Ausgabe 
19.11.1929
 
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Preußens Etat für 1930

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Wohnlaube und einen G Sand g e f ü verwände ren der Bcnu

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Äug erwarteten, als sie miteinander eleisedesebenein fahre n- snzuges. Während es einem von

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wurde. Der ichacht stand sofort vom Keller zum fünften-tockwerk in Flammen.

ZehrJahre tanzt Mary Wigman.

Aus Anlc der zehnjährigen Wiederkehr ersten Artretens Mary Wigmans

Ländeckonserenz und Reichsreform

Der bayrische Ministerpräsident He'.d verteidigt das föderalistische Prinzip.

Deutschland at der sächsische Ministerpräsident Dr. Dünge der Künstlerin ein Glückwunsch­schreiben übsandt, in dem es u. a. heißt: Wenn ich ir erlaube, Ihnen an diesem Tage meine Glückstnschs zu übermitteln, so geschieht dies nicht rc in Anerkennung für die vielen Stunden kistlerischer Erhebung, die Sie Ihrer aßen Gemeinde in Deutschland und im Auslandgeschenkt haben, sondern auch in Würdigung r Tatsache, das) Sie neben Ihrem persönlichen schaffen durch Ihre opfer­volle Ariit als bedeutende Leh­rerin undFührerin einer jüngeren Generatil das Verständnis für die Tiefe unlDedeutung der rhythmi­schen Ä ü ne, das uns fast verloren gegangen war. wiedr neu erweckt haben. Sie haben dadur« und zwar in schweren -Zeiten nicht nur dielchtung vor den produktiven Kul- turiräftcn tu deutschen Volkes erhalten und nähren helft sondern auch eine wesent­liche erzi-e rische Arbeit gcle'jt:t, die über die eipttichrn Gebiete Ihres Schaffens hinaus das Last- und Lebcnsgejühl d r Gegen­wart nachhah beeinflußt hat und sicher noch weiter beeinfsen wird."

)ie Wetterlage.

s i o n , durcl die fünf Personen verletzt und Wände un Fensterscheiben zertrümmert wurden. Na den Feststellungen der Feuerwehr ist die Cxpllon darauf zurückzuführen, daß c i n Denzing > äh , das in dem Aufzug befördert wurde und'ffenbar undicht geworden war. durch einen lektrischen Funken des Motors der Schaltung ur Entzündung gebracht

imischlauch gefunden, der mit t und soineinenTotschläger worden war. Die Waffe wies Spu- g auf. Der Journalist setzte von sei-

Sus aller Welt.

Die Waffe eto Düsseldorfer Mörders gefunden.

In der Näh^der Stelle, an der vor einigen Togen die Leiche bu Gertrud Albermann aufgefunden wurde, ist ein Lund gemacht worden, der möglicher­weise zur A r»k l ä r u n g des furchtbaren Rätsels der Mordseriestihren kann. Ein Wiener Journalist, der zur Bearbitung der Mordsache hierher gekom- men war, ha etwa 60 Schritte von der

Lxploln in einem Fahrsluhlschachl.

Berit Stadtteil Moabit erfolgte in

FahrUhlschacht eine schwere Explo -

Abgrenzung der Zuständigkeiten entgegen der seit­herigen Staatspraxis auch innegehalten werde. Dr. Held erklärte sich bereit, darüber hinaus an einer Lösung der Frag« Preußen und Reich in dem Sinne mitzuwirken, daß durch Schaffung einer gewissen hegemoniellen Stellung Preußens eine Reform der Reichsorganisation an der Spitze erfolge. Als unerläßliche Voraussetzung hierfür forderte er jedoch die Sicherung der Rechte dec. lebenswilligen Länder aller Art und die bessere Zergliederung Preußens in Deutschland durch Aus­bau der provinziellen Selbstverwal­tung.

In der ganzen Welt vollziehe sich die ver­fassungsrechtliche Entwicklung im Sinne des föde­ralistischen Prinzips. Bayerns Selbständig- keitsrcchte seien unveräußerlich, ihre Deseitigung durch Majorisierung rechtlich unzulässig. Sehe Preußen eine historische Mission in solchen Zen- tralisations- und Angliederungsplänen, so stelle Dayern diesen Plänen als seine historische Mis­sion um eines starken, großen und glücklichen Reiches willen die werbende Kraft des söddra- tiven Gedankens gegenüber, die sich allen untrag­baren Experimenten zum Trohe durchsetzen werde.

hende deutsche LI-Doot folgten, hätten sie ein­ander achten gelernt. Die Grundlage hierfür sei die Erkenntnis gewesen, daß sie beide für das Wohl ihrer Länder einge­treten seien. Wenn es selbst unter den schwie­rigen Verhältnissen möglich gewesen sei. zu einer Verständigung zu gelangen, so habe das nur ge­schehen können dank des guten Willens von beiden Seiten. Auf das Gebiet der deutsch-eng­lischen Zusammenkunft übergehend, sagte Has- hagen, beide Länder würden zusammenarbeiten, wenn es für Deutschland möglich geworden sei, seinen Platz unter den großen Ra­tionen der Welt wiederzu finden, den einzunehmen es berechtigt sei. Er wisse, daß es eine Zeit gegeben habe, in der der Kapitän eines deutschen äl-Dootes nicht gerade der popu­lärste Mann in England gewesen sei, er glaube auch nicht, daß man selbst heute das Gegen­teil sagen könne, aber es sei wenigstens zu hoffen, daß die Tatsache, daß er heute hier als Gast sprechen könne, als Anzeichen dafür ge­wertet werden dürse, daß sich die Welt wiederfinde. Hashagen und Lewis wurden von den zahlreichen Teilnehmern an der Ver­anstaltung stürmisch bejubelt.

zu entfernen. Den übrigen totrb die War­nung erteilt, daß im Falle deS geringsten Ver- suches ihrerseits, den Kampf gegen die Linie oder die Deschlüss eder Partei fortzusehen, die Partet ungesäumt gegen sie entsprechende organi­satorische Maßnahmen ergreifen wird. Uglanoto und mehrere andere Rechtsgerichtete teilten ihren Bruch mit der Rechten mit.

Der Termin des Volksentscheides.

Die Einwände des Einzelhandels nicht berücksichtigt.

Berlin, IS.Rvv. (WB. Amtlich.) Zu den Einwendungen einer Reihe von Ein­zelhandelsverbänden bei dem Reichs- minister des Innern gegen den auf den 22 De­zember sestgelegten Termin für den Bolls- entscheid muß der Reichsminiftor des Innern zum wiederholten Male darauf verweisen, daß der Termin für den Dolksentschrid durch außen­politische und durch technische Gründe zwangs- läufig 6 e ft i m m t ift.

Bezüglich der Eingaben g e w e r k s ch a f t l i - cher Angestelltenverbände, daß der Hinweis des Ministers auf die Möglichkeit eines weiteren für den Verkauf freien Sonn­tags unliebsame Folgen für die Angestellten­schaft haben könnte, bemerft der Re.chsmmrster des Innern, daß sein Hinweis ledia'rch aus Zuständigieitsgründen notwendig gewesen war, daß er aber leine Maßnahmen be­fürwortet habe, die die berechtigten sozialen Wünsche der Angestelltenschaft beeinträchtigen.

Berlin, 18.Rov. (WTB.) Die Unter- aus schüsse des Verfassungsau sschus- ses der Länderkonferenz sind heute vor­mittag unter Vorsitz des Reichsminister des Innern, Severin g, zusammengetreten. Gegen­stand der Verhandlungen ist das sogenannte Ge- meinschaftsreferat der Ministerialdirektoren Dr. Brecht (Preußen) und Dr. Poetzsch-Heffter (Sachsen), des Staatspräsidenten Dr. Bolz (Württemberg) und des Bürgermeisters Dr. Petersen (Hamburg):Die Organisation der Länder und der Einfluß der Län­der auf das Reich". Der bayerische Mi- ministerpräsident Dr. Hel d äußerte sich in einer zweistündigen Rede zu dem Problem Preußen- Reich. Er erklärte, daß der ganze Lösungsver- fuch nichts anderes bedeute, als die Uebertra- gung der Reichsgewalt an Preußen, das Au f - gehen Deutschlands in P r eußen und die Herbeiführung des großpreußischen zentrali­sierten Einheitsstaates. Zur Beseitigung der sach­lichen Schwierigkeiten im Verhältnis zwischen Preußen und Reich verlangte Dr. Held eine klare Ordnung der Zuständigkeiten zwischen Reich und Ländern und den Einbau ver­fassungsrechtlicher Sicherungen dafür, daß die

Lieber 100 englische Parlamentsmit­glieder für Rückgabe des deutschen Privateigentums.

London, 18. Nov. (WB.) lieber hundert Par» lamentsmitglieder haben bereits die Denkschrift un­terzeichnet, die an den Premiermini st er, den Schatzkanzler und den Handelsminister gesandt werden soll. Die Denkschrift schlägt vor, daß das gesamte auf Grund des Versailler Vertrages b e schlagnah mte deutsche Privateigen­tum, soweit es nochnicht liquidiert ist, un­verzüglich den Eigentümern zurückgege­ben werde. Unter den Unterzeichnern der Denk­schrift befinden sich etwa 60 Parlamentsmitglieder der Arbeiterpartei.

Ein deutscher Ll-Bootkommandant spricht m England.

3m Rathause von Reading im Raume der englischen Völkerbundsliga wurde eine Friedenskundgebung abgehacken, in der der ehe­malige deutsche äl - B o o t - K a p i t ä n Hashagen und Kapitän Lewis, der ehe­malige Befehlshaber eines der englischen äl-Bootsjäger, Ansprachen hielten. Der deutsche Offizier hatte seinerzeit das von Kapi­tän Lewis befehligte Kriegsschiff versenkt und den Kapitän selbst als Gefangenen nach Deutschland gebracht. Sie 3000 Personen fassende Halle war überfüllt, und der deut­sche Gast wurde mit der deutschen Na - tionalhymne begrüßt. Kapitän Lewis legte in seiner Rede Zeugnis ab von der ritter­lichen und herzlichen Art und Weise, mit der er als Gefangener behandelt worden war.

Kapitän Hashagen erinnerte an fein erstes Zusammentreffen mit Lewis im Kriege. Wäh­rend der drei Wochen, die der Gefangennahme von LewiS durch das unter seinem Befehl fte-

Weitere Wahlergebnisse aus Hessen.

Nheinhessischsr Provinzialtag.

Soz. 11 (13), Zentrum 11 (11), Deutschnat. 1 (1), Chr. Rat. Bauernpartei 3 (4), Volksrechtpartei 0 (0), Evang. Volksgemeinschaft 2 (0), Kommunisten 2 (1), Demokraten 3 (4), Nationalsozialisten 2 (0), Volks­partei 4 (5), Mittelstand 1 (1).

Kreistage.

Groß-Gerau: Soz. 12 801 (11333), Demokr. 2439 (2134), Zentrum 2335 (1742), D. Volkp. 2655 (1918), Landbund 4772 (4657), Handel und Gewerbe 1351 (1424), Kommunisten 3889 (2293). Me Deutsch­nationalen haben keine Liste ausgestellt (554).

Heppenheim: Soz. 4227 (3628), Demokraten 1450 (1036), Zentrum 6986 (5496), D. Volksp. 1251 (1217}, Landbund 1328 (1523), Nationalsoz. 767 (0), Kommunisten 1517 (1311), Bürgerpartei Viernheim 218 (777).

Offenbach: Soz. 30 481 (25 861), Demokraten 3378 (4697), Zentrum 17 097 (14 510), D.Vp. 5051 (5691), Landbund 2252 (3171), Deutschnat. 2509 (4310), Evang. Volksgemeinschaft 1630, Kommunisten 5776 (14 040), Linke Kommunisten 2336 (0), Mittel­stand 4039 (0), Volksrechtpartei 1425 (0), Oppos. Kommunisten 11179 (0).

Mainz: Soz. 11 (12), Zentrum 9 (9), Deutschnat. 0 (1), Landbund 1 (2), Vol?srcchtpartei 0 (0), Evang. Volksgemeinschaft 1 (0), Kommunisten 2 (2), Demokr. 2 (2), D. Volk.p. 1 (2), Rote Arbeiterliste 0 (0), Notgemeinschaft des Mittelstandes 3 (0), Le- ninbund 0 (0).

Bingen: Soz. 5 (5), Zentrum 11 (9), Chr.-Nal. Bauern- und Landvolkpartei 2 (3), Evang. Volks­gemeinschaft 0 (0), Komuniften 0 (0), Demokraten 2 (2), D. Volksp. 1 (2), Mittelstandspartei 0 (0).

Rheinischer prov.nziaNandtag.

Düsseldorf, 18. Nov. (WB.) Nach dem vor­läufigen amtlichen Gesamtergebnis für den Rheini­schen Provinziallandtag erhielt da^ Zentrum 64 (72) Mandate, Soz. 25 (23), Komm. 21 (21), Deutsche Volksoartei 14 (16), Deutschnationale Volkspartei 12 (16), Mittelst. 11 (6), Dem. 4 (4), Volksrcchtportei 0 (3), Chr.-nat. B. u. Landv. 3 (0), Chr. Volksd. 3 (0), Nat.-Soz. 6 (0), Bauern und Winzer 0 (2).

Etadtverordnetenwahlen.

Köln. Zentr. 35 (31). Soz. 21 (12), Komm. 13 (15). D. Vp. 10 (8). Dntl. 2 (6), WP. 7 (5), Dem. 3 (3). RS. 4 (2). Die Wahlbeteiligung be­trug nur 51 bis 52 Prozent.

Düsseldorf. Ztr. 23 (21), Soz. 13 (13), Komm. 17 (19). D. Vp. 6 (7), Dntl. 6 (12), Dem. 1 (3), Ehr. Volksd. 1 (0). RS. 1 (0), Wirtschaftsb. 11 (6). Irn ganzen wurden 79 Stadtverordnete gegen bisher 74 gewählt; die Zahl der Mandate hat sich durch die Eingemein­dungen erhöht.

Dresden. Soz. 28 (26), Dntl. 7 (9), D. Vp. 12 (10), Mittelst. 7 (6 Handw., Handel u. Gew.), Komm. 7 (10), Dem. 5 (5), Alte Soz. 0 (3), Hausbes. 3 (3), Zentr. 1 (1), Rentner 0 (keine Liste), RS. 4 (0), Volksrp. 1 (2). Insgesamt 75 ' Mandate.

Breslau. Soz. 33 (38), Dn. 18 (16), Zentr. 16 (11), D. Vp. 7 (5), Dem. 4 (4). Komm. 5

ner Entdeckun! pfort die Polizei in Kenntnis. Eine großzügige Dung nach dem Besitzer der Gegen- tände setzte , I Es wird auch bereits eine be- timmte Perfol sefucht, die die Gegenstände angel,- lief) noch oorigenigen Tagen besessen haben soll. Zwel^rdesopfer eines Scherzes.

In der 9laj um 11.30 Uhr gerieten auf dem bayerischen fßd Hof Aubing 3 Reisende, die eftrf dem

5un b ft e 11 tje n t f e r n t in einer halbfertigen blutdurchtränktes Satin-Tuch

Einberufung des Hessischen Landtags.

Darmstadt, 18. Rov. Der Präsident des Hessischen Landtags, (Bürgermeister Delp, hat den Hessischen Landtag zu feiner 53. Schung au Dienstag, 26. Rovern bcr e.nlerufen. Au der Tagesordnung, die 49 Punkte umfaßt, stehen neben einer Reihe von Regierungsvorlagen meh­rere Dutzend Anträge und Anfragen über das Straßenwesen. die Errichtung von Wasserlei­tungen, Beseitigung von Mißständen auf verschie­denen Eisenbahnstrecken, zur Deranlaaung der landwirtschaftlichen Betriebe $ur Reichseinkom­mensteuer und mehrere Anträge zur Arbeits­losenfrage und zur Winterbeihilfe. Unter den Vorlagen und Anträgen-befindet sich eine Re­gierungsvorlage. in der das Gesamtministerium fordert, daß die Amtszeit aller unbe­soldeten Beigeordneten in den Städ­ten. die im Jahre 1925 wieder gewählt worden sind, auf neun Jahre zu erstrecken. Zur In­standsetzung der Solquellen in Bad Salz­hausen verlangt die ^Regierung eine Summe von 6700 Mark. Die Sozialdemvtraten und Demokraten beantragen außerdem in den hessi­schen Slrasge ängnis.en den Gefangenen Wochen­schriften ihres Bekenntnisses oder ihrer Weltan­schauung zur Verfügung zu stellen. D.e So­zialdemokraten wünschen erneut, die Regierung möge sich bald für eine ausreichende Erhö­hung der Unfaltrenten einsehen.

Frankreich sichert" seine Ostgrenze. Eine Besichtigungsreise Maginots.

Paris, 18. Rov. (WTB.) Kriegsminister M a g i n o t hat in Begleitung des General- stabschcfs General Debeney und mehrerer anderer höherer Osfiziere heute die Gegend von Metzerviese und Thionville be­sucht, die Pläne für die Befestigungs­bauten geprüft und auch die Anlage der Derbindungs st raßen auf ihren militäri­schen Wert bin untersucht. Maginot ist nachmit­tags nach Straßburg weitergereift. Einem Vertreter desFigaro" erklärte er vor Antritt feiner Inspektionsreise an der Ostgrenze: Meine Geste war notwendig. Die Berichte, die mir über die Grenzbefestigungsarbeiten vorgelegt worden find, stellen einmütig fest, daß noch nichts Ernsthaftes unternommen wor­den ist. Ein Mittel, mir völlige Aufklärung zu schaffen, bot sich allein dadurch, daß ich mich an Ort und Stelle begebe. Das tue ich nunmehr. Das Wesentliche ist, daß Frankreich ge­schützt wird. Möglicherweise werde ich einen harten Kampf mit dem Parlament auszufechten haben. Aber dieses wird mit seinem Patriotismus mir nicht die bedeutenden Kredite verweigern können, deren Notwendig­keit ich bartun werde. Auf jeden Fall wird alles Notwendige im Rahmen meiner Machtbefugnisse geschehen. An gewissen Punkten der Grenze haben

ftcllung sei gerechtfertigt, daß diese Besoldungser­höhung die finanziellen Kräfte Preußens ü ber­sch ritten yab«. Um so schwieriger sei die Auf­stellung des Haushaltes 1930 gewesen. Der Mög­lichkeit, die Ausgaben einzuschränken, seien verhält­nismäßig enge Grenzen gezogen. Die Sachaus- gaben, insbesondere die Dispositionsfonds, feien bis aufs äußerste herabgesetzt worden. Grundsätzlich habe man davon abgesehen, Neubau­ten in den Haushalt ein^ustellen. Ebenso sei die Uebernahme neuer Aufgaben grundsätzlich abge­tönt worden. Ein« Herabsetzung der Gehälter könne nicht den Gegenstand von Erwägungen bil­den. Sonach könne nur eine Herabsetzung der Zahl des Personals zu einer Ermäßigung der Personal­kosten führen. Eine Wiederholung des nach Beendi­gung der Inflation durchgeführten Personalabbaues sei nicht denkbar. Allgemein wäre eine Verminde­rung der Personalkräfte nur möglich, wenn der Grundgedanke der Verwaltungsreform end­lich zur Durchführung gelangte, wenn Lokalbchörden nach einem großzügigen Plane z u f a m m e n g e - legt, Sonderverwaltungen in die allgemeine Ver­waltung eingegliedert und die Doppelbesehung der Provinzialinstanzen beseitigt würde.

Die Gesunderhaltung der preußischen Finan­zen hänge in weitgehendem .Umfang von dem Ergebnis der bevorstehenden Finanzreform ab. Es bedeute keine Lösung des Problems, wenn im Endergebnis zur Herstellung bA Gleichge­wichtes des Reichshaushaltes die Steuerüber­weisungen an die Länder herabgesetzt werden und den Ländern empfohlen wird, für das Gleich­gewicht ihrer Haushalte durch geeignete Ratio- nalifierungsmaßnahmen zu sorgen. Die zur Ver­fügung stehenden ReparativnSersparnisse wür­den nicht ausreichen, um eine fühlbare Senkung der Steuern durchzuführen. Die Erschließ ung neuer Einnahmequellen sei daher un­abweisbar. Eine Steueraufteilung, wonach die Länder in ihren Anteilen an den gegenwärtigen Ueberweifungssteuem herabgedrückt und an Ver­brauchssteuern beteiligt werden, würde nur ein weiterer Schritt zum Ausbau des auf die Dauer unerträglichen Dotationssystems sein.

die Grenzbefestigungsarbeiten be­gonnen. Ich habe beschlossen, die Anzahl der Pionieroffiziere, die mit der Kontrolle dieser Ar­beiten betraut sind, zu erhöhen, um die Aus­führung zu beschleunigen. Aber erst, wenn wir nicht mehr durch die jährliche Festsetzung der budgetären Ausgaben unterbrochen werden, wer­den wir schneller vorgehen können. Ich zweifle nicht daran, daß das Parlament eine Ausgabe wird erleichtern wollen, die bezweckt, die Sicher- heit des Landes zu gewährleisten, bei völliger Wahrung des Defensivcharakters unserer Militärorganisation. Die Instandsetzung unserer Grenze ist eine Notwendigkeit. Keine Regierung wird sich ihr entziehen können; die Verantwor­tung wäre zu groß. Für die nationale Verteidi­gung darf weder das Geld, noch der gute Wille fehlen.

93er Hn, 17. Nov. (WTB.) Der preußische Haus­haltsplan für 1930 ist jetzt dem Staatsrat zugegan­gen. Er schließt in Einnahme und Ausgabe nut 4288,7 Millionen Mark ab. Er ist also um 8 7 Mil° lionen höher als der Etat für 1929. Bei den Einnahmen sind 88 Millionen Mark Mehrein- nahmen aus R e i ch s ü b e r w e i s u n g s st e u e r n eingesetzt. Die Ertragnisse an den preußischen Steuern sind mit 588,7 Millionen, die Einnah­men der Betriebe mit 225,2 Millionen und die onftigen Vcrwaltungseinnahmen bei den verschie­denen Staatshoheitsoerwaltungen mit 562,2 Mil­lionen bemessen. Von den bei den dauernden Aus­gaben nach Abzug der durchlaufenden Posten ver- bleibenden Beträgen entfallen auf persönliche Ausgaben 1090,8 Millionen, also 49,2 v. H. der lefamten dauernden Ausgaben, während auf die ächlichen Verwaltungsausgaben 10,4 und auf die übrigen allgemeinen Ausgaben 40,4 v. H. entfallen. Wenn man hierzu die S t a a t 5 b c i träge zu den laufenden persönlichen Volksschul­unterhaltungskosten, zur Pfarrcrbesoldung, zu den Fach- und Berufsschulen usw, rechnet, würde sich der Prozentsatz der Personalausgaben auf rund 75 o. H. erhöhen.

Neue Beamten st elfen sind im wesentlichen nur vorgesehen für höhere Schulen infolge Verstaat­lichung von Anstalten und Ausbau der Aufbau­chulen, für pädagogische Akademien infolge Errich­tung von sieben weiteren Akademien und für staat­liche Museen infolge Inbetriebnahme der Neubauten auf der Museumsmsel. Die Zahl der planmäßigen Beamten beträgt im Jahre 1930 144 518 (gegen 1929 1771 mehr), die Zahl der Hilfsbeamten 1159 (gegen­über 1929 2091 weniger), die Zahl der Angestellten 33 024 (gegenüber 1929 944 weniger) und die Zahl der Staatsverwaltungsarbeiter 18 882 (gegenüber 1929 570 mehr).

In einer Würdigung des neuen Etats weist der Finanzminister zunächst den Vorwurf als unberech­tigt zurück, daß Preußen die Mehreinnahmen an Reichsüberweisungssteuern nicht zur Senkung der Re al steuern verwendet hab«. Ins­besondere hätten sich die Lasten der B e s o l d u n g s- neuregelung schwerer ausgewirkt; die Fest-

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lieber Zentraleva hat sich ein Hochdruckgebiet ausgebildet, untersten Einfluß es in Deutschland zu verbreiteter Njbildung und während der ver­gangenen Nacht [fad) zu leichtem Frost kam. Gleichzeitig gewi die neue atlantische Störung weiter ostwärts n dem europäischen Festlande an Ausdehnung. Jhrdlicher Teil verursachte bereits über den britische,nseln kräftige Erwärmung und verbreitete Niedeiäge. Da er auch unser Gebiet berühren wird, setzt wieder Abbau des hohen Druckes ein; südiliche Winde bringen uns Er­wärmung, stärkelgewölkung und Niederschläge. Nur im südlichen 'e Deutschlands dürfte der Hoch- druckeinfluß in denimenden Nacht noch Tempera­turen unter Null Ursachen. Die Wetterlage wird erneut unbeständst

Wettervorasage für Mittwoch: Wieder Ucbergang milderem und trübem Wetter mit Niederschlägen

Witterungsssichten für Donners­tag: Meist wolk mild, noch zeitweise Nieder­schläge.

Lufttemperaturen, 18. November: mittags 5,2 Grad Celsius, aber 4,1 Grad; am 19. November: morgens 0,4 GrMaximum 5 Grad, Minimum 1,6 Grad. Gmpcraturen in 10 cm Tiefe: am 18. November: ends 4,9 Grad; am 19. No­vember: morgens 2frab Celsius.

I, ]it) rechtzeitig herauszukommen, wur- leiHndercn über fahren. Der pen- ionierte Pforik Kastl aus München wurde sofort ; e t ö t e t. Äs Kaufmann Heigl aus München

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Schneen Hessen. M sie an dem tarnen ins mar er! ? blieben steh Künstlern.

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