Der hier vom Kammergericht eingenommene Rechtsstandpunkt entspricht auch der Stellung, die das Gesetz allgemein dem Ehemann innerhalb der ehelichen Gemeinschaft gibt. Dem Ehemann steht die Entscheidung über alle das gemeinschaftliche eheliche Leben betreffenden Angelegenheiten zu. Als Ausfluh dieser Entschcidungsge- walt bestimmt er Wohnort und Wohnung der Ehefrau. Sollte im Einzelfall von Eheleuten ein anderer Standpunkt eingenommen werden, so kctnn der Vermieter dem Anspruch der Ehefrau die Einrede der Arglist entgegensetzen. Will der Ehemann, das; seine Kündigung oder Einwilligung zur Räumung nur für ihn gelten soll, dagegen nicht für seine Frau, so muh er das dem Vermieter mitteilen, oder er handelt, den Grundsätzen von Treu und Glauben zuwider, arglistig. Diesen Einwand der Arglist ihres Mannes muh aber auch die Ehefrau gegen sich gelten lassen.
Vesonders liegt der Fall nun, wenn die Ehegatten nicht mehr zusammen leben, sondern wenn die Ehe geschieden ist. 3n diesem Falle hat der Ehemann nicht mehr die DertretungzSbefugnis der Frau in häuslichen Angelegenheiten, da eine eheliche häusliche Gemeinschaft ja nicht mehr vorhanden ist. Auch der Hauswirt kann dann, wenn ihm nur von einem der Ehegatten gekündigt wird, die ftillschweigende Dertretungsdefug- nis für den anderen Ehegatten durch diesen nicht mehr annehmen. Soll also ihm gegenüber die Kündiglmg rechtliche Wirksamkeit erlangen, so muß sie von beiden geschiedenen Ehegatten gemeinschaftlich ausgesprochen werden. Will einer der geschiedenen Ehegatten allein kündigen und verweigert der andere dazu seine Zustimmung, so bleibt nichts weiter übrig, als diesen auf
Erteilung der Zustimmung zur gemeinschaftlichen Kündigung gegenüber dem Vermieter zu verklagen. Die Klage ist von dem kündigenden Ehegatten einzureichen.Das gilt auch, wenn der eine der geschiedenen Ehegatten gar nicht mehr in der Wohnung wohnt, vielleicht diese während des Verlaufes des Entscheidungsprozesses oder auch schon vorher verlassen hat. Aus solchem Verhalten des einen der Ehegatten ist nicht etwa der Schluß zu ziehen, daß dieser auf feine Rechte an der Wohnung verzichtet. 3n der Praxis kommt es nun vielfach vor. daß ein Verzicht auf die Wohnung von dem einen der geschiedenen Ehegatten dem anderen gegenüber ausgesprochen wird, und daß beide darin Übereinkommen, daß nur einem von timen die Wohnung allein verbleiben soll. 3ft der Hauswirt damit einverstanden, so ist gegen eine solche vergleichsweise Regelung nichts einzuwenden. Erzwungen kann aber die Einverständniserklärung des Hauswirts nicht werden. Roch der Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main (Jur. Wochenschr. 32/1927; ist der Vermieter, der an beide Eheleute gemeinschaftlich vermietet hat, nicht verpflichtet, nach Scheidung der Ehe einen der beiden als Alleinmieter zu behalten. Zu Lasten der geschiedenen Eheleute geht dann die unerwünschte Folge, daß die Wohnung, falls der Vermieter nicht bereit ist, sie einem von beiden zu überlassen, beiden verloren geht. So bedauerlich vielfach im Interesse der Geschiedenen diese Folge ist. läßt sie sich vom Standpunkt des geltenden Rechts aus nicht vermeiden, da unser Wohnungsnotrecht diese in der Praxis nicht unwichtige Frage keiner besonderen Regelung unterzogen hat.
Wirtschaft.
Weitere Entlastung der Reichsbanl.
Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 7. S e p t e m b e r hat sich die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Reichsschahwechseln, Lombards und Effekten in der ersten Septemberwoche um 263,8 Millionen auf 2663,2 Millionen Mark verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 161,9 Millionen auf 2472,6 Millionen Mark und die Lombardbestände um 109,9 Millionen auf 52,2 Millionen Mark abgenommen, während die Bestände an Reichsschahwechseln eine Zunahme um 8,0 Millionen auf 45,7 Millionen Mark erfahren haben. Die Anlage in Effekten ist mit 92,8 Millionen Mark unverändert geblieben.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen sind 321,3 Millionen Mark aus dem Verkehr zurückgeflossen. Der Umlauf an Reichsbanknoten hat sich um 294,6 Millionen Mark auf 4602,6 Millionen Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 26,7 Millionen auf 405,0 Millionen Mark verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 35,4 Millionen Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 471,6 Millionen Mark eine Zunahme um 37,7 Millionen Mark.
Die Bestände an Gold und deckungsfähige Devisen zusammen haben sich um 12,1 Millionen auf 2503,6 Millionen Mark erhöht, und zwar haben die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 12,2 Millionen auf 320,3 Millionen Mark zugenommen, während die Goldbestände sich geringfügig um 97 000 Mk. auf 2183,3 Millionen Mark vermindert haben.
Die Deckung derRoten durch Gold allein besserte sich von 44,6 Prozent in der Vorwoche auf 47,4 Prozent, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 50,9 auf 54,4 Prozent.
Die Entlastung, die auf den hohen Stand der Konten zum August-Ultimo eingetreten ist, ist also ziemlich erheblich. Besonders die starke Lombardentlastung beweist erneut, daß es sich bei der starken Anspannung zum Ultimo August hauptsächlich um Zahlungsansprüche von stark saisonmäßigem Charakter gehandelt hat. Der Rotenumlauf hat sich auf rund fünf Milliarden ermäßigt und bewegt sich damit auf der Höhe des Vorjahres, wie überhaupt der gesamte Zahlungsmittelumlauf, der jetzt nur noch 70 Millionen Reichsmark (Ultimo August noch 100 Millionen RM.) größer ist als in der Septemberwoche des Vorjahres, die Tendenz aufweist, wieder auf die Vorjahreshöhe zurückzugehen. Außer der Bewegung des Wechsel- und Lombardkontos ist für die größere Entlastung gegenüber der entsprechenden Vorjahrswoche auch die starke Vermehrung der Giroguthaben von Bedeutung, die zu etwa gleichen Teilen aus den Generalagenten und die private Wirtschaft
entfallen dürsten. Die Rotendeckung ist infolge einer Vermehrung der Devisenkonten erheblich höher.
*
• Westbank — SüdwestdeutscheBank. Wie bereits gemeldet, hat die Westbank A.-G., Frankfurt a. M., der Südwestdeutschen Bank A.-G., Frankfurt a. M., mitgeteilt, daß sie, wenn ihre bekannten Forderungen nicht erfüllt werden, evtl. Antrag auf Konkurseröffnung stellen werde. An diesem Vorgehen war jedoch nicht eine ganze Gruppe Frankfurter Dankgläubiger beteiligt, wie verschiedentlich irrtümlich angenommen wird, sondern lediglich die Westbarck allein hat diesen Schritt unternommen. Die Verwaltung der Süd- westdeutschen Bank A.-G. hat nunmehr die Westbank in einem Schreiben gebeten, von der Stellung des Konkursantrages zunächst Abstand zu nehmen, und das Institut zu einer Besprechung eingeladen, deren Ergebnis voraussichtlich für das weitere Verhalten der Westbank richtunggebend fein dürfte. Die Südwestdeutsche Dank plant ferner, am 18. September eine erste Gläu- bigerversämmlung abzuhalten.
* Weitere Arbeiterentlassungen b e i der I. - G. - F ar b e n. Aus allgemeinen wirtschaftlichen Gründen hat das Werk Höchst der 3.-G.-Farben in den letzten Wochen gruppenweise nach Genehmigung durch den Regierungspräsidenten insgesamt 500 Arbeiter entlassen. Wie der WSR.-Dienst von zuständiger Stelle erfährt, werden nach neuerlicher Verständigung zwischen den Tarifparteien und nach Genehmigung durch den Regierungspräsidenten in den kommenden Wochen weitere Entlassungen in ungefähr gleichem Umfange vorgenommen werden.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 11. Sept. Tendenz: lustlos. — 3n Rachwirkung der Unsicherheitsfaktoren der letzten Tage konnte auch heute zu Beginn der Börse keine Beruhigung eintreten. Die Tendenz neigte bei der großen Verstimmung der Spekulation zur Schwäche. Bei kleinsten Umsätzen und Abgaben traten gegenüber der gestrigen Abendbörse Rückgängebis zu 2 Proz. ein. Das Anziehen des Tagesgeldsatzes in Reu- york und die recht unsicheren Geldmarktverhältnisse am dortigen Platze waren ebenfalls von nachteiliger Wirkung. Der Preiskampf des Benzolverbandes und die Arbeiter- entlassungen bei der 3.-G.-Farben- i n d u st r i e wirkten sich besonders für dieses Papier ungünstig aus. Bei größerem Angebot trat hier zur Erstnotiz ein Verlust bis zu 2,5 Prozent ein. Stärker gedrückt tagen noch Schuckert minus 3 Prozent, Siemens minus 2,5 Prozent und Deutsche Linoleum minus 4 Prozent. Auch am Glanzstoffmarkt fetzten die Abgaben wieder ein, so daß auch hiervon ausgehend der Markt einen Rückschlag erhielt. Glanzstoff minus 6 Proz.
Von Kaliwerken waren Westeregeln gut behauptet. Montanwerte bis zu 1,5 Prozent schwächer. Sonst waren die Umsätze bescheiden. Zumeist konnte man Rückgänge über den erwähnten Umfang feststellen. Renten still. Schutzgebiete etwas höher. 3m Verlaufe schritt die Kulisse weiter zu Abgaben und die Kurse bröckelten zum Teil um weitere 1,5 Prozent ab. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6,5 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt war die Lage wenig verändert. Man nannte Mark gegen Dollar: 2,2002, gegen Pfund 20,369, London gegen Kabel 4,8472, gegen Paris 123,8950, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid 32,87, gegen Holland 12,0950.
Berliner Börse.
Berlin, 11. Sept. Wie am Vormittag und an der Vorbörfe war auch zu Beginn des offiziellen Verkehrs die Tendenz schwächer. Das Geschäft war weiter außerordentlich klein: Kauflust war so gut wie nicht vorhanden und die zum Teil herauskommende Ware fand nur schwer Unterkunft. Verstimmend wirkte das schwache R e u y o r k und das Anziehen des dortigen Tagesgeldmarktes auf 10 Prozent, zumal auch Befürchtungen von neuen Maßnahmen der Federai-Rescrve-Bank zur Einschränkung der Dörsenkredite auf tauchten. Das die Börse aber am stärksten beunruhigende Moment war das feit einigen Tagen andauernde starke Angebot am Farben-Markt. Auch Farbenbezüge waren stark angeboten. Rach einem Kurs von 4,95 Prozent hörte man später 4,82 Prozent. Hiervon wurde natürlich die gesamte Börse beeinflußt und die ersten Kurse wiesen ein- bis zwei-, zum Teil dreiprozentige Verluste auf. Außer den erwähnten Momenten verwies man auf die weitere Denzinpreisermähi- gung in Westdeutschland und auch jetzt in den Vereinigten Staaten. Die Zunahme des Goldbedarfs der Dank von England verstärkte die Hoffnung auf eine unveränderte Diskontrate. Schwach lagen besonders Glanzstoff mit einem Verlust von 8 Prozent. Man besprach hier die Zahlungsschwierigleiten in der Berliner Kunstfeideindustrie. Montanwerte waren verschiedentlich gut behauptet. Essener Steinkohlen und Hohenlohe konnten sich sogar befestigen. Deutsche Anleihen waren schwächer. Ausländer knapp gehalten. Pfandbriefe nicht einheitlich und eher niedriger. Am Geldmarkt setzte sich die Erleichterung fort. Tagesgeld war mit 6 bis 8,5 Prozent erhältlich, Monatsgeld 9 bis 10,5 Prozent und Warenwechsel 7,60 Prozent. Es besteht die Möglichkeit, daß der Privatdiskont heute eine Ermäßigung erfahren wird. Rach den ersten Kursen blieb das Geschäft ruhig und die Kurse bröckelten weiter ab. Glanzstoff verloren erneut 4 Prozent, Draubank, Polyphon und Schultheis etwa 2 Prozent, die anderen Werte bis ein Prozent. Farben blieben weiter angeboten.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 11. Sept. Der heutige Hauptmarkt verkehrte in lustloser Haltung. Umsätze waren kaum zu verzeichnen, doch blieben die schwächeren Auslandnotierungen fast ohne Einfluß. Nur Mehle wauen angeboten und bis zu 0,25 Mark niedriger. Roggenmehl mußte sogar bis 0,50 Mark nachgeben. Einiges Interesse machte sich am Futtermittelmarkt für Weizen- und Roggenkleie bei leicht gebesserten Preisen bemerkbar. Es notierten: Weizen 25,10 bis 25,25 Mark, Roggen 20 bis 20,15, Sommergerste für Brauzwecke 21 bis 21,50, Hafer (inländischer) 18,75 bis 19, Mais (gelb) 20,50 bis 20,75, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 31,10 bis. 31,75, Roggenmehl 28,50 bis 30, Weizenkleie 11,25 bis 11,50, Roggenkleie 11 bi 11,25 Mk. Tendenz: geschäftslos.
BrrLiner Broduktcnbör,.
Berlin, 10. Sept. Der Produktenmartt zeigte heute wieder recht schwache Veranlagung. Das Hauptinteresse beanspruchte der Roggen- marft und man bezeichnete die Bildung eines Deports von September auf Oktober angesichts der großen Roggenbestände als ein Kuriosum. Das Exportgeschäft wiU weder in Weizen noch in Roggen in Gang kommen, und auch das Mehl- geschäft beschränkt sich dauernd auf kleine De- darfskäufe, so daß es dem Markte an jeglicher Anregung fehlt. Don stark verstimmendem Einfluß waren die flauen Meldungen aus Liverpool, die auf die neu ermäßigten Offerten für Plataweizen zurückgeführt werden. Von den argentinischen Abladern liegen Kabel vor, nach denen in verschiedenen Distrikten der Platastaaten Regen eingetreten ist. Das inländische Angebot von Weizen hat sich verstärkt. Die Preise für effektive Ware liegen etwa 2 Mark, die am Lieferungsmarkt 1 bis 1,50 Mark niedriger. Sev- tember-Roggen war auf Grund von Stühungs- fäufen gehalten, die späteren Sichten gaben dagegen um 2 bis 3 Mark im Preise nach. Prompt
verladbare Ware und Kahnroggen ist zu den Stühungspreisen reichlich offeriert; Gebote der Mühlen liegen etwa 8 bis 9 Mark unter diesem Rivean, und da bei der Intervention nicht das ganze Angebot ausgenommen werden kann, erfolgen auch zu diesen niedrigeren Preisen vereinzelt Umsätze. Weizen- und Roggenmehle sind in den Offerten um etwa 25 Pfennig niedriger gehalten. Hafer infolge weiterer Rachfrage ber Exporteure stetig. Gerste still. Es notierten (1000kg): Weizen, märkischer. 226 bis 230 (matt), September 245,50 bis 246, Oktober 250 (Brief). Dezember 257,25 bis 258; Roggen, märkischer, 188 bis 192 (ruhig), September 204 bis 203, Oktober 202,50 bis 203, Dezember 210 bis 210,50.
Bücheriisch.
— Adreßbuch der Kraftfahrzeug- besitzer im Volks st aat Hessen (Auto- adreßbu ch), Nachtrag Kreis Mainz, enthält die Meldungen des Kreises Mainz,^vie wegen Bereinigung der Listen und der besonders schwierig gelagerten Verhältnisse erst jetzt fertiggestellt werden konnten. Er geht allen bisherigen Beziehern der Hauptausgabe kostenlos zu. (Verlag L. E. Wittich, Darmstadt.)
— Das Septemberheft der „Zeitwende" (C. H. Decksche Verlagsbuchhandlung, München) wird eröffnet mit einem Aufsatz „Der Sozialismus als Antithese" von Professor Dr. Eugen Rosenstvck. Außerdem bringt das Hest nod> u. a. folgende Beiträge: Hans Tietze, „Der Klitsch". — Karl Fischer, Dom Sinn und Aufbau des Evangelischen Gottesdienstes. — Richard Eckstein, Der. zweite lutherische Weltkonvent in Kopenhagen. — Zwei Bildbeilagen von Mayrhofer, Passau, schmücken das Heft. Ueber diesen jungen Künstler berichtet eine der anziehenden „Randbemerkungen".
— Unsere junge Dichtergeneration, ihr Schassen und ihre Ziele schildert Willi Fehse in der Rr. 4408 der 3llustrierten Zeitung. (Verlag 3. 3. Weber, Leipzig). Einen Beweis deutscher künstlerischer Leistung gibt ein Beitrag von Dr. Rudolf Schmidt, der uns die Genialität des Bildhauers Richard Kuöhl vor Augen führt. Ueber die Reuerungcn im Filmwesen durch die Einführung des Tonfilms, die technischen Schwierigkeiten und ihre Lösung berichtet Dr. Hermann Treuner in einem interessanten, durch gute Aufnahmen belebten Aufsatz „Ruhe, Tonfilm!"' Von großem Reiz ist ein humoristisch aufgezogener Beitrag „Reuyorker Lokale" von Franz Friedrich Oberhäuser, der in Wort und Bild von den Eindrücken einer Streife durch die bekanntesten und originellsten Lokale der Wolken- kraherstadt plaudert. — 3nteressant und künstlerisch wertvoll sind auch die verschiedenen Dil- derbeiträge dieser Rümmer, von denen wir besonders eine Reihe von Gemälden, dem Gedächtnis Anselms Feuerbachs gewidmet, erwähnen. Ebenso werden auch das farbige Modetablau und die in gutem Bildern ausführlich behan- dselte Tagesgeschichte allgemein interessieren.
Ecwinaauszug
5. Klasse 33. Preußisch-Süddeutsche (259. Preuß.) Klassen-Lolterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gesallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer tu den beiden Abteilungen I und H
29. Ziehungstag 10. September 1929
3n der heutigen Ziehung wurden Gewinne
über 150 M. gezogen
4 ©etoinne ju 10000 M. 15665 94322
2 ©etoinae ju 3000 M. 62136
6 ©ersinne ,u 2000 M. 44568 280033 399476
30 ©tiDtnne iu 1000 M. 1021 76283 107072 117514 123039 168450 195557 203778 206114 248095 322947 357283 359699 372872 384295
104 Oetotnne ge 600 <0. 2677 14739 26914 27480 28696 29243 30858 34500 35469 36687 38184 47134 47614 52622 63290 72519 78952 86495 93953 105393 113236 131399 133938 156363 162290 170480 182024 182898 200284 210913
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327400 328087 339696 351778 353511 360862
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136599 142984 149817 161496 164225 166012
168300 169160 169624 171636 174202 182108
195246 204763 206037 215138 217613 226312
230997 238319 240253 240587 246646 259584
260685 284447 292461 295996 296086 301889
306431 309126 814856 329492 332899 337483
352650 352778 376612 378391 384803 384868
385298 390290 893102 393201 393438 395191
Im Gewtnnrade verblieben: 2 Drämien zu te 600000, 2 zu je 10000, 4 zu je 8000, 4 zu ,e 2000, 6 zu je 1000, 64 zu je 500, 78 zu je 300 M.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuh 8,5 Prozent.
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Berliner HandelSgeiellsch. . . 12 dummer-- unv Privat Bank . 11 Tarmsr. u. Raiionatbank . . 12 Deutsche Bank......1°
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Norwegische Noten......
Deutsch-Oeskerr., ä 100 Kronen
Rumänische Noten......
Schwedische Noten ......
Schweizer Noten.......
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10. September
11. September
Amtliche Notierung
Geld | Bries
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Dotierung
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Berlin, 10. September
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Brief
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