Ausgabe 
15.8.1929
 
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Wirtschaft

vermehrt. Dagegen konnten die neuen Konkurs

ivranthm a un.

I. | 14.8. j 15- 8.

14.8. | 15.8.

202,5

417

157

385

77

1,75

7,45

121,25

121,75

62,5

127,5

121,25

122

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Banknoten

182,5

224,25

224

159

54,5

63,5

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231

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203.5

171

211

144,75

213,75

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139,75

202,5

230

208,5

83,75

125,25

75,25

84,13

125,5

410

238

301 I 236,5 1 417,5

327

239 155,5

108,25 ; 195,25 I

52,65 57,2'

49

202

23,5 89,25 213,5

55 59

63,9

301

236

409

323

237,5

201

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89,6

121,5

160,75

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126,4

128,65

208,5

182,5

278,75

168,5

153,5

159

298,5

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299

287,5 127,25

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224,75

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118.25

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233,9

238

134

189,5

101,25

107

107

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123,5

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222

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222

153,25

Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

114

126,5

128,5

208,5

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143,25

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229.25 384,5

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150 134,75 214,25

114,5 131,25

120,9 138,25

10 . 8

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8 . 0 . 0 . b

10 . 0 . b . c . 0 . 6

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15

12 . I . V . 6 . 6

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108,9

127

118,5

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19J

1,75

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16,25

Datum

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s. V» 3 1

gangen ist.

Gerade dieses Beispiel ist im Zusammenhang mit der Weltwirtschaftspolitik von unerhörter Bedeutung, und man sollte es zum Anlast neh­men, daraus die Schlüsse zu ziehen, die für die Organisation der Weltwirtschaft erforderlich sind. Es gehen heute Ilmlagerungen vor, deren erste Auswirkungen sich in den großen Streiks, wie dem enMchen Daumwollstreik, aufzeigen die aber nach und nach noch zu anderen Kon­sequenzen führen müssen. Das Kapital spielt Da bet eine ganz geringe Bolle. Denn in erster Lime sind es die nackten Bedürfnisse, die die Organisa­tion der Industrie bestimmen. Asten hat erkannt dast es viel billiger selbst fabrizieren kann, und es wird nicht lange dauern, so wird es seine äleber Produktion auch auf den Weltmarkt Wersen. Denn und das ist die Lehre vom englischen Baumwollstreik. die Bewegung ist noch lange nicht abgeschlossen. Wie in dieser Indu­strie, so werden noch andere folgen, bis alle organischen Grundgesetze der Planwirtschaft in i der Welt e rkannt und eingeführt sind.

202,5 229,5

170,5

144,25

213

152

185

229,5

386

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143 140,65 151,25 135,25

216

115 131,75 121,4 138,5

Zum Streik in der englischen Baumwollindustrie.

194,5

52,4

56,5

98,75

2,4

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19,55

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7,5

7,5

8

Letzte Nachrichten.

Ein rso-Millionen-Dollar-Kredit für En land.

Neu y ork. 15.Aug. (WTB. Funkspruch.) Nach einer Meldung derNeuyork Times" hat die V a n k von England infolge der französischen Gold­ankäufe auf dem Londoner Markt einen Kredit von 250 Millionen Dollar abgefchlosfen, der jederzeit auf Kabelanzeige an die N e u y o r k e r Bundes-Reseroe-Vank in Kraft treten kann. Dieser Kredit werde nicht seitens der Vundes-Reserve- Bank unmittelbar, sondern von der Bundes-Restroe- Bank als Vermittler einer Gruppe amerikanischer Danken gewährt. Diese ungenannten Banken sollen entsprechende Beträge bereilhalten. Der Kredit stehe zur freien Verfügung der Bank von England, sei es zur direkten Stärkung der Sterlingsdevise oder der Goldreserve.

Roll Aschersleben . . Rah Westeregeln. . . Sollwert Salzdetfurth

I. G. Farben-Jndustrte Dynamit Nobel . - - Schetbeanstalt.... Goldschmidt .... RütgerSwecke . . . . MetuUgeielljchaft. . .

Wird demnächst die Einführung des Ober­bürgermeisters Dr. M u e l l e r in sein Amt durch den Kreisdirektor erfolgen.

Rheinhessen.

WSA. Mainz, 14. Qlug. Am oberen Zahl­bacher Weg, in der Aahe des Forts Stahlberg, wurde bei Erdarbeiten ein ganz erhaltener rö­mischer Soldatengrab st ein gefunden, auf dem die Grabinschrift noch gut erhalten ist. Er konnte vom Museum geborgen werten. Es ist der Grabstein eines Mannes namens Sterio, der der Kohorte der Aäter und Dindelicier angehörte. Don dieser Truppe gab es bisher nur zwei Steine, einen literarisch überlieferten aus Worms und einen Mainzer, der seit langen Iahren im Mannheimer Museum steht. Die Form des Grab­steins und der Wortlaut der Inschrift beweisen, tast et dem ersten Jahrhundert n. Ehr. angehört.

109.13

287

127,5

118,75

234,5

239.5

394

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83,75

125

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. OIL. 15. Aug. Tendenz: un­sicher. Die freundliche Stimmung der letzten Tage konnte sich heute nicht weiter fortsetzen, denn die Überraschend großen G o l d v e r 1 u st e der Bank von England an Frantreich riefen große Unsicherheit hervor. Hieran ten sich aber erneute Befürchtungen hinsichtlich einer eventuellen Erhöhung der Diskontrate der I Bank von England. Die Spekulation wurde Dar­aufhin zurückhaltend und lustlos und schritt zu Abgaben, ja sogar verschiedentlich zu Blankoabgaben, und es traten Rückschläge bis zu 35 Prozent ein. Auch fehlten Orders, so daß auch von dieser Seite die Börse keine Stutze erhielt. Besonders die in letzter Zeit favorisier­ten Werte hatten unter dieser neugeschaffenen Lage zu leiden. Als jedoch eine Meldung be­kannt wurde, wonach von amerikanischer Seite zur Stützung des Pfundkurses oder zur Stär­kung der Goldreserven ein Kredit von 2 50 MillionenDollar schon bereitstände, wurde die Stimmung allgemein wieder etwas zuver­sichtlicher, und verschiedentlich wurde wieder ein | Teil der Verluste eingeholt. Die Diskontbesurch- i tungen der Bank von England traten in den Hintergrund. Die Bestätigung eines unveränderten Satzes lieh nicht lange auf sich warten. 2lbertroh- dem überwogen gegenüber der gestrigen Wmro- börse immer noch kleinere Abschwächungen. AEG.. Licht & Ä r a f t und Siemens büßten 2 Proz. , ein. Bergmann tagen etwas höher. Besonders stark gedrückt eröffneten Glanz st off mit minus 7 Prozent. Am Chemiemarkt lagen Far­ben knapp behauptet. Bon Montanwerten waren Gelsenkirchen2Prozent abgefchwacht. Die übrigen Werte dieses Marktes, die auch zeit­weise etwas lebhafter gehandelt wurden lagen nur ganz geringfügig verändert. Bis 1 Prozent über dem gestrigen Abendniveau lagen Deut­sche Linoleum und M e t a 11 g e f e 11 s ch a ft. Gut behauptet lagen Deutsche Erdöl, R u t - gerswerke. Montecatini und Banken. Renten still, zum Teil erneut etwas hoher. Im Derlause wurde das Geschäft nach einer vor­übergehenden Belebung, die durch die oben er­wähnten Gründe hervorgerufen wurde, wieder ruhiger. Orders fehlten, aber schon eine ganz geringe Rachfrage veranlaßte em weiteres An­steigen der Kurse. An allen Märkten waren die anfangs eingetretenen Verluste wieder ausge­glichen. Sogar wurde verschiedentlich ein Plus erzielt. Besonders hervor traten Deutsche Li­noleum mit plus 6 Prozent, in denen Mei­nungskäufe vorgenommen wurden. Am Geld­markt war Tagesgeld mit 8 Prozent eher ge­sucht Am Devisenmarkt konnte sich das Pfund international leicht befestigen. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1975, gegen Pfund 20,36, London gegen Kabel 4,8485, gegen Paris 123,95,

Brief 167475- 168,48

22,06 111,88

59,32 2,49

112,59 81,01 61,66

12,452 73,30

115 i 114,25

Spindeln, in Indien 2 107 000 Spindeln und in Brasilien 1 090 000 Spindeln mehr eingesuhrt worden. Der erwachende Osten hat seine Selbständigkeit erlangt, und tritt als lonkurrie- render Faktor auf den Plan. In Deutschland stehen seit 1913 1 838 000 Spindeln mehr zur Verfügung, in Frankreich 2 370 000 Spindeln und in Polen, Italien, Belgien, Schweiz und Hol­land 1 756 000. In England hat \\d) ine Zahl der Spindeln feit 1913 dagegen um 2 181 000 Stück vermindert. Ebenso ist Die Spindelzahl in Rußland, Oesterreich und der Tschechoslowakei um 618 000 Spindeln zurückgegangen. Die Ver­lagerung in der Baumwollindustrie wird also dadurch kenntlich, daß der Zuwachs der Spindeln in Asien insgesamt 9 770 000 Spindeln betragt, während in Europa nur 3 165 000 Spindeln hinzi^ gekommen sind. In bezug auf den Verbrauch macht das für die asiatische Industrie eineStei- gerung von 24 auf 33 Proz. aus, wahrend die europäische von 76 auf 67 Proz. zuruckge-

Strafkammer Gießen.

Gießen. 13. Aug. Din junger Mann aus einem im Kreis Büdingen gelegenen Orte unter­hielt mit einem Mädchen aus dem gleichen Dorf ein Verhältnis, das von deren Angehörigen nicht gern gesehen wurde. Als eines Abends der Bruder des Mädchens die beiden wieder einmal zusammen antraf, versetzte °r (einer Schwester ein paar Ohrfeigen und nahm sie mit nach Hause. Hierüber verärgert, folgte der lunge Bursche seinem Mädchen und deren Bruder. Als dieser unterwegs sich einmal nach seinem Verfolger um- drehte, erhielt er in Dem gleichen Augenblick einen Messerstich in den linken Unterarm, durch

gegen Mailand 92.74, gegen Madrid 33,025, gegen Holland 12,1050.

Pylllpp Horzmann .... Heidelberger Eement . . . (Semen! Karlstad! ...» Wayb 4 Freitag Schultheis Patzenhoser . . Ostwerle 83er. Glanzstoff Bemberg. .....

Zellstoss Waldho, .... Zellstoss Ajchasfenbura . . Charlottenburger Wasser . Dessauer Ga» Daimler Motoren - -

Deutsche Majchinen-FabM Adlerwert« fcleoet ....

Ludw. Loewe «Rat. Automobil . . Ctritfiein & Koppel Leonhard Tley.....

Bamag-Megutn Franks. Maschinen . . . . (Sühnet........

Hcyltaenslaedt IunghanS........

Lechwerle Mainkraitwerke Mag Netars ulmer PelerS Union Gedr. gioedet Voigl 4 Haefsner . . « Südd. Zucker......

einstellen soll. Es verschwindet also wiede» eine der wenigen Margarinefabriken, die noch außer­halb des Konzerns der Margarine ilnie stehen. Es sei noch nicht bekannt, was nut den in Der Fabrik beschäftigten Arbeitern geschehen werde. '

* Kunst sei de nausfuhr der S ch w e i z. Die Ausfuhr von Kunstseide aus Der Schweiz erreichte im Monat Iuni einen Wert von 2 500 000 Schweizer Franken gegen 2 800 000 im vorhergehenden Monat und 2 900 000 im Juni 1928.

Don der Frankfurter Börse. Die Zulassung der 10 Mill. Mk. neuen Stammaktien der Zellstoffabrik Waldhof in Mannheim-Wald» Hof, ICO 000 Stück über je 100 Mark, wurde genehmigt. e

Konkurs der Baus irma Stroh & Co.. G. m. b. H, Frankfurt a. M. lieber das Vermögen der vor etwa einem Monat in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Firma ist der Konkurs eröffnet worden. Den Schulden von etwa 160 000 Mark stehen Aktiven in Höhe von nur etwa 24 000 Mk. gegenüber, so daß lediglich die bevorrechtigten Gläubiger befriedigt werden können.

Einfuhrverbot für Roggen- und Weizenmehl nach P o l e n. Es ist eme Verordnung des polnischen Ministerrats er­schienen, wonach die Einfuhr von Roggen- und Weizenmehl nach Polen bis auf weiteres ver­boten ist.

Ausdehnung des Margarine- k o n z e r n s. Wie aus Amsterdam verlautet, hat die Margarine Unie mit der Wassanans Kom- klhk Fabriek in Wormeerveer ein Abkommen ge­troffen, auf Grund dessen letztere ihren Betrieb

Mitglieder der Kolonne in .

den Kolonnenarzt Dr. Erler zu Hörnsheim in äämä« I neuen Äa^

Der ausgebildeten Kolonnenmitglieder statt. Dom Spindeln emsuh 8 . Äina 2 504C00

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Schulte, Wetzlar, und Kreisinspektor Dreh- doppel, Wetzlar. Außerdem nahmen an der Prüfung teil: der Kolonnenvorsihende, Bürger­meister Dr. Reumann, Groß-Rechtenbach. Ko­lonnenarzt Dr. Erler. Hörnsheim, Kolonnen­führer Lehrer Messerschmidt, Groß- Rechtenbach, und stellvertretender Kolonnenführer Landwirt Wilhelm ' L a n g s d o r s zu Groß- Rechtenbach. Bürgermeister Dr. Reumann richtete herzliche Begrüßungsworte an alle Er­schienenen und gab feiner Freude darüber Aus- I druck, daß sich die Kolonnenmitglieder mit gro­ßem Eifer der Ausbildung unterzogen hätten. Medizinalrat Dr. Schulte, Wetzlar wies m feiner Ansprache darauf hin, daß der Zweck Der Kolonne die Schaffung eines Zufammengehorig- keitsgefühles fei, das zur echten Kameradschaft führen müsse. Die anschließende Prüfung wurde von folgenden Prüflingen bestanden: Georg Müller, Fritz Franzi.. Fritz Franzlb, Eduard Wenzel. Ernst Kreiling und Ernst Luh zu Lützellinden: Ferdinand Schwarz, Heinrich Volk und Albert Ohly zu Hörns­heim: Wilhelm ©laum und Wilhelm Heinz zu Oberkleen: Friedrich Haupt, Wilhelm Hundt, Wilhelm Kuhll.. Wilhelm Hof­mann. Karl S ch i e f e r ft e i n, Karl L o h. Hein> riet) Bonn, Karl Weber und Friedrich Hundt zu Groß-Rechtenbach. Medizinalrat Dr. Schulte gab feiner Befriedigung darüber Aus­druck was die Kolonnenmitglieder in der kurzen Zeit ihrer Ausbildung in bezug auf die erste Hilfeleistung bei Unglücksfällen gelernt hatten. Anschließend fand ein gemütliches Zusammensein statt. Kreisinspektor D r e Y d o p p e l betonte m feiner Ansprache, daß die im Kreise Wetzlar zuletzt gebildete Sanitätskolonne des Amtes Rechtenbach die erste sei, welche sich der Ab­schlußprüfung unterziehen könne.

den er mehrere Wochen arbeitsunfähig war. Ob­wohl jener entschieden bestritt, gestochen zu haben, kam das Amtsgericht Büdingen doch zu Der Ucberjeugung, daß nur er Der Täter sein kann. Wegen gefährlicher Körperverletzung wurde et zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt. Ge­gen dieses Urteil verfolgte der Angeklagte Be­rufung. Aber auch jetzt kam das Gericht auf Grund eingeheiider Beweisaufnahme zu der glei­chen Ueberzeugung wie die erste Instanz und verwarf kostenfällig die Berufung, was zur Folge

hat, daß der Angeklagte auch die Kosten der Rebenklage tragen muß. r

Ein in der Zellenstrafanstalt Butzbach Strafe verbüßender Gefangener hatte sein Zelleninven­tar zusammengeschlagen und Den ihm entgegen­tretenden Strafanstaltsbeamten Widerstand ge­leistet. Durch das Amtsgericht Butzbach war gegen ihn deswegen auf eine Gesamtstrafe von 2 Mo - naten Gefängnis erkannt worden. Seine hiergegen eingelegte Detufuna wurde jetzt als unbegründet kostenfällig zurückgewiesen.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 15. Aug. Am heutigen Rebenmarkt konnte sich die Tendenz allgemein etwas bessern. Für Brotgetreide war Die Rach- frage etwas reger und das Airgebot fand bessere Aufnahme. Weizen neuer Ernte konnte daher im Preise etwas anziehen. 3m übrigen blieben Die Rotierungen unverändert. Am Mehlmarkt war das Geschäft weiter still. Auch Futtermittel waren vernachlässigt. Es wurden notiert: Weizen, neuer Ernte, 26,35 bis 26,50; Roggen, neuer Ernte, 20 75 bis 20,90; inl. Hafer 21,50; Mais 21,50; Weizenmehl 38,25 bis 41: Rogaenmehl 29,75 bis 31; Weizenkleie 10,50; Roggenkleie 11,Zo Mk.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 15. Aug. Auftrieb: 181 Rinder. 1164 Kälber, 139 Schafe. 745 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 74 bis 78 Mk.; mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis 73; geringe Kälber 63 bis 69. Schafe: Mastlärnrner und jüngere Mast- i hämmel (Weidemast) 50 bis 58; mittlere Mast- lämnier, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 42 bis 49. Schweine: vollsleifchige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebend­gewicht 87 bis 90; von etwa 160 bis -240 Pfund 88 bis 91; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 86 bis 89 Mk. Marktver­lauf: Bei allen Gattungen ruhig, ausverkauft.

Berliner Börse.

Berlin, 15. Aug. Die freundliche Stimmung, die seit einigen Sagen an Den deutschen Effektenmärkten herrschte, erfuhr heute vormittag eine Unterbrechung. 13 bekannt wurde, daß die B a n k v^> n C n al a n D gestern einen überraschend großen Goldver- lüft (über eine Million Pfund) erlitten hatte, wobei wieder Befürchtungen hinsichtlich ter Er» Höhung Der Diskontrate für heute akut wurde. Sofort nach Bekanntwerden des unverändert gebliebenen Diskontsatzes trat dann aber wieder eine merkliche Beruhigung ein, und die ersten offiziellen Rotierungen der heutigen Börse waren im allgemeinen nicht allzu stark gedrückt. Das Geschäft war ziemlich still und wurde außer­dem durch den heutigen katholischen Feiertag ungünstig beeinflußt. Die Stimmung wurde aber zusehends freundlicher, zumal man erfuhr, daß die Dank von England einen 250-Milliv° nen-Dollar-Kredit abgefchlosfen habe, über den sie jederzeit innerhalb 24 Stunden dis­ponieren kann, so daß in absehbarer Zeit eine Diskonterhöhung in England kaum noch in (trage kommen Dürfte. Der unter Schwankungen schwa- chere Verlau, der gestrigen Reuyorker Dorfe blieb demgegenüber ohne Eindruck, dagegen regle ein Maschinenbau - Industrie - Be­richt für Iuli, Der von steigendem Erport spricht, ab. Die Kursveränderungen waren gegen gestern mittag allgemein gering. Aei chsb ank, Elektrowerte Schlesien und Motoren

I Deutz waren um 2,5 bis 3 Prozent gebessert, dagegen zeigten Kunstseidewerte schwächere Veranlagung. (Bemberg minus 4 Prozent und Glanzsto^s minus 8,5 Prozent.) Deutsche An lei he st unverändert. Ausländer gc- schästslos. Pfandbriefe still. Der Geld­markt war heute wieder etwas steifer. Tages- geld 6,5 bis 9,5 Prozent; Monatsgeld 9 bis 10,5 Prozent: Warenwechsel etwa 7,75 Prozent. Rach den ersten Kursen wurde es, von Montan- w er ten ausgehend, überwiegend etwas icfter. Man konnte erneute Kursgewinne von 0,3 bis 15 Prozent auf fast allen Gebieten feststellen. Reicks'bank zogen um 2.5 Prozent an und Berlin - Karlsruher -Industrie bet lebhaftem Geschäft um etwa 2 Prozent.

«rief

4,194

58,49

111,89

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Gdilufe»! i»Uht ftur? I ftnro

«.EG.......

Bergmann . . . Gleltt. Lieferungen. Licht und fitaft - Felten 4 Guilleaume (Bei. f. Eiektr. Untern. Hamb. Elettr. Werte Rhein. Eleltr. . . Schlei. Elettr. . - - Schuckerl . . . - - Siemens 4 Hal-te . TranSradio - - - - Lahmeyer 4Co. - .....

Dcutiche Erdöl . . Ebener Steinkohle . Gelienttrchener . » Harpener Hoeick Eilen- . . Ilie Bergbau . . . ftlödnciroede . . . fl&In .«Reucfieft. . . Mannesmann. .

«eilt»

Schluh- Ansang. Kurs | Bure

| Geld 16.415 167,80 21,98 111,44 59,08 2,47 112,15 80,69 61,42 12,392 73,00

Berlin, 14. August

Französische Violen.....

Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten DeurschLesterr.äiao Kronen Rumänische Noten Schwedische Noten ..... Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten.......

Geld

4,174

58,25

111,45

20,31

AO! Schweiz. BundeSb.-Anl.. . . 4% Oesterreichische Goldrte.. . - 4 20% Ceflen. Silberrte. . - - - 4% Oesterreich- einheill. Rte. . - 4% linaarische Goldrte. - - - - 4% Ungarische StaatSr. v. 1910 - 4'/2% desgl. von 1913 .

4% Ungarische Kronenrte.. - - - 4% Tück. Zollanleihe v. 1911 - - 4% Tückische Bagvadbahn-Anl., Serie I-. - - '

4% desgl. Serie 11

Hamb.-Südam. Dampflch- Hansa Dampsschiss - - -

Norddeutscher Lloyd - - -

91110. Deutsche Grebitanft. 1" Barmer Banlverem . - - Berliner HandelSgesellsch. . . " Commerz- und Privat-Banl . N Lärmst, u. Nationalboni . . 1- Teutsche Bant .... i" Distonto-GeseUichast Ant.. . 10

Dresdner Bant .....

Metallban » ..................12

Berlin, 14. August

Amcrilaniiche Noten . . .

Belgische Noten

Dänische Noien .....

(fauilücbc Noten>iih<

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

angc|ü6tlen Siffetn geben di- to »uletjt Dividende an. - Leichsbanldis,°n. 7.5 Pr°»eni. Lombard,insfub 8.5 P»»en,.

6 k

0 8

Mansselder Oberjch'ei. Eiienb. Bedarf. . . b Oberschlei. «okswecke. . . . . o Phönix. Bergbau .... bV, Rbeinilche BraunloVen. . . 10 Rheinstabl ... VY* Jahr ih'iebed Montan f Bereinigte Stahlw. Otavi Minen . .

Der Streik in der englischen Baurn- Wollindustrie, der zur Ausfperrung von 500 000 Arbeitern führte, rückt die Frage »rrcts Lieder einmal in Den Vordergrund, tote cs heute

? Wetzlar, 14. August. Auf dem heutigen überhaupt noch mit dieser Industrie in Europa Schweine markt waren aufgetrieben 211 beschaffen ist. In Deutschland ist ein starker Ferkel und 5 Läufer. Infolge schwachen Käufer- Rückgang dieser Industrie zu verzeichnen. unD befuchs gingen die Preise leicht zurück. Bei man kann beinahe sagen, daß sie in DeutschlanD schleppendem Handel wurde bezahlt für 5 bis heute nur noch mit knapp Zweidrittel ihrer 6 Wochen alte Ferkel 38 bis 42 Mk., für 7 b is Leistungsfähigkeit arbeitet. Das hat fernen 8 Wochen alte Ferkel 44 bis 52 Mk., für 9 bis Grund vor allem Darin, daß Die Baurnwoll- 10 Wochen alte Ferkel 52 bis 60 Mk. je Stück. Industrie Europas früher in großem Umfange Es verblieb ein geringer ileberftanD. für Ostasien arbeitete, das heute eigene on»

» »ES KSVSNZtzPZ dem Kriege bereits bestehende Baumwollspinnerei

88,25

108,4 1 108,5

108,9 1 108,4

ftrahtfutt a M.

Berlin

Schluß Rurt

i-Uhr | ftUt?

Schlutz.1 Ansang. Kurs I Kur«

Datum

14.8.

15.8-

14-8. I 15-8.

Frankfurt a M. |

Berlin

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1-Uhr 1

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Kurs I

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Datum

14.8.

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14 8.

15-8.

f,o/n Di. Reicheanleihe v. itix< - DI. Anl..Ablös.-Schuld mU Au»-

87,5

51,75

11,6

87,5

51,65

51,8

los.-Nechten. . - - - Teögl. ohne Auslvs.-Rechte . . -

11,6

11,4

11,5

-7^. Frani,. Hyp.-Bl. Goidps. un- lünbbat bU 1932. . . - - -

41/,% Rheinische Hyp.-Banl Liqu.-

85,5

77,1

--

El E G-abg. BockriegS-Obligatton., rückrahlbar 1932 .......

88

14. August

15. August

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld 1

Briet

Geld i

Bries

»mit.-Nolt.

168,08

168,42

168,01

168,25

Buen--AireS

1,760

1,764

1,759

1,763

Brss-'Antw-

58,35

58,47

58,305

58,425

Christiania -

111,76

111,98

111,69

111,91

Kopenhagen

111,66

111,88

111,67

11s, 89

Stockholm -

112,36

112,58

112,34

112,56

Helkingfors.

10,541

10,561

10,543

10,563

Ftalien. . .

21,93

21,97

21,935

21,975

London - . .

20,336

20,376

4,2035

20,338

20,378

91 ent) ort .

4,1925

4,1945

4,2025

Paris....

16,405

16,445

16,40

16,44

Schweij » .

80,685

80,845

80,67

80,83

Spanien. -

61,48

61,60

61,53

61,65

Japan .. -

1,534

1,968

1,953

1,962

Nto de Jan. Men in D--

0,497

0,499

0,4975

0,4995

Lest- abgest.

59,085

59,205

59,07

59,16

Prag - - - -

12,412

12,432

12,411

12,431

Belzrad -

7,366

7,380

7,365

7,379

Budapest.

73,18

73,32

73,17

73,31

Bulgarien

3,034

3,040

3,034

3,040

Lissabon

18,78

18,82

18,77

18,81

Tamig -.-

81,30

81,49

81,32

81,58

Konstintin-

2,008

2,012

",005

,C09

Alben. .

5,425

5,435

5,425

5,435

Kanada .

4,168

4,176

4,171

| «,179

1 Uru map.

4,116

4,124

4,106

| 4,114

1 Tairo . .

20,87

I 20,91

I 20,86

1 20,95