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Oer Reichspräsident gegen den ß 4 des Volksbegehrens.
Berlin, 18. OtL (WTB. Drahlmeldung.) 3m Laufe des heutigen Vortrages des Reichskanzlers nahm der Herr Reichspräsident Gelegenheit, den § 4 des Volksbegehrens, welcher Reichskanzler und Reichsrnlnister, die den Voungpian oder ähnliche Verträge abschliehen, unter die Anklage des Landesverrats stellt, als einen persönlichen politischen Angriff zu bezeichnen, den er bedauere und verurteile. Der Herr Reichspräsident ersuchte den Herrn Reichskanzler, hiervon den Mitgliedern des Reichskabinetts Kenntnis zu geben.
Wirtschaft.
Oie Reichsbank Mitte Oktober.
Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 15. Oktober hat sich die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten in der zweiten Oktober- woche um 361 Millionen auf 2319,1 Millionen Mk. verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 326,5 Millionen auf 2082,4 Millionen Mk., die Bestände an Reichsfchatz- wcchseln um 92 Millionen auf 10 Millionen Mk. abgenommen, während die Lombardbestande um 57,5 Millionen auf 134,2 Millionen Mk. angewach-
An^Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 353,5 Millionen Mk. in die Kassen der Bank zurückgestossen. Der Umlauf an Reichsbanknoten hat sich um 337,3 Millionen auf 4349,5 Millionen Mk., derjenige an Rentenbankscheinen um 16,2 Millionen auf 384,9 Millionen Mk. verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichs- bank an Rentenbankscheinen auf 38,9 Millionen Mk. erhöht. Die- fremden Gelder zeigen mit 452,6 Millionen Mk. eine Zunahme um 7,9 Millionen Mark.
Die Bestände an Gold und deckungs- fähigen Devisen haben sich um 2,6 Millionen auf 2564,1 Millionen Mk. erhöht. Im einzelnen haben die Goldbestände um 141000 Mk. auf 2211,8 Millionen Mk. abgenommen, während die. Bestände an deckungsfähigen Devisen um 2,7 Mill, auf 352,3 Millionen angewachsen sind.
Die Deckung durch Gold allein ist von 47,2 v.H. auf 50,9 v.H., diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 54,7 v. h. auf 59 v. H. gestiegen.
* 5) r.-3ng. Georg Wolf. Generaldirektor der C. Lorenz QI.-©., Derlin-Tempelhof, beging das Jubiläum einer 25jährigen Tätigleit im Hause der Firma. Dr. Wolf hat in den Rach- kriegsjahren nicht allein die schwierige Aufgabe zu lösen gehabt, das Lorenzsche Weltunternehmen bei völlig veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen umzugestalten, er hat darüber hinaus auch in vielen Verbänden, u. a. als Vorstandsmitglied des Zentralverbandes der deutschen elektrotechnischen Industrie, als zweiter Vorsitzender des Verbandes deutscher Schwachstrom-Industrieller und Mitglied der Internationalen Handelskammer an dem mühsamen Wiederaufbau und an der Weiterentwicklung der elektrotechnischen Industrie auf das tätigste mitgearbeitet. Wolf studierte an der Technischen Hochschule Charlotten- bürg. Es folgte eine praktische Ausbildung von 1901 bis 1904 in einer Telephonfabrik in Chi- kago. 1904 trat er als Ingenieur in die Firma Lorenz ein. die von seinem Stiefvater Robert Held als Offene Handelsgesellschaft geführt wurde. Rach einem weiteren Jahre in Amerika ernannte ihn die Firma Lorenz, die im Jahre 1906 mit einem Kapital von 1,4 Millionen Mark in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde, zum Prokuristen, machte ihn im Jahre 1908 zum stellvertretenden und im Jahre 1910 zum ordentlichen Vorstandsmitglied. Rach dem Tode seines Stiefvaters erfolgte dann feine Ernennung zum Generaldirektor. 1927 verlieh ihm die Technische Hochschü-le Braunschweig die Würde eines Dr.- Ing. ehrenhalber.
* Reuer Direktor b ei Opel. Bei Gelegenheit eines zu Ehren des Präsidenten der General Motors Corporation, Sloan, und seiner in Deutschland weilenden Mitarbeiter von der Adam-Opel°A.°G. gegebenen Frühstücks wurde bekanntgegeben, daß auf Wunsch der Brüder Opel Herr I. I. Reuter, ein Deutsch
amerikaner, als verantwortlicher Lecker frei der Adam-Opel-A.-©. tätig sein wird. Herr Reuter war bisher leitender Direktor mehrerer General Motors-Gesellschaften.
* Preußische Erntevorschätzung für Spätkartoffeln, Rüben und Zwiebeln. Die Statistische Korrespondenz veröffentlicht eine Borschätzung zu Anfang Oktober für Hackfrüchte. Danach ergeben sich für Preußen folgende Gesamtmengen in tausend Tonnen (in Klammern sind die Erträge nach der Novemberschätzung v. I. und der Unterschied hiergegen in Prozenten beigefügy: Spat- kartoffeln 23 495 (26 593, weniger 11,6), Zuckerrüben 7738 (8490, weniger 8,9), Futterrüben 11674 (12 427, weniger 6,1). Die Statistische Korrespondenz macht dazu folgende Bemerkungen: Die Kartoffelernte wird besser ausfallen, als man anfänglich aufgrund der Wachstumsbedingungen annahm. Die geschätzten Erträge für Futterrüben und Zwiebeln deuten auf ein leidliches Ergebnis dieser Feldfrüchte hin. Die Kohlrüben scheinen für die kommende Ernte wenig ertrag zu versprechen. Die Zuckerrüben versprachen gerade in den Rübengegenden (mit Ausnahme von Niederschlesien) am wenigsten.
. Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 18.Okt. Tendenz: teilweise etwas erholt. — Nachdem an der gestrigen Abenü- börse zumeist weitere enorme Abschwächungen eingetreten waren, machte sich im heutigen Frühoerkehr einiges Rückdeckungsbedürfnis bemerkbar, doch wurde es zum offiziellen Beginn wieder eher etwas schwächer. Aber eine einsetzende Inter- oentionstätigkeit der Banken veranlaßte die Spekulation, in Spezialwerten zu einigen Deckungen zu schreiten, so daß in diesen Werten gegenüber der gestrigen Abendbörse vereinzelt Besserungen zu verzeichnen waren. Das Geschäft nahm aber im großen und ganzen wieder kein größeres Ausmaß an, denn die Verstimmung der letzten Tage ließ sich nicht so rasch verwischen. Man konnte aber trotzdem eine allgemeine Besserung bemerken, zumal Abgaben heute kaum vorgenommen wurden. Im Grundton war die Tendenz allgemein etwas zuversichtlicher und freundlicher gestimmt, denn der gestern zur Veröffentlichung gekommene Reichsbankausweis wirkte vorteilhaft nach. Auch wurde die Erholung der gestrigen Neuyorker Börse und die wieder eingetretene leichte Geldmarktentspannung an den internationalen Plätzen begrüßt. Die nicht besonders günstigen Aussichten auf dem Arbeitsmarkt im Reiche traten mehr in den Hintergrund. Etwas lebhafter gehandelt wurden Deutsche Linoleum, die 3 v. H. anziehen konnten. Siemens gewannen 2 o. H. Besonderes Interesse wandte sich den Chadeaktien mit plus 9 RM. zu. Von Elektrowerten lagen AEG. 1,25 v. H. fester, während die übrigen Werte durchweg bis zu 1,5 v. H. schwächer eröffneten. Chemiewerte lagen bis 1,25 v. H. niedriger. In Glanzstoffaktien hielt auch heute das Angebot unvermindert an, doch war der Verlust mit minus 3,5 v. H. relativ gering. Am Montanmarkt lagen Mansfelder minus 2 v. H. vernachlässigt. Gelsenkirchen gewannen dagegen 1 v. H. Phönix gut behauptet. Stahlverein leicht erholt. Banken uneinheitlich. Am Rentenmarkt waren deutsche Anleihen bei kleinstem Geschäft zumeist etwas gedrückt. Im Verlaufe hielt das Dcckungsbedürfnis weiter an, und b i e Kursbesserungen machten erneut Fortschritte. Licht & Kraft gewannen insgesamt 4,5 v.H. Sonst betrugen die Erholungen im allgemeinen bis zu 1,5 v. H., so daß auch die anfangs etwas schwächeren Werte einen Ausgleich aufwiesen. Anregend wirkten höhere Londoner Notierungen der Anfangsbörse. Am Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld mit 6,5 v. H. beträchtlich erleichtert Am Devisenmarkt hielt die Dollarbaisse an. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1880, gegen Pfund 20,40, London gegen Kabel 4,87, gegen Paris 123,87. gegen Mailand 93,02, gegen Madrid 33,95, gegen Holland 12,0960.
Berliner Börse.
Berlin, 18. Okt. Nachdem im heutigen Vor- mittagsoerkehr im Einklang mit den Meldungen vom Auslande eine allgemeine Beruhigung und teilweise Kurserholung eingetreten war, eröffnete die heutige offizielle Börse in gewisiem Sinne allerdings wiederenttäuschend. Man hatte wohl nicht damit gerechnet, daß noch in nennenswertem Umfange Ware an den Markt kommen könne, und in der Tat hat auch das starke Angebot, besonders seitens des Auslandes, nachgelassen. Von inländischen Effekteninhabern wurden aber noch Glattstellungen, wie man uns sagt teilweise auch bezahlte Engagements, vorgenommen, da die gestrigen Kursrückgänge zu einem Nachrechnen der Konten Anlaß gegeben zu haben scheinen. Es gelang aber den stützenden Großbanken, die herauskommende Ware ohne allzu große Kursverluste aufzunehmen. Nur festen betrugen die Rück
gänge mehr als 1 bis 3 v.H. Reichsbank minus 4 v.H.. Schubert & Salzer minus 6,5 v.H., Polyphän minus 4 v. H. und Spritwerte bis 4,5 v. H. niedriger. Ausgesprochen schwach lagen eigentlich nur Glanzslosf, die mit 240 v. H. einen neuen Tiefstand erreichten. Farben-ktien wurden heute exklusive Bezug notiert. Kräftig erholt lagen Chadeaktien mit plus 8 RM. Auch Ilse Bergbau 3 v.H. hoher. Deutsche Anleihen gehalten. Ausländer wenig verändert. Pfandbriefmarkt still. Der Geldmarkt war immer noch ziemlich angespannt. Tagesgeld 8 bis 10 v.H.. Monatsgeld 9,25 bis 10,5 v.H., Warenwechsel zirka 7,70. Im Verlaufe war die Kursentwicklung zwar keine einheitliche, doch ging später
eine erneute Beruhigung von den festeren Londoner Anfangsnotierungen aus. Zu den Interventionen der Banken kamen Deckungen der Spekulation, so daß später 1- bis 2-o. H.- und für Spezialwerte wie Siemens, Ludwig Löwe bis 3-v. H.-Erholungen erzielt wurden. Karstadt konnten wohl im Zusammenhang mit dem neuen Kommunique der Verwaltung 2,25 v. H. anziehen.
Frankfurter Getreidebörse.
Die süddeutsche Mühlenvereinigung hat den Preis für Weizenmehl per 100 kg mit sofortiger Wirkung um 0,25 RM. ermäßigt.
Gchach-Ccke.
Bearbeitet von W. Orbach.
Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachvedaktion des „Gießener Anzeigers"
Problem Nr. 234.
Don G. Schüller.
1. Preis, „Brisbane Courier". 1927.
8
7
6
5
4
3
2
1
b
8
6
5
4
3
2
1
Weiß.
Schwarz, d e
ß h
Weih zieht und seht in zwei Zügen matt. Weiß: 6 Steine. Ka8; Ddl; Tg7, h3; Lf8, h5. Schwarz: 12 Steine. Kh6; Da3; Tc6, f2; La7, e6;
Sb8; Ba5, b2, d7, e4, g5.
Partie Nr. 163.
Durch den Sieg in der nachfolgenden, sehr interessanten Partie sicherte sich der Führer der weihen Steine den 1. Preis. Gespielt in der letzten Runde zu Karlsbad.
Indische DerteidigllLg.
Weih: Aimzowitsch.
Schwarz: Tartakower.
1. d2-d4 1. Sg8-f6
2. c2-c4 2. g7-g6
3. f2 — f3
Rimzowitsch gibt wie gewöhnlich der Partie gleich zu Beginn ein neues Gepräge, er will sich ein starkes Zentrum auf bauen; sonst geschah hier immer Sf3.
3. ... 3. Lf8-g7
4. e2-e4 4. d7 —d6
5. Sbl-c3
6. Lcl-e3
7. Sgl-h3
8. d4-d5
9- Sh3-f2
2n Frage kam hier nach 10. Dd2 mit 10. . 10. Ddl — d2
5. 0-0
6. Sb8-d7
7. e7-e5
8. a7-a5
9. b7-b6 Wohl 9.....H6, um sich
.Kh7 aufzubauen.
10. Sd7-c5
11. Le3-g5 11. Lc8-d7
12. g2-g4 12. Dd8-c8
13. H2-h4 13. Kg8-h8
13..... Se8 14. Le7.
14. h4-h5 14. g6xh5
15. Lg5xf6!
Sehr gut gespielt. Ein zweifelhaftes Spiel hätte 15. gXh, Sg8 16. h6, Lf6 17. Lxf6, Sxf6 18. Dg5, Se8 19. De7, Tg8 20. Dxf7, Dd8 usw. ergeben.
15... . 15. Lg7xf6
16. Thlxh5
Weih erlangt nun mächtigen Druck auf der h-ßinie.
16. ...
16. Lf6-g7
19. Txh6 +
fämtliche Geschütze zum ent-
Führt zu einem eleganten Schluß.
Lösung des Problems Ar. 230.
17. H-f6
18. H7-H6
17. Sf2 — hl!
18. Dd2-h2
29. Kh7-g8
30. Kg8-f8
31. Th8-g8
32. . ..
33. TH4-H2
34. b2-b3
35. a2-a3
36. Dd2-cl
33. Kf8-e8
34. Ke8-d8
35. Tc8-a8
36. Le7-f8?
37. Dg6-h7
38. Dh7-h8
39. Dh8xg8
28. ...
29. Kg2 —hl
30. Se2-g3
31 Sg3-f5
32. Dh2-d2
20. Tf8-g8
21. Tg8-h8
22. Dc8-e8
23. Lg7-f8
24. Sc5-b7
25. De8 - g6
26. Sb7-d8
27. Sd8-f7
Widerstand leisten.
37. Sf5-h4
38. Sh5xf6
39. Sf6Xg8
40. g4-g5
40. e5xf4
41. Dg8-h7
42. Lf8xh6
43. Kd8-c8
44. Ld7xf5
45. Kc8-b7
46. Ta8-h8
47. Th8xh7
48. Kb7 - c8
49. Th7-h8
50 Kc8-d8 51. Kd8-e8 52. Ke8xl7 Aufgegeben.
40. ...
41. g5xh6
42. Dclxf4
43. Df4-164-
44. Sh4-f5
45. e4xf5
46. Df6-g6
47. DgöXh7
48. Tgl — g6
49. f5-f6
50. Lf3-g4+
51. Lg4-e6
52. Le6xf7+
53. Th2xh6
Ein grober Fehler, der Rimzowitsch nun den Sieg etwas leicht macht. Mit 36.....Dh7 nebst
Dh8 und dann Lf8 konnte Tartakower längeren
19. ...
20. Lfl-e2
21. Kel-f2
22. Th5-h4
23. Tal-gl
24. Kf2-g2
25. Sg3-h5
26. f3-f4
27. Le2 - f3
28. Sc3-e2
Rimzowitsch holt . scheidenden Schlußangriff heran.
28 Lf8-e7
Weiß manöveriert sehr geschickt. Rach Feststellung des Königsflügels wendet er feine Aufmerksamkeit dem Damenflügel zu.
32. Fa8 —c8
19. Shl-g3 19. Txh6 +
Ergäbe nur Remis durch ewiges Schach. - 19. Kh8-h7
Don Dr. QL W. Galihkh.
1. Kel-fl!, Kd5-e6 2. Dd3-b5 usw
1. ..., Kd5-c6 2. Dd3-f5 usw.
Oie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedakttonStisch.
Konjunktur.
Dor dem Warenhaus knufft und drängelt sich ein Rudel Straßenjungen. Dicht am Portal geschieht das. Die Hintenstehenden drängeln nach vorne, die Vornestehenden wollen zurück und andere oor- drängen.
Bis schließlich ein Passant fragt:
„Was spielt ihr da eigentlich, Jungens?"
„Was heißt spielen?^ sagt einer. „Hier kriegt jeder fünfundzwanzigste Besucher eine Düte Bonbons gratis! Und wir find grade fünfundzwanzig!"
(Lust. Bl.) „Spiel."
Die Kinder spielen Kaufmann. Plötzlich packt Herbert alles zusammen.
„Warum spielst du nicht mehr?"
„Schlechte Zeiten, Sanierung mißlungen. Ich melde Konkurs an!"
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuß 8,5 Prozent.
itranlfurt a M
Berlin
-chluß. Kur»
•Uh-
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Schluh 1
Rur. |
tlnsang. Rur?
Datum
17- 10.
18. 10-
17. 10.
18. 10.
6 eu fite Ji. idieamein
on ........
87,5
—
87,5
—
7% Deutsche Reichsanlethe von 1929 .........
Dl. Am.-Äblös.-Schuld mit Aus
99
—
99
—
Ich.-Rechten.....
50,10
50,13
9,1
50,25
50,25
De^ni nfin" 9I»e>ch. Recht.- 8% Hess. SolHflaat von 1929
9,2
9,13
9,13
trbckjahlb. 102%) ....
Ober!,essen Provinz - Anleihe mit
90,25
—
90
—
Auelof.-Rechten......
-
_
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Deutfche Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1.......
8% Franks. Hnv -Banl Goldpse.
52,25
—
52
—
X I >1 unkündbar bis 1934 .
94,75
—
——
7% Franks. Hnp.-Bank Goldpse.
unkündbar bis 1988.....
*¥*% Rbeinische Hyp.-Bank Liqu. Goldpse........
85,5
—
—
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76,2
—
_
8% Pr. Lande«psandbriesanstalt,
Psandbriesc R. 17.....
8% Pr. LandeSpsandbrtesanstalt,
98
—
98
—
Romm.-Lbl. R. 16.....
95
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7% Pr. Landespsandbrtesanstalt,
Psmidbricse DL 10 . . .
89
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A->. G <wa. -üvllrtegs-Obltgatton.
rückzahlbar 1983 .....
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—
4% Oesterreichilche Goldrte..
27,25
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4,20% Cefierr Gilbfrr-’
4% Ocsterretchtsche EtnheiUichc
3
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—
Rente..........
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—
2
—
4% Ungarische Goldrie.. . .
22,25
—
22,3
—
4% Ungarische StaatSr. v. 1910
—
—
——
19,75
4y>% t*4fll. von 1913 ....
4% Ungarische Kronenrtr.. . .
2
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14,25
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4% Xüd. Aollanl-ihe v. 1911 .
7,5
—
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4% Türkische Bagdadbahn-Anl.
Serie I.......
7,5
—
7,7
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5% Rumänische vereinh. Rente
7,5
—
7,55
7,5
von 1903 . . . .
Rnmänische vereinh. Rente
8,7
—
8,75
—
von 1913 .......
4% Rumänische vereinh. Nerve
14,13
——
14,25
7,25
—
7,15
—
Frankfurt a M
Berlin
Schlusi- Rurs
Ub> Rur.
Schluß 1
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Ansang. Kur>
Tatum
17. 10.
18. 10.
17. 10.
18. 10.
Hamburg-Amerika Palet .
Hamb.-Südam. Dampssch. .
115
114,5
115,25
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—
17o,75
172,5
Hansa Damt sschiss.....
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—
—
153,5
154
Norddeutscher Lloyd ....
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107
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li
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122,65
122
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1(
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Bemberg......
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Mag.
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—
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Südv. Buda . . . •
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146
—-
148
—
Banknoten.
Berlin, 17. Oktober
Geld
Bries
Amerikanische Noten . . .
4,168
4,188
Belgische Noten ......
58,28
58,52
Dänische Noten .......
111,73
112,17
Englische Noten...... .
20,352
20,432
flranzösische Noten.......
16,43
16,49
Holländische Noten.......
168,21
168,89
Italienische Noten........
Norwegische Noten.......
21,88
111,75
21.96
112,19
Dcursch-Oesterreich, ä 100 Schilling
58,72
58.96
Rumänische Noten.......
2,477
2,497
Schwedische Noten.......
112,13
12,57
Schweizer Noten........
80,80
81,12
Spanische Noten........
59,96
60,20
Tschechoslowakische Noten.....
12,35
12,41
Ungarische Noten........
72,85
73,15
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2N.
17. Oktober
18. Oktober
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Bries
Geld
«rief
Amst.-Non
168,45
168,79
168,47
168,81
Buen-AireS
1,751
1,755
1,753
1,757
Brss.-Antw
58,44
58,56
58,43
58,55
Lhristiania.
111,91
112,13
111,91
112,13
Kopenhagen
111,94
112,16
111,93
112,15
Stockholm -
112,35
112,56
112,33
112,55
HclsingforS. Italien. . . London. . .
10,511 21,915
10,536
21,995
10,511
21,915
10,531
21.955
20,382
20,422
20,379
20,419
Neunork . .
4,1860
4,1941
4,1860
4,1920
Paris....
16,45
80,955
16,46
16,45
16,49
Schweiz . .
81,115
80,93
31,09
Spanien.
60,02
60,14
60,00
60,12
Japan . . .
2,003
2,007
2,004
2,008
'»io de Jan
,497o
0,499s
0,497
0,499
Wien in D-° Cefl. abgesl
.8,82
58,92
58,79
58,91
Prag . . . - Bclirad .
12,39
12,41
12,386
12,406
7,391
7,405
7.391
7,405
Budapest. .
73,08
73,22
73,04
73,18
Bul mrien
3,030
3,036
3,032
3,038
Lissabon .
18,8u
18,84
18,76
18,80
Danzig. . .
81,44
81,66
81,43
81,59
.Ronftaiidn.
1,995
1,999
1,993
1.997
Athen. .
5,435
5,445
5,435
5,445
Canada ..
1,150
4,158
4,146
4,154
Uni uay.
4,091
4,099
4,086
4,054
Tatro - .
20,90
20,94
20,90
20,95


