Ausgabe 
20.8.1929
 
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Leichtathletik der Sp.-Dg. 1900.

(Erfolge in Frohnhausen (Dill).

ö. Obwohl die zu den Jubiläumswettkämpfcn des Spiel- und SportvereinsDranien", Frohn­hausen, von der Sp. 23g. 1900 entsandten Leicht­athleten zweite Garnitur darstellten von der ersten Rennmannschaft waren nur Bepperling und Seipp mit vermochten sic doch recht vor­teilhaft abzuschneiden und vier erste, neun zweite und zwei dritte Plätze zu erringen. In den Kurz­strecken war der 23. f. L. Wetzlar mit seinen besten Leuten erschienen. Zerndt vom genannten 23er- cin konnte jedoch den gut in Form befindlichen H o p f e n m ii l l e r, 1900, nur mit Handbreite aus den zweiten Platz verweisen. Seipp kam schlecht ab und wurde Dritter. In der 4X100-Meter-Staffel wurden die Siegesaussichten dadurch zuschanden, das; der Startmann eine Muskelzerrung erlitt und dadurch fast drei Meter einbüßte. Das verlorene Terrain konnte gegen die in 45,6 Sek. siegende D. f. L.-Mannschaft bis auf einen 'Meter aufgeholt werden. In den 400-Meter-, 800-Meter- und 1500- Meter-Läufen hielten sich die Gießener dafür schad­los und belegten jeweils die beiden ersten Plätze. Cs wurden gezcitet über 400 Meter- 1. S. Lange mit 56,1 Sek., 2. Knigge mit 58,6 den dritten Platz belegte E h l i n g c r , V. f. L., Wetzlar, in ,61,5 Sek.; über 800 Meter: 1. Bepperling in 2,12 Min., 2. Glagow in 2:14,2 Min., über 1500-Meter: 1. Paul in 4,46 Min., 2. Linse- mann in 4,50 Min. In den Wurf- und Sprung- konkurrenzen waren die beiden Spitzcnleutc des P. f. L. Wetzlar, 51 o ch bzw. Capello, in Front. Erster gewann das Kugelstoßen mit 11,42 Meter. Die beiden nächsten Plätze belegten Hopfen- müller, 1900, mit 10,24 Meter und Klös, 1900, mit 9,13 Meter. Im Diskuswerfen war die Pla­cierung folgendermaßen: 1. Koch, V. f. L. Wetzlar, 36,20 'Meter, 2. Klos, 1900, 30,64 Meter, 3. Wallenfels, 1900, 28,35 Meter. Der Speer­wurf brachte die Ueberraschung. K l ö s war in aus­

gezeichneter Perfassung ' und schlug mit der wohl besten Tagesleistung von 48,10 Meter den favo­risierten 'Wetzlarer sicher. Koch brachte es nämlich nur auf 43,60 Meter. An die dritte Stelle kam Koch, F. C. Grünberg, mit 41,60 Meter. Im Hoch­sprung setzte Hopfenmüllcr Capello stark zu, und nur mit 4 Zentimeter Unterschied (1,68 Meier) konnte der Wetzlarer gewinnen. Recht gut ließ sich auch Knigge beim Weitsprung an. Er kam auf 5,73 Meter hinter Capello (5,91) und vor Kainer (5,65), beide Wetzlarer.

Gießener Schwimmverein

Der G. S. 23. entwickelt in letzter Zeit eine rege Tätigkeit im Wasserballspiel. Gegen den Wetzlarer S ch w i m m f I u b wurden außer dem Spiel, über das bereits berichtet wurde, drei weitere Spiele ausgetragen. In sämtlichen Spielen war der G. S. P. stark überlegen, obgleich er ge­rade bei den beiden letzten opielcn zweitklassige Mannschaften aufgestellt hatte. Die Wetzlarer ver­fügen zwar über recht gutes Material, jedoch fehlt ihnen das nötige Zusammenspiel, das schnelle Er­fassen der Situation und bei verschiedenen Spie­lern die nötige schwimmerische Schnelligkeit und die Ausdauer. Man merkt, daß die Mannschaft noch wenig Spielerfahrung hat. Jedenfalls ist es anzuerkennen, daß der Wetzlarer Schwimmklub im Interesse der beiderseitigen Weiterentwicklung im­mer wieder antrat, abgleich er mit sicheren Nie­derlagen rechnen mußte Der Ausgang der ein­zelnen Spiele mar folgender: 6:0, 4:1, 5:2. In der Gießener Mannschaft bewährten sich insbesondere Arnold Zimmer und Karl Schaum im Sturm.

Am letzten Freitag traf der G. S. 23. auf einen durchaus ebenbürtigen Gegner, den Marbur­ger <5.23. Das Spiel, das in dem neuen Mar­burger Sommerbad ausgetragen wurde, nahm einen äußerst interessanten Spielverlauf. Die Gießener erzielten kurz nach Spielbeginn durch Schaum das erste Tor. Marburg glich aber sehr bald aus.

Schüler und Zimmer brachten durch zwei meiiere Tore Gießen wieder in Führung, Marburg holte aber auch diese beiden Tore ebenso schnell wieder auf, so daß mit 3:3 die Seiten gewechselt wurden. 91 ad) Halbzeit fiel auf jeder Seite ein weiteres Tor. Gießen drängte in den letzten Mi­nuten stark nor dem feindlichen Tor, jedoch gelang der siegbringende Wurf nicht mehr. Immerhin kann der G. S. 23. mit dem Ausgang des Spiels zufrieden fein, denn feine Mannschaft bestand vor­wiegend aus Jugendlichen.

Wassersport-Verein Hellas.

Liege auf der Meisterschafts-Regatta des Süd­deutschen Ruderverbandes.

Die am 17. und 18. August von der Re­gatta-Vereinigung Groß-Frank'urt auf der Re­gattastrecke in ^Ried durchgeführte Meister- schaftsregatta des Süddeutschen Rudcrverbandes brachte dem Wasser- sportvcrein Hellas (Gießen) wieder einige schöne Er'olgc. So konnte der Skuller Albert Schöndorf im Junior-Einer den Sieg nach Hause' rudern und erreichte eine bedeutend bes­sere Zeit als der Meister I. Schmitt (Mainz), welcher auch in diesem Jahre die Verbands- meisterscha't an sich brachte. Zum Jungmann- Einer hatte Hellas ebenfalls Schöndorf gemel­det. Leider mußte dieses Rennen ausfallen, da von seinen früheren Gegnern keiner mehr gegen ihn antrat. Don einer Meldung zum Meisterschafts-Einer hatte der Verein abgesehen. Im Jungmann-Vierer war die Mannschaft Willi Staffel, Karl Strack, Fritz Loh, Karl Schwab, Steuer: August (Baumann, siche­rer Sieger. Sie fuhr ein ganz überlegenes Rennen und ging mit einem Vorsprung von sieben Längen vor Wassersportvcrein 'Bürget und Germania-Offenbach als erster durchs Ziel. Der erste Jungmann-Vierer brachte einen schär­fen Kampf zwischen Hellas, Gießen, und For­tuna, Mainz, den Mainz erst im Ziel für sich

entscheiden konnte, während sich Hellas ganz knapp geschlagen, mit dem zweiten Platz be­gnügen mußte. Im Leichtgewichts-Schülervierer konnte die noch junge Gießener Mannschaft das Vorrennen siegreich beenden, im Hauptrennen mußte sie eine Riederlage hinnehmen. Der Wassersportvcrein Hellas kann mit berechtigtem Stolz au? feine Ruderer blicken, wurden sie doch auf allen Regatten, die Hellas in diesem Jahre besuchte, als gefährliche Gegner aner­kannt, denen ein Sieg nicht leicht streitig zu machen ist.

Vermischtes.

5 Personen bei Cuxhaven ertrunken.

Dei Saalenburg unweit Cuxhaven sind drei wciblicheAnge st eilte der Rordheim-Stif-- tung in einem sogenannten Triel ertrunken. We­nige Stunden nach (Bergung der Leichen sanden Cuxhavener Schiffe die Leiche eines Spa­ziergängers, der vor einigen Tagen einen Marsch über das Wattenmeer bei Ebbe ver­suchte und von dieser Wanderung nicht wieder ^urückkehrte. Man nimmt an, daß er und ein (Begleiter, dessen Leiche noch nicht gefunden wurde, nicht mehr rechtzeitig vor Eintritt des Hochwassers den Rückweg gefunden haben und bei der Flut ums Leben gekommen sind.

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