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werte. Salzdetfurth minus 5 v.
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:get-e Rachsia'e. Hier nahm bi? 3ntere-ffeniäufe unb grösser«
Landwirtschaft
C 42 bis 48; Kälber B 71 bis 76. C 65 bis D 59 bis 64: Schafe A J 53 btd 54. B 45 bis
Deckungen vor. Das Material war verhältnismäßig knapp, bei b?m geringen Angebot konnte bis zum Schluß der Woche ein Gewinn bis zu 1 Mark erzielt werben. Auch Sohafchrot
3n vor- vite- Ein-
70.
49:
Verstärkte Rach^age bestand vor allem Vrotgetreibe auf Deckungen brr Wühlen. Loggen war Angebot so gut wie kaum Händen, unb im fr:im Handel wurden des
ermäßigt werden. Rur nach Mais für Futtev zwecke be'tanb re.
unb Rapskuchen waren lebhafter gefragt unb hatten größere Llmsähe zu verzeichnen. Auch zum Wochenschluß blieb dir Tendenz fest. Tie tLhikagoer festen Äotirrungen regten an. DaZ Geschäft hat e gegenüber der vergangenem Woche einen größeren Umfang zu verzeichnen. Das Angebot ist srhr klrin. Interesse besteht w itrr für die schon gmannten Getreidrarten, unb konnte sich sogar noch etwaj verstärken. Auch für Terminware machte sich in größerem Umfange Interesse bemerkbar.
Im Vergleich zu den Dotierungen brr ver» gangenen Woche konnte Weizen 0.35. Roggen. Hafer, inländischrr, Roggenmehl je 0.25 Mark anKiehen, während W:izenkl:ie 0.10 Mark nach- gauen unb Roggenkleie unb Sommergerste nur gut behauptet blieben. Mais für Fntterzwecke lag bis zu 1 Mark. Weizenmehl bis zu 0.50 Mk. und niebrrrheinifche Qualitäten ebenfalls bis zu 0.50 Mark teurer. Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen. Weizen 23.25, Roggen 22.75. Sommergerste 24.—, Hafer 23.23V4, Mais für Futtcrzwecke 22.75 bis 23.—. Weizenmehl 33.—, dito r.iedn?rh:i.sich 32.— bis 32.50, Roggenmehl 29.50 bis 30.25, Wcizenkleie 13.65 bis 13.75. Rvggenkloie 14.25 bis 14.50.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schtachtviehmarkt.
In der neuen Woche war das Geschäft am Frankfurter Sch.'achtviehmarkt im allgemeinen ruhig. Rur nach vereinzelten Diehgattungen bestand regere Rachfrage. Der Auftrieb hat sein früheres Ausmaß wieder erreicht, sogar noch etwas überschritten. Am Hauptmarkt waren Rinder etwas reger gehandelt, doch in Ochsen war das Geschäft sch.eppend, unb es verblieb Ueberstand. Kälber und Schafe waren anfangs ruhig, am Rebenmarkt erfuhr der Handel eine Belebung. Hier wurde an beiden Markttagen ousverlauft. 2n Schweinen war das Geschäft im allgemeinen schleppend. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1558 Rindern, darunter befanden sich 308 Ochsen, 54 Bullen, 512 Kühe und 380 Färsen, ferner auS 1595 Kälbern. 522 Schafen und 4820 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 10 Rinder. 150 Kälber, 200 Schafe und 100 Schweine mehr an getrieben.
Befahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen AI 54 bis 57 Ml.. II 50 bis 53, B 45 bis 49; Dullen A 50 bis 54. B 46 bis 49; Kühe A 43 bis 47, B 33 bis 42, C 30 bis 35. D 25 bis 29; Färsen A 54 bis 58, B 49 bis 53.
große Zurückhaltung und schritt in verstärkte» Maste zu Abgaben, so daß bei der Ausnahmeunfähig, feit des Marktes gegenüber der gestrigen Abendbörse Kursrückgänge bis zu 4,5 o. H. eintraten. Umsätze waren nur in geringem Ausmaße feftzu- ftellen. Die Abwärtsbewegung wurde noch durch einen größeren VorstoßderBaissespekulo- tion unterstützt, so daß die Tendenz ausgesprochen schwache Haltung zeigte. Stark angeboten waren vor allem Elektrowerte. Siemens mit minus 5 o. H.. Schuckert gaben 3,5 v. H., Gesfürel 3 v. 5). nach, Bergmann ebenfalls 3 o. H. und AEG. 2,25 d. Sj. schwächer. Am Chemiemarkt blieben J.-G.-F arben weiter stark vernachlässigt und 3,5 o. H. niedriger. Scheideanstalt knapp behauptet. Die weitere Verschlechterung am Eisen. undStahlwarenmarkt hatte ebenfalls einen nachteiligen Eindruck zur Folge, und Montan, werte waren daraufhin stärker angeboten. Ilse Bergbau minus 4 v. H, Gelsenkirchen minus 2,75 d. $)., Rheinische Braunkohlen minus 2,5 v. H. Stark im Angebot lagen noch K a l i.
re.i Preise über Ro iz erzielt. Richt ohne fluh blieb bst hö)er gefo^dorte Mehlpreis von
Angeboten an den Markt kam, in brr Hoffnung, weiters Preisst:izerungen günstig auszunützcn. ~ nach
legungSverhAtniS von 2:1. Stärker abgeschwächt waren noch die K a l i a k t i e n auf die Bestrebungen, eine Ermäßigung der Kalipr.ise herbeizuführen. Die sehr befri.digende Geld- marktsituativn vermochte der Tendenz feinen Auftrieb zu geben. Wider Ertvartrn schnell vollzog sich nach dem Iahresultimv die Entspannung des Geldmarktes. Die Beanspruchung dor Reichsbaick war nach dem älltimoausweis nicht übermäßig groß gewesen, DaS Bestreben der Danken, ihre Jahresbilanzen liquid zu gestalten, hatte zu einer Aufnahme von kurzfristigen Auslandgeldern in großem Umfange geführt; bei der nunmehr einsehenden G ldmarkterleichterung dürften die schon in dem Bericht der Vorwoche er» wähnten Rückzahlungen dieser AuSlandgelder ihren Fortgang genommen haben; jed nfalls lag der Dollar weiterhin recht fest. Arn Tagesgeldmarkt war das Angebot außerordentlich groß, und zum Satze von 4,5 Prozent konnten namhafte Beträge nicht untergebvacht werden. Auch am Termingeldmarkt machte die Erleichterung Fortschritte. Der Privatdiskont konnte erneut um Vs auf 6 Prozent ermäßigt werden unb erreichte damit den niedrigsten Stand des Jahres. Sie Hoffnungen auf eine baldige S.nkung des Reichsbanldiskontes erhielten daraus n.ue Rührung. Wahrscheinlich wird dir Reichsbank aber Die Gestaltung des Medio abwarten, ch; sie sich zu einem solchen Schritt entschließt. D.friedigt war man darüber, daß dir geplante 100-M il- ltonen-Preußenanleihe, die nach Ansicht der Börse die Flüssigkeit des Inlandgeld- marktes gefährdet hätte, voraussichtlich nicht zustande kommt. Rach den teilweise umfangreichen Abgaben der Spekulation machte sich in der zweiten Wochen Hälfte stärkeres D:ckungsbedürfnis be- merkbar, das zu einer gewissen Erholung führte. Ramentlich am Montanmarkt wurden Käufe vor- genommen, da verlautete, bah bei den Stahl- Vereins werten die Dividenden unverändert bleiben werdew Aber auch I.-G.-Farben. Zrllftoff- unb Kupferwerte waren mehrere Prozent gebessert. Elektrowerte bli'ben dagegen auf die unxfricb geniten Siem ntb Ian,ei e)er angebvt n. Zum WoQ)enschluh würbe die Haltung, von den im Zusammenhang mit den geplanten Kunstseiba- preiscrmäßigun. en sehr schwachen Kunstseide- werten ausgehend, wieder allgemein unsicher unb schwächer. Für festverzinsliche Werte erhielt sich weiterhin einige Rachfva^e.
ÄZochendericht
vom Frankfurter produktenmarkt.
In der neuen Derichtswoche erfahr dir Tenb'nz eine allgemeine Befestigung. Sie Händler waren zuversicht.icher gestimmt, da die Haus,e- bewegung an den Auslandsgetreidebörsen eine starke Anregung boten. Auch das wieder sehr knapp gewordene Angebot von Inlandsware, infolge der bestehenden Frost geahr wird Ware kaum verschickt, blieb nicht opne Einfluß auf die S.i.nmung. Die Forderungen von feiten der Provinz wurden ohne Schwie.igk:iten bewilligt, und es traten durchweg Preissteigerungen in erheblicherem Ausmaße ein. Auch schritten die Mühlen und die Exporteure in etwas vermehrtem Um ange zu Deckungen, so daß der Rach,rage in ve.schiedenen Fällen nicht genügt werden konnte, da die Landwirtschaft nur ml. ganz minimalen
Schweine B 74 bis 78. C 76 bis 79, D 76 bis 79, E 70 bis 75 Mk. 2m Vergleich zu den Rotierun- gen der vorigen Wochen zogen Rinder bis 2 Mk. (Dullen sogar bis zu 4 Mk.). Schafe bis zu 4 Mk.. Schweine unb Kälber je bis zu 2 Mk. im Preise an.
• Verständigung zwischen der Preu- ßenkasse und den Ralffeisenorga- n i f a t i o n en. Seitens der Preußischen Zenlral- genossenschaftskasse und der Raisseisenorganisa- tionen wird folgendes mitgeteilt: Die zwischen der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse unb den Derwaltungsoraar.isalionen der Raisfeisen- organisationen seit längerer Zeit geführten Verhandlungen haben zu einer Gesamtverständigung geführt. Es ist damit die finanzielle Voraussetzung für die von beiden Seilen erstrebte Vereinheitlichung und Rationalisierung des gesamten ländlichen Genossenschaftswesens geschaffen unb die ruhige Abwicklung der Geschäfte der Deutschen Aaisfcisenbank QI.-®, gewährleistet. Die Vereinbarungen werden von der Preußischen Zentralgenossenschaftslasse ihrer Aufsichtsbehörde und seitens der Deutschen Raisseisenbank ihrer Generalversammlung unverzüglich unterbreitet.
* Reparationsaufträge für d i e Frankfurter Wirtschaft. 3m Anschluß an die verschiedenen Besichtigungen der neuen Frankfurter Siedlungen durch französische Kommissionen beabsichtigt das französische Arbeitsministerium. Typen- und Rormerbauteile, wie sie vom Franlfurter Handwerk schon seit einigen Jahren hergestellt werden, auf Reparationskonto zu bestellen. Eine Kommission französischer Architekten und Techniker ist in Frankfurt a. M. eingetroffen, um sich von den Frankfurter Firmen Angebote machen zu lassen.
* Z i n se r m ä ß i g u n g der Berliner Stempelvereinigung. Die Vereinigung von Berliner Banken und Bankiers hat in ihrer gestrigen Sitzung aus Anlaß der Diskontermäßigung der Reichsbank beschlossen, die Zinssätze für täglich fällige Guthaben in gebührenfreier Rechnung von 4 auf 3,5 v. S). und für täglich fällige Guthaben in gebührenpflichtiger Rechnung von 4,5 auf 4 v. H. mit Wirkung vorn 12. Januar ab zu ermäßigen. Die
Sollzinsen ermäßigen sich automatisch gleichfalls um 0,5 o.H.
*DereinigteStahlwerke A.-G. Der Auf- sichtsrat der Bereinigten Stahlwerke A.-G. beschloß gestern aus dem . eingewinn von 52,5 Millionen Mark (im Vorjahre 52,94 Millionen Mark) die Verteilung einer Dividende von wieder 6 v. 5). vorzu- schlagen.
’ Beabsichtigte Stillegung etnes 3. - G. - W e r k e s. AuS ketriebstechnischen Gründen hat es sich als notwendig und zweckmäßig erwiesen, das Gip5werk Reckarzimmern der I.-G.-Farbenindustr e stillzulegrn. Mit Rücksicht auf die Belegschaft (193 Arbeiter unb 32 Angestellte) wird der Betrieb noch di: Wintermonate hindurch im bisherigen Umfange auf- rechterhasie.i. Es ist beabsichtigt, einen Teil der Belegschaft im Rahmen des Möglichen bei anderen Werken der Gesellschaft unterzubringen.
* Ostwerke A.-G. Die Generalversammlung der Ostwerke A.-G. fetzte die Dividende wiederum auf 12 v. S). fest. Im neuen Jahre sei mit einer weiteren Verringerung der Kosten zu rechnen, da die Umstellung der Gesellschaft auf ein Holdingunternehmen durchgeführt worden sei. Im neuen Jahr sei auch wieder mit einem befriedigenden Ergebnis zu rechnen.
* Schneider & Hanau A.-G., Frankfurt a m M a i n. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1927/28 konnte zwar der Umsatz erhol t werden, doch war die Gesamtgeschäftslage ungünstig, und die Preise waren sehr gedrückt. Eine Dioidendenverteilung könne deshalb wieder nicht vorgenommen werden. Die Bilanzarbeiten sind noch nicht beendet.
• Schultheiß-Patzenhofer r euere i •> QI. - Die G.-B. der Schultheitz-Pahen- hofer Brauerei-A.-G. setzte die Dividende auf 15 Prozent fest. Der Absatz im laufenden 3ahre hat eine erfreuliche Steigerung erfahren. Der Gesundungsprozeß im Braugewerbe dürfte weiten anhalten, wenn die Biersteuer nicht erhöht werde. Die gesamte Biersteuerlast mache heute schon mehr als ein Drittel des Dierverkaufs- preises aus. Hinzu komme, daß dem Gastwirts- aetoerbe durch den Entwurf eines neuen Schank- stättengesetzes schwere Gefahr drohten. Die Verwaltung gab der Hoffnung Ausdruck, daß die verantwortlichen Stellen, besonders die gesetzgebenden Körperschaften, den Gesundungsprozeß des Braugewerbes nicht durch Experimente unter- grab"n.
* I. P. Bemberg, A.-G., Barmen. In der gestrigen Aufsichtsratssitzung der I. P. Bemberg • A.-G. Barmen beschloß die Verwaltung, der für den 11. Februar einzuberufenben ordentlichen Hauptversammlung die Verteilung einer Dividende in Vorjahrshöhe von 14 v. H. vorzuschlagen. Der Hauptversammlung soll ferner für den weiteren Ausbau der Unternehmungen im In- unb Auslände zur Verstärkung der Betriebsmittel die Erhöhung des Aktienkapitals von 28 Millionen um 12 Millionen auf 40 Millionen Mark vorgeschlagen werben. Die neuen, mit halber Gewinnanteilsberechtigung für 1928'29 ausgestatteten Aktien [ollen an ein Bankenkonsortium unter Führung der Deutschen Bank gegeben werden mit der Verpflichtung, sie den Besitzern der alten Aktien derart zum Bezüge anzubieten, daß auf sieben alle Aktien drei neue Aktien zu 160 v. H. bezogen werden können.
• Deutsche Edelstahlwerke, A. - G., Bochum. Die Gesellschaft weist einen Verlust von 728 411 Mark auf (im Vorjahr 56180 Mark Reingewinn). Die rege Nachfrage des Vorjahres wurde durch eine rückläufige, heute noch anhaltende Entwicklung abgelöst: da den Mehraufwendungen von 1,6 Millionen Mark gleich 5,3 v. H. des Aktienkapitals keine Verbesserung der Verkaufspreise gegenüberftanb, ließen sich trotz der fortschreitenden Rationalisierung Gewinne nicht erzielen.
• Wanderer-Werke-Dresden. D^r Abschluß der Wanderer-Werke vorm. Winkl- hoser & Jänicke A.-G. in Dresden ergibt nach Abschreibungen von 933 900 (775 234) Mark einen Lleberschuh einschließlich des Vortrages aus dem Vorjahre von 1295 559 (1,8) MiU. Mark, woraus eine Dividende von 6 Proz. vorgeschlagen wird. Zu berücksichtigen ist, daß ein um 2 0.0 000 Mk. höheres Kapital an der Dividende feilnimmt.
frankfurter Börse.
Frankfurt a.M, 12.Jan. Tendenz: schwach. An der heutigen Wochenfchlußbörse machte sich Infolge ungünstiger Momente eine größere Unsicher- heit bemerkbar. Das Ansteigen der Arbeitslosigkeit im Reiche auf insgesamt zwei Mil- lionen unb eine Erklärung des amerikanischen Präsidenten über die Reparationszahlungen, wonach die Unterbringung der deutschen Obligationen in Amerika Schwierigkeiten bereiten würde, verstimmte stark. Der feste Schluß der gestrigen Neu- gorfer Börse konnte keinen Einfluß auf die Börsen- gcftaltung ausüben. Die Spekulation bekundete eine
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feiten b?r Mühlen. Am Mehlmarkt war im Ei.Ulang hiermit srlbsiverständlich eine Belebung sestzu stellen. die sich jedoch zumci't nur auf Weizenmehl beschränkte. Be.o.rdrrs nied rrhei- nische Ouali.äten waren gesucht und konnten nach einer vorübergehenden Abschwächung an einem Tage bis eine halbe Mark anzirhem 3n Roggenmehl war zeitw.ise genügend Ware am Markt, da von ostpreußisch:r unb pommepcher Seite grobe Angebete Vorlagen unb somi. anfangs eher preisdrückend wirrten. Doch im Verlaufe trat auch hier eine allgemeine Verknappung ein. und b i lebhafteren älmsätzen konnten Preisgewinne lis zu einer halben Mark erzielt werden. Am Futtermittelmarkt war Weizen- und Rog^enkleie (tarier vernachlässigt, da Ware in größeren Posten vorhanden war. 3n Weizenklcis mußten die Dotierungen segar etwas
e g e I n minus 3,5 v.H. und Aschersleben minus 4 v. H. Schwächer waren noch Reichsbank minus 2 o. H., Commerzbank minus 1,75 v.H. Schis fahrtswertc bis 1,5 unb Daimler 1,75 v.H. niedriger. Adlerwerke knapp gehalten. Etwas Interesse bestand für M e t a 11 b a n f und für Montecatini, doch verkehrten diese Märkte auch fa'c ohne Umsätze unb etwas schwächer. Rach den ersten Kursen stagnierte das Geschäft vollkommen. Es waren weitere Kursrückgänge bis zu 2 v. H. fest- zustellen. Licht & Kraft 242, Farben 258 (Geld), Schuckert 247 bis 247,25 o. H., Siemens 409,25, AEG. 180,50. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 5,5 v. H. unverändert. Am D e - vifen markt nannte man: Mark gegen Dollar 4,205250, gegen Pfund 20,4113, gegen Paris 124,10, London gegen Kabel 485,05, Madrid 29,71, gegen Mailand 92,70, Holland 12,0990, weiter fester.
Berliner Börse.
Berlin, 12. Jan Die Börse eröffnete im An- schluß an den unsicheren Dormittagsverkehr in schwacher unb sehr lustloser Haltung. Eine angebliche Erklärung (Soolibgcs, bie in einem heutigen Morgenblatt veröffentlicht wurde, rief eine außerordentlich starke Verstimmung hervor, da der Präsi- bent erklärt haben soll, baß die Höhe der jährlichen Zahlungen Deutschlands mit 2,5 Milliarden seststehen unb nur noch über die Zahl der Annuitäten eine Einigung erzielt werben müsse. Man nahm diese Erklärung gerade jetzt vor den Verhandlungen als sehr befremdend und sehr beunruhigend auf. Auch sonst waren eher ungünstige Momente zu hören. SodieErhöhungderAr- beitslofenzisser auf fast zwei Millionen, eine Zahl, die auch trotz der bedingten Saisonoerschlechte- rung als erheblich anzusehen ist; hemmend wirkte ferner der bevorstehende Reichstagsbeginn, die geplante Steuererhöhung, die Dcrschlech- terung der Eisen- und Stahlfertigindustrie im Dezember. Auch bie bereits gestern erwähnte Begrün- düng der Herabsetzung des Reichsbank- diskonts verstimmte noch. Etwas günstiger auf- gefaßt wurde die Tatsache, daß am Montag die Verhandlungen über eine Anleihe Preußens wahrschsin- lich zum Abschluß kommen warben unb mit einer 8,5=o. H.-Derzinsung, einer Laufzeit von vier Jahren zur Ausaabe kommen werde. Die ersten Kurse waren bei kleinsten Umsätzen durchschnittlich 1 bis 3 v. H. schwächer. Kunstseidenwerte waren auf den Beschluß der Diskosekonvention, die Preisliste außer Kurs zu setzen, etwa 5 o. H. schwächer. Die Kav.tal- erhöhung und das Bezugsrecht von 7:3 zu 165 bei Bemberg befriedigte kaum, da man mit einer Dividendenerhöhung gerechnet hatte. Elektrowerte waren besonders schwach, so verloren Siemens und RWE. je 7,5 v. Sn. Berger lagen auf hie Mitteilung, daß mit dem Abschluß über b:* Dioi- benbe noch keine ErNäruna abgegeben werden könne, 7 v. H. schwächer. Deutsche Anleihen Ioa-»n schwach Ausländer uneinheitl-ch Türken st'll, MexikanerBewässerung fest. Der B f a n d- hriefmarft war geschäftslos und eher schwächer. Der Oefhmarft waT vielleicht eine K^inigfeit roenioer flüssia. Tagegeld 4 bis 6 5 v. SS.. Manats- oeld 7.25 bis 8,5 v.H.' Warenwechsel 6 25 v.H.
Versaut" ginnen b:e Slirte meist um 0 5 bis 1 v. H. zurück. W a l d b o f und n l n p h o n 2 v. H., B e m- berg weitere 4 v. H. schwacher.
Sprechstunden der Nedaktwn
12 bis 1 Uhr mittags. 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschloffen.
Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle \u richten
Für unverlangt eingefanbte Manuskripte ohne beigefügtes“ Ruckporto wird keine Gewähr übernommen.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angelübrren Zistern geben bie Höhe bet zuletzt beschlossenen Dividende an. — ReichSbankbiskont 7 Prozent, LombardzinSfuß 8 Prozent.
Berlin H. ftcinnnr
Berlin
12. 1
Dstmn:
136.75
133,5
134,33
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Telegraphische Auszahlung.
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