Ausgabe 
15.4.1929
 
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Wesen fein, iHv Innensturm verschuldete durch Llnprodicktivität die Niederlage.

Da gleichzeitig der D. f. R. Mannheim trotz Vorteil des eigenen Platzes gegen den S. D. Waldhof Mannheim mit 2: 3 Toren verlor, ist den Frankfurtern in dem nunmehr mit ihnen punktgleichen S. V. Waldhof ein Nebenbuhler um die Gruppenmeifterfchaft entstanden.

Llnion Niederrad erfocht einen verdien­ten Sieg von 2:1 Toren über den 1. F. E. 07 Idar. Vach den Torchancen hätten die .Union­leute höher gewinnen können, und es erscheint nunmehr rätselhaft, wie sich die Niederräder im Vorspiel 0:6 schlagen lassen konnten.

Der V. f. L. 'N e u - 2 f e n b u r g enttäuschte in Saarbrücken aufs schwerste. Er ließ sich von Saar 0 5 mit 6:1 Toren vernichtend schlagen, trotzdem er in feinem letzten Tressen Formver- befserung hatte vermuten lassen. Neu-Isenburg ziert nunmehr das Ende der Tabelle.

In der Gruppe Süd gab es in allen drei Treffen die erwarteten Sieger. Unter ihnen be­findet sich allerdings in der S p. V g g. Fürth der Tabellenerste, der gegen den auf dem sieben­ten Platze rangierenden V. f. V. Stuttgart mit 5:4 Toren nur unerwartet knapp gewinnen konnte. Fast erscheint es unerklärlich, daß die Stuttgarter gegen die erprobte Hintermannschaft der Fürther 4 Tore erzielen konnten.

Qlud) in den beiden anderen Treffen verloren die Plahvereine, beide mit dem gleichen Er­gebnis von 1: 3 Toren. Phönix Karlsruhe lieferte den Stuttgarter K i ct e r s zwar ein fesselndes Spiel, tonnte den besseren Gästen aber den Weg zum Siege nicht verlegen.

Dagegen war bas Treffen zwischen dem F. C. Freiburg und dem QI. S. V. Nürnberg nicht besonders begeisterungsfäh.g. Freiburg war vor dem Tore unentschlossen und verlor mit 1:3 Toren.

Die Stuttgarter Kickers liegen nunmehr an dritter Stelle.

Die Handballmeisterschast von Güddeutschland.

Gruppe Süd.

Tpielvereinigung Fürth Stuttgarter Kickers 4:3 (3:3). ' _ . , .

Bei mittelstarkem Besuch nahm das Spiel cmen flotten Verlauf, bot jedoch wegen der vielfach zu harten Spielweise nicht die erwartete sport­liche Musterleistung. In der ersten Halbzeit spielte besonders die Stuttgarter Hintermannschaft außer- ordentlich hart, was eine Reihe von vtrafwürfen zur Folge hatte. Die Spielvereinigung Fürth erzielte bis zur Pause drei Tore, sämtlich durch Strafwürfe, denen die Stuttgarter ebenfalls drei Tore entgegensetzen konnten. Die zweite Halbzeit brachte den Fürthern ein 4. Tor, gleichfalls durch Strafwurs. Gegen Schluß entwickelte sich ein leb­hafter Kampf vor dem Fürther Tor, der aber den Kickers den ersehnten Olusgleich nicht mehr brachte.

Wirtschaft.

Oie Lage des Geldmarktes.

In der Berichtswoche hatte der Geldmarkt ein etwas günstigeres Ql n s s e h e n. Die Sätze für Tagesgeld sind etwas zurückge­gangen, dagegen blieben die Sätze für Monats­wechsel vollkommen unverändert, und am Markte für Privatdistonten war die Loge nicht einheitlich. Die zu Beginn der Berichtswoche erwartete Er­mäßigung des Privatdiskontsatzes konnte nicht vorgeuommen werden, beträchtliches Qlngebot von QDechselmaterial zwang schließlich am Schluß der Berichtslvoche zu einer Heraufsetzung des Privatdiskontsatzes. der nunmehr wieder den offiziellen Satz von 6,5 Prozent erreicht hat. Die Grundtendenz des Geldmarttes trotz der etwas günstiger gewordenen Lage für Tagesgeld nach wie vor als f e st zu bezeich­nen, vor allem deswegen, weil der Druck der ausländischen Geldmärkte unter- mindertstark anhält. Mit einer durchgreifen­den Erleichterung an den internationalen Geld- Märkten, vornehmlich in Neuyork, ist Wohl vor­erst nicht zu rechnen. Oluf die schwierige De­visensituation der Reichsbank, in der sich auch die anderen europäischen Notenbanken infolge der Unsicherheit des amerikanischen Marktes befinden, ist bereits von uns bei Erörterung des starken Gold- und Devisenverlustes der Neichsbank hin- qetoiefen worden. . .. .

Es ist nicht zu verkennen, baß sich aus dieser Es ist nicht zu verkennen, da ßfich aus biefer Situation ernfte Besorgnisse am G e l ki­rn a r k t ergeben haben. Man kann sogar Zweifel hegen, ob eine Diskonterhöhung um nur 1 ? Proz. eine Beseitigung der Schwierigkeiten herbeiführen

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Dresdner Bank . . 10

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Mitteldeutsche CieditLcmI . . . 8

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318

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werde, und hälk, wenn der Neparakionsdruck auf die Neichsbank bzw. auf den deutschen Devifen- marlt anhält, die Notwendigkeit einer Diskont­erhöhung um c in volles Prozent für gegeben. Dabei muß betont werden, daß infolge des erhöhten Transfers, den der Neparotions- agent feit einiger Zeit vornimmt, wie überhaupt der Ausbringung der Neparationslasten die öko­nomischen Gesche (Geldübersluh infolge Konjunk- tiirrückgang und steigender Geschäftsunlust, dis­kontpolitische Nücksicht auf den Konjunkturrück­gang) außer Kraft sind. Die Blicke richten sich daher nach Paris. Eine Qlenderung durchgreifen­der QIrt am deutschen Geldmarkt mit seinen hohen Sätzen ist, wenn man von dem Einfluß der Neuyorler Geldmarktversteifung abfieht. nur denk­bar. wenn die Pariser Verhandlungen zu einem günstigen Ergebnis führen.

Qluch die Aussichten auf dem Kapital­markt, der gegenwärtig einen Tiefstand erreicht hat. sind recht ungünstig. Die Kapit^nachfrage ist nach wie vor größer, als das Qlngebot, ob­gleich sich die Emissionstätigkeit in der letzten Zeit in einem sehr bescheidenen Nahmen hält. Man wird also für den Geldmarkt und den Kapi­talmarkt erst klarer sehen können, wenn das Ergebnis der Pariser Neparationsbesprechungen vorliegt. Von ihm hängt auch die Diskont­frage ab.

* Die amtliche Großhandelsindex- z i s f e r. Die auf den Stichtag des 10. April berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Neichsamtes ist mit 137,4 gegenüber der Vor­woche (138,4) um 0,7 Prozent gesunken. Don den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Ngrar- stosse um 1,4 Prozent auf 128,6 (130,4) und die Indexziffer für Kolonialwaren um 0,7 Prozent auf 125,7 (126.6) zurückgegangen. Die Index­ziffer für industrielle Rohstoffe unb_ Halbwaren hat um 0,6 Prozent auf 133,7 (134,5), diejenige für industrielle Fertigwaren um 0,1 Prozent auf 157,7 (157,9) nachgegeben.

Mainkraftwerke QI.-®., Frank­furt a. M. - Höch st. Nach dem Bericht hat sich im Jahre 1928 die Abgabe elektrischer Ar­beit infolge Gewinnung neuer Abnehmer und Erweiterung bestehender Anschlüsse von 73 558 634 Kilowattstunden im Vorjahr aus 87 776 742 Kilo­wattstunden gesteigert, d. h. um 19,3 Prozent. Erzeugt und bezogen wurden 100 442 828 (84 316 596) Kilowattstunden. Trotz dieser er­freulichen Entwicklung sei das Ergebnis ungün­stig beeinflußt worden durch die Steigerung der Unkosten und die erhöhten Zinslasten für die umfangreichen Bauten. Hinzu komme, daß der nach dem am 1. Januar 1928 eingesührte Grundgebührentarif für Kleinabnehmer entstan­dene Ausfall durch den Mehrverbrauch bei wei­tern nicht gedeckt werden konnte. Don den we­nigen von der Gesellschaft noch nicht belieferten Ortschaften des Versorgungsgebieies wurden drei Gemeinden neu angeschlossen. Die Anschlüsse an kleingewerblichen Anlagen und Großabneh­mern haben eine Zunahme erfahren. Unter den neuen Großabnehmern sind die I. G. Farben- industrie Ql. G.. Werk Frankfurt a. Ml-Höchst und die A.-G. für Bergbau, Blei- und Zinn- fabrikation zu Stolberg und tn Westfalen für deren Betriebe in Ems und Holzappel. Mit denr R. W. E. wurde ein langjähriger Stromliefe- rungsvertrag abgeschlossen. Die nahestehenden Ge­sellschaften entwickelten sich weiter befriedigend. Es wurde ein erhöhter Rohgewinn von (alles in Mill. Mk.) 5,602 (5,294) erzielt. Andererseits erforderten ilntoftcn 0,788 (0,698), Steuern 1,016 (1,024), Abgaben und Vertragsabga- b'en 0,146 (0,125), Darlehenszinsen 0,345 (0.161), Zinsen für die Goldmarkanleihe v. 1926 0,555 (0,560). Der Anlagekapital-Tilgungs- und Er­neuerungsrücklage werden 0,861 (0,831) über­wiesen, so daß ein Neingewinn von 1,906 (1.909) verbleibt, woraus bekanntlich eine Dividende von wieder 8 Prozent auf 22,4 Mill. A.-K. vorge- schlagen wird. Qln den Qlufsichtsrat werden 0,099 (0,100) Tantiemen abgeführt, so daß 14 221 (15 309) zum Vortrag aus neue Rechnung ver­bleiben.

Deutsche Effekten- u nd Wechsel - B a n t. Frankfurt a. M. Der Gesamtumsatz des Instituts erhöhte sich im abgelaufenen Ge­schäftsjahr 1928 aus 5.997 (4.775) Milliarden Mk. Der Nohgewinn beträgt (alles in Mill. Mark) 3.59 (3.14). Provisionen erbrachten 1.17 (1.13). Das größere Kontokorrentgeschäst glich hier den Rückgang des Kunden-Effektengeschäftes ans. Die Zinseinnahmen betrugen 1.50 (1.15) trotz des starken Rückganges der Zinsspanne. Aus dem Effekten-, Devisen- und Konsortialgeschäst wur­den 0.66 (0.74) vereinnahmt. Andererseits er­forderten ilnfoften 1.67 (1.59), wovon 77.6 (72.7) Prozent auf Personalausgaben entfallen. Steuern und Abgaben beanspruchten 0.54 (0.47). Das Verhältnis der ilnfoften zum Bruttogewinn stellt

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ührten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlösse

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sich auf zirka 45 (50) Prozent, mit Steuern auf zirka 61 (65) Prozent. Aus dem Reingewinn von 1.38 (1.08) werden bekanntlich 9 (8) Prozent Di­vidende auf das diesmal voll dividendeberechtigte Kapital von 10 Mill, vorgeschlagen. Tantiemen betragen 0.25 (0.18), so daß 0.22 (0.18) zum Vor­trag auf neue Rechnung verbleiben.

* Hartmann & Brann, A.-K., 3 r a n t = furt a.M. In der Aufsichtsratssitzung am Samstag wurde beschlossen, der Generalversammlung (27. Mai) für das Geschäftsjahr 1928 die Verkeilung einer Divi­dende von wieder 10 v. H. vorzuschlagen.

' Faber & Schleicher QI.-®., Offen­bach a. M. Die Nachfrage nach den Erzeug­nissen der Gesellschaft war im abgelaufenen Jahre weiterhin lebhaft und führte zu einer wesentlichen Erhöhung des Absatzes. Durch den Bau einer neuen Montagehalle und stärkere Aus­nutzung der vorhandenen Detriebseinrichtungen konnte die erhöhte Nachfrage befriedigt werden. Das für den gesteigerten Umsatz notwendige Be­triebskapital wurde durch eine im Herbst be­schlossene, inzwischen vollständig durchgeführte Kapitalerhöhung um 408 000 Mark auf 1,4 Mill. Marl beschafft. Der vergrößerte Reingewinn er­möglicht es, eine erhöhte Dividende von 10 (i. D. 8) Prozent vorzuschlagen. Der in das neue Jahr herübergenommene Auftragsbestand und die weiter ausreichend eingehenden Auf­träge lassen unter dem üblichen Vorbehalt wieder ein befriedigendes Ergebnis erwarten.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 15. April. Tendenz: schwach. Die wenig günstigen Nachrichten aus Paris führten zu Beginn der neuen Woche zu einer erneuten Unsicherheit. Neranlaßt hiervon schritt die Spe­kulation zu Abgaben, und es traten gegenüber den Samstagschlußkursen auf allen Märkten Verluste bis zu 3 v. H. ein. Im Zusammenhang mit der allgemein schlechten Verfassung der Börse schritt die Baisse­spekulation zu Blankoabgaben und die Kurs­bewegung nahm später größeres Aus m a ß an. Die wieder ungünstigeren Geldmarktverhältnisse, der uneinheitliche Schluß der Neuyorker Börse vom Samstag und der Rückgang der Kohlenförderung im Ruhrgebiet waren alles Momente, die zur weiteren Verstimmung beitrugen. Die Tendenz war aus die­sem Grunde a u s g e s p r o ch e n s ch w a ch. Beson­ders stark angeboten waren am Eleltromarkt Berg­mann mit minus 5 v. $)., Chade-Aktien minus 4 Mk., Licht & Kraft und Siemens mit je 3,5 und Schuckcrt und Elektrische Lieferungen mit je minus 3,75 v. ch- Bis 3,5 v. 5). schwächer lagen noch am Montanmarkt Mausfelder, Rheinische Braunkohlen, Harpener und von Kaliwerten Aschersleben und Westeregeln. Zell­stoff Waldhof hatten einen Verlust von 5,5 v. h. aus zuweisen. Der Bankenmarkt war entgegen der allge meinen Tendenz gut gehalten. Die Verluste gingen selten über 1 v. h. hinaus. Bon Schifsahrtsaktten wa­ren Norddeutscher Lloyd gut behauptet. Renten ohne besonderes Geschäst. Deutsche und Ausländer etwas schwächer. Im Verlause traten bei weiterem Angebot erneute Rückgänge, bis zu 1,25 v. j). ein. Die Aus­nahmelust war äußerst gering. Schuckert verloren so­gar erneut 2 v. ch. Harpener Bergbau waren gut bc Häuptel. Von Kupferwerten konnten Mansselder einiges Zuteresse auf sich lenken, bei leicht anziehen dem Kurse. Farben verloren insgesamt 3 v. ch. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6,7a v. S). an ge­sinnter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen London mit 20,482 schwach, Mark gegen Dollar 4,2175, London gegen Kabel 4,8550, gegen Paris 124,25, gegen Mailand 92,57, gegen Madrid 32,58 gegen Holland 12,09.

Berliner Börse

Berlin, 15. Avril. Bereits am Vormittag herrschte an der Börse dine starke A n f i ch er - heil, und die Ordereingänge bei den Banken waren gleich QiuIL Diese nervöse Stimmung übertrug sich auch auf den Beginn der Börse, der ein ausgesprochen schwaches A usseh e n zeigte. Die Verhandlungen "in Paris Haden bis jetzt einen für Deutschland wenig günstige Silua- ticn gebracht, die neuen Zahlen stehen nur un­wesentlich hinter den augenblicklichen Leistungen zurück, und erschwerend kommt b'mzu. daß die Leistungen eine wett größere Zahl von Jahren nach diesem neuen Vorschlag in Anspruch neh­men werden. Die Börse hegte in Anbetracht dieser Situation wieder die Befürchtung, daß die Konferenz ergebnislos abgebrochen werden könnte. Eine 'etwas bessere Qlussicht eröffnete sich bei der Nachricht, daß Owen D. B du n g eventuell einen neuen Vorschlag auf gemäßig­terer Basis machen wird. Neben diesen Mel­dungen aus Paris verstinunte in der Haupt­sache die weitere Entwicklung des Geld- m a i-11 e s. wobei die Qlnficht herrscht, daß eine neue Diskonterhöhung nur n o ch eine Frage der Zeit sei. Die internatio­nalen Geldmärkte waren allgemein versteift. Qluch hier war die Nachfrage wieder stärker. Lages­

und Frankfurter Börse.

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geld 6,75 bis 8,75 Proz. gesucht. Monatsgeld 7.5 bis 8.5 Proz.. Warenwechsel gcschäftslos. Der Dollar zag bei größerer Nachfrage erneut an. Das Geschäft war fehr ruhig. Aus der Provinz lagen kleine Verkaufsorders vor, und die Spekulation nahm verschiedentttch Realisa­tionen vor. Die Kurse gingen im allgemeinen um 3 bis 4 Proz., bei schwereren Werten bis zu 8 Proz. zurück. I.-G.-Farven waren im An­gebot größer, der Verlust betrug hier 3.5 Proz. Von Kaliwerten verloren Salzdtt urt!) über 6 Proz., ebenfalls Schubert & Sal er. Qluch Danatbanl, Berliner Handelsg:f llscha t und üttl- trowerte starl gedrückt. Brraer sogar mit minus 11 Proz. angeboten. 11. QI. ®. waren etwas fester, während B. M. W. schwach lagen. Deutsche Qln- leihen waren gehalten, Ausländer nicht einheit­lich. Qlm Pfar.dbriefmarlt waren Roggenwerte etwas niedriger. Liguidationspfandbrirfe und Qlv.- teile nicht einheitlich, zum Teil eher etwas freund­licher. Nach den ersten Kursen wurde es etwas beruhigter und zirka 0.5 Proz. erhöht, später drückten erneute Rückgänge um 1 bis 2 Proz. wieder auf das Kursniveau.

Zrankfnrter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 15. April. (Drahtbericht des ..Gieß. Anz.'tt Qluch in der neuen Woche ver­kehrte der Frankfurter Produttemnarkt in ruhiger Haltung. Die Umsätze waren sehr bescheiden. Trotz der höheren Auslandnotierungen blieben die Händler sehr zurückhaltend und nahmen nur wenig Abschlüsse vor. Nur für Brotgetreide be­stand einiges Interesse. Qlm Futtermittelmarkt war Mais für Futterzwecke bei abbrodclnbem Preise angeboten, auch Weizenkleie und Noggen- kleie hatten unter diese n Druck zu leiden. Sonst war nennenswertes Geschäft nicht zu verzeichnen, nur für spätere Lieferung bestand etwas ver­mehrtes Interesse bei leicht anziehenden Preisen. Cs wurden notiert: Weizen 2<00. Roggen 23.00, Sommergerste 24.00, Hafer (inl.) 24.25. Mais für Futterzwecke 23.00- 22.75, Weizenmehl (süd- deutsches Spezial 0) 33.00 - 35.50. Roggenmehl 30.0031.00. Weizcnkleie 13.60. Roggenkleie 14.50. Erbsen 33.00 70.00, Linsen 60.00115.00. Heu 13.00- 13.50. Weizen- und Roggenstroh (draht- gepreßt) 5.25 - 5.50. Weizen- und Roggenstroh (gebündelt) 4.805.00, Treber (getrocknet) 20.75. Tendenz: ruhig.

Aranksnrtcr Lchlachtvtehmavkt.

Frankfurt a. M. 15. Avril. Auftrieb. 1767 Rinder (darunter 429 Ochsen. 87 Bullen. 690 Kühe, 488 Färsen), 564 Kälber. 4=* Schafe. 4424 Schweine. Cs wurden notiert. Rinder (Ochsen): vollsleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 58 bis 61 Mk.. (ältere) 53 bis 57: sonstige vollfleischige (jüngere) 46 bis 52: (Bullen): jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 52 bis 54: sonstige vollfleischige oder ausgemästete 47 bis 51: (Kühe): jüngere, vollfleischige, höchsten Sch'.nchtwerts 44 bis 48: sonstige vollsleischige oder < usgemästete 40 bis 43: fleischige 35 bis 39; gering genährte 30 bis 34; (Färsen Kalbinnen. Iungrinder - ): voll- fteischige. ausgemästete höchsten Schlachtwerts 57 bis 60; vollfleischige 32 bis 56; fleischige 47 bis 51.

Kälber beste Mast- und Saugkälber 75 bis 79: mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis74; geringe Kälber 64 bis 69. - Schweine: Fett­schweine über 300 Pfund Lebendgewicht 75 bis 78; vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 76 bis 78; von etwa 160 bis 240 Pfund 76 bis 79; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 73 bis 76 Mk. - - Marktverlauf: Rinder ruhig, lleberftanb. Schweine schleppend, geringer Alebcrftanb. Kalber und Schafe lebhaft, geräumt.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleiknug.)

'llbonnent in Friedberg. Wenn das Klosett Ihnen nicht im Mietvertrag ausdrücklich Sur alleinigen Benutzung über lassen worden ist. so kann der Hauseigentümer die Benutzung dieser Anlage auch anderen Mietern des gleichen Stockwerkes «Mansarde) gestatten, selbst dann, wenn Sie vor dem Einzug der anderen Mieter allein in ber Mansarde gewohnt hätten. Wird das Klosett vertragswidrig benutzt, z. B. in üb­ler Weise verunreinigt, so haben Sie sich wegen Abstellung der Mißstände nur an den Hauseigen­tümer zu halten. Dieser muß Ihnen helfen. § 549 Bürgers. Gesetzbuchs. Tut er es nicht, so gehen Sie zunächst das dortige Wohnungsamt an. Den Schlüssel zum Klosett dursten Sie nur dann abziehen, wenn Sie die eingangs erwähnte aus­drückliche Vereinbarung getroffen haben und nach­weisen können.

Lombardzinsfuß 7,5 Prozent. ____

Berlin 13- April

Weib

Brief

(yrmiiötlidic -Jloien.....

16.44

iTsö

Holländische Noten......

163,83

169,51

^kalienstche Noten......

22.10

22.18

Norwegische )toten......

112,15

112.59

Deutsch-Oefterr.,iioo Kronen tUnmanische Noten......

59.08 2.50

59,32

2.52

Schwedische 'Jtotcn......

112.23

112.72

Schweiler Noten.......

81.13

81.45

Spanische iNotcn.......

TschechoslownkischeJZolen . .

63,36

63.61

12,43

12.49

Nngarische Otofeu.......

73,16

73,46

Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a.M.

Telegraphifche Auszahlung.

13. April

15. Äpril

?lnuliehe Notierung

lstnitlichc Notierung

Geld !

Bner

Geld

_

ttinst--Hntl.

169.15

169.49

169.19

169.63

Bnen.-MreS

1,772

53,51

1.776

1.772

58.515

1.776

Brst. Äntlv-

53,63

58.635

Christimiia.

112,31

112,56

112,36

112.58

.stovrnhalieu

112.34

112,56

112,35

112,57

Stockholm -

112.48

112,70

112,53

112.75

AclfinafcrS.

10.595

10.615

10.595

10.615

Aralien. . .

22.09

22.13

22,03

22.13

üondoil - . -

20,454

20,494

80,455

20.496

VleuHort .

4,2130

4.2210

4.213'1

4.2210

16.503

Pari-....

16.46

16,59

16,465

81,115

Schweiz .

81.115

81.275

81.275

Spanten. yapmt - . Rio bc Tran

62.84 1.878 0 500

62,96 1,882 0.502

62,59

1.876

0,500

62.11 1.630 0,502

Wien in D-. Oeü- abfl<-ft

59,18

59,30

59,17

59,29

Praa - - - - Belz rad .

12,466

12,486

12,466

12,486

7.407

7,421

7.407

7 421

'Sudape't. .

73,37

73.51

73,33

73.52

ipitG,'arten

3,047

3.053

3.01!

.058

l'iiinbou -

13,83

IS,3)

18,85

IS. 69

Tan-sta - -

31.72

81.81

81,73

61.89

.Rflnftuntitt.

2.078

2,032

2.078

2.082

Athen. .

5.47

5.43

3.163

5.475

Ganaba

4,181

4.183

4.130

4,103

Uruauatt .

4,186

4 194

4.186

4.191

Cairo - -

20.98

I 21.02

20.93

21,02