Ausgabe 
11.2.1929
 
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stärke von 220 Stolt ist »im beendet und bto 2hi6- wechielung der Deleuchtmigsbirnen erfolgt Drn Inhabern von elektrischen Bügeleisen wurde die Umänderung von der Ueberlandzentrale unent­geltlich auSgefühn. Wesentlich verbessert wurde die Straßenbeleuchtung in unserer Stadt durch die stärkere Strom Leitung, und sie wurde wiederholt abends von Mitgliedern des Stadtrats besichtigt, um etwa nötige Veränderungen der Drennstellen au veranlassen. Die Anordnung, daß jetzt sämt­liche Straßenlaternen m der Witte der Straße angebracht sind, findet allgemeinen Anklang, weil dadurch der Schallen der Häuser auf den Straßen fast völlig verschwunden ist An Straßenenden und ©itabenfteujungen wird die Beleuchtung bis Tagesanbruch durchgeführt, was bei dem sehr ftaclen Verton ent* riebt zur Dahn morgen- früh unb dem ste.s wach enden Autoverkehr durch die Stadt unbedingt notwendig ist.

Kreis Schotte«.

I Gedern. 9. Febr. Die Evangelische DolkSgemellischast hi.li hier kur- hinter­einander zwei Skrfammlungcn ab. 3m ^Deut­schen Haus' sprach in der ersten Qkrfammhing Psarrer Schreiber, Mainz, über die Ausga­ben einer evangelischen Partei gegenüber den schaffenden Ständen. Der Redner zeigte, wie in der gemeinschastsbildenden Kraft des Evange- liums die Möglichkeit liegt. In den Wirtschaft-- kämpfen der Gegenwart helfend und heilend ein» Äugicifen. Die Evangelische Volksgemeinschaft sei berufen den Gemeinschaltsgeist in die Familie, den Berus und das Wirtschaftsleben zu über­tragen und so der sozialen Rot zu steuern. An den mit starkem Beifall aufgenommenen Vortrag schloß sich eine wertvolle Aussprache. Am letzten Mittwoch sprach im Gasthaus .Zum kühlen Grund" in gut besuchter Versammlung Pfarrer Weidner. Ober-Lais, über daS Thema. .Luther als sozialer Reformer". An Beispielen zeigte der Redner, wie sich Luther für das Volk in feiner wirtschaftlichen Slot eingesetzt, wie er neben dem Glaubenskompf auch den sozialen Kamps geführt habe. Es bestehe kein Zweifel, daß durch Luther, insonderheit auch durch feine Bibelübersetzung und seinen Katechismus, christ­lich-soziale Gedanken sich im Volksleben Bahn gebrochen hätten, so dah Luther mit Recht auch ein sozialer Reformer genannt werden könne. Für die Evangelische Volksgemeinschaft fei darum Lutber im Kamps gegen die sozialen Mißstände Führer und Vorbild. Sluch an diesen Vortrag schloß sich eine rege Aussprache.

ch Hartmannshain, 10. Febr. Die klei­neren Molkereten im Osten des Vogelsberges find nicht besonders rentabel. Die von ihnen gezahlten Preise, die meist nur 16 Pf. pro Liter betragen, decken nicht die Erzeugung'kosten. Man will deshalb eine größere Zentralmolke- re i aus genossenschaftlicher Grund­lage errichten Die Regierung hat ihre Mit­hilfe bei der Finanzierung zugesagt, lieber den Standort der neuen Molkerei ist man sich aber noch nicht einig Während viele den Bahnhof Hartmannkhain wünschen, sind andere für Ge­dern ober Grebenhain.

KrciS Alsfeld.

y Kirtorf, 10. Febr. Dieser Tage fand hier die erste Holzverfteigerung der Försterei Erbenhausen dcS ForstamteS Ätr« torf statt 3n Anbetracht des großen Bedarfs infolge dcS strengen WinterS war der Besuch lehr gut und die Preil« sehr hoch. Es kosteten i Raummeter Buchenscheit 46 vis 48 Mk.. Bu- chenkniippel 36 bis 38 Mk., Duchenstöcke 20 bi« 22 Mk.. Buchenreisig (6 Meters 10 biS 12 Mk., Eichenscheit. 4 Meter 30 bi« 32 Mk.. Eichenknüppel 25 bi« 27 SEI, Eichenstöcke 12 biS 14 Mk.. Kiefernlcheit 35 Mk., Kiefernknüv^el 24 bi« 25 Mk.. Kiesemstöcke 12 bis 14 SRI, Kiefern-Knüpnelreisig 8 bis 9 Mk. Birkenrund­scheit 30 bis 35 Mk.. Birkenknüppel 32 Mk. Die Genehmigung der Sterfteigerung wurde erteilt.

Preußen.

Kreis Wetzlar

Oberkleen, 10. Februar. Hier hat sich ein 2chü Yenverein ge < rundet, der sich die Pflege des Schießsportes zur Aufgabe machen will. Zum Vorsitzenden wurde Friedrich Haub. 3nm Sckieß- toert Wilhelm Schreier, zum Kassierer Wil­helm Löw und zum Schriftführer Wilhelm u u a d gewählt Zur Anlage eines Schießstandes hat die Gemeinde dem Verein amMarienberg" ein Stück Gemeindegelände gegen eine geringe Pacht zur Verfügung gesellt.

-Z- Stein darf. 10 Febr Ein tragischer U n g f ü tf 9 f a II ereignete sich hier gestern nach­mittag. Der 42 Jahre alte Arbeiter Dietrich von hier überschritt beim Nnchhauseaehen von seiner Arbeitsstätte bei der Wetzlarer Eisenbahnbrücke die Lahn und brach auf der an dieser Stelle dün­nen Fisschicht ein Der bedauernswerte Mann wurde von der starken ©trömuna mitgerissen, und trieb unter dem E i s weiter, so daß seine Rettung nicht möglich war. Die Leiche des Verun- glückten konnte bis zur Stunde noch nicht geborgen werden.

Kreis Biedenkopf.

Günterod, 10. Febr. Untere Gemeinde plant den Bau einer Wasserleitung und hat zur Zeit die Fassungsarbeiten auf dem Submifsionsweg ausgeschrieben.. Der Höhenlage deS Orte« wegen befürchtete man längere Zeit, die für eine Hochdruckleitung nötige Wasser- menge nicht beschaffen zu können, doch hat die schon in der Inflationszeit gefaßte Quelle trotz de« trodenen Sommers 1928 eine stets befrie­digende Wafserinenge gegeben, fo daß man un­ter Hinzunahme einer zweiten Quelle getrost in die Zukunft schauen darf. So sehr der ge­plante Dau von den meisten Einwohnern be­grüßt wird, können sich doch einzelne Bürger, die Besitzer eines eigenen Brunnens sind, nicht mit hem Plan befreunden und sie stellen sich resi­gniert beiseite, als in einer Bürgerversammlung öie Finanzierung der Fassungsarbeiten in Form 'iner monatlichen Umlage beschlossen wurde

Das Klugzeug als neuestes Diebes -Objekt

DSR. Darmstadt, 9. Febr. 3n der Rächt pnn 8. Februar haben zwei aus Karlsruhe zu­gereiste Burschen die Flugzeughalle der He frag erbrochen und versucht, sich in den Besitz eines Flugzeuges zu setzen, mit dem st« angeblich nach Afrika flüchten wollten. Durch die Wachsändert ?e. aaf Wache befindlichen Monteure mürben die Täler in ihrem Vorhaben gestört und konnten zunächst entkommen. Gestern ammtittag ist es der Kriminalpolizei gelungen, die Täter fest zu nehmen Beide waren im

Der oberhchsche Arbeitsmarkt im Januar.

Bericht des Arbeitsamtes Gießen.

Eisenbahner zu vertreten hatte. 3m Jahre 1Ä2? übernahm Steinberg als Regierungsrat da« Re­ferat bei der politischen Abteilung des Berliner Polizeipräsidiums. 3m April 1928 wurde er zum Polizeipräsidenten in Altona ernannt. Steinberg genießt den Ruf besonderer Tüchtigkeit.

Der konjunkturelle Rückgang und die saison- mäßigen Einflüsse wirkten im Monat 3anuar 1929 zusammen, um eine weitere beträcht­liche Verschlechterung der Gesamt­lag e aus dem deutschen ArbeitSmarkt herbeizuführen. Dadurch kam ein Spannungs- verhältniS zwischen Angebot in Arbeitskräften und Rachsrage nach solchen zustande, das sich nur wenig von dem des Krisenjahres 1926/27 unterscheidet. Diese Entwicklung war um so nach­teiliger, als sie in außerordentlich raschem Tempo vor sich gegangen ist. Der konjunkturelle Rück­gang sand bei fast allen Industriezweigen seinen Ausdruck.

3m 3anuar verschlechterte sich im Bezirk des Arbeitsamts Sieben insbelondere der Beschäf­tigungsgrad in der Metallverarbeitung. 3n der Land- und Forstwirtschaft nahm die Zahl der Arbeitslosen durch die llngunft bet Witterung im Verhältnis zum Dormo,rat u m 148Prozent zu. Das leng: anhaltende Frost- weiter, sowie erneuter starker Schneefall bebing-

Die Abteilung Berufsberatung.

zum Teil noch im Aufbau begriffen, findet von allen interessierten Kreisen Anerkennung und Unter­stützung. Besonders auch die Zusammenarbeit mit der Schule kann als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. Das ist um so bemerkenswerter, da cs sich um freiwillige Mit- und Mehrarbeit der Lehrer­schaft handelt. Trotz spätester, früher nicht möglicher Hinausgabe der Schülerpersonalbogen an die (Ent- lassungsklassen des ganzen Arbeitsamtsbezirks find schon über 1000 meist lehr gut ausgcstillter Bogen an die Berufsberatung zurückgekommen, wodurch bi? Beratungen ratsuchender Ähüler außerordcnv lich erleichtert werden. Die schul- und in gewissen tfnileii spczialärztlichen Untersuchungen der vor der Berufswahl stehenden Schüler sind vorläufig noch ein Problem, dos baldigst gelost werden muß und wird. Die Kostenfrage dieser nötigen ärztlichen Un­tersuchungen zur Feststellung der körperlichen Be­rufseignung geht die Gemeinden im Interesse ihrer Bürgcrkinder, sowie die Sozialversicherungsträger im gleichen Maße au.

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in der&beitslosenurrterscüfjung AM 153ANUAP 1929 im ßtijirk des /frbeixsamts {fassen'

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len die Stillegung bet Steinbrüche und zahlreicher Betriebe der Raturftcinindustrie, waS eine Steigerung der Arbeits­lose n z a h 1 um 2 4 9 Pr 0 z. (zum Vormonat) verursachte. 3m Holzgewerbe war infolge des Rückgangs der Beschäftigung ein Zugang an Arbeitslosen von 45 Prozent zu verzeichnen. Das Bekleidungsgewerbe weist durch die un­günstige wirtschaftliche Lage bei den Männern eine Zunahme von 69 Prozent, und den Frauen eine solche von 48 Prozent auf. Der Beschäf­tigungsgrad im Baugewerbe (77 Prozent Ar­beitslose mehr als im Vormonat) wie auch in der Lohnarbeit wechselnder Art (75 Prozent Ar­beitslose mehr al« im Vormonat) war begreif­licherweise weiter rückläufig.

Die Altersgliederung der Arbeitsloscnunter- stützungsempfängcr am 15. Januar 1929 (Stichtag) wird im obenstehendem Schaubild gezeigt Den Ä Anteil hat die Altersstufe von 21 bis 45 da diese Altersklasse die größte Zeitspanne umfaßt.

3m Folgenden geben wir eine Uebersicht über die Unterstützungsempfänger nach Lohn- Haffen gegliedert. (Stichtag 15 Januar 1929)

Lohnklaffe

Hauptunterstützurig wöchentlich Mark

männlich

weiblich

1

6

50

46

2

7,80

89

58

3

8,80

1.61

155

4

9,87

480

217

5

10,80

770

98

ß

13,20

1180

70

7

14 63

1032

13

8

15,75

952

4

9

17,85

836

3

10

19,95

358

2

11

22,05

413

1

Durch die ungünstige Arbeitsmarltlage war auch ein Rückgang in der Arbeitsvermitt­lung tm Bcricht:monat zu verzeichnen. Insgesamt wurden 320 männliche und 147 weibliche, zusam­men 467 Arbeitsuchende vermittelt.

3m Monat 3anuar wurde die Berussbera' tung von 61 männlichen Ralsuchendeir 81 mal in Anspruch genommen, von denen 23 in Gießen wohnen. Liese 61 Schüler hatten 22 verschiedene Derusswünsche. Der Berufswunsch. Kaufmann zu werden, kam am häufigsten vor. Tie nächst- größte Anzahl Ratfuchmder hatte überhaupt keinen bestimmten Berufswunsch. Dann kamen in folgenbet Reihenfolge die Derufswünsche: Elektriker, Friseur. Autoschlosser, Weißbinder, Schreiner. Dreher. 55 Ratsuchende waren Volks' schüler. 6 Schuler höherer Lehranstalten^ vier waren Kriegerwoisen, 5 Halbwaisen imd einer Vollwaise.

Offene Lehrstellen wurden 37 angemelbet, da­von 37 von Arbeiigebern in Gießen. Die ange­meldeten Lehrstellen verteilten sich auf 23 ver­schiedene Berufe. Schlosser-, Dreher- und Schnei­derlehrlinge wurden am meisten angefordert. Vermittelt wurden endgültig 5 Derufsanwärter; eine Anzahl von Vermittlungen stehen noch aus. da es sich um auswärtige Lehrstellen handelt. Reben der Diskrepanz zwischen Brrusswünschen, Tauglichkeit und offenen Lehrstellen spielt vor allem die große Entfernung letzterer von den Wohnorten der Berufs suchenden eine große Rolle in der noch geringen Anzahl von Vermittlungen.

Die Berufsberatung wurde auch von 29 weib­lichen Ratsuchenden 36mal in Anspruch genom­men. von denen 7 von auswärts kamen. Diese 29 hatten acht verschiedene Derusswünsche. Am meisten begehrt waren die kaufmännischen Be­rufe und unter diesen vor allem der der Ver­käuferin. Die nächstgrößte Anzahl Ratsuchen­der äußerten keinen bestimmten 'Beruf«Wunsch. Unter den ratsuchenden Mädchen waren auch einige ältere im elterlichen Haushalt tätige, die itnn in eine Beruf sieh re eintreten wollen. 27 kamen au« Volksschulen und 2 aus höheren Lehranstalten, 2 waren Kriegerwaifen und 4 Hcllb Waisen.

Offene Lehrstellen für Mädchen wurden 15 angemeldet, davon 4 von auswärts. Die an- aemelbcten Lehrstellen reri ilen sich auf 6 ver­schiedene Berufe. Am meisten gesucht sind Ver­käuferinnen.

Besitz von scharf geladenen Armoepistoltzn und einer Leuchtpistole sowie Leuchtpatronen. Die Pistolen haben sie sich in Karlsruhe mittels Ein­bruchs artgeeignet. Es handelt sich um zwei Abenteurer, die ihre in Karlsruhe wohnen­den Eltern ziel- und zwecklos verlasscn hiben.

Oer Ballon ^Darmstadt" entflogen.

DSR. Darmstadt, 10. Febr. Der CB allen ,Darmstadt" der Technischen Hochschule, der am Mittwoch zu einer meteorologischen Fahrt aufgestiegen war. wurde am heutigen Sonntag­vormittag zu einem zweiten meteorologischen Auf­stieg gefüllt AIS die mit Sandsäcken belastete und von der Mannschaft gehaltene Hülle etwa zur Hälfte unter Gas stand, setzte unerwartet ein heftiger Böen stvß ein, der den Bal­lon au« dem Retz riß und entführte. Die starken Retzriemen zerrissene der Winddruck auf die heftig flatternde Hülle gestattete nicht, die Reihleii« zu ziehen. Der Ballon trieb in süd­östlicher Richtung ab. Die Gendarmcriestationen und der Rundsunt wurden sofort verständigt, um die Auffindung zu erleichtern. Der Sa Hon dürfte etwa 9000 Meter Höhe erreichen, so dah ein weiter Abtrieb befürchtet wird.

Ein zweiter Brand bei Opel.

DSR. Rüsselsheim, 9. Febr. Außer dem schon belichteten Brand de« Allmaterialschup- pens wurden die O p e l w e r k e am Donticrötag noch von einem zweiten Brand heimgesucht. Kaum war die Fabrikfeuerwehr an die Brand- bekämpfung des Al tmatericllsch Uppens heran- gegangen, als bekannt wurde, daß mitten in der Fabrik in der Fa h r r a d sch le i f e rei Feuer ausgebrochen fei. Von einer Schleff- maschtne abspringende Funken trafen am Boden auf öl- und benzingetränkt« Putzwolle, wo fie

reichlich Rahrung sanden und mit unheimlicher Schnelligkeit auf die in dem Raum zu Reini- gungszwecken umherstehenden Dezinbehäller über­zugreifen drohtem Da die Fabrikfeuerwehr von dem brennenden Alimaterialschuppen nicht ab- kommen konnte, mußte dem Brand mit Mini- marapparaten zu Leibe gegangen werden, und nur mit großer Mühe gelang es. des Feuers Herr zu werden. Der entstandene Schaden ist beträchtlich.

Oie Grippe in Frankfurt.

WSR. Frankfurt a. M., 10. Febr. Die Grippe in Frankfurt nimmt einen immer größeren Umfang an. Weitere Schulen müssen zu Behelfskranken- Häusern umgctoanMt werden. Der Betten­de stand der Stadt Frankfurt ist erschöpft, und von auswärts nruh Pflegepersonal herangezogen werden. Die Transportmannschaften können nur mit größter Hingabe an ihren schweren Dienst die Massentransporte bewältigen. Die gesamte Frankfurter Aerzteschaft muß sich dem Kamps gegen die Grippe widmen.

Oer neue Frankfurter Polizeipräsident.

WSR Frankfurt a. W 9. Febr. Als Aach folger, des vor kurzem verstorbenen Polizei­präsidenten Zimmermann ist, wie die Frkft. Ztg" erfährt, der geaentoärltge Polizeipräsident von Altona, Steinberg, in Aussicht genom­men. Steinberg gehört der Sozia-demotralischen Partei an. Gr ist aus der Gewerkschaftsbewegung hervvrgegangen. Dis 1918 war er Gauleiter des Verbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiter und wurde später Vorstandsmitglied des Deut­schen Eisenbahnerverbandes. 3n dieser Eigen­schaft ist Steinberg im Ruhrkampf hervorgetre­ten, wo er die 3nteresten her schwerbetroffenen

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6 «lass, 32. Preubisch.ESdd,vqche (258. Pttuß.) «lüsten.Lotterte Ohne Gewahr Nachdruck verboten

Aus jede gezogen« «immer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer uef bk Los» gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

1. gfobunflstflfl 8. Februar 1929

In der Bormtttagsziebvng wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 ettohrtM |U 1UUOO ®l 186165 2»tt.tnn« tt> 5000 W. 60881

8 r» 3000 W. 80069 269619 370690 347888

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159623 200137 258713 265218 295529 384800

80 »«Dinnt |0 500 -Hl 16576 1 864 7 2 3061 32'98 32495 53380 57921 59884 61685 64'69 77241 83643 89386 118101 126753 140269 159661 16753$ 18'324 203136 208195 226196 228027 240171

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142819 143561 148348 156143 162809 166936

173596 175230 186471 20'938 206578 2'3948

215399 2*6794 217845 2'8882 22"59 22'482

223774 227125 227365 228991 235027 235067

237295 242404 247589 257518 257852 258682

259681 266.361 271464 278467 281639 293427

297056 306633 312760 316251 316310 316569

316837 326227 326298 326471 327426 331826

334925 333532 337339 342870 344'01 345974

347653 351953 352355 354840 355(124 360523

362807 375070 376983 379254 379879 382903

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311488 322803 350841 351103 353029 363723

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116567 118679 119076 129334 129704 134341

136851 136871 140281 14'084 141679 146648

180181 164282 172075 172601 173943 176404

177781 184480 198'43 204273 204821 206672

213851 216460 217342 222130 2275'2 229626

230397 237936 238091 239865 241773 244478

247636 247825 248344 257948 261528 263540

264520 276630 280609 295505 309623 322493

324921 333'17 3333'2 340031 342397 343280

34 4 2:33 350357 3516'6 365514 366389 373078

382612 394721 396747 398065

Im Aeuitnnrubf verblieben 2 Prämien zu 500000 i Gewinne zu 500000, 2 zu 306000. 2 ,u 21**100, 2 zu iOUOOO. 4 zu 75OUO, 6 zu 50UO0, 14 zu 25060 86 zu 100U0, IM zu 5000, 438 zu 3000. 776 zu 2gU0. 1668 zu 1000, 4448 zu 500, 11594 zu 300 Mk.

Gewinnonrzug

6 Klasse 32. Preuhllch-Sübde-tschn (25b. Preotz.) Klasien-Lolteri« Dbne Gewähr Nachdruck verbot«

Aus lebe gezogene Nummer find zwei gleich Hobe Eewinne gesaüen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer tu den beiden Abteilungen I und II

2. Ziebungstag 9. Februar 1929

3n der Donnstlagszkebung wurden Gewinne

über 150 M. gezogen

2 feWiaae io 5000 TL 111100

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188480 220580 302845 334590 388484 391176

28 «fWinne .4 1000 TI. 57994 58178 98175 135592 144950 146953 1660'8 225751 254127 303516

320372 359482 378973 379247

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