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Preußens Etat für 1930
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Wohnlaube und einen G Sand g e f ü verwände ren der Bcnu
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Äug erwarteten, als sie miteinander eleisedesebenein fahre n- snzuges. Während es einem von
(5), D Dauern- und Wp. 3 (2), ÄS. 3 Mieterliste S (4).
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wurde. Der ichacht stand sofort vom Keller zum fünften-tockwerk in Flammen.
ZehrJahre tanzt Mary Wigman.
Aus Anlc der zehnjährigen Wiederkehr ersten Artretens Mary Wigmans
Ländeckonserenz und Reichsreform
Der bayrische Ministerpräsident He'.d verteidigt das föderalistische Prinzip.
Deutschland at der sächsische Ministerpräsident Dr. Dünge der Künstlerin ein Glückwunschschreiben übsandt, in dem es u. a. heißt: „Wenn ich ir erlaube, Ihnen an diesem Tage meine Glückstnschs zu übermitteln, so geschieht dies nicht rc in Anerkennung für die vielen Stunden kistlerischer Erhebung, die Sie Ihrer aßen Gemeinde in Deutschland und im Auslandgeschenkt haben, sondern auch in Würdigung r Tatsache, das) Sie neben Ihrem persönlichen schaffen durch Ihre opfervolle Ariit als bedeutende Lehrerin undFührerin einer jüngeren Generatil das Verständnis für die Tiefe unlDedeutung der rhythmischen Ä ü ne, das uns fast verloren gegangen war. wiedr neu erweckt haben. Sie haben dadur«— und zwar in schweren -Zeiten — nicht nur dielchtung vor den produktiven Kul- turiräftcn tu deutschen Volkes erhalten und nähren helft sondern auch eine wesentliche erzi-e rische Arbeit gcle'jt:t, die über die eipttichrn Gebiete Ihres Schaffens hinaus das Last- und Lebcnsgejühl d r Gegenwart nachhah beeinflußt hat und sicher noch weiter beeinfsen wird."
)ie Wetterlage.
s i o n , durcl die fünf Personen verletzt und Wände un Fensterscheiben zertrümmert wurden. Na den Feststellungen der Feuerwehr ist die Cxpllon darauf zurückzuführen, daß c i n Denzing > äh , das in dem Aufzug befördert wurde und'ffenbar undicht geworden war. durch einen lektrischen Funken des Motors der Schaltung ur Entzündung gebracht
imischlauch gefunden, der mit t und soineinenTotschläger worden war. Die Waffe wies Spu- g auf. Der Journalist setzte von sei-
Sus aller Welt.
Die Waffe eto Düsseldorfer Mörders gefunden.
In der Näh^der Stelle, an der vor einigen Togen die Leiche bu Gertrud Albermann aufgefunden wurde, ist ein Lund gemacht worden, der möglicherweise zur A r»k l ä r u n g des furchtbaren Rätsels der Mordseriestihren kann. Ein Wiener Journalist, der zur Bearbitung der Mordsache hierher gekom- men war, ha etwa 60 Schritte von der
Lxploln in einem Fahrsluhlschachl.
Berit Stadtteil Moabit erfolgte in
FahrUhlschacht eine schwere Explo -
Abgrenzung der Zuständigkeiten entgegen der seitherigen Staatspraxis auch innegehalten werde. Dr. Held erklärte sich bereit, darüber hinaus an einer Lösung der Frag« Preußen und Reich in dem Sinne mitzuwirken, daß durch Schaffung einer gewissen hegemoniellen Stellung Preußens eine Reform der Reichsorganisation an der Spitze erfolge. Als unerläßliche Voraussetzung hierfür forderte er jedoch die Sicherung der Rechte dec. lebenswilligen Länder aller Art und die bessere Zergliederung Preußens in Deutschland durch Ausbau der provinziellen Selbstverwaltung.
In der ganzen Welt vollziehe sich die verfassungsrechtliche Entwicklung im Sinne des föderalistischen Prinzips. Bayerns Selbständig- keitsrcchte seien unveräußerlich, ihre Deseitigung durch Majorisierung rechtlich unzulässig. Sehe Preußen eine historische Mission in solchen Zen- tralisations- und Angliederungsplänen, so stelle Dayern diesen Plänen als seine historische Mission um eines starken, großen und glücklichen Reiches willen die werbende Kraft des söddra- tiven Gedankens gegenüber, die sich allen untragbaren Experimenten zum Trohe durchsetzen werde.
hende deutsche LI-Doot folgten, hätten sie einander achten gelernt. Die Grundlage hierfür sei die Erkenntnis gewesen, daß sie beide für das Wohl ihrer Länder eingetreten seien. Wenn es selbst unter den schwierigen Verhältnissen möglich gewesen sei. zu einer Verständigung zu gelangen, so habe das nur geschehen können dank des guten Willens von beiden Seiten. Auf das Gebiet der deutsch-englischen Zusammenkunft übergehend, sagte Has- hagen, beide Länder würden zusammenarbeiten, wenn es für Deutschland möglich geworden sei, seinen Platz unter den großen Rationen der Welt wiederzu finden, den einzunehmen es berechtigt sei. Er wisse, daß es eine Zeit gegeben habe, in der der Kapitän eines deutschen äl-Dootes nicht gerade der populärste Mann in England gewesen sei, er glaube auch nicht, daß man selbst heute das Gegenteil sagen könne, aber es sei wenigstens zu hoffen, daß die Tatsache, daß er heute hier als Gast • sprechen könne, als Anzeichen dafür gewertet werden dürse, daß sich die Welt wiederfinde. Hashagen und Lewis wurden von den zahlreichen Teilnehmern an der Veranstaltung stürmisch bejubelt.
zu entfernen. Den übrigen totrb die Warnung erteilt, daß im Falle deS geringsten Ver- suches ihrerseits, den Kampf gegen die Linie oder die Deschlüss eder Partei fortzusehen, die Partet ungesäumt gegen sie entsprechende organisatorische Maßnahmen ergreifen wird. Uglanoto und mehrere andere Rechtsgerichtete teilten ihren Bruch mit der Rechten mit.
Der Termin des Volksentscheides.
Die Einwände des Einzelhandels nicht berücksichtigt.
Berlin, IS.Rvv. (WB. Amtlich.) Zu den Einwendungen einer Reihe von Einzelhandelsverbänden bei dem Reichs- minister des Innern gegen den auf den 22 Dezember sestgelegten Termin für den Bolls- entscheid muß der Reichsminiftor des Innern zum wiederholten Male darauf verweisen, daß der Termin für den Dolksentschrid durch außenpolitische und durch technische Gründe zwangs- läufig 6 e ft i m m t ift.
Bezüglich der Eingaben g e w e r k s ch a f t l i - cher Angestelltenverbände, daß der Hinweis des Ministers auf die Möglichkeit eines weiteren für den Verkauf freien Sonntags unliebsame Folgen für die Angestelltenschaft haben könnte, bemerft der Re.chsmmrster des Innern, daß sein Hinweis ledia'rch aus Zuständigieitsgründen notwendig gewesen war, daß er aber leine Maßnahmen befürwortet habe, die die berechtigten sozialen Wünsche der Angestelltenschaft beeinträchtigen.
Berlin, 18.Rov. (WTB.) Die Unter- aus schüsse des Verfassungsau sschus- ses der Länderkonferenz sind heute vormittag unter Vorsitz des Reichsminister des Innern, Severin g, zusammengetreten. Gegenstand der Verhandlungen ist das sogenannte Ge- meinschaftsreferat der Ministerialdirektoren Dr. Brecht (Preußen) und Dr. Poetzsch-Heffter (Sachsen), des Staatspräsidenten Dr. Bolz (Württemberg) und des Bürgermeisters Dr. Petersen (Hamburg): „Die Organisation der Länder und der Einfluß der Länder auf das Reich". Der bayerische Mi- ministerpräsident Dr. Hel d äußerte sich in einer zweistündigen Rede zu dem Problem Preußen- Reich. Er erklärte, daß der ganze Lösungsver- fuch nichts anderes bedeute, als die Uebertra- gung der Reichsgewalt an Preußen, das Au f - gehen Deutschlands in P r eußen und die Herbeiführung des großpreußischen zentralisierten Einheitsstaates. Zur Beseitigung der sachlichen Schwierigkeiten im Verhältnis zwischen Preußen und Reich verlangte Dr. Held eine klare Ordnung der Zuständigkeiten zwischen Reich und Ländern und den Einbau verfassungsrechtlicher Sicherungen dafür, daß die
Lieber 100 englische Parlamentsmitglieder für Rückgabe des deutschen Privateigentums.
London, 18. Nov. (WB.) lieber hundert Par» lamentsmitglieder haben bereits die Denkschrift unterzeichnet, die an den Premiermini st er, den Schatzkanzler und den Handelsminister gesandt werden soll. Die Denkschrift schlägt vor, daß das gesamte auf Grund des Versailler Vertrages b e • schlagnah mte deutsche Privateigentum, soweit es nochnicht liquidiert ist, unverzüglich den Eigentümern zurückgegeben werde. Unter den Unterzeichnern der Denkschrift befinden sich etwa 60 Parlamentsmitglieder der Arbeiterpartei.
Ein deutscher Ll-Bootkommandant spricht m England.
3m Rathause von Reading im Raume der englischen Völkerbundsliga wurde eine Friedenskundgebung abgehacken, in der der ehemalige deutsche äl - B o o t - K a p i t ä n Hashagen und Kapitän Lewis, der ehemalige Befehlshaber eines der englischen äl-Bootsjäger, Ansprachen hielten. Der deutsche Offizier hatte seinerzeit das von Kapitän Lewis befehligte Kriegsschiff versenkt und den Kapitän selbst als Gefangenen nach Deutschland gebracht. Sie 3000 Personen fassende Halle war überfüllt, und der deutsche Gast wurde mit der deutschen Na - tionalhymne begrüßt. Kapitän Lewis legte in seiner Rede Zeugnis ab von der ritterlichen und herzlichen Art und Weise, mit der er als Gefangener behandelt worden war.
Kapitän Hashagen erinnerte an fein erstes Zusammentreffen mit Lewis im Kriege. Während der drei Wochen, die der Gefangennahme von LewiS durch das unter seinem Befehl fte-
Weitere Wahlergebnisse aus Hessen.
Nheinhessischsr Provinzialtag.
Soz. 11 (13), Zentrum 11 (11), Deutschnat. 1 (1), Chr. Rat. Bauernpartei 3 (4), Volksrechtpartei 0 (0), Evang. Volksgemeinschaft 2 (0), Kommunisten 2 (1), Demokraten 3 (4), Nationalsozialisten 2 (0), Volkspartei 4 (5), Mittelstand 1 (1).
Kreistage.
Groß-Gerau: Soz. 12 801 (11333), Demokr. 2439 (2134), Zentrum 2335 (1742), D. Volkp. 2655 (1918), Landbund 4772 (4657), Handel und Gewerbe 1351 (1424), Kommunisten 3889 (2293). Me Deutschnationalen haben keine Liste ausgestellt (554).
Heppenheim: Soz. 4227 (3628), Demokraten 1450 (1036), Zentrum 6986 (5496), D. Volksp. 1251 (1217}, Landbund 1328 (1523), Nationalsoz. 767 (0), Kommunisten 1517 (1311), Bürgerpartei Viernheim 218 (777).
Offenbach: Soz. 30 481 (25 861), Demokraten 3378 (4697), Zentrum 17 097 (14 510), D.Vp. 5051 (5691), Landbund 2252 (3171), Deutschnat. 2509 (4310), Evang. Volksgemeinschaft 1630, Kommunisten 5776 (14 040), Linke Kommunisten 2336 (0), Mittelstand 4039 (0), Volksrechtpartei 1425 (0), Oppos. Kommunisten 11179 (0).
Mainz: Soz. 11 (12), Zentrum 9 (9), Deutschnat. 0 (1), Landbund 1 (2), Vol?srcchtpartei 0 (0), Evang. Volksgemeinschaft 1 (0), Kommunisten 2 (2), Demokr. 2 (2), D. Volk.p. 1 (2), Rote Arbeiterliste 0 (0), Notgemeinschaft des Mittelstandes 3 (0), Le- ninbund 0 (0).
Bingen: Soz. 5 (5), Zentrum 11 (9), Chr.-Nal. Bauern- und Landvolkpartei 2 (3), Evang. Volksgemeinschaft 0 (0), Komuniften 0 (0), Demokraten 2 (2), D. Volksp. 1 (2), Mittelstandspartei 0 (0).
Rheinischer prov.nziaNandtag.
Düsseldorf, 18. Nov. (WB.) Nach dem vorläufigen amtlichen Gesamtergebnis für den Rheinischen Provinziallandtag erhielt da^ Zentrum 64 (72) Mandate, Soz. 25 (23), Komm. 21 (21), Deutsche Volksoartei 14 (16), Deutschnationale Volkspartei 12 (16), Mittelst. 11 (6), Dem. 4 (4), Volksrcchtportei 0 (3), Chr.-nat. B. u. Landv. 3 (0), Chr. Volksd. 3 (0), Nat.-Soz. 6 (0), Bauern und Winzer 0 (2).
Etadtverordnetenwahlen.
Köln. Zentr. 35 (31). Soz. 21 (12), Komm. 13 (15). D. Vp. 10 (8). Dntl. 2 (6), WP. 7 (5), Dem. 3 (3). RS. 4 (2). Die Wahlbeteiligung betrug nur 51 bis 52 Prozent.
Düsseldorf. Ztr. 23 (21), Soz. 13 (13), Komm. 17 (19). D. Vp. 6 (7), Dntl. 6 (12), Dem. 1 (3), Ehr. Volksd. 1 (0). RS. 1 (0), Wirtschaftsb. 11 (6). Irn ganzen wurden 79 Stadtverordnete gegen bisher 74 gewählt; die Zahl der Mandate hat sich durch die Eingemeindungen erhöht.
Dresden. Soz. 28 (26), Dntl. 7 (9), D. Vp. 12 (10), Mittelst. 7 (6 Handw., Handel u. Gew.), Komm. 7 (10), Dem. 5 (5), Alte Soz. 0 (3), Hausbes. 3 (3), Zentr. 1 (1), Rentner 0 (keine Liste), RS. 4 (0), Volksrp. 1 (2). Insgesamt 75 ' Mandate.
Breslau. Soz. 33 (38), Dn. 18 (16), Zentr. 16 (11), D. Vp. 7 (5), Dem. 4 (4). Komm. 5
ner Entdeckun! pfort die Polizei in Kenntnis. Eine großzügige Fü Dung nach dem Besitzer der Gegen- tände setzte , I Es wird auch bereits eine be- timmte Perfol sefucht, die die Gegenstände angel,- lief) noch oorigenigen Tagen besessen haben soll. Zwel^rdesopfer eines Scherzes.
In der 9laj um 11.30 Uhr gerieten auf dem bayerischen fßd Hof Aubing 3 Reisende, die eftrf dem
5un b ft e 11 tje n t f e r n t in einer halbfertigen blutdurchtränktes Satin-Tuch
Einberufung des Hessischen Landtags.
Darmstadt, 18. Rov. Der Präsident des Hessischen Landtags, (Bürgermeister Delp, hat den Hessischen Landtag zu feiner 53. Schung au Dienstag, 26. Rovern bcr e.nlerufen. Au der Tagesordnung, die 49 Punkte umfaßt, stehen neben einer Reihe von Regierungsvorlagen mehrere Dutzend Anträge und Anfragen über das Straßenwesen. die Errichtung von Wasserleitungen, Beseitigung von Mißständen auf verschiedenen Eisenbahnstrecken, zur Deranlaaung der landwirtschaftlichen Betriebe $ur Reichseinkommensteuer und mehrere Anträge zur Arbeitslosenfrage und zur Winterbeihilfe. Unter den Vorlagen und Anträgen-befindet sich eine Regierungsvorlage. in der das Gesamtministerium fordert, daß die Amtszeit aller unbesoldeten Beigeordneten in den Städten. die im Jahre 1925 wieder gewählt worden sind, auf neun Jahre zu erstrecken. Zur Instandsetzung der Solquellen in Bad Salzhausen verlangt die ^Regierung eine Summe von 6700 Mark. — Die Sozialdemvtraten und Demokraten beantragen außerdem in den hessischen Slrasge ängnis.en den Gefangenen Wochenschriften ihres Bekenntnisses oder ihrer Weltanschauung zur Verfügung zu stellen. — D.e Sozialdemokraten wünschen erneut, die Regierung möge sich bald für eine ausreichende Erhöhung der Unfaltrenten einsehen.
Frankreich „sichert" seine Ostgrenze. Eine Besichtigungsreise Maginots.
Paris, 18. Rov. (WTB.) Kriegsminister M a g i n o t hat in Begleitung des General- stabschcfs General Debeney und mehrerer anderer höherer Osfiziere heute die Gegend von Metzerviese und Thionville besucht, die Pläne für die Befestigungsbauten geprüft und auch die Anlage der Derbindungs st raßen auf ihren militärischen Wert bin untersucht. Maginot ist nachmittags nach Straßburg weitergereift. Einem Vertreter des „Figaro" erklärte er vor Antritt feiner Inspektionsreise an der Ostgrenze: Meine Geste war notwendig. Die Berichte, die mir über die Grenzbefestigungsarbeiten vorgelegt worden find, stellen einmütig fest, daß noch nichts Ernsthaftes unternommen worden ist. Ein Mittel, mir völlige Aufklärung zu schaffen, bot sich allein dadurch, daß ich mich an Ort und Stelle begebe. Das tue ich nunmehr. Das Wesentliche ist, daß Frankreich geschützt wird. Möglicherweise werde ich einen harten Kampf mit dem Parlament auszufechten haben. Aber dieses wird mit seinem Patriotismus mir nicht die bedeutenden Kredite verweigern können, deren Notwendigkeit ich bartun werde. Auf jeden Fall wird alles Notwendige im Rahmen meiner Machtbefugnisse geschehen. An gewissen Punkten der Grenze haben
ftcllung sei gerechtfertigt, daß diese Besoldungserhöhung die finanziellen Kräfte Preußens ü bersch ritten yab«. Um so schwieriger sei die Aufstellung des Haushaltes 1930 gewesen. Der Möglichkeit, die Ausgaben einzuschränken, seien verhältnismäßig enge Grenzen gezogen. Die Sachaus- gaben, insbesondere die Dispositionsfonds, feien bis aufs äußerste herabgesetzt worden. Grundsätzlich habe man davon abgesehen, Neubauten in den Haushalt ein^ustellen. Ebenso sei die Uebernahme neuer Aufgaben grundsätzlich abgetönt worden. Ein« Herabsetzung der Gehälter könne nicht den Gegenstand von Erwägungen bilden. Sonach könne nur eine Herabsetzung der Zahl des Personals zu einer Ermäßigung der Personalkosten führen. Eine Wiederholung des nach Beendigung der Inflation durchgeführten Personalabbaues sei nicht denkbar. Allgemein wäre eine Verminderung der Personalkräfte nur möglich, wenn der Grundgedanke der Verwaltungsreform endlich zur Durchführung gelangte, wenn Lokalbchörden nach einem großzügigen Plane z u f a m m e n g e - legt, Sonderverwaltungen in die allgemeine Verwaltung eingegliedert und die Doppelbesehung der Provinzialinstanzen beseitigt würde.
Die Gesunderhaltung der preußischen Finanzen hänge in weitgehendem .Umfang von dem Ergebnis der bevorstehenden Finanzreform ab. Es bedeute keine Lösung des Problems, wenn im Endergebnis zur Herstellung bA Gleichgewichtes des Reichshaushaltes die Steuerüberweisungen an die Länder herabgesetzt werden und den Ländern empfohlen wird, für das Gleichgewicht ihrer Haushalte durch geeignete Ratio- nalifierungsmaßnahmen zu sorgen. Die zur Verfügung stehenden ReparativnSersparnisse würden nicht ausreichen, um eine fühlbare Senkung der Steuern durchzuführen. Die Erschließ ung neuer Einnahmequellen sei daher unabweisbar. Eine Steueraufteilung, wonach die Länder in ihren Anteilen an den gegenwärtigen Ueberweifungssteuem herabgedrückt und an Verbrauchssteuern beteiligt werden, würde nur ein weiterer Schritt zum Ausbau des auf die Dauer unerträglichen Dotationssystems sein.
die Grenzbefestigungsarbeiten begonnen. Ich habe beschlossen, die Anzahl der Pionieroffiziere, die mit der Kontrolle dieser Arbeiten betraut sind, zu erhöhen, um die Ausführung zu beschleunigen. Aber erst, wenn wir nicht mehr durch die jährliche Festsetzung der budgetären Ausgaben unterbrochen werden, werden wir schneller vorgehen können. Ich zweifle nicht daran, daß das Parlament eine Ausgabe wird erleichtern wollen, die bezweckt, die Sicher- heit des Landes zu gewährleisten, bei völliger Wahrung des Defensivcharakters unserer Militärorganisation. Die Instandsetzung unserer Grenze ist eine Notwendigkeit. Keine Regierung wird sich ihr entziehen können; die Verantwortung wäre zu groß. Für die nationale Verteidigung darf weder das Geld, noch der gute Wille fehlen.
93er Hn, 17. Nov. (WTB.) Der preußische Haushaltsplan für 1930 ist jetzt dem Staatsrat zugegangen. Er schließt in Einnahme und Ausgabe nut 4288,7 Millionen Mark ab. Er ist also um 8 7 Mil° lionen höher als der Etat für 1929. Bei den Einnahmen sind 88 Millionen Mark Mehrein- nahmen aus R e i ch s ü b e r w e i s u n g s st e u e r n eingesetzt. Die Ertragnisse an den preußischen Steuern sind mit 588,7 Millionen, die Einnahmen der Betriebe mit 225,2 Millionen und die onftigen Vcrwaltungseinnahmen bei den verschiedenen Staatshoheitsoerwaltungen mit 562,2 Millionen bemessen. Von den bei den dauernden Ausgaben nach Abzug der durchlaufenden Posten ver- bleibenden Beträgen entfallen auf persönliche Ausgaben 1090,8 Millionen, also 49,2 v. H. der lefamten dauernden Ausgaben, während auf die ächlichen Verwaltungsausgaben 10,4 und auf die übrigen allgemeinen Ausgaben 40,4 v. H. entfallen. Wenn man hierzu die S t a a t 5 b c i • träge zu den laufenden persönlichen Volksschulunterhaltungskosten, zur Pfarrcrbesoldung, zu den Fach- und Berufsschulen usw, rechnet, würde sich der Prozentsatz der Personalausgaben auf rund 75 o. H. erhöhen.
Neue Beamten st elfen sind im wesentlichen nur vorgesehen für höhere Schulen infolge Verstaatlichung von Anstalten und Ausbau der Aufbauchulen, für pädagogische Akademien infolge Errichtung von sieben weiteren Akademien und für staatliche Museen infolge Inbetriebnahme der Neubauten auf der Museumsmsel. Die Zahl der planmäßigen Beamten beträgt im Jahre 1930 144 518 (gegen 1929 1771 mehr), die Zahl der Hilfsbeamten 1159 (gegenüber 1929 2091 weniger), die Zahl der Angestellten 33 024 (gegenüber 1929 944 weniger) und die Zahl der Staatsverwaltungsarbeiter 18 882 (gegenüber 1929 570 mehr).
In einer Würdigung des neuen Etats weist der Finanzminister zunächst den Vorwurf als unberechtigt zurück, daß Preußen die Mehreinnahmen an Reichsüberweisungssteuern nicht zur Senkung der Re al steuern verwendet hab«. Insbesondere hätten sich die Lasten der B e s o l d u n g s- neuregelung schwerer ausgewirkt; die Fest-
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lieber Zentraleva hat sich ein Hochdruckgebiet ausgebildet, untersten Einfluß es in Deutschland zu verbreiteter Njbildung und während der vergangenen Nacht [fad) zu leichtem Frost kam. Gleichzeitig gewi die neue atlantische Störung weiter ostwärts n dem europäischen Festlande an Ausdehnung. Jhrdlicher Teil verursachte bereits über den britische,nseln kräftige Erwärmung und verbreitete Niedeiäge. Da er auch unser Gebiet berühren wird, setzt wieder Abbau des hohen Druckes ein; südiliche Winde bringen uns Erwärmung, stärkelgewölkung und Niederschläge. Nur im südlichen 'e Deutschlands dürfte der Hoch- druckeinfluß in denimenden Nacht noch Temperaturen unter Null Ursachen. Die Wetterlage wird erneut unbeständst
Wettervorasage für Mittwoch: Wieder Ucbergang milderem und trübem Wetter mit Niederschlägen
Witterungsssichten für Donnerstag: Meist wolk mild, noch zeitweise Niederschläge.
Lufttemperaturen, 18. November: mittags 5,2 Grad Celsius, aber 4,1 Grad; am 19. November: morgens — 0,4 GrMaximum 5 Grad, Minimum —1,6 Grad. — Gmpcraturen in 10 cm Tiefe: am 18. November: ends 4,9 Grad; am 19. November: morgens 2frab Celsius.
I, ]it) rechtzeitig herauszukommen, wur- leiHndercn über fahren. Der pen- ionierte Pforik Kastl aus München wurde sofort ; e t ö t e t. Äs Kaufmann Heigl aus München
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Schneen Hessen. M sie an dem tarnen ins mar er! ? blieben steh Künstlern.
Das Mi se.n, den das heißer und triefe fast oerge! Glanz, bi „Mutter, macht!" 2 faej- n tonr
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