1,
TOT
Unendlich schwer litt die Genschow im Polizeigefängnis darunter, daß ihr die Rauschgifte vor- enchalten wurde.u Sie kam dabei so herunter, daß der Arzt es für erforderlich hielt, ihr des öfteren e'.ne Morphiumspritze zu verabreichen, um sie dadurch verHondlungsfäh'-g zu erhalten. Wie entsetzlich sie im Gefängnis auch aussah, so überaus eitet war sie doch. (5hr erster Blick galt, wenn sie mein Zimmer betrat, stets dem Spiegel, auch in ihrer hoffnungslosen Lage, in all ihrem Zammer und Elend wollte sie noch gefallen. Rosa
Genschow wurde dann etwa ein Jkcchr später unter Zubilligung mildernder Umstände mit mehreren Zähren Gefängnis bestraft. Man hatte ihr geglaubt, dah sie ihre Opfer nicht töten, sondern nur berauben wollte, und dah der Tod des Butterhändlers nur eine von ihr unbeabsich- tigte Folge seiner Betäubung war.
Für mich war der Fall Genschow insofern besonders wichtig, als ich durch seine Bearbeitung meine kriminalpsychologischen Kenntnisse ganz wesentlich erweitert konnte.
was ihr denn auch kurz vor Halbzeit durch Erzielung des ersten Gegentores gelingt. Nach dem Wechsel kämpft der Gegner mit einem Plan, den die V.f.B.-Elf nicht erwartet hatte. Seine Aktionen sind wohl nicht besonders planvoll, dafür aber um so wuchtiger und auch erfolgreich. Ohne feldüberlegen zu sein, erzwingt er durch seinen äußerst schnellen und schußfreudigen Sturm in regelmäßigen Abständen noch drei weitere Tore, denen Gießen, aus dem Konzept gebracht, nichts entgegenzusetzen vermag. Etwa eine Viertelstunde vor Schluß rafft sich V.f.B. nochmal zum Endspurt auf und kämpft unter Aufbietung aller Kraft um Verbesserung des Resultats, jedoch vergeblich; es bleibt beim Schlußergebnis von 4:2 für Wallau. Nicht unerwähnt darf bleiben, daß das Spiel von neiden Mannschaften sehr fair und ruhig ausgetragen wurde. Schiedsrichter Petri (Wetzlar) leitet« korrekt und umsichtig.
Die zweite Jugend war zum Pflichtspiel in Aßlar und gewann gegen dessen zweite glatt mit 6:1. Das Resultat entspricht dem Spielverlauf.
Sportverein 1928 Garbenteich.
Garbenteich I — D. f. D. III Gießen 3: 6.
Am Sonntag stand Garbenteich I B. f. B. III auf dem Platz in Garbenteich im Berbandsspiel gegenüber, das V. f. B. für sich entscheiden konnte. Leider blieb der angesetzte Schiri aus. Der Crsah- schiri konnte nicht befriedigen. Der aufgeweichte Boden lieh kein schönes Spiel zustande kommen. Garbenteich hatte Ersah für seinen Mittelläufer und Halblinks.
Wirtschaft.
Weitere Entlastung der Reichsbank.
Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 1 5. N o v e m b e r hat sich die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten in der zweiten Oktoberwoche um 207,1 Millionen auf 2287.2 Millionen Mark verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 259,2 Millionen auf 2060,2 Millionen Mark, die Bestände an Reichsschatzwechseln um 29,2 Millionen auf 2,5 Millionen Mark ab- aenommen, während die Lombardbestände um 81,3 Millionen auf 132,0 Millionen Mark angewachsen sind.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen find 197,0 Millionen Mark in die Kassen der Bank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 204,0 Millionen auf 4346,4 Millionen Mark verringert, derjenige an Rentenbankscheinen um 7,0 Millionen auf 384,4 Millionen Mark erhöht. Unter Berücksichtigung, daß in der Berichtswoche Rentenbankscheine in Höhe von 10,9 Millionen getilgt worden sind, haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 26,0 Millionen Mark ermäßiat. Die fremden Gelder zeigen mit 495,2 Millionen Mark eine Abnahme um 2,2 Millionen Mark.
Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich um 7,4 Millionen auf 2603,0 Millionen Mark erhöht. Im einzelnen haben die Goldbestände um 5,0 Millionen auf 2234,0 Millionen Mark und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 2,4 Millionen auf 369,0 Millionen Mark zugenommen.
Die Deckung der Noten durch Gold allein besserte sich von 49,0 in der Vorwoche auf 51,4 v. $)., diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 57,5 auf 59,9 o. H.
•
• Aktienmehrheitspak et Norddeutsche Waggonfabrik A. G. Bremen verkauft. Die 3. F. Schroeder-Bank und die Darmstädter und Äaiionalbank Bremen haben das gemeinsam zu gleichen Teilen im Portefeuille gehaltene Aktrenn-eirhei tspalet ter Norddeutschen Waggonfabrik A. G. in Bremen zu einem Kurse von 65 v. H. an die Linke-Hof- mann°Buschwerke A. G. verkauft. Aus dieser Tatsache geht hervor, dah zwischen Ostwaggon und Westwaggon keine Einigung über ihren Einfluh bei der Gebr. Schöndorfs A. G. m Düsseldorf zustandegekommen ist. 3n diesem Falle wäre die ursprünglich geplanie Fusion Nordwaggon-Gcbr. Schöndorsf vollzogen worden. Heber das Schicksal der Norddeutschen Waggonfabrik wird erst im Rahmen der immer noch schwebenden Aus- gleichsbestrebuncea innerhalb der deutschen Wag- gonindustrie entschieden werden können. Für die Nordwaggon-Mtien ist an der Bremer Börse seit langem keine Noiiz mehr zustande gekommen. An der Reichsbahnquote ist die Norddeutsche
Waggonfabrik mit 1,28 v. H beteiligt, am freien Geschäft im Rahmen der Deuwi-Derträge mit 3,3 v. H.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 19. Nov. Tendenz ruh-g. Obwohl die gestrige Neuyorker Börse üoerwie- grnd schwächer gnchlos en hatte, machte sich zu Beginn des heuiigen Marktes eine etwas zuversichtlichere Stimmung bemerkbar. Das Gelchäst bewegte sich aber trotzdem in engstem Rahmen, da Austräge immer noch in nur geringem Umfange eintrafen? Die Spekulation schritt zu Deckungskäusen, dir aber fnn gröberes Ausmaß annahmen. Hinsicht ich deö Ausganges der Wahlen hatte man sich heute beruhigt, da auf der anderen Seite einige günstige Nachrichten Vorlagen. Die besseren internationalen Geldmarktverhältnisse und die in Aussicht stehende evtl. Diskontsenkung in Berlin waren nicht ohne Einfluß. Als geschäst'hemmend wurde noch das Zahlungsverbot bei der Favag empfunden. D:r Zusammenbruch der Haldh-Bank in Saarbrücken wurde nicht mehr beachtet, da Schwierigkeiten für den Frankfurter Markt nicht in Frage kommen. Etwas mehr Beachtung fand die weitere Entlastung des Reichsbankinstituts nach dem gestern erschienenen Ausweis. Gegenüber der gestrigen Abendbörse ergaben sich überwiegend Besserungen von 1 bis zu 2 Prozent. Am Elektromarrt waren Chadeaktien mit minus 4 Mk. etwa weiter angeboten. AEG. eröffneten behauptet. Bergmann zogen 1 Prozent, Licht & Kraft 1,5 Prozent, und Siemens 2 Prozent an. Etwas Interesse wandte sich noch dem Montanmarkt zu, jedoch traten hier nur ganz geringfügige Erholungen ein. Zusammenschluhgerüchte bei Rheinischen Braunkohlen spielten eine gewisse -Rolle. Die Mehrzahl der Dankwerte lagen bis 0,7 Prozent höher. Nur Commerzbank und Reichsbankanteile büßten von 0,75 bis 1,25 Prozent ein. Don Kunstfeidenwerten konnten Aku 1,5 Prozent gewinnen. Renten geschäftslos und zumeist etwa- schwächer. 3m Verlaufe wurde das Geschäft etwaS lebhafter. Nachfrage bestand für Spezialwerte, die bis zu 2 Prozent gewinnen konnten. Besonders Siemens, Reichsbank, Svenska und Farben waren gefragt. Am Geldmarkt war Lagergeld mit 7 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt war die Lage wenig verändert. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1834, gegen Pfund 20,385, London gegen Kabel 4,8740, gegen Paris 123,86, gegen Mailand 93,24, gegen Madrid 3485, gegen Holland 12,0875.
Berliner Börse.
Berlin, 19. Nov. Die heutige Dorfe eröffnete Überraschend gut behauptet. Vormittags hatte eine pessimistische Stimmung die Oberhand, da der schwächere Schluß des gestrigen Neuyork, verschiedene amerikanische ^Insolvenzen von Maklerfirmen, erneute Gvldverluste in Frankreich und die von gestern hier noch umlaufenden ungeklärten Gerüchte, sowie sonstige Schwierigkeiten zur Zurückhaltung mahnten. Dorbörslich nannte man sogar ziemlich schwache Kurse, da erneutes Chade-Angebot aus der Schweiz den Kurs auf 310 v. H. (Brief) sinken ließ. Auch die übrigen Clektrowerte wurden schwächer gesprochen. Lieber das Angebot, das zu den ersten Kursen vorlag, gingen die Ansichten auseinander. An einigen Märkten war es jedoch größer, hielt sich aber in erträglichen Grenzen und konnte von den Danken durch Interventionskäufe glatt auf' genommen werden. An anderen Märkten wie-er brauchten die interessierten Stellen überhaupt nicht einzugreifen; so kam es, daß die Derlu'r gegen gestern kaum über 1 bis 1,5 v. H. hinausgingen. Chade-Aktien verloren nur noch 3 Mk. und Svenska 5,50 Mk. Deutsche Linoleum zeichneten sich sogar durch einen zweiprozentigen Gewinn aus. Auch Schuckert und Siemens lagen je 1 v. H. höher. Deutsche Anleihen unverändert. Don ausländischen Renten waren Mexikaner bis 1 v. H. höher. Aber auch die übrigen Werte dieses Marktes waren etwas fester. Pfandbriefe ruhig bis anscheinend gehalten. Der Geldmarkt war unverändert. Der infolge des morgigen Feiertages auf heute verlegte rheinische Zahltag ließ eine Gelderleichterung noch nicht zu. Tagcs- geld 7 bis 9,5 v. H.; Monatsgeld 8,5 bis 10 v. H., Warenwechsel etwa 7,40 v. H. Nach den ersten Kursen wurde es allgemein lebhafter und, hauptsächlich wohl auf Deckungen, fester. Die Außenhandelsbilanz für Oktober, die bei erhöhter Rohstoffeinfuhr einen Ausfuhrüberschuß von 14? Millionen brachte, regte an. Spezialbewegungen hatten Reichsbank, Svenska und Polyphon, die bis zu 3 v. H. über Anfang umgingen.
Turnen, Sport und Spiel.
Handball-Lokalireffen.
To. 1846 I — 2Nlo. I 0:4 (0:2).
Am Sonntag tarn auf dcm Mto.-Platze das Hand- l all-Lokaltreffen zwischen der 1. Mannschaft des Io. 18-16 und der gleichen des Männerturnvereins zum Austrag. Trotz der starken Regengüsse in den letzten Tagen war der Platz in verhältnismäßig guter Verfassung. Beide Mannschaften traten in stärkster Aufstellung an. — Zum Spielverlauf ist folgendes zu sagen: Nachdem die Platzmannschaft in den ersten 5 Minuten etwas drängte, finden sich auch die Gäste allmählich zusammen und kennen das Spiel eiroa eine Viertelstunde ausgeglichen gestalten, bis der Halbrechte durch gut placierten Strafwurf den Männerturnoerein in Führung bringt. Durch diesen Erfolg angespornt, gehen die Mtver mehr aus sich heraus und können das gegnerische Tor stark bi drängen, mit dem Erfolge, daß kurz vor Halbzeit der Miltelstürmer das zweite Tor für den Platzoerein cinsenden kann. In der zweiten Halbzeit wird die Ueberlegenheit der Gastgeber noch größer, und mit dem dritten Tor, das der Halblinke — für den gegnerischen Torwart unhaltbar — einsendet, nimmt dcr Kampfgeist der 1846er immer mehr ab. Kurz vor Schluß kann di« Platzmannschaft noch zum vierten Male erfolgreich sein, so daß die Mtv.-Mannschaft das Spiel einwandfrei und verdient mit 4:0 gewinnen konnte. — Bei dem To. 1846 war das Stellungsspiel nicht so gut wie am Vorsonntag, auch fehlte dem Sturm die nötige Durchschlagskraft. Bei der Mtv.-Mannschaft war wohl kaum eine schwache Stelle zu finden. In erster Linie befleißigte sich der Sturm einer etwas eifrigeren Spielweise als gewöhnlich, die das Niveau der ganzen Mannschaft hob. Zum Lobe beider Mannschaften fei gesagt, daß das Spiel bei ziemlich schnellem Tempo ein recht schönes Treffen war, das lediglich in den letzten zehn Minuten etwas an Härte zunahm; daß das Spiel jederzeit in den Grenzen des Erlaubten blieb, hat man jedoch in erster Linie dcm Schiedsrichter, einem Turner aus Neu-Isenburg, zu verdanken. Durch diesen Sieg hälj der Mio. Gießen auch weiterhin mit zwei Punkten vor Wetzlar und Bad-Nauheim die Spitze der Tabelle in der Meisterklasse des Gaues Hessen.
To. 1846 1. Jugend — Mio. 1. Jugend 1:3 (0:1).
Vor dem Spiel der 1. Mannschaften trafen sich die Jugendmannschaften der beiden Lokalvercine ebenfalls zum fälligen Verbandsspiel. Obwohl die Mtver mit nur 10 Mann antreten konnten und sogar fast die ganze zweite Halbzeit mit nur 6 Mann das Spiel bestreiten mußten, konnten sie das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden.
B. f. B.-Handbatt.
Das Treffen der ungleichen Gegner, D. f. B. und 1. Mannschaft des 2. f. L. Wetzlar, endete mit einem- 12:3 Sieg der Gäste. Bis zur Pause hielt sich Gießen sehr gut, was auch im Halbzeitresultat von 2:1 für Wetzlar zum Ausdruck kommt und in Anbetracht der Spielstärke des mit Paulus spielenden Gegners für D. f. B. eine anzuerlennende Leistung darstellt. Nach dem Seitenwechsel kam die Plahmannschast nicht mehr mit, wozu eine verkehrte Umstellung nicht unwesentlich beitrug. D. f. L. warf noch 10 Tore, davon Paulus allein 7, denen D. f. B. nur noch ’S entgegensetzen konnte,
Handball im La^n-Dünsberg-Gau.
To. Londorf I — To. Beuern I 3:1 (0:0).
Zum letzten Verbcmdssviel trafen sich am Sonntag beide Gegner in Londorf. Londorf hatte in diesem Spiel seinen Gegner wohl etwas unterschätzt und .nutzte sich mächtig anstrengen, um einen Sieg herauszuholen. Londorf war in der ersten Hälfte leicht überlegen, scheiterte aber an dem aufopfernden Spiel der Beuerner Hintermannschaft. Nach Beginn der zweiten Halbzeit ging Beuern durch einen Strafstoß sogar in Führung, mußte sich aber
im weiteren Verlaufe des Spieles drei Gegentore gefallen lassen, die den Sieg Londorfs sicherstellten.
To. Londorf 1. Jugend — Gießen 1900 1. Jugend 6:4 (2:3).
Londorf konnte in diesem Spiel feinen Sieg im Vorspiel widerholen. Trotzdem 1900 mit neun Spieler antrat, brachten diese es fertig, bis Halbzeit mit 3:2 au fuhren. Nach der Pause machte sich durch das Fehlen zweier- Spieler der Gästemannschaft eine Ueoerlegenheit Londorfs bemerkbar, die dann auch den Sieg durch weitere 4 Tore an sich brachten.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
ö. Die Ligamannschaft hat durch einen Sieg über Herborn ihre Stellung in der Spitzengruppe der ersten Drzirksklasse gefestigt, und das umsomehr, da die Konkurrenz mit einer Ausnahme verlor. 1900 siegte mit 9:1 Treffern recht hoch, hätte aber leicht noch ho.)er gewinnen können. Herborn wählte mit dem heftigen Wind und konnte sicher nur auf Grund dessen in der ersten Spielhälfte das Gießener Tor hin und wieder einmal in Bedrängnis bringen. Das bessere Spiel mit den weitaus größeren Torchancen lieferte auch da schon 1900. Spielverlauf: direkt mit dem Anstoß seht der Gießener Halblinke einen Schuß an den Pfosten. Schon bald gehen die Einheimischen durch den Halbrechten in Führung Prompt gleich jedoch Herborn aus, wobei die schlechten Bodenverhältnisse mitsprechen. Die Gießener waren in den ersten 25 Minuten nur mit 10 Mann im Feld und ergänzten sich dann auf Rechtsaußen durch einen Alten Herrn", Nach dem Wechsel wurde das Spiel zur Farce; da die Herborner Spieler sich unsportlich benahmen, dem Spielleiter nichts anderes übrig blieb, als drei Herborner hinter die Barriere zu schicken. 3n der Zwischenzeit begann das Gießener Torschießen. hinter den 9 Treffern befanden sich allein drei verwandelte Foulelfmeter, die anderen Tore fielen meistens aus schöner Kombination. Eine Kritik über die Leistungen den Mannschaften erübrigt sich.
Dor dem Ligafpiel begegneten sich die „Alten Herren". BÄ den Hiesigen glaubte man infolge des schlechten Wetters nicht an eine Austragung des Spieles und blieb mit 50 v. H. zu Haufe, die sodann später aus 7 Spielern bestehende blauweiße Elf konnte natürlich die 3:1- Niederlage nicht abwenden.
Sonst kam nur noch das Spiel der 2. Mannschaft gegen die gleiche Butzbachs zum Austrag. Das Spiel fand in Butzbach statt. 1900 hatte überaus viel Ersah in den eigenen Reihen und verlor hoch 8:0, worunter sich allein vier Handelfmeter befanden.
V. f. B.
In der Vorsckau am Freitag war von einer möglichen Ueberraschung gesprochen worden, die die Ligamannschaft in Wallau unter Umständen erleben könnte. Was vorausgeahnt wurde, ist zur Tatsache geworden. Die V.f.B.-Elf hat sich in Wallau mit 2:4 schlagen lassen. Ob Wallau allerdings die beiden Punkte behält, ist unwahrscheinlich und wird nach Klärung der Dings durch die zuständige Stelle festgestellt werden, da es einen Spieler hat mitwirken lassen, der am Vorsonntag vom Spielfeld verwiesen worden und demnach nicht spielberechtigt war. Das Treffen nahm einen für Gießen vielver- heihenden Anfang, und hierin lag wohl auch mit die Ursache für den Spielverlust, da man den Gegner, durch die anfänglichen Erfolge verleitet, unterschätzte. Spielverlauf: V.f.B. findet sich verhältnismäßig sehr jcbnell und geht schon nach wenigen Minuten in Führung. Seine Ueberlegenheit hält auch weiterhin an und läßt Wallau nicht aufkommen, das nicht verhindern kann, daß die Gäste auf 2:0 erhöhen. Die Platzmannschaft ist technisch und taktisch unterlegen und versucht dies durch verdoppelten Eifer und Schnelligkeit wieder auszugleichen,
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlofsenen Dividende -an. — Reichsbankdiskont 7 o. H., Lombardzinssuß 8 v. H.
Aranllurt a W
Berlin
-ck uh- IT ii re
Utr ITur
Gd)iu(j Itur?
Aniang. Kurs
Datum
18 II
19 11.
18 11.
19 11
0 eu lebe » at*aii.. „ on .......
1% Deutsche Reichlanteihe von 11)29 ........
St. An . etblös.-Schutd mit Au§ los -Steckten..... . .
Sr'ipi rfm • öh'r'nl. Neckt»»
8% Heil- BolMaat von 1929 (ctidjablb. 102%)
Cberljcilcn Provinz - Anleihe mit Atwlol.-Rechten . Deut|cke Komm, (sammelabl
Anleihe Gerte 1
8% ivtanlf. Hvp.-Bank Soldpse XIII unkündbar bis ISS4 .
7% firantf. Hnp.-Bank öolBple unkündbar dis 1932 .....
4^,% Sibeinllcke HvP-Bank Lian, öolhpfe........
8% Pr. eanbeopfanDbrlcfanflalt.
Pkandbrtese R. 17.....
8% Pr. LandeSpfandbrlelanllalt, Svmm.-Obi. R. 16.....
7% Pr. Lanvc?p>andbnesanstalt Psandbriese 91. 10 ...
6.U A». uon. ocrincje-Obllflaiton rüdaabtoax 1632 ......
87,3
99
50
8,6
89.5
47
47
96,5
85
98
95
89
1 1 1^ 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
87,5
99
50,1
8,5
89
47
98
95
89
। | | | । । । | । | | |
4% CefienetdX)®# «oibve.. .
4.W; Cefterr «tibi-rr-'
4% Ocsterreickilche Vtnbeitlldjf
Diente..........
4% Uaflariltbe (Dolbrte....
4% Ungarische Elaallr. v. 1$UO *¥,% tesfll. von 1618 ....
4% Ungatlldie Äronrirttc.. . .
4% rurk. tzollanlelhe B. 1911 .
4% Türkische Bagdadbahn-Anl
Serie I.........
4% brtfll. €rde II.
6% Numüniich« eeretnt Rente von 1903 • , . . .
*V»% INHmanII(fit vereinh. Rente »90 ISIS .......
4% ötumunfl* vereint,. tHeu'e .
—
—
25,1
—
2,8
—
—
—•
1,9
—
1.9
_
21,5
—
21,7
21,7
19,5
—-
19,7
19,6
21
—*
21.4
1,9
—
1.9
8,325
—
8,55
—
8,45
—
8,65
_
8,4
8,4
8,5
8,5
9
—-
9,2
—
14,75
—
14,75
—
7,45
•—
7,51 -
Tranlfurt a M
Berli.
-zdiiuti- Änro
•Üb' flut
titdiiuu ibir
üitiang- fint<
Dalum
18. 11
19 IL
18 1).
19 11
Hamvura-Amertia Pate. . . <
Hamb.-Südom. DampIIch. . . r
Hansa Damrsschiss.....lp
Norodeuricker Lloyd.....t
Allg. Deutsche üreditanst. . . 1(
Barmer Bankverein .... 1< Berliner HandelSgeiellsch. . . U Commerz- und Privat-Baok - u
Darmst. u. Nationatbank . - 1
Teultche Bank......1'
STkconio-tieiellldjalt, ttnt . 1<
Dresdner Bank......1'
Vieichsbant........1
A.E.S............
Bergmann ....
Stellt. Lieferung »geielllchosi 1'
Licht und fitaft 1"
Helten ft Guilleaume. ... IV»
Gel. f. Ctcttr. Untern.....10
Hamb. Glettr -Werks .... 1
SIheln. Stellt.........>
Schlei. Slektt ......10
Schuckert ftSo. ..... . 11
Siemen» ft Hatska.....16
Transradio ......... 8
Lahmeyer ft So...... • 10
Buderus...... • • . 5
Deuiiche GrbN.......6
Cliener Steinkohle......t
Geilenkirchener ....... 8
Harpenet...... . . 0
Lörick Silen........6Vi
Hile Bergbau...... . 10
Rlddnerioerte .......
Ikbin-Sieueiien .....'
Mannesman"-Röhre» .... 7
Maneielvet Bergbau .....< Lbcrich'ei. Liien^eoark ....
Oberschlei. Ikoiswerks.....7
Phönix Bergbau......GV»
Rbe'niiche Braunkohlen... 10
Nheinstahi..... 6
HUebeck Moulau ...... 7,1
104
in
177
156,25
236
151,5
151,5
148 25
245
160
167
116
166
145,75
290
159,25
64
124,5
130.5
210
95
95.5 i05,75
102
346
101,13
100
155Ji
51,75
151,75
148,5
243,75
160
202
168.5
182.5 292
95,5
96
106
102,25
104,25 162,25
148,5 100,25 117,25 118,75 177,25 156,25
235
152
152
148 245
160,25 201
160.5 167,25
117
128,4
145
155 182,25 290.75
126 158.75
64,13 95,13
127,75 124,5
130
116 209,25
95
114
96 105,75 70.25 95,25 102.13 244,75
101,9
103 25
100.4 116,75
119
177,25 155,5 234,5
151,5
151,5
148 243,5
159.75
203
160 167,25
165.25
128,25
145,5
155 183,25 291,75
158
63,6 95,75
124,25
130
114,75
95,5 113,5 95,75 108,5
95,25
102,25
244
101,9
—
^ranlhtrt a 4'1
Berlin
^d)iub-| .-Uh> fture 1 Kur
Schlug Kur'
tiuinnfl. ftur»
Datum
18 11.
19 11-
18 11.
19- 11
Bereinigte Stahl» . . .
Olavi Minen . . 16'/»
ftdi werke AtcherSlebea . . . l Ko werke Liesteregeln . . . 10 Haliw. r e Salzdeiiuclh ... 16
ft. ffl ffarden-Industrie ... li
Dynamit Nobel.......6
Scheideanstatt........b
Golbichmldt ........ 5
Mütger-werke ........ 6
Metallgeiellichaft ...... 8
Philipp Hoi,mann .... 7
Lernen werk Heidelberg ... 10
Zementwerk Karlsradt ... 10 «Bgob ft V ag .... 8
Sckuithete Patzenhoker ... 15
Oklwerke.........12
Ber. Glanjiwfs ...... 18
Bemberg..... "
Melifto- Waldbof .... 18'/, ReUftoif «jchaisenburg ...
Charlottenburger Wager ... 8
Deiiauer Gas . .....v
Daimler Motoren......t’
Deuiiche Linoleum.....
Molchiiienbau ÖU®. ..... 0
•4 । tn> r ul i • . . . . • o vuoro. i'oero ..... l(l
Nat. Automobil.......<
Crenftetn ft floppe! ..... 6 v-imhnro lieg......10
Uranh. Mckchinea......4
Gnnner..........6
HeyUaenklaedt ....... u
Iunghan».........6
Lecktverke. . 8
Mainkrai twerke Höchst a. M. 8
Miag. . ... 10
Gebr. Roeder ....... 10
Bolgi ft Haeisua......9
5060- Bud« ....... 10
103
194
201
311
176,25
135,5 65,5
72,25
114
86,5
122,5 160
82
195
192
40 240
318
47
4,3
46 '03.5 106,75
104
222
57,4
202,75
176,25
—
123
138,75
203,75
158,25
103,25 54,75
195,25 203,75 313,75
176,5
65,25
72,13
114
86,5
83
276,4 218,5
195
190,75
139
93,5
162,13
40.5 233,5
45,5
166
19,5
72
157 320,5
45
46
120
222
157,75
103.4
54,5
203.4
312
176
64,75
72
86
218
194,5
190 139,5 93,25
163
39,5 240,5 45,13
165
19.5 71,75
157
316
120
Banknoten.
Berlin, 18 November
«Selb
Bries
lUmerlfanlfdie Noten ...
Belgische Noten ......
Tünische Noten ........
Englische Noten ....... Französische Noten.......
Holländische Noten.......
Italienische Noten........
Norwegische Noten.......
Deutick-Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten.......
Schwedische Noten.......
Schweizer Noten ........ Spaniiche Noten........
r-'chechvslowakische Noten.....
Ungarische Noten ......
4,164 58,28
111,68
20,345 16-425 168,21
21,83 111.60
58.50 2,475
111,93 80.84 58,28
12,33 72,75
4,184 58,52
112.12
20,425 16.485 168,89
21,91
112,04
58,74 2,495
112,42 81,16 58.52
12,39
73.05
Devisenmarkt Berlin --Frankfurt a. 21L
18 November
19 November
An,IIicke Norietnng
tUniuidH' Not erung
Geld
«nel
wio
Brie,
timit.-'Jtott
168.50
168.84
168,49
168,83
Buen.-AireS
1,724
1,728
1,722
1,726
Brsi-Antw
58.415
58.535
53 415
58,535
Christiania
111,91
112.13
111,88
112,10
flopenbafl.-n
111.94
112,16
111,90
112.12
Stockholm
112,26
112.48
112,26
112.48
HelsingsorS- (Italien . . London. . . Neuyork . .
10,498
21.86
10,518
21,90
10.438
21,865
10,518
21.905
20,374
20.414
20,363
20,408
1,1790
4,1870
16.465
4,179
4.187
Paris. . .
16.445
16,445
16,485
Schweiz . .
81,03
81,19
81,03
81.19
Spa ticn -
58,47
58,59
58,31
58.43
Japan . - .
2,038
2.042
2,043
2.047
»io de Jan Wien in D--
0,490
0.492
0,487
0,489
Ceft. abfleft
58.735
58,855
58,77
68.89
Prag . - .
13.382
12,402
12,385
12,405
Helirad -
7,395
7,410
7,397
7,411
yubapift .
73,07
73,21
73.07
73.21
Bul arten
3.014
3.020
3,014
3.020
Lissabon
18,80
18.84
18,80
18.64
Danzig. . . .flonft ntin.
81,41
81,64
81,44
81.60
1,968
1,972
1,978
1.982
Athert. . .
5,425
5,435
5.42
5.43
Tanado
4,096
4,104
4.096
4.104
lltn uatj
4,046
20.895
4,054
4.026
4,034
la Ito . .
20,935
20.89
20,93


