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1 $ör|e eröffnete im H n -Bormittagsuertebt jj ' Haltung. $ine angeblich, die in einem hem» ®urk rief eine Gp jn9 hervor, da d«rM, ob die Höhe der jähr, «utschlands mit 2,5 unb nur noch über die t Einigung erzielt werden Erklärung gerade fetzt vor lehr befremdend und Mr onft waren eher ungünstig« ite Erhöhung derAr- uf fast zwei Millionen, eine ebingten Saifonverschlechte- [eben ist: hemmend wirkt« Reichstagsbeginn, h Ö h u n g, die 2er|ch!ech öioblfertiginduftrie im De> gestern erwähnte Begrün- ,ng des Reichsbonk- noch. Etwas günstiger auf- e, daß am Montag die Da­rleihe Preutzens wahrlchkin- ien warben und mit einer r Laufzeit von vier Zahn« bt ersten Kurse wann rchschnstllich 1 bis 3 » A nwerte waren auf In ntion. dir ft. Dir W* gerecht von 7:3 P (mim, da man mit einer rechnet batte. Elekitt- s schwach, fo verloren 8"- 5 v f>. Berger lagen uq 'dem Msch'uh über d'2>°n ^abgegeben werdens tfche Anleihen I(M ÄS -'NKZ "> 4 b5 !(lfi 95 n fi Darenmechel^v^ j. ri, meist um 0 5 b'S i»J Vnft)pbon2c.i)-2e hwächer. ___

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Bücheriifch.

Karl Federn: DaS ästhetische Problem. 142 Seiten. Geh. 3,60 Mk., Ganz­leinen 5,50 Mk. Adolf Sponholtz Verlag, G.m.b.H., Hannover, (624) Federn lehnt die traditionelle Aesthelik, die von Llbstrclltionen oder von histo­rischen Gesichtspunkten ausgeht, ab. Er baut auf der Lehre Benedetto Croces weiter, dah Aesthelik die Wissenschaft des Ausdrucks ist. Wenn Eroce Ausdruck und Kunst gleichseht, so stellt Federn fest, das sich der künstlerische Aus­druck von jedem anderen dadurch unterscheidet, dah er um seiner Form willen geschaffen ist. Der Wille zur Form ist ihm wesentlich. Kunst ist keine Nachahmung, sondern eine Bearbeitung der Natur. Das, Wesen der künstlerischen Form be­ruht aus bestimmten Matzverhältnissen, die zwar erfühlt, aber nicht arithmetisch fcstgestellt werden können. Federn entwirft die Grundlinien einer neuen Aesthelik und vor allem einer neuen Poetik, da er der Ansicht ist, dah gerade über dos Wesen der Dichtkunst die meisten und verbreitet­sten Irrtümer herrschen.

Friederike, Gräfin zu Stolberg- Wernigerode. in ihren Iugendbriesen an ihre Schwester Anna, Freifrau von W y l i ch. Marburg (Lahn), N. G. Elwertsche Verlags­buchhandlung. T.50 Mk. (813). Marie, Gräfin Wilhelm zu Solms-Laubach, Prinzessin zu Stol­berg-Wernigerode, hat diese Briefe heraus­gegeben und schickt ihnen in vortrefflicher Ex­position eine Lebensbeschreibung der Gräfin Frie- derlle voraus. Die Briefe, in den Jahren 1797 bis 1806 geschrieben, sind kulturhistorisch inter­essante Dokumente, aber bedeutsamer scheint mir, batz sie ein£ Gestalt von seltener Wesensprägung vor uns erstehen lassen. Die zarten Gemüts- und Seelenregungen der jugendlichen Friederike werden offenbar, in wundersamen Spiegelungen entrollt sich ihr Dasein, das reinste Harmonie und tiefe Frömmigkeit krönt. Jeder dieser Briese ist eine Ausströmung schwesterlicher Liebe. Wenn­gleich Friederike keine Novellen und Romane schrieb, darf man sie doch zu den schöpferischen Menschen zählen. Mit allen Fasern ihres Her- tend ist sie ihrer nächsten Umgebung zugewandt, doch verliert sie nie den freien Blick für das arotze Weltgeschehen. Kluge Reflexionen über berühmte Zeitgenossen, die in ihren Kreis treten.

sind in Friederikens Briefe verflochten. Immer wieder zeigt sich, wie sie von Gottvertrauen er- hoben, von goldner Ruh« des Gemüts durch­drungen, zu hoher Kultur gelangt. So erklärt sich, dah später die Greisin schwere Schicksals­schläge in gesunder Stimmung überwand. Von den zahlreichen Bildern, die das geschmackvoll ausgcstattete Buch schmücken, tritt uns das Por­trät Friederikens als das ansprechendste ent­gegen: eine höchst anmutige, frische Erscheinung. Gräfin Wilhelm zu Solms-Laubach hat sich mit der Herausgabe dieser Briefe ein unleugbares Verdienst erworben. A. B.

De utsch er Reichspo st- Kalender 19 2 9. Herausgegeben mit Unterstützung des Reichspostmi i tcriumfe. Konkordia-V« lag, Leip­zig, Goethestr. 6. Preis 4 Mark. (817) Der Kalender, in Form eines Abreißkalenders, soll besonders die enge Verbundenheit der Rcichs- post mit Wirtschaft und Verkehr zum Aus­druck bringen. Er will durch die dargestellten Vorgänge aus Post- und Telegraphenbetrieben der Oesfentlichkeit einen Einblick in das Wesen dieses großen DerkehrSgebiets gewähren, über Gebühren- und Dersendungsbedingungen aufllä- ren und dm Postkundrn zweckmäßigste, bequemste und wohl'eilste Ausnutzung der Verkehrsmittel vor Augen führen. Aus gute Bildaufnahmen und kurzen, bündigen Text ist besonderer Wert gelegt worden.

Kunst und Wissenschaft.

Alfred-Brchm-Siiftung.

Zur Feier des 100. Geburtstages von Alfred Brehm, des großen deutschen Tierlebenforschers, am 2. Februar 1929, wurde zur Sicherung dec Lebensverhältnisse der hochbetagten Töchter Brehms eine Alfred-Dreh M- Stiftung ins Leben gerufen unter dem Ehrenprotektorat von Kultusminister Becker, Bengt Berg. Wll- helm Dölsche, Waldemar Dönsels, Ober­bürgermeister D ö h, Bruno H. Bürgel, R. H. Francs, Wilhelm Filchner, Heinrich Ha­gen deck, Prof. Dr. Heck, Fritjof Na ms en, Lord Rothschild, Wilhelm Schmidtbonn u. a. Alfred Brehm hat dos unsterbliche, kulturgeschichtliche Verdienst, die weitesten Kreise, das ganze Voll erst für die Tierwelt gewonnen

zu haben, als dergeniale Tiermaler mit Wor­ten". Diesen Cbventitel hat als erster Geheimrat Heck für Brehm geprägt und damit den Kern seines Wesens und desien wirksamste Ausstrah­lung treffend bezeichnet. Weltwirksam darf man dies« Ausstrahlung nennen, denn kein anderes Volk hat aus Eigenem etwasDrehmS Tier­leben" auch nur annähernd Ebenbürtiges an die Seite zu sehen. Bei der vollstümlichen Be­deutung Brehms, der ungezählten Tausenden erst die Augen geöffnet hat um zu sehen, zu beob­achten und sich reinster Naturfreude hinzugeben, ist zu hoffen, daß sich ebensovie>le Tausende finden, um als Dankesschuld diese Ehrengabe an die Töchter Brehms zu ermöglichen und der Stiftung die Mittel zuzuführen, um im Geist ihres Namensgebers fördernd zu wirken.

Spiclplarr der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 13. Januar, von 15 bis 17,30 Uhr: Trilltrall und seine Bruder; von 19 bis nach 22,30 LIHr: Aida. Montag. 14., von 18,30 bis gegen 23 älhr. Tristan und Isolde. Dienstag. 15.. von 19,33 bis 22,30 älhr: Othello. Mittwoch, 16., von 20 bis gegen 22 lllhr: Die toten Augen. Donnerstag, 17., von 19,30 bis gegen 23 älhr: Die Fledermaus. Fr.itag. 18., von 20 bis gegen 22 älhr: Tanzabend Thery Schultheis, Meisterschülerin der Schule Feretth. SamStag. 19., von 15 bis 17,30 älhr: Trilltrall und seine Brüder; von 19,30 bis 22,30 älhr: Don Juan. Sonntag, 20.. von 15 bis 17,30 ilhr: Trilltrall und seine Bruder; von 19 bis 22,30 Ufjr: Die Fledermaus. Montag, 21.: von 19,30 bis bis 22.15 älhr: Der fliegende Holländer. Schauspielhaus. Sonntag. 13. Sanuar. von 15,30 bis gegen 17,30 älhr: Gastspiel Blauer Bogel; von 19 bis nach 21 41hr: Schwengel; von 22 bis gegen 24 älhr: Gastspiel Blauer Vogel. Montag, 14.. von 20 bis nach 22,30 älhr: Me Petrolcum-Znseln. Dienstag, 15., von 20 bis 22 Ufjr: Jugend. Mittwoch. 16., von 20 bis nach 22 älhr: Karl und Anna. Donnerstag, 17., von 20 bis gegen 22.30 älhr: Der brave Soldat Schwejk. Freitag. 18., von 20 bis nach 22 Iller: Dantons Tod. Samstag, 19., von 20 bis nach 22 älhr: Karl und Anna. Sonntag, 20.. von 15,30 bis gegen 17,45 älhr: Schwengel: von 20 bis gegen 22.30 Ähr: Der brave Soldat Schwejk. Montag,

21., von 20 bte gegen 2230 Nhc Der brave Soldat Schwejk.

Kirchliche Tlachn'chten

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 13. Januar. 1. Sonntag nach Epiphanias.

Stadtcirche. 9.30 Uhr: Pfarrer Mahr; 11: Kinder- kirchc für die Matthäusgemeinde; Pfarrer Mahr; 5. Pfarrer Becker. Iohanneskirche. 9.30: Pfarrer Bechtolsheimcr; 11: Kinderkirche für die Lukas- femeinde: Pfarrer Bechtolsheimcr; 5: Pfarrer Aus- eld; Beichte und hl. Abendmahl für Lukas- und Jo- hanncsgemeinde; 8: Bibelbefprccbung im Johannes- faal; Pfarrer Ausfeld. Kapelle des Alken Fried- Hofs. 9.30: Pfarrer Lenz, 11: Kinderkirche; Pfarrer Lenz. Elifabelh-üleinkinderschule. 9.45: Pfarrer Becker. Neue Aula der Landesuniverfikäk. 11.15. Universitäts-Gottesdienst; Predigt: Professor Lic Bornkamm. Klein-Linden. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kindergottesdienst. Mieseck. 10; 5.30 und 7.30: Lichtbild-Missionsstunde, Opfer für die Ostasienmis- sion. Alken-Lufeck. 10; 1. Kirchberg. 10: Kirch­berg; 1.30: Lollar. Hausen-Garbcnkeich. 10: Gar­benteich; 1: Hausen. Mahenborn-Sleinberg. 1. Hauptgottcsdienst, 2: Kinderkirche. Llch. 10: Stiftsdechant Kahn; 12.45: Kindergottesdienst. 2: Stiftspforrer Lic. Schorlemmer.

Katholische Gemeinden.

Samstag, den 12. Januar.

Gietzen. 4.30 und 7 Uhr: Beichte.

Sonntag, 13. Januar. 1. Sonntag nach Epiphanie.

Gietzen. 6.30: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jünglinge; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 5: Christenlehre und Andacht. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

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