Ausgabe 
14.3.1929
 
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Berlin. 14. März. (WTB. Funkspruch) Dor heutige Frühverkchr lag zwar wieder ruhig, ober stimmungsmäßig etwas freundlicher. Das feste Neu york mit dem verhältnismäßig leichten Geldsatz von 6 v. S). und vor allem der überraschend oute Abschluß der Danatbonk machten einen guten Eindruck. Don Kursen taxierte man Farben zirka 244, Siemens zirka 366 bis 367 und Danatbank zirka 276,50. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 124,20, London gegen Mailand 92,68, London gegen Spanien 32,40, London gegen Kobel 485,40, Kabel gegen Berlin 4,2145.

Daten für Freitag, 15. März.

Sonnenaufgang 6.16 Uhr, Sonnenüntergong 18.04 Uhr. Mondoufgang 7.59 Uhr, Monduntcrgang 23.31 Uhr.

1830: der Dichter Paul cheyse in Berlin geboren (gestorben 1914).

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanloge). Samstag, den 16. März. Dorabend: 6.15 Uhr: morgens: 9; abends: 6.40 und 7.20 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschast. Sabbatseier den 16. März 1929. Freitag abend 6.05 Uhr, Samstag vormittag 8.30; nachmittags 3.30; Sabbatausgang 7.20. Wochengottesdienst morgens 7; abends 6 Uhr.

Krähe. Vermag auch ein Schwarm Dinterrrähen manchem ausgewachsenen Hasen durch Frechheit und Masse daS Lebenslicht auSzublasen. oder eine Kette hungriger Hühner zu zehnten, so beginnt die eigentliche jagdseindliche Tätigkeit erst im Frühjahr. Wenn Im März die ersten Junghosen gesetzt werden, wenn die Ente in günstigen Jahren ihr Gelege beginnt, wenn im April die Hühner paaren und die Fasanenhenne ihr Gelege macht, dann zeigt sich, welche Geißel die schwarze Schar für dn Riederwild- revier sein kann. Ihrem scharfen Auge ent­geht wenig, was sich im Gelände obspiclt. be­sonders da, wo der Mensch den letzten Sttauch, die letzte Hecke entfernte. Die Riederjagd ist der volkswirtschaftlich wichtigste TeU der Jagd, der die größten Wildmcngen zur Dolksernährung liefert. Ss kann nicht gleichgültig sein, ob die Krähe durch ihre Tätigkeit Den Ertrag in der stärlsten Weife herabmindert. Manches Sung- b.i^d-cn mag noch jetzt den Kcähenschwärmen vor ihrem Wegzug zum Opfer fallen. Die Haupt- gesahr beginnt, wennuntere" Äräfcn. die zum großen Teil den Winter weiter im Süden ver­brachten, wlederlommen, zur Q3mt schreiten und dabei planmäßig alltäglich ihr Iagdgebict paar­weise absuchen Die Gefährlichkeit eines solchen Paares erheUt die Beobachtung in einem Revier, wo unter dem Horstbaum eines Paares 93 Fasaneneier gefunden wurden, die alle in der Umgebung zusammengestohfen und aufgefressen worden waren. Jedem Raturbeobachter und jedem Jäger, der zu allen Zeiten sein Revier besucht, sind derartige Beobachtungen zu bekannt, als daß es nötig wäre, sie weiter zu erörtern Das Wich- tigste ist die Frage, ob man dem Treiben tatenlos zusehcn darf. AlleS Raub',eug kann man mit Pulver und Blei oder Fallen kurz halten, nur die Krähe nicht. Dazu ist sie viel zu schlau und viel zu mißtrauisch. Sie vermag sich außerordent­lich rasch neuen Gefahren anzupassen Deswegen bleibt ein jeder Versuch dieser Art der Be­kämpfung ,auf die Dauer zur Erfolglosigkeit ver­urteilt. So sehr der Weidmann das Gift in seinem Revier haßt und so sehr er seine Anwen-

Krayenplage unb Krähenbekämpfung.

Don Studienrai Holzel, Schriftführer des VereinsHuberius", Gießen.

Während schon In der Vorkriegszeit der Jäger in der Krähe einen der größten Schädlinge der Riederwildreviere sah, stand ihr der Landwirt ziemlich gleichgält g gegenüber. Diese Einstellung hat sich in der Kriegs- und Rachkriegszeit völlig geändert. Denn alle Krähenarten haben sich in einer Weise vermehrt, daß man heute von einer Krähenplage sprechen kann, zu deren Ab­wehr bereits vielerorts von Staats wegen gc- lchriiten werden mußte. Die Wiet cha ts rise der ^andw.rlscha t zwingt den Landw rt und zwingt die mit der Schädlingsbekämpfung beauftragten Stellen, den schwarzen Gesellen schörfer auf die Finger zu sehen. Gerade die W i n t e r k r ä h e n, die in diesem kalten Winter sich auch dem Stadtbewohner in ihrer Masse aufdrängten, fügen Dem Feldbau schwersten Schaden zu. Das trifft für alle drei Arten, unsere Rabenkrähe, die Saatkrähe und die graue oder Rebelkrähe, zu. Zweimal im Hahr, im Herbst bei ihrem Kommen und im Frühjahr bei ihrem Gehen, befallen sie die frischgesäten Aecker und ziehen die Keimlinge auS der Erde. Besonders schwere Schädigungen konnte Dr. Pustet, der Zoologe der Bayer. LandcSanstalt für Pflanzenbau und Pflanzenschutz, da feststellcn, wo Mais gebaut wurde. Hier wurde das Saatgut mitunter bis zum letzten Korn aus den Drillreihen herouS- geholt. Sind die Winterlrähen wieder in ihre nördlichen Brutgebi t? zurü g k hct, so üben die Etandkrähen als Ge,lüg:ldiebe oder Liebhaber von reifendem und reifem Getreide ihre uner­wünschte Tätigkeit aus. Es soll nicht verkannt werden, daß auch mancher Schädling im Magen der wenig wählerischen Vögel verschwindet. Der Landwirt hat jeden falls in den Winterlrähen seine Hauvtscinde zu sehen. Ganz unumstritten ist schon stets die Stellung des 35ger8 zur

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Zu dieser Auffassung haben sich heute alle Jäger durchringen müssen, wenn sie nicht im Kampf mit den Galgenvögeln die Waffen strecken und zu- fehen wollen, wie sie ihr Revier plündern und mühsam herangehegte Werte zerstören. Diese Krähenplage sollte daher Landwirt und Säger in einet Einheitsfront finden, um zu allen Zeiten die Krähe zu bekämpfen. Sie sterben deswegen nicht auS. Keine Angst I DaS will auch niemand. Sn Revieren, In denen man schon lange planmäßig z. D. wegen vorhan­dener Fasanerien die Krähe bekämpst, ist der gleiche Kamps jedes Sahr nötig. Die Lücken werden alljährlich wieder im Herbst durch Zu­zug aus anderen Drutgebieten ausgesüllt. Sn gleicher Weise wie andere deutsche Länder, ich nenne Bayern und Thüringen, mit Hilfe der landwirtschaftlichen Organisationen und der Sagdverbände die Krähenplage im großen be­kämpfen, war eS für Hessen auch geplant; zum zweiten Male ist aber bei uns nichts daraus geworden. Eine solche Sache muß richtig organi­siert fein. Run stehen wir vor der Tatsache, daß wir entweder die Hände in den Schoß legen und sehen, wie unsere Wildbahnen weiter geplündert werden, oder daß wir uns selbst Helsen, tote es das Hess. Ministerium in einem Ausschreiben auch anregt. Es ist wenig damit getan, wenn der Kampf nur in einzelnen Revieren geführt wird. Se größer daS Gebiet, um so größer der Erfolg. Der Zweck dieser Zeilen soll eS fein, alle Snteressenten auf die Rotwendigkeit von Ab- wehrmaßnahmen hinzuweisen. Der Verein weid­gerechter Säger .Hubertus" in Gießen hat sich im vorigen Sahre um die Organisation bemüht und wird sich auch dieses Mal zur Verfügung stellen, wenn es gewünscht wird. Seine Mit­glieder erhalten in den nächsten Tagen aufllä- rendeS Material über die Dekämpfungstmüfe. Auch Richtmitgliedern wird eS gern zugäng­lich gemacht. Die Sache eilt! Die wichtigste BekämpfungSart ist vom 15. März bis 15. A P r i L Zu weiteren Auskünften und ge-

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