Ausgabe 
16.7.1929
 
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chen Untertanen dringen werde, die die vier zwi chen 1915 und 1918 ausgegebenen französi

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kommen. Henderson erwiderte: Ich habS nichts davon gehört, daß Mussolini irgendwie daran denkt, nach England zu kommen.

Ein konservatives Mitglied fragte, ob bereits be« schlossen worden sei, wo die Reparationskon« f e r e nz im August stattfinden wird. Henderson antwortete, bisher sei keine Entscheidung erzielt worden. Auf eine weitere Frage des Mitgliedes, ob es nicht weit besser wäre, diese Konferenz in irgend« einem neutralen Lande abzuhalten, gegen

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Tokio, 15. 2uli. (WTB.) Reuter. Die Re­gierung hat noch keine offizielle Bestä­tigung des von der Sowjetunion an China gerichteten Ultimatums erhalten. Man gibt aber in Regierungskreisen zu, dah man hinsichtlich einer friedlichen Regel u n g des Konfliktes weniger optimistisch ist, als noch vorgestern. Rach Rachrichten, die japanische Reisende aus Mandschuli mitgebracht haben, sind Truppenbewegungen und Militärzüge auf jedem Bahnhof östlich von Karimskaja, dem Vereinigungspunkt der ost- chinesischen und der Amur-Eisenbahn, zu be­merken. Das japanische Ministerium des Aus­wärtigen erklärt erneut, dah es eine strikte Neutralitätspolitik befolgen werde, ob­wohl es bereit sei, den Schutz der japanischen Interessen sicherzustellen, und nicht gestatten werde, dah die Wirren sich südlich über Tschang- tschun ausbreiten.

Demonstration vor dem berliner chinesischen Konsulat.

lisch wahrhaft neutral" angesprochen werden könne.

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Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher.

Preis für I mm Höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig: für Re­klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrist 20°/, mehr.

Chefredakteur:

Dr. Friedr. Wilh. Langs. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange,- für Feuilleton vr.H.THyriotr für den übrigen Teil Ernst Dlumschein und für den Anzeigenteil Max Filler^ sämtlich in Gießen.

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Oer neue Konflikt im Jemen Osten.

Rach dem russischen Ultimatum an China weitere Zuspitzung -er Lage

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Der Arbeiterführer Wedgwood fragte den sichts der kommenden Reparationsverhandlungen P r e m i e r m i n i st e r, ob die britische Regierung wird dem Bericht mit der größten Spannung ent« Signore Mussolini" erlaube, nach England zu I gegengesehen. Abgesehen von den möglichen auhen«

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London, 15. Juli. (WB.) Unterhaus.! In Beantwortung einer Frage, ob Frankreich Einwendungen dagegen erhoben habe, dah die Frage der Zurückgabe des Saarbeckens an Deutschland bei der bevorstehenden Mächte­konferenz behandelt werde, erklärte der Staatssekretär des Auswärtigen, Henderson,

die deutsche Regierung habe mitgeteilt, daß sie diese Frage aufzuwersen beabsichtige.

Er möchte aber das Haus daran erinnern, dah sie mit den beiden Hauptproblemen, zu deren Be­ratung die Konferenz einberufen werde, nämlich mit der Frage der Reparationen und der Räumung des Rheinlandes, durchaus gar nichts zu tun habe. Henderson sagte wei­ter, es würde nicht korrekt sein, zu erklären, dah die Regierung über die Frage, ob die f r a n - zösische Regierung chre Einwilligung zur Beratung der Saarfragc geben werde, aus Pa­ris keine Informationen erhalten hätte, aber er könne lediglich sagen, dah sie nicht zu den Gegenständen gehöre, die auf zeden Fall erledigt werden mühten.

Wedgwood (Arbeiterpartei) stellte darauf die Frage, ob diese Antwort so zu verstehen sei, dah die b r i t i s ch e R e g i e r u n g sich endgültig den französischen Standpunkt zu eigen gemacht habe, dah die Behandlung der Saarfrage bei der Konferenz abzulehnen sei. Henderson erwiderte, dah diese Schluß­folgerung n icht gerechtfertigt sei. Er selber habe etwas derartiges nicht vorgeschlagen und

die britische Regierung werde die Deutschen nicht hindern, diese Frage aufzuwerfen.

Was die Haltung der britischen Konfe­renzteilnehmer betreffe, so müsse die Kon­ferenz selber abgewartet werden.

Sodann stellte Wedgwood die Frage, ob Henderson von der deutschen Regierung die offi­zielle Mitteilung erhalten habe, dah sie es lieber sehen würde, wenn die britischen De» sahungstruppen im Rheinland bleiben würden, bis eine gleichzeitige Räumung durch die Truppen der drei Mächte möglich wäre. Henderson erwiderte, er habe eine solche Mitteilung nicht erhalten.

Schließlich fragte Wedgwood, ob Hender­son in seiner letzten Rede auf diese Frage an»

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General-Anzeiger für Oberhessen

vnlck und Verlag: vrühl'sche llniverfitäts-vuch. un6 Steindrucke«! B. ränge in Sieben. Schristieitung und Selchästiftelle: Schiliftratze 7.

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das kein Einwand erhoben werden könnte, - , . antwortete Henderson: Ich war der Ansicht, daß

CbtttCufCbe Jidltondircäicruttä. jedes ehrenwerte Mitglied des Hauses wünschte, daß 1 1 r sie in England abgehalten wird.

London, 15. Juli. (WB.) Reuter meldet aus u

Nanking, daß die Führer der Nationalregierung 'FVr

durch das Sowjetultimatum in der Frage der chine-

fischen Ostbahn nicht im gering st en b e u n - | Eigene Drahtmeldung desGießener Anzeigers . ruhigt sind. In einer Unterredung erklärte Mi- nister W u, die Regierung fühle sich durch die drohende Haltung beleidigt, sei jedoch nicht be­unruhigt.

Japan will neutral bleiben.

Rr (64 Erster Blatt (79. Jahrgang Dienstag, (6. Juli (929

Siebener AnMer

Die russische Regierung hat auf die Besetzung der ostchinesischen Eisenbahn mit einem Ulti­matum an die Adresse Nankings geantwortet: sollte innerhalb von drei Tagen auf ihre For­derung nach Einberufung einer Schlichtungs­konferenz und Freilassung der Verhafteten eine zufriedenstellende Antwort nicht erteilt werden, dann behalte sie sich weitere Maßnahmen zur Wahrung der sowjetrussischen Interessen vor. Man darf gespannt sein, welchen Weg Moskau einschlagen wird, wenn es der chinesischen Re­gierung einfallen sollte, das Ultimatum in den Papierkorb zu werfen, oder wenn etwaige Be­mühungen um die Beilegung des Konflikts er­gebnislos verlaufen. Wir glauben nicht daran, daß Moskau zu den Waffen greifen wird, um sich Genugtuung zu verschaffen, obwohl die zahl- losen Demütigungen, die sich die Sowjetunion in den letzten Monaten und Wochen durch die Chinesen hat gefallen lassen, eine andere Mög­lichkeit als eine Kriegserklärung an China gar nicht mehr zulassen, wenn Rußland nicht voll­ends jedes Ansehen in Asien verlieren will. Moskau trägt aber selbst die Schuld an dieser Zuspitzung seines Verhältnisses zu China. Es hat sich fortgesetzt in innerchinesische Angelegen­heiten eingemischt, hat bolschewistische Revoli^ tioncn angezettelt und läßt auch heute noch seine Agenten aus chinesischem Boden arbeiten. Der allgemeine Fremdenhaß im chinesischen Volke hat sehr dazu beigetragen, in jedem Russen einen Revolutionär zu sehen und jede diploma­tische Vertretung als ein Derschwörernest zu betrachten. . ...

Die bolschewistische Propaganda der Russen ist jetzt von den Chinesen benutzt worden, um sich ' in den Besitz der ostchinesischen Eisenbahn zu bringen, die sie gemeinschaftlich mit Rußland ver­walten und die das einzige Bindeglied zwischen Sibirien und dem Kriegshafen Wladiwostok dar­stellt. Heute befindet sich der russische ferne Osten etwa in der Situation, in die Ostpreußen geraten würde wenn Polen den Korridorverkehr sperren sollte. China hofft, mit diesem Druckmittel Mos­kau gefügig machen zu können, es muß aller­dings damit rechnen, daß sich Iapan einmischt, das schon jetzt erhebliche Truppenmassen zur Sicherung seiner mandschurischen Eisenbahnen auf dem asiatischen Festland gelandet hat. So gut stehen aber Iapan und Sowjetruhland mitein­ander nicht, daß Moskau von Tokio eine nennens­werte Unterstützung erwarten darf. Vorläufig arbeiten Russen und Chinesen nut Drohungen, die sie noch durch Truppenkonzentrationen dies­seits und jenseits der Grenzen unterstützen. Mos­kau wird es sich aber sehr zu überlegen haben, ob es sich in militärische Abenteuer im fernen Osten einlaffen soll. Es muß immer mit Heber» raschungen an seiner europäischen Grenze denken, auch Schwierigkeiten im Lande wären nicht aus­geschlossen, warten doch die Gegenrevolutionäre nur auf einen günstigen Augenblick zum Los­schlagen Gerade mit dem letzten Umstand rechnet man in Moskau sehr stark, was aus der Zurück­haltung einiger Iahrgänge ausgebildeter G.P. Tk.-Truppen hervorgeht, die für die Aufrecht­erhaltung der inneren Ordnung da find.

Ohne direkte Verbindung mit Mnkden.

Moskau, 15. Juli. (D3B.) Rach einem vom Auhenkommifsariat veröffentlichten Eommunique hat heute der chinesische Geschäftsträger in Moskau 51 a Wei- Sung dem Volkskom­missar 6 a c a ch a n eine Rote überreicht, In der er mitteilt, daß die Uebersehung der Sowjetnote ins Chinesische erst in der Rächt des 14. Juli voll­endet und das Telegramm erst Montag nach­mittag 1 Ahr aufgegeben worden sei. Da er ohne Instruktion seitens des Rankinger Mi­nisteriums des Aeußeren und ohne direkte Verbindung mit der Mukdener Regie­rung sei, ersuchte 5ia Wei-Sung das Ministe­rium, die Sowjetnote telegraphisch nach Mukden zu übermitteln. (Eine Abschrift des russischen Textes der Sowjetnote hat Sia Wei-Sung mit der Post nach Ranking gesandt.

Kein Einreisevisum nach China.

Moskau, 15. Juli, (wv.) Bei der chinesischen Gesandtschaft in Moskau war der Pah für das Mitglied des Kollegiums des Verkehrskommissariats Serebriakow am 12. Juli eingereicht worden. Die chinesische Gesandtschaft hat jedoch bis heute abend die (Erteilung des Einreisevisums für Serebriakow unter Berufung auf Instruktionen aus Ranking abgelehnt.

Weiterer Konfliktsstoff.

Moskau, 15. Juli. (WTB. Funkspruch.) Rach hier vorliegenden Mitteilungen erschien heute chine­sische Polizei in Begleitung eines diplomati­schen Kommissars auf dem Sowjetkonsulat der Ost-Ehina-Bahn-Station Pogranitschnaja und er­klärte, sie wolle die drahtlose Sendeanlage unter­suchen. Tatsächlich jedoch plante die Polizei eine Haussuchung. Rachdem ihr der Zutritt zum

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Konsulat verweigert worden war, entfernte sich die Jolijei. Kurz darauf umzingelten Polizei­beamte das sowjetistische Zollamt und oer- uchten, den Zutritt zu erzwingen. Einige Zeit später erschien die Polizei auf der Z o l l w a ch e, entfernte ich jedoch ohne eine Haussuchung vorzunehmen. In E h a r b i n wurde heute der Befehl, weitere 45 Ange st eilte der Ost-Ehina-Bahn zu entlassen, veröffentlicht.

Moskauer Protestkundgebungen gegen China.

Moskau, 15. Iuli. (Telegraphenagentur der Sowjetunion.) Auch heute fanden in den Mos­kauer Betrieben und Aemtern Protest­kundgebungen aus Anlaß des Konfliktes wegen der ostchinesischen Eisenbahn statt. M äs­en z ü g e marschierten an der von einem starken Milizaufgebot geschützten chinesischen Ge- andtschaft vorüber. Die Kundgebungen, an tenen auch Chinesen teilnahmen, dauerten am bäten Abend noch an. Zu Ausschreitungen ist es nirgends gekommen.

Rußland rüst Amerika au?

Berlin, 16. Iuli. (T.Tk. Funkspruch.) Die Dosfische Zeitung" berichtet aus Lon­don u. a.: Die amerikanischen Zeitungskorrespon­denten in Moskau und Riga berichten über­einstimmend, daß die Aktion der russischen Re­gierung gegen China einen heftigen Kon­flikt zwischen Litwinow und K a r a ch a n veranlaßt habe. Litwinow soll die Auffassung vertreten, dah Rußlands Hände durch den K e l - loggpakt gebunden seien. Karachan vertrete dagegen die Auffassung, dah Ruhlands älnter- schrift unter den Kellogpakt keine Verpflichtung bedeute, auf kriegerische Austragung von Kon­flikten, die wesentliche Interessen Rußlands zum Gegenstand haben, zu verzichten. Litwinow soll die Absicht haben, wenn China auf das von Karachan in Vorschlag gebrachte Ultimatum nicht durch sofortiges Rachgeben reagiert, Ame­rika zu bitten, einen Schie d s richter in dem russisch-chinesischen Streit über die ost- chinesische Eisenbahn zu ernennen. Litwinow soll sich dahin geäußert haben, dah von allen in Betracht kommenden Großmächten nur Amerika in dem russisch-chinesischen Konflikt alsmora-

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Berlin, 16. Iuli. Der Kampf um den Tagungsort der großen politischen Konferenz der allmählich so grotesk anmutet, aber doch wiederum von tieferer politischer Bedeutung ist, kann nokb immer kein Ende finden. Die neuesten Mitteilungen berichten, dah die französische Regierung bereits für ihre Delegation in Luzern Zimmer besorgen lasse. Wie wir hören, dürfte es sich aber hier zunächst nur um eine Anfrage über die vorhandenen und ver­fügbaren Räumlichkeiten handeln, da Frankreich sich selbstverständlich vorher über die technischen Möglichkeiten des von seiner Seite vorgeschla­genen Konferenzortes informieren muß. Im übri­gen dürfte Luzern schon mit Rücksicht auf dis bei einer solchen Konferenz so wichtigen Tele­phonanlagen gewisse technische Schwierig­keiten mit sich bringen. Cs zeigt sich immer mehr, daß die Hemmnisse, die ein rechtzeitiges Zusammentreten der Organisationskomitees letzt so gut wie unmöglich gemacht haben, nicht nur von Paris, sondern als Folgewirkung der eng­lischen Taktik bedingt sind. Der Plan, we­nigstens die drei Unterausschüsse des einen Or­ganisationskomitees in Berlin tagen ö" lassen, und zwar zu einem Zeitpunkt, der den Abschluß ihrer Arbeiten nrzh vor der politischen. Kon­ferenz gesichert hatte, ist als gescheitert zu betrachten. Hoffentlstch gelingt es, sich noch so rechtzeitig vor der großen Konferenz ubec ihren Arbeitsplan zu einigen, daß die heute

Berlin, 13. Juli. (WTB. Funkspruch.) Der I noch wirksamen Kräfte des Chaos das End- Rolen Fahne" zufolge versammelten sich gestern ergebnis nicht gefährden.

«nuV «Xn Ku ?e Ä Die deutsche Delegation für Genf, die Rankingregierung laut wurden. Es Berlin, 15.Juli. (Privatmeldung.) Der deut« flogen Steine gegen die Fenster des Konsulats- schen Delegation für die Völkerbunds« qebäudes die sämtlich in Trümmer gingen. Versammlung in Gens werden angehören die =tlm roar bk «Teen? PrÄ'Zaä-'

Demonstration bereits beendet. durch Krankheit verhindert sein sollte, an seiner

Stelle Brüning, Graf Bernstorfs, Koch« . Weser und Professor H o e tz s ch.

Konferenz- und Naumungsdebatte Oeutschnationate im englischen ünierhaus. .SÄSt

, , l___desverband Saargebiet der Deutsch-

Oie Saarfrage wird aufgeworfen, England tft nicht dagegen. isinc mniooung nationalen Volkspartei hat nachstehende NN 'Ruftümb Entschließung gefaßt:Der erweiterte Vor-

M J v - I {taub des Landesverbandes Saargebiet der

gespielt habe, und wünschte zu wissen, ob es vicht Deutschnationalen Volkspartei sieht in der Unter- besser wäre, die Ansicht der deutschen zeichnung des P a r i s e r Sachverständigen- Regierung über diese Frage kennenzulernen. Gutachtens, das eine Versklavung des deut- Hendersvn erwiderte, er habe in der Rede sch^n Volkes auf Iahrzehnte Vorsicht, die größte auf die Besprechungen angespielt, die in 2o* Gefahr und bittet die Partei, alle Mittel anzu- carno und auch letzten September in ©en f wenden, damit die Pariser Abmachungen nicht stattgefunden hätten. Strefemann habe an diesen rechtskräftig werden. Die vorbehalt- Desprechungen teilgenommen, und er, Hender- [ 0 f e (Räumung der besetzten Gebiete und die 1 o n , sei angesichts der bevorstehenden Konferenz damit unbedingt notwendige Rückgliederung befriedigt darüber, dah er dessen Ansichten kenne, des Saargebiets kann und soll nach den Im weiteren Verlauf der llnterhaussitzung fragte verschiedentlich erwähnten Erklärungen der Par­ein Mitglied, ob die Regierung bei der französischen ^ei neue und schwerere Lasten für das Gesamt- Regierung auf Erfüllung der Ansprüche der briti« voll nicht zur Folge haben. Die im V e r s a i l - cken Untertanen bringen werde, die die vier zwi- [ e r Vertrag verankerten Rechtsansprüchs

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chen 1915 und 1918 ausgegebenen französi» bedingen schon heute Freigabe der besetzten chen Kriegsanleihen mitgezeichnet hätten. Gebiete. Für die weitere Zurückhaltung Anscheinend würden diese britischen Anleihebesitzer, Saargebiets außerhalb der politischen Gren-

die Frankreich in kritischer Zeit zu Hilfe gekommen des Vaterlandes bestehen keine Anhalts-

seien, jetzt dafür geschädigt. S n o w d e n er- punkte. Das Pariser Abkommen geht in den widerte, er werde jede Gelegenheit, die sich biete, Ausmaßen der an uns gestellten Forderungen ergreifen, um der französischen Regierung die An- toeit über die im Versailler Vertrag festgelegten spräche dieser britischen Anleihebesitzer zur Er- Bedingungen hinweg und nimmt uns sogar die wägung zu unterbreiten. Sicherung des Dawes-Planes und des Londoner

Henderson teilte auf Befragen mit, daß er Abkommens. Die Frage der L e i st u n g s - Über die Lage in China dem Unterhaus volle Ji^ f ähigkeit muh die Grundlage für die Ver- formationen unterbreiten werde. Er habe jedoch Handlungen bilden. Keine Unterschrift bezüglich des Berichts, daß die Sowjetregie- unter unerfüllbare Vertragspflich- rung infolge der Lage in der Mandschurei ein ten! Wir fordern den schärfsten Kamps Ultimatum an die chinesische Regierung gench- gegen die Festlegung des Pariser Derslavungs- tet habe, keine anderen als Presseinformationen, gutachtens. DieWiderrufungderKriegs- Ein Mitglied fragte den Außenminister, ob die bru s ch u l d l ü g e. der Grundlage des Versailler Ver- tische Regierung die Sowjetregierung auffordern träges und aller nachfolgenden Tributverhand- werde, den Streitfall vor den Völkerbund zu lung, muh das oberste Gesetz aller politischen bringen. Henderson erwiderte: Ich werde dies er- Mahnahmen fein. wägen, wenn ich offizielle Nachrichten habe.

«K'UÄÄÄ Parker Gilberts Zwischenbericht. Kanäle an die britische Regierung wegen Wieder- Eigene Drahtmeldung desGießener Anzeigers", aufnahme der diplomatischen Beziehungen herange- (Berlin, 16.Juli. (Eigener Drahtbericht.) Wie treten sei. wir von gut unterrichteter Seite hören, erwarten

Aber eine Einladung, zur Erörterung des die zuständigen deutschen Stellen die Verösfentli« schnellsten verfahrens für die Regelung aus- chung des sogenannten Zwischenberichtes stehender Fragen einen verantwortlichen Bet- " R e p ara t i ons a ge n te n am kommen«

tretet nach Conlon ,u lenden s an bte Sowjet- « M.tt°°ch ober -onner^.^er^tbAobe.

regierung durch ble norroegifdte Regierung ge- Bedeutung des gewöhnlich um die Ähreswend« fanbt worden. erscheinenden Gesamtberichtes, aber gerade ange»

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