Ausgabe 
13.3.1929
 
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ses. Vom ersten Akt an baut sich eine flüssige, ge­schickt durchgeführte Handlung auf,, die mehrere glanzvolle Höhepunkte umfaßt und geschmackvoll mit einem Ausgang endet, der wenigerhappy" im eigentlichen Sinn ist, als glücklich in seiner Idee, weil er überzeugend und richtig wirkt.

Iwan M o s j u k i n als Fürst Kurlski, gewandt und vielgestaltig im Ausdruck, lebendig und frisch, hat eine gleich liebenswürdige und gewandte, wenn auch nicht immer gleich vielseitige Partnerin in Car- inen Boni. Das Zusammenspiel dieser beiden Menschen erfreut durch Geschmack und Dezenz. Aus­gezeichnet Fritz Alberti als General Timnoff in prachtvoller Maske. Serow und Burg, beide gut in unterstützenden Nollen. Granach als Ni­hilist ein wenig reichlich düster.

Die K o s a k e n",nach einer Novelle von Leo Tolstoi", wie das Programm sagt, brachte der Ufa-Palast am Zoo. Der Film ist amerikanisch, Tol­stoi durch Hollywood gesehen. Amerikanisch nach Tempo, Schmijsigkeit und geschickter Behandlung der Massen. Nach dem Kosakenwort:Die Männer müssen kämpfen, die Frauen arbeiten und über allem ist Gott" spielt sich das Dasein dieser martia­lischen Männer lieblich-allzulieblichen Frauen ab. Was wunder, daß der entartete Sprößlina des Het­mans, Lukaschka, der von Kämpfen nichts wissen will und gar den Weibern bei der Arbeit hilft, die Sorge seines Vaters und der Spott des Dorfes ist. Aber das Blättchen wendet sich: Lukaschka wird ein ebenso kühner Sirieger wie er Reittünstler ist und führt zur Belohnung denn auch nicht nur die gegen die Ungläubigen sieghaften Kosaken, sondern auch die Braut heim. John Gilbert, ein noch jün­gerer, noch schlankerer noch sportlicherer Fairbanks mit noch schöneren Zähnen ist Lukaschka. Er macht von all diesen Vorzügen den ausgiebigsten Gebrauch und träumt, zecht und kämpft sich scharmant durch die Handlung. Marianka, die erst ihren Lukaschka liebt, dann nicht mehr und zuguterletzt wieder liebt, ist RenL A d o r s e e. Sie trägt kleidsame Kostüme, ist aber sonst nicht bemerkenswert. Ernst Tor­re n c e gab den Helman so martialisch wie es ihm gebührt. Nils A st h e r ist Zarengesandter und Fürst, trotzdem aber unbedeutend. Georg Hill hat für den Metro-Goldwyn-Mayer-Film der Parufamet die Novelle Tolstois bearbeitet und zeichnet für die Regie. Der Himmel ist hoch und Tolstoi ist weit aber eine frisch-fröhliche Sache ist draus geworden mit zum Teil sehr schönen Bildern. A.

Wirtschaft.

Also doch Opel-General Motors!

Die Opelwerke. die bekanntlich vor einiger Zeit ihre gesamten Betriebsanlageü in eine neu- gebildete A.-G. mit einem Kapital von 60 Mil­lionen Mark eingebracht haben, sind bisher gegenüber allen über eine Verbindung mit der General Motors gebrachten Meldungen nicht nur zurückhaltend gewesen, sondern haben sie bisher auch immer vollinhaltlich de­mentiert. Trotzdem erhielten sich die Gerüchte von einem Liebergang der Opelattien an den größten Automobilkonzern der Welt hartnäckig und verdichteten sich immer mehr. Jetzt endlich gibt die Opel-Verwaltung zum ersten Male zu, daß tatsächlich Verhandlungen ge­pflogen werden, die den Abschluß eines Verkaufsvertrages zum Ziele haben. Andererseits sind in Amerika in den Fachblättern schon seit einigen Tagen seitens der General Motors Corporation Meldungen herausgekommen, die von einem günstigen Verlauf der Verhand­lungen mit den Opelwerken sprechen und darüber hinaus berichten, daß die O P e l w e r k e nach dem Liebergang an die General Motors be­deutend ausgebaut werden sollen, um die Produktion für den gesamten europäischen Kon­tinent zu decken. Man sicht in amerikanischen Kreisen den Wert dieser Transaktion vor allem darin, daß Jburd) den Erwerb der Aktienmehr­heit der höhten und erfolgreichsten deutschen Automobilfabrik und zugleich der größten Fahr­radfabrik die General Motors Corpora­tion in der Lage ist, von einer denkbar günsti­gen Produktionsbasis aus ihr europäisches Geschäft ins Große auszubauen. Die Opel­werke sind bereits heute in der Lage, 300 bis 500 Automobile pro Tag zu bauen: sie sind ein nach amerikanischen Methoden eingerichtetes Werk, und der Vorteil für die General Motors ist der, daß sie durch den Erwerb der Opel­werke nicht wie Ford gezwungen sind, sich eine besondere kostspielige neue Produktionsbasis und Organisation für ihre europäische Produktion zu schaffen. Es muß auch berücksichtigt werden, daß gerade für die Massenproduktion die Opelwerke mehr geeignet sind, als alle anderen deutschen Automobilfabriken, und gerade des Kleinwagens,

der den europäischen Einkommensverhältnissen der weiteren Käuferschichten für Automobile ent­spricht. Es läßt sich natürlich denken, daß an sich die Opelwerke nach ihrem Liebergang an die General Motors eine weit höhere Beschäftigung bekommen werden, die aber nicht zum Besten verdeutschen Automobilindustrie ist, der der Kampf um die Versorgung der osteuro­päischen Länder und auch der anderen Aachbar- staaten ungeheuer erschwert werden wird. Zwei­fellos bedeutet die Transaktion Opel-General Motors eine schwere Gefährdung der E x p or t-S n t er e s s en der deutschen Automobilindustrie.

Eine Erklärung von Opel.

Zu der gestrigen Meldung über den Abschluß eines notariellen Vertrages der O p e l w e r k e mit der General Motors Corp. wird dem WTB.-Handelsdienst auf Anfrage mitge­teilt, daß sich am Stand der Verhandlungen nichts gändert hat. Die Entscheidung über den Abschluß des Vertrages wird erst fallen, wenn die Verhandlungen mit dem er­warteten Präsidenten Sloan von General Mo­tors zu einem Ergebnis gekommen sind, preußische Vereinigte Elektrizitäten- und

Bergwerks-A.-G.

Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mit­teilt, wurde in Berlin die Preußische Vereinigte Clcktrizitäts- und Dergwerks-A.-G. vom Han- dclsminister und vom Finanzminister gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Elek- trizitäts-, Bergwerks- und anderen Llnterneh- mungen, insbesondere die Finanzierung dieser Llnternehmungen. Das Grundkapital beträgt 180 Mill. Mk. Auf das Grundkapital bringt der preußische Staat sämtliche Aktien der Preußischen Elektrizitäts-A.-G., der Preußischen Dergwerks- und Hütten-A.-G. und der Bergwerks-A.-G. Recklinghausen ein, sowie sämtliche Vorzugsaktien und rund 99 Prozent der Stammaktien der Derg- werksgcsellschaft Hibernia zu Herne. Als Auf- fichtsratsvorsitzender wurde gewählt Staatssekre­tär v. Seefeld im preußischen Handelsmini­sterium.

Gebr. Himmelsbach A.-G.

Sn der Gläubigerversammlung, deren Ergebnis bereits mitgcteilt wurde, berichtete der Konkurs­verwalter über die weitere Entwicklung. Sn der Masse liegen endgültig für die nichtbevorrcchtig- ten Gläubiger einschl. der beim Zwangsvergleich zu berücksichtigenden nichtangemeldeten und ge­strichenen Forderungen 32,33 Prozent. Dieses Ergebnis entspricht den früheren Schätzungen unter Berücksichtigung der bereits bekannt gewor­denen Verringerung des Wertes der Waren­bestände um eine halbe Million Mark. Außerdem ist zu berücksichtigen, daß nach dem im Frühjahr 1928 ergangenen Gesetz über die Liquidations- schädenschluhentschädigung von der Schlußentschä­digung nur ein Betrag von 240 000 Mark von den Konkursgläubigern in Anspruch genommen werden kann, weil Wiederausbauzuschläge an Firmen im Konkurs nicht gewährt werden. Es waren daher von der früheren Schätzung von 400 000 Mark 160 000 Mark abzusetzen. Aus dem Verkauf der Warenbestände und der Betriebs- Übergabe an die neugegründete Smpreva, Holz- imprägnierungs- und Holzverwertungs-A.-G.. Charlottenburg, haben sich Differenzen ergeben, die durch einen Vergleich derart geschlichtet wor­den sind, daß der Smpreva 350 000 Mk. auf den Kaufpreis nachgelassen wurden. DieGrohgläubiger (Dresdner Dank u. Gelsenkirch. Dergwerlsverein) haben sich jedoch bereit erklärt, beim Zustande­kommen des. Zwangsvergleichs 250 000 Mk. an die Konkursmasse zurückzuerstatten, so daß die Konkursdividende durch diesen Vergleich nur um 1 Proz. geschmälert wird. Die Durchführung einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Smpreva würde den Konkurs auf unabsehbare Zeit ver­längert haben. Außerdem hat die Hauptgläu­bigerin. die Gelsenkirchener Bergwerks A.-G., sich bereit erklärt, bei Zustandekommen des Zwangs­vergleichs von ihrer Forderung den Betrag von 2,3 Millionen Mark abzusetzen, den sie aus der Mologa-Liquidation erhalten hat. Aus diesem Entgegenkommen der Großgläubiger ergibt sich eine Verbesserung der Vergleichsquoten der übri­gen Gläubiger von 9 Droz. Der Konkursver­walter empfahl schließlich die Annahme des Vergleiches.

Aachdem die Schwierigkeiten für die Annahme des Zwangsvergleichs beseitigt waren, erfolgte die Abstimmung. Die Entscheidung des Gerichts über die Beendigung deS Zwangsvergleichs soll in einer Woche verkündet werden.

*

* Glanzstoff im Frankfurter Ter­minhandel. Etz ist beabsichtigt, die Aktien der

Vereinigten Glanzstosfabriken-A.-G. in Elberfeld in den Terminhandel an der Frankfurter Börse ein­zubeziehen.

* Rheinische Creditbank, Mannheim. Das Jahr 1928 erbrachte einen Reingewinn von 2 610 730 (2 565 481) Mark. Der Aufsichtsrat schlägt der auf den 21. März einberufenen Generalver­sammlung vor, hieraus 8 v. H. Dividende (wie im Vorjahre) zu verteilen, für Abschreibungen aus Lie­genschaften wieder 150 000 Mark zu verwenden, der Delkredere-Reserve wieder 175 000 Mark, der Be­amtenpensionskasse 75 000 Mark zu überweisen, 137 580 (124 050) Mark Tantiemen auszuschütten und 153153 (121431) Mark vorzutragen.

Karstadt A.-G. Sn der Aufsichtsrats, sihung der R. Karstadt A.°G. wurde beschlossen, der Generalversammlung die Fusion mit der Lindemann & Co. A.-G. vorzuschlagen. Das Karstadt-Kapital soll um 10 Millionen Mark auf 80 Millionen Mark erhöht werden. Rund 9,1 Millionen Mark dienen zum Llmtausch der 6,8 Millionen Mark Lindemann-Aktien. Ferner ist ein Austausch von Derwaltungsmitgliedern vorgesehen.

'Die Sanierung derMannesmann- M u l a g. Die außerordentliche Generalversamm­lung genehmigte den Sanierungsvorschlag, der eine Zusammenlegung des 3,5 Millionen Mark betragenden Aktienkapitals im Verhältnis 70:1 und Wiedererhöhung um 2,45 auf 2,5 Millionen Mark vorsieht. Rach Mitteilung der Verwaltung handelt es sich zunächst um eine vorbereitende Maßnahme. Die Verhandlungen, von denen die Entschließung über die praktische Durchführung der Kapitalerhöhung abhängt, sind noch nicht zum Abschluß gebracht worden.

* Oberschlesische Eisenbahn - Be- d a r f s - A. - G., G l e i w i h. Sn der G.-D. wa­ren rund 18 Mill. Mk. Aktien vertreten. Lieber den Geschäftsbericht entspann sich eine lebhafte Debatte. Die Opposition (Bankhaus Sarkslowski & Co.) beantragte Erhöhung der Dividende von 5 auf 7 Prozent. Die Verwaltung begründete ihre Bewertungspolitik mit der derzeitigen kri­tischen Wirtschaftslage und den möglichen Aus­wirkungen bei einem Zustandekommen des deutsch- polnischen Handelsvertrages. Der Abschluß für 1927/28 wurde gegen die Opposition (1270000 Mk.) unter Protest genehmigt. Von der Zuwahl eines von der Opposition in Vorschlag gebrachten neuen Aufsichtsratsmitglieds wurde Abstand genommen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 13. März. Tendenz: etwas freundlicher. Die Tatsache, daß die Diskontrate von Amsterdam unverändert belassen wurde, ob­wohl die Befürchtung einer Erhöhung weiter be­stehen blieb, hatte eine allgemeine Beruht- g u n g zu Beginn der heutigen Börse zur Folge. Auch der feste Schluß der gestrigen Neuyorker Börse, sowie die gebesserten Geldmarktverhältnisse am dor­tigen Platze hinterließen einen günstigen Eindruck. Das Geschäft blieb aber immer noch sehr ge­ring, da sich das Publikum und das 'Ausland vom Börsengeschäft fast vollkommen zurückgezogen hatten. Im Grundton blieb eine gewisse Zurück­haltung vorherrschend, da man mit Spannung der heutigen Entscheidung in Paris über die neue Zentralbank entgegensieht. Die Tendenz war aber etwas freundlicher, und es traten auf den meisten Marktgebieten gegenüber der gestrigen Abendbörse, mit Ausnahme einzelner Papiere, Gewinne bis zu 1,25 o. H. ein. Im Vordergründe standen von Mon­tanwerten Phönix mit 1,5 v.H., Rheinische Braun­kohlen und Rheinstahl mit je zirka 1 v. H., und vor allem Kupferwerte auf die gesteigerten internatio­nalen Kupferpreise. Mansselder plus 2,25 v. H. Auch Harpener waren 1,75 o. H. erhöht. J.-G.-Farben etwas lebhafter gesucht, doch blieb zur ersten No­tierung der Kurs gegenüber der gestrigen Abend­börse unverändert. Elektrowerte standen heute ziem­lich im Hintergründe. Nur A. E. G. l o.H. und Sie­mens 0,5 v. H. höher. Bankwerte zumeist gut be­hauptet. Hapag gehalten, Norddeutscher Lloyd lagen etwas niedriger. Kaliwerte, die bis 1 v. H. niedriger eröffneten, und Deutsche Linoleum, die 2 v. H. ein­büßten, waren weiter angeboten. Auch Soenska in Reaktion der Steigerung an der gestrigen Abend­börse auf Realisationen 1 Mark niedriger. Auto- werte etwas höher. Renten ohne Geschäft. Deutsche Anleihen waren auf dem erhöhten Niveau behaup­tet. Im Freiverkehr waren von amerikanischen Kunstseidenwerten Shares Bemberg mit 67 und Amerikan Glanzstoff mit 57,50 Dollar angeboten und weiter abgeschwächt. Im Verlaufe wurde das Geschäft wieder still, und der Markt lag sehr ruhig. Kleinste Nachfrage bewirkte ein weiteres An­steigen der Kurse, die Besserungen überschritten aber selten 1 v. H. Die Stimmung blieb freundlich. Soenska waren jetzt lebhafter gefragt und konnten 3 Mark gewinnen. Auch Renten ohne Optionsschein waren gesucht. Materialknappheit bewirkte ein Anziehen dieses Kurses um 0,45 v. H. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6,5 v. H. unverändert. Am Devisen­

markt wjir London gegen Kabel mit 4,8540 fest. Sonst nannte man Mark gegen Dollar 4,2138, gegen Pfund 20,456, gegen Paris 124,30, gegen Malland 92,72, gegen Madrid 32,6750, gegen Holland 12,1190.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 13. März. Der Produkten­markt verkehrte in ruhiger Haltung. Abschlüsse kamen kaum zustande, obwohl höhere Ausland­notierungen Vorlagen. Das Angebot von Sn- landware war immer noch verhältnismäßig ge­ring, so daß hier eine Abschwächung eintrat. Sonst sind Llmsähe ni&t zu verzeichnen. Es wur­den notiert: Weizen 24 bis 24,50; Roggen 23,75 bis 23,50; Sommergerste für Drauzwecke 24 bis 24,äu; Hafer, inländischer 24,50 bis 24,75; Mais (gelb) für andere Zwecke 24,50; Weizenmehl, süd­deutsches Spezial 0 33,50 bis 34,50; Roggen- mehl 30,75 bis 31,75; Weizenkleie 14,25 bis 14,35; Roggenkleie 15,50. Tendenz: ruhig.

Kirchliche Nachrichten^

Evangelische Gemeinden.

Mittwoch, den 13. März.

Lladlkirche. 6 Uhr: Passionsandacht; Pfarrer Becker.

Freitag, den 15. März.

Kapelle des Alten Friedhofs. 6 Uhr: Passions­andacht; Pfarrer Lenz.

Samstag, den 16. März.

Johannesklrche. 2 Uhr: Beichte für die Konfir­manden und deren Angehörige aus der Johannes-, Petrus- und Militärgemeinde.

Gewinnavszug

5. Klasse 32. Preußisch^Svbbeutsch» (258. Preuß.) Klasfen-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gcsallen, und zwar je einet auf die Lose gleichet Nummer in den beiden

_____________Ableilungen I und II

28, Ziehungstag 12. März 1929

3n der Dormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

6 ®«toinne ,u 5000 M. 60677 183754 262277

6 ©etotnn« jn 3000 M. 76098 130426 306171

18 ©ewinne »u 2000 M. 52728 90428 113980

130323 160833 168743 178544 278080 362187

44 Gewinn« »u 1000 M. 30328 51743 65591 69412 85067 87371 146672 153781 159812 187333 196555 201666 212022 215690 217483 217859 224385

228396 300041 305115 360826 362373

84 Gewinn« zu 500 M. 14356 20837 35163 36784 42176 47687 48042 64215 62292 69231 95449 126559 137868 141368 165200 178369 209487

210729 222167 222791 226948 235718 236524

239933 240152 241903 249995 262740 268424

270129 280761 287878 300200 302978 306346

309620 321559 351823 364021 377863 390053

399742

238 Gewinn« ,u 300 OT. 2525 4997 6832 16689 18924 31144 31981 35625 39962 43713 44892 46877 62333 52715 56767 59694 60163 62150 71918 73563 80815 87071 88900 95727 100866 101846 102926 103661 115988 119038 126285 132889

135664 138637 138893 140358 141871 149434

152429 155357 157041 157242 161187 161724

164593 167056 167078 167238 171244 174661

175419 177190 187393 190021 193882 194866

195493 198992 197659 197955 199001 208959

209284 211881 218394 220953 222211 228132

228926 229502 232046 233412 235894 236159

238586 239114 239565 239827 252480 256393

263596 273205 273439 274974 279834 280175

280453 283708 284155 284990 287335 289415

291047 293659 306931 307220 310007 312126

320236 326231 328062 328495 335818 339379

340499 347517 348414 348437 351057 353175

358367 358858 364466 372747 384071 388607

394804 395623 398936

ön der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 Gewinn« gu 50000 M. 132635

2 Gewinn« en 10000 M. 138655

4 Gewinne >a 5000 M. 269073 371683

6 Gewinn« |u 3000 M. 199188 273111 309536

10 Gewinn« ju 2000 M. 2000 26741 62021 207772 275978

22 Gewinn« »u 1000 M. 8835 48677 84352 101847 154813 178363 256090 262047 297837 365774 381130

70 Gewinne500 <M. 58898 65864 70846 76069 84675 115128 121401 123500 127597 130894 134936 154634 168234 172768 180432 189796

224989 249273 258438 263318 267963 282022

282893 294483 298462 323078 336426 344041

363558 373972 377280 377401 382617 390305

392725

192 Gewinn« ,u 300 M. 2371 6436 6864 25093

35975 37457 41587 42177 46332 52039 57230

57283 60192 63854 64236 75266 77549 83379

84909 90783 91498 94320 95302 99176 99540

109478 109505 110161 113685 120210 123494

126998 128095 137843 155154 155991 166974

181125 183213 192643 192748 195090 196959

219623 227347 231528 232652 233573 246627

246806 249419 250499 251909 253607 253648

265386 255671 290317 294096 296510 296678

302883 303086 304822 306990 307177 308703

308890 310778 314790 317516 318150 320893

320938 328687 330296 331998 336076 339912

342351 352101 353118 355841 366846 356259

358349 359104 359575 370338 372842 376555

383377 384470 389436 392913 399899

Im Gewinntade verblieben: 2 Prämien zu 500000

6 Gewinne zu 10000, 4 zu 5000, 4 zu 3000, 20 zu 2000, 52 zu 1000. HO zu 500, 340 zu 300 ML

Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse.

Die hinter den *;

Zapieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6,5 Prozent, Lombardzinsfuh 7,5 Prozent.

Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Franlsnn a.M. |

Berlin

Berlin, 12. März

Geld

«rief

Schluß Kurs

l-Uhr- Kurs

Lchlutz. Ruro

Änsang Ruri*

6 4)1116- Sur»

1-Uhr- Kurd

Schluß- ftui4

Anfang- Kur-

Schlub- fiuto

1-Utz» Kur»

Schluh- fiuis

Anfang Kurs

Französische Noten.....

Holländische Noten...... italienische Noten ...... Norwegische Noten......

Teutfdi-Cefttrr., A100 Kronen Nnmänischc Noten ...... Schwedische Noten ...... Schweizer Noten ....... Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten.......

16,48

168,26

22,08

112,03

59,04

2,49

112,20

81,02

62,83

12.435

73,18

16,54 168,94

22,16 112,47

59,28 2,51

112,64 81.34 63,11

12,495 73,48

* -

Tarnm

12.3. |

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12.3. I

13.3.

Datum

12.3. |

13.3.

12.3.

13.3.

Datum

12.3.

13.3.

12.3.

13.3.

5<k Di. ReichsaMeide v. r"-'. . . Di. Anl.-Ablös.-Lchulo mit Hite- kos.-Rechten.........

Tesgl. ohne 8u51o|.^ied)tc . . . 7% Franks. Hyv Bk. Golvps. un lünvbar bis 1932.......

*y«% OUicimidjc Hyp.-Bank Siqv.

53.9 11,75

90

86

31,5

3

2,075

25.2

21,6

2,1

10,9

10,5

10,5

8,8

19,1

120,75

139,5

140,5

217

195

275.75

170

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167

127

301,5

2,05

126,75

1'24,9

195

128

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301

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54

11,6

31,5

25 21,65

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19

126.75

167 125,13 140,25

140,5

217,5

195,5 275,25 170.13

163

168

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300

54

126,25

124.25

140.25

219

195

273,75 170,13 162,75

168

127,25

300,5

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Bergmann..... 9

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Licht und Kraft......!'

Reiten 4 Guilleaume..... 6 Ges. f. Mellr. Untern.....io

i'jinb. Elekrr. Werke .... 10 Adeln. Elektt.........f

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GientenO 4 Halske . « 12

Lrandradia.........f

163,25

201,5

204

136,5

224

215

366

162

77

127

134

213

105

120,25

* 286,5 123,5

83,25

206,5

210,5 310

243,75

169 88

91

163,25

366,5

118,75

135,75

122,5

94,75

287

124

209,5

243,75

162,75

201,5

161

203,25

136,5 224,25

145,5 159,75 198,75

214,5

365,5

149

162

76,75

119,5

127 134,75

119

104,75

119 118,75 120,75 91,25

101

94,4

287 123^5 93,13 66,75

207

211 309,25

243,5

88,75 91,25

163 201,25

161,5 202,5

137,6 223,5

146

200

215 366,5

149

76 118,75

135

212

118,5 117,75 122,25

91,4 101,13

93,75 286 123

137

92,9 67,5

206,5 210,5

308

243,5

91,5

Philipp Hmzmann ....... Heidelberger Cement.... 10 Cement Karlstadt ...... 6 LLayh 4 Freitag ...... 10 Schultheis Patzenhofer ... 11 Lstwene...... 1?

Der. Glanzstoff ...... 1t Bemberg........ . 14

Zellstoff Waldboi.....12

Zellstoff Aschaffenburg ... 12 Charlottenburger Wasser ... 7 Dessauer Gar........k

Demag ........ .

Adlerwerke Steuer ...... b

Ludw. Soeme...... 10

L renstein & Koppel . .... L Leonhard Tietz ...... 6 Bamag'Meauin ....... C Franks. Maschinen ...... k Gritzner...... 11

Hehliaenstaedi ....... 0 Fungyans. ..........

Lechmerke..... f-

Mainkraftwerke ........

Miag...........io

Delarsulmer ...... 6

Petere Union..... 6

Gebr. Reeder.......10

Boiat & Hoesfner......8

Südd. Zucker.........

Dan

121,5 136

179,5 125

183

53,5

53

64.5 95

15

72

113 119

142

25,25 102

118

213

143

noten

135.5

35,4

53,25

72

121,5

Ä

274,5 229

419

355

255,5 182 116

211

55

50,25 53

207,75 34

87,5 264,5

63,25 95,13

141,5 25

102,5

212

142,5

121,2?

273

226,5

417,5

352

255,25

115,25

211

53,5

49,75

53,4

208

33,5

86,25

265

141

A.E.A. abfl. Borkriegr-Obligation rückzahlbar 1932 .......

i% Schwei',. BmldeSb.-AiU.. .

4% L-eilerrcichiiche (Soldtte.. . .

-OKHUI OlUIU|Ull U. -W.

Telegraphische Auszahlung.

12. Mär»

13. März

Amtliche Nolieruna

Keld 1 Brief

Amtliche Notierung

Geld | «rief

4°'o £fitericid). cinfieifl.Jltc. .

Deutsche Erdöl.......6

Essener Steinkohle......®

("elsenNrchener ... f. Vi 9- *

Ajcfdi ttiien. ....... k

Ilse Bergbau ........k

Klacknerwerke........7

Köln-Neuesten....... V

Mannesmann........k

Man^felder.........r<

^berschles. Eisend. Bedarf. . . tz L berjchles. Neköwerke.....f

Vhöntr Bergbau......5!.-

Rheinische Braunkohlen. . . V

Ndelustadl . . . % 9of>r V:

Nieder! Montmt......7,2

Bereinigte Stahlw. ..... t

OtavlMinen...... 2 .-li

ft'flli Aschersleben 10

9aN Westeregeln......10

Kaliwerk Salzdetfurth . . . 15

G. Färben-Industrie . . . 12

Dynamit Rodel.......1

^cheldeanstalt........E

Goldschmidt ........ b

RütgcrSwerke........6

Metallgesellschaft. . . . H

j% Ungarl'chc Ltaater. v. 1010 . 4',2% bctfll. bon 1918.....

4'o Ungarisa.e Slumentte.....

4% Türk. Zelianieihe v. VU1 . 4°o Türkische Bngtodvahn-An>

Serie I...........

4% ve«gl. Serie II.......

4% Rumänen conocrt. 3i:r. . . 4'/,% Rumänen Goldant. von 191?

Ailg. Deutsche Eisenbalm . . 4' Hamburg Amerika Paket . . . e Hamb.-Südam. Tampsjch. . . >- Hansa Dampfschiff.....lf

Norddeutscher Lloud.....t

Lllg. Deutsche Lreditanst. . « Barmer Bankverein .... 1* Berliner HandeUgeseUsch. . . 12 l ommcrz- und Privot-Bank . 1' Tarrn», u. Nattonalbank . . 1 Deutsche Bank.....- J(

Tiskonio-Gesellschast Ank.. . 1< T«ebnet Bank......1*

Mitteldeutsche Creditbanl . . . e Netallbank..... f

Reichebank........** 2 * 4 * 6

nmsi.-rnotr. Buen.-Airek Brff.-Antw, Cbristiania. Kopinhagin Stockholm . HelsingforS. Italien. . . London. . . Neunork . . Pari«.... Schwei, .. Spanien. Japan .. . Nto de Fan. Wien in D.« Ceft. abgest Prag . . - Belirad . - Budapest. . Bulgarien. Lissabon . . Danzig. . . Konstantin- Athen. . . Canada . . Uruguay. . Cairo . . .

1,769

58,44

112,24

112,20

112,44

10,59

22,04

20,43

4,2105

16,445

80,98.

62,46

1,878

0,499

59,14

12,47

7,392

73,33

3,041

18,76

81,65

2,071

5,44

4,183

4,276

20,958

1,773 58,56

112,46 112,42 112,66

10,61 l22,08

20,47 4,2185 16,485

81,14 62,58

1,882 0,501

59,26 12,49

7.406

73,52 3,047

18,80 81,81

2,075 5,45

4,193 4,284

20,998

1,771

58,45 112,29 112,24 112,46 10,592

22,05 20,439 4,2105

16,44 80,97

62,46 1,876 0,4995

59,135 12,47 7,391

73,36 3.039 18,83 81,68 2,075

5,442 4,183 4,276

20,958

166.34 1,775 58,57

112,51 112,46

112,68 10,612

22,09 20,479 4,2185

16,48 81,13 62,58 1,880

0,5015

59,255

12,49 7,405 73,50 3,045 18,87 81,84 2,079

5,452 4,191

4,284 20,998

Berlin, 12- Mär;

Geld

Brief

Amerikanische Noten.....

Belgische Noten........

Darmche Noten .......

Englische Noten........

4,202

58,35

111,98

20,40

4,222

58,59

112,42

20,48