Ausgabe 
10.9.1929
 
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wahrscheinlich auch nicht um Jugendliche, sondern um Erwachsene, da bei dem Lagern größere Speisevorräte verzehrt worden sind, wie aus den umherliegenden Tüten mit Aufschrift »Kon­sumverein Gießen" hervorgeht. Es sind poli­zeiliche Nachforschungen nach den Ver­ursachern des Brandes im Gange, die empfind­liche Strafe zu gewärtigen haben.

Der Vorfall gibt Veranlassung, nochmals ein­dringlich an die Einsicht der Bevölke­rung zu appellieren und dringend zu ersuchen, augenblicklich beim Besuche des Waldes jegliches Anzünden von Streichhölzern, also auch das Rau­chen zu unterlassen, da die Waldbrand­gefahr bei dem gänzlich ausgedörrten Zustand des umherliegenden Holzes und des Bodens außerordentlich groß ist.

Gießener Wochenmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 200210, Matte 3035, Wirsing 20 bis 25, Weißkraut 1520, Rotkraut 20-25, Gelbe Rüben 1015, Rote Rüben 1015, Spinat 2030, Römischkohl 1015, Bohnen, grüne und gelbe, 2535, Erbsen 3035, Tomaten 2025, Zwiebeln 1020, Kürbis 58, Pilze 40^-45, Kartoffeln 51/26, Frühäpfel 1525, Falläpfel 45, Birnen 1030, Preiselbeeren 4050, Pfir­siche 4570, Brombeeren 6065, Zwetschen 15 bis 20, Mirabellen 2025, Reineclauden 2025, Zunge Hähne 120130, Suppenhühner 100 bis 120 Pf. das Pfund: Tauben 7090, Eier 15 Pf. das Stück: Käse 10 Stück 60140 Pf.: Blumen­kohl 3080, Salat 1520, Salatgurken 1025, Einmachgurken 24, Endivien 1020, Ober-Kohl­rabi 1015, Lauch 1015, Rettich 1020, Sel­lerie 1015 Pf. das Stück; Radieschen 1015 Pf. das Bund; Kartoffeln per Zentner 4.50 bis 5 Mark.

Bornotizen.

Tageskalender für Dienstag. Stadttheater:Das große ABC", 20 bis 22.15 Uhr. Zirkus Kapitän Schneider: Eröffnungsvorstel­lung, 20 Uhr. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Was eine schöne Frau begehrt" undLockruf des Goldes". Astoria-Lichtspiele:Männer ohne Beruf".

Stadttheater Gießen. Man schreibt uns: Die heutige Aufführung der KomödieDas große ABC" von Marcel Pagnol beginnt um 20 Uhr.

LU. B 0 n der Landesunioersität. Dr. phil. Wilhelm Rudolph, persönlicher Ordinarius und planmäßiger Extraordinarius an der Universität Tübingen, hat einen Ruf an die frei werdende ordentliche Professur für alttestamentliche Wissen­schaft an unserer Universität erhalten.

** Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil-Club (A. v. D.) Gießen. 3m Zuge der Straße Dillenburg Lix - feld Biedenkopf ist gesperrt: a) Kilo­meter 21,0 bis 21,5 vom 10. bis 15. September: b) Kilometer 23,8 bis 25,0 vom 16. bis 17. Sept.: c) Kilometer 24,8 bis 25,9 vom 18. bis 21. Sept. Umleitung zu a über Quotshausen Silberg Hommertshausen und umgekehrt. Umleitung zu b und c über Quotshausen SilbergDeutphe und umgekehrt. Die Strecke Laute rL a u - bach im Zuge der Straße GrünbergLaubach Schotten ist ab 13. September gesperrt. Um­leitung über Wetterfeld.

' ** Reifeprüfung für Externe am Gymnasium. Gestern «and im Gymnasium die Reifeprüfung für Externe statt. Don elf Kandidaten bestanden sechs.

" Zirkus Kapitän Schneider. Man schreibt uns: Heute, Dienstag, 20 Uhr, gibt der Zirkus Kapitän Schneider seine Eröffnungsvor­stellung in Gießen. Auf dem Oswaldsgarten sind die umfangreichen Zeltanlagen des Zirkus auf- gebaut. Zirkus Schneider kommt über Freiburg im Dreisgau direkt aus der Schweiz. Für Gießen ist nur ein Aufenthalt von drei Tagen vorgesehen, da dringende Verpflichtungen das große Unter­nehmen nach Norddeutschland rufen. Es können deshalb nur vier Vorstellungen stattfinden. Die Abendvorstesiungen beginnen pünktlich um 8 Uhr. Die einzige Rachmittagsvorstellung ist für Mitt­woch, 3 Uhr, angesetzt: sie bringt das volle Abendprogramm. Weitere Einzelheiten sind aus der heutigen Anzeige ersichtlich.

** Von der Barmer Ersahkasse. Vor kurzem fand hier imBayerischen Hof" die Hauptversammlung der Verwaltungsstelle Gießen der Barmer Ersahkasse statt. Nachdem Herr Gischler als Äb^ordneter zur Münchener Generalversammlung Bericht erstattet hatte, ging man zur Wahl des neuen Vorstandes über. Ein­stimmig wurden gewählt als 1. Vorsitzender Hch. Gischler, Schriftführer Zitzer, Bei­sitzer: Deimborn, Schmitt, Weller.

Großfeuer in Röthges.

In der letzten Rächt gegen 23.30 Uhr brach in der Scheune des Landwirts Otto M ö l l in Röthges bei Grünberg Feuer aus, das mit rasender Geschwindigkeit auch die Stallun­gen. den Schuppen und das Wohnhaus ergriff. Dank der außerordentlich tatkräftigen Bemühungen der Ortsfeuerwehr und der Frei­willigen Feuerwehr von Wetterfeld wurde ein weiteres Umsichgreifen der Flammen verhindert. Um 24 Uhr mußte jedoch die Kreismotor­spritze in Gießen angefordert werden, die unter der Führung des Kreisbrandmeisters D i ck 0 r e schleunigst ausrückte und um 1 Uhr an der Brandstätte eintraf. Da das Wasser des Hochbehälters der Wasserleitung, sowie einiger Brunnen bereits erschöpft war, mußte die Motor­spritze ihre Schlauchleitung an dem im vorigen Jahre neu angelegten Brandweiher anlegen und das Wasser auf einige hundert Meter zur Brand­stätte pumpen. Während die Feuerwehren von Wetterfeld und Münster (letztere brauchte nicht in Tätigkeit zu treten) um 2 Uhr entlassen wer­den konnten, hatte die Kreismotorspritze bis gegen 3.30 Uhr mit der Bekämpfung des Feuers zu tun. Den Flammen sind die Scheuer mit den gesamten Erntevorräten und der Schuppen vollständig zum Opfer ge­fallen. das Wohnhaus, in dem ein Spezerei­geschäft betrieben wurde, ist samt der Geschäfts­einrichtung und dem größten Teil des Mobiliars vollständig ausgebrannt: nur die Um­fassungsmauern sind stehengeblieben. Die Hüh­ner kamen in den Flammen um, das Groß­vieh konnte zum Glück gerettet werden. Die Entstehungsurfache des Brandes ist noch un­bekannt.

Wirtschaft.

1 Gemeinschaftsgruppe Deutscher Hypothekenbanken. Zu den an der Ber­liner Börse am Freitag und Samstag verbreitet gewesen Gerüchten über Schwierigkeiten und Un­regelmäßigkeiten bei der Geschäftsführung der Gemeinschaftsgruppe Deutscher Hypothekenbanken nimmt deren Verwaltung in einer Erklärung Stellung, in der es heißt, daß bei keiner Bank der Gemeinschaftsgruppe der geringste Anlaß zu solchen Gerüchten oder Verdächtigungen besteht. Wenn solche Gerüchte mit Danken der Gemein­schaftsgruppe in Verbindung gebracht werden, so tragen sie den Charakter freier Erfindungen. Gegen dieLetzten Dörseninformationen", die diese Gerüchte verbreitet hatte, sei Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft gestellt.

* Friedrich Krupp A.-G., Essen. Die seinerzeit von der Friedrich Krupp A.-G. auf dem Gelände des Herzog von Croy vorgenom­menen Bohrungen nach Steinkohle sind bei etwa 1000 Meter Tiefe pfündig geworden. Auf An­frage wird WTD.-Handelsdienst erklärt, daß Krupp zwar die Verleihung der Nutzungsrechte beantragt hat, jedoch die weiteren Bohrungen und die Verwertung der dort gefundenen Stein­kohle wegen der mit der Gewinnung zusammen­hängenden hohen Unkosten zunächst zurückstellt. Die Hochofenanlage der Friedrich Krupp A.-G. in Essen-Borbeck ist nunmehr ganz in Betrieb genommen worden, nachdem vor wenigen Tagen auch der zweite Hochofen angeblafen wurde.

* Der Erzbergbau im August. Bei den Siegerländer Erzgruben haben sich För­derung und Absatz gegenüber dem Vormonat nicht geändert: auch die bisherigen Verkaufs­preise sind bestehen geblieben. Im Lahn- Dillgebiet einschließlich Oberhessen hat sich die Erzmarktlage gegenüber dem Vormonat ebenfalls nicht geändert. Auch hier werden alle Bemühungen der Werke, die Selbstkosten mit den Verkaufspreisen in Einklang zu bringen, durch sich ergebende Selbstkostenpreissteigerungen zu­nichte gemacht Die Staatsbeih fe überbrück zwar zur Zeit diese mißlichen Verhältnisse.

* liebergang der Anhaltischen Salz- werke an die Preussag. Der Anhaitische Landtag genehmigte gestern in dritter Lesung und damit endgültig mit 19 gegen 17 Stimmen den Uebergang der Anhaltischen Salzwerke an die Preussag. Die Preussag erhöhte die jährliche Pacht bei den Verhandlungen mit dem anhaltischen Mi­nisterium von 13 auf 15 v. H.

* Vereinigte Stahlwerke A.» G., Düs­seldorf. Die auf den ZechenSchwerin",Mi­nister Stein" undNordstern" der Vereinigten Stahlwerke vor zwei Jahren errichteten Kokerei­einlagen sollen, dem Vernehmen nach, im Rahmen des seinerzeit bereits vorgesehenen Neubaupro­gramms demnächst weiter ausgebaut werden. Die derzeitige Lage und die gesteigerte Nachfrage nach Koks haben bereits zur Inbetriebnahme einiger

stillgeleqter Kokereien des Konzerns geführt. Wie WTB.-Handeldienst weiter hört, ist der Bau von 143 Koksöfen vorgesehen, die eine durchschnittliche Jahresleistung von insgesamt etwa 930 000 Ton­nen erzielen sollen. Die Betriebslage hat auch auf dem Bochumer Verein zur Einlegung von Feier­schichten geführt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 10.Sept. Die Notie­rungen am Frankfurter Produktenmarkt sind mit Wirkung von heute ab bis auf weiteres dahin eingeschränkt worden, daß sie nur noch Montags und Mittwochs jeder Woche vorgenommen werden.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 10. Sept. (Eig. Drahtbericht des Gieß. Anz.") Tendenz: uneinheitlich. Zu Be­ginn der heutigen Börse war die Unternehmungs­lust wieder sehr gering, da einige ungünstige Mo­mente nachteilig auf die Tendenz einwirkten. Dies war vor allem die Entlassung von Arbeitern bei der I.-G.-Färben-Industrie. Auch der Preiskampf des Benzoloerbandes mit einigen kleineren Unter­nehmungen und die unsichere gestrige Neuyorker Börse, sowie die wieder ungünstigeren Geldmarkt­verhältnisse am dortigen Platze blieben nicht ohne Einfluß auf die Tendenzgestaltung. Das Geschäft bewegte sich in den denkbar engftcn Gren­zen, da auch Orders kaum Vorgelegen haben fallen. Nach Festsetzung der ersten Kurse wurde die Stim­mung jedoch wieder etwas zuversichtlicher, da an­genommen wird, daß der heute erscheinende Reichsbankausweis eine beträchtliche Besserung aus- weisen wird. Gegenüber der gestrigen Abendbörse war die Kursgestaltung nicht einheitlich, einige Werte konnten jedoch sofort von der Besserung der allgemeinen Lage profitieren. Stärker hervor tra­ten Montanwerte unter Führung von Rheinische Braunkohlen, die auf die gute Beschäftigung im Braunkohlenrevier 6,5 v. Sj. höher eröffneten. Et­was gebessert waren noch Zarpener mit plus 3 v. S). Arn Kalimarkt lagen Salzdetfurth mit plus 3,5 d. 5). etwas begehrt, Westeregeln büßten dagegen bis 1 v. ch. ein. Aus dem schon erwähnten Grunde lagen J.-G -Farben vernachlässigt und 1,75 v. ch. schwächer. Von Elektrowerten zogen A.E.G. etwas an, während Gesfürel, Licht und Kraft und Sie­mens leicht gedrückt lagen. Banken leicht gebessert, nur Reichsbank 3 v. ch. schwächer. Renten still. Im Verlaufe erhielt sich einiges Interesse für Spezial- werte, aber sonst war das Geschäft recht still. Die Kurse blieben durchweg gut gehalten, teilweise tra­ten geringfügige Erholungen ein. Nur Rheinische Braunkohlen lagen auf Realisationen 1 v. ch. schwä­cher. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6,5 v. ch. weiter leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2062, gegen Pfund 20,367, London- Kabel 4,8470, gegen Paris 123,89, gegen Mailand 92,79, gegen Madrid 32,88, gegen cholland 12,0960.

Berliner Börse.

Berlin, 10. Sept. Nach einem stillen Vor­mittags- und vorbörslichen Verkehr war die Tendenz zu Beginn der heutigen Börse sehr uneinheitlich, und die schon gewohnte Ge­schäftslosigkeit war auch heute vorherr­schend. Die ersten Kurse wiesen im Durchschnitt ein- bis zweiprozentige Veränderungen auf, wo­bei aber die Abschwächungen in der Mehrzahl waren. Die Mitteilung, daß die deutsch-ameri­kanische Investmenttrust-Gründung, an der die Deutsche Bank beteiligt ist, jetzt vollzogen ist, konnte sich nicht stärker auswirken, da einige andere, weniger günstige Momente dieser Mit­teilung gegenüberstanden. Die bekcrnntgewordene Entlassung von 2500 Arbeitern bei der I.-G.- Farben-Industrie wirkte allgemein verstimmend, Neuyork war unregelmäßig und meist schwächer, bei höherem Tagesgeld: man wollte auch wissen, daß die Auslandsbörsen, besonders London, heute .wieder schwächer eröffnet haben. I.-G.-Farben verloren über 2 Prozent, Reichsbank und Brau­bank bei kleinsten TImsähen fast 4 Proz., und Glanzstoff, die bereits gestern abend wieder an- geboten waren, 5 Prozent. Dagegen lagen Mon­tanwerke eher freundlicher. Auf den neuen Reparationsauftrag waren Holzmann ge­fragt und fester. Von anderen Wer­ten gewannen Deutsche Linoleum 1 bis 2,5 Pro­zent. Deutsche Anleihen waren gehalten. Von Ausländern lagen 5prozentige Mexikaner fester. Pfandbriefe angeboten und eher niedriger. Am Geldmarkt war eine stärkere Erleichterung zu beobachten. Tagesgeld 7 bis 9,5 Prozent, Mo­natsgeld 9,25 bis 10,25, Warenwechsel zirka 7,60 ProzenL Nach den ersten Kursen wurde es auf das Dekanntwerden des Reichsbankausweifes für die erste Septemberwoche freundlicher und lebhafter. Die Entlastung war im allge­meinen zufriedenstellend. Rheinische Braunkoh­len, die schon zu Anfang etwas fester waren,

zogen auf die Festigkeit der Kohlenkuxe an den westdeutschen Börsen erneut um 5 Prozent an Im allgemeinen betrugen die Besserungen 1 Pro­zent. Später wurde es aber wieder ruhiger und etwys schwächer, da der Rückgang von Reichsbank um 1,5 Prozent etwas verstimmte, doch lagen die Kurse noch über Anfang.

Zeitschriften.

lieber den Verlauf des Ringens um die Abrüstung und über die Frage, wie lange die opponierende Front dem im Versailler Vertrag fundierten Rechtsanspruch auf Abrüstung stand­halten kann, bringt das Augustheft derEuro­päischen Gespräche" (Verlag Dr. Walther Rothschild, Berlin-Grunewald) eine Dar­stellung aus der berufensten Feder des Grafen Johann-Heinrich Bernstorfs. Im gleichen Heft wird der Streit um den Gran Chaco zwischen Bolivien und Paraguay behandelt, der Anfang 1929 fast zum Kriege führte. Dr. "-Christian Grotewold, Buenos Aires, gibt einen klaren lieberblick über Voraussetzungen und Vorge­schichte dieses bis in die Entstehungszeit der südamerikanischen Staaten zurückgehenden Kon­fliktes. Dokumententeil und Besprechungen, die nebst der ^Zeittafel das Heft abschliehen, grup­pieren sich um fernöstliche Probleme. Aus den Dokumenten mag als Kuriosum die Ratifikation des Kelloggpaktes durch den Kaiser von Japan hervorgehoben werden, bei der die mit dem japanischen Staatsrecht unvereinbare Eingangs­formelim Namen ihrer Völker" hinsichtlich Japans als unanwendbar erklärt wurde.

Gewinnauszvg

6. Klasse 33. Preußisch-Süddeutsche (259. Preuß.) Klassen-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und n

28. Ziehungstag 9. September 1929

In der Vormkttogsziehung wurden Gewinne

über 150 M. gezogen

4 ©«tolnne >u 10000 M. 48352 180499

10 ©etcinne *u 3000 9K 129899 175851 230238 256141 260374

16 Gewinne zu 2000 M. 104204 129772 161659 196300 202541 230228 234649 373880

32 Gewinne zu 1000 M. 57030 113010 177974 235875 237318 239041 266804 273633 307472 345024 360513 363412 368557 386189 391738 398305

92 Gewinne jn 500 M. 6890 10245 11036 33935 40522 43309 43843 44749 52441 71162 75751 80559 80676 80970 116342 117172 118687 119283 130797 162413 2Q3178 217841 221864 223406

232354 249995 250987 265692 266406 267087

275328 279112 279142 281989 284080 312076

329010 330295 349926 351822 356898 359663

373362 382985 386392 397180

212 Gewinne *u 300 M. 6116 7819 8346 9044 22805 23556 24080 30976 32597 44318 55288 59562 64868 71296 72958 75926 77886 78383 83482 86976 87172 96434 99413 104661 109715 111886 121267 127458 133193 137103 138623 139361 142926

146977 149869 150376 152176 154168 154284

154848 157940 159553 161311 163614 166967

171332 172980 177891 178507 180412 183263

186534 186843 187860 189333 190479 190519

194395 195878 202142 208175 216025 218415

221413 225495 226495 232431 233649 247113

252653 253044 256347 257765 264209 264435

265244 270815 273786 275549 280810 288656

293593 293974 297774 310139 312150 334492

334632 340361 347188 352939 354129 354186

364424 366610 369157 374253 375772 384854

384922 388744 389282 389556 392879 395750

399302

In der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 Gewinne zu 10000 M. 195006

4 Gewinn» zu 5000 M. 58803 148812

4 Gewinne zu 3000 M. 139254 397764

10 Gewinne zu 2000 M. 47542 106852 284110 311170 354375

36 Gewinne zu 1000 M. 79929 87517 103527

123614 153949 193780 197283 210261 221655

225192 234219 279058 283151 285757 338729

375550 382830 388221

80 Gewinne zu 500 M. 3314 3731 18804 36989 37131 40081 40270 48030 57784 62696 91029 95970 103513 108185 109072 111090 123475

126974 135614 155598 189844 197867 202748

202755 228160 243967 270251 276186 293586

311149 321427 337552 342742 357348 369710

370587 372032 382588 387082 399487

162 Gewinne zu 300 M. 2581 3825 4067 8997 9931 15298 20733 22393 30209 30615 33749 39204 53720 53918 64933 68822 71391 85221 86900 86959 93638 104440 105355 113125 126661 130382 136801 142846 148847 156046 159646 159892 167147 176966 177337 178424 179794 184443 185697

185936 189764 190437 193762 197680 203668

213234 214303 214637 228614 230430 249262

255564 256006 256086 266893 271167 272545

292310 292987 294100 294135 298036 322831

333332 339094 347751 352700 357912 360751

361621 363055 363817 366365 376338 377650

381804 388826 390658 391898 394471 398071

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000, 6 zu je 10000, 6 zu je 8000, 10 zu e 2000, 86 zu je 1000, 168 zu je 500, 236 zu je 800 M.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuh 8,5 Prozent.

.Iranlsun a

Berlin

. lanklurt a

Berlin

cd)lu&.| Kure ,

i Ubr

Kur

Schluh-l

Ritte |

Anfang- Kur

Schluß Kure

i-Ubt Kur'

Schlich- Kur<

Anfang.

Damm

9.9. |

10-9.

9 9.

10.9.

Datum

9.9.

10.9.

9.9.

10. c.

6% Di. iHei<t)8anlctbe o. 1927 .

Ti. Anl.-Ablüs.-Schuld mit Aul

87.4

87,5

.tt.0....... ... c

193,25

193,6

193,5

193

225

225

224,7a

lol.JHedjirn . .

.,,25

o3,2

13,2

53,2

Slektr. Lieferungen.....10

-69,5

170,5

171

Tragt ebne Auslot. Rechte . .

7% firanlf Hyp -BI Goldps. un

10.85

10,75

'0.9

10,7

Licht und Kraft ..... 1°

09

208,5

.08,25

207

Hellen <r Guilleaume. ...7V,

139

139,4

139

fünobat bl« 1932.

4%% Rheinische Hyp.-Bank Liqu

85,5

Gei. s. Elrktr. Untern.. ... 10

212

211

213

211,75

Hamb. Elektr. Werte .... io

145.13

Goldpi..........

78,3

Rhein. Elrktr.........'»

Schlei. Elrktr........1°

<48,5

147,5

Ö.G.Ö. abg. BorkriegS-Obligation.

188

189,75

rückzahlbar 1932

88,5

Schuckrrt..... 11

228,5

227,25

4% Schweiz. ÖunbeSb.-anL.

99,25

-

Siemens & HalSke ..... 16

389

389,25

387,5

4% Oesterreichische Goldrte.. .

4,20% Ccfien. Gilbettte. . .

29

..4

_

Transradio ......... 8

LahMeuer L Eo..... . 10

170,5

145

169,5

4% Oesterreich. elnhettt. Rte

1,65

74,5

3,25

4% Ungarische Goldrte.....

22,6

22,7

Deutiche Grböl . ...... 6

114

114

113,25

4% Ungarische Slaaisr. o. 1910

20,1

tiifener Steinkohle ...... ^

142

144

4Vi% beüQl. oon 1913 ....

22

Gelsenkirchener ....... 8

144,5

145

l 4,25

144,5

4% Ungarische Kronenrte.. . .

1,65

i,65

,65

147,5

150,5

148

4% Türk. ZoUanleihe v. 1911 .

4% Türkische Bagdadbahn-Anl..

7,5

7,4

Hoefckt Eifen. ....... 6yt

3De Bergbau ....... 10

214

o2,5

132,5

213,5

Serie 1..........

4% beSQl. Serie II.......

4% fliumänen conbert. Rte. . . .

4 y2% Rumänen Goldanl. von 1913

7,4

7,4

7,5

15,25

55 1 * * 4 * * * * * 10 2

NlScknerwrrte........

Köin-Neurflen. ....... 7

Mannesmann........7

ManSselder....... . 7

Cberidi'cl. Eifrnb. Bedarf. . . '

16,5

117

138,5

116,75

128,25

117,5

138

116,5

129,4

116,13

137,25

-

d4

82

Lberjchlel. KokSwerkr.....7

104,5

103,25

tflllfl Tvustche Guenbabn . . 4/,

-

Phänir Bergbau......6y,

Rheinische Braunkohlen... 10

108,75

109,5

108,75

108,75

Hamburg-Amerika Palet ... 7

U9

117,75

08,4

265

271,5

265,25

266

Hamb.-Südam. DampIIch. . . 8

Rbeinflahi ......6

127

126,13

127,25

126,25

Paula Dampfschiff.....10

158

Rtrbeck Montan......7,?

Rorddeutlcher Lloyd.....8

10,9

111,25

10,9

10,9

Berrintgle Srahlw ....

17,5

117,65

117,5

Allg. Deutsche Creditanst. . 10

125

-

125

125

Olavi Minen......16/,

70,75

71

Barmer Bankverein .... 10

1'26,75

126

Kalt Aichertleben ..... 1>

237

238

236,5

Berliner Handelsgeiellsch. . . 12

204,75

204,5

z03,b

Kali Westeregeln......io

Kaliweri Salzdetfurth ... 15

243

242

243,75

vom merz- und Privat-Bank . 11

'77,5

177,75

<77,5

177,25

392

395,5

394,c

395

Darmst. u. Ralionalbant . 12

Deutsche Bank......1°

271

165

_

2/1,5

165,25

271

165,25

3. ®. ffarben-Industri« ... 12

20,25

218,9

'20,5

218,25

Diskonto-Gesellschast Ant.. . 10

51,5

151,75

151L 25

Dynamit Nobel..... . 6

104,75

Dresdner Bank......10

156

156,5

157

156,75

Scheide anstatt........ v

Goldschmidt ......5

74,5

153

74,75

74

Reichsbaat . 12

96

393

296,75

293,25

Rülgerswerke . ....... 6

Melällgesellichaft. ...... S

82,5

125

82,13

83

124,75

82,5

.»lanliurt a

Berti»

Berlin,

9. September

Gelb

Brief

Schluß Kurs

i-Uhr Kur'

Schluß- Kurs

Anfang. Kur

Französische Noten. . .

Holländische Noten . . .

Italienische Noten . . .

Norwegische Noten. . .

16,41

167,78

21,97

16,47

168,46

22,05

Datum

9.9.

10 9.

9.9.

10.9.

111,43

111,87

Deutsch Oesterr-, ä 100 Kronen

SRiimäniftbe Noten ......

58.93

2,48

59,17

2,50

Pyuipp ...............

101,5

103

104,5

Heidelberger Eement.... 10

Eement Karlstadt ..... 10

130,5

184

Schwedische Noten . . .

Schweizer Noten ....

«

12,08

80,64

112,52

80.96

lUJaqö Ä Freitag.......8

100

61,68

12,38

61,92

12,44

Schultheis Payenhoser ... 15

293

Tschechoslowakische Noten

Östwerke.........12

.28,75

229

Ungarische Noten

73,00

73,30

Bet. Glanzstofs ...... 18

344

343

348

264,75

343

263

Devisenmarkt Berlin Telegraphische

-Frankfurt a. UL

Zellstoff Waldhos .... 13%

Zellstoff Aschaffenburg ... .z

Charlottenburger Master ... 8

.38,5

154

105,5

238

Auszahlung.

155

193

54,25

43,5

9. September

10. September

Dessauer GaS.......0

Daimler Motoren......i

Deutsche Maschinen-Fabrst . .

.lbletro rte Kleoer ... 0

o0,5

50,5

iso,za

51,75

54,5

Ärmliche Notierung (Selb I 'Briet

Amtliche Notierung

(Selb 1 Brie-

,2

41

Amtt.-Nott.

168,10

168,44

168,17

168,51

'fit

207

Buen-»AireS

1,760

1,764

1,759

1,763

Luvw. Loewe .....10

Brss.-Antw-

58,31

58,43

58,305

58,425

Rat. Auwmobil . . ..... o

Orenstein & Stoppel.....6

18,13

Christtania.

111,72

111,94

111,71

111,93

195

Kopenhagen

111,66

112,37

111,88

111,69

111,91

Leonhard Tietz .....1°

Stockholm -

112,59

112,38

112,60

Bamag-Megutn.......0

Franks. Maschinen ...... 4

54

53,75

Helsingfors. Italien. . . London. . .

10,539

21,945

10,559

21,985

10,542

21,935

10,562

21,975

Griyner . . ....... 6

60

20,341

20,381

20,344

20,384

Heqligenstaedt .....

8,7

Neuvork . .

4,197

4,205

4,197

4,205

Iunghan»..... 6

Lechwerke. ....... v

106

Paris....

Schwei; ».

16,415

80,79

16,455

80,95

16,405

80,86

16,445

81,02

Mainttaftwerle ....... k

Miag .........1°

106

124,5

1237

124

Spanien. . Japan . . . 'Mio be Jan.

61,84

1,961

61,96

1,965

61,89

1,962

62,09

1,966

Nekarluimer ...... 8

0,4975

0,4995

0,597

0,499

Wien in D--

Oest. abgest.

39,08

59,2b

59,09

59,21

Boigt & Haesfna......9

Südd. Zucker.......10

zzz

158.75

159,5

222

158,5

Prag . . . Belirab . -

12,422

7,373

12,442

7,382

12,423

7,371

12,443

7,385

Budapest. .

73,215

73,355

73,225

73,365

Bulgarien .

3,034

3,040

3,034

3,040

-Danrnoien

Lissabon Danzig. . Konst.intin.

18,78

81,30

2,023

18,82

81,46

2,027

18,77

81,32

2,025

18,81

Berlin, 9. September

(Selb

«rief

2,029

Amerikanische Noten .....

4,174

4.194

Athen. .

5,425

5,435

5,425

5,435

B.lnikche 'Roten .......

58,18

111.43

58,42

111,87

20,375

Canaba

4,170

4,096

20,866

4,178

4,104

20,960

4,173

4,076

20,865

4,181

4,084

20.905

Urumat).

Cairo . .

20,295