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Die Zs-Jugend hat hier Cappels 1. Jugend zu Gast.

Die 3b-Jugend ebenfalls Steinbachs t. Jugend.

Die erste Schülerelf erwartet D.f.B. G.eßens erste Schülermannschaft im Lokaltreffen, das sehr spannend werden dürfte.

Die zweite Schülermannschaft hat eine kombi­nierte Jugend- und Schülerelf Steinbachs als Geg­ner vor sich.

ö. f. B.

Für kommenden Sonntag hat der Svielausschuß nach langer Zeit wieder einmal eine Kasseler Mann­schaft als Gegner der L i g a zu einem Gesellschafts­spiel noch hier verpflichtet. Und zwar ift es ,,£ u r a" Kassel, der mit der 23. f. B.-Elf die Kräfte messen wird. Die Gäste gehörten während der letzten Ver- bandsspielserie der 1. Bezirksligaklasse an; ihr Ab­schneiden in den Punktkämpfen war jedoch wenig glücklich, so daß sie nunmehr zur 2. Klasse absteigen müssen. Daß die Mannschaft trotzdem über eine be­achtenswerte Spielstärke verfügt und in letzter Zeit wieder in Form zu kommen scheint, beweist ihr kürzlich errungener 5:2-Sieg über 23. f. 23. Kurhessen Marburg, dem sich 23 f. B. am Sonntag mit 2:4 beugen mußte. Man darf gespannt sein, ob es dem Sturm der Platzmannschaft, die diesmal wieder in stärkster Aufstellung antreten wird, gelingt, den yervorragenden Kasseler Torhüter Schwerdtle zu schlagen. Jedenfalls hat die 23. f. B.-Elf alle Veran­lassung, den schlechten Eindruck vom Vorsonntag durch ein gutes Spiel wieder zu verwischen. Es ist wohl anzunehmen, daß sie sich in der kompletten Aufstellung wieder besser zusammenfindet und ihr Spiel mehr System haben wird. Gewinnen kann sie nur dann, wenn der Sturm die Durchschlagskraft und Schußsicherheit aufbringt, die nötig ist, um einen Torhüter von der Qualität Schwerdtles zu be­zwingen.

Die Ligarefervc empfängt zum Rückspiel die 1. Mannschaft von Niederscheld, und sollte, nach ihren ßeiftungen am letzten Sonntag zu ur­teilen, sicher gewinnen. Das Vorspiel, das L. f. 23. mit einer schwachen Mannschaft bestritt, gewann er knapp mit 5:4.

Die Dritte fährt nach Grünbe'rg, um der dortigen Ersten ein Gesellschaftsspiel zu liefern. Sie wird schon alles daransetzen müssen, wenn sie auf dem ungewohnt kleinen und schlechten Platz günstig abschneioen will.

Auch die 1. Jugendmannschaft fährt nach auswärts. Sie ist beim Sportverein Düdels­heim zu Gast und sollte unter normalen Voraus­setzungen gegen dessen 1. Jugend gewinnen können.

Die 2. Jugendelf trägt noch ein fälliges Pflichtspiel gegen die 1. von Leihgestern auf dor­tigem Platz aus. Ob sie gewinnt, steht in Frage. D. 3. K. Wetzlar -0.3. K. Gießen 1:0

Am vorigen Sonntag trafen sich die beiden Mannschaften zu dem fälligen Rückspiel in Wetz­lar. Gießen trat in neuer Aufstellung an, die sich aber nicht bewährte. Gleich zu Beginn des Spiels legte Wetzlar stark los, alle Angriffe scheiterten jedoch vorerst an der in Hochform spielenden Gießener Hintermannschaft. Die Läu­ferreihe tat auch ihr möglichstes, konnte jedoch nicht verhindern, daß Wetzlar stark auf das Gießener Tor drückte und seine LIeberlegenheit in einem Tor, das auch das einzige bleiben sollte, ausdrücken konnte. Gießens Schmerzenskind war der Sturm, der die schönsten Torgelegenheiten nicht auszunuhen verstand. Dreimal hinterein­ander wurde knapp daneben geschossen, ohne Lieberlegung und Ziel. Der Schiri sah sich ge­zwungen, das Spiel 20 Minuten vor Schluß abzubrechen, da sich das Publikum unsportlich benahm und drohte, gegen den Schiri tätlich zu werden. »

Dor dem Spiel der ersten Mannschaften fand ein Freundschaftsspiel der Gießener Schüler­mannschaft gegen die zweite Mannschaft von Wetzlar statt, das letztere mit 1:0 für sich ent­scheiden konnte.

Arbetter-Turn- und Sporibund

Am kommenden Sonntag trägt W i e s e ck l ihr letztes Aufstiegspiel gegen Egelsbach I in Egelsbach aus. Wenn der Vertreter des 3. Be­zirks nicht einen ausgesprochenen Siegeswillen mit auf die Reise nimmt, dürfte ihm abermals eine empfindliche Riederlage durch die sehr flinken Platzbesiher bereitet werden.

Der dritte Sonntag der diesjährigen Serien­spiele sieht Gießenl (Kreisklasse) im Pflicht­spiel gegen Alsfeld! in Alsfeld zu Gast. Alsfeld wird sich sehr anstrengen müssen, wenn cs keine empfindliche Riederlage erleiden will.

Heuchelheim! wird gegen GießenId an­treten. Wohl sprechen die meisten Siegesaus­sichten für die Vorstädter, doch wird Gießen Ib ihnen den Sieg nicht leicht werden lassen.

G i e ß e n II hat Steinbach! zu Gast. Der Ausgang dieses Spieles ist offen zu lassen.

Lord Revelsioke f.

Paris, 19. April (TU. Drahtbericht.) Der be­kannte englische Delegierte für die Sachverständigen, arbeit in Paris, unter dessen Vorsitz noch gestern die entscheidende Sitzung der Finanz- sachverständigen stattsand, ist heute morgen t o t in seinem Bett aufgesnnden worden. Lc scheint einem Herzschlag erlegen zu sein. In­folgedessen wurde von dem konferenzvorsihenden Owen poung die wichtige Vollsitzung, die über das weitere Schicksal der Konferenz entscheiden sollte, auf Montag vertagt. Die Sachoerstän- digen versammelten sich, um über die weiteren Aus­wirkungen des Ausscheidens eines der hauptsach­verständigen zu beraten.

Der auf so tragische Weise mitten aus wichtiger Arbeit entrißene Finanzsachverständige John Bo- ring, zweiter Lord Revel st oke, ent­stammt einer der ältesten Famllien der englischen Finanzwirtschaft, die übrigens deutschen Ursprungs ist, denn sein Vorfahre, der Niedersachse Johann Baring, siedelte sich nach der Thronbesteigung des

.Hauses Hannover 16-58 als Tuchfabrikant in Exe­ter an. Sein Sohn Francis, der später Mitdirektor der Ostindischen Kompagnie war, gründete mit sei­nem Bruder 1770 die Bankfirma Baring-Brothers; dessen Enkel wurde als Lord Reoelstoke 1885 briti­scher Peer. Der eben Verstorbene zweite Lord Re- velstoke hatte als Mitbesitzer der Bankfirma schon früh Gelegenheit gehabt, seine große Begabung für banktechnische Fragen zu beweisen. Bei der Tyron- befteigung König Eduards erhielt er den Auftrag, die Finanzen des königlichen Hauses zu ordnen. Im Jahre 1908 übernahm er das Amt des Receiver- General im Herzogtum Cornwall, das er bis zu feinem Tode innehatte. Er führte dort mit großem Erfolg eine Umgestaltung der Finanzwirtschaft durch, die chm den Ruf eines hervorragenden Or­ganisators eintrug und nach der japanischen Erd­bebenkatastrophe 1923 seine Berufung noch Tokio zur Folge hatte. Für feine dem japanischen Staate geleisteten Dienste erhielt er vom Kaiser einen gol­denen Pokal. Lord Reoelstoke gehörte der Direktion der Bank von England an und war Lieutenant der City of London.'

Starter KmsMang nach dem pariser Iiaskv.

Zellstoff, Feldmühle, Waldhof, Conti Kautschuk, Dessauer Gas, Danatbank, Tietz, Karstadt bis 10 o.h.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 19. April. Tendenz: baisse. Der Abbruch der Pariser Verhandlun- , gen hatte zu Beginn der heutigen Börse eine ner­vöse 61 i m mu n g zur Folge. Die Spekulation und die übrigen engagierten Kreise schritten darauf­hin in stärkerem Maße zu Abgaben, so daß gegen­über der gestrigen Abendbörse Verluste bis zu 10 v. h. keine S e l t e n h e it waren. Demgegen­über war die Aufnahmelust infolge der schwachen Haltung und der allgemeinen Unlust nur gering, so daß gleich nach der ersten Festsetzung der Kurse weitere Abschläge, die von einem Vorstoß der Baisse- Partei noch beschleunigt wurden, eintraten. Günstige Nachrichten, wie etwa die festere gestrige Neuyorker Börse und die etwas besseren Geldmarktverhältnisse, wurden überhaupt nicht beachtet. Auf dem niedrigen Kursniveau machte sich bei der geringen Umsotztätia- teit in Erwartung des Ergebnisses der heutigen Voll- sitzung, in deren Zusammenhang doch noch Hoffnung auf einen Ausweg gehegt wurde, eine gewisse Wider- standsfähigkeit bemerkbar. Den Rückgängen wurde so- mit eine Grenze gesetzt. Besonders stark angeboten waren am Elellromarkt Siemens minus 14,5 v. h. und Schuckert minus 11,75 v. h. AEG., Bergmann, Licht & Kraft gaben bis zu 8 v. h. nach. Deutsche Linoleum büßten zur ersten Notiz 13 o.h. ein. Am Farbenmarkt war ebenfalls das Angebot sehr groß, und J.-G.-Farben verloren 8 o.h. Am Kalimarkt traten für Salzdetfurth Rückgänge bis zu 20 v. h. ein. Montanwerte waren 5v. h. niedriger. Glanzstoff minus 12 o. h. Am Bankenmarkt gingen die Abschläge durchschnittlich bis zu 3 o. h., nur Reichsbank, in denen ziemlich Material an den Markt kam, waren 10 v. h. niedriger. Die Nebenmärkte wurden ebenfalls von der Unsicherheit stärker beeinflußt, doch waren hier die Abschläge de- scheidener. Renten still und leicht gedrückt. Im Ver­laufe blieb die Dleroofität bestehen, und die Kurse gaben um weitere 2 o.h. nach. Umsätze kamen kaum zustande, ober auch das Angebot wurde gering. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5,5 o. h. unverändert. Am Devisenmarkt lag Die Mark schwach Man nannte Mark gegen Dollar 4,2187, gegen Pfund 20,482, London gegen Kabel 4,853250, gegen Paris 124,25, gegen Mailand 92,70, gegen Madrid 32,90, gegen Holland 12,0775.

Berliner Börse.

Berlin, 19. April. Wie ein Keulenschlag wirkte heute früh die Nachricht von einem Abbruch der Pariser Verhandlungen. Man war ganz konsterniert und versuchte oormitta-'s im Verkehr von Bureau zu Bureau aus seinen Engagements herauszukommen. Dies war aber sehr schwierig, da so gut wie gar keine Aufnahmeneigung bestand. Es wurde aber hierdurch innerhalb weniger Minuten ein Weichen derKurse um 10 v.h. und für die schwereren Papiere um noch mehr bewirkt. Die Kurse hielten sich etwa auf dem Vormittagsniveau gefangen. Von einem befürchteten schwarzen Freitag" konnte aber nicht die Rede fein. Bei den Banken hatte die Provinz verhältnismäßig wenig Verkaufsorders untergebracht, d. h. sie traten nicht fo sehr in Erscheinung, und es ist durchaus mög­lich, daß die Banken, um zu intervenieren, einen Xeil der Verkaufsaufträge selbst ausgenommen haben, während die Privatbankiers allerdings meist limi­tiert- Aufträge- ausführten. Die ersten Kurse lagen bis zu 5 v. h., Papiere wie AEG., Aschaffenburger

und Siemens, Reichsbank, Spritaktien, Kaliwerte, Gesfürel, Schuckert, Deutsche Linoleum und Glanz­stoff bis 20 v. h. schwächer. Den Hauptverlust hatten Polyphon mit 22,5 o. h. Am Anleihemarkt gaben Neubesitzanleihen ebenfalls stärker nach und hatten nur sehr geringe Umsatztätigkeit. Pfandbriefe neigten eher zur Schwäche. Der Geldmarkt blieb bei unveränderten Sätzen ziemlich leicht. Auch im Ver­laufe war die Stimmung recht nervös. Es traten Gerüchte von einem neuen Vermittlungsoorschlag der Amerikaner auf, so daß es möglich fein werde, einen Abbruch der Konferenz noch zu vermeiden. Als aber bekannt wurde, daß die heutige Vollsitzung auf Mon­tag zurückgestellt worden ist, gingen die nach den ersten Kursen eingetretenen leichten Erhöhungen wieder verloren, und eine neue Verstimmung ließ die Kurse um erneut 3 bis 5 v.h. nach- geben.

Erhöhung oes Diskontsatzes in polen.

Warschau, 18. April. Die Bank P o l s k i hat mit dem heutigen Tage den Diskontsatz von 8 auf 9 v.h. und den Lombardsatz von 9 auf 10 v. h. erhöht.

Einheitliches Aktienangebot im Linoleumkonzem.

Wie bereits a'ngekündigt. soll int Konzern der Continentalen Linoleum-Llnion ein einheitliches Aktienangebot auf den gegenwärtigen Aktien­umlauf im Verhältnis 1:5 zum Kurse von nicht über 115 Prozent erfolgen. Auf Grund von Er­wägungen, die jetzt erst zum Abschluß gelangt sind, sollen im gesamten Konzern diesmal nur Aktien der Continentalen Linoleum- Union, die bekanntlich mit den anderen Kon­zernaktien vollkommen gleichwertig sind, zum An­gebot gelangen. Der Aktienumlauf im Gesamt­konzern stellt sich, in Schweizer Währung ge­rechnet. auf 63,125 Mill. Schweizer Franken. Cs ist daher ein Betrag von 12,625 Mill. Schweizer Franken Aktien der Continentalen Linoleum-Llnwn anzubieten. Dieser wird beschafft, indem die Con- tinentale Linoleum-Llnion ihr Kapital um 6 Mill. Schweizer Franken erhöht, während 6,625 Mill. Schweizer Franken Aktien der Continentalen Li- noleum-Llnion dem Portefeuille der Betriebs- gesellschaften entnommen werden, wo sie zu HO Prozent zu Buche stehen. Dieser Weg ist mit den geringsten Kosten verbunden und führt dazu, daß der Gesamtbesih der Betriebsgesellschaften an Aktien der kontinentalen Linoleum-Union sich auf 12 165 250 Schweizer Franken vermindert, während das Kapital der Continentalen Lino­leum-Union sich auf. 46 Mill. Schweizer Franken erhöht und andere Kapitalerhöhungen im Kon­zern vermieden werden. Der Gesamtaufbau des Konzerns erfährt dadurch eine wesentliche Verein­fachung. Bezugsberechtigt sind die Inhaber der im Umlauf befindlichen Aktien der Continentalen Linoleum-Union, der Deutschen Linoleumwerke A.-G., der Linoleum A. D. Forshaga, der R. V. Rederlandsche Linoleumfabriek Krommenie und der Linoleum A.-G. Giubiasco dergestalt, daß sie auf je 1250 Schweizer Franken Rennwert ihrer Aktien (in Schweizer Währung gerechnet) eine Aktie der kontinentalen Linoleum-Union zu 250 Schweizer Franken mit halber Gewinnberechtigung für 1929 beziehen können. Die bevorstehenden

Generalversammlungen der Gesellschaften sollen ihre Verwaltungen ermächtigen, das einheitliche Aktienangebot auf dieser Grundlage durchzu­führen.

*

* Internationale Verständigung in der Radelindustrie. Den fortgesetzten Be­mühungen der führenden Industriellen der Radel- industrie ist es gelungen, die maßgebenden deut­schen und ausländischen Industriellen Ende März zu einer Aussprache in Aachen zu vereinigen. Die auf kurze Zeit unterbrochenen Verhandlun­gen konnten nunmehr It.K. Z." wieder auf­genommen und erfolgreich zu Ende geführt wer­den. Der Hauptinhalt der vorerst auf drei Jahre fest geschlossenen Konvention ist die gegenseitige Verständigung über den Umfang der Fabri­kation, über die Festsetzung der Preise und Zah­lungsbedingungen und die Verteilung der Markt- und Absatzgebiete. Gleichzeitig mit diesen Ver­handlungen wurden solche mit den beiden größ­ten Druckknopffabriken der Welt, der William Prhm G. m. b. H. Stolberg, William Prym, Wien, Waldes & Cie. in Dresden und Prag, und einigen anderen Druckknopfsabrikanten geführt. Auch für diese Artikel wurde unter Beteiligung von- maßgebenden ausländischen Firmen eine be­friedigende Verständigungsformel festgelegt, die inhaltlich sich an die Steck- und Sicherheits­nadel-Konvention angleicht.

- Philipp Holzmann A.-G., Frank­furt a. M. Rach dem Bericht war die Gesell­schaft im Jahre 1928 sehr rege beschäftigt. Der Inlandsumsah ist gegenüber dem Vorjahre wie­der ansehnlich gestiegen. Die Wirkung der durch den andauernden heftigen Konkurrenzkampf be­dingten niedrigen Uebernohmepreise sei durch die Erhöhung des Umsatzes einigermaßen ausgegli­chen worden. Der Arbeitserfolg fei durch die Belastung an Steuern und sozialen Lasten, die sich auf insgesamt 4.139 Mill. Mk. beziffert, star­geschmälert worden. Cs wurde (in Mill. Mk.) einschl. 0.199 (0.190) Vortrag ein Geschäftsgewinn von 4.277 (3.959) erzielt. Anderseits beanspruch­ten Unkosten 1.187 (1.107) und Abschreibungen 1.411 (1.221). Aus dem verbleibenden Reinge­winn von 1.680 (1.671) werden, wie bereits mit­geteilt; wieder 7 Prozent Dividende auf die Stamm- und 6 Prozent auf die Vorzugsaktien vorgeschlagen. Rach Verteilung von 0.067 (0.067) Tantieme verbleiben 0.208 (0.199) zum Vortrag.

* Lazard Speyer-Ellissen K.»G. a. A., Frankfurt a. M.. Berlin. Das am 31. Dezem­ber 1928 abgelaufene Geschäftsjahr schließt mit einem Bruttogewinn von 7 974 247 Mark ab. Nach Abzug der Handlungsunkosten und Tantiemen verbleibt ein Reingewinn von 2 771 150 Mark, aus dem 10 v. H. Dividende auf das Kommanditkapital von 20 Mil­lionen Mark verteilt und 771 000 Mark vorgetragen werden.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. W., 19. April. Der Produkten­markt verkehrte zum Wochenschluß in sehr stiller Haltung. Das Angebot war weiter klein, Um­sätze kamen aber kaum zustande. Cs wurden notiert: Weizen 23,75; Roggen 22,75; Sommer­gerste für Brauzwecke 24; inl. Hafer 24 bis 24,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 22,50 bis 22,75; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 33 bis 33,25; Roggenmehl 30,50 bis 31,25; Weizen­kleie 13,50; Roggenlleie 14,25 bis 14,50 Mark. Tendenz: geschäftslos.

Letzte Nachrichten.

Schweres Srandunglürt in Rhinheffen.

Oppenheim, 19. April. (2B521. Drahtbericht) von einem schweren Schicksatsschlage wurden gestern abend die Familien Wilhelm Busch und Wilhelm Lister betroffen. Auf noch nicht aufgeklärte we.se entstand in der Scheune des Busch ein Brand, dem die Scheune ; u m Opfer siel. Bei den Aufränmungsarbeiten entdeckte man die völlig ver­kohlten Leichen der fünfjährigen Friedel Lislcr und des vierjährigen Adam Busch. Die Kinder, die nach einer Gans hatten sehen wollen, waren in der Scheune von dem Feuer überrascht worden und hatten sich in den Hinteren Teil der Scheune gefluchei. wahrscheinlich ist die Entstehung des Feuers auf Kurzschluß zurückzuführen.

Sprechstunden der Redaktion.

11 JO bis 12.30 Ahr, 16 bis 17 Ahr. Samstag

nachmittag geschlossen.

Für unverlangt eingefaodte Hlanuff rtpfc ohne belgefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchloffenen Dividende an. Aeichsbankdiskont 6,5 Prozent, LombardzinSfuß 7,5 Prozent.

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Berlin

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Schluß- Kurs

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Datum

18.4.

19.4.

18 4.

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Datum

18.4.

19.4.

18.4.

19.4.

Dt. einl.->>U)i.-6cbuU) mit AuL lof.-Rechlen

Detal. ohne AuSlof.-Rechle

7% Frony. Hyp.-Bk Goldpf. un kündbar btt 1932

4&% Nheinilche Hyp.-B<mk Stau. Goldpf.

0.G.®. obo. BorkriegS-Obligation. rückzahlbar 1939

4% Schweiz. Bunbeöb.-Lut. 4% Lcsierreichiiche Goldrte.

4,20% Gelten, (silberne.

4% C eite neid). einfietU. Rle

4% Ungarische Goldrte.

4% Ungarische Staattr. V. 1910 Wi% beSfll. von 1913 4% Ungarische Kronenrte.. 4% Türk. Yollanleihe v. 1911 4% I ürttidje Bogdadbahn-Arll.,

Eene 1

4% beoflL Serie II 1% Rumänen cDiweti. Rte. Wi% Rumänen öolbanL vov 1913

(Wg. Deutsche Äs end ahn 4%

Hamburg-Amerika Bakel 8

Hamb.-Südom. Tampfjch. 8

Hansa Dampfschiff . . 10

Norddeutscher Lloyd ... 8

ifllfl. Deutsche Treditausk. 10

Barmer Bankverein 10

Berliner Handettgesellsch. 12

Lommerz- und Brioal-Bank 11 Darmü. il Nattaualbank 12

Deutsche Bank 10

BUlnnto.(HefeniAoll flnL . 10

87,25

53,65 12,15

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87,75

31,25

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243

2,13

10,13

10

8,5 17,75

122,5

117,75 130,5 134,5

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161

165

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189

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2,9

24,9

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22.13

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10,2

10

10,1

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197

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228,75

193

273.9

170

160.9

165

318

53,7 11,75

24,75

121,75 191

114,75

130,5

224.25

189

268 167

ÖLlf.. .......v

Bergmann ....... 9

Elektr. Lieferungen..... io Licht und Kraft ..... 10 Hellen 4 Guilleaume..... 6 Ges. s. Elektr. Untern.» ... 10 Hamb. Elektr. Werke .... 10 Rhein. Elektr. ...... 9

Schief. Elektr. ......10

Schucken . ........ 8

Siemens & Halske ..... 1? TranSradio ....... 8 Lahmeyer & Go...... 10

Buderus ...... b

Deutsche Erdöl ....... 6 Essener Steinkohle ......8

Gelsenkirchener ... f. y, g. 4 Harvener ........ 6 Hoesch Eiseu. ........ s 3Ue Bergbau ........ 8 Klöcknerwerke ...... .7 Köln-Neuessen. ...... .9 ManneSmanu . ....... 8 ManSfelder .......7

Lberschles. Eisenb. Bedarf. . . & Lberschlef. KokSivcrke . . . C l'honir IBeigbau . 5%

Rheinische Braunkohlen . . . io UrinNahl f. % Jahr 4 V,

Riebeck Montan ... 7,2

Bereinigte Stahlto......6

Otavi Minen .....2 sh

Haft Aschersleben ..... 10 Halt Westeregeln ...... 10 Kaliwerk Salzdetfurth ... Id

3- G. garbenOuouftrie . . i?

176,75

230

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143

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291

248

253,75

386

91

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383,5

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129,25

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239

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236,5 147,5 170,5 213,5

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398

153 170,75

78 125,25

133,25

140 ,5 127,5

216 106,75 126.75

120,9 135,5 89.75

103,9 95,75 291,5

125,25

92,75 68,25

246,75 251,5 387,5

250,5

90,75

93,9 137

170,5

223

166

212.5

138 225.5 146,5

166

205 238,13 383,25

150 169,5

75,75

121

120

129.5

137

122,25

212 104,5 121,5 116,75

130,6 86,25

103,25

93 280,5 120,5 142,5

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67 236,5 240,5 369,5

Dresdner Bank

Mitteldeutsche EredUballt . .

Metallbank...... »

Keickttbank .......

10 . 9 . 8

12

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Dynamit Nobel . . Scheide anstatt . . . Goldschmidt . . .

R lüg ert werke . . . . Metaügelellfchafk. . ,

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243

185

89,9

90

132,5

Frankfurt a M.

Berlin

Berlin 18. April

Gelb

Brief

französische 'Jjotcn.....

Holländische Noten...... italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch-Qesterr, ä 100 Kronen

Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten ..

Ungarische Noten . . .

Devisenmarkt Berlin

Telegraphische

|O45 168.91

77.19

iT553 169,59

22,20 112,54

59.30 2,525 112,72

81,44 63,14 12,502 . 73,55 t a W. ckng.

Schluß-! 1 Uhr- Kurs | Kurs

Schluß. Kurs

Anfang Kurs

Datum

18.4.

19-4.

18.4.

19 4-

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Bhinpp Hoizmann......7

Heidelberger Eemenk .... 10 Gemenl Karlstadt ...... 8 93at)ß & Freitag .... 10

Schultheis Patzenhofer ... 15 Schmerle.........12

Bcr. Glanzstofi ...... 18 äemberg.........14

Zellstoff Valdhof.....12

Zellstoff Aschaffenburg ... 12 Eharloitenburgec Wasser ... 7

Dessauer Ga4........8

Daimler Motoren......O

Deutsche Mafchinen-Fabrik . . 0

Adlerwerke Kleoer......5

Luvw. Loewe . ...... 10 Nat. Automobil ....... O Orenstein 4 Koppel . .... 5 Leonhard Tietz ...... 6 Bamag-Meauia ....... 0 Franlf. Maschinen ...... 6 Gritzner 11

Heyligenftaedt ....... 0 Sunghanä. .........

Lechwerke. . ....... .8 Mainkraftwerke ....... 8 9Jtiag -......10

Netarsulmer ...... .8

Beter» Union ........ 8 Gebr. Roeder ....... 10 Boigt & Haeffocr......8

Südd. Zucker.........

Dan!

125.5

150,25 179

163,5

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60

86,5

12,5

70

114

114,25

130

18

125

115,5

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153,25

"noten

130

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185

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190

117,5

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122,5

299 245 448 348

264,5 180,5 114,4 208,5 58,25

54

215,5

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127,5

2.505

112,28

81.12

62.86

12,442

73,25

- Frankfur

Auszahl

18. tl.pril

19. April

Anuliche Notierung

Weib l Brief

Amtliche Gelb

lotterung

Brief

Ämst.-Notl. Buen.-AireS Brsi.-Antw. Christiania. Kopenhagen Stockholm . HelfingsorS. Italien. . . London- . . Neuyork .. Pari«.... Schwei; .. Spante» .

Japan . . . Wo de Jan Wien in D-- Ceft. abgcst Prag . . . Belgrad . - Budapest. . Sui arten Lissabon . Danzig. . . Konst ntiu- Athen. .

Kanaba Uni uay . Cairo . .

169,25 1,771

58,485 112,34 112,30 112,55 10,594 22,065 20,449 4.213C

16,455 81,11 62,24

1,870 3,4995

59,145 12,471

7,405 73,38 3,047 18,87 81,74 2,075 5,465 4,180

4.156 20,98

169,59

1,775

58,605

112,56

112,52

112,77

10,614

22,105 20,489 4,2210

16,495

81,27

62.36 1.874

1,5015

59,265

12,491

7,419

73,52

3,053 18,91

81,90 2,079 5,475

4,181 4,164

21,02

169,35 1,771 58,51

112,36 112,33 112,57 10,595

22.08 20,454 4.2135 16,455 81.125

62,17 1,870 0,5005

59,16 12,473

7,405 73,39 3,047 18,87 81,73

2,075 5,465 4.181 4,156 20,98

169,69 1,775 58,63

112,58

112 55 112,79 10,615

22,12 20.494 4,2215 16,495 81.285

62.29 1.874 0,5025

59,28 12,493

7,410 73.53 3,053 18,91 81,89

2,079 5,475 4,189 4,164 21,02

Bcrlm, 18. April

Geld

Brief

Aunritamiche 9i»tCH ....

Belgische Noten .......

Dänische Noten .....

Englische Soten...... I .

4,22

58,38

112,03

20,43

T2?

58,62

112,47

20,53