Ausgabe 
16.5.1929
 
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Preußen-

Kreis Wetzlar.

(D Krofdorf, 15. Mai. An der Straße von hier nach dem ForsthausWaldhaus" ist eine hiesige Frau von einer jungen Radlerin an­gefahren worden und derart schwer zu Fall ge­kommen, daß sie besinnungslos heimgebracht werden mußte und nun schon tagelang schwer krank dar- niederliegt.

v D o r l a r, 15. Mai. Auf dem mitten in unsrem Orte gelegenen Lindenplatz steht eine alte Linde, die unter Denkmalschutz genommen ist. Platz und Linde sollen nun eine einfache, würdige Ein­friedigung erhalten, wozu der Gemeinde ein Zuschuß aus Kreismitteln in Aussicht gestellt worden ist.

~ Aus dem Hüttenberg, 15. Mai. Die Frühjahrs bestellungsarbeiten sind in unserer Gegend jetzt beendet. Hafer und Gerste gehen gut auf. Der in den letzten Tagen nieder­gegangene Regen hat auf das Getreide und die Futterpflanzen, die in diesem Jahre im Wachs­tum noch sehr zurück sind, günstig gewirkt. Man hat in diesem Frühjahr bedeutend weniger Kar­toffeln angepflanzt, als in den vergangenen Jah­

ren, denn im Winter sind viele Kartoffeln er­froren und jetzt fehlte es vielfach an Geld, um das erforderliche Saatgut beschaffen zu können. Die Obstbaumblüte hat begonnen: Kirschbäume stehen im vollen Blütenflor. Der Vlütenansatz ist gut; falls keine Rachtfröste mehr eintreten, be­rechtigt die diesjährige Obsternte zu den besten Hoffnungen. Die Fer.kelpreise halten sich unverändert auf ihrem hohen Stand. Es werden bezahlt: für 5 bis 6 Wochen alte Ferkel 40 bis 45 Mark, für 7 bis 8 Wochen alte 46 bis 50 Mark und für 9 bis 10 Wochen alte 52 bis 60 Mark.

<> Hochelheim. 15. Mai. Die durch die Ernennung des Lehrers Zeuge zum ersten Lehrer freigewordene zweite Lehrer stelle an der hiesigen Volksschule ist von der Regierung in Koblenz dem Lehrer Wilhelm Wagner aus Crastel, Kreis Simmern, übertragen worden. Der bisherige Verwalter der Stelle, Schulamtsbewer­ber Schneider, wurde nach Crastel, Kreis Simmern, versetzt. Bei der dieser Tage statt­gehabten Reuverpachtung der Fischerei im K l e e b a ch in unserer Gemarkung blieb Lehrer Zeuge von hier mit einer Jahrespacht von 70 Mark Höchstbietender. Die bisherige Pacht betrug 126 Mark jährlich. Dem Pächter ist die

Verpflichtung auferlegt, jährlich 1000 Stück Fo­rellenbrut oder eine entsprechende Anzahl Setz­linge auszusetzen.

<2> Riederkleen, 15. Mai. Das 8 0. Lebensjahr vollendete der Aushalter Jo­hannes Krämer von hier in guter körper­licher und geistiger Rüstigkeit. Er ist Veteran von 1866 und 1870/71.

Kreis Biedenkopf.

ch Fellingshausen, 15.Mai. In den Wal­dungen des Dünsbergs zeigte sich in den letzten Tagen ei ne Rotte Wildschweine von fünf Stück. Eine der Sauen wurde am Samstag er­legt, eine zweite angeschossen und am Sonntag­morgen von Spaziergängern im Walde angetroffen. Das verwundete. Tier versuchte zu entkommen und setzte sich, als man es festhalten wollte, durch kräf­tiges Umsichbeißen zur Wehr. Schließlich gelang es den Spaziergängern, die Wildsau durch einen Schlag zu betäuben, worauf sie das Tier an einen Baum festbanden und das Abschießen durch einen Jagd­berechtigten veranlaßten.

dt. Hartenrod, 15. Mai. Unser Mitbürger, der Altveteran von 1866 und 1870/71, Ludwig Pitzer, konnte am Montag in ausgezeichneter

körperlicher und geistiger Frische seinen 88.Ge­burt s t a g begehen. Der Kriegerverein und der Posaunenchor brachten dem alten Herrn, ihrem Ehrenmitglied, eine schöne Geburtstagsmusik und eindrucksvolle Ehrung dar, der sich die Gesamt­heit unserer Dorfbewohner gerne anschloh. Der Vorsitzende des Kriegervereins überreichte dem alten Herrn mit herzlichen Worten ein Ehren­geschenk. Mit tiefempfundenen Worten sprach Herr Pitzer den Vereinen und den übrigen Mitbür­gern seinen Dank für die überraschende und ihn sehr erfreuende Ehrung aus.

Starkenburg.

WSR. Walldorf, 15. Mai. Die Geflü­gelfarm der Frau von Weinberg nimmt außergewöhnliche Ausdehnung an. An einem Tage der vergangenen Woche sind allein 3000 Küken ausgeschlüpft. Die Zahl der Zucht­tiere beträgt f a st 2 0 0 0 0. Am letzten Sonn­tag besuchten sieben Geflügelzüchtervereine und viele Private die Farm. Auch viele Ortsein­wohner von Walldorf gründen weitere Geflü­gelfarmen.

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