wfjrttn u-, ein- Wulfen erzählen. Der Vortrag sand statt, um

aschr, binuftlOrnni(i) £ i cstrebungen, die sich auf den Wiedererwerb - 1* ^e*lL Kolonien für das deutsche Vaterland richten,

ttzlar.

Bei der hier ftfltigeN1 ilung kchttcn einigt e im Steife SBiebentopi ein. die As!e bo- letkte die Wirtin, doz ftten. Der sofort de er, die Toter zu stell« gentümer wieder durud'

3an. Der Deftng' taU friB

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geigen wegen Tierquälereien etwa auch diese selbst häufen sich in letzter Sie sind zurückzuführen auf das immer mehr gut 6Vt.T-,ntan. U<it tretende und anerkennenswerte Bestreben der SäfA m9 lR' toiti V im solcher Tiermißhandlunaen, die Tierquäler J^^Qngel, Hz, uuB) ^nnachsichtliche Anzeigen bei den zuständigen 1 inini nt 3l(iif>t.8i1iliiaen auch deren verdienten Strafe zuzuführen ieubl l9e wn 0[[, nicht dabei bewenden zu lassen, daran Aer° )at hi> » ~ N nen. zu nehmen und ihrer Empörung durch an ahutVia"Un9 der i:Oerechtigtes Schelten und Schimpfen über ber- ital hÄv^iM ntfie Roheiten Ausdruck zu geben. Ein hiesiger MnU b -icrbetreibender hatte fast ohne jede Veranlassung tf S.°SIMellunj?i«ln Hunde mit beschuhtem Fuße die Schnauze bernt aui.ui.utp getreten und ihm auch einen heftigen Tntt «WW ent-in' Magengegend versetzt, so daß der Hund laut E.meriuurs. _ icmi^rnb hinfiel. Der Mann erhielt dafür eine u«g einer ^rwa,.A , strafe von 20 Mark. Der nämliche An- A im Ntt leftpte sollte noch eine weit schlimmere Tierquä- ^pcechrnd dem um- c $ti durch Begießen bcs nämlichen Ziere» mit ^gewertet. - jcr heißen Flüssigkeit begangen haben, konnte 'an ßanitäti. i8mi der Tat nicht überführt werden. Ohne eine auichch uti) eii>, > ft r a f e wäre er andernfalls wohl nicht ba= r Domrommen.

n 50 2JL Äo|ien 4n auswärtiger Autofahrer zog sich ebenfalls )nedhvfes Er. «üni Kelbstrafe zu, weil er eines Abends etwa die 1.Friedhof mit» der Ostanlage mit nicht abgeblenbe- ncdigen. Der dvotok-r Scheinwerfern durchfahren hatte. Es eingerichtete Ain. feftgcfteUt, daß er recht wohl die Fahrbahn «währt und erfreut and bei abgeblendeten Scheinwerfern hätte über« -wes quten Besuche fechn können, um seinen Verpflichtungen als Auto- Derem einen Bei. nachzukommen.

- Eine QHülIab. - emgerichtet worden, 9t gern benutzt wird m. Der Autobus.