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cht Gießen.
3n einem Dors der Um- nntags junge Burschen aus -te stark gezecht. Aus dein en in dem Dorf der Wacht- vegen der Dunkelheit, nicht iie fielen über ihn her, war- schlugen dann gemeinfchast- Veranlassung ein, fo daß er liegen blieb. Der nämliche iter am Ausgang des Dor-
Wachtmeister konnte nicht eifer waren. Auch die beiden ihm zur Hilfe eilten, er- fjnen. Liefe beiden wurden 'Magien, bet feiner/eils un- en andern breingefdfagen ichnet. Das Gericht hätte ngetlagten leinen Müden Angaben durch die beiden mrden. Während bezüglich igten, der erst 16 Jahre all it unzuständig erklären und das Jugendgericht verwesten ere megen gemeinschaftlicher t Wochen und der gestan- Tage Gefängnis. Die ourden trotz erheblicher Der- nangelnden Beweises steige-
d fein Knecht wurden aus L aß sie die vor cmem gespannten Pferde, west sm stles nicht weiter vorwärts handelten. Die Anfo^run- ugkraft der Pferde zu hoch. Beide erhalten.m niebnliche Geldftrafen. D r «chi erhob EinlpM^
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Turnen, Sport und Spiel.
Deutsches Geräteturnen.
Mil vollem Recht ist in den letzten Jahrzehnten eine stärkere Betonung des Freilicht- und Frei- luftturncns gefordert worden, und die stets mit Rachdruck betonten Bemühungen, die leibliche Erziehung aus der engen Halle nach Möglichkeit ins Freie, in Licht und Luft und Sonne zu verlegen, hatten überall vollen Erfolg. Die Turner-- schaft hat es auch in dieser Hinsicht in ihrem Turnbetrieb nicht fehlen lassen und ist gerne mit der neuzeitlichen Anschauung gegangen. Wenn man nun in diesen Bestrebungen, neue Wege zu bahnen, da und dort manchmal über das Ziel hinausschoh, so ist auch das verständlich, weil es eben menschlich ist. Man hat sich in dem Heberschwung der neueren, in vieler Hinsicht voll berechtigten Richtung doch in manchen Punkten etwas verstiegen. Hnö dazu gehört auch die ursprünglich von mancher Seite betonte gänzliche Ablehnung des Geräteturnens. Aber inzwischen hat sich bei allen unbefangen Urteilen» den längst wieder die Heberzeugung durchgerungen, daß das Turnen am Gerät für die Körperbildung, mehr noch für die Schulung des Willens, der Geistesgegenwart und der Geschicklichkeit ein unbedingt zu beachtender, nicht zu umgehender Faktor ist. Diesen Standpunkt bezeugt auch die Ausnahme des Geräteturnens in den Hebungs- betrieb des Sports.
Das deutsche Geräteturnen ist der eigentliche Kern des Jahnschen Turnens, ist mit die wertvollste Erbschaft des Altmeisters. Die praktischen Lebensbedürfnisse des modernen Menschen haben darauf geführt, die Hebungen des Steigens, des Hängens und Stützens zu pflegen und weiter auszubilden. Hnö die reine Lust und Freude am Können, an der freien, völligen Beherrschung des Leibes in allen Lagen und Stellungen haben diese Hebungen zu einer Vollkommenheit entwickelt, die heute im Gipfel- turnen der Besten jedem Zuschauer berechtigtes Staunen abnötigt. Wer einen solchen Meister des Geräteturnens z. B. am Sonntag in seinen kunstvollen Bewegungen beobachtete, muß sich sagen, dah diese Hebungen ein ökonomisches und ästhetisches Meisterwerk sind, daß in ihnen trotz ihrer in reichstem Maße vorhandenen Schwierigkeiten die Schönheit des Leibes, der Rhythmus und die Linienführung nicht die geringste Einbuße erleiden.
Freilich ist die Gerätekunst in höchster Vollendung, diese „Poesie des Leibes", nicht jedermanns Sache. Hur zähe, jahrelange Hebung, auherordentli.< Willenskraft und nie erlahmender Eifer, verwunden mit guter Veranlagung, führen zur obersten Stufe. Aber ein gewisses, ja ziemlich hohes Maß von Können läßt sich bei gewissenhafter Regelmäßigkeit von den meisten erreichen. Das eine aber gilt immer: „Die Gerätekunst fordert unendlich viel, ehe sie sparsam gibt.“
Daß unsere deutsche Jugend allen ausgetüftel- ten und ausgeklügelten hygienischen und theoretisch-physiologischen Bedenken zum Trotz zu Tausenden alljährlich immer wieder zum Geräteturnen eilt und Lust und Freude dabei empfindet, und daß Hunderttausende die Reigung und Lust zu dieser schönen Art der Leibesübungen bis ins späte Alter mit hinübernehmen, spricht in erfreulicher Weise für dos Geräteturnen als einer unversiegbaren Quelle der Dewegungs- freude. Diese Bewegungsfreude und der bunte Wechsel der reizvollen Hebungsformrn begeistern stetig zu neuer Tatkraft, so daß wir im Geräteturnen eine bis heute unerreichte Hochschule der Rerven- und Muskelzucht, der Schulung der Geistesgegenwart besitzen. Das Geräteturnen ist das große Hebungsfeld der Willensentschlüsse, die — wie der verstorbene Oberturnwart Max Schwarze, der feinste ©inner der Turnerschaft, sagt — in den Zusammenhängen des leiblich-seelischen Lebens jene hervorragenden menschlichen Eigenschaften sichern, die wir Ausdauer und Zähigkeit, Selbstvertrauen, Entschlossenheit, Herzhaftigkeit und Wagemut nennen.
Dazu kommt noch, dah das Geräteturnen eine Schöpfung deutschen Dolksgeistes ist und ein Stück deutscher Dolkskultur, deutsch im Hrsprung, deutsch in der Empfindung und
Benennung, ein Vermächtnis also, für das wir unfern Vätern dankbar fein und das wir pflegen und hüten wollen als ein gleichberechtigtes Glied neben den anderen wertvollen Zweigen deutscher Leibesübung.
Gießen und die engere und weitere Hingebung hatten am Sonntag Gelegenheit, deutsches Geräteturnen, dargeboten von Meistern des Faches, in reicher Vollendung zu fehen. Der Deutschen Turnerschaft gebührt Anerkennung, daß sie eine so bedeutsame Veranstaltung nach Gießen gebracht hat. In erster Linie muß diese dankbare Anerkennung dem verdienten Gauoberturnwart unseres Heimatgaues Hessen, Wilhelm Will ausgesprochen werden, der die Anregung zu dem großen Treffen dreier Gaue gab und auch um die Vorbereitungen sich ganz besonders bemüht hat.
V. f. B.
Etwas mehr als 1300 Zuschauer, eine für Gießener Verhältnisse außerordentlich große Zahl, hatten sich am Sonntag auf dem Waldsportplatz ein- gefunden, um Zeuge des in der Vorschau als Fuß-
ö. Rachdem die Leichtathletik mit dem Einzug des Herbstes die Herrschaft an Fuß- und Handball abgeben mußte, erscheint es angebracht, einmal rückblickend auf das zu schauen, was die verflossene Saison gebracht hat. Da ist zunächst von einem wichtigen Schritt der Leitung der Spielvereinigung 1900 im Frühjahr dieses Jahres zu berichten, der in der Errichtung einer Frauenabteilung bestand. Wenn anfangs vielleicht Bedenken über die Rotwendigknt dieser Reugründung vorhanden waren, fo dürften diese jetzt durch die allgemeine Geltung, die sich der deutsche Frauensport verschafft, und die ausgezeichnete Entwicklung der jungen Abteilung zerstreut worden sein.
Es «kann nun gleich zur Aufzeichnung der Entwicklungskurve der Leichtathletik- und Frauenabteilung der Spiclvereinigung 1900 übergegangen werden. Hier ergibt sich ein außerordentlich erfreuliches Bild. Am meisten sticht die Zahl der errungenen Erfolge, nämlich 277 — ein Stand, der bislang noch nicht erreicht war — in die Augen. Darunter sind 94 erste, 108 zweite und 75 dritte Plätze! Besucht wurden insgesamt 24 Wettkämpfe. Die 1900er hielten deren fünf (Anfänger und Erstlingswettkämpfe, VIII. Rationale Wettkämpfe, Jugendllub'.ämpfe gegen Sportfreunde Siegen und V. f. L. Wetzlar sowie die Dereinsmeisterschasten) ab und bewiesen dadurch, daß sie auch in diesem Jahre wieder einer der ersten Leichtathletikpioniere des Bezirks Hessen-Hannover waren. Besondere Erwähnung verdienen die Rationalen Wettkämpfe, die auf Grund ihrer erstklassigen Besetzung und einwandfreien Durchführung in die vordere Reihe der in dieser Saison im Reich durchgeführten nationalen Veranstaltungen gerückt sein dürften. In diesem Zusammenhang darf nicht unbetont bleiben, wie schwer es bei den derzeitig herrschenden wirtschaftlichen Verhältnissen einerseits und der stetig zunehmenden Leistungssteigerung innerhalb der D. S. B.-Vereine anderseits ist, eine Abteilung schlagkräftig zu erhalten und mit ihr vor allem eineErfolgsserie zu erringen,toie sie diel900er auszuweiien haben. Dah dieses Ziel erreicht werden konnte, ist neben der verständnisvollen Förderung und Hnterstühung durch die Dereins- Icitung vor allem der tatkräftigen Arbeit der Herren Richtberg (Abteilungsleitung) und W. Schmidt (Trainingsleitung) zu verdanken. In erster Linie galt es — und das wird auch in Zukunft fo sein — Arbeit in die Breite zu leisten. Die oben bereits genannte Zahl der Erfolge und die nachstehende Aufstellung der eifrigsten Wettkämpfer legen Zeugnis davon ab, daß dieser Grundsatz befolgt worden ist. Das schließt aber nicht aus, die Spihenleute auch entsprechend zu fördern. Durch die in der vergangenen Saison vom Westdeutschen Spielverband erstmalig angeordnete Leistungsklasseneinteilung ist es nun
ballgroßkampf bezeichneten Treffens der V. f. B. - Liga gegen „Germania" Marburg zu sein. Der gebotene Sport stand über dem gewöhnlichen Niveau. Es liegt in der Natur der Punktspiele, daß sie meist das, was Gesellschaftsspiele an technischen Feinheiten und systemvoller Kombination bieten, bis zu einem gewissen Grad vermissen lassen. Wenn das in diesem Treffen zum Teil der Fall war, so wurde man dafür durch den von Anfang bis zum Schlußpfiff außerordentlich spannenden Verlauf und den raschen Wechsel der Situationen vollauf entschädigt. Immerhin waren auch die beiderseits gezeigten technischen Leistungen im Durchschnitt nicht einmal schlecht zu nennen; zeitweise waren sie sogar recht gut. Es war ein Kampf zweier völlig gleichwertiger Gegner, der wirklich begeistern konnte. Daß er in Anbetracht der Bedeutung des Ausgangs von beiden Mannschaften unter äußerster Energieentfaltung und Einsatz der ganzen Körperkraft durchgeführt wurde, ist natürlich und ergab eine einzige Reihe von prächtigen Kampfbildern, deren sportlicher Reiz durch keinerlei Unfairnisse ober dergleichen gestört wurde. Für den Platzverein war
ein Leichtes, auf Grund der Jahresergebnisse die Einteilung der Leute vorzunehmen. Die Spielvereinigung 1900 kann sich glücklich preisen, in sieben Disziplinen der Leistungsklasse I, deren untere Grenze bei den folgenden Angaben durch die eingeklammerte Zahl angegeben ist, bereits vertreten zu sein, nämlich im Kugelstoßen (12 Meter) durch Emil Schäfer mit 13,50 Meter, im Diskuswerfen (37 Meter) durch denselben mit 37,01 Meter, im 800-Meter-Lauf (2:04 M.). durch Hans Peters mit 2:01,8 M., im 1500-Meter- Lauf (4:24 M.) durch denselben mit 4:17,6 M., im 5000-Mcter-Lauf (16:40) M.) durch R. Paul mit 16:34,8 M., im Hochsprung (1,65 Meter) durch Th. Hopfenmüller mit 1,68 Meter, im Speerwerfen (47 Meter) durch E. G u y o t mit 48,55 Meter, O. Klös mit 48,10 Meter, Th. Hopfen- müder mit 48 Meter und K. L a n g l o tz mit 47,35 Meter. Also vier Speerwerfer in Klasse I, eine der erfreulichsten Ueberraschungen der ganzen Saison.
Run noch eine kurze Rangordnung der Wettkämpfer und Wettkämpferinnen, wie sie sich auf Grund der erzielten Einzel- und Staffelerfolge ergibt (nach Punkten gewertet):
Aktive: 1. E. Guyot 78 P.; 2. Th. Hopfenmüller 70 P.; 3. W. Seipp 56 P.; 4. R. Bepper- ling 50 P.; 5. R. Geist 42 P.; 6. G. Paters 33 P.; 7. W.Tönges 23 P.; 8. E. Schäfer 21 P.; 9. W. Knigge 19 P.; 10. R. Paul 17 P.
Frauen: 1. Frl. Rickel 15 P.; 2. Frl. M. Lösch 13 P.; 3. Frl. P. Richtberg 12 P.; 4. Frl. Derzbach 10 P.; 5. Frl. Volk 8 P.; 6. Frl. Weiershäuser 7 P.; 7. Frl. Deling 5 P.; 8. Frl. Langhammer 5 P.; 9. Frl. Andreä 5 P.; 10. Frl. Braun 3 P.
Von einer entsprechenden Aufstellung für die Jugendlichen ist Abstand genommen worden, da gerade hier die Allgemeinausbildung derWettkampf- betätigung vorzugehen hat. Zur Ehre der 1900er Jugendabteilung kann jedoch gesagt werden, daß auch hier derselbe gesunde Sportgeist und Aufschwung wie in der übrigen Leichtathletik des Vereins herrscht. Daß sich die Spielvereinigung 1900 um ihren Rachwuchs nicht zu bangen braucht, beweist das günstige Abschneiden bei den Gaujugendwettkämpfen. Hier rangierten die Spielvereinigungsjungens in der Gesämtwertung sowohl in Äl. A (Jahrgänge 1911/12), als auch in der L-Klasse (Jahrgänge 1913/14) klar an erster Stelle.
Das Vorhandensein einiger Spitzenkönner ist ferner eine erfreuliche Tatsache, denn Leistungen wie 14,39 Meter im Kugelstoßen Kl. A, 3,10 Meter Stabhoch Kl. A, 4:43,5 M. 1500-Meter-Lauf Kl. A. 5,65 Meter Weitsprung Kl. 6, 12 Sek. 100-Meter-Lauf Kl. B, 45,90 Meter Speer Kl. B, 69 Meter Dallweit Kl. C, 2.26 Meter Standweitsprung Kl. O und 60,20 Meter Dallweit Kl. D sind keine Alltäglichkeiten.
Leichtathletik Der Gp.-Vg. 1900.
Rückblick aus die Saison 1929.
der Verlauf geradezu dramatisch. Er verlor knapp mit 2:3 und hätte, ohne die unbedingt anzuerken« nende Leistung des Gegners schmälern zu wollen, bei etwas mehr Glück mindestens ebenso hoch gewinnen können. — Das Spiel beginnt mit einem ungewöhnlich scharfen Tempo; beide Mannschaften sind anfangs nervös und zerfahren, finden sich aber sehr bald und versuchen durch stets wechselnde Angriffstaktik zum Erfolg zu kommen. Einmal kommt bei einem glänzend vorgetragenen Kombinationsangriff der V.f.B.-Elf das Germanen-, einmal bei einem rasanten Durchbruch der Marburger Flügel das V.f.B.-Tor in Gefahr und umgekehrt. Dazwischen wieder gutes und auch weniger gutes Feldfpiel, und das alles in einem Tempo, das eher zu- als abzunehmen scheint. Ein Spieler Gießens wird verletzt und fällt fast ganz ans. Bei verteiltem Spiel und gleichen Torchancen nähert sich die erste Halbzeit bereits ihrem Ende, als Marburg in der 35. Minute etwas überraschend zum ersten Erfolg kommt. Der sck)arsgeschossene Rollball war für den Tormann, dem die Aussicht versperrt war, unhaltbar. In den restlichen zehn Minuten dieser Halbzeit verliert Gießen das Spiel. Die Mannschaft gerät durch den einen Erfolg des Gegners fast völliy aus dem Konzept. Ihr Zuspiel wird schlecht und ihre Aktionen zerfahren. Als Marburg, das die Schwäck-e- Periode Gießens ausnützt, wenige Minuten später zum zweitenmal einschießt, steigert sich die Nervosität einiger Spieler geradezu zur Hilflosigkeit. Die Germanen sind stark überlegen und haben das Spiel vollkommen in der Hand. Kurz vor der Pause stellen sie dos Resultat auf 3:0, was der V.f.B.-Torhüter allerdings hätte leicht verhindern können. Nach dem Wechsel geht V.f.B. sofort stark aus sich heraus und versucht mit aller Macht, das Resultat zu verbessern. Germania wehrt sich, kann aber nicht verhindern, daß es mehr und mehr zurückgedrängt wird. Eine Umstellung der Platzelf erweist sich als richtig. Ihre Feldüberlegenheit wird immer deutlicher und führt bald zum ersten Gegentor. Durch diesen Erfolg angefeuert, kämpft sie mit bewundernswerter Aufopferung und wirft alles in den Angriff, das Spiel noch nicht verloren gebend. Marburg wird für längere Zeit gänzlich eingeschnürt und kommt nur hin und wieder in einigen Durchbrüchen vor. Gießen steigert das Tempo und gibt alles aus sich heraus, jedoch ohne Erfolg; der Gegner verteidigt geschickt und zahlreich. Eine Minute vor Schluß kann V.f.B. noch auf 2:3 verbessern. Trotz des Spiel- und Punkt- Verlustes verdient die Mannschaft für ihre Leistung ein Gesamtlob. Sehr anzuerkennen war der Geist, mit dem sie, trotzdem das Resultat bereits 0:3 stand, nach der Pause den Kampf wieder aufnahm. Schiedsrichter Wingenfeld gefiel restlos. Die Art, wie er leitete, war imponierend.
Die dritte Mannschaft gewann knapp aber verdient mit 2:3. Steinberg war zu Anfang überlegen, hatte sich aber anscheinend etwas zu viel zugemutet und tarn gegen die technisch bessere Platzelf am Schluß nicht mehr auf.
Spielvereinigung 1900 (Ziehen.
ö. Entgegen allen Erwartungen gewannen die 1900er doch das Ligaverbandsspiel in Herborn; man kann getrost sagen auch verdient. Verdient sogar in der Höhe mit 4:1 Treffern, denn ein schnellerer und wendigerer Angriff hätte jedenfalls dus Resultat für Gießen beträchtlich höher schrauben können, auf Grund der zahlreichen glänzenden Torchancen, die sich während deS Spielverlaufes boten. Damit soll keinesfalls gesagt werden, daß der Gegner, die Ligaelf des Sportvereins 1920, Herborn, schwache Leistungen gezeigt hätte. Im Gegenteil, der Plahverein brachte mit seinen schnellen, äußerst wuchtig vorgetragenen Angriffen die Gäste ost in harte Bedrängnis-. Er traf aber bei der Gießener Hintermannschaft auf einen Gegner, der in ganz großer Form war und infolge den weit besseren technischen Fertigkeit das Spiel diktierte. Bis zur Pause war das Spiel fast ausgeglichen, obwohl der Gastgeber in der Mitte der ersten Spielhälfte einen Stürmer durch Hn- fall verlor. Durch eminenten Eifer glichen die übrigen Spieler diesen Verlust aus, vergaßen dabei aber allzu oft die Regeln des sportlichen Anstandes. Gießener Spieler wurden dadurch erheblich verletzt. Der Schiedsrichter ahndete mit Verwarnungen und ungezählten Strafstößen. Kurz vor dem Wechsel schoß der Gießener Links-
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