Donnerstag, 20. Znni (929
(79. Jahrgang
Ur. 1<2 Erstes Blatt
Stresemanns Ankunft in Paris
iq -tu«« (TM) Reidisauftenminiffer sonders verstärken dürfte, nämlich diejenige der
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Das Frühstück am Quai d'Orsay
nimmt von der Unterhaltung nur eine Gewiß, heit mit, die seine Stellung in Deutschland be>
raschen und einstimmigen Ratifizierung des Voungplanes durch die französische Regierung. Es ist nunmehr an den anderen Mitunterzeichnern und besonders am Reich, ebenso schnell und freimütig zu han-
dürsten die Minister für auswärtige Angelegenheiten Frankreichs und Deutschlands gleichzeitig den übrigen interessierten Mächten einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten. Es ist wahrscheinlich, daß Frankreich auf dieser Konferenz durch Poincare und Briand vertreten sein
AlMilkMUN des Nsms-Ww: SKmserikM sm die ZWchüst.
Paris
Dt. Stresemann traf am Mittwoch um 9.30
Das amerikanische Repräsentantenhaus hat eine Entschließung angenommen, die die Regierung ermächtigt, den Fälligkeitstermin der französischen 400-Mil- lionen-Dollarschuld vom 1. August d. 3. auf den 1. Mai 1 930 hinauszuschieben unter der Voraussetzung, daß Frankreich das Mellon-Verenger-Abkommen vor dem 1. August d. 3. ratifiziert.
reich vor dem 1. August abgeschlossen werden könne, also vor dem -Zeitpunkt, der die äußerste Grenze für die Ratifizierung des Mel- lon-Derenger-Abkommens mit Amerika darstellt. Frankreichs Schuldenabkommen mit Amerika.
Poincars hält eine günstigere Lösung für unerreichbar.
Paris, 19. 3uni. (WB.) 3n einer gemeinsamen Sitzung der Kammerausschüsse für Finanzen und auswärtige Angelegenheiten hat Ministerpräsident P o i n c a r 6 einen eingehenden Bericht über die Frage der interalliierten Schulden und der Reparationen begonnen. Er gab einen historischen Heberblick über die Verhandlungen, die zum Abschluß des Schuldenregelungsabkommens mit Washington geführt haben und wies darauf hin, daß das Abkommen Mellon-Verenger keinesehrvorteilhafte Regelung für Frankreich bedeute, daß man aber von den Vereinigten Staaten nichts Besseres habe erreichen können. Wollte man bei dem gegenwärtigen Stand der Dinge Verhandlungen für eine Reuregelung der amerikanischen Schulden einleiten, so sei er für seinen Teil davon überzeugt, daß man, nachdem Frankreich es wieder zueinem gewissenWohlstand gebracht und seine finanzielle Sanierung durchgesührt habe, keine so vorteilhaften Bedingungen erreichen könnte, wie sie im Mellon- Berenger-Wkommen enthalten seien. Auch die Bezahlung der 400 Millionen Dollar, die am 1. August für die übernommenen amerikanischen Heeresbestände fällig werden, würde keine besseren Voraussetzungen für neue Verhandlungen schaffen. Es wurden verschiedene Fragen an den Ministerpräsidenten gestellt, deren Beantwortung er a b l e h n t e , und zwar unter Hinweis darauf, daß in einer Sondersitzung in der kommenden Woche die Möglichkeit gegeben sein werde, auf sämtliche Fragen näher einzugehen.
unter den Regierungsparteien eine Vereinbarung über die Senkung der Besihsteuern. Der Anteil der Besihbelastung am Gesamtsteueraufkommen hat sich seit 1925 in Deutschland gesteigert. 3n Sowjetrußland war dagegen die Entwicklung umgekehrt. Dort hat sich die Besihbelastung um 50 Prozent erhöht, während sich gleichzeitig die Massenbelastung verdoppelt hat. Wir sind Gegner einer Besteuerung der öffentlichen Betriebe, stimmen aber der Ausschußcntschlie- ßung zu, die eine Prüfung dieser Frage verlangt und die öffentlichen Betriebe zur Bereitstellung der erforderlichen Unterlagen verpflichtet. Der Sanierung der Reichsfinanzen muß die der Länder und Gemeinden folgen. Wir beantragen die Offenlegung der Steuer- l i st e n.
Abg. Nauheim (Ztr.) verlangt Ausbau der Buch- und Betriebsprüfung. Bei der Steuerveranlagung muß aber auch auf die besonderen Verhältnisse für die Kleingewerbetreibenden Rücksicht genommen werden.
Das beste Mittel zur Verhinderung der Kapital, flucht ist eine Herabsetzung der Steuersätze.
Wir begrüßen die Ausschußentschließung über die Besteuerung der öffentlichen Hand. Nach welchen Grundsätzen sind die Werbeanzeigen für die steuerfreie Reichsanleihe an die Presse verteilt worden? Kleine Blätter haben sie bekommen, während manche große Zeitungen übergangen worden sind.
Abg. Dr. Cremer (D. Vp.) wünscht bessere Aufstiegsmöglichkeiten für die Beamten des gehobenen mittleren Dienstes und erörtert Beschwerden der Zollbeamten. Es müsse geprüft werden, ob manche Finanzämter nicht zu große Bezirke haben. Der Redner tritt für die volksparteilick)en Anträge auf Verschärfung des Kontrollrechtes des Reichsfinanzministers ein. Es müssen noch wesentliche Einsparungen im Etat gemacht werden, um die Balancierung des nächsten Etats zu erreichen. Vor allem muß die offene Wunde der Arbeitslosenversicherung geschlossen werden. Wenn das Reich in diesem Winter ähnliche Zuschüsse zahlen soll wie im letzten, dann kommen wir nicht zu einem ausgeglichenen Etat für 1930. Wir erkennen die große Sachkenntnis des Finanzministsrs an, wünschen ihm aber manchmal einen stärkeren
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Dir müssen verlangen, daß die Reparattons- erlelchlerungen in vollem Ausmaß der Wirt, fchast zugute kommen. Die Steuersenkung darf auch vor den großen vermögen nicht halt machen. Damit und mit einer Steueramnestie werden wir der Kapitalflucht ein Ende machen und die Steuermoral im deutschen Volke ähnlich untermauern, wie es in England und Amerika der Fall ist.
Die Ausschußentschließung betrachten wir als den Ausgangspunkt für eine positive Besteuerung der öffentlichen Betriebe. Das Steuervereinheitlichungsgesetz muß endlich verabschiedet werden. Die Erhebung von Kopfsteuern in den Ländern widerspricht dem Sinn der Reichsverfasiung.
Abg. C o l o s s e r (WP.) führt aus, die größeren Lieberweisungen an die Länder hätten nicht die erwartete Deckung der dringend notwendigen Senkung der Realsteuern gehabt. Den Gemeinden muß wieder das Zuschlagsrecht zur Einkommen st euer gegeben werden. 3n Der gegenwärtigen Fassung ist das Steuervereinheitlichungsgeseh für uns unannehmbar, weil darin noch das Hauszinssteuer- geseh beibehaltcn wird. 3n dem Bruderkampf der bürgerlichen Parteien mit der Sozialdemokratie wegen der Steuersenkung hoffen wir auf den Sieg derjenigen, die auf Grund der Pariser Verhandlungen dieWirtschaftentlasten wollen. Damit ist auch den Massen durch die Schaffung weiterer Arbeitsgelegenheiten gedient. Eine Steueramnestie für diejenigen Steuerbetrüger, die deutsches Kapital ins Ausland verschoben haben, ist nicht angebracht.
Abg. v. 6 t) 6 e l (Ehr. R. B. P.) verlangt sosor- . tige Herabsetzung der Einheitswerte und eine fühlbare Senkung der Reichsvermögenssteuer. Ganz abwegig fei die Einführung des Verlust- Vortrages, da sie nur buchführenden Steuerpflichtigen zugute komme. Richtiger sei die Veranlagung auf Grund eines mehrjährigen Durchschnitts. Bei der Einkommensteuer mühten die Familienangehörigen die gleichen Erleichterungen erhalten, wie fremd? Arbeitskräfte sie genießen.
wird.
Reparationskonferenz und Rheinlandräumung.
Paris, 20. 3uni. (T. Ll.) Zu den politischen Besprechungen Dr. Stresemanns mit Briand und Poincare schreibt der „Matin": Dr. Stresemann
Parteien und Arbeitslosenversicherung.
Neformanträgc der Demokraten und der Volkspartci.
Berlin, 19.Juni. (VDZ.) In der heutigen Fraktionssitzung nahmen die Demokraten Stellung zu dem Beschluß des Kabinetts, die Reform der Arbeitslosenversicherung zu vertagen. Es wurde das Bedauern über diesen Beschluß ausgesprochen, der zur Folge haben würde, daß die Lage der Arbeitslosenversicherung sich noch weiterhin verschlechtert. Es wird für unbedingt erforderlich gehalten, daß die A b st e l l u n g der Miß - stände und die Regelung der Saison- arbeitcrfür sorge noch vor dem Auseinandergehen des Reichstages vorgenommen werden. Die Reichstagsfraktion wird entsprechende Anträge einbringen, die ohne Beitragserhöhung der Arbeitslosenversicherung die erforderlichen Mittel zuführen.
Die Reichstagsfraktion der Deutschen Volk s- Partei hat einen Antrag zur Reform der Arbeitslosenversicherung eingebracht. Der Antrag will aus der Versicherungspflicht alle diejenigen ausschalten, bei denen man von einem regelmäßigen ständigen Arbeitsverhältnis nicht sprechen kann oder bei denen die Kontrolle des Beschäftigungsverhältnisses u n - möglich ist. Demnach sollen versicherungsfrei werden u. a. Arbeitnehmer, deren regelmäßiges Arbeitseinkommen den Betrag von 10 Mark wöchentlich nicht erreicht, unter 18 Jahre alte, bis zu 50 v. h. erwerbsbeschränkte und die Heimarbeiter, ferner Mejenigen, die selbständig tätig sind oder von der Familie unterhalten werden. Der Antrag sieht vor, daß die Unterstützung 7 0 v. H. des für den Wohnort des Arbeitslosen maßgebenden Tariflohnes nicht übersteigen soll. Der wichtigste Gedanke des Antrages ist in dem neubeantragten § 107a niebergelcgt. Er besagt, daß die volle Unterstützung nur der Versicherte erhält, der winde- stens 52 Beitragswochen nachweist. Wenn weniger als 52, aber mehr als 39 Beitragswochen nachgewiesen sind, so werden die Unterstützungssätze um 25 v. H., sind weniger als 39 Beitragswochen nachgewiesen, werden die Sätze um 50 v. H. g e kürzt. Damit soll auch die Frage der Saisonarbeiterfürsorge gelöst werden. In der Sa! sonarbeiterfürsorge soll die Karenzzfrist, bi-’ zwischen dem Tage des Eintritts in die Ärbeils lofigteit und des Beginns der Unterstützung liegt, von sieben Tagen auf drei Wochen erweitert werden. Der Antrag sieht weiter vor, daß Arbeitgeber, die bei der Bescheinigung, zu deren 2lus- stelluna sie verpflichtet sind, falsche oder unvollständige Angaben machen, der Reichsanstalt zum E r -
Michsaußenmimßer Stresemann m Varis.
Besprechung mit Briand und Poincare. - Oie Konferenz der Regierungen soll Mitte Juli in der Schweiz zusammentreten
Willen zur Durchsetzung dessen, was er selbst als richtig erkannt hat. Er hat vor dem Abschluß der Pariser Verhandlungen eine Steuersenkung angekündigt. Jetzt hören wir ganz andere Töne, die uns nicht gefallen und der koa- litionsrnäßigen Zusammenarbeit nicht förderlich sind.
schreibungen.
Abg. Dr. Hertz (Soz.) Die Deutschnationalen wollen den Abbau der Arbeitslosenversicherung. Wir sehen die Sanierung dieser Versicherung als eine dringliche Aufgabe an. Keineswegs besteht
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Dr. Friedr. Wich. Gange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wich. Lange; für Feuilleton Dr.H.Thyriot; für den übrigen Teil Ernst Diumschein und für den Anzeigenteil Max Filter, sämtlich in Gießen.
MetzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Druck und Verlag: vrühl'sche Universitäts-Buch und Steindruckerei R. Lange in Siehen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Schulftrahe 7.
Ahr mit dem Barcelona-Expreß auf dem Bahn- Hof Qual Orsay in Paris ein. 3n feiner Begleitung befanden sich u. a. die Ministerialdirektoren _____________ „ .
von Schubert und Zechlln, sowie Legallons- dein. Dr. Stresemann interessierte sich nut mäßig rat Redlhammer. Dr. Stresemann wurde auf für unsere Zahlung zum 1. August und für die dem Bahnsteig im Auftrage Briands von dessen Verwicklungen des parlamentarischen Verfahrens. fUrblnetlsdrf e«g°r und oon d-m deustchea Bot- die 6ief= Zahlung für ine tRahfgierung 6er au8.
Ä 5Ü"f, mB±taOnOar m°nn°m°ch^Eb" d"n-u?ÄÄre^ s ° r ° I ch zwölf Ahr fuhr Dr. Stresemann in Begleitung to e möglich zusammentrete und das gemeines Dolmetschers Schmitt vor dem Quai d Orsay naue Datum der Rheinlandräumung vor. Sofort nach seiner Ankunft am Qui d'Orsay bestimme. Rach seiner Meinung könnte über wurde Dr. Stresemann von Briand emp- den 1. September hinaus, für den die ianqen, mit dem er eine erste Besprechung Sachverständigenkonferenz in ihren Berechnungen die Ersetzung des Dawesplanes durch den Voung- plan festgesetzt habe, sich die Besatzung
Das Frühstück am Quai d'Orsay. S
Anschließend gab der französische Außenminister Abkommen anlangt, so wird es der 1. September,
zu Ehren feines ffiaftes ein Zrühstück. an dem l-Oktober oder I. Dovember fein Milchen denen
L, 'Rnfithnrlpr non o c f d) Staats- die politische Konferenz zu Wahlen haben wird,
der deutsche votschaster von yoesch smais^ ift man in dieser Hinsicht sehr
ftkretac von Staatssc V hartnäckig und der Meinung, der Boungplcm
der, Reichspressechef Zechlin und der Dolme - ^er6e erst mit dem Tage in Kraft ge- scher des Relchsaußenminislers, Schmitt, teil- seht, an dem die für die Mobilisierung nahmen. An Mitgliedern d°r französischen Regie- unseres Kriegsentschädigungsan- rung waren zu dem Frühstück erschienen Justiz- teils eingeleiteten Kreditoperationen in das Ge- minister v a r t h o u , Innenminister Tardieu, biet der Tatsachen getreten snd.
Finanzminister L h e r o n , Minister für öffentliche Ueber die Unterredung Stresemanns am Quai Arbeiten Forgeot und Arbeitsminister Lou- d'Orsay schreibt „Matin" weiter: Die franzö- ch e u r Außerdem nahmen an ihm noch die leiten- fischen Minister sprachen sich während der kurzen den Beamten des französischen Auhenamtes teil, älnterredung in bestimmter Weise für eine Gegen Ende des Frühstücks erschien auch Minister- beschleunigte Methode aus, also für die b-°I'den. P ° ° n c° < e im ^ubenam. um „n den Fe-
Besprechungen der beiden Außenminister teilzuneh T-X^n Sie baten ihren deutschen Kollegen auf men. Die Besprechung der drei Staatsmänner en- Beschleunigung auch seinerseits hinzuarbei- dete um 14.30 Uhr. Dr. Stresemann verlieh in ten unt) sich ebenso wie die französische Regie-
Begleitung des deutsck)en Botschafters das Außen- rung bei der englischen, italienischen und bei»
amt, um sich in sein Hotel Palais d'Orsay zu bc- gischen Regierung, die an der politischen Kon-
geben. Dr. Stresemann hat um 22.55 Uhr die frn:enz teilnehmen sollen, cm Sinne dieser De-
Riilkreife nach Berlin angelreken. *5« SÄ"eÄrtS £ Die Besprechung mit Poincare sogar notwendig, so er-
«•»«h klärt das Blatt, daß sie in den ersten zehn
llSiV Tagen des 3 uli zusammentrete, damit
Briand gab den Pressevertretern folgendeEr- die Ergebnisse der Konferenz zwischen dem 20. d r u v y mif -fir Sfrrfe- und dem 25. 3uli dem Parlament vorge-
kiärung über ine legt werden konnten und die Debatte in Frank. I
mann: „Die heutigen Unterhaltungen sinb nur oie । »
Fortsetzung des Gedankenaustausches, den ich in Madrid mit Dr. Stresemann hatte. Bor dem Frühstück halte ich mit Dr. Stresemann eine erste Unterhaltung. die dann mit Poincare fortgesetzt wurde. Wir haben die Bedingungen geprüft, unter denen die interessierten Regierungen die v e r - Handlungen über den Sachverständi-
L ÄÄ "b« Finanzdebatte im Reichstag.
unsere Unterhaltungen zu unterrichten. Bald dar- Berlin, 19.Juni. (VDZ.) Aus der Tagesord- auf werden di- Unterhaltungen durch die Staats- nuna steht die zweite Beratung des Haushalts des nb WuTuntT«t L7 3u. KSg3rn38HÖem.) führt aus, die Pariser möglich Ort und Zeitpunkt stt ö Reparationsoerhandlungen könnten nur dann eine famtnenfrift der Regierungskonserenz fesizufeheri, ^uernbe Entlastung bringen, wenn sich eine At- d.h. diese Konferenz wird vom kommendem ^osphäre des Vertrauens zwischen den Mächten Monat ab stattfinden können." Hilde. Mit aller Entschiedenheit müsse der Versuch
Ueber die Unterredung teilt h a v a s folgendes der Deutschnationalen zurückgewiesen werden, auch £i,: ÄnÄ nL Äi—ÄiÄnS. hL
daß die französische Regierung, nachdem sie bereits vereinbarten Erleichterungen
flcflem als erste °°r » - h ° k > > ° - » ' - « mü||en 6ec überlasteten wirtschaft sehlungen der ->ach ver ständig en g | . . Steuersenkungen zugute kom-
billigt hat, deren Inkraftsetzung zu bej) cn-i ^wendige Sanierung der
ni gen gedenke, um wo glich st früh die voll Rei(fjsfajfc „ufj burtfj anbete Tnafe- ffänbige und endgültige Regelung des ^eparatwns- nahmen erreicht werben.
Problems sichcrzusiellen. Ls scheint «ne !^ndsah- tönnte man QU5 dem Rechnungshof in
lichc Berstandlgung über ba-> zur Erreich g g}erbinöung mit dem Sparkommissar eine unab- dieses Zieles einzuschlagende Bersahren herveigesuyn hängige Institution schaffen, die das Rechnungsworden zu fein. Eine Konferenz, auf der die mesen reformiert.
Regierungen Englands, Deutschlands, Belgiens, Abg. Dr. R a d e rn a ch er (Dntl.) führt den Miß- Frankreichs, Italiens und Japans vertreten fein erfolg derhilferding-Anleihe auf das rn a n g e l nde würden, dürste zusammentreten, und zwar in einem Vertrauen z u u ns er emo ö' ° l' st ' s. ch neutralen Lande, etwa in der Wie 'die Erfahrungen bei der Arbeitslosenversiche-
menn möglich, in der Zweite nj a 11 re o e s dieses Kabinett zu wirk-
Monats Juli. Sobald Dr. Stresemann mit H n 5R e for men außerstande. Auch die seinen Ministerkollegen Fühlung genommen hat. Sozialdemokratie erkenne die Unmöglichkeit der Lei- " - —...... - - ftungen, die jetzt neu übernommen werden sollen.
Sie gebe trotzdem ihre Unterschrift, weil sie mit einer Ablehnung zugeben würde, daß auch weitere Erhöhungen der Löhne und Soziolleistungen sowie eine weitere Verkürzung der Arbeitszeit nicht möglich sind, eine Einstellung, die der Redner als wirtschaftlichen Landesverrat bezeichnet. Er kritisiert dann die Steuerpolitik und verlangt insbesondere Beseitigung der Kapitalertragssteuer für festverzinsliche Werte und eine Neuregelung der Ab-


