Das Wrack
-er „Gießen" gesunken.
tfa» Schanghai, 13. Marz, meldet IDIB: Da» Wrack de» Lloyddampfer» „Gießen", der, wie gemeldet, in der Nähe der Zon^tse-Münduag auf einen Helsen gelaufen und in zwei Teile gc- brachen ist, ist von den Klippen in» tiefe wasser abgeglitten und gesunken. Bergungsfahrzeuge streifen noch die Umgebung der Strandungsstelle ob, obgleich man zu wissen glaubt, daß sämtliche Personen an Bord der „G eßen" sich rechtzeitig retten konnten.
Der Vergungsdampser „Saucg“ hat drahtlos gemeldet. dah er bei schwerem Seegang die 49 Mann von der Besatzung der „G eßen" an Bord genommen hat, die sich auf das Helseneiland Ballon Rock geflüchtet halten und dort ohne alle Lebensmittel ausharren mutzten. Line Bergung der Ladung der „Gießen" wird von der Leitung des Vergungsdampfers als unmöglich bezeichnet.
Wirtschaft.
Besihwechjei in der Lrcher Brauindustrie
Die Kommanditgesellschaft Ihr Ing- Welch i o r in L i ch hat die dortige Brauerei von Heinrich Heller käuflich erworben. Die Brauerei Heller war fu)on seit einigen Jahren rundum von Hhringschcm Besitztum eing:s.hlossen, und sie bildete in.oigedesien ein fühlbares Hindernis für die ständig toau sende Ausdehnung der Brauerei Jhring-Melchlor.
Derlius von Sc. So imann A.-L.-Aetzlai.
Wie wir von zuständiger Seite erfahren, sind > die Präztsions - 5<ugcl;a geteerte 8 rtedricy Hollmann A. ° G. Metzlar vor einiger Zeit an die in der deutschen Kugel- unj Rollenlagc.-Konvention vereinigten W ü lz t a ge r f a bri. e n re .an t r.o..cn.Aus Konzerngründen ist eine Stillegung der Wetzlarer Fabrik beavsihllgt, um die Fa- bri. llon in den anderen Fabriken zusammenzufassen Ein genauer Termin für die Stillegung ist aber bis jetzt noch nicht bestimmt. Borläusig wird der Betrieb noch in vollem Umfange fort- gesührt, Oluf träge werden nach wie vor angenommen und erledigt. Die Belegschaft des Wetzlarer Werkes beziffert sich zur Zeit auf rund 200 Mann.
'Darmfiäd er und Nationalban .
9n der gestrigen Aufsichtsratssitzung wurde der Bericht dec persönlich haftenden Gesellschafter über i das Geschäftsjahr 192H vorgelegt. Es wurde be> | schlossen, der Generalversammlung oorzuschlagen, von dem sich einschließlich des Vortrages ergebenden Reingewinn von 16 710 349 20Mk. (i.V. 16 270 553,08 Mark) eine Dividende von 12 v. S) (i. D. 12 v. ch.) zu verteilen, dem Pensionsfonds für Beamte 1000 000 Mk (i. 23. 1 000 000 Mk.), der besonderen Reserve 5 000 000 Mk. (i. 23. 5 000 000 Mk.) zuzuführen und 3 030 349,20 Mk (i. 23. 2 590 553,08 Mk.) auf neue Rechnung vorzutragen.
Die Reserven erhöhen sich damit nach Genehmigung dieser Vorschläge auf 60 000 000 Mk., Kapital und Reserven auf 120 000 000 Mk.; der Pensions- fonds für Beamte auf 5 000 000 Mk., der Vortrag auf 3 030 349.20 Mark.
DieEinnahmen ausProvisionen (alles InMiU.Mk.) find um fast eine von 40,16 auf 41,02 gestiegen. Die Zmserträgnisse erfuhren ebenfalls eine Erhöhung um rund eine, von 33,35 auf 34 32. Effekten- und Konsortialgewinne betrugen unverändert 5,00. Die Gesamteinnahmen stellen sich somit auf 80,34 gegen 78,50 im Vorjahre.
Verrvaltungskosten erforderten 56,18 (55,13) rund 1,00 mehr als im Vorjahre. An Steuern mußten 10,04 (9,39) oder 0,65 mehr gezahlt werden. Einschließlich 2,59 (2,28) Vortrag ergibt sich ein um rund 0,44 gegenüber dem Vorjahr erhöhter Reingewinn von 16,71 (16,27).
Bayerische Notenbank, München.
Aach dem Bericht blieb die fortschreitende Abschwächung der Konjunktur im Jahre 1928 ohne Auswirkung auf die Dank. Der Aotenumlauf bewegte sich dauernd nahe der Höchstgrenze, die während des Berichtsjahres auf 70 Mill. Mk. festgesetzt war. Die Bank hat von den Abwlckc- iungSdarlehen der Deutschen Rentenbank-Kredit- anstalt einen Teilbetrag von 353 000 Mk. zurückbezahlt. Der Reingewinn beträgt 2254 610 Mk. und weist gegenüber dem Vorjahre eine Steigerung um 411 788 Mk. auf. Davon sollen 50 000 Mark für Abschreibungen verwendet, 50 000 Mk.
dem Delkrederekonto zugewiesen. 13 000 Mk. für die GrundcrwerbSsteucr^rsatzabgabe zurückgest.Ut. 54 772 Mk. als Verzinsung und Ergänzung der Spar- und Sterbekasse aufgewendet, 12 (10) Proz. Dividende verteilt und die restlichen 286 836 Mk. vorgetragen werden.
Ford in Bayern?
Umlaufenden Gerüchten zufolge, die auch in der Presse Eingang gesunden haben, soll Ford mit einem Makler wegen Verkaufs des alten Werkes l der Vereinigten Fabriken landwirtschaftlicher Maschinen, vorm. Epple & Duchaum in Augsburg, dessen Abstoßung bekanntlich im Rahmen des Rationalisieruigsprogramm« äugest .eb. wird, vechandeln. Ford soll beabsichtigen, in oem Werk eine Süddeutsche Zentral- fabril für A u t o e r s a tz t e i le einzurichlen. Liese Kausablichlen gewinnen durch den Umstand an Wahrscheinlichkeit, daß die Deutsche Ford Company A.G. ihr Kapital von 3 auf 12 Mill. Mark erhöhen will, was auf starke Expansion-- brstrebungen schließen lasse. Wie die Verwaltung der Augsburger Firma dem WT.D.-Han- deis ienst auf Anfrage erklärt, ist die Umstellung ihres Betriebes auf cas Werk II weitgehend vorgenommen worden. Die Produktion ist dort be- rei s ausgenommen, und der Betrieb wird nunmehr ohne Unterbrechung weitergeführt, so daß die volle Jahreserzeugung sichergeftellt ist. Bezüglich der Verwertung oder des Verkaufs von Werk I sehe sich die Verwaltung mit Rücksicht auf die schwebenden Verhandlungen gegenwärtig zu lei..er Miltei ung veranlaßt.
Schluß i)er ieiM fltr Srü&kDrsmeffe.
Die Leipziger Frühja'r'messe hat gestern ihren Abschluß ge,unöen. Mit 10 V3J Ausstellerfirmen ge enüoer 10 106 zur Frühja,r messe 1923 und 193 30^ Rechnung meter A sltellnngsgelande gegenüber 126 933 im Früh a r 1923 war sie die größte Messe der Welt. Sie hatte zwar unter der ungünstigen Wirtschaft konjunktur Lentsch'ands zu toi Den, so bah das Jnland- geschäft nicht in allen Branchen befriedigte , dagegen tra. auf dieser Mrsse das Exportgeschäft sehr stark in denVor- dergrund. Liefe Beobachtung, die von fast allen Ausstellern der auf der Messe vertretenen Branchen gemacht wurde, ist von ausschlaggebender Bedeutung für die Beurteilung de3 wirtschaftlichen Werte der Leipz g?r Messe. Tiesem starken Ausländerbesuch ist das trotz der widrigen Umstände verlältniSm ßig güni.ige Ergebnis der Leipziger Frühiahrsmes.e zu uich eiben. Man beurteilt In den Aullstellerkreisen das Geschäft fast durchweg als befriedigend. Die Messe brachte ,üt einze.ne Branchen besonder3 gute, für andere Branchen wieder weniger befriedigende Ergebnisse.
*
* Frankfurter Börse. Am Gründonnerstag, 28. März, fällt die 'llbendbörse aus. Ferner bleiben am Samstag vor Ostern, 31. März, die Börsenräume für jeden Verkehr geschlossen.
* Goldpfandbriefe der Frankfurter Hypothekenbank. 15 Millionen Goldmark 8-o. H.-Goldpfandbriefe Reihe X, sind zur Beleihung bei der Reichsbank in Klasse A zugelassen worden. Damit sind nunmehr alle von der Frankfurter Hypothekenbank ausgegebenen Reihen von Goldpsand- briefen zur Beleihung in der höchsten Klasse bei der Rcichsbank zugclassen mit Ausnahme der vier im Jahre 1928 und 1929 begebenen Auslandreihen IX, XI, XII und XIV, deren Notierung nicht im In- lande, sondern an den Auslandbörsen Amsterdam und Rotterdam erfolgt.
* Vertrag Raiffeisen-Bank — Preuße n k a s s e genehmigt. Die G.V. der Deutschen Raiffeisen-Bank genehmigte mit 218160 gegen 1393 Summen den Ve.trag mit der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse über die Vorbereitung der Liquidation der 'Deutschen Raiffeisenbank.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 14. März. Tendenz: fest. — Der feste gestrige Schluß der Äeuyvrker Börse und die anhaltend günstigeren Geldmarktverhältnisse lösten heute zu Beginn der Börse eine Beruhigung aus. Auch die wieder zuversichtlichere Beurteilung der Reparationsverhandlungen, sowie die in den Hintergrund getretenen Befürchtungen einer Erhöhung der Diskontrate an verschiedenen internationalen Plätzen, hatten eine allgemeine Entspannung des in den letzten Tagen gedrückten und kleinen Börsengeschäftes zur Folge. Hiervon angeregt erfuhr die Tendenz eine Befestigung, und die Spekulation sah sich veranlaßt, aus diesem Grunde in erheblicherem Maße zu Önleressenkäufen zu schreiten. Das Geschäft nahm zeitweise lebhaftere Formen an, doch konnte sich dies nur in Spezialwerten auswirken, da die Beteiligung des
privaten Publikums und des Auslandes am Börsengeschäft immer noch ziemlich gering blieb. Lebhafter gefragt und im Vordergruno stanken am Kalimarkt Westeregeln mit plus 5 Prozent und Aschersleben mit plus 3 Prvz. Für Eleitrowerte bestand regere’ Interesse. So konnten Siemens und Gesfürel je 5 Prozent gewinnen. Ehemie- toerte waren bei mäßiger Nachfrage nur bis 1.75 Prozent höher. Deutsche Linoleum waren lebhafter gefragt und 5 Prozent höher. Bei kleinsten Umsätzen konnten sich Montanwerte der allgemeinen Belebung nicht anschließen. Die Besserungen blieben verhältni mäßig gering. Auch Kupferaktien waren eher vernachlässigt und bis 1 Prozent fester. Hier dürsten vor allem Gewinn- sicherungen diesen Umstand bewirkt haben. Banken ohne besondere? Geschäft, nur Reichsbank mit plus 2,5 Prozent machten hier eine Ausnahme. Am Devisenmarkt konnte man für Spanien eine leichte Erholung bemerken. 2m Freiverkehr waren von amerikanischen Kunstseidenaktien American Glanzstoff mit 61, Bemberg mit 71 Dollar weiter etwa! höher. Renten still. Deutsche Anleihen gut gehalten. Da) Geschäft wurde im Verlaufe wieder stiller, die Kurse blieben gut behauptet. Die Stimmung blieb jedoch zuversichtlich. Am Geldmarkt war TageLgeld mit 6,5 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.215220, gegen Pfund 20.452, London-Kabel 4.8535, gegen Paris 124.2750, gegen Mailand 92.60, gegen Madrid 32.25, gegen Holland 12.12.
Berliner Börse.
Berlin, 14. März. Die schon im heutigen Dormittagsverkehr zu erkennende freundlichere Grundstimmung über.rüg sich auch auf die Börse. Schon vorbörslich bekundete die Spekulation stärkere Deckungsneigung, da die vorliegenden Momente etwas günstigere Beurteilung fanden. Eine gewisse Hemmung ging jedoch von der für heute zu erwartenden Hilferding-Rede aus. Polyphon und die Elektrowerte profitierten von der gestern erfolgten Gründung des großen europäis^en Lonbildkon'.erns. Die ersten offiziellen Rollerungen waren zwar nicht immer so fest wie vorbörsllch erwartet, lagen aber doch 1 bis 2 Prozent über gestern. Das Geschäft war nicht allzu lebhaft und beschränkte sich auf die bereits genannten Spezialwerte, besonders auf solche Papiere, für die seitens des Auslandes limillertes Kaufinteresse bestand. Oberbedarf notierten he'lle ex- klussive Dividende. Salzdetfurth, Chade- Aktien, Gesfürel, Siemens. Schul- kert. Glanz st off, Bemberg, Bayrische Motorenwerke und Polyphon lagen bis 10 Proz. höher. Auch Dessauer Gas. Chemische Heyden, Leonhard Tietz, Deutsche Linoleum und Otavl fielen durch Fe st. gkeit auf. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer wenig verändert. Pfandbriefe still, eher schwächer. Geld war weiter etwas gesuchter. TageSgeld 6,5 bis 8,5 Proz., Monatsgeld 7,5 bis 8.5 Proz., Warenwechsel etwa 6,5 Proz. Auch nach den ersten Kursen blieb die Stimmung freundlich, und es setzten sich zunächst weiter 1« bis 2vrozentige Gewinne durch. Später ließ die Umsatztätigkeit aber wieder nach, anscheinend auf Befürchtungen von einer erneuten Heraufsetzung des Privatdiskonts. Anderseits rückt der Zeitpunkt näher, an dem die Londoner Diskontrate bekannt zu werden pflegt. Zu diesen beiden Punkten kam die Beruhigung, daß das Angebot am Privatdiskontmarkt im Gegensatz zu gestern (es waren' 16 Millionen) wesentlich nachgelassen hat und daß auch für London, nach der Pfundbewegung zu urteilen, kaum eine Erhöhung zu erwarten ist.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 14. März. Am heutigen Produkienmarkt war die Umsatztätigleit minimal. Es kam nur in Brotgetreide zu vereinzelten Abschlüssen, bei unveränderten Preisen. Das Mehlgeschäft lag vollkommen still. Preisveränderungen waren nicht zu verzeichnen. Es wurden notiert: Weizen 24 bis 24,50; Roggen 23,75 bis 23,50; Sommergerste für Brauzwecke 24 bis 21,25; inl. Hafer 24,50 bis 24,75; Mais 21,50; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 33,50 bis 34,50; Roggenmehl 30,75 bis 31,75; Weizenkleie 14,25 bis 14,35; Roggenkleie 15,50 Mk. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 14. März. Auftrieb: 113 Rinder, 1135 Kälber, 411 Schafe, 921 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 73 bis 76 Ml.; mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 72; geringe Kälber 60 bis 67. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Masti hämmel (Weidemast) 56 bis 61; mittlere QKaft- lämmer. ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 50 bis 55. — Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebend-
29. Xicbunjtetag
13. März 1929
In der yeutiaen Zieduna wurden Gewinne über 150 M. gezogen
4 öetolnn« jt> lOOOO M 107UUI 309987
4 Gewinne au 5000 M. 234904 373643
10 Gewinn« |u 2000 W. 13182 21512 71992 152298
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55325 62618 96072 0998
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387229
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125164
210838
319430
379434
7980 53927 62484 87604
120838
184378
312900
376233
105625
126673 166747
200693 216914 243241
254343 266226 289143 312209 336219 351592
375851 391889
119513 164494 189989 210194 235522 246396 264123 279678 297450 333290 345682 360180 390235
103642
125794 165147
199616 212341
239806
248771
264599 288410 301706
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391740
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306432
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130126
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226483
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260398
269803
290845
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338934
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392086
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270363
343353
31252 57583
65113 96147
115872 136139
178231
205236 230757
245138 263256 271034 293615 315900 337862 356742 377070 392874
383725 389686 397409
64 Vrwmn« AU 500 QP. 17236 19509 19623 34148 39790 69098 69976 86442 95022 113280 115987 - "" ------ ------ ------ ------ 169656
394582 398230
Fm Geminnrode verblieben 2 Prnm en zu 5OOOOÖ 2 Gewinne zu 10 000, 4 zu 3000, 10 zu 2000, 14 zu 1000, 46 zu 500, 118 zu 300 flJIL
gewicht 78 bis 81; von etwa 200 bis 240 Pfund 79 bis 82; von etwa 160 bis 200 Pfund 78 bis 81; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 76 bis 80 Mk. — M a r 11 ö e r I a u f : Schweine schleppend, geringer äleberstand. Kälber und Schafe mäßig-rege, aiüüerfauft.
Zeitschriften.
— .Das 5 nselschlss" Eine Zeitschrift für die Freunde des Jnfcl-Derlags. Früh.ahr 1923. Preis 75 Pfennig. — Aus dem ebenso sorgsam zusammengestellten wie abwechselungsreihen Inhalt des gediegen ausgestatteten Heftes sei hier nur Einiges notiert. 3um 60. Geburtslage Karl Schefflers findet man einen Leitaussah von Curt Glaser und einen Abschnitt aus Schefflers „Jungem Tobias'. Kulturhistorisch bemerkenswert sind die Auszeichnungen aus den Denkwürdigkeiten von Latude, der als ein Opfer der Pompadour 35 Jahre lang in französieren Kerkern zubringei mußte. Ein feines Prosastuck: „Die Pseiferstudc von Paul Alverdes; für alle Freunde Albrec! Schaefiers: die Schilderung „Sernela" (aus seine Neugestaltung der griechis.)en Sagen); auäJrüc lich verwiesen sei noch auf eine Prooe aus de. in Kürze erscheinenden englischen Kriegsroma „Der spanische Pachthof'' von Ralph Ha. Mottram.
— Die gegenwärtigen Wirren in Asghanista: gewinnen auf dem weltpolitischen Wintergrün des eng.isch-russischen Gegensatzes auch für Eu ropa tiefe.e Bedeutung. Die jowjetrussftche Zen tralasien-Politil erscheint so als ein besonder wesentlicher Faktor dieser großen Weltspannung Ihren geschichllichen Voraussetzungen und ihrci Perspektiven spürt im Februarhefl der Europäischen Gespräche (Verlag Dr. Walthc Rothschild, Berlin - Grünewald) Georg Cleinov. in einem sehr aufschlußreichen Au sah über „Ruß land in Zentralasien" nach, der aus sorgsamste Verwertung der historischen Quellen und eigenen Reisebeobachtungen in Kirgisien und Kasakstan entstanden ist. — Einen beachtenswerten Beitrag zur Anschlußsrage stellen die Ausführungen dar, die der österreichische Bundeskanzler Dr. Seipel in München über den „Föderalismus in Oesterreich ' gemacht hat. — In den „Bekenntnissen und Begebenheiten" klärt der Herausgeber der Zeitschrift u. a. auf Grund der Memoiren Lord Haldanes den Anteil dieses liberalen Imperialisten an der Schaffung der englischen Kriegsbereitschaft.
— „Westermanns Monatshefte" vermitteln auch in ihrem Märzheft die Bekanntschaft mit literarischen, künstlerischen und wissenschasllichen Ereignissen aus unserem Kulturbereich. Im bunten Wechsel erzählt das Heft von: „Bachs Kunst der Fuge, Bildern aus dem Tessin, Möglichkeiten der Weltraumfahrt, Chinesischen Delikatessen, Das Ruhrland in der Kunst unserer Zelt, Auslands- 1 deutfchtum und Frauenschaffen, „Faust" auf der i Bühne, dem Maschinenmenschen, und anderen Dingen.________________________________________
Gewinnauszug
6. Klasse 32. Dreußisch-Lüddeuifche (258. Prcuß.) Klassen LoUcrie
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hebe Gewinne gefallen, und zwar je einet auf die Lose gleicher Nummer in den beiden
Ab-cilungen I und II
Kurszettel her Berliner und Franksurler Börse.
Oie hinter den Papieren angesühnen Ziffern neben die Höhe der zuletzt befchlosfenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6.5 Prozent. Lombardzinskuh 7,5 Prozent.
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Nttmäntsche Noten......
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Schwedische Noten......
112,23
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80,93
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62.61
62,89
Tschechotlowaktsche Noten . .
12,435
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73,18
73,48
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14. März
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58.45
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112,29
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112.46
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10,592
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16,44
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80,97
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62,46
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1,876
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