und o.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Berlin. 15. Juni!
Berlin
17.6. | 18.6.
112
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53
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123
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122
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112,75
187
Banknoten.
162,5
331,5
333,25
330,5
333
angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchloffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, LombardzinSfuh 8,5 Prozent.
Die
den
8,25
16,75
129
221,5
144,5
52,75 i
207,5
27,5
92,5
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76,5
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125,5
221,5
143
121,65
150,5
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129,25
131,25
226
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279
173,5
157,4
161,75
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152,75
112,4
129,25
131,5
226,25
186,9
278,25
173
157,25
162,5
61,25
52
50
69
76
105,5
111,75
128,5
226 187,5 278,5
173
157,5
162
213,5
62
54,5
206
Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
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103,35
Daten für Mittwoch, 19. Juni.
Sonnenaufgang 3.43 Uhr, Sonnenuntergang 20.19 Uhr. — Mondaufgang 18.01 Uhr, Monduntergang 1.54 Uhr.
1623: der Philosoph Blaise Pascal in Clermont- Ferrand geboren; — 1792: der Dichter Gustav Schwab in Stuttgart geboren; — 1884: der Maler Ludwig Richter in Dresden gestorben.
29,65
2,5
23,4
20,5
23,13
1,95
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2,5
1,9
23,5
Wirtschaft.
Die Reichsbank Mitte Zum.
Aach dem Ausweis der Reichsbank v o m 1 5. 2 u n i hat sich die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Reichsschahwechseln, Lombards und Effekten in der verflossenen Bankwoche um 211,7 Mill, auf 2851,1 Mill. Mt. verringert. 3m einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 203,2 Mill, auf 255,5 Mill. Mk. und die Bestände an Reichsschahwechseln um 20,9 Mill, auf 76,9 Mill. Mk. abgenommen, während die Lombardbestände um 12,4 Mill, auf 125,8 Mill. Mk. angewachsen sind.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 185,1 Mill. Mk. in die Kassen der Dank zurückgeflossen; der Umlauf an Reichsbanknoten hat sich um 180,7 Mill, auf 4191,8 Mill. Mk., derjenige an Rentenbankscheinen um 4,4 Mill, auf 452,5 Mill. Mk. verringert. 26,3 Mill. Mk. in Rentenbankscheinen sind in der Derichtswoche getilgt worden. Dementsprechend haben die Bestände der Reichsbank an diesen Scheinen auf 19,0 Mill. Mk. abgenommen. Die fremden Gelder zeigen mit 602,6 Mill. Mk. eine Abnahme um 29,5 Mill. Mk.
Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen insgesamt sind um 9,9 Mill, auf 2082,9 Mill. Mk. angewachsen, und zwar haben sich die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 10,0 Mill, auf 318,5 Mill. Mk. erhöht, während sich die Goldbestände um 42 000 Mill. Mk. auf 1764,4 Mill. Mk. vermindert haben. Die Deckung der Roten durch Gold allein besserte sich von 40,4 Prozent in der Vorwoche auf 42,1 Prozent, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 47,4 Prozent auf 49,7 Prozent.
4% Schweiz. BundeSb.-Ani.. . • 4% Cefteneidjtfdie Goldrte.. . - 4,20% Gelten. Cilbente 4°o Oe(tenttd). einijeitL Wte. .
4% Ungarische Goldrte 4 o Ungarische Sioarir. v. 1910 . 4Vt% deLgt. von 1913 4% Ungarische fttonentte 4% lütt. Hollanleihe v. 1911 - • 4% Türtische Bagvadbahn-Ani.
Serie I
4% desgl. Serie II 4% Rumänen convert. Rte. . . - 411% Rumänen CiolbonL von 1913
Französische N neu Holländische Noten ..... Italienische Noten ..... Norwegische Noten......
Deutsch Gestrrr-, ä 100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten.......
$1900. Volten 1 Verein,
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Sperling, Strecke imb cn Meister 1927 ' größere Routine fV16 M. und Ostung bot out !"ges, indem « Wt durch einen :J« 54,5 Sek) schönsten Aamps.
hier gab zi 'Enrn Mstzen und hopsen- rer gewann mit lelativ guten Zeit war E. Schäfer wenn auch seine ■ hinter dem De° - durchaus be> i500»Meter.8tafsel iürchtet, der vierte ar, keinessalls den Mannschaft kam ch lsicherer Sieger nicht hinaus. Sine Jaul, 1900, üöcr belegte mit dieser hinter öcheyhing, ach, A.S.C.M«
ferGästehüter vollbrachte famose Abwehrleistungen. Iie Offenbacher ließen nach dem Wechsel beim Spiel gegen den Wind sehr nach und erleichterten die Gießener Abwehr. Beim Stande von 1:0 für Gießen kamen die Süddeutschen zum Ehrentor, da ein Gießener Verteidiger eine Flanke von rechts verfehlte. Der Torwart war zu früh herausgelaufen, so daß der Gäste Linksaußen mühelos ins leere Tor schießen konnte. Das Spiel, das sehr fair war, stand bereits bei der Pause 2:1.
Die Ligareseroe fuhr vergebens nach Braunfels, da Braunfels noch eine Mannschaft verpflichtet hatte.
1900s dritte Mannschaft wartete auf Steindorfs erste Elf abermals vergebens, eben- so die erste Jugend auf die erste Jugend Dillen- burgs.
Qllp. Deutsche (Stlenbatjn . Hamburg.Amerika Paket . Hamb.-Südam. Dampssch. Hansa Dampfschiss ... Norddeutscher Lloyd . . . Mg. Deutsche Creditanlk. . Barmer Bankverein . . Berliner HandelSgesellsch. . Lvmmerz. und Privat-Bank Darm», u. Notionalbanl . Deutsche Bank .... DiSkonto-Gesellschaft Ank.. Dresdner Bank . . • • • Mitteldeutsche ltredübaru .
Metallbau! • • KeichSbank .«•••••
Ftanksuna.M.
Schluß 1 I-Udr.
Kur« j Kure
Spiele, letzterer knapp in drei Sätzen, während der gut veranlagte Sack seinen Gegner zur Strecke brachte.
Bei den Damen spielte Frau Dumur für Gießen und erster Stelle zegc.-i Frl. Kuhlmann. Nach gewonnenem 1. Satz gab es einen heißen Kampf um den 2., der schließlich 7:9 an Frl. Kuhl- mann ging. Frau Dumur hatte sich zu sehr verausgabt, sie konnte nicht verhindern, daß der Entscheidungssatz von Kassel auf Grund besseren Stehvermögens gewonnen wurde. Frl. Berg und Frau D ü t t m a n n hatten in Frau Strack und Frl. Eckhardt Spielerinnen von Format, ihre Niederlage war nicht zu verhindern. Frl. S t ü ck r a t h und Frl. Stark blieb es vorbehalten, die Pluspunkte für Gießen zu erringen. Beide Leistungen verdienen volle Anerkennung. Frl. Kuhlmann gab sich erst in 3 Sätzen geschlagen.
Stolz kann Gießen auf die Herren-Doppelspiele fein! Kirchner-Noll siegten sicher und unangefochten über Hunning I. -Hunnin g II., Dr. Schopper-Scriba nach anfänglichem Kamp in spannendem Spiel über Groos-Sittig. Die beiden anderen erfogreichen Kombinationen waren Dr. Fischer-Müller und o. Grolman- Engisch.
* 21.= (9. für Zellstoff, und Papier- fabrikation, Aschaffenburg. Die Gene- raloersammlung genehmigte den bekannten Abschluß mit wieder 12 o. H. Dividende und die vor- aeschlagene Kapitalserhöhung um 8,6 auf 23 Mill. Mark. Wie bereits mitgeteilt, werden von den neuen Stammaktien 4,8 Mill. Mark den alten Aktionären 3:1 zu 130 v. H. angeboten. Der Rest von 3,8 Mill. Mark wird von einem Bankenkonsortium unter Führung der Disconto-Gesellschaft, Filiale Frankfurt (Main), der Gesellschaft zur Verfügung gehalten. Er dient zur Uebernahme eine« größeren Paketes Aktien der A.-G. für Zellstoff- und Papierfabrikation Memel, wobei der Aktienumtausch im Verhältnis 1:1 erfolgen soll. Die neuen Aktien sind ab 1. Januar 1929 dividendenberechtigt. Wie mitgeteilt wurde, seien die Aussichten im neuen Geschäftsjahr durchaus zufriedenstellend. Die Zellstofffabrikation sei bis Ende des Jahres, die Papierfabrikation für längere Zeit ausverkauft.
* Rheinische Stahlwerke, Essen. Der A. R. beschloß, der auf den 6. 3uli einberufenen G.-V. die Verteilung einer Dividende von wieder 6 Prozent in Vorschlag zu bringen.
• Motorenwerke Mannheim QI.*©., vorm. Benz A. - G. Mannheim. Die gestrige G.-D. genehmigte einstimmig die vorgelegte Bilanz per 31. 12. 1928. Das abgelaufene Geschäftsjahr brachte trotz rückläufiger Konjunktur im 3nlande durch den Gewinn neuer ausländischer Märkte einen erhöhten Auftragsbestand, der am Iahresschluh doppelt so hoch war wie im Vorjahre. Die Bilanz schließt mit einem Reingewinn von 59 061 Mk. ab, der dazu benutzt wird, den Derluswortrag aus dem Jahre 1927 in Höhe von 955 633 Mk. zu mindern. Der verbleibende Verlust von 896 571 Mk. wird auf neue Rechnung vorgetragen. 3n dem begonnenen Geschäftsjahr ist der Auftragseingang und der Umsatz gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres nennenswert gestiegen.
Mit das schönste Spiel des Tages war das Mixed Frau D u m u r - N o l l gegen Frl. Kuhlmann- Groos. Beide Parteien waren gleichwertig, Frau Dumur glänzte mit ihrem Netzspiel, Kassel war zum Schlüsse jedoch glücklicher Sieger. Erfolgreich waren Frau Düttmann-Sack und Frl. S t a r k - K. Fischer.
Gießen siegt knapp mit 13:11 Punkten, 32:28 Sätzen und 303:281 Spielen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 18.’3uni. Tendenz freundlicher. — Zum Börsenbeginn war die Haltung reundlich, da verschiedene günstige Momente wieder einen gewissen Optimismus aufkommen ließen. Das Geschäft konnte aber keine große Belebung erfahren, da der immer noch anhaltende Ordermangel geschäftsstörend wirkte. Die freundliche Stimmung wurde vor allem durch den esten gestrigen Schluß der Reuyorker Börse, den erleichterten Geldmarkt und die Besserung des deutschen Maschinenmarktes auf Ausland- aufträge hcrvorgerufen. Rur in einzelnen Werten konnte die Geschäftstätigkeit etwas lebhaftere Formen annehmen. Gegenüber der gestrigen Abendbörse waren auf allen Marktgebieten Besserungen bis zu 1,5 Prozent zu verzeichnen. Etwas größeres Interesse bestand ür Siemens-Schuckert und AEG., die bis zu 1,75 Prozent gewinnen konnten. Felten dagegen leicht gedrückt. Am Chemiemarkt lagen 3.-G.-Farben auf Realisationen um 1 Prozent schwächer. Rüt- gerswörke ebenfalls geschäftslos. Am Montan- markt war die Umsahtätigkeit wieder äußerst minimal, doch überwogen auch hier die Besserungen. Interesse bestand für Autowerte, vereinzelte Danken, Deutsche Linoleum und vor allem für Zellstoff Aschaffenburg; letztere auf die schon belannte engere Zusammenarbeit mit der Memeler Zellstoff abrik. 3n Erwartung einer Erklärung der Glanzstoffver- toaltung hinsichtlich der Verschmelzung dieses Unternehmens mit der holländischen Gnke-Gesell- schaft kam hier Material heraus, und diese- Papier lag bei Eröffnung 1 Proz., später aber bis zu 3 Prozent schwächer. Die Grundstimmung blieb auch im Verlaufe freundlich. Deutsche Anleihen still, aber weiter gut behauptet. Rach den ersten Kursen war die Ilmsatztätigkeit zeitweise etwas reger, doch machte sich später wieder Zurückhaltung bemerkbar. ES traten hierauf teilweise Rückgänge um Bruchteile eines Prozentes ein. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7,5 Proz. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1910, gegen Pfund 20.322, London gegen Kabel 4.8468, gegen Paris 123.88, gegen Madrid 34.30, gegen Mailand 92.67, gegen Holland 12.0750.
Berliner Börse.
Berlin, 18. Juni. Während man im Dormit- tagsverkehr noch Gründe fand für eine freundliche Stimmung, versuchte man di« enttäuschende Eröffnung des offiziellen Verkehrs durch die vorhandenen ungünstigen Moment« zu erklären. Zur Anregung dienten die gestrige feste Neu- yorker Börse mit ihrem leichteren Geldmarkt, gute Ernteaussichten, die gebesserte Lage des Maschinenmarktes (es find verschiedene Auslandaufträge für diesen Industriezweig vorhanden), ein normal guter Reichsbankausweis, der Abschluß eines 200-Millio« nenkredites für das Reich, mit dem spätestens für morgen ober übermorgen zu rechnen ist und der gute Glanzstoff-Markt auf die Meldungen über eine Enka-Transaktion. Dagegen verstimmten der Geldbedarf der Reichsbahn, die auf morgen vertagten Lvhnverhandlungen im Ruhrbergbau und die in Brüssel abgebrochenen Mark-Derhandlungen Bei mäßigem Geschäft tarnen Orders nur in geringem Umfange an den Markt. Etwas fester eröffneten Hansa Dampfschiff, Siemens, Karstadt, Westeregeln, Bembexg, Glanzstoff, Aschaffenburger Zellstoff, Feldmühle, Spritwerte, Schubert 8c Salzer usw. Dagegen fielen Goldschmidt, Stöhr, Soenska durch schwächere Haltung auf. Auch Augsburg-Nürnberg erschienen mit Plus-Plus-Zeichen an der Makler- täfel und wurden auf etwa 89 tariert. Deutsche Anleihen ruhig. Von Ausländern Mexikaner erholt. Pfandbriefe geschäftslos und nur knapp gehalten. Geldmarkt unverändert. Die Sätze erfuhren keine Erleichterung. Tagesgeld 1 bis 9,5 v. H., Monatsgeld 9,5 bis 10,5 v. H. Auck der Verlauf blieb unsicher, ebenso die Kursentwicklung. Weder konnte von den Zahlen der Reichsbank, noch von der Erklärung der Glanzstoffverwaltung eine starke Wirkung ausgehen, dagegen boten Spezialbewegungen in Mansfelder (plus 3 v. H.) und Kaliindustrie (259 nach 256 v. H.) eine gute Stütze und führten im Verlaufe auch an den übrigen Märkten zu Kurserholungen.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a.M., 18.Juni. Tendenz ruhig. Der Produktenmarkt verkehrte heute in ruhiger Haltung. Das Geschäft war sehr klein. Die schwachen Auslandmeldungen verstimmten wieder. Auch das günstige Wetter drückte auf die Stimmung und mahnte zur Zurückhaltung. Die Preise wurden jedoch infolge des geringen Geschäftsumfanges hiervon nicht berührt. Es wurden notiert: Weizen 23,50; Roggen 21,75; Sommergerste für Brauzwecke 23; Hafer, inländischer 22; Mais (gelb) für Futterzwecke 20; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 32 bis 32,50; Roggenmehl 28 dis 28,75; Weizenkleie 10,50; Rogenkleie 11,50 Mark.
316,5 1 318,9
255,25 256,75
471 I 476
— | 368
Die zweite und dritte I u a e n b kombiniert verlor gegen Steinborfs erste Jugend nach wenig interessantem Spiel 0:2.
Die erste Schüler elf bezwang Steinbergs Schüler und Jugend kombiniert mit 1:0 Toren.
V. f. B.
Die Ligamannschaft gestaltete am Sonntag ihr letztes Spiel auf eigenem Platz zu einem guten Erfolg, indem sie ihren Gegner, die spielstarke „Viktoria" Ecken heim, mit 3:2 schlug. Der Sieg war zwar knapp, aber vollauf verdient. Wenn die Platzeis auch nicht die hervorragenden Leistungen aufbrachte, wie in den Spielen vor ihrem Formrückgang, so konnte sie doch wieder weit besser gefallen als gegen b;e hiesige Spielvereinigung und Germania Marburg, weniger wegen des Sieges als der gefälligeren Spielweife. Man sah vor allen Dingen wieder ein einigermaßen ansprechendes Zusammenarbeiten der einzelnen Mannschaststeile und zeitweise eine recht flüssige Kombination. Wohl haperte es noch öfters in manchem, was i«doch durch lobenswerten Eifer zum Teil wieder aus- geglichen wurde. Bei größerer Schuhsicherhett des Sturmes hätte D. f. B., der meist das bessere Spiel vorsührte und die weitaus größere Zahl von Torgelegenheiten hatte, höher gewinnen müssen. Die Gäste waren in bezug aus Körperbeherrschung und Schnelligkeit dem Gastgeber überlegen, führten aber im übrigen ein ziemlich primitives, meist sehr hohes Spiel vor, das allerdings durch die Wucht und Schnelligkeit der Akteure die Hintermannschaft des Plahvereins stets vor eine schwere Aufgabe stellte. Der Verlauf des Treffens fei kurz skizziert: Eckenheim foricert von Anbeginn das Tempo, in dem Gießen vorerst nicht mitkommt. Während die Gäste sich weiter Vor- lagen, besonders auf die Flügel, bedienen und durch deren forsch vorgetragene durchbruchartigen Angriffe zum Erfolg zu kommen streben, ver- suchen die Einheimischen durch engmaschige Kombination ihr Ziel zu erzielen, scheitern aber beide einige Zeit an den aufmerksamen Verteidigungen, bis es „Viktoria" gelingt, in Führung zu gehen. V.s.B. kämpft mit verdoppelter Energie um den Ausgleich, den es bald darauf auch erzielt. Roch vor der Pause vermag der Gegner erneut die Führung zu übernehmen. Rach dem Wechsel hat Gießen eine Kleinigkeit mehr vom Spiel. Dadurch, daß sein Sturm seine Angriffe in breiterer Front vorträgt und das Spiel vor der gegnerischen Verteidigung auseinanderzieht, kann diese trotz vorzüglicher Abwehr den erneuten Ausgleich nicht verhindern. Durch diesen Erfolg angefeuert, geht Gießen noch mehr aus sich heraus und schafft kritisch« Situationen vor Eckenheims Tor. Don einer Reihe sicherster Chancen vermag es nur eine zu verwerten und einen dritten Treffer zu buchen, somit das Resultat auf 3:2 stellend. Kurz vor Schluß versucht die Gästeelf durch vermehrten Energie- und Kräfteaufwand dem Kampf eine Wendung zu geben, kann jedoch an dem Ergebnis nichts mehr ändern.
Die Ligareserve mußte infolge Verhinderung mehrerer Spieler ihre Begegnung mit der ersten Wetters absagen. Ein reichlich spät abgeschlossenes Spiel der dritten Mannschaft mit der ersten von L i ch kam durch Richtantreten Lichs ebenfalls nicht zustande.
Rach forschem Kampf gelang es der A. H- Mannschaft die gleiche Wetters mit 4:1 zu schlagen.
Die Jugendabteilung hatte einen schlechten Tag. Während die erste Äugend von W e t - t e r in letzter Stunde noch eine Absage erhielt, wußte die zweite von der ersten Burgs eine verdiente 0:2-Riederlage hinnehmen. Die dritte Jugend verlor gegen die körperlich stärkere Collar c r erste trotz eifrigem Spiel mit 2: 5.
Auch die stark ersatzgeschwächte erste Schäle r e l f brachte, nachdem sie am Vorsonntag in Riedergirmes auf hiesigem Platz noch mit 4:0 zu schlagen vermochte, eine 0:2-Riederlage mit nach Hause. Allerdings litt ihr Spiel unter
<9c (b
4,167
58,06
112,35
20,28
am Sonntag aber- ertreter her Tlaini* j)au[e Men. Je- Niederlage noch «i> ommen, was M , guten Tor- SM fast MM i vor tem WA)V' i tjr ®’nil I war aber diesmal te mit ihrem flacher erfolgversprechender orchancen zur N1 er nur verwertend- < u mit dem abM > e Me der zweiter erstich besser, jedoch .ünschen iibrGunö
Bries
4,187
58,30
112,79
20,36
den nicht einwandfreien Enissteidungen des Spielleiters, der Mitglied des Platzvereins war.
Arbeiter-Turn- und Sportbunb.
Wetzlar I — Lollar I 1:3.
Lollar, das in letzter Zeit feine Stärke wieder öfters unter Beweis stellte, war am Sonntag in Wetzlar zu Gast. Auch dieses Spiel konnte Lollar mit einem einwandfreien Siege beenden. Seine drei Tore erzielte es bis zur Halbzeit. Rach dem Wechsel wurden aber die Einheimischen in ihren Leistungen besser und konnten mit viel Glück weitere Erfolge der Gäste verhindern.
Alsfeld I — wieseck I 1:3.
Wieseck war in Alsfeld zu Gast. Dem Schiedsrichter stellte sich Alsfeld komplett, Wieseck mit Ersatz. Rach Anstoß entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem beide Tore öfters in gefährliche Bedrängnis kamen. Bis zur Halbzeit konnte keine Partei einen Erfolg erzielen. Rach Seitenwechsel wurden die Gäste mehr und mehr überlegen. Dreimal gaben sie dem Hüter der Einheimischen das Rachsehen, während diese nur ihr Ehrentor erzielen konnten.
Daubringen I — Hungen I 4:0.
"3n Daubringen standen sich diese Mannschaften gegenüber. 3n einem flotten Spiel gelang es keiner Partei, in der ersten Hälfte etwas Zählbares zu erzielen. Rach dem Wechsel konnten die Einheimischen mehr und mehr drücken. Bald gelang es ihnen, das Führungstor zu erzielen, dem sie bis Schluß noch drei Erfolge beifügten, während die Gäste zu keinem Erfolg kamen.
wieseck II — Beilflein I 2:2.
Auf dem Wiesecker Sportplätze stände sich diese Gegner gegenüber. Leider fand das etwas scharf durchgeführte Spiel ein vorzeitiges Ende, da die Gäste es kurz vor Schluß abbrachen.
Tennis.
Gießen — „Rok-weiß" Kassel 13:11.
Durchweg spannende Kämpfe waren die Ausbeute dieses Klubwettkampfes. Kassel stellte eine äußerst ausgeglichene Mannschaft, die dem Gießener Klub den Sieg nicht leicht machte, und die bewies, wie sehr sich die Spielstärke des Kasseler Tennis gehoben hat. Sogar Altmeister S e e b o h m, in der Vorkriegszeit einer der besten deutschen Spieler und seit Jahren „Erster" im Kasseler Tennis, hat kürzlich Niederlagen sowohl von Groos (Rot-Weiß Kassel), wie von Tüscher (Blau-Weiß Kassel) ein« stecken müssen, hat also ernstlich Konkurrenz in Kassel bekommen.
Gießen verdankt feinen Sieg vor allem seiner Herrenmannschaft, die von acht Einzelspielern fünf und alle Herren-Doppels in großer Manier gewinnen konnte. Die Kasseler Damen waren den Gießenern um etwas voraus, im Damen-Einzel und Mixed dominierte daher Kassel.
Kirchner hatte in Groos einen „großen" Gegner. Aeußerst verdeckt spielend wehrte der Kasseler im 1. Satz kaltblütig ungefähr ein halbes Dutzend Satzbälle von Kirchner ab, um den 1. Satz nur ganz knapp mit großem Glück, den 2. dann jedoch leichter zu gewinnen. Noll hatte Mühe, den fleißigen Krumschmidt in drei Sätzen zu bezwingen. Die Zähigkeit des Gießeners gab den Ausschlag. <5 i 11 i g (Kassel) zerschellte an dem Sicher- beitsspiel von Dr. Fischer. Eine gute Partie lieferten Dr. Schopper, der H u n n i n g I. glatt niebertantertc, sowie H. Müller, der in variiertem Spiel Strack das Nachsehen gab. Scriba
Berlin, 17- Juni «imeritanifdic Noten . , Belgische Noten . . . . , Dänische Norrn.....
Englische Noten. . . .
Datum
Phücpv Holzmann......
Heidelberger Gement .... : Gement Karlstadt .....
SBatifi 4 Freitag......1
Schultheis Patzenhoser . . .
Ostwerte.........
Bet. Glanzslofs :
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Zellstoff Waldhos : Zellstoff Aschaffenburg . . . : Charlottenburger Wasser . . .
Dessauer Ga4 Daimler Motoren Deutsche Maschinen-Fabrik . .
Adlerwerte Kieoer
Ludw. Loewe Rat. Automobil Ctenftctn 4 Koppel . . . . . Leonhard Tietz Barnag-Meguin ...... Franks. Maschinen ...... Britzner...... • • «
Heyliaensiaedt ......
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Mainkraslwerke ......
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Relaisulmer ........
Beteri Union ........
Gebt. Roeder . ......
Voigt & Haessner......
Südd. Zucker........
254,75 254,5
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Kurs
18 6.
Schluß. Kurs
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Geld
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Brief
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168,54
21,895
21,975
111,38
111,82
58,80
59,04
2,51
2,53
111,90
112,34
80,46
80,78
59,43
59,67
12,39
12,45
72,80
73,10
Hrantfurt a. M.
Berlin
Schluß» Rute
1-Uhr- Kure
Schlub- Kur,
Anfang. Kurs
Datum
17.6.
186.
17 6.
18 6.
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$L Ach.-ALIös.-Schuld mit Citri-
87,3
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87,5
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los.-Rechten.........
50,95
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50,9
50,9
Seüfll. ohne AuSlos.-Rechle . ■ •
10,65
10,65
10,7
10,7
7% grants. Hyp.-Bt. Doldps. un-
86,5
4y.% Rheinische Hyp^Vanl Ligu.-
....... .
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A.E.G- aba. Bortriegr-Obligatton.
rückzahlLar 1932 .......
87,25
—
—
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Frankfurt a. M.
Berlin
Schlub- flut«
1 Ubr- Kurs
Schlub- Kurs
Anjang- fluri
Datum
17-6. |
18-6.
17.6.
18.6.
A.S.G..........
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192
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191,75
Bergmann.......
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—
—
223,5
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Cleftt. Lieferungen....
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159
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Licht und Kraft .....
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Felten & Guilleaume. • • Ges. f. Elektr. Untern.. . .
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397,75
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—
—
127,5
128
Ilse Bergbau ......
. 8
217
—
215,5
—
...................
. 7
104
—
104,9
105
KSln-Reuessen......
. 9
—
—
125,25
125,5
ManneSmonn ......
. 8
117
117,5
117,13
117,25
ManSselder.......
. 7
133,5
—
133,65
87
134,5
Oberschles. Blenb. Bedarf.
■
. b
—
—
—
cberschles. KokSwerle . . .
. 6
—
—
111,5
111,75
Phöntz Bergbau.....
Rbein«ck>e Braunkohlen. .
6%
10
93
293,5
—
93.75
293,5
93,9
293
RbeinNabi . . . f.'/« Jahr
126,5
126,75
126,75
126,75
Riebeck Montan.....
7,2
—
—-
147,5
—
Bereinigte Siahlw. . . .
. i>
99,5
—
99,75
100
Otavi Minen......
2 sh
70,25
—
70
70,25
Kali Aschersleben . . . .
e
10
245
—
246,5
246,5
Kali Westeregeln.....
10
254
——
253,75
255,75
Kaliwerk Salzdetfurth . .
•
Id
417
—
415
415,5
I. G. Farben-Jnduürte . .
12
255,75
254,75
256
255,25
Dynamit Nobel . . . . .
. b
—
—
—
—•
Scheideansialt......
•
. 9
—
—
—
—
. 6
77
—
77-5
75
Kütgeriwerke ......
. 6
92,5
93,25
92,75
94,13
Metallgesellschaft. • . • •
11
129,5
—
—
—
17. Juni
18. Juni
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Bries
Geld
Brief
Limit.- Non.
168,19
168,53
168,14
168.48
Buen.-AireS
1,749
1,753
1,746
1,752
Brff.-Arttw.
58,12
58,24
58,14
58,26
Chriftiania.
111,59
111,31
111,57
111,79
.Kopetchagin
111,53
111,80
111,53
111,75
Stockholm .
112,17
112,39
112,18
112,40
Hclnngfors. Italien. . .
10,527
21,915
10,547
21,955
10,523
21,92
10,548
21,96
London. . .
20,308
20,348
20,30
20,34
Neuvort . .
4,1935
4,2015
4,188
4,196
Paris. . . .
16,37
16,41
16,39
16,43
Schwei; . .
80,56
80,72
80,525
80,685
Spanien . •
59,64
59,76
59,41
59,53
Japan . . .
1,840
1,844
1,841
1,845
Nio de Jan
0,437
0,499
0,496
0,498
Wien in D-- Ceft- abgest
58,845
58,965
58,84
58,96
Prag . . .
12,401
12,421
7,371
12,395
12,415
Lelzrad .
7,357
73,07
7,363
7,374
Budapest. .
73,21
72,97
73,11
Buloarieu.
3,027
3,033
3,031
3.034
Lissabon .
13,73
18,77
18,73
18,77
Danzig. .
81,18
81,34
81,14
81,30
Konftanttu.
2,023
2,027
2,008
2,012
Athen. .
5,44
5,45
5,435
5,445
Canada .
4,153
4,161
4,151
4,159
Uruguay.
4,086
4,044
4,036
4,044
Larro • •
20,832
20,872
20,82
20,86


