Nachdruck verboten
47 Fortsetzung
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dunklen Lederhandschuhen. „Heinrich. eS ist nicht möglich! Es ist ganz ausgeschlossen, daß er der Täter ist! — Er hat damals im Sudan Kurt das Leben gerettet mit völliger Autzeracht- lassung des eigenen. Mein Bruder hat mir erzählt, er habe in Wien ein Kind von den Schienen der Südbahn gefloßen und sei mit knapper Bot selbst vor der Zermalmung durch die Loko-
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Kommerzienrat Jankes sah seinem Freunde, dem Staatsanwalt Brand, in dessen Privat- wohnung gegenüber und zerrte erregt an seinen
geblieben. Als er den ersten hat er die Worte gebraucht:
Bier dumpse, weitschallende Schläge kamen von dem Bierecksturm des Gefängnishofes. Dann zitterte ein einzig dröhnend Heller den vieren nach.
An Hettingens Zellentüre rasselte der Schlüssel. Zwei Aufseher traten über die Schwelle und postierten sich an derselben. Auf dem Leinen Tische an der Wand stand das noch völlig unberührte Mittagessen, das man Joachim gebracht hatte.
Als die 'Beamten auf ihn zutraten, erhob er sich mechanisch und lieh sich die Handschellen anlegen. Zwischen ihnen, ging er schleppenden Schrittes über den Korridor, eine Treppe hinab, dann wiederum einen endlos langen Gang zurück, um schließlich auf dem kleinen Hof zu landen, über dem die lachende Sonne des Nachmittags lag.
Ein geschlossener Kraftwagen wartete am Tore. OH an nahm den Weg dorthin und forderte Joachim auf, einzusteigen. Einer der Polizisten stützte ihn unter dem Arm, da er seine Hände
„Die letzte Station", flüsterte der Richter dem Arzte zu, der an seiner Seite sch.it. Laut rief er einem der Polizisten zu, dem Verhafteten ein Glas Wasser zu bringen.
Joachim schüttelte den Kopf und setzte die Füße wieder in Bewegung.
Eine Türe tat sich auf — fahles Dammer lag über dem kleinen Raum, in dessen Mi.te eine dunkle, schmucklose Bahre stand.
(Fortsetzung folgt.)
„Ich kann nicht mehr!" Es war nur noch Röcheln, das aus Hettingens Mund kam.
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ob der gefesselten Gelenke nicht zu gebrauche« vermochte.
Er dankte mit einem Bicken.
Als der Wagen sich in Bewegung setzte, lehnte er sich zurück und schloß die Augen — Wenn nur das noch überstanden war! — Bur das! — Der Schweiß drang ihm aus allen Poren. Marias verstümmelten Körper sehen, dos konnte er nicht. Er konnte es nicht. Man würde ihn nicht lebendig zu ihrer Bahre bringen.
Er öffnete die Lider und lieh den Blick ver> zweifelt an den geschlossenen Wänden des Kraft- wagens entlanggleiten! Er starrte nach den milchigweißen Fenstern, durch das der Schimmer des Sonnentages draußen kam. Mit einem tierischen, unverständlich klingenden Laut reckte sich sein Körper zur Höhe und wurde in derselben Sekunde von vier Händen wieder zurückgedrängt.
Die beiden Polizisten hielten die Gewehre schußbereit zwischen den Knien.
Bach fünf Minuten schweigender Fahrt war das Leichenhaus erreicht.
Als Hettingen ausstieg, fühlte- er, daß seine Füße ihn keine zehn Meter weit mehr zu tra-
„Jedes andere Leben ist mir so heilig, wie das meine selbst!" Und nun soll er sich an einem wehrlosen Weibe vergriffen haben! — Heinrich, bedenke doch, wie widersinnig eine solche Annahme ist. Direkt absurd!"
Der Staatsanwalt zuckte die Achseln. „Er mag das schattenloseste Borleben gehabt haben! Er mag meinetwegen bis jetzt sogar ein in jeder Hinsicht ehrenvoller Charakter gewesen sein! Aber heute! Heute, mein Lieber, ist er schuldig. Was ihn zum Mörder gemacht hat, ob Eifersucht oder irgendein anderes Motiv, dos weiß ich nicht zu sagen. Cs ist keinerlei Geständnis von ihm zu erwarten. 2lber er wird auch ohne ein solches verurteilt werden."
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gen vermochten. Eine schwarze dunkle Wand stand vor seinen Augen, nur von einer schmalen matchellen Grenze Licht umgeben.
Als er die Stufen zum LeichcnhauS hinaufstieg, taumelte er seitwärts und hing wie ein Toter gegen die Mauerbrüstung.
„Etwas rascher!" gebot der Staatsanwalt, hinter chm die Treppe heraufkam.
schweigt wie bisher, ist er verloren!"
Jankes hiell sich mit Ruhe aufrecht, als er sich aus dem Stuhle hob. An der Seite des Anwaltes ging er die breite Treppe hinab und fand in der Erregung kaum das Trittbrett des Wagens, der vor dem Portal auf ihn wartete.
„Darf ich zugegen sein, wenn die Gegenüberstellung mit der Leiche stallfindet?" bat er mit trockenem Räuspern. Seine Zunge klebte ihm förmlich am Gaumen.
„Bein! — Bur die Herren vom Gericht sowie ein Arzt sind zugelassen."
„Wirst du mich verständigen, sobald es vorüber ist — — wenn ich dich recht von Herzen bitte?"
„Sofort! — Och hoffe, daß ihm der Anblick der Ermordeten derart zu Herzen geht, daß es ihm endlich die Zunge löst. Cs wäre das beste für ihn."
Dann setzte sich Jonkes' Wagen in Bewegung.
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„Jetzt nicht! Um ein Uhr ist die Gegenüberstellung mit seinem Opfer. Dann vielleicht. Ich möchte dich bitten, dah du deinen ganzen Einfluß aufbietcst, ihn zu bewegen, zu gestehen. Cs ist das einzige, was ihm möglicherweise noch irgendwie nutzen kann."
„Du rechnest doch nicht mit seiner Berur- teilung?"
„Aber ohne jeden Zweifel, mein Lieber! Unter zehn Jahren kommt er gar nicht weg — vorausgesetzt, dah es ihn nicht überhaupt den Kopf kostet! So, wie sich die Sache bisher ansieht, lautet die Anllage aus Mord. Er darf den besten Berteidiger haben, wenn er sich aus-
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Mil der in der Samsiags-Bummer des Gießener Arv zeigerS vom 12. Januar 1929 veröffentlichten Zwangs-Versteigerung des Anwesens des P. Sommer. Steinstraße 2d.
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Ich habe das Anwesen einschließlich Metzgerei und Restau- rationsbetrieb käuflich erworben und bin rechtmäßigek
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Gin zorniges Aufblitzen der schwarzen Augen des Mannes, der am Tisd)e saß, dann legte sich dessen Körper weit in den Stuhl zurück. Seine Stimme war nun ganz Buhe. „Boron! Was Sie auch vorbringen mögen. Ihr Leugnen wird Sie nichts nützen. Sie haben nach der Ermordung der jungen Dame Ihr Opfer in diesen Mantel hier gewickelt. die Leiche in die leere Kiste geworfen und dann zur Bachtzeit, als Herr Dtcbow schlief, sie an die Stelle geschleppt, wo unsre Beamten sie am Morgen gefunden haben. — Herr Wachtmeister: Legen Sie dem Herrn die Fesseln wieder an!" gebot er schroff.
Joachim hob seine Gelenke ohne Widerstand den Eisen entgegen, die sich gleich darauf um seine Hände schnürten.
ES war ja doch alles eins jetzt! — Maria war tot! — Wozu sich noch verteidigen? Das Leben war zwecklos für ihn geworden! Er sehnte sich der Stunde entgegen, in der es zu Ende ging.
„Um ein Uhr ist die Konfrontation mit Ihrem Opfer!" sprach der Anwalt. „Führen Sie den Gefangenen wieder In seine Zette zurück!" wandte er sich an die beiden Polizisten an der Türe.
Hettingens Füße hoben sich schwer, als er kie 'n Bewegung setzte und zwischen den Beamten dem Ausgange zuschritt.
„Geht ruhig heim! — Das Spiel ist aus!" Diese Schlußworte aus „Bajazzo" fielen ihm ein, als er den endlos langen Korridor hinunterging, der nach den Untersuchungsräumen führte.
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