Ausgabe 
19.11.1929
 
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1,

TOT

Unendlich schwer litt die Genschow im Polizei­gefängnis darunter, daß ihr die Rauschgifte vor- enchalten wurde.u Sie kam dabei so herunter, daß der Arzt es für erforderlich hielt, ihr des öfteren e'.ne Morphiumspritze zu verabreichen, um sie dadurch verHondlungsfäh'-g zu erhalten. Wie entsetzlich sie im Gefängnis auch aussah, so über­aus eitet war sie doch. (5hr erster Blick galt, wenn sie mein Zimmer betrat, stets dem Spiegel, auch in ihrer hoffnungslosen Lage, in all ihrem Zammer und Elend wollte sie noch gefallen. Rosa

Genschow wurde dann etwa ein Jkcchr später unter Zubilligung mildernder Umstände mit meh­reren Zähren Gefängnis bestraft. Man hatte ihr geglaubt, dah sie ihre Opfer nicht töten, son­dern nur berauben wollte, und dah der Tod des Butterhändlers nur eine von ihr unbeabsich- tigte Folge seiner Betäubung war.

Für mich war der Fall Genschow insofern besonders wichtig, als ich durch seine Bearbeitung meine kriminalpsychologischen Kenntnisse ganz we­sentlich erweitert konnte.

was ihr denn auch kurz vor Halbzeit durch Er­zielung des ersten Gegentores gelingt. Nach dem Wechsel kämpft der Gegner mit einem Plan, den die V.f.B.-Elf nicht erwartet hatte. Seine Aktionen sind wohl nicht besonders planvoll, dafür aber um so wuchtiger und auch erfolgreich. Ohne feldüber­legen zu sein, erzwingt er durch seinen äußerst schnellen und schußfreudigen Sturm in regelmäßi­gen Abständen noch drei weitere Tore, denen Gie­ßen, aus dem Konzept gebracht, nichts entgegen­zusetzen vermag. Etwa eine Viertelstunde vor Schluß rafft sich V.f.B. nochmal zum Endspurt auf und kämpft unter Aufbietung aller Kraft um Ver­besserung des Resultats, jedoch vergeblich; es bleibt beim Schlußergebnis von 4:2 für Wallau. Nicht un­erwähnt darf bleiben, daß das Spiel von neiden Mannschaften sehr fair und ruhig ausgetragen wurde. Schiedsrichter Petri (Wetzlar) leitet« kor­rekt und umsichtig.

Die zweite Jugend war zum Pflichtspiel in Aßlar und gewann gegen dessen zweite glatt mit 6:1. Das Resultat entspricht dem Spielverlauf.

Sportverein 1928 Garbenteich.

Garbenteich I D. f. D. III Gießen 3: 6.

Am Sonntag stand Garbenteich I B. f. B. III auf dem Platz in Garbenteich im Berbandsspiel gegenüber, das V. f. B. für sich entscheiden konnte. Leider blieb der angesetzte Schiri aus. Der Crsah- schiri konnte nicht befriedigen. Der aufgeweichte Boden lieh kein schönes Spiel zustande kommen. Garbenteich hatte Ersah für seinen Mittel­läufer und Halblinks.

Wirtschaft.

Weitere Entlastung der Reichsbank.

Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 1 5. N o v e m b e r hat sich die gesamte Kapital­anlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lom­bards und Effekten in der zweiten Oktoberwoche um 207,1 Millionen auf 2287.2 Millionen Mark ver­ringert. Im einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 259,2 Millionen auf 2060,2 Millionen Mark, die Bestände an Reichsschatzwech­seln um 29,2 Millionen auf 2,5 Millionen Mark ab- aenommen, während die Lombardbestände um 81,3 Millionen auf 132,0 Millionen Mark angewachsen sind.

An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zu­sammen find 197,0 Millionen Mark in die Kassen der Bank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Um­lauf an Reichsbanknoten um 204,0 Millionen auf 4346,4 Millionen Mark verringert, derjenige an Rentenbankscheinen um 7,0 Millionen auf 384,4 Mil­lionen Mark erhöht. Unter Berücksichtigung, daß in der Berichtswoche Rentenbankscheine in Höhe von 10,9 Millionen getilgt worden sind, haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 26,0 Millionen Mark ermäßiat. Die fremden Gelder zeigen mit 495,2 Millionen Mark eine Abnahme um 2,2 Millionen Mark.

Die Bestände an Gold und deckungs­fähigen Devisen haben sich um 7,4 Millionen auf 2603,0 Millionen Mark erhöht. Im einzelnen haben die Goldbestände um 5,0 Millionen auf 2234,0 Millionen Mark und die Bestände an deckungs­fähigen Devisen um 2,4 Millionen auf 369,0 Mil­lionen Mark zugenommen.

Die Deckung der Noten durch Gold allein besserte sich von 49,0 in der Vorwoche auf 51,4 v. $)., diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 57,5 auf 59,9 o. H.

Aktienmehrheitspak et Nord­deutsche Waggonfabrik A. G. Bre­men verkauft. Die 3. F. Schroeder-Bank und die Darmstädter und Äaiionalbank Bremen haben das gemeinsam zu gleichen Teilen im Portefeuille gehaltene Aktrenn-eirhei tspalet ter Norddeutschen Waggonfabrik A. G. in Bremen zu einem Kurse von 65 v. H. an die Linke-Hof- mann°Buschwerke A. G. verkauft. Aus dieser Tatsache geht hervor, dah zwischen Ostwaggon und Westwaggon keine Einigung über ihren Ein­fluh bei der Gebr. Schöndorfs A. G. m Düsseldorf zustandegekommen ist. 3n diesem Falle wäre die ursprünglich geplanie Fusion Nordwaggon-Gcbr. Schöndorsf vollzogen worden. Heber das Schick­sal der Norddeutschen Waggonfabrik wird erst im Rahmen der immer noch schwebenden Aus- gleichsbestrebuncea innerhalb der deutschen Wag- gonindustrie entschieden werden können. Für die Nordwaggon-Mtien ist an der Bremer Börse seit langem keine Noiiz mehr zustande gekommen. An der Reichsbahnquote ist die Norddeutsche

Waggonfabrik mit 1,28 v. H beteiligt, am freien Geschäft im Rahmen der Deuwi-Derträge mit 3,3 v. H.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 19. Nov. Tendenz ruh-g. Obwohl die gestrige Neuyorker Börse üoerwie- grnd schwächer gnchlos en hatte, machte sich zu Beginn des heuiigen Marktes eine etwas zu­versichtlichere Stimmung bemerkbar. Das Gelchäst bewegte sich aber trotzdem in eng­stem Rahmen, da Austräge immer noch in nur geringem Umfange eintrafen? Die Spekulation schritt zu Deckungskäusen, dir aber fnn gröberes Ausmaß annahmen. Hinsicht ich deö Ausganges der Wahlen hatte man sich heute beruhigt, da auf der anderen Seite einige günstige Nach­richten Vorlagen. Die besseren interna­tionalen Geldmarktverhältnisse und die in Aussicht stehende evtl. Diskontsen­kung in Berlin waren nicht ohne Einfluß. Als geschäst'hemmend wurde noch das Zah­lungsverbot bei der Favag empfunden. D:r Zu­sammenbruch der Haldh-Bank in Saarbrücken wurde nicht mehr beachtet, da Schwierigkeiten für den Frankfurter Markt nicht in Frage kom­men. Etwas mehr Beachtung fand die weitere Entlastung des Reichsbankinstituts nach dem gestern erschienenen Ausweis. Gegen­über der gestrigen Abendbörse ergaben sich über­wiegend Besserungen von 1 bis zu 2 Prozent. Am Elektromarrt waren Chadeaktien mit minus 4 Mk. etwa weiter angeboten. AEG. eröffneten behauptet. Bergmann zogen 1 Prozent, Licht & Kraft 1,5 Prozent, und Siemens 2 Prozent an. Etwas Interesse wandte sich noch dem Montan­markt zu, jedoch traten hier nur ganz gering­fügige Erholungen ein. Zusammenschluhgerüchte bei Rheinischen Braunkohlen spielten eine gewisse -Rolle. Die Mehrzahl der Dankwerte lagen bis 0,7 Prozent höher. Nur Commerzbank und Reichs­bankanteile büßten von 0,75 bis 1,25 Prozent ein. Don Kunstfeidenwerten konnten Aku 1,5 Prozent gewinnen. Renten geschäftslos und zumeist etwa- schwächer. 3m Verlaufe wurde das Geschäft etwaS lebhafter. Nachfrage bestand für Spezialwerte, die bis zu 2 Prozent gewinnen konnten. Be­sonders Siemens, Reichsbank, Svenska und Far­ben waren gefragt. Am Geldmarkt war Lager­geld mit 7 Prozent unverändert. Am Devisen­markt war die Lage wenig verändert. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1834, gegen Pfund 20,385, London gegen Kabel 4,8740, gegen Paris 123,86, gegen Mailand 93,24, gegen Madrid 3485, gegen Holland 12,0875.

Berliner Börse.

Berlin, 19. Nov. Die heutige Dorfe eröffnete Überraschend gut behauptet. Vormit­tags hatte eine pessimistische Stimmung die Ober­hand, da der schwächere Schluß des gestrigen Neuyork, verschiedene amerikanische ^Insolvenzen von Maklerfirmen, erneute Gvldverluste in Frank­reich und die von gestern hier noch umlaufenden ungeklärten Gerüchte, sowie sonstige Schwierig­keiten zur Zurückhaltung mahnten. Dorbörslich nannte man sogar ziemlich schwache Kurse, da erneutes Chade-Angebot aus der Schweiz den Kurs auf 310 v. H. (Brief) sinken ließ. Auch die übrigen Clektrowerte wurden schwächer ge­sprochen. Lieber das Angebot, das zu den ersten Kursen vorlag, gingen die Ansichten auseinander. An einigen Märkten war es jedoch größer, hielt sich aber in erträglichen Grenzen und konnte von den Danken durch Interventionskäufe glatt auf' genommen werden. An anderen Märkten wie-er brauchten die interessierten Stellen überhaupt nicht einzugreifen; so kam es, daß die Derlu'r gegen gestern kaum über 1 bis 1,5 v. H. hinaus­gingen. Chade-Aktien verloren nur noch 3 Mk. und Svenska 5,50 Mk. Deutsche Linoleum zeich­neten sich sogar durch einen zweiprozentigen Ge­winn aus. Auch Schuckert und Siemens lagen je 1 v. H. höher. Deutsche Anleihen unverändert. Don ausländischen Renten waren Mexikaner bis 1 v. H. höher. Aber auch die übrigen Werte dieses Marktes waren etwas fester. Pfandbriefe ruhig bis anscheinend gehalten. Der Geldmarkt war unverändert. Der infolge des morgigen Feiertages auf heute verlegte rheinische Zahltag ließ eine Gelderleichterung noch nicht zu. Tagcs- geld 7 bis 9,5 v. H.; Monatsgeld 8,5 bis 10 v. H., Warenwechsel etwa 7,40 v. H. Nach den ersten Kursen wurde es allgemein lebhafter und, haupt­sächlich wohl auf Deckungen, fester. Die Außen­handelsbilanz für Oktober, die bei erhöhter Roh­stoffeinfuhr einen Ausfuhrüberschuß von 14? Millionen brachte, regte an. Spezialbewegungen hatten Reichsbank, Svenska und Polyphon, die bis zu 3 v. H. über Anfang umgingen.

Turnen, Sport und Spiel.

Handball-Lokalireffen.

To. 1846 I 2Nlo. I 0:4 (0:2).

Am Sonntag tarn auf dcm Mto.-Platze das Hand- l all-Lokaltreffen zwischen der 1. Mannschaft des Io. 18-16 und der gleichen des Männerturnvereins zum Austrag. Trotz der starken Regengüsse in den letzten Tagen war der Platz in verhältnismäßig guter Verfassung. Beide Mannschaften traten in stärkster Aufstellung an. Zum Spielverlauf ist fol­gendes zu sagen: Nachdem die Platzmannschaft in den ersten 5 Minuten etwas drängte, finden sich auch die Gäste allmählich zusammen und kennen das Spiel eiroa eine Viertelstunde ausgeglichen gestalten, bis der Halbrechte durch gut placierten Strafwurf den Männerturnoerein in Führung bringt. Durch diesen Erfolg angespornt, gehen die Mtver mehr aus sich heraus und können das gegnerische Tor stark bi drängen, mit dem Erfolge, daß kurz vor Halbzeit der Miltelstürmer das zweite Tor für den Platzoerein cinsenden kann. In der zweiten Halbzeit wird die Ueberlegenheit der Gastgeber noch größer, und mit dem dritten Tor, das der Halblinke für den gegnerischen Torwart unhaltbar einsendet, nimmt dcr Kampfgeist der 1846er immer mehr ab. Kurz vor Schluß kann di« Platzmannschaft noch zum vierten Male erfolgreich sein, so daß die Mtv.-Mannschaft das Spiel einwandfrei und verdient mit 4:0 ge­winnen konnte. Bei dem To. 1846 war das Stel­lungsspiel nicht so gut wie am Vorsonntag, auch fehlte dem Sturm die nötige Durchschlagskraft. Bei der Mtv.-Mannschaft war wohl kaum eine schwache Stelle zu finden. In erster Linie befleißigte sich der Sturm einer etwas eifrigeren Spielweise als ge­wöhnlich, die das Niveau der ganzen Mannschaft hob. Zum Lobe beider Mannschaften fei gesagt, daß das Spiel bei ziemlich schnellem Tempo ein recht schönes Treffen war, das lediglich in den letzten zehn Minuten etwas an Härte zunahm; daß das Spiel jederzeit in den Grenzen des Erlaubten blieb, hat man jedoch in erster Linie dcm Schiedsrichter, einem Turner aus Neu-Isenburg, zu verdanken. Durch diesen Sieg hälj der Mio. Gießen auch weiter­hin mit zwei Punkten vor Wetzlar und Bad-Nau­heim die Spitze der Tabelle in der Meisterklasse des Gaues Hessen.

To. 1846 1. Jugend Mio. 1. Jugend 1:3 (0:1).

Vor dem Spiel der 1. Mannschaften trafen sich die Jugendmannschaften der beiden Lokalvercine eben­falls zum fälligen Verbandsspiel. Obwohl die Mtver mit nur 10 Mann antreten konnten und sogar fast die ganze zweite Halbzeit mit nur 6 Mann das Spiel bestreiten mußten, konnten sie das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden.

B. f. B.-Handbatt.

Das Treffen der ungleichen Gegner, D. f. B. und 1. Mannschaft des 2. f. L. Wetzlar, endete mit einem- 12:3 Sieg der Gäste. Bis zur Pause hielt sich Gießen sehr gut, was auch im Halb­zeitresultat von 2:1 für Wetzlar zum Ausdruck kommt und in Anbetracht der Spielstärke des mit Paulus spielenden Gegners für D. f. B. eine anzuerlennende Leistung darstellt. Nach dem Seitenwechsel kam die Plahmannschast nicht mehr mit, wozu eine verkehrte Umstellung nicht un­wesentlich beitrug. D. f. L. warf noch 10 Tore, davon Paulus allein 7, denen D. f. B. nur noch S entgegensetzen konnte,

Handball im La^n-Dünsberg-Gau.

To. Londorf I To. Beuern I 3:1 (0:0).

Zum letzten Verbcmdssviel trafen sich am Sonn­tag beide Gegner in Londorf. Londorf hatte in die­sem Spiel seinen Gegner wohl etwas unterschätzt und .nutzte sich mächtig anstrengen, um einen Sieg herauszuholen. Londorf war in der ersten Hälfte leicht überlegen, scheiterte aber an dem aufopfern­den Spiel der Beuerner Hintermannschaft. Nach Beginn der zweiten Halbzeit ging Beuern durch einen Strafstoß sogar in Führung, mußte sich aber

im weiteren Verlaufe des Spieles drei Gegentore gefallen lassen, die den Sieg Londorfs sicherstellten.

To. Londorf 1. Jugend Gießen 1900 1. Jugend 6:4 (2:3).

Londorf konnte in diesem Spiel feinen Sieg im Vorspiel widerholen. Trotzdem 1900 mit neun Spie­ler antrat, brachten diese es fertig, bis Halbzeit mit 3:2 au fuhren. Nach der Pause machte sich durch das Fehlen zweier- Spieler der Gästemannschaft eine Ueoerlegenheit Londorfs bemerkbar, die dann auch den Sieg durch weitere 4 Tore an sich brachten.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

ö. Die Ligamannschaft hat durch einen Sieg über Herborn ihre Stellung in der Spitzengruppe der ersten Drzirksklasse gefestigt, und das umsomehr, da die Konkurrenz mit einer Ausnahme verlor. 1900 siegte mit 9:1 Treffern recht hoch, hätte aber leicht noch ho.)er gewinnen können. Herborn wählte mit dem heftigen Wind und konnte sicher nur auf Grund dessen in der ersten Spielhälfte das Gießener Tor hin und wieder einmal in Bedrängnis bringen. Das bessere Spiel mit den weitaus größeren Torchancen lie­ferte auch da schon 1900. Spielverlauf: direkt mit dem Anstoß seht der Gießener Halblinke einen Schuß an den Pfosten. Schon bald gehen die Einheimischen durch den Halbrechten in Füh­rung Prompt gleich jedoch Herborn aus, wobei die schlechten Bodenverhältnisse mitsprechen. Die Gießener waren in den ersten 25 Minuten nur mit 10 Mann im Feld und ergänzten sich dann auf Rechtsaußen durch einen Alten Herrn", Nach dem Wechsel wurde das Spiel zur Farce; da die Herborner Spieler sich unsportlich be­nahmen, dem Spielleiter nichts anderes übrig blieb, als drei Herborner hinter die Barriere zu schicken. 3n der Zwischenzeit begann das Gießener Torschießen. hinter den 9 Treffern be­fanden sich allein drei verwandelte Foulelfmeter, die anderen Tore fielen meistens aus schöner Kombination. Eine Kritik über die Leistungen den Mannschaften erübrigt sich.

Dor dem Ligafpiel begegneten sich dieAlten Herren". den Hiesigen glaubte man in­folge des schlechten Wetters nicht an eine Aus­tragung des Spieles und blieb mit 50 v. H. zu Haufe, die sodann später aus 7 Spielern be­stehende blauweiße Elf konnte natürlich die 3:1- Niederlage nicht abwenden.

Sonst kam nur noch das Spiel der 2. Mann­schaft gegen die gleiche Butzbachs zum Aus­trag. Das Spiel fand in Butzbach statt. 1900 hatte überaus viel Ersah in den eigenen Reihen und verlor hoch 8:0, worunter sich allein vier Handelfmeter befanden.

V. f. B.

In der Vorsckau am Freitag war von einer mög­lichen Ueberraschung gesprochen worden, die die Ligamannschaft in Wallau unter Umständen erleben könnte. Was vorausgeahnt wurde, ist zur Tatsache geworden. Die V.f.B.-Elf hat sich in Wallau mit 2:4 schlagen lassen. Ob Wallau allerdings die beiden Punkte behält, ist unwahrscheinlich und wird nach Klärung der Dings durch die zuständige Stelle festgestellt werden, da es einen Spieler hat mitwir­ken lassen, der am Vorsonntag vom Spielfeld ver­wiesen worden und demnach nicht spielberechtigt war. Das Treffen nahm einen für Gießen vielver- heihenden Anfang, und hierin lag wohl auch mit die Ursache für den Spielverlust, da man den Geg­ner, durch die anfänglichen Erfolge verleitet, unter­schätzte. Spielverlauf: V.f.B. findet sich verhältnis­mäßig sehr jcbnell und geht schon nach wenigen Mi­nuten in Führung. Seine Ueberlegenheit hält auch weiterhin an und läßt Wallau nicht aufkommen, das nicht verhindern kann, daß die Gäste auf 2:0 erhöhen. Die Platzmannschaft ist technisch und tak­tisch unterlegen und versucht dies durch verdoppel­ten Eifer und Schnelligkeit wieder auszugleichen,

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlofsenen Dividende -an. Reichsbankdiskont 7 o. H., Lombardzinssuß 8 v. H.

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Banknoten.

Berlin, 18 November

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Italienische Noten........

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Schwedische Noten.......

Schweizer Noten ........ Spaniiche Noten........

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Ungarische Noten ......

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20,345 16-425 168,21

21,83 111.60

58.50 2,475

111,93 80.84 58,28

12,33 72,75

4,184 58,52

112.12

20,425 16.485 168,89

21,91

112,04

58,74 2,495

112,42 81,16 58.52

12,39

73.05

Devisenmarkt Berlin --Frankfurt a. 21L

18 November

19 November

An,IIicke Norietnng

tUniuidH' Not erung

Geld

«nel

wio

Brie,

timit.-'Jtott

168.50

168.84

168,49

168,83

Buen.-AireS

1,724

1,728

1,722

1,726

Brsi-Antw

58.415

58.535

53 415

58,535

Christiania

111,91

112.13

111,88

112,10

flopenbafl.-n

111.94

112,16

111,90

112.12

Stockholm

112,26

112.48

112,26

112.48

HelsingsorS- (Italien . . London. . . Neuyork . .

10,498

21.86

10,518

21,90

10.438

21,865

10,518

21.905

20,374

20.414

20,363

20,408

1,1790

4,1870

16.465

4,179

4.187

Paris. . .

16.445

16,445

16,485

Schweiz . .

81,03

81,19

81,03

81.19

Spa ticn -

58,47

58,59

58,31

58.43

Japan . - .

2,038

2.042

2,043

2.047

»io de Jan Wien in D--

0,490

0.492

0,487

0,489

Ceft. abfleft

58.735

58,855

58,77

68.89

Prag . - .

13.382

12,402

12,385

12,405

Helirad -

7,395

7,410

7,397

7,411

yubapift .

73,07

73,21

73.07

73.21

Bul arten

3.014

3.020

3,014

3.020

Lissabon

18,80

18.84

18,80

18.64

Danzig. . . .flonft ntin.

81,41

81,64

81,44

81.60

1,968

1,972

1,978

1.982

Athert. . .

5,425

5,435

5.42

5.43

Tanado

4,096

4,104

4.096

4.104

lltn uatj

4,046

20.895

4,054

4.026

4,034

la Ito . .

20,935

20.89

20,93