Wirtschaft.
Anqespa nfer Geldmarkt.
Sie Zuspitzung der Geldmarktlage in ; letzten Februorwochr hat nach der Abwicklung : i Februar-Ultimos eine Entspannung nicht ahren. Die großen Lombardkredite, die bei der üchsbank zum Ultimo Februar in Anspruch nommen worden sind, erfordern zu ihrer Ab- ckung große Geldsummen, hinzu kommt, daß l 5. März die Zinszahlungen für die Snöu- ieobligationen zu leisten waren, und daß das rich nach wie vor trotz seiner Schahwechsel- rission einen erheblichen G ldbedar, hat. Neben esen vorübergehenden Momenten von geld- arktverstei ender Wirkung ist mit einer gewissen isonmäßigen Anspannung, die üblicherweise im lonat März aufzutreten pflegt, zu rechnen. Zu 2t üblichen Beanspruchung am Quartalsultimo eten hinzu die Ansprüche der Landwirtschaft nd des Baugewerbes, die für dieses Jahr cößer als sonst sind, da der lang anhaltende rost im Februar eine Verschiebung der Früh- '.hrsbestelülng bei der Landwirtschaft und des lrbeitsbeginres in der Dauwirtschaft, mithin uch eine Verschiebung der Kreditnahme not» endig gemacht hat. Somit müssen diese An» -rüche stärker wirksam werden.
u beachten ist auch, daß die Konfumwirkschaft o. dem Osterfest erhöhten Geldbedarf zegi und aß dieser im lausenden Jahre zeitlich mit dem blichen Bedarf zuin Quartalsul.imo zusammen- ällt. Die innerdeutsche Gelölage unter! egt somit em Einfluß einer Reihe von Fa ftoren, die Tarnt» ich geldverknappend wirken müssen. Den zum ommenden Ultimo vom Reich zu beschaffenden usätzlichen Bedarf kann man auf etwa 4 bis >00 Mill. Mark schätzen, und es ist noch nicht [ar. wie das Reich diese ihm in den nächsten Dochen fehlende Geldsumme aufbringen soll. Die öchwierigkciten der Ultimo-Finanzierung des Reiches werden den Geldmarkt im März noch tarier beeinflussen, als im Februar, denn schon )ie Summierung der oben geschilderten Momente genügt, um das Steigen der Sätze für Tages» ;eld und Wechsel (9 Proz. bzw. 6Vi Proz., Privatdiskont 6V« Proz.) zu erklären. Daß der Konjunkturrückgang, der nach wie vor anhält, rnd daher noch weitere Fortschritte machen wird. ,u einer Erleichterung des Geldmarktes nicht Beiträgen kann, liegt vor allem daran, daß der angespannten deutschen Geldmarkllage neuerlich rine Versteifung an den internationalen Geldmärkten, vor allem aber des amerikanischen, gegenübcrsteht. Die gegenwärtige deutsche Geldmarktlage ist mithin als angespannt und für die nc'fte Zukunft undurchsichtig zu be'eichnen.
Die Reichsbank hat am Donnerstag 46 Millionen Mark Gold exportiert, obgleich Goldabgaben an sich nicht unbedingt nötig gewesen wären. Auf die Möglichkeit von Goldabgaben ist von uns bereit- früher hingewiesen worden. Der anhaltende Devisenbedarf, der durch die Devisenkäuse des Re- parationsogenten verstärkt wird, zumal oer Zufluß von Auslandgeldcrn ins Stocken geraten ist, nötigt die Retchsbank ständig zu Devisenabgaben, so daß ihr Devisenbestand von Anfang Februar mit rund 450 Millionen Mark bis auf 250 Millionen Mark zurückgegangen ist. Durch ihre Goldabgaben verhindert die Reichsbank eine weitere Verringerung ihres an sich schon entblößten Devisenportefeuilles, da sie bei weiteren Deoisenabgaben aus ihrer Reserve die Herrschaft über den Devisenmarkt verlieren würde. Es ist anzunehmen, daß dem ersten Goldexport aus den gleichen Gründen weitere folgen werden, die vorläufig in Anbetracht der hohen Goldvorräte von der Reichsbank getragen werden können. Aus der Notwendigkeit der Goldabgaben geht jedenfalls hervor, wie schwierig und leicht rea- gibel die Deoisenlage ist und wie rasch und stark die Wirkung einer geringeren Hereinnahme von Aus- landgeldern eintritt.
Oie Reichsbank Anfang März.
Der Ausweis der Reichsbank vom 7. März zeigt in der vergangenen Bankwoche einen Rückgang der gesamten Kapitalanlage in Wechseln und Scheck;, Lombards und Effekten um 261,9 Millionen auf 2017,4 Millionen Mark. 3m einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Scheck; um 127.0 Millionen auf 1749,4 Millionen Mk. und die Lombardbestände um 143,5 Millionen auf 153,8 Millionen Mk. abgenommen. Die Bestände an Reich"» schahwechseln zeigen mit 21,1 Millionen Mk. eine Zunahme um 8,6 Millionen Mark. Die Anlage in Effekten ist mit 93,1 Millionen Mk. Weiterhein annähernd unverändert geblieben.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 246.6 Millionen Mk. in die Kassen der B"nk zurückgeflossen: und zwar hat sich der ümlaui an Reichsbanknoten um 215,4 Mil
lionen auf 4337,7 Millionen Mk., derjenige an Rentenbankscheinen um 31,3 Mi.lionen auf 476,9 Millionen Mk. verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reich-bank an Ren» tenbanllcheinen auf 40,1 Millionen Mk. erhöht. Die fremden Gelder zeigen eine Abnahme um 22,6 Millionen auf 502,9 Millionen Mark.
Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen insgesamt haben sich um 8,6 Millionen auf 2810,8 Millionen Mk. verringert. 3m einzelnen nahmen die Gold» b e st ä n d e infolge Verkaufs zweiter Posten Gold nach Reuyork um 46,1 Millionen auf 2682,8 Millionen Mk. ab, während die Bestände an deckungsfähigen Devisenim Zusammenhang mit dem vorgenannten Goldverkauf um Netto 37,6 Millionen auf 127,9 Millionen Mk. angewachsen sind. Die Deckung der No- t e n durch Gold allein besserte sich von 59,9 Prozent in der Vorwoche auf 61,8 Prozent, die Deckung der Noten durch Gold und oeckungs» fähige Devisen von 61,9 Prozent auf 64,8 Prozent.
Oie Kohlenprodukiion in Hessen.
Die monatliche Statistik der Kohlenproduktion des Volksstaats Hessen weist für den Monat Februar 19 2 9 folgende Zahlen nach: An Rohbraunkohlen wurden gefördert 35 465 Tonnen: davon wurden verkauft 13 751 Tonnen; der größte Teil der Rohkohlen wurde weiter verarbeitet, und zwar 17 494 Tonnen zu Schwelereiprodukten und 337 Tonnen zu Briketts. Die Brikettserzeugung betrug 153 Tonnen.
' Die amtliche Großhandelsindex, z i f f e r. Die auf den St.chtag des 6. März berechnete Großhandelsindexz.ffer des Statist.schen Reichsamtes ist mit 140,1 (159,6) gegenüber der Vorwoche um 0,4 v. H. gestiegen. Von den Hauptgruppen hat | die Indexziffer für Agrarstoffe um 1,1 v. H. auf | 135,6 (134,1) angezogen. Die Indexziffer für Ko- lonialwaren ist um 0,3 v. H. auf 125,4 (125,8) zurückgegangen. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren hat m.t 134,0 (133,9) leicht angezogen, während diesen.ge für industrielle Fertig- waren mit 158,0 (158,1) leicht nachgegeben hat.
* Gebrüder Roeder 2L=U., Darmstadt. I Die Generalversammlung genehmigte ohne Debatte den bereits mitgeteilten Abschluß mit 10 v. H. Divi- , dende. |
* Hanau und d i e Südwestdeutsche i Gas-Gesellschaft. Die Stadtverordnetenver- sammlunig von Hanau beschloß einstimmig den Bei- I tritt der Stadt Hanau zur Südwcstdeutschen Gas- ' Gesellschaft A.-G. Die Beteiligung am Kapital soll 5 v. H. betragen.
* Große Kasseler Straßenbahn A.-G. Der Aufsichtsrat beschloß, eine ermäßigte Dividende von 4 v. H. (im Vorjahre 8 v. H.) vorzuschlagen.
• Norddeutsche Grund-Eredit- Dank in Weimar. Der Aufsichtsrat des zur Gemeinfchastsgruppe Deutscher Hypothekenbanken gehörigen 3nstituts beschloß vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinschaftsrats, aus dem 1 191 504,17 Mk. betragenden Reingewinn (l B 581 540,65 Mk.) die Verteilung einer Dividende von 10 Prozent (t. V. 9 Prozent) auf das von 4 auf 7 Mill. Mk. erhöhte Aktienkovital in Vorschlag zu bringen. Die gehliche Reserve wirb künftig zufolge des bei der Kapitalerhöhung erzielten Agios, der llebertragung der Rückstellung aus Provisionen und der vorgeschlagenen weiteren Zuweisungen sich auf rund 2,2 Mill. Mk. (i. V. 1'139 274,07 Mk.) stellen. Der Umlauf an Pfandbriefen und Kommunal-Schuldverschreibun- gen erfuhr zuzüglich neuer Kredite der Deutschen Rentenbank-Kreditanstalt eine Vermehrung um 59,9 Mill. Mk., wovon 15.5 Mill. Mk. auf 4,5° prozentige Liquidations-Gold-Pfandbriefe entfallen. 3n den Vorstand wurden Bankdirektor Fritz Weyrauch (Frankfurter Pfandbrief- Bank. Aktiengesellschaft) in Frankfurt a. M. und Dankdirektor Dr. Karl Weidemann (Westdeutsche Bodenkreditanstalt) in Äöln mit sofortiger Wirkung, Reichskanzler a. D. Dr. Hans Luther mit Wirkung vom 1. 3uli 1929 zugewählt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a.M., 11.März. Tendenz: schwächer. — Jin Vormittagsverkehr konnte eine allgemeine Beruhigung Platz greifen. Als jedoch zum offiziellen Beginn der heutigen Börse die Abgaben vom Samstag wieder in stärkerem Maße fortgesetzt wurden, neigte die Tendenz zur Schwäche. Diskonbefürchtungen und der unregelmäßige Verlauf der Neuyorker Börse vom Samstag verstimmten und mahnten zur Zurückhaltung. Die vessimistische Beurteilung der Reparationsverhandlungen und der immer noch angespannte Reichsbankausweis vergrößerten die Unsicherheit, und es traten gegen den Schluß vom Samstag 2krlufte bis zu 3,5 v. H. ein. Das Geschäft war äußerst
gering, da auch keine Aufträge von Publikumsseite und vom Auslande vorlagen. Stark angeboten und bis 5 v. H. schwächer eröffneten Aschersleben und Salzdetfurth. Auch im offiziellen Verkehr kam Material in beträchtlichem Umfange heraus. Aschersleben büßten 5,75 o. H. und Waldhof 3 v. H. ein. Vereinzeltes Kaufintereste bestand für Chemiewerte. J.-G.-Farben gaben demzufolge nur 1,5 v. H. und Scheideanstalt 0,5 o.H. nach. Am Elektromarkt waren Siemens mit minus 4 v. H. stark vernachläs- figt Licht & Kraft verloren 3,75 v. H., Schuckert 2,5 v. H., A. E. G. waren verhältnismäßig widerstandsfähig und büßten nur 1,5 o. H. ein. Elektrische Sie» ferungen knapp gehallen. Am Automarkt war die Hallung geteilt. Bei verhältnismäßig geringem Angebot verloren Stieger 0,75 v.H., Daimler dagegen etwas gefragt und eine Kleinigkeit fester. Von internationalen Werten gaben Soenska 5 Mark nach. Am Bankenmarkt gingen die Kursrückgänge mit Ausnahme von Reichsbank (minus 3,25) bis zu 1,5 o.H. Auch am Montanmarkt waren die Rückgänge bei bescheidenen Umsätzen nur gering. Rheinstahl unterlagen dem allgemeinen Druck und verloren 2,5 v. H. Buderus konnten dagegen einiges Interesse auf sich lenken und lagen bis etwa 0,5 v. H. höher. Renten ohne nennenswertes Geschäft. Im Verlaufe blieb das Geschäft weiter sehr klein, doch haben die Abgaben auch von Seiten der Spekulation nachgelassen. Es stellte sich eher etwas Deckungsbedürfnis ein, so daß sich eine Beruhigung bemerkbar machte. Teilweise erfuhren die Kurse kleine Besserungen, ober die ersten Notierungen wurden meist Geld genannt. Tagesgeld war mit 6 5 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt konnte Spanien sich mit 32.60 etwas bessern. Sonst nannte man Mark gegen Dollar 4,2143, gegen Pfund 20 45, London gegen Kabel 4,8510, gegen Paris 124,22, gegen Malland 92,66, gegen Madrid 32,60, gegen Holland 12,1125.
Berliner Börse
Berlin, 11. März. Die Hoffnungen des Vormittagsverkehrs auf eine Beruhigung der Börsenstimmung gingen nicht in Erfüllung, so daß die herrschende Lustlosigkeit zeitweise Kursabschläge zur Folge hatte. Selbst der als befriedigend anzuseyende Reichsbankausweis konnte hieran nichts ändern. In der Hauptsache waren es wieder Befürchtungen hinsichtlich der Diskontpolitik der Bank von England, und ungünstige Geldmarltüberlegun- gen, die die Börse verstimmten. Man glaubt mit einer Reichsschatzwechsel-Emission rechnen zu müssen, da keine andere Möglichkeit besteht, das Defizit des Staates zum Ultimo zu decken. Man weist darauf hin, daß auch die Landwirtschaft mit neuen Geldbedürfnissen heroortreten müsse. Das Geschäft nahm keinen allzu großen Umfang an. Die Rückgänge betrugen 1 bis 3 v. H. Soenska gingen 4 Mk. zurück, Spritwerte waren 3 bis 4 v.H. niedriger, Tietz minus 3L o.H., Polyphon minus 3,5 v.H., Kaliwerte bis 3,25 v. H. niedriger. Als Ausnahmen find zu nennen Hirsch Kupfer mit plus 3,75 o. H. und Telephon Berliner plus 2,5 v. H., ferner Stöhr, die 2,25 o. H. gewinnen konnten. Deutsche Anleihen abbröckelnd, Ausländer geschäftslos. Pfandbriefmarkt still, aber im allgemeinen gut behauptet. Der Geldmarkt war wenig verändert. Tagesgeld erfuhr mit 6,75 o. H. bis 8,75 v. H. eine unbedeutende Erleichterung. Auch im Verlaufe waren weitere kleine Kursrückgänge zu beobachten. Das Geschäft bewegte sich in den engsten Grenzen. Soenska minus 4 Mk., Siemens, Reichsbank, Danatbank, Salzdetfurth, Bemberg und Polyphon gingen zeitweise erneut bis zu 3 v. H. zurück, doch konnte myn zwischendurch immer wieder Kurserholungen feststellen. Die Stirn- ’mung war äußerst nervös.
Fran^ Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 11. März. Sn der neuere Woche eröffnete der Prod '.ktenmrrkt in ruhiger Haltung. Die Umsätze sind e,c klein. Die Beschickung der Märkte Halle etwas zugenommen, doch bewirkten höhere Auslandmeldungen eine freundlichere Grundstimmung. Einiges Sntereffe bestand auch für Weizen und hier wurde eine Erhöhung um 0,15 Mark erzielt. Angeboten waren dagegen Sommergerste und der Preis mußte um 0,25 Mark ermäßigt werden. Sonst sind nennenswerte Veränderungen nicht zu verzeichnen. Das Geschäft blieb nach wie vor fchlep- perrd, nur am Futtermittelmant bestand nach Roggenkleie von Seiten der Landwirtschaft bei höherer Notiz lebhafteres Sntereffe. Cs wurden notiert: Wetzen 24 bis 24.50, Roggen 23,75, Sommergerste für Brauzwecke 24 bis 24,25, Hafer, inländischer, 24,50 bis 24,75. Mais (gelb) 24,50, Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 33,50 bis 34,50, Roggenmehl 30,75 bis 31,75, Weizenkleie 14,25 bis 14,35, Roggenkleie 15,50. Erbsen 35 bis 55, Linsen 65 bis 1,15, Heu, süddeutsches, 14,25 bis 14,75, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 5,50 bis 6, Weizen» und Roggenstroh, gebündelt 5 bis 5,50, Treber, getroefnet 23 bis 23,25. Tendenz: Ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 11. März. Auftrieb: 1483 Rinder (darunter 334 Ochsen, 78 Dullen. 639 Kühe, 410 Färsen), 4H7 Kälber, 61 Schafe, 4640 Schweine. Es wurden notiert: Rinder (Ochsen): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 52 bis 56 Mk., (ältere) 49 bis 51: sonstige vollfleischige (jüngere) 45 bis 43: (Dullen): jüngere, volftleischige, höchsten Schlachtwerts 50 bis 53; sonstige vollf.eischige oder ausgemästete 45 bis 49; (Kühe): jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 41 bis 46; sonstige vollflcischige oder ausgemästete 36 bis 40; fleischige 32 bis 35; gering genährte 25 bis 31, (Färsen — Kalbinnen, Sungrinöer —): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 53 bis 57; vollfleischige 43 bis 52; fleischige 43 bis 47. — Kälbe r: beste Mast- und Saugkälber 72 bis 76; mittlere Mast» und Saugkälber 65 bis 71; geringe Kälber 58 bis 64. — S ch w e i n e: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 81 bis 83; vollfleischige Schweine von etwa 160 bis 300 Pfund 82 bis 83 Ml. — Marktverlauf: Rinder ruhig, ileberftanö. Schweine rege, geräumt. Kälber und Schafe ruhig, ausverkauft.
Daten für Dienstag, 12 März.
1365: Eröffnung der Wiener Universität; — 1607: der Dichter Paul Gerhardt in Gräfenhainichen geboren (gestorben 1676); — 1634: der Philosoph George Berkeley in Kilkrin geboren (gestorben 1753).
Gewstinouszug
Ohne Gewähr
Nachdruck verboten
9. März 1929
26 Ziehungstaq
»0000 ® 327113
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Im Gewmnrade verblieben: 2 Prämien zu 500000
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232581 241703 257640 330006 339201 339409 5525 6910 17459 23615
2 ®etottme zv
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12 Sew'nn« »u 257323 304995
8 ©ttotnn« ju 336496
44 ®«totnn» in 113928 122569 206981 216356 264608 286042
246 »ftoinne xu 300 QU. 1418 2262
5. Klaffe 32. Preußifch-Silbbeutfche (25ö. Plcuß ) Kiasfen-LoNerie
2 Gewinne zu 50000, 10 zu 10000, 18 zu 5000, 30 zu 3000, 78 zu 2000, 182 zu 1000, 446 zu 500,
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gic ch hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden Ableitungen I und 11
3n der Bormlttagsziebung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
374173 395452 395873
186 »»roinn# au 300 <DL 4574 12252 21087 25469 28452 32376 35947 36545 38424 41179 53202 ----- 61494 62452 64822 71256 72317 79235 92979 95455 101782 109463 111355 116703 ----- ------ ------ ------ 132615
In der Nachmittagsziebung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 «ttoinnt tu 3000 M. 14592
16 Gewinn« «u 2000 M. 115658 208260 257619 275115 288607 345998 353232 366129
24 G«wn>n« .u 1000 -M. 269 > >671 28612 42803 67353 94255 190293 226777 273512 320207 357591 382709
66 Gewinn« tu 500 M 2229 4755 4994 11177 15518 23912 33378 38674 39627 44226 54468 94923 96475 106712 117653 144020 157801 158554 159090 164997 176180 184873 >93446 200119 234185 241357 263200 304145 350854 356671
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den S
Sanieren ange'ührien Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlostenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6,5 Prozent, Lombardzinsfuh 7,5 Prozent.
,>ranksuri a M.
Berlin
^ranffun a M.
Berlin
Piranlfun a. M.
Berlin
Berlin, 9. Mär; | Geld | Brief
16,46 168,33
22,07
112,03
59,05
2,485
112,23
81,04
62,61
12,435 73,24
-Frankfur Auszahli
16,52
169,01
22,15
112,47
59,29
2,505
112.67
81,36
62,89
12,495
73,54
1 a.M.
ing.
Lchlutz- l-Ubr tturr Kure
Echlutz-IAnsong Kurs Kurs
Gcbluft-i 1 Uhr Sure ' fiuro
Ecklub- >Ansang- Rur« 1 Kure
»Lchlub- 6ure
l-Ut)r- Kure
Schluß-ISlnsong Sur« | Äure
lyiLuiiuniuju Holländische ^italienische Norwegische
Noten......
91oten......
Darum
9.3. 1
11.3.
9.3. ]
11.3.
Datum
93-
11.3.
9.3. |
11.3.
Datum
9.3.
11.3.
9.3.
113-
Noten......
5% DI. KeichSanleihk >. 10z.
D'. Anl.-Ablüj.-Schuld mü tSui of.-Rcd)ten
Stofll. ohne Autlos.-Rechte
7% Franks. Hnp.-Bk Goldps. un ündbar bis 1932
4V*% Rheinische Hyp.-Bank Llau -Soldps.
V i.®. abg. BortricgS-Obligatton rückzahlbar 1932
4% Schweiz. Bunvesb.-Anl..
4% Leite rrclchische Solvrte. - 4,20% Ccftcrr. Silberne.
4% Ccfteneld). cinheirl. Rte 4% Ungarische ©vierte.
4% Ungarische Staat». v. 1910 6'/i% brSgl. von 1913
4% Ungarische Lronenne..
4% Turf. Zollcnleibe v. 1911
4% Türkische Bagdadbahn-2lnl.
Serie 1
4% veSgl. Serie l i -
4% Rumänen conven. Rie.
41/,% Rumänen Qolbanl. von 1913
EUß. Deunche Eiienbahn 4VS
Hamburg-Amerika Paket . 4
Hamb.-sbdam. Tamvllch. • -8 Hansa Dampsschiss • • ll
Norddeutscher Lloyd - - - ft SUlg. Deutsche Credimnft. . IC Barmer Bankverein
Berliner Handclegesellsch.
Commerz- und Prioai-Banr 11
Darmst. u .Nationaldank 12
Deutsche Bonk U
Diskoniv-OicieUichafi AlU.. 10
Dresdner Bank - • 10
Viitteldeukiche LrevÜdanl . . • « Metallbank.........'
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Bergmann 9
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Rlebeck Montan......7,>
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Numänikche Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten ......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
Ungarische Noten . . ...
Devisenmarkt Berlin
Telegraphische
9. M n
11. März
Amiiiche Nouerung (Selb 1 Brie
Amtliche Notierung
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168,63 168,97
1,769 1,773
58,44 1 58,56
112,24 112,46
112,20 112,42
112,41 112,63
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4,211( 4,2190
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1,878 1,882
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73,38 73,52
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18,76 18,80
81 ,65 81 ,81
2,071 2,075
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1.4995
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2,073 ,445
4,185 4,291
20,955
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