Wirtschaft.
Oie Notlage des hessischen Weinbaues.
Der Verein 21 tet(feinet Weinbergbesiher hielt in Rierstein eine Versammlung ab, zu der zahlreiche Weinbergbesiher aus Rheinhessen sowie der Präsident des Hessischen Weinbauver-- bandes, Emil Schätze! aus Guntersblum, erschienen waren. Die Tagung befaßte sich vor allem mit der Rotlage des hessischen Weinbaues. Als einen triftigen Grund für diese Rotlage bezeichnete Direktor Blüm, der zweite Vorsitzende des Verbandes, die von Jahr zu Jahr steigende Einfuhr ausländischer We ine, zu welcher neben spanischen, französischen und italienischen Weinen neuerdings auch noch ungarische, chilenische und australische Weine kommen. Diese Einfuhr machte sich in den letzten Jahren bei dem immer stärker zutage tretenden Rückgang des Konsums doppelt unangenehm bemerkbar. Die 1925 auf die spanischen Weine gelegten Zölle sind durch die in Rheinhessen in der Zwischenzeit um 20 bis 30 Prozent gestiegenen Unkosten überholt und unwirksam geworden. Rach einem Aufsatz von Professor Schwitz von der spanischen älniversatät Cervera ist die Einfuhr aus Spanien im Jahre 1927 auf 240 Millionen gegen 143 Mill. Mark im Vorjahre angewachsen. Die Ausfuhr nach Spanien betrug nur 178 Millionen Mark, so daß sich unsere Handelsbilanz mit Spanien auf Grund des neuen Vertrages um 72 Millionen Mark pro Jahr zu unfern Llngunsten verschlechtert hat. Das sind Zahlen, die zu denken geben. Darüber entspann sich eine lebhafte Aussprache. Man war sich einig, daß eine Kündigung des spanischen Vertrages und eine angemessene Erhöhung der Zollsätze unumgänglich ist, und daß auch eine Revision der Verträge mit Ungarn, Chile und Australien statkzufinden hat. Der Vorsitzende des Hessischen Weinbauverbandes sagte zu, auf dem Weinbaukongreh in Offenburg für die berechtigten Forderungen des rhein- hessischen Weinbaues einzutreten.
Jtinöermarff in Gießen.
* Gießen, 20. Aug. Der Austrieb zum heutigen Markt betrug 1211 Stück Groß- und Jungvieh und 227 Kälber. Der Handel war infolge des großen Auftrieb,' schleppend, so daß Ueberstand verblieb. Nachfrage nach Schlachtticren war sehr gering, obwohl sehr gutes Material am Platze war. Es wurden bezahlt für Kühe 1. Qualität 550 bis 650 Mark, 2. Qualität 400 bis 500, 3. Qualität 250 bis 350, Schlachtkühe 100 bis 350, Rinder, ein-- bis zweijährig 100 bis 250 Mark, Kälber, das Pfund Lebendgewicht 50 bis 60 Pf. Bessere Tiere über Notiz.
*
• Die neue Frankfurter Anleihe. Der Magistrat der Stadt Frankfurt a. M. hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, das Angebot dreier Konsortien, je unter Führung der Frankfurter Bank, Seehandlung und Mendelssohn, auf Uebernahme von 30 Millionen Reichsmark 8-v. H.-Schatzanweisun- gen mit dreijähriger Laufzeit zum Kurse von 93 o. S). angenommen. Von der Anleihe, deren Erlös bekanntlich durch Abdeckung fällig werdender Verpflichtungen der Stadt Frankfurt a. M. dienen soll und die voraussichtlich zu 96 v. Sy verkauft wird, werden 15 Millionen Reichsmark übernommen und die restlichen 15 Millionen Reichsmark in Option gegeben.
* Das Schicksal der Frankfurter Allgemeinen. In einer den ganzen Montag über dauernden Sitzung hat der Äufsichtsrat der Frankfurter Allgemeinen Versicherungs A. G. die mit der Allianz begonnenen Verhandlungen weitergeführt. Die Direktion erklärte in der Sitzung, daß für die Prämienreserven unbelastete Aktiven in der erforderlichen Höhe vorhanden seien. Die Verhandlungen des Aufsichtsrats werden fortgesetzt, auch in der Richtung der Bildung eines Konsortiums für die Bereitstellung von neuen Mitteln. Inzwischen hat die Hausbank der Frankfurter Allgemeinen, die Südwestdeutsche Bank A. G. in Frankfurt a. M., ihre Schalter geschlossen. Roch am Samstag war ein Run auf die Bank erfolgt, bei dem jedoch alle Anforderungen — man spricht von rund 1 Million Mk. — glatt erfüllt worden waren. Das wichtigste Ab- sahfinanzierungsunternehmen der Frankfurter Allgemeinen, die Frankfurter Industrie-Kredit G. m. b. H. tritt in einer Erklärung der Annahme entgegen, daß das Abzahlungsgeschäft der Frankfurter Industrie-Kredit die Hauptschuld an der Katastrophe trage, die den Konzern betroffen hat. Die Frankfurter Industrie-Kredit habe bis heute den Konzern in keiner Weise materiell in Anspruch genommen. Eine Gefährdung der Liquidität des Konzerns fei von vornherein ausgeschlossen gewesen, die Industrie-Kredit habe vielmehr aus eigener Kraft dem Konzern Mittel
zur Verfügung gestellt, deren Abdeckung bis heute noch ausstehe.
* Erklärungen der Allianz zum Fall Frankfurter Allgemeine. Generaldirektor Schmidt von der Allianz führte in einer Zu- ammenkunft mit der Presse aus, daß die Frank- urter Allgemeine sich habe verlocken lassen, Ge- chäfte zu machen, die die Kräfte der Organisation überstiegen und für die Kontrollmöglichkeiten des Reichsaufsichtsamts nicht ausreichten. Die Frankfurter Allgemeine habe Kredit-, Absatzfinanzierungs- und Bankgeschäfte zum Teil bedenklicher Art gemacht und durch Gründung zahlreicher Tochtergesellschaften rein bankmäßiger Natur °tzroße Lasten und Risiken auf sich genommen. Der Entschluß der Allianz, die Garantie für die Versicherten zu übernehmen, läge im eigentlichen Interesse der Allianz, um den Versicherungsgedanken selbst zu retten. Die Gesellschaft sei sich des Risikos wohl bewußt. Wenn die Frankfurter Allgemeine den Vorschlag annähme, trete die Garantieerklärung der Allianz sofort in Kraft. Erklären sich die Gäubiger mit der Lostrennung des Versicherungsgeschäfts innerhalb von 14 Tagen nicht einverstanden, so habe die Allianz das Recht zum Rücktritt.
* Die Arbeitszeitverhandlungen in der Metallindustrie des Frankfurter Wirtschaftsgebietes. Am Montag sand in Frankfurt a. M. die erste Verhandlung über die von den Metallarbeitergewerkschaften gekündigte Arbeitszeit statt. Die Arbeitgebervertreter stellten als Gegenforderung in der Verhandlung eine Erhöhung der bestehenden Arbeitszeit von 51 auf 53 Stunden in der Woche auf. Bekanntlich wollen die Metallarbeitergewerkschaften eine Herabsetzung der bestehenden 51-Stundenwoche durchsetzen. Rach längerer eingehender Aussprache wurde von den Vertretern des Deutschen und des Christlichen Metallarbeiterverbandes die Forderung der Arbeitgeber angegriffen und eine Reduzierung der 51-Stundenwoche verlangt. Die Arbeitgebervertreter beharrten aber auf ihrer Forderung. Die Verhandlungen müssen, nachdem eine Verständigung nicht zustande gekommen ist, als gescheitert betrachtet werden.
' Getreide-Kreditbank, A. - G., Mainz. In der dieser Tage abgehaltenen Gläubigerversammlung wurde ein Status der aus den bekannten älrsachen insolvent gewordenen Gesellschaft vorgelegt. Danach stehen den Aktiven von 362 998 Mk. Passiven in Höhe 6on 1 515 943 Mk. gegenüber, darunter 563 367 Mk. Bankschulden. Von den freien Außenständen in Höhe von 358 177 Mk. erscheinen nach Abzug der völlig uneinbringlichen Schulden und einer 30proz. Abschreibung noch 54 000 Mk. unter den Aktiven. Die gesicherten Außenstände betragen 140 784 Mk. Die betreffenden Schuldner haben der Getreide-Kreditbank Hypotheken und Grund- schuldbriefe im Rominalbetrage von 289 650 Mk. sicherheitshalber abgetreten. Die Getreide-Kreditbank hat diese Grundschuldbriefe usw. an andere Banken weitergegeben. Soweit nun die Schuldner aus diesen Hypotheken in Anspruch genommen werden, haben sie das Recht der Aufrechnung und werden mit dem über ihrem Sollsaldo in Anspruch genommenen Betrag Kreditor. Der Effektenumsah der Dank soll 1926 9 Mill.. 1927 25 Mill, und 1928 32 Mill. Mk. betragen haben. Bankangestellte in Frankfurt a. M. sollen mit einer Effekfenschuld in Höhe von 64 000 Mk. beteiligt fein. Es wurde ein Gläubigerausschuß gebildet.
* 24 Mill. Mark Anleihe der Stadt Breslau. Der Stadt Breslau ist ein Angebot auf Liebernahme von 24 Mill. Mark 8proz. Schahanweisungen mit 3Vrjähriger Laufzeit ein» gereicht worden. An der Llebernahme dieser Schahanweisungen sind das vom Schlesischen Bankverein, Filiale der Deutschen Bank geführte Breslauer Konsortium und das von dem Bankhaus G. Dreyfus & Co., Berlin, geführte Konsortium, das durch Hinzutritt neuer Mitglieder erweitert ist, je zur Hälfte beteiligt.
Frankfurter Börse.
Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".
Frankfurt, 20. Aug. Tendenz: beruhigt. — Zu Beginn der heutigen Börse war die Stimmung wieder zuversichtlicher. Die gestrigen Ausführungen des Aufsichtsrates der Frankfurter Allgemeinen Versicherungs- A.-G. wurden als nichtssagend bezeichnet, doch hofft man, daß bei der Fortsetzung der Sitzung am heutigen Tage Beschlüsse gefaßt werden dürften, die eine weitere Beruhigung der Lage nach sich ziehen werden. Man rechnet jetzt doch damit, daß eine Stützungsaktion zustande kommen
könne und daraufhin trat wieder eine Hoffnung zutage, zumal auch die Einwirkungen auf das Ausland durch diese Angelegenheit keinen besonders großen Kreis ziehen konnten. Im Gegenteil, von ausländischer Seife soll sich sogar heute wieder einiges Interesse für vereinzelte deutsche Werte eingestellt haben. Auch selbst das Papier der Frankfurter Allgemeinen Versicherung konnte in erster Linie hiervon profitieren. Man hörte einen Taxkurs von 140 Mark Geld. Das Geschäft war aber sonst sehr gering, denn die Affäre der Frankfurter Allgemeinen Versicherung wirkte immer noch etwas nach und hemmte die ilnfer- nehmungslust bei der Spekulation. Aber trotzdem waren gegenüber der gestrigen Abendbörse zumeist Besserungen bis zu 1,5 Proz. zu verzeichnen. Die sonst vorliegenden günstigen Oltomente traten in den Schatten. Auch das schleppende Fortsehen der Haager Konferenz wurde nur wenig diskutiert. Etwas mehr hervor traten Elektrowerte. Licht und Kraft gewannen 1,75 Proz., auch AEG. etwas höher, nachdem sie schon gestern abend 2 Proz. anziehen konnten. Von Montanwert en gaben Gelsenkirchen, Phönix und Klöckner etwa je 1,5 Proz. nach. Rheinstahl, Mannesmann und O t a v i leicht gebessert. Erwähnenswert fest lagen am Dauunternchmungsmarkt Wayß & Freytag mit plus 3 Proz. Renten still. Im Verlaufe war die Tendenz weiter eher etwas freundlicher. Die Spekulation schritt erneut zu neuen Rückdeckungen, so daß sich das Kursniveau im allgemeinen um 1,5 Proz. heben konnte. Arn Geldmarkt hörte man Tagesgeld mit 6,5 Proz. Am Devisenmarkt nannte man Mart gegen Dollar 4,1983, gegen Pfund 20,358, London gegen Kabel 4,8475, gegen Paris 123,84, gegen Mailand 92,74, gegen Madrid 33,00, gegen Holland 12,1013.
Berliner Börse.
Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers*.
Berlin, 20. August. Gestern abend konnte man nach den Rückschlägen der Börse wieder eine gewisse Beruhigung feststellen, die sich auch heute vormittag, wenn <uch nur in ganz geringem Maße, sortsehte. An der heutigen Vorbörse konnte man dann wieder eine Unsicherheit feststellen, doch war der allgemeine Börsenbeginn nicht unfreundlich. Das Kursniveau konnte sich bei nicht ganz einheitlicher Haltung doch behaupten. Das Kommunique der F r a n t - furter Allgemeinen Versicherungs» QL-©, befriedigte infolge feiner Inhaltslosigkeit nicht. Man hofft aber nach den heutigen Besprechungen auf das Zustandekommen eines Stützungskonsortiums, auch unter Beteiligung der Reichsbank. Der Kurs konnte sich daraufhin leicht erholen. Man nannte ihn mit 125 bis 130 Reichsmark. Die Verhandlungen im Haag wurden weiter mit Interesse verfolgt, doch konnte ein Fortschritt in. der Räumungsfrage mit Frankreich noch nicht festgestellt werden. Die neuen großen Goldexporte der Dank von England rufen Diskontbefürchtungen wieder hervor. Gestern ist eine Million Gold nach Frankreich und 600 000 Pfund nach Deutschland verschickt worden. Die Reuyorker Dörse lag trotz leichteren Tagesgeldes doch unsicher und nicht einheitlich. Don anderen Momenten ist noch die Erklärung der Reichsbahn und die vorläufige Armahme der A r» beitslosenversicherungsvorlage zu erwähnen. Das Geschäft war sehr gering. Reben größeren Abgaben konnte man besonders am Montanmarkt etwas Deckungsneigung fest- stellen. Vereinigte Stahlwerke und Mansfelder lagen etwas fester. Ä a litt) e r t e dagegen mit 2 Proz. schwächer. Bergmann und RAG. wieder bei kleinen Llmsähen höher. Deutsche Anleihen gaben leicht nach. Ausländer lagen nicht einheitlich, doch eher etwas fester. Geld war heute weiter etwas leichter. Tagesgeld stellte sich auf 6,5 bis 8,75 Prozent, Monatsgeld 9 bis 10,5 Prozent, Warenwechsel 0,5 bis 1,5 Proz. fester. Schultheis zogen 2,5 Prozent an. Die meisten Kurse blieben aber von diesen Einzelbewegungen unberührt. ,
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M, 20. Aug. Am heutigen Produktenmarkt war das Geschäft wieder sehr ruhig. Die schwächeren Auslandnotierungen verstimmten, das Angebot von Jnlandware ist etwas größer geworden. Das Geschäft bewegte sich in den denkbar engsten Grenzen. Am Mehlmarkt war das Geschäft schleppend, bei Rückgängen bis zu 0,50 Mark. Roggenmehl war dagegen eher etwas gefragt und gut gehalten. Don Brotgetreide war Roggen angeboten und abgeschwächt. Auch Weizen lag eher etwas niedriger, doch später eine Kleinigkeit erhöht. Es wurden notiert: Weizen 26,60 bis 26,75; Rog
gen 21 bis 21,15; Hafer, Inländischer, «ß, 2f, neu, 20; Mais (gelb) für Futterzwecke 21,50t Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 39,50 bis 41,25; Roggenmehl 30^ bis 31; Weizenkleie 10,75; Roggenkleie 11,25 Mark. Tendenz: rufaj, Berliner Produktenbörse.
"Berlin, 19. Aug. Das dauernd schlechte Mehlgeschäft ist hier von stärkerem Einfluß auf die Preisgestaltung, als alle Rachrichten von den Auslandmärkten, da die Mühlen nur sehr geringe Aufnahmeneigung bekunden. Das Wei» zenangebot aus dem Inlands bleibt zwar ziemlich gering, angesichts fehlender Kauflust unÖ der enttäuschenden Liverpooler Meldungen konnte jedoch das Samstagpreisniveau roeder für prompte Ware noch am Lieferungsmarkt aufrechterhalten werden. Die Roggenofferten habe« sich dagegen wieder gemehrt, einem stärkeren Abgleiten der Preise wirkten lediglich Jnfer- ventionskäufe entgegen. Besonders fühlbar ma$t sich für alle Getreidearten die fehlende Export- nachfrage. Weizen- und Roggenmehle haben bei unveränderten Preisen sehr ruhiges Geschäft. Hafer in allen Qualitäten reichlich angeboten, vereinzelte Rachfrage führt auch nur selten zu Geschäft, da Forderungen und Gebote nicht in Liebereinstimmung zu bringen sind. Gerste weiter vernachlässigt.
Gewionauszvg
5. Klasse 33. Prenßisch.Südbeutscye (259. Preuß.) Klassen-Lotlerie
Ohne Gewahr Nachdruck verbot«
Äus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und H
10. Ziehungstag 19. August 192
Sn der Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 »etolnne tu 10000 M. 340983
4 Gewinn« |u 5000 M. 258003 305656
10 Gewinn« in 3000 M. 10486 41950 44744 28871T 379784
18 Gewinn« 2000 M. 103050 123743 14336» 172207 204824 216166 232434 284741 322919
56 Gewinn, tu 1000 QU. 11619 26979 35334 66977 74581 97434 102815 106960 108881 115280 125350 135631 154998 163451 165682 165703 177359
204880 233331 248254 298736 304299 311569
317677 325140 344900 383662 399996
70 Gewinn« zn 500 M. 2986 18631 44687 71258 76441 9095I 115786 129054 132215 138739 14575» 147436 187597 209341 209415 210057 213103
221241 222497 225720 252977 254427 260091
264701 285119 287178 297417 300407 321923
338229 343571 346732 348512 376810 391651
214 Gewinne tu 300 M. 2806 3160 13890 16224 18080 20670 29418 30612 33318 34821 36379 45062
45609 48056 49731 51911 60458 60927 62428
63659 66002 73836 76446 78696 80179 83078
85408 85411 86806 87679 88272 89491 91520
96399 99308 102187 103431 104186 106636 119337 120404 121848 124753 143437 145217 145873
160273 151487 154232 154233 155146 158460
161368 163387 163980 166530 166221 172569
176075 183483 194506 197050 200396 200399
202371 216247 218563 222957 223046 226763
233261 235701 244627 250062 254679 255049
259329 261354 266798 270664 270783 276687
279600 282128 294959 295954 302430 309470
311954 315985 332948 334654 337540 338581
341269 346816 348342 352183 352643 357873
368607 372846 374497 380562 385906 396796
397196
Sn der Nachmittogsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
4 Gewinn« 8U 5000 W. 128428 359273
8 Gewinn, tu 3000 M. 253865 297642 344630
377379
10 Gewinne ,u 2000 M. 82540 248236 278410 310819 315124
42 »«Winne zu 1000 M. 82277 108374 109491
162842 166542 173777 193390 209280 219891
226578 243793 259875 264204 284024 293989
307015 314504 320388 336833 357733 383819
80 Gewinne .n 500 M 1758 8747 18001 3388$ 39794 51076 83066 125135 135132 135866 14612t 146777 155024 155872 176393 176527 177354
184731 205456 205717 211558 221364 237478
241095 245839 250995 253384 268076 286787
300690 320179 321478 329053 330814 337837
361394 367690 373091 387851 394721
224 Gewinn« ,u 300 M. 4864 8353 9248 11867 29604 35913 36382 39195 40224 42649 43385 44401
46296 47761 60725 62649 61060 61412 62108
62699 65344 70143 71466 72905 73507 73988
76977 85872 89014 89279 90313 90488 G063»
99763 106427 108570 114611 116913 11823» 118453 121616 122696 123762 126084 128162
129329 129898 130493 130516 132320 132627
138428 148230 150792 151874 152746 152968
163197 160201 161735 161994 167052 173401
173871 179800 180823 191461 191835 193554
197611 203874 205095 206285 208388 220348
232451 235368 236789 237309 239240 24031»
242475 243533 254133 262958 273350 290873
322625 322750 324506 326170 326360 827658
331162 331620 335129 338732 339274 340134
340784 342399 343238 346810 359385 85965»
367683 369649 384492 886587 387230 890998
397039
Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu ft 500000, 2 Gewinne zu je 500000, 2 zu je 800000, 2 zu je 200000, 2 zu je 100000, 4 zu je 75000k 4 zu je 50000, 4 zu je 25000, 72 zu je 10000^ 94 zu je 5000, 276 zu je 8000, 522 zu je 3000^ 1360 zu je 1000, 8180 zu je 600, 7660 zu je 300 M.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Banknoten.
Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. OH.
Telegraphische Auszahlung.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuß 8,5 Prozent.
Frankmrk a M.
Berlin
Schluß-
l-Ubr
Schlub-j
Anfang»
KurS
Kurs
Kurs |
Kure
Datum
19.8.
20.8.
19.8.
20 8.
Philipp Holzmann ....
, i
—
104,75
105,25
——
Heidelberger Eement . . . .
10
132
132,5
—
—-
Gement Karlstadt.....
. 8
185
—
—
—
Wayß 4 Freitag......
10
—
100
99,5
—
Schultheis Pahenhoser . . .
15
—
—
297,5
296
Cftoerte.........
12
—
—
231,75
231
Bet. Glanzstoss......
18
399
400
400
399
Bemberg.........
14
—
—
313
312,35
Zellstoff Waldhos.....
12
234,75
—
235
—
Zellstoff Aschaffenburg . . .
12
151,25
——
152
Charlottenburger Wasser . .
. 7
—
—
106
106
Dessauer GoS.......
. 8
——
—
191,5
191,25
Daimler Motoren.....
. 0
52
—
52,4
Deutsche Maschinen-Fabril .
. 0
—
——
54,5
—
Adlerwerke Rleoer.....
. 5
49
—
49
49
Ludw. Soetoe.......
10
—
—
195,75
197
Nat. Auwmobil......
. 0
—
—
26,75
28.13
Crenfieln 4 Koppel ....
. 6
—
—
89
87,75
Leonhard Tiey......
. 6
—
—
209,5
209,5
Bamag-Meguin......
. 0
—
—-
—
—
Franks. Mmchinen . . • . .
Griyner.........
. 6 11
55
60
55,25 58
—
Heyligenslaedt......
. 0
—
—
_
Funghans.........
. 4
63
—
62,5
—
Lechwerte. .......
. 8
106,5
—
—
Maintraftwerke......
. 8
106,25
—
_
—
Miag...........
10
124,5
—
125
124
•Jietari ulmet.......
. 8
—
—
'Betete Union.......
. 8
122
_
122
_
Gebt. Roeder.......
10
111,5
—
_
Voigt 4 Haessner .....
. 8
222
—
222
_
Südd. Zucker.......
. 8
153
—
153,75
—
Frankfurt a. SW.
Berlin
1
Frankfurt a M. |
Berlin
Schluß- Kurs
l-Uhr Kurs
Schluß- Kurs
Anfang- Kurs
Schluß-! l-Uhr I
Kurs 1 Rur? |
Sckiluß-! Anfang. Kurs | Kurs
Datum
19.8.
20.8.
19. 8.
20.8.
Datum
19.8. 1 20.8.
19.8.
20-8.
6% Dl. Reicheanleihe o. 182/ . . Dt. Anl.-Ablös.-Schulv mit AuL-
87'725
52,5 10,8
85,5
77
88
98,75
28,75
2,425
1,77
22,13
1,75 7,2
7,13
7,13
8
111,25
125,5
128,5
206
179,25
273,5
165
150,5
156,5
294,5
JIpX 1 läläl 1 1 1 1 1 Illi 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 £l 1
87,5
52,4 10,7
2,5
22,13
20
22
1,75
7,45
7,75 7,4
119,5 184
157,4 111,13
126,25
128,5 206
179,25 273,5
165,25 151,13
158,25
296
52,5
10,8
-
119
110,9 126
128,5 206
179 274
165
151,25
156,25
298
A.l. Be Glc Lick £ Ha Rh
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ZU Stil Kö Mo Mo Cb Ob Ph Rb Rh Ri< Be Ot fia Ra Ra lo Sck Go Rü Me
ir. Lieferungen. .... 10 t und Kraft ...... 10 en & Guilleaume.....6
. f. Elcktr. Untern..... 10
nb. Elektr. Werke .... 10
in. Elektr.........0
les. Elektr........10
195,75
204
141
207,5
375,25
171,5
136
146
213
116,5
105,5
283
123,5
114,75
229
233
384
218,65
74,5
82
123,5
196,25
205,75
150
375,5
136
113,75
116,75
106,5
124
64
219
150
124,5
195,9
226,5 166
205,5
141
208
142
150,5
178,25
224,75
375
145,5
74,13
112,25
136
135,75
147,13
131
214,5
112,5
128,4
117,25
136
105,5
105,5
283,25
124
115
63,75
229
234
386,5
218,5
104,5
75
82,9
124,25
195,5
225 J»
206 141,75 208,5
142
151
225,25
375
145
93,5
113
136,5
135
113
117
137,5
105.13 105,75 282,5
116
64
231,9
385
218,5
Desgl. ohne AuSlos^Rechle . . . 7% Franks. Hhp.-Bt. Goldps. unkündbar biS 1932.......
4%% Rheinische Hyp^Bank Liga.- Goldps............
R.E.G. ahfl. DortriegS-Obligatton.,
4% Schweiz. BundeSb.-Anl.. . . 4% Lesterreichtsche Goldrte.. . . 4,20% Oesterr. Silberrie.....
4% Oesterreich, einheill. Otte. . . 4% Ungarische Goldrte......
4% Ungarische Siaatsr. v. 1910 . 4>/.% desgl. von 1913.....
4% Ungarische Kroncnrte.....
4% Türt. Zollanleihe 0.1911. . 4% Türkische Bagdadbahn-Anl.,
Kpri<> I .........
menS * HalSke ..... 1-
...............* * 4 5 * * 8 * 10 utsche Erdöl.......6
ner Steinkohle ...... 8
senkirchener ... f- Vi 3 4
...............6 'sch Eisen.........8
Bergbau........8
cknerwerke........7
n-Neuessen........9
nneSmann...... . 8
nSselder..... 7
erschlej. Eilenb. Bedarf. . . 5 erschles. KokSwerke.....6
dnir Bergbau......6%
einische Braunkohlen... 10 einstahl . . . f. % Jahr 4% deck Montan......7,2
reinigte Stahlw......(
ioi Minen.......3 sh
i Aschersleben.....10
l Westeregeln......10
iwerk Salzdetfurth ... 15
®. Farben-Indusirte ... 12 namil Nobel.......5
eideanstalt........9
dschmidt........6
tallgesellfchast. ..... 11
4% deLgl. Serie II. ..... • 4% Rumänen convert. Rte. . - ■ 4%% Rumänen Goldanl. von 1913
Mg. Deutsche Eisenbahn . . 4% Hamburg-Amerika Paket ... 8 Hamb.-Südam. Dampfsch. - - 8 Hansa Dampsschiss.....10
Norddeutscher Lloyd.....8
Mg. Deutsche Creditanst. . . 10 Barmer Bankverein .... 10 Beniner HandelSgesellsch. . . 12 Commerz- und Privai-Bank . 11 Dormst. u. Nationalbank . . 12 Deutsche Bank......10
Diskonw-GeseUschast Ani.. . 10 Dresdner Bank......io
Metallbau k. ...... ..8 Reichsbank ........ 12
Berlin, 19. August
Geld
Brief
Französische Jioten.....
föTi
16f4> "
Holländische Noten......
167,59
168,37
Italienische ‘J’oten ......
91 AR
Norwegische Noten......
111,51
111,95
Deutsch-Oesterr,äioo Kronen
59,18
59,42
Rumänische Noten......
2,48
9,5n
Schwedische Noten ......
112,15
112.59
Schweizer Noten.......
80,54
80,86
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
61,39
12.39
61,63
12,45
Ungarische Noten......
73,02
73,32
19. August
20. August
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
v»eio
io rte t
Geld
Brief
A inst--Rott.
168,01
168,25
168,Ul
168,35
Buen.-Aires
1,798
1,762
58,425
1,759
1,763
Brfl.-Antw.
,8,305
58,315
58,435
Christiania.
111,69
111,91
111,76
111.98
Kopenhagen
111,67
111,89
111,67
111.89
Stockholm .
112,34
112,56
112,35
112,67
Helüngfors.
10,542
10,562
10,543
10,563
Italien. . .
21,935
21,975
21,93
21.97
London. . .
Neuhork . .
20,338
20,378
20,338
20,378
4 203
4,195
4,203
4,195
Paris....
16,425
16,465
16,42
16 46
Schwei; ..
80,686
80,845
80,685
80,845
Spanien. .
61,60
61,72
61,57
61,69
Japan . . .
1,955
1,959
1,960
1 964
Rio de Jan. Wien in D--
0,4975
0,4995
0,497
0,499
Oest. abgeft.
59,08
59,20
59,075
59,195
Prag ....
Belgrad . . Budapest. .
12,415
12,435
12,416
12,434
7,366
73,17
7,380 73,31
7,368
73,18
7,382
73.32
3,035
18,82
Bulgarien.
Lissabon . .
3,034 18,74
3,040
18,78
3,029
18,78
Danzig. . . Konstantin. Athen. . . Canada . . Uruguay. .
81,32 1,999
5,43 4,166 4,106
81,58
2,003
5,44
4,174
4,114
81,29
1,998
5,43
4,166
4,116
81,48 2,002
5,45 4,174 4,124
Cairo . . .
20,855
20,895
20,85
20,89
Berlin, 19. August
Geld
«rief
Amerikanische Noten.....
4,174
4,194
Belgische Noten........
58,23
58,47
Dänische Noten.*••««.«
111,45
111,89
Cnolüche Roten
20,30
20,38


