Gange zur Verbreiterung der Kapl - talbasis der Gesellschaft. Ein Abschluß wurde bisher wegen des schwerfälligen Apparats der verschiedenen daran beteiligten Instanzen (drei Magistrate und drei Stadtverordnetenversammlungen, sowie der Dez'.rlsverband) nicht erreicht. Die gegenwärtige Situation ist dadurch entstanden, daß durch eine verfrühte Pressemitteilung über finanzielle Schwierigkeiten eine Anzahl Wechselgläubiger nervös geworden ist. Bei einer ruhigen Abwicklung sind für die Gläubiger der Gesellschaft Verluste nicht zu befürchten.
Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat in seiner heutigen Sitzung zur
Behebung der akuten Schwierigkeiten bei der Hausrat G. m. b. H. beschlossen: Unter der Voraussetzung einer angemessenen Beteiligung anderer Beteiligter ist die Stadt Frankfurt a. M. bereit, bis Ende Januar gegen entsprechende Sicherheit einen Ueberbrük- kungskredit bis zur Höhe von 200000 Mark zur Verfügung zu stellen. Grundsätzlich ist der Magistrat der Ansicht, daß die Liquida t i o n der Hausrat G. m. b. H. eingeleitet werden muß. Ueber die Richtlinien zur Liquidation der Hausrat G. m. b. H. werden im Einvernehmen mit dem Revisionsamt und dem Rechneiamt unverzüglich Vorschläge gemacht werden.
Wirtschaft.
Meßapitalerhöhung des MS. genehmigt
Die Generalversammlung der Rheinisch- Westfälischen Elektrizitätswerke iu Essen setzte die Dividende auf 10 v. H. fest und genehmigte die vorgeschlagene Kapitalerhö- h u n g zur weiteren Stärkung der Mittel zum Ausbau von 181 um 62 auf 243 Mill. Mark. 29 266 800 Mark der neuen Aktien werden an ein Bankenkonsortium begeben zum Kurse von 130 v. H., das sie den Inhabern der gegenwärtig umlaufenden Inhaberaktien derart anbietet, daß auf je sechs alte eine junge Aktie zum gleichen Kurse bezogen werden kann. Die Frist zur Ausübung des Bezugsrechtes läuft am 25. Januar 1930 ab. 30 723 200 Mark werden zu HO v. H. ausgegeben: sie werden von einer Treuhandstelle gezeichnet mit der Maßgabe, daß die Verfügung über diese Aktien nur mit Zustimmung der Gesellschaft erfolgen kann. 'Die 100 000 neuen Ramensaktien werden zu HOv. H. einer Treuhandstelle zur weiteren Begebung an die kommunalen Aktionäre übergeben: sie unterliegen gemäß Paragraph 227 H. G. B. der Einziehbar.eit.
Ergänzend zum Geschäftsbericht führte Generaldirektor Dr. V ö g l e r aus, daß in den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahre 3 die nutzbare Stromabgabe 1,220 Milliarden Kilowatt gegenüber 730 Millionen Kilowatt in der entsprechenden Vorjahreszeit betragen Habe, was eine Steigerung um 70 v. H. bedeutet. Die Entwicklung des RWE. zeige die fruchtbare Zusammenarbeit von Wirtschaft und kommunalen Verbänden. Erwähnenswert sei, daß die früher auf eigener Stromerzeugung basierenden Grotz- konzerne, wie J.-G.-Farben und Stahlverein, inzwischen dazu übergegangen seien, ihre Energie in vielen Millionen Kilowatt vom RWE. zu beziehen. Die günstige Entwicklung des Llnierneh- niens gestatte es, den Kleinabnehmern ab Februar nächsten Jahres einen wieder verbilligten Haushalttaris anzubieten. Die Großbauten Schluchsee-Werk und Speicherkraftwerk Herdecke werden zu Beginn des nächsten Jahres fertiggestellt sein.
* D i e Kohlenproduktion in Hessen. Die monatliche Statistik der Kohlenproduktion des Volisstaates Hessen weist für den Monat Ro - vember folgende Zahlen nach: An Rohbraunkohlen wurden gefördert 72 298 Tonnen. Davon wurden verkauft 33 516 Tonnen. Der größte Teil der Rohkohlen wurde weiterverarbeitet, und zwar 58 104 Tonnen zu Schwelereiprodukten und 505 Tonnen zu Briketts. Aus den verschwelten Kohlen wurden gewonnen: 3781,30 Tonnen Rohteer, 332,70 Tonnen Leicht öl aus Schwelgasen, 14159,10 Tonnen Koks. Die Briketterzeugung betrug 209 Tonnen.
e Gläubigerversammlung Bankhaus Georg Köth. Bensheim a. d. B. In der Gläubigerversammlung vom 14. d. M. wurde von Rechtsanwalt Dr. Mainzer, Darmstadt, die Situation bei dem Bankhaus Georg Köth, das bekanntlich seine Zahlungen eingestellt hat, bargelegt. Die Aktiven übersteigen die Passiven um rund 100 000 Mk. Da jedoch bei den Außenständen mit Verlusten gerechnet werden müsse, erscheine es zweifelhaft, ob die Gläubiger voll befriedigt werden können. Die Verhandlungen mit Banken schweben noch. Rach längerer Diskussion beschloß die Versammlung, ein Arrangement zu versuchen. Cs wurde ein fünsköpfiger Gläubigerausschuh gewählt.
* Anleihegenehmigung der Stadt Berlin auf unbe stimmte Zeit verschoben. Rach Informationen des WTB-Handels- dienst ist auf Antrag der preußischen Regierung die Beratung über das Kreditbegehren der Stadt Berlin seitens der Beratungsstelle für Aus
landskredite auf unbestimmte Zeit hinausgeschoben worden.
• Bayerische Aktienbierbrauerei, Aschaffenburg. Der Aufjichtsrat beschloß, aus dem Rohgewinn von 505 000 (388 000) Mk. auf das Aktienkapital von 2 Mill. Mk. eine Dividende von 15 (13,33) Prozent nach reichlichen Abschreibungen und Rücklagen vorzuschlagen.
Jtinhermorff in Gießen.
Aus dem heutigen Ruhviehmarkt in Gießen waren 1045 Stück Großvieh und 150 Kälber aufgetrieben. Auswärtige Käufer waren zahlreich vertreten. Es kosteten: Kühe 1. Qualität 550—650 Mk., 2. Qualität 400—450 Mk., 3. Qualität 320—380 Mk. Schlachtkühe 150 bis 350 Mk. Rinder, 1—IV-Mrig, 150—300 Mk., Rinder, ^jährig, 120—180 Mk., Kälber je Pfd. Lebendgewicht 60—75 Pf. Bessere Tiere erbrachten Preise über Rotiz. Der Handel war weniger lebhaft. Schlecht begehrt waren Rinder geringerer Qualität, so daß von letzteren Lieberstand verblieb.
Frankfurter Börse.
F r a n k f u r t a. M., 17. Dez. Tendenz: freundlicher. — Obwohl nach dem Scheitern des Dollarkredites für Berlin ein Jnlandkredit zur Verfügung steht, trat kaum eine Geschäftsbelebung ein, denn der Ordereingang war nach wie vor sehr gering. Die Tendenz wurde jedoch von dem zur Verfügung stehenden Jnlandkredit günstig beeinflußt und zeigte ein freundlich es Aussehen. Wenn auch keine Schwierigkeiten zur Lieberwindung des Jahresultimo zu erwarten sein dürften, blieb die Spekulation zurückhaltend, da auf der anderen Seite die wieder sehr schwache gestrige Reuhorker Börse und die ungünstigen Arbeitsverhältnisse im Reiche auf die Börse einen Druck ausübten und einer lebhafteren Geschäftstätigkeit hemmend im Wege standen. Zur Erstnotiz gelangten nur wenig Papiere. Gegenüber 3uia]i jjioiun? usaow ajiggqudqfö uobirßob aaq Besserungen zu verzeichnen. Am Clektromarkt eröffneten AEG. 1 Prozent und Schuckert 0,75 Prozent fester. Siemens waren dagegen vernachlässigt und leicht abgeschwächt. Am Chemiemarkt waren Deutsche Erdöl und Goldschmidt gut behauptet, wahrend Scheideanstalt etwas niedriger lagen. Farben konnten bei zeitweise etwas lebhafterem Geschäft etwas Interesse auf sich lenken, bei einem Gewinn von 1,5 Prozent. Auch am Montanmarkt waren die Llmsähe äußerst klein. Etwas mehr hervortreten konnten, wenigstens in der Kursbesserung, Rheinstahl mit plus 2 Prozent: Mannesmann und Phönix lagen 1,5 Prozent höher. Am variablen Markt büßten Junghans 1 Prozent ein. Scheideanstalt blieben gut behauptet. Am Bankenmarkt überwogen Abschläge bis zu 1,5 Prozent. Renten still, aber gut behauptet. Im Verlaufe war zeitweise das Geschäft etwas reger. Es ergaben sich Besserungen von 1 bis 2 Prozent. Im Vordergründe standen Siemens mit plus etwa 3 Prozent. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1760, gegen Pfund 20,379, London gegen Kabel 4,8825, gegen Paris 123,94, gegen Mailand 93,23, gegen Madrid 35,22, gegen Holland 12,0960.
Berliner Börse.
Berlin, 17.Dez. Rachdem schon im heutigen Dormittagsverkehr auf Grund der schwebenden und mit Aussicht auf Erfolg geführten Kreditverhandlungen des Reiches und der Stadt Berlin eine gewisse Beruhigung eingetreten war und man eher mit einer festeren Börse rechnete, traten ?,u Beginn des offiziellen Verkehrs die anhaltende Orderlosigleit uni) das ge
ringe Interesse außenstehender Kreise wieder stärker hervor. Die Tendenz wurde unsicher und die Kur-.'g ^altung uneinheitlich. Einerseits gab man den schwächeren Verlauf der gestrigen Reuyorker Börse als retardierendes Moment an, anderseits tauchten Gerüchte von Schwierigkeiten am Münchener Pia e auf, doch handelt es sich nach unserer Information nur um eine unbedeutende Firma. Wesentlicher war schon die relativ schwache Entlastung des Re i ch s b a n k a u s we i s e s f ü r die zweite Dezember-Woche, in dem de Wechsel zwar um 172 Millionen und der Notenumlauf um 95 Millionen abgenommen haben, die Lombards dagegen eine Zunahme um 51 Millionen erfuhren. Die Deckung hat sich nur unbedeutend auf 49 resp. 57,5 v. H. gebessert. Während bei den Rebenwerten die Kursverluste gegenüber gestern mittag nur unbedeutend waren, betrugen sie bei den Hauptpapieren 1 bis 2 v. H. Schwach veranlagt waren KunstseidewertL (Mu minus 4 v. H. und Bemberg minns 4,5 v. H.). Bei RWE. ist ein 9-v. H.-Dividendenabschlag im Kurse berücksichtigt. Bemerkenswert fest lagen Montanpapiere, für die die Gründung der Ruhr - Montan - Industrie Anregung zu sein scheint. Deutsche Anleihen ruhig. Bon Ausländern waren Bosnier bis 0,75 v. H. fester, Mexikaner etwa 0,5 v.H. schwächer. Der Pfandbriefmarkt war sehr still, Liquidationspfandbriefe und -anteile zur Schwäche neigend. Der Geldmarkt lag unverändert. Tagesgeld 7 bis 9 v. H_, Monatsgeld 9 bis 10,5 v. H., Warenwechsel 7,40 v. H. und darüber. Rach den ersten Kursen bekamen die günstigen Momente die Oberhand, und die Kurse erfuhren bei leichter Geschäftsbelebung kleinere Besserungen. Montanpapiere standen weiter im Vordergründe. Reichsbankanteile holten einen Teil ihres Anfangsverluste 3 wieder ein. Kunstseidewerte uneinheitlich, Bemberg konnten sich um 2 v. H. erholen, Mu gaben um weitere 1,5 v. H. nach. — Die Gerüchte über die Münchener Schwierigkeiten dürf en nicht den Tatsachen entsprechen. Wir erfuhren auf Anfrage in München jedenfalls, daß dort von den angeblichen Schwierigkeiten nichts bekannt sei.
Oberhessische Gesellschaft für Aaiur und Heilkunde.
Don der Oberhessischen Gesellschaft für Ratur- und Heilkunde (Ratur. wissenschaftliche Abteilung) wurde im Lichtspielhaus Bahnhofstraße der im letzten Jahre von dem Berg- und hüttenmännischen Verein zu Wetzlar auigenommene Film „Ein deutsches Eisenerz reoter“ borge,ührt. Der Film behandelt die Bergbaubetrieb im Lahn- D i l l g e b i e t und in Oberhessen.
Llniverfitätsprofessvr Dr. Hummel, der zu den auf der Leinwand gezeigten Bildern erläuternde Worte sprach, führte die Mitglieder und Gäste in kurzen Worten in die wechselvolle Geschichte des Bergbaues in der engeren und weiteren Llmgebung von Gießen ein. Es wurde darauf hingewiesen, daß der Erzbergbau im Lahn-Dillgeviet und in Oberhessen bereits vor dem Kriege für die deutsche Erzversorgung eine große Rolle spielte, nach dem Kriege aber durch den Verlust der Erzreviere in den an Frankreich abgetretenen Gebieten für die deutsche Eisen verarbeitende Industrie zu einem überaus wichtigen Lebensnerv geworden ist. Rach Angabe des Vortragenden beträgt die jährliche Förderung für alle drei Bezirke insgesamt etwa eine Million Tonnen. Davon entfallen auf das Lahn-Dillgebiet 600 020 Tonnen Roteisenstein, auf Oberhessen 250 000 Tonnen Eisenmanganerze und 150 000 Tonnen „Vogelsberger" Basalteisensteine. Don den geförderten Erzmengen werden von der benachbarten Eisenindustrie — hauptsächlich kommt hier Wetzlar in Betracht — ein Drittel verhüttet. Fast die Hälfte wird nach dem Siegerlande und dem Saargebiet verfrachtet, während der Rest im Ruhrgebiet abgesetzt wird. Die Erze sind besonders gut geeignet zur Erzeugung des bekannten nassauischen Qualitäts-Gießereiroheisens. Jirsgesamt dürften heule Bergbau und Eisenindustrie des Ocbic e3 rund 25 000 bi3 30 000 Arbeitern und Angestellten Beschäftigung geben, was volkswirtschaftlich dadurch noch von großer Bedeutung ist, daß räumlichem verhältnismäßig großer Bereich in Frage kommt.
An dem genannten Bergbau sind nachfolgend aufgeführte Unternehmungen beteiligt: Dude- russck e Eisenwer.e A.-G. Wetzlar: Burger Eisen- trer e G. in. b. H., Abteilung I. C Grün, Dillenburg: Gebr. Stumm, Reunkirchen (Saar): Ge- werlschaft Gießener Braunsteinwerle, Gießen (Krupp): Gutehoffnungöhütte A.-G., Oberhausen
(Rhld.): Hess.-Rass. Hüttenverein G. rn. b. tz., Steinbrücken: Mannesmannröhren-Wer^e, Düsseldorf: Preuß. Bergwerks- und Hütten-A.-G. Dillenburg: Rasselsteiner Eisenwer sgesellscha't, Reuwied: Sieg-Lahn Bergbau-Gefe lschast m.b.H. Weilburg (Krupp): 2kreinigte Stahlwerke A.-G. Düsseldorf.
Darauf erfolgte die Vorführung des Films. Zunächst erhielten die Zuschauer einen Einblick in die Bergbaubetriebe, welche an der Lahn und Dill auf Roteisenstein umgehen. Durch einen Trickfilm wurde die geologische Position eines Roteisensteinlagers erläutert. Der Roteisenstein wird heute, von wenigen Ausnahmen in der Dillenburger Gegend abgesehen, fast ausschließlich im Tiefbau gewonnen. Wohlgelungene Ausnahmen gaben ein Bild von den Gruppenbauen, von der Gewinnung des Erzes und der Förderung unter Tage. Zum Schluß wurde in kurzen Zügen der Gang der Erzaufbereitung auf der Buderusschen Grube Georg Joseph bei Gräveneck erläutert. Ter zweite Teil des Filmes behandelte die Eisen- manganerzlagerftätte der Lindener Mark. Auch hier wurde zunächst der stratigra- phische Verband der Schichten im Profil gezeigt. Das Erz findet sich in unregelmäßig geformten Taschen und Mulden im obermitteldevonischen Massenkalk und wird von tertiären Schichten überdeckt. Der Gehalt an Mangan beträgt zirka 15 bis 20 Proz., der Eisengehalt im Mittel zirka 20 Prozent. Die interessanten Aufnahmen von der Gewinnung des Erzes und der Förderungseinrichtungen aus den riesigen Tagebauen des Gießener Bergwerkes erweckten allgemeines Interesse. Der dritte Akt gab einen Lieberblick über den Vogelsberger Brauneisensteinbergbau in der Umgebung von Hungen und Mücke. Wie aus dem gezeigten Profil ersichtlich wurde, findet sich im Vogelsberg der Brauneisenstein, welcher einen Eisengehalt von zirka 18 Prozent aufweist, in mehreren, einige 100 Meter breiten und mehrere Kilometer langen Streifen von verwittertem Basalt. Das Erz selber tritt in Form von unregelmäßig geformten Taschen an der Grenze von unverwittertcm und verwittertem Basalt auf. Es handelt sich bei den Vogelsberger Brauneisenstein-Lagerstätten ebenso wie bei den Eisenmanganerzen der Lindener Mark um typische Verwitterungslaaerstätten, deren Metallgehalt primär im Basalt enthalten war. Wie die Zllm- ftreifen erkennen ließen, wird das in wechselnder Teufe vorkommende Erz sowohl über, als auch unter Tage gewonnen. Ein kombinierter Betrieb von Tagebau und Tiefbau wurde aus der Gegend von Mücke gezeigt. Dann folgten Aufnahmen aus den Waschanlagen. Das an sich arme Erz ist so, wie es gefördert wird, nicht ohne weiteres verwendbar. Durch Waschen in mit Schwertern ausgerüsteten Trommeln wird das aus der Grude geförderte Haufwerk von dem anhaftenden Lehm befreit und auf diese Weife auf einen Metallgehalt bis zu 50 Prozent orige» reichert.
Zum Schluß wurde noch einmal darauf verwiesen, daß der Bergbau an Lahn und Dill und in Oberhessen schon seit Jahrhunderten umgeht und schwere Zeiten durchgemacht hat. Er hat sie jedoch immer wieder überstanden und war die Grundlage hochwertiger Eisen- und Slahlerzeug- nisse, die dazu beigetragen haben, deutscher Werkarbeit Weltgeltung zu verschaffen. Ur. F. K.
Tagung
des Republikanische« Lehrerbundes.
Die Dezirksgruppe Gießen des Deutschen Republikanischen Lehrerbundes hatte für Samstagnachmittag ih.t Mitglieder und Freunde in die Aula des Lana- graf-Ludwig-Gymnasiums eingclaöcn. Krciöschul- rat Loos, Groß-Gerau, eröffnete mit herzlichen Begrühungsworten die Versammlung und dankte insbesondere dem geschäftsführenden Vorsitzenden, Professor Hüter, Gießen, der die Dor- bercihingen zu der Tagung in die Hand genommen hatte. Er wies in einleitenden Worten auf die Bedeutung des zur Beratung stehenden Themas in unseren Schulen hin. Dann sprach Oberschulrat Dr. Deiters vom Provinzial- Schuttollegium in Kassel über „D i e politische Erziehung jugendlicher Schüler". Die Gedankengänge des Vortrags sind etwa folgende: „Man begnügte sich seither in unseren Schulen mit einer intellektuellen problematischen Erziehung und ließ die Jugend auf den Gefilden der Probleme stehen. Heute wird man der Jugend nicht mehr die Zugehörigkeit zu politischen Verbänden wehren wollen. Die Schule darf nicht zu einer allgemeinen Staatsauffassung erziehen wollen, sondern zu einer ganz bestimmten
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont. 7 o. H., Lombardzinsfuß 8 v. ch.
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Englische Noten . ....... stronzosische Noten ....... HoUändtsche Noten ....... Italienische Noten........
Norwegische Noten.......
Deutich-Oeslerreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten ......
Schwedische Noten.......
Schweiler Noten . ...... Spanische Noten ..... .
T'chechoiiowlikische Noten..... Ungartide Noten .....
Devisenmarkt Berlin
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111,73 20,353
4,187
58,44 112,17 20,433 16,457 168,72
21.90 112,07
58,87
2,50 112,74
81,51
58,02 12.409
73.19
a. M.
Datum
16 12
17 12
16. 12 |
17 12
Saturn
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Datum
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6% Hell. VolUNaat von 1929 (rüdöatjlb. 102%)
Cberljellen Provinz - Anleihe mit ifluMoi.-Nccbten
Seutldie Komm Sommelobl Anleihe Serie i
8% firantf. Hvv-Bank Goldvte.
XIII unkündbar bis 1934 .
7% iiranlf Hnp.-Bank öolBple. unkündbar bis 1932 .
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8% Pr. Landecplandbrleianstalt.
Pfandbriefe IH 17
6% Pr LandespsanbbrtetanNaU, Äomm.-Obl R 16
7% Pr. VanDeevianDbrtelanßalt,
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4% OeftetteWiche iSoiOrte.
4.20% Crfterr «Üben--
4% OcslerretchilLe Einheitliche diente
4% Ungarische Goldrte.. . .
4% Ungarische Staaisr. v. 1910
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4% Unparildte thonenrte.. . -
4% Düil. noUanleihe v. 1911 .
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von 1909 - - - .
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57,89 2,043 J,466
58,69
12,378 7,399 73,04 3,017 18,80
81,38
1,978 5,435 4,134 3,956
20,875
168,59 1,729 58,50
112,02 112,18 112,73 10,504 21,875 20,394 4,17.35
16,46 81,215
58,01 2,047 0,468
58,81 12.398
7,414 73.18 3.023 18,84 81 54 1,982 5,445 4,142 3,964
20,915
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1,998 5.437
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58.83 12,404
7.420 73,21 3,028 18.87 81,57 2,002 5,445
4,143 3,934 20.92


