in die Seele singen soll: dem, was der Tondichter wollte, wurde hier lebendiger Odem eingehaucht. Sm.
Kunst und Wissenschaft.
von der Frankfurter Oper.
Nach erfolgreichem Gastspiel ist Generalmusikdirektor Ewald Linden aus Freiburg i.Br. zum er st en Kapellmeister des Frankfurter Opernhauses verpflichtet worden. Damit ist die durch den Weggang von Clemens Krauß und Claus Nettstraeter entstandene Lücke wieder ausgefüllt.
Wirtschaft.
Fortschreitende Erleichterung am Geldmarkt.
Die Erleichterung am Geldmarkt hat in der letzten Woche weitere Fortschritte gemacht. Selbst die großen Ansprüche der verschiedenen Fälligkeitstermine konnten die Fortschritte in der Erleichterung nicht aufhalten. Allerdings ist die Dauer der Geld- markterleicdterung schwer zu schätzen, da sich noch nicht übersehen läßt, inwieweit bis jetzt die Vorauszahlungen auf die Einkommesteuer geleistet worden sind, und überdies die Restzahlung auf die Reichsanleihe und die Aufbringung der Industrie- belastung in diesem Monat noch aussteht. Die Geldmarkterleichterung führte in der vorigen Woche zu einer Herabsetzung des Privatdiskontsatzes um I Prozent auf 7| Prozent p. a. Der Privatdiskontsatz liegt somit seit Anfang April zum erstenmal wieder unter der Bankrate. War auch die Herabsetzung um z Prozent verhältnismäßig sehr gering, so ist doch die Bedeutung dieses Schrittes als ein weiteres Anzeichen der Erleichterung nicht zu unterschätzen. Die Senkung des Zins- nioeaus geht gewiß nur langsam vor sich, sie macht aber trotz der starken Ansprüche immer weiter« Fortschritte, was als ein sicheres Zeichen für die Beharrlichkeit dieser Entwicklung anzusehen ist.
Die Erleichterung kommt am wenigsten am Tagesgeldmarkt zum Ausdruck, trotzdem gab Tagesgeld auf 61/? bis 9 Proz. nach und selbst die Sätze für Monatsgeld gingen zeitweise bis auf 9 und 10 Proz .zurück. Die Llmsähe der Wechselmärkte waren weiterhin gering. Der Sah für Privatdiskonten, die gesucht waren, betrug am 4.3uli für beide Sichten 7s/g Proz. Auch Warenwechsel mit Großbank-Giro hatten nur geringen Umsatz, zuletzt bei 73/4 bis 8 Proz. p. a.
Auch an den internationalen Geldmärkten sind Entspannungserscheinungen zu verzeichnen, was um so bedeutsamer für den deutschen Geldmarkt ist, als eine wesentliche Voraussetzung einer gebesserten Kreditversorgung auch weiterhin ein entsprechender Zustrom ausländischer Kredite nach Deutschland ist, der seinerseits wieder eine genügend flüssige Verfassung der ausländischen Kreditmärkte bedingt. Aach den Berichten aus Amerika hat sich am dortigen Geldmarkt während der letzten Woche eine gewisse Erleichterung durchgesetzt, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, daß angesichts der Hochkonjunktur in den Vereinigten Staaten mit einer nachhaltigen Erleichterung des ckknerikanischen Geldmarkts vorerst nicht zu rechnen sein dürfte. Andererseits machte aber auch die durch den Golbzustrom neuerdings erhöhte Liquidität der Federal-Aeserve-Danken eine nachhaltige Verknappung vorerst wenig wahrscheinlich. Auch in England hat sich die Lage durch die Besserung deS englischen Pfundkurses geklärt, so daß die Gefahr einer Diskonterhöhung in London für die nächste Zeit gebannt sein dürfte. Dies ist um so bedeutsamer, als dadurch die auf dem Geldmarkt lastende Ansicherheit über die nächste Entwicklung des Londoner Diskontsatzes vom Geldmarkt genommen ist.
* Die amtliche Großhandelsindexziffer. Die auf den Stichtag des 10. Juli berechnete Grotzhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist mit 137,4 gegenüber der Vorwoche (137,5) nahezu unverändert. Von den Hauptgruppen hat die Indexziffer für Agrarstoffe um 0,3 o. H. auf 131,2 (131,6) nachgegeben. Die Indexziffer für Kolonialwaren i t um 1,2 v. H. auf 127,3 (125,8) gestiegen. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren stellte sich auf 131,5 (131,3) und diejenige für industrielle Fertigwaren ai4 157,2 (157,3).
* D i e Kohlenproduktion in Hessen. Die monatliche Statt, der Kohlenproduktion des Volksstaates Hessen weist für den Monat Juni folgende Zahlen nach: An Rohbraunkohlen wurden gefördert 48 653 Tonnen: davon wurden verkauft 25 572 Tonnen: der größte Teil der Rohkohlen wurde weiter verarbeitet, und zwar 20 246 Tonnen
zu Schwelereiprodukten und 160 Tonnen zu Briketts. Die Briketterzeugung betrug 79 Tonnen.
* 3 - Millionen . Dollar ° Amerika- KreditderBewag. Ein amerikanisches Banken- y n d i a t unter Rührung von Dillon, Read & Co. hat, wie aus Ne. ort gefunkt wird, soeben mit den Berliner Städtischen Elektrizitätswerken A.°G. (Bewag) einen sechsmonatigen Kredit von 3 Millionen Dollars abgeschlossen. Der Zinsfuß beträgt 7,5 v. H. jährlich, zuzüglich 0,75 v H. Bereitstellungsprovision. Zusammen mit dem 50-Millionen-Dollar-Kredit für das Reich und 3 Millionen Dollar für die Ruhrchemie A.-G. hat Dillon, Read & Co. in den letzten drei Wochen nunmehr 56 Millionen Dollars Kredite an Deutschland gewährt. Die schon früher von diesem Bankhaus übernommenen 6,5>o. H.-Anleihen der Bewag belaufen sich auf insgesamt 35 Millionen Dollar.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 15. 3uli. Tendenz: 3m Verlaufe freundlicher. 3m vorbörslichen Verkehr unterlag die Börse zu Beginn der neuen Woche wieder einer ausgesprochenen Stagnation, die Tendenz war aber wider- st a n d s f ä h i g. Aach Feststellung der ersten Kurse nahm die Tendenz, ausgehend von einigen Favoriten, freundlicheres Aussehen an. Die Verbindlichkeitserklärung des Schiedsspruches in der schlesischen Textilindustrie, die deutsch-belgische Einigung über die Marknotenfrage, die Mitteilung der Frankfurter 3ndustrie- und Handelskammer über die Wirtschaftslage, wonach eine Besserung der Konjunktur zu verzeichnen ist, und auch die vorteilhaften Geldmarktverhält- nifse, die heute wieder mehr Beachtung fanden, hinterließen ein günstiges Echo. Hinzu kam noch, daß heute Auslandorders Vorgelegen haben sollen, so daß sich in Svezialwerten leb- hafteGeschäftstätigkeit enf alten konnte. Aber auch die Anterbrechung des Börsenverkehrs blieb nicht ohne Einfluß und veranlaßte die Spekulation, zu Deckungen zu schreiten. Gegenüber den Schluhkursen vom Freitag waren die Kurse zur ersten Aotiz nicht einheitlich. Licht und Kraft und Schuckert eröffneten bis 1.5 Proz. schwächer. Die meisten Werte des Elektromarktes lagen bis zu 1 Proz. fester. Am Chemiemarkt waren Farben vernachlässigt und etwa 1 Prozent schwächer. Deutsche Erdöl dagegen weiter etwas gesucht. Am Montanmarkt bestand heute für Gelsenkirchen, Phönix und Stahlverein vermehrtes 3nteresse. Die Ausführungen über die Eifen- und Stahlindustrie zu Ende des ersten Halbjahres 1929 fanden geteilte Aufnahme. Mannesmann und Klöckner lagen leicht gedrückt. Aegere Aachfrage bestand noch für Glanzstoffaktien plus 3 Proz. Hier regte der stark zunehmende Absatz von Kunstseide und die Erweiterung der 3nteressen mit einem Anternehmen im Auslande an. Auch Svenska standen weiter im Vordergründe mit plus 3 Mk. Kaliaktien gewannen bis zu 2 Prozent. Am Dauunterneh- mungsmarkt lagen Wahh & Freitag 1,5 Prozent niedriger. Banken still und zumeist bis 1,5 Prozent schwächer. Am Schiffahrtsmarkt war die Amsahtätigkeit etwas reger, bei Besserungen bis zu 1 Prozent. Renten still. Ablösungsschuld leicht gedrückt. Ausländer befestigt. Aachdem nach den ersten Kursen die Amsahtätigkeit recht lebhaft war, schrumpfte das Geschäft aus Mangel an Aufträgen später wieder ein, so daß die erneuten Gewinne von etwa 2 Prozent nicht immer gehalten werden konnten. Die Stimmung war aber unbeeinflußt freundlich. Am Aentenmarkt bestand auf die Haager Schiedsgerichtsentscheidung für Serben weiterhin 3nteresse. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8,5 Prozent wieder etwas gesucht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1985, gegen Pfund 20,353, London gegen Kabel 4,8500, gegen Paris 123,88, gegen Mailand 92,76, gegen Madrid 32,13, gegen Holland 12,0775.
Berliner Börse.
Berlin, 15. 3uli. Die heutige Montagsbörse eröffnete in ruhiger Haltung. 3m allgemeinen war die Tendenz nicht einheitlich, große Kursveränderungen traten aber nicht ein. Besondere Anregungen lagen nicht vor. Eine kleine Verstimmung ging von der Verfassung des Geldmarktes aus, der eine Versteifung zum Medio zeigt. Auch die Krankheit des Königs von England und die erneut notwendig werdende Operation mahnte etwas zur Zurückhaltung, obwohl die Londoner Börse die Woche in freundlicherer Stimmung eröffnete. Wie schon im Vormittagsverkehr festzustellen war. lagen die alten Favoriten (Farben-Aktien, A.E.G. und Siemens usw.) vernachlässigt und eher angeboten. Dagegen erhielt sich einige Aachfrage nach Montan- und Schiffahrtsaktien. Das Publikumsinteresse war aber sehr klein. Ausgesprochen fest eröffneten Bosnische Renten, Sarotti und Svenska. Fester lagen Lahmeyer, Kaliaktien und von Mon
tanwerten Phönix und besonders Stahlverein. Schwächer eröffneten dagegen Adlerwerke, Dessauer Gas, Demberg, Stolberger Zink. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer geschäftslos, die bereits erwähnten Bosnier fest. Psandbriefmarkt bei völliger Geschäftslosigkeit gehalten. Der Geldmarkt war angespannt. Tagesgeld 8 bis 10,5 Prozent, Monatsgeld 9,25 bis 10,25 Prozent, Warenwechsel etwa 7,75 Prozent. Auch nach den ersten Kursen war das Geschäft still. Die Stimmung war aber eher etwas freundlicher. Svenska konnten um weitere 1,50 Mk. anziehen, wobei man von einer bevorstehenden großen Finanztrans, aktion wissen wollte. Für Elektrowerte machte sich Interesse einer Großbank bemerkbar, so daß Siemens und A.E.G. um etwa 3 Prozent anziehen konnten. Montanaktien zogen etwa 1,5 bis 1 Prozent an.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 15. 3uli. Auftrieb: Rinder 1520 Stück: darunter 337 Ochsen, 110 Bullen, 631 Kühe, 427 Färsen: Kälber 591, Schafe 58, Schweine 3968. Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 59 bis 62, ältere 54 bis 58, sonstige vollfleischige jüngere 49 bis 53; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 52 bis 56, sonstige vollfleischigs oder ausgemästete 48 bis 51; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 47 bis 51, sonstige vollfleischige oder aus- gemästete 41 bis 46, fleischige 34 bis 40, gering genährte 25 bis 33; Färsen (Kalbinnen. Jung, rinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 60 bis 62, vollfleischige 55 bis 59, fleischige 49 bis 54. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 74 bis 78, mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 73, geringe Kälber 60 bis 67. Schweine. Vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 86 bis 88, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 87 bis 89, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 87 bis 89, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 83 bis 86. M ar k t v e r I a uf : Rinder ruhig, Lieberstand. Schweine ruhig, geringer Lieber st and. Kälber und Schafe ruhig, ausverkauft.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 15. 3uli. Zu Beginn der neuen Woche konnte sich am Hauptmarkt wieder ziemlich reges Geschäft entwickeln und die Tendenz war ausgesprochen freundlich. Lebhaftere Aachfrage bestand nach wie vor für Weizen, der erneut 1 Mk. anziehen konnte. 3m Einklang damit lag auch Weizenmehl 1 Mk. fester. Roggen war dagegen etwas vernachlässigt und etwas abgeschwächt, während Roggenmehl etwas anziehen konnte. Lebhaftes 3nteresse bestand auch für Mais, der 1 Mk. anziehen konnte. Das Futtermittelgeschäft war gering. Weizenkleie etwas abbröckelnd. Es wurden notiert: Weizen 27 bis 27.50, Roggen 23 bis 23,25, Hafer, inländ. 23,25 bis 23,50, Mais (gelb) für Futterzwecke 22,75, Weizenmehl, südd. Spezial 0 38,50 bis 39,75, Roggenmehl 31,25 bis 32, Weizenkleie 11,75 bis 12, Roggenkleie 13, Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 33 bis 50, Linsen, desgl. 40 bis 110, Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken, neues 10, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 5, Weizen-und Roggenstroh, gebündelt 4 bis 4,50, Treuer, getrocknet 18,25 bis 18,85. Tendenz fest.
Letzte Nachrichten.
Professor Hans Delbrück f.
Berlin, 15. Juli. (MTB. Funkspruch.) Geslern verschied der bekannte Historiker Geh. Regierungsrat Professor Dr. Hans Delbrück im 81. Lebensjahre. Der Gelehrte war feit längerer Zeit an Grippe erkrankt.
Delbrück wurde am 11. Aovember 1848 in Bergen auf Rügen geboren. 3n Heidelberg, Greifswald und Bonn studierte er Geschichte. 3m 3ahre 1873 promovierte er zum Doktor der Philosophie und widmete sich dann insbesondere dem Studium der Kriegsgeschichte. Gleichzeitig war er von 1874 bis 1879 Erzieher des Prinzen Waldemar von Preußen. 3m 3ahre 1881 habilitierte er sich in Berlin, wo er 1885 a. o. Professor und 1896 als Aachfolger des großen Historikers Treitschke o. Professor für Geschichte wurde. Gleichzeitig leitete er lange 3ahre die »Preußischen Jahrbücher", denen er auch zahlreiche Beiträge lieferte. Politisch war er von 1882 bis 1885 als preußischer Landtagsabgeordneter und von 1884 bis> 1890 als Reichstagsabgeordneter tätig.
Von seinen zahlreichen Schriften, in der Mehrzahl kriegswissenschaftlichen Inhalts, find besonders zu erwähnen eine umfassende »Ge
schichte der Kriegskunst" in vier Bänden (1900 bis 1920), »Deist und Masse in der Geschichte" (1912), »Krieg und Politik", drei Bände, 1919.
Schon während des Krieges hatte er sich in den preußischen Jahrbüchern als ein Gegner der Ludendorffschen Feldherrnkunst erwiesen. Diesen Standpunkt vertrat er auch, als er nach dem Krieg als Gutachter des parlamentarischen Llntersuchungsausschusses zur Klärung der Llr- sachen der deutschen Aiederlage im Weltkriege berufen wurde, im Gegensatz zu den beiden andern Gutachtern, General von Kuhl und Oberst Schwertfeger. 3m Frühjahr 1922 veröffentlichte er dann noch eine Schrift »Ludendorffs Selbstporträt" in der er sich mit des Generals Kriegserinnerungen auseinandersehte und ihn als Politiker, »Friedenssabotier" und auch als Feldherrn verdammte. 3n einer amerikanischen Zeitschrift wurde er daraufhin als »Der 3bolger- trümmerer“ bezeichnet. Als Fachmann wendete sich gegen seine militärische Auffassung Oberstleutnant a. D. Förster, der ihm vielfach 3rr- tümer und Bedenklichkeiten feines Llrteils Nachweisen zu können glaubte.
Delbrück ist Mitglied der Historischen Kommission für das Reichsarchiv. Bei den Dezemberwahlen 1924 trat er als Redner in einer demokratischen Versammlung in Berlin aus und wiederholte dort seine Vorwürfe gegen Ludendorff.
Gewinnauszug
4. Klasse 33. Preußisch-Südbeutsche (259. Prcuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewähr ________ Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
2. Ziehungstag 13. Juli 1929
In der Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
211540
204281
204037
389471
124266
112700 122511
In der Nachmittagsziehung wurden Gewinne
über 150 M. gezogen
189834
219957
242585
301043
363182
48709
163893
216094
238142
287354
357208
108641
128604
159719
171703 1'79328
193733
215279
250239 285640
300703
317281
341651
356741
383785
194074
231035
238926
328830
370839
139714
163061
175321
183592
197982
227038
253054
278353
300865
328867
343719
374562
388585
231234
272416
330543
379399
141550
163169
175469
183697
204985
228509
256547
280905
305371
338160 346180 375280 390215
235622 275361
341216
381820
150620
165286
178213
185150 209139
235642
258000
284143
306821
339925
350097 376387 397127
238093
286403
341530
387811
153722 167582
178832 190195 214193 248250 260578
287895 309287 341133 355220 383030
398191
110027 134986
161753 171963 183166
195089
221116
251363
270671
300729 321384 342475 365445
387121
2 ®etolnne >u 10000 M. 307477
2 Gewinn« »u 5000 M. 3711 70
2 Gewinn« eu 2000 W. 62338
4 Gewinn« zu 1000 M. 191862 169075 ---
18 Gewinne ,u 800 M 1059 6563 26447 27077
158381 186921 224440 295622 393968
18 Gewinne zu 500 M. 40440 150809 1,83131
280985 298250 320770 321729 322416 328198
88 Gewinne zu 400 M. 10535 14382 41477 44694 — " 64087. 75361 78382.98315 108227 133541
~234 ® Jn9i?«\9u83009S2844 2202 7051 111507 12503 14640 18121 20532 23011 30550 31174 36681
39415 53506 59420 61217 65532 68564 68654
75499 76675 77401 82714 82768 88175 86456
97526 97812.100118^00495 J 00919< 104988 105024
149143 162884
185921
218390
232832
296939
376306
115338
168226
210936
226603
261664
362119
116906 172258 216212 228271 286103 362300
203717
224532
250428
342506
387278
190591
219661
236630
299789
381514
195458
222038
242940
336020
382883
2 Gewinn« |U 50000 M. 862345
4 Gewinn« (u 3000 M. 15800 258059
6 Gewinn« gu 2000 M. 232103 271691 342271
4 Gewinn« ju 1000 M. 72602 833495
6 Gewinn« »u 800 M. 52704 259150 326514
34 Gewinne zu 500 M 2538 14805 28075 29089 37645 73885 151971 189054 200602 201595 244250 245700 258849 281931 336417 347348 371547
110 Gewinne zu 400 M. 1385 28792 29184 35806 38771 45186 47025 55300 58439 64679 64917 66070.66870.82994^97004, 1^2 ,101194 110692
389722
710
300 M.
65518 66959
75065
74234
86437
85413
85294
130496
127948
122897
389689 391489
19075
31225
286 17072 26789 35957 70718 81442
92723 1 114440 131351 143274 156362 183123 191623 209509 216138 235985 258227 266863
279839
290071
323381
352195
374747
133823 146508
167401
185304 198778
212016
221857
246375
265123
268471 283500
307553 337521
367130
386022
134240 149738
175662 185449 200802
213188 222174
254638 265812 269616
284829 312703 338675
369577 387981
2997
22965
32925
67996
75888
88227
3037 26616 34056 70494 75913 91742
135847 150008
176810 186119
203787 214088 225449 257724
266195 272294
286375 312881 360115 369687
138906 156150
177757 188666 207865 215580
232257 257939 266556 278653
288373 322296 350532 373051
115048 133238 146220 166601 184322 191806 210519 218249 239563 265041 266943 281888 294620 325163 356839 383830
17695
28329
59969
73519
2037 22280 32173
Gewinne zu 17681 27799 1
59792 I 70759 1
S7to?91 OlsSa'l110800 1ÖS824 — - - i zy <oö i ouHötj
398141
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den s
Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchloffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuß 8,5 Prozent.
Rranlfutl O.SDL
Berlin
Frankfurt a.M.
Berlin
Frankfurt a M
Berlin
Berlin, 12. Juli
Geld
Brief
®d)lu6-| Kur? |
i-llnr- Kure
Schluß. Kur«
Anfang- Kur?
Schluh- Kure i
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Schluß- Kurs
Anfang- Kurs
Schlutz- «urs
1 Uhr- Kurs
Schluß. Kurs
Anfang- Kurs
^ran;ost>cye vtoten . . . Holländische Noreu . . .
» .
16,395
168,11
22,01
111,43
16,455
168,79
22,09
111,87
59,31
2,509
112,57
80,96
Dalum
15-7.
12 7.
15 7.
Datum
12.7.
15.7.
12.7.
15.7.
Datum
12.7. | 15.7.
12.7.
15.7.
Norwegische Noten......
Deutsch-Oesterr, L100 Kronen
5% Di. Reichtonleihe v. 1927 .
Dl. 8lni..Qlbld|.-Sd)ulb mit eint
87,25
87,5
_
195
195,9
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225,5
196
Philipp Holzmann.....
Heidelberger Cement .... (Semen! Karlstadt.....
111,5
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los.-Rechten....... •
tHgl. ohne AuSlos.-Rechte . . ■ ’% Frankl. Hyp.-Bl. Boldpf. unkündbar bii 1932......
< >4% Rheinische Hyp^Bank Slgu.
®olöpf............
50,75 10,1
85,5
79,05
87
ID
50,9
10,1
50,9 10,1
Elettr. Lieferungen. . Licht und Kraft . . . Fellen 4 Guilleaume. Gef. f. Elettr. Untern.. Hamb. Elektr. Werke . Rhein. Elettr. . . . . Schief. Elektr. . . . . Schuckert......
Siemens 4 HaUke . • TranSradto .....
• •
. 10
• 10
216
139,5
216
214,5
216
158,75 215,5 139,5
216
154,5
236
215,13
139,5
215,5
140,25 155
235,5
. 8 10
184 102,75
416
101,25
419
103
310
248,5
419
—
Schweizer Noten.......
80,64
. •
. . 6
. 10
. 10
. . 9
Schultheis Payenhofer . . .
ONmerle.........
Bcr. Glanzstoff ......
15
12
18
310
248
419,5
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . -
Ungarische Noten......
Devisenmarkt Berlin
Telegraphische
60,60
12,39
72,95
60.84
12,45
73,25
ü.E.S abg. BorkriegS-Lbligation cfldtafjfbar 1932 ......
—
—
—
e •
. 10
. . 8
. 12
. . 8
236,75
396,5
236,5
396,5
Lemberg.........
Rellftojf Waldhof.....
Scllftolf «ichasfenburg . . .
Charlottenburger Wasser . .
.......
14
12
12
161.5
161,5
325
245,5
162
321,5
161
Auszahlung.
*% Schwer,. Bunderd^LnU. . t% Oesterreichische Boldrte.. . 4,20% Dtften. Silberne. . . . 1% Oesterreich, einheiil. 8tte .
98
29,5
2,3
1,725
—
—
—
• •
396,5
146,75
395,5
146,5
' 8
111,25
201,25
57,75 56,5
112,25
190,75
56,5
57,5
12. Juli
15. Juli
—
2,35
Buderu«......
Deutsche Erdöl . . .
. . 5
171
78,25
78,75
171,4
78,5
172,5
78,5
Daimler Motoren.....
Deutsche Maschinen-Fabrik .
. 0 . 0
57
56,6
Amtliche Notierung
«Veld 1 Briet
Amtliche Notierung
Geld | Briet .
23,2_5
23,2
. . 6
. . 8
120,75
120,25
143,5
120,5
142,5
Adlerwerke Kleoer.....
. 5
-
49,5
48,5
Lmit.-Nott Buen.-AireS
168,43
1,760
168,77
1,764
168,40
1,759
168,74
1,763
1% Ungarische Siaattr. v. 1910
_
10
203,5
24,5
91,5
219
de«gl. von 1913 ...
—
—
—
_
Gelsenkirchener . . .
Härpencr......
Hoesch Eisen. . . . .
i. y. F. 1
141,5
141,9
141,5
142,25
. 0
_
Brss.-Antw-
58,275
58,395
58,165
58,385
«% Ungarische KronenNe.. . 1% lürt. Zollanleihe v. 1911 . 4% Dürkiiche Bogvadbohn-Anl.
1,75
7.65
7,75
1,75
7,5
—
• •
. . 6
. . 8
. . 8
150
218
149,5
140,9
150
141
Orensiein 4 Koppel ....
Leonhard Tietz ......
. 5
. 6
0
—
—
91,75 218
Cbrtftiania. Kopenhagen Stockholm -
111,75
111,72
112,44
111,97
111,94
112,66
111,71
111,70
112,38
111,93
111,92
112,60
Serie 1 ......
4% beSgl. Serie II
—
—
7,7
7,3
7,3
Rlödncnpcrte . . . •
•.
. . 7
114
113,75
114
137
125,5
137,75
114,5
137,5
126,4
137,4
110,13
Franks. Maschinen.....
©ahnet.........
Heyliaenstaedi......
. 6
11
57
58
58,75
—
HelstngforS. Italien. . . London. . . Neuvort . .
10,54
21,95
20,344
4,195
10,56
10,537
21,925
20,337
4,1935
10,557
21,965
20,377
4,2015
4% Rumänen conoeru Rte. . »K% Rumänen Soldanl. von 1913
8,5
_
126,5
126
71
71
—
2o’,384
4,203
—
17,4
_
ManSfelder.....
Obersch'.es. Eisend. Ded Oberichles. KokSwerkc -
. . 7
. 4
CI
62
Mp. Deutsche Eisenbahn . . <y* pamburg-Amerika Paket . . . f Vamb.-Südom. Dampssch. . - 8
arf.
. . 5
. . 6
—
91,5
110
Lechwerke. ...••••
. 8 . 8
107 105,75 123,75
120,5 114,5
220
150
106,25
—
Paris....
Schwei» ..
16,415
80,665
16,455
80,825
16,42
80,645
16,46
80,805
123,75
124,6
124
194
168,5
116,13
127
129,5
217,5
124
Phönix Bergbau......5%
Rheinische Braunkohlen... 10
RbeinNabl ... i. V. Fahr VA
107
302,5
131
107,25
131
106
303
131,25
107
302,5
131
Miag....... • • • •
Rekari ulmer .......
10 . 8 . 8
—
124
121
124
Spanien.
Japan - - . Nio de Jan Wien in D--
60,82
1,910
0,4975
60,94
1,014
0.4995
60,80
1,909
0,497
60,92
1,913 0,499
Hansa Dampfschiff.....10
Norddeutscher Lloyd.....8
-»lg. Deutsche Eredilanst. . . 10
■barmet Bankverein 10
berliner HandelSgeseUsch. 18
116,5
168,9
Rtcbeck Montan . . .
• 7,2
10
127
129,5
116,4
127,25
128,5
216.25
Bereinigte Stahl». . Olavi Minen .... Kali Aicheröleben . .
- -
. . 6
. 2 sh
. 10
. 10
114
244
250
405
232
114,5
245
113,25
69,25
244 249,5 406 5
232
114,25
68,75
245
250,5
407
231,75
Boigi 4 Haesfner.....
Südd. Zucker.......
. 8
. 8
—
222
150
—
£eft. abgest
Budapest. . Bulgarien Lissabon Danzig. .
Konstantia.
Athen. .
Canada Uruguay.
1 Cairo . .
59,025 12,411
7,363
73,10 3,027
18,75
59,145
12,431
7,377
73,24
3,033
18,79
58,995
12,409
7,365
73,075
3,032
18,73
59,115
12,429
7,379
73,215
3,033
18,77
Commerz, und Pnoal-Bank 11
Tannst. u. Ratiooalbanl 12
Deutsche Bank ... 10
187
282
174,75
159,25
186,25
173?5
187,25
281,5
174,9
159
186.25
281
173.75
158.5
Kaliwerk Salzdetfurth
3- G. Farben-Industrie Dynamit Nobel . . .
- •
. 15
. 12 . . 6
407
231,25
Banknoten
Dirkonto-Gesellschast 8nt. . 10
Dresdner Bonk . 10
Mitteldeutsche Sreditdank ... 9
Berlin, 12. Juli
Geld
Brief
81,35 2,021
5,42
4,168
4,036 20,855
81,51
2,025
5,43
4,176
4,041
20,905
81,32 2,023
5,415 4,165 4,036
20,86
81,41
2,027
5,425
4,173
4,044
20,90
163.25
163
163,65
162.25
Schcideanskalt....
. . S
——
158,5
—
—
Amerikanische Noten . . .
4,173
SR.98
4,193
58,52
111,87
20,385
—
—
—
—
Goldschmidt . . . .
. . 5
78
78,13
78,5
Belgische Noten ......
vkelallbank.........6
kletch«bank ......12
318
—
317
318,75
Rütgerswerke . . . , Metallgesellschaft. . .
• •
. . 6 . U
89
127
88,5 127
89,25
127,25
88,4 127
Dänische Noten......
Luaüfktze Noten......
. •
111,43
20,305


