Ausgabe 
20.4.1929
 
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nisse, daß die Reichsbank binnen kurzem eine Diskonterhöhung vornehmen müsse. Nachdem am Devisenmarkt vorübergehend eine Erholung des Markkurses eingetreten war, Aogen Devisen später erneut an, und die Devisen- abgaben der Reichsbank setzten sich in verstärktem Umfange fort. Die Folge davon waren zum Zwecke der Deckung neue Goldverkäufe. die sich in der vergangenen Woche aus rund 150 Millionen beziffern: im Augenblick werden neue Goldverkäufe vorbereitet. Der Reichsbantausweis, der eine anhaltende An­spannung zeigt, spiegelt diese Gold- und Devisen- beweaungen wieder und verursachte eine stärkere Verstimmung. Am Geldmarkt trat eine ge­wisse Erleichterung ein, dvch hegt man bereits hinsichtlich der Ueberwindung des kommenden Ultimos Befürchtungen. An den inter­nationalen Geldmärkten hat sich die Lage ebenfalls meist etwas entspannt, und die Nachricht von großen Goldzugängen in London gab die Gewähr dafür, daß eine englische Dis- ürnterhöhung zunächst nicht zu erwarten ist. Ge­gen Ende der Woche wurde die Haltung allge­mein freundlicher. Man beurteilte die Situation in Paris etwas günstiger, und neben Deckungen der Spekulation trugen einige Kaufe für aus­ländische Rechnung zur Besserung der Tendenz wesentlich bei. Im Bordergrunde standen Elek- t r o w e r t e , die die anfänglich eingetretenen Kursverluste zum größten Teil wieder ausholen konnten. Anregend wirkte auch das Zustandekom­men des Internationalen Röhrenkartells, die fortschreitende Besserung der Arbeitsmarktlage und verschiedene günstige Abschlüsse. Die Um» sahtäÜgkeit war zeitweise etwas reger, als in der stillen Vorwoche, ohne aber einen wesentlich grö­ßeren Umfang annehmen zu können.

Wochenbericht

vom frankfurter Schlacbtviehmarkt.

3n dieser Woche war das Geschäft am Frank­furter Schlachtviehmarkt etwas lebhafter. Auf dem Rindermarkt war der Auftrieb erheblich stärker, als in der Dorwoche, und es verblieb daher äleberstand. Trotzdem der Export größere Käufe vornahm, gaben die Preise etwas nach. Kälber hatten infolge des stärkeren Auftriebs ruhiges Geschäft. Bei weiter nachgebenden Prei­sen konnte der Markt jedoch geräumt werden. Schafe konnten trotz des größeren Auftriebs vermehrtes Interesse auf sich lenken, was in dem lebhaften Geschäft und den höheren Preisen start zum Ausdruck kam. In Schweinen konnte sich nur schleppender Handel entwickeln, trotzdem die Beschickung erheblich geringer war. Der Markt wurde bei etwas anziehenden Preisen geräumt. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1867 Rindern, darunter 429 Ochsen, 87 Dullen, 690 Kühen und 488 Färsen, ferner aus 1797 Käl­bern, 234 Schafen und 4978 Schweinen. Ver­glichen mit dem Auftrieb der vorigen Woche waren 336 Rinder, 396 Kälber und 100 Schüfe mehr, dagegen 965 Schweine weniger angetrieben.

Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen AI 5L bis 61, AH 53 bis 57. B I 46 bis 52; Dullen A 52 bis 54, B 47 bis 51; Kühe A 44 bis 48, B 40 bis 43, C 35 bis 39. Dj 30 bis 34; Färsen A 57 bis 60, b 52 bis 56,

C 47 bis 51. Kälber B 73 bis 78, C 68 bis 72,

D 60 bis 67. Schafe A I 60 bis 65, B 50 bis 59.

Schweine B 72 bis 75, C 73 bis 76, D 73 bis 77,

E 71 bis 74. Im Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche gaben Ochsen und Kälber bis 2 Vlk., Kühe und Färsen bis 3 Mk. und Bullen 1 Mk. nach, während Schafe bis 3 Mk. und Schweine 1 Mk. anziehen konnten.

*

* Ser Erzbergbau im März. Heber die Lage des Erzbergbaues im Monat März wird berichtet: Die Lage des Eisenerzbergbaues im Lahn-Dill-Gebiet einschl. Oberhessen hat sich nicht geändert. Der starke Frost hat weiter große Schäden angerichtet. Eine Reihe Gruben mußte weiter stilgelegt werden. Die Gruben warteten immer noch auf die längst versprochene staatliche Hilfe. Die mit Bestimmtheit erwartete Bei­hilfe von Reich und Staat für den Sieger- länder Bergbau ist auch im März noch nicht zur Tatsache geworden. Die Folge war, daß die Förderung und damit die Neueinstellung von Bergarbeitern keine Fortschritte machten. Die für das erste Iahresviertel bestehenden Eisenstein­verkaufspreise bleiben auch für das zweite Viertel bestehen.

* Expansion bei dem RWE. Gestern wurde ein Vertrag zwischen dem Kreis Düren und dem Rheinisch - Westfälischen Elektrizitäts­werk unterzeichnet, wonach das Kreis-Elektrizi­tätswerk Duren gegen eine Zahlung von 6 785 000 Mark an das RWE übergeht. Ferner über­nimmt mit dem gestrigen Tage das RWE. die

Anteile des Kreises Düren am KraftwerkZu­kunft" in Weihweiler.

Lederwerte Martin Zimmer A.-G., O f f e n b a ch a. M In der G.-D. wurde Mit­teilung gemäß § 240 H.G.B. gemacht. Der nach einer Zwischenbilanz vom März d. I. mit 528 900 Mk. ausgewiesene Verlust hat sich durch _ die nunmehr erfolgte Stillegung der Fabrik auf über 600 000 Mr. erhöht (A.-K. 1.2 Mill. Mk ). Die Schwierigkeiten seien dadurch entstanden, daß zwei an der Gesellschaft beteiligte ausländische Firmen die erhöhte Produktion der Gesellschaft entgegen ihrer Zusage nicht abgenommen hätten. Das Aktienkapital soll im Verhältnis 5:2 oder 3:1 zusammengelegt werden, da ein Betrag von mindestens 600 000 Mk. freigemacht werden müsse. Mit 50 000 bis 100 000 Mk. soll ferner eine G. m. b. H. gegründet werden, die das Ver­gleichsverfahren durchführt und die Aktiven der A.-G. realisiert.

Fusion Continental Caoutchouc- Gummiwerke Titan B. Polack. Die Gummiwerke Titan B. Polack A.-G.. Walters- Hausen, werden ihrer auf den 13. Iuni einzube­rufenden Generalversammlung Vorschlägen, das Vermögen der Titan B. Polack als ganzes unter Ausschluß der Liquidation mit Wirkung vom 1. Ianuar 1928 auf die Continental Caoutchouc und Guttapercha Co, Hannover, zu übertragen. Auf nom. 2,1 Millionen Mark Stammaktien der Titan B. Polack nebst Dividendenberechtigung vom 1. Ianuar 1928 werden nom. 1,575 Millio­nen Mark Stammaktien von Conti Caoutchouc nebst Dividendenberechtigung vom 1. Ianuar 1928 ab gewährt. Eine Kapitalerhöhung zwecks Durch­führung der Fusion bei der aufnehmenden Conti Caoutchouc erfolgt nicht.

* Vom Automobilmarkt. Im Iahre 1928 verblieben vom Erlös jedes verkauften Ci- troen-Wagens 72 Prozent in Deutschland. Wäh­rend die übrigen 28 Prozent im Vorjahre nur teilweise durch Ausfuhr deutscher Waren nach den Citroen-Werken in Paris ausgeglichen wur­den, scheint das Jahr 1929 hierin eine be­grüßungswerte Aenderung eingeleitet zu haben. Der Bezug deutscher Rohstoffe und Fertigfabri- tate für die Pariser Citroen-Werke ist nämlich in so starkem Wachsen begriffen, daß die Pariser Fabrik sich veranlaßt sah, bei der deutschen Citroen-Aktien-Gesellschaft in Köln ein beson­deres Einkaufsbureau für die Bewältigung die­ser Spezialaufgabe einzurichten. Es ist mit Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, daß im Iahre 1929 die Ausfuhr deutscher Waren an die Citroen-Werke in Paris die oben genannten 28 Prozent stark übersteigt.

FraEnrter- Hörfe.

Frankfurt a. M., 20. April. Tendenz: zu­rückhaltend. Da die Folge des angeblichen Ab­bruches der Pariser Verhandlungen, die anfangs sehr schwarz und drastisch dargestellt wurden, als nicht so schlimm bezeichnet wurden, machte sich im vorbörslichen Verkehr wieder eine zuversicht­lichere Stimmung bemerkbar. Die Sage wird allgemein wieder etwas günstiger be­urteilt, und man hofft, daß doch noch ein 2lusweg bei den Pariser Reparationsverhandl''.ngen gefun­den wird, um eine Wiederaufnahme der Verhand­lungen herbeizuführen. Es wurde mit Befriedigung ausgenommen, daß auch von Auslandseite, haupt­sächlich auch von den französischen Zeitungen, die schwere Angriffe gegen Deutschland gestern nicht unterlassen konnten, die Lage ruhiger und gerechter beurteilt wird. Ferner blieben dis zumeist gut ge­haltenen Auslrmdbörsen nicht ohne Eindnick, in welchem Zusammenhang darauf hingewiesen wurde, daß die Befürchtungen hinsichtlich eines Rückschla­ges auf den internationalen Geldmarkt nicht ge­rechtfertigt sind. Die Spekulation blieb aber äußer st zurückhaltend und v o r s i ch - t i g, so daß das Geschäft sehr gering blieb. Einige Abgaben von besonders ängstlichen Kreisen batten jedoch zu Beginn der offiziellen Börse Kursrückgänge in größerem Aus - m a ß e zur Folge, so daß die Gewinne der gestri­gen Abendbörse zumeist wieder hergegeben werden mußten. Die Tendenz neigte daher, da auch nur kwnz geringe Aufnahmelust bestand, zur Schwache. Da kaum Orders von irgendeiner «eite Vorlagen, fehlte der Börse die Hauptstütze. Etwas starker an- oebo'ten waren zum Wochenschluß Elektrowerte. Licht & Kraft gaben 4, Bergmann 3, Schuckert 4 und Siemens 5.5 v. H. nach. Auch in Kaliwerten kam ziemlich Material heraus, so daß Salzdetfurth 6 und Westeregeln 3.75 v. f). nachgeben mußten. Zellstoff Waldhof minus 4 v. H. Bei den übrigen Märkten betrugen die Verluste selten über 1,5 o. H. Einiaes Interesse bestand für Autoaktien. die etwas gebessert sind. Knapp behauptet waren noch Bau­unternehmungen. Renten still und behauptet. Im Verlaufe wurde die Stimmung sehr nervös, und die Hoffnungen auf Montag verwandelten sich in eine gewisse Angst, die man hinsichttich dieser

Verhandlungen hegt. Die Tendenz erfuhr eine e r - neutc Abschwächung, und es traten bei den schwereren Papieren, da noch Abgaben hinzukamen, und kaum Orders gegenüberftanben, ganz emp - findlicheRückschläge ein. Besonders Deutsche Linoleum verloren erneut 7 v. $)., Schuckert weitere 3 und Siemens weitere 4 d. $). Bei den übrigen Märkten gingen die Rückgänge durchschnittlich bis zu 2 o. H. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5 v. Sj. weiter leichter. Am Devisenmarkt lag dis Mark weiter etwas schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2191, gegen Pfund 20,4740, London gegen Kabel 4,8527, gegen Paris 124,26, gegen Mailand 92,6750, gegen Madrid 32,95, gegen Holland 12,0813.

Berliner Börse.

Berlin, 20. April. Der offizielle Börsenbeginn brachte eine Enttäuschung. Obwohl von einem drängenden Angebot nicht die Rede sein konnte, überwogen die 1- bis 2-v.H.-Kursrückgänge, da einerseits kaum Interoentionstätigkeit der Banken zu erkennen war, anderseits die Spekulation, die von gestern noch übrig hatte, zu Abgaben schritt, als sic merkte, daß das Ausland sich sehr reserviert verhielt. Natürlich traten andere Momente hinter den Meldungen über Paris zu­rück. Stärkere 'Abschwächungen halten Spritwerte, Kunstseideaktien, Deutsche Linoleum. Schlesische Bergwerk Beuchen eröffneten 5 v. S). höher. Schle­sische Zement notierten exklusive Dividende. Deutsche Anleihen waren unverändert. Ausländer vollkom­men geschäftslos. Pfandbriefmarkt still, nur knapp gehalten. Der Geldmarkt war leicht. Tagesgeld mit 4,5 bis 6.5 v. H., Monatsgeld 7,5 bis 8,5 v. S). Warenwechsel über 6 v. f). und angeboten. Nach den ersten Kursen neigte die Tendenz zur Schwäche. Das Geschäft trug außerordentlich ruhi­gen Charakter, doch gaben die Notierungen unter mehrfachen Schwankungen überwiegend um weitere 1 bis 2 v. H. nach. Elektropapiere und Rhei­nische Braunkohlen lagen bis 3,5 v. H. gedrückt. Reichsbank verloren etwa 2.5 v. H. Einen schlechten Eindruck mackste besonders die Passivität der Ban­ken. Die Stimmung blieb gedrückt und hemmte jede Unternehmungslust der Spekulation. Die an­fangs gut gehaltenen Polyphonaktien verloren später 6,5 v. H. In Nachwirkung der bedeutenden Kursrückgänge an der gestrigen Börse sprach man von Verkäufen der Provinz und anderen Exeku­tionen.

Kunst und Wissenschaft.

Vie Darmstädter Ausstellung

Der schöne Mensch in der neuen Kunst".

Die bis Mitte April eingelaufenen Zusagen zu der diesjährigen Darmstädter Kunstausstellung ..Der schöne Mensch in der neuen Kunst", deren Programm in den Künstlerkreisen aller europäi­schen Länder ungewöhnliche Zustimmung gefunden hat, geben ein sehr aussichtsreiches Bild. Aus Deutschland werden sich etwa 50 Maler und 15 Bildhauer beteiligen, aus dem Ausland 42, darunter aus Paris 14. aus der Schweiz 10. aus Wien und Prag 6, ferner Vertreter aus Polen, Schweden, Holland, Belgien. Spanien, Rußland, außerdem ein Chinese und ein Iapaner, die in Paris leben. Die rückschauende Abteilung, eine Sammlung von 100 Photographien bezeich­nender Werke von der Steinzeit bis zur Mo­derne. geht ebenfalls ihrem Abschluß entgegen.

Eingesandt.

(' Form und Inhalt alle'- unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Vablitum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Beleuchtung der öffentlichen LIhrcn.

Wie imGieß. Anz." zu lesen war, sollen die öffentlichen Ähren reguliert werden. Wäre es nun nicht endlich auch an der Zeit, sie zu be­leuchten? Als seinerzeit die Iohcmneskirche ge­baut wurde, regte der damalige Stadtverordnete Emil Schmal! in der Stadtverordnetenversamm­lung an. ihre Llhr zu beleuchten. Das wurde damals abgelehnt, weil die Stadt noch kein Elek­trizitätswerk besah und Gasbeleuchtung ange­sichts des Turmgebälkes zu feuergefährlich erschien. Könnte die Stadt dieser Frage bei allen öffent­lichen Uhren nicht jetzt nähertreten?

Prof. Dr. H.

Staubbekämpfung in der Ludwigstraße.

Ieht kommt die Zeit der warmen, sonnigen Tage, aber damit auch die furchtbare Staubplage, unter der auch die Anwohner der Ludwigstraße, vom Riegelpfad aufwärts, sehr zu leiden haben. Man möchte so gern die Sonne hereinlassen in die durch den langen Winter durchkältetenRäume, es ist aber aus diesem Grunde unmöglich. Wäre da nicht Besserung zu schassen? Könnte nicht wenigstens der Sprengwagen öfter in Tätigkeit gesetzt werden?

Eicher im Sinne vieler Hausfrauen K. G.

Feueralarms!reuen im Lorddiertel.

Wie vor einigen Tagen imGieß. Anz." zu lesen war, wurden die Feueralarmsirenen in der Stadt erneut auf ihre Betriebsfertigkeit geprüft. Im nördlichen Teile der Stadt, nach der Schwarz­lach zu, hat man von den Sirenen nichts gehört. Die in diesem Stadtteil wohnenden Feuerwehr­leute würden es begrüßen, wenn auch im Nord­viertel eine wirksame Sirenen-Alarmeinr ich llrng geschaffen würde, die Gewähr dafür bietet, daß alle Feuerwehrleute aus dieser Gegend recht­zeitig alarmiert werden und pünkllich zur Stäle sein können. L.

Der Schornsteinfeger kommt.

Der schwarze Mann mit dem Angstrohr auf dem edlen Hauvt meldet sich freundlich lächelnd an. Er empfiehlt der Hausfrau., die ihm trotz aller Tapferkeit nicht mit der gleichen Freund­lichkeit entgegenkam, die Oefen gut zu verstopfen. Trotz aller getroffenen Vorsichtsmaßregeln sieht die ganze Wohnung nach dem Weggang des Schornsteinfegers aus, als hätte es geschneit, nut daß der Schnee schwarz ist. Die vor kurzer Zell gründlich gereinigte Wohnung muß einer erneu­ten Reinigung unterzogen werden, die Bettbezüge sind nicht mehr zu benutzen und die ganze Woh­nung muß abgestaubt, besser gesagtabgerußt" werden. Gibt es denn kein Mittel, um eine der­art ungeheuerliche Verunreinigung herabzumin- dern?

Eine Anzahl geplagter Hausfrauen.

Gewinnauszug

1. Klasse 33. Preußisch-Süddeutsche (259. Preuß.) Klafsen-Lvtterle Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer ans die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

1. Ziehungstag

19. April 1929

3n der Dormittagsziehüng wurden Gewinne über 60 M. gezogen

ÖetDfnne ,n 800 OH. 34250 57878 154717 360421

94492 95884 97227 99848

103883 104139

6503 41372

62237

81284

91253 121488 151277 199885 239389 281177 331879 370476

105508 133263

152533 164244 183587 195622 220867

235829 263266 287984 310295 334030

355062 376119 393378

98992

135768

157949

203112

254045

295899

336959

386484

113810 134454 162580 166286 184081

203880 223309

236979 263719 289157 311658 335283

356594 379993

396393

139971

162376

203568

254480

296891

337176

390613

102707

143075

163604

209075

255528

312332

344027

114782 136184 153167 168876 186482 204786 224688 238736 270707 289522 318645

338990 357640 380198 397323

117164 140169 156181 170247 188982 210482 226789 241546 273890 289800 321677 345844 358018

381951 398504

118968

150420

188854

225167

273672

320716

367182

12015

49067 64482 85753

27096

49262

66645

92406

105388 132305

147733

184001

177749

192286

216101

233217

255680

285639

308433

332764

334022

372614

392136

2 4 2 4 8

125042 142683 162212 173638 189941 210971 230006 253440 278313 298162 330708 346183 963009 391303

114371

148857

168252

224566

262979

315141 '352107

D«wmn« in 10000 M. 272758 ®ct»inne gu 3000 M. 107596 262001 lSewinn, en 2000 M. 204981 ©etoinne zu 1000 W. 33569 312868

240etoinne »u 120 Dl. 883 29643 30892 37308 39005 50045 56664 58925 62151 69422 72490 72923 74262

26 eetoinao >u 500 M. 27260 38420 53099 54600 162604 255347 269863 290061 294486 299015 356186 360375 393004

110 ©etrnnne ,u 200 M. 2998 11428 11699 24358 25297 29576 37264 52011 75754 88648 * 100918 ------ ------ ------

3n der Nachmittagsziebung wurden Gewinne über 60 9)L gezogen

2 ©tteinn« IM 5000 M. 45648

2 Gewinn, su 2000 Olt. 175432

4 Gewinn« m 1000 M. 105934 140930

12 Gewinns au 800 M. 21725 94830 132589 213873 232407 287798

32 Gewinns »n 500 M. 19662 31648 39168 69100 98449 107706 119585 153365 222890 222767 226535 262734 257057 280692 282867 370563 108 Gewinns ,n 200 M. 4257 10157 16544 17258 25006 33143 44068 49044 60063 62841 65533 75285 79109 87694 96346 104563 110224 117210 117223 148588 168529 187559 205146 206009

207390 210563 215703 224881 228432 232074

236801 239517 248062 249646 254339 257955

259109 259204 285248 304678 305911 309582

311420 316731 318994 344850 350508 352360

353238 354086 356167 383362 386427 388893

228 Gewinn. 120 M. 5217 14209 15244 17370

23558 27842 30413 31957 35523 45468 54405

55359 58206 63792 66450 66722 66932 68216

68438 70731 71629 77094 78320 82015 86175

93504 105923 107985 110236 111951 114507 114942 118036 122485 124114 124466 124915

1'27213 127582 131906 132120 132573 138329

138551 144740 147625 149255 152202 154279

155719 160238 170359 176817 180328 192645

192796 193323 194278 194307 194809 196438

197383 199199 203736 204408 210107 213623

213741 220246 226806 235491 242083 248275

231348 256640 257344 267799 260679 262777

263661 273543 283521 284027 286846 286883

294214 294474 298034 307314 312027 312277

314443 317323 318480 318553 332969 339638

34)821 341845 345929 346783 361154 361614

360880 363673 366748 370603 372909 373008

378641 388806 388897 391706 392694

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angefühnen Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 6,5 Prozent, Lombardzinsfuß 7,5 Prozent.

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19-4.

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19.4.

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6% Tt. Äel<f)«anlei^r i iti2, Ti. Slnl.-Ablvl.-SLuld mti Aur

U)).«1Hed)icn

SeflflL ohne AuSlos.-Rechte

7% Jtantt. Hyp.-Bk «Salböl un kündbar bis 1938

4/i% Rheinische Hyv.-Bank Liau Goldps.

fl.C.iy. abg. Vorkrtegd-Obligation rückzahlbar 1933

4% Schweiz. Bundedb.-Änl. 4% Oesterreichtiche ©ofbrte.

4,20% Gelten. Silberne.

4% Ce(teneld). elnheitl. Ulte

4% Ungarische Goldrte.

4% Ungarische Staats!, v 1910 Wo desgl. von 1913 4% Ungarische Äronenrte. 4% lütt, flollanleüie v. 1911 4% Türkilche Bagdadbahn-Anl.

Serie I

4% deSgl. Serie 11

4% Rumänen convert. ölte.

*V*% Rumänen Doldaal von 1913

flUg. Druvche eilenbahn V/i

Hamburg-Amerika Paket &

Hamb.-Sildam. Dampfs ch. e

Hansa Damvsschiss to

Norddeutscher lllovd x

Llllg. Deutsche ISrebttantt. io

Barmer Bankverein io

Berliner HanbeUgesellsch. 12

Lommerz- und Privat-Bank n

Darmst. u. Nationalbant 12

Deutsche Bank 10

Diskonto.Gesellschaft am. 10

Dresdner Bank 10

Mitteldeutsche Ereditban! . . 9 Metallbanl ..... 8

RelchLbanl 18

87.4

53.5

11.5

89

80

87,75

101 31,13

2,75

24,9

10

10

18,1

122

14.4

130 '32,5

224 189 265

67

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8-.5

53,65 11,6

31

2,9

24,75 21,2

2,05

10

9,9 10

17,9

121.5 192 153 114

130,25 132 224

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167

158 62,5

309,13

53,7

11.6

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A.E.Ä. ....

Bergmann . .....

lilcftz. Lieferungen.....

Licht und Kraft ..... Gelten & Guilleaume.... (Sei. f. Elektr. Untern« ... Hamb. Elektr. Werke .... Rhein. Elektr......

Schlei. Veltr. . . . . Schuckert . ......

Siemens 4 Halske . TranSradlo . .

Labmeyer LLo.. .....

Buderus . . . . .

Deutsche Erdöl ...... Essener Steinkohle.....

Gelsenkirchener . . . f.

Horvener . ...... Hoesch Eilen........

Ille Bergbau ....... iUödnerroerte . ...... Köln-Neuessen....... Manneömann . ...... Maneselder........

Lberschles. Eilend, Bedarf. . Lberschles. fiokswerke . . Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen :Hhctnftabl f. % Jahr

Riebeck Montan . .

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Rallwerf Salzdetfurth . .

3. ®. Harden-Invustrte . .

Dnnamit Nebel . . . . . ScheideauNall ...... Goldschmidt ......

RütgerSwerk- . ...... MetallgeleUlchaft. .....

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Berlin

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Geld

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Holländische Noten......

Htolicnischc Noten......

Norweqt'che Noten......

Deutsch Oesterr-, a 100 ökronen

Rumänische Noten......

Schwedische Noten ......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten ...

Devisenmarkt Berlin

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16,455

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22.13

112,08

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19.4.

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19.4. 20 4.

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Heidelberger Semenk .... 10

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Schultheis Patzenhofer ... 15

Ostwerke.........1?

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BeiHtoif Waldl,os.....12

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Charlottenburger Wasser ... 7

Dessauer ttaZ........6

Daimler Motoren.....0

Deutsche Maschincn-Fabrik . . <> öldlerwerke Kleoec......5

Ludw. Loewe.......10

Nat. Automobil . ...... 0

Crcnftctn & koppel . .... 6

Leonhard Tietz ...... 6

Bamag-Megutn . ...... 0

Tranks- Maschinen ...... 6

Nrivner ...... 11

Heyllgenstaedt ....... 0

Hunghan». ...... .4

Mainkraftwerke ....... 8

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PeterS Union . ....... 8

Kebr. Roeder . ...... 10

Boigt & Hoessner ...... 8

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20- April

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Geld Brie

Amtliche Notierung 6Wb 1 Brie

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Belgische Noten .......

Dänische Noten ......

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