wahrscheinlich auch nicht um Jugendliche, sondern um Erwachsene, da bei dem Lagern größere Speisevorräte verzehrt worden sind, wie aus den umherliegenden Tüten mit Aufschrift »Konsumverein Gießen" hervorgeht. Es sind polizeiliche Nachforschungen nach den Verursachern des Brandes im Gange, die empfindliche Strafe zu gewärtigen haben.
Der Vorfall gibt Veranlassung, nochmals eindringlich an die Einsicht der Bevölkerung zu appellieren und dringend zu ersuchen, augenblicklich beim Besuche des Waldes jegliches Anzünden von Streichhölzern, also auch das Rauchen zu unterlassen, da die Waldbrandgefahr bei dem gänzlich ausgedörrten Zustand des umherliegenden Holzes und des Bodens außerordentlich groß ist.
Gießener Wochenmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 200—210, Matte 30—35, Wirsing 20 bis 25, Weißkraut 15—20, Rotkraut 20-25, Gelbe Rüben 10—15, Rote Rüben 10—15, Spinat 20—30, Römischkohl 10—15, Bohnen, grüne und gelbe, 25—35, Erbsen 30—35, Tomaten 20—25, Zwiebeln 10—20, Kürbis 5—8, Pilze 40^-45, Kartoffeln 51/2—6, Frühäpfel 15—25, Falläpfel 4—5, Birnen 10—30, Preiselbeeren 40—50, Pfirsiche 45—70, Brombeeren 60—65, Zwetschen 15 bis 20, Mirabellen 20—25, Reineclauden 20—25, Zunge Hähne 120—130, Suppenhühner 100 bis 120 Pf. das Pfund: Tauben 70—90, Eier 15 Pf. das Stück: Käse 10 Stück 60—140 Pf.: Blumenkohl 30—80, Salat 15—20, Salatgurken 10—25, Einmachgurken 2—4, Endivien 10—20, Ober-Kohlrabi 10—15, Lauch 10—15, Rettich 10—20, Sellerie 10—15 Pf. das Stück; Radieschen 10—15 Pf. das Bund; Kartoffeln per Zentner 4.50 bis 5 Mark.
Bornotizen.
— Tageskalender für Dienstag. Stadttheater: „Das große ABC", 20 bis 22.15 Uhr. — Zirkus Kapitän Schneider: Eröffnungsvorstellung, 20 Uhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Was eine schöne Frau begehrt" und „Lockruf des Goldes". — Astoria-Lichtspiele: „Männer ohne Beruf".
— Stadttheater Gießen. Man schreibt uns: Die heutige Aufführung der Komödie „Das große ABC" von Marcel Pagnol beginnt um 20 Uhr.
LU. B 0 n der Landesunioersität. Dr. phil. Wilhelm Rudolph, persönlicher Ordinarius und planmäßiger Extraordinarius an der Universität Tübingen, hat einen Ruf an die frei werdende ordentliche Professur für alttestamentliche Wissenschaft an unserer Universität erhalten.
** Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil-Club (A. v. D.) Gießen. 3m Zuge der Straße Dillenburg — Lix - feld — Biedenkopf ist gesperrt: a) Kilometer 21,0 bis 21,5 vom 10. bis 15. September: b) Kilometer 23,8 bis 25,0 vom 16. bis 17. Sept.: c) Kilometer 24,8 bis 25,9 vom 18. bis 21. Sept. Umleitung zu a über Quotshausen — Silberg— Hommertshausen und umgekehrt. Umleitung zu b und c über Quotshausen — Silberg—Deutphe und umgekehrt. — Die Strecke Laute r—L a u - bach im Zuge der Straße Grünberg—Laubach— Schotten ist ab 13. September gesperrt. Umleitung über Wetterfeld.
' ** Reifeprüfung für Externe am Gymnasium. Gestern «and im Gymnasium die Reifeprüfung für Externe statt. Don elf Kandidaten bestanden sechs.
" Zirkus Kapitän Schneider. Man schreibt uns: Heute, Dienstag, 20 Uhr, gibt der Zirkus Kapitän Schneider seine Eröffnungsvorstellung in Gießen. Auf dem Oswaldsgarten sind die umfangreichen Zeltanlagen des Zirkus auf- gebaut. Zirkus Schneider kommt über Freiburg im Dreisgau direkt aus der Schweiz. Für Gießen ist nur ein Aufenthalt von drei Tagen vorgesehen, da dringende Verpflichtungen das große Unternehmen nach Norddeutschland rufen. Es können deshalb nur vier Vorstellungen stattfinden. Die Abendvorstesiungen beginnen pünktlich um 8 Uhr. Die einzige Rachmittagsvorstellung ist für Mittwoch, 3 Uhr, angesetzt: sie bringt das volle Abendprogramm. Weitere Einzelheiten sind aus der heutigen Anzeige ersichtlich.
** Von der Barmer Ersahkasse. Vor kurzem fand hier im „Bayerischen Hof" die Hauptversammlung der Verwaltungsstelle Gießen der Barmer Ersahkasse statt. Nachdem Herr Gischler als Äb^ordneter zur Münchener Generalversammlung Bericht erstattet hatte, ging man zur Wahl des neuen Vorstandes über. Einstimmig wurden gewählt als 1. Vorsitzender Hch. Gischler, Schriftführer Zitzer, Beisitzer: Deimborn, Schmitt, Weller.
Großfeuer in Röthges.
In der letzten Rächt gegen 23.30 Uhr brach in der Scheune des Landwirts Otto M ö l l in Röthges bei Grünberg Feuer aus, das mit rasender Geschwindigkeit auch die Stallungen. den Schuppen und das Wohnhaus ergriff. Dank der außerordentlich tatkräftigen Bemühungen der Ortsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr von Wetterfeld wurde ein weiteres Umsichgreifen der Flammen verhindert. Um 24 Uhr mußte jedoch die Kreismotorspritze in Gießen angefordert werden, die unter der Führung des Kreisbrandmeisters D i ck 0 r e schleunigst ausrückte und um 1 Uhr an der Brandstätte eintraf. Da das Wasser des Hochbehälters der Wasserleitung, sowie einiger Brunnen bereits erschöpft war, mußte die Motorspritze ihre Schlauchleitung an dem im vorigen Jahre neu angelegten Brandweiher anlegen und das Wasser auf einige hundert Meter zur Brandstätte pumpen. Während die Feuerwehren von Wetterfeld und Münster (letztere brauchte nicht in Tätigkeit zu treten) um 2 Uhr entlassen werden konnten, hatte die Kreismotorspritze bis gegen 3.30 Uhr mit der Bekämpfung des Feuers zu tun. Den Flammen sind die Scheuer mit den gesamten Erntevorräten und der Schuppen vollständig zum Opfer gefallen. das Wohnhaus, in dem ein Spezereigeschäft betrieben wurde, ist samt der Geschäftseinrichtung und dem größten Teil des Mobiliars vollständig ausgebrannt: nur die Umfassungsmauern sind stehengeblieben. Die Hühner kamen in den Flammen um, das Großvieh konnte zum Glück gerettet werden. Die Entstehungsurfache des Brandes ist noch unbekannt.
Wirtschaft.
1 Gemeinschaftsgruppe Deutscher Hypothekenbanken. Zu den an der Berliner Börse am Freitag und Samstag verbreitet gewesen Gerüchten über Schwierigkeiten und Unregelmäßigkeiten bei der Geschäftsführung der Gemeinschaftsgruppe Deutscher Hypothekenbanken nimmt deren Verwaltung in einer Erklärung Stellung, in der es heißt, daß bei keiner Bank der Gemeinschaftsgruppe der geringste Anlaß zu solchen Gerüchten oder Verdächtigungen besteht. Wenn solche Gerüchte mit Danken der Gemeinschaftsgruppe in Verbindung gebracht werden, so tragen sie den Charakter freier Erfindungen. Gegen die „Letzten Dörseninformationen", die diese Gerüchte verbreitet hatte, sei Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft gestellt.
* Friedrich Krupp A.-G., Essen. Die seinerzeit von der Friedrich Krupp A.-G. auf dem Gelände des Herzog von Croy vorgenommenen Bohrungen nach Steinkohle sind bei etwa 1000 Meter Tiefe pfündig geworden. Auf Anfrage wird WTD.-Handelsdienst erklärt, daß Krupp zwar die Verleihung der Nutzungsrechte beantragt hat, jedoch die weiteren Bohrungen und die Verwertung der dort gefundenen Steinkohle wegen der mit der Gewinnung zusammenhängenden hohen Unkosten zunächst zurückstellt. Die Hochofenanlage der Friedrich Krupp A.-G. in Essen-Borbeck ist nunmehr ganz in Betrieb genommen worden, nachdem vor wenigen Tagen auch der zweite Hochofen angeblafen wurde.
* Der Erzbergbau im August. Bei den Siegerländer Erzgruben haben sich Förderung und Absatz gegenüber dem Vormonat nicht geändert: auch die bisherigen Verkaufspreise sind bestehen geblieben. Im Lahn- Dillgebiet einschließlich Oberhessen hat sich die Erzmarktlage gegenüber dem Vormonat ebenfalls nicht geändert. Auch hier werden alle Bemühungen der Werke, die Selbstkosten mit den Verkaufspreisen in Einklang zu bringen, durch sich ergebende Selbstkostenpreissteigerungen zunichte gemacht Die Staatsbeih fe überbrück zwar zur Zeit diese mißlichen Verhältnisse.
* liebergang der Anhaltischen Salz- werke an die Preussag. Der Anhaitische Landtag genehmigte gestern in dritter Lesung und damit endgültig mit 19 gegen 17 Stimmen den Uebergang der Anhaltischen Salzwerke an die Preussag. Die Preussag erhöhte die jährliche Pacht bei den Verhandlungen mit dem anhaltischen Ministerium von 13 auf 15 v. H.
* Vereinigte Stahlwerke A.» G., Düsseldorf. Die auf den Zechen „Schwerin", „Minister Stein" und „Nordstern" der Vereinigten Stahlwerke vor zwei Jahren errichteten Kokereieinlagen sollen, dem Vernehmen nach, im Rahmen des seinerzeit bereits vorgesehenen Neubauprogramms demnächst weiter ausgebaut werden. Die derzeitige Lage und die gesteigerte Nachfrage nach Koks haben bereits zur Inbetriebnahme einiger
stillgeleqter Kokereien des Konzerns geführt. Wie WTB.-Handeldienst weiter hört, ist der Bau von 143 Koksöfen vorgesehen, die eine durchschnittliche Jahresleistung von insgesamt etwa 930 000 Tonnen erzielen sollen. Die Betriebslage hat auch auf dem Bochumer Verein zur Einlegung von Feierschichten geführt.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 10.Sept. Die Notierungen am Frankfurter Produktenmarkt sind mit Wirkung von heute ab bis auf weiteres dahin eingeschränkt worden, daß sie nur noch Montags und Mittwochs jeder Woche vorgenommen werden.
Frankfurter Börse.
Frankfurt, 10. Sept. (Eig. Drahtbericht des „Gieß. Anz.") Tendenz: uneinheitlich. — Zu Beginn der heutigen Börse war die Unternehmungslust wieder sehr gering, da einige ungünstige Momente nachteilig auf die Tendenz einwirkten. Dies war vor allem die Entlassung von Arbeitern bei der I.-G.-Färben-Industrie. Auch der Preiskampf des Benzoloerbandes mit einigen kleineren Unternehmungen und die unsichere gestrige Neuyorker Börse, sowie die wieder ungünstigeren Geldmarktverhältnisse am dortigen Platze blieben nicht ohne Einfluß auf die Tendenzgestaltung. Das Geschäft bewegte sich in den denkbar engftcn Grenzen, da auch Orders kaum Vorgelegen haben fallen. Nach Festsetzung der ersten Kurse wurde die Stimmung jedoch wieder etwas zuversichtlicher, da angenommen wird, daß der heute erscheinende Reichsbankausweis eine beträchtliche Besserung aus- weisen wird. Gegenüber der gestrigen Abendbörse war die Kursgestaltung nicht einheitlich, einige Werte konnten jedoch sofort von der Besserung der allgemeinen Lage profitieren. Stärker hervor traten Montanwerte unter Führung von Rheinische Braunkohlen, die auf die gute Beschäftigung im Braunkohlenrevier 6,5 v. Sj. höher eröffneten. Etwas gebessert waren noch Zarpener mit plus 3 v. S). Arn Kalimarkt lagen Salzdetfurth mit plus 3,5 d. 5). etwas begehrt, Westeregeln büßten dagegen bis 1 v. ch. ein. Aus dem schon erwähnten Grunde lagen J.-G -Farben vernachlässigt und 1,75 v. ch. schwächer. Von Elektrowerten zogen A.E.G. etwas an, während Gesfürel, Licht und Kraft und Siemens leicht gedrückt lagen. Banken leicht gebessert, nur Reichsbank 3 v. ch. schwächer. Renten still. Im Verlaufe erhielt sich einiges Interesse für Spezial- werte, aber sonst war das Geschäft recht still. Die Kurse blieben durchweg gut gehalten, teilweise traten geringfügige Erholungen ein. Nur Rheinische Braunkohlen lagen auf Realisationen 1 v. ch. schwächer. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6,5 v. ch. weiter leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2062, gegen Pfund 20,367, London- Kabel 4,8470, gegen Paris 123,89, gegen Mailand 92,79, gegen Madrid 32,88, gegen cholland 12,0960.
Berliner Börse.
Berlin, 10. Sept. Nach einem stillen Vormittags- und vorbörslichen Verkehr war die Tendenz zu Beginn der heutigen Börse sehr uneinheitlich, und die schon gewohnte Geschäftslosigkeit war auch heute vorherrschend. Die ersten Kurse wiesen im Durchschnitt ein- bis zweiprozentige Veränderungen auf, wobei aber die Abschwächungen in der Mehrzahl waren. Die Mitteilung, daß die deutsch-amerikanische Investmenttrust-Gründung, an der die Deutsche Bank beteiligt ist, jetzt vollzogen ist, konnte sich nicht stärker auswirken, da einige andere, weniger günstige Momente dieser Mitteilung gegenüberstanden. Die bekcrnntgewordene Entlassung von 2500 Arbeitern bei der I.-G.- Farben-Industrie wirkte allgemein verstimmend, Neuyork war unregelmäßig und meist schwächer, bei höherem Tagesgeld: man wollte auch wissen, daß die Auslandsbörsen, besonders London, heute .wieder schwächer eröffnet haben. I.-G.-Farben verloren über 2 Prozent, Reichsbank und Braubank bei kleinsten TImsähen fast 4 Proz., und Glanzstoff, die bereits gestern abend wieder an- geboten waren, 5 Prozent. Dagegen lagen Montanwerke eher freundlicher. Auf den neuen Reparationsauftrag waren Holzmann gefragt und fester. Von anderen Werten gewannen Deutsche Linoleum 1 bis 2,5 Prozent. Deutsche Anleihen waren gehalten. Von Ausländern lagen 5prozentige Mexikaner fester. Pfandbriefe angeboten und eher niedriger. Am Geldmarkt war eine stärkere Erleichterung zu beobachten. Tagesgeld 7 bis 9,5 Prozent, Monatsgeld 9,25 bis 10,25, Warenwechsel zirka 7,60 ProzenL Nach den ersten Kursen wurde es auf das Dekanntwerden des Reichsbankausweifes für die erste Septemberwoche freundlicher und lebhafter. Die Entlastung war im allgemeinen zufriedenstellend. Rheinische Braunkohlen, die schon zu Anfang etwas fester waren,
zogen auf die Festigkeit der Kohlenkuxe an den westdeutschen Börsen erneut um 5 Prozent an Im allgemeinen betrugen die Besserungen 1 Prozent. Später wurde es aber wieder ruhiger und etwys schwächer, da der Rückgang von Reichsbank um 1,5 Prozent etwas verstimmte, doch lagen die Kurse noch über Anfang.
Zeitschriften.
— lieber den Verlauf des Ringens um die Abrüstung und über die Frage, wie lange die opponierende Front dem im Versailler Vertrag fundierten Rechtsanspruch auf Abrüstung standhalten kann, bringt das Augustheft der „Europäischen Gespräche" (Verlag Dr. Walther Rothschild, Berlin-Grunewald) eine Darstellung aus der berufensten Feder des Grafen Johann-Heinrich Bernstorfs. Im gleichen Heft wird der Streit um den Gran Chaco zwischen Bolivien und Paraguay behandelt, der Anfang 1929 fast zum Kriege führte. Dr. "-Christian Grotewold, Buenos Aires, gibt einen klaren lieberblick über Voraussetzungen und Vorgeschichte dieses bis in die Entstehungszeit der südamerikanischen Staaten zurückgehenden Konfliktes. Dokumententeil und Besprechungen, die nebst der ^Zeittafel das Heft abschliehen, gruppieren sich um fernöstliche Probleme. Aus den Dokumenten mag als Kuriosum die Ratifikation des Kelloggpaktes durch den Kaiser von Japan hervorgehoben werden, bei der die mit dem japanischen Staatsrecht unvereinbare Eingangsformel „im Namen ihrer Völker" hinsichtlich Japans als unanwendbar erklärt wurde.
Gewinnauszvg
6. Klasse 33. Preußisch-Süddeutsche (259. Preuß.) Klassen-Lotterie
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und n
28. Ziehungstag 9. September 1929
In der Vormkttogsziehung wurden Gewinne
über 150 M. gezogen
4 ©«tolnne >u 10000 M. 48352 180499
10 ©etcinne *u 3000 9K 129899 175851 230238 256141 260374
16 Gewinne zu 2000 M. 104204 129772 161659 196300 202541 230228 234649 373880
32 Gewinne zu 1000 M. 57030 113010 177974 235875 237318 239041 266804 273633 307472 345024 360513 363412 368557 386189 391738 398305
92 Gewinne jn 500 M. 6890 10245 11036 33935 40522 43309 43843 44749 52441 71162 75751 80559 80676 80970 116342 117172 118687 119283 130797 162413 2Q3178 217841 221864 223406
232354 249995 250987 265692 266406 267087
275328 279112 279142 281989 284080 312076
329010 330295 349926 351822 356898 359663
373362 382985 386392 397180
212 Gewinne *u 300 M. 6116 7819 8346 9044 22805 23556 24080 30976 32597 44318 55288 59562 64868 71296 72958 75926 77886 78383 83482 86976 87172 96434 99413 104661 109715 111886 121267 127458 133193 137103 138623 139361 142926
146977 149869 150376 152176 154168 154284
154848 157940 159553 161311 163614 166967
171332 172980 177891 178507 180412 183263
186534 186843 187860 189333 190479 190519
194395 195878 202142 208175 216025 218415
221413 225495 226495 232431 233649 247113
252653 253044 256347 257765 264209 264435
265244 270815 273786 275549 280810 288656
293593 293974 297774 310139 312150 334492
334632 340361 347188 352939 354129 354186
364424 366610 369157 374253 375772 384854
384922 388744 389282 389556 392879 395750
399302
In der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 Gewinne zu 10000 M. 195006
4 Gewinn» zu 5000 M. 58803 148812
4 Gewinne zu 3000 M. 139254 397764
10 Gewinne zu 2000 M. 47542 106852 284110 311170 354375
36 Gewinne zu 1000 M. 79929 87517 103527
123614 153949 193780 197283 210261 221655
225192 234219 279058 283151 285757 338729
375550 382830 388221
80 Gewinne zu 500 M. 3314 3731 18804 36989 37131 40081 40270 48030 57784 62696 91029 95970 103513 108185 109072 111090 123475
126974 135614 155598 189844 197867 202748
202755 228160 243967 270251 276186 293586
311149 321427 337552 342742 357348 369710
370587 372032 382588 387082 399487
162 Gewinne zu 300 M. 2581 3825 4067 8997 9931 15298 20733 22393 30209 30615 33749 39204 53720 53918 64933 68822 71391 85221 86900 86959 93638 104440 105355 113125 126661 130382 136801 142846 148847 156046 159646 159892 167147 176966 177337 178424 179794 184443 185697
185936 189764 190437 193762 197680 203668
213234 214303 214637 228614 230430 249262
255564 256006 256086 266893 271167 272545
292310 292987 294100 294135 298036 322831
333332 339094 347751 352700 357912 360751
361621 363055 363817 366365 376338 377650
381804 388826 390658 391898 394471 398071
Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000, 6 zu je 10000, 6 zu je 8000, 10 zu e 2000, 86 zu je 1000, 168 zu je 500, 236 zu je 800 M.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuh 8,5 Prozent.
.Iranlsun a
Berlin
. lanklurt a
Berlin
cd)lu&.| Kure ,
i Ubr
Kur
Schluh-l
Ritte |
Anfang- Kur
Schluß Kure
i-Ubt Kur'
Schlich- Kur<
Anfang.
Damm
9.9. |
10-9.
9 9.
10.9.
Datum
9.9.
10.9.
9.9.
10. c.
6% Di. iHei<t)8anlctbe o. 1927 .
Ti. Anl.-Ablüs.-Schuld mit Aul
87.4
—
87,5
—
iä.tt.0....... ... c
193,25
193,6
193,5
193
225
—
225
224,7a
lol.•JHedjirn . .
.,,25
o3,2
13,2
53,2
Slektr. Lieferungen.....10
-69,5
—
170,5
171
Tragt ebne Auslot. Rechte . .
7% firanlf Hyp -BI Goldps. un
10.85
10,75
'0.9
10,7
Licht und Kraft ..... 1°
09
208,5
.08,25
207
Hellen <r Guilleaume. ...7V,
139
—
139,4
139
fünobat bl« 1932.
4%% Rheinische Hyp.-Bank Liqu
85,5
—
—
Gei. s. Elrktr. Untern.. ... 10
212
211
213
211,75
Hamb. Elektr. Werte .... io
—
—
—
145.13
Goldpi..........
78,3
—
—
Rhein. Elrktr.........'•»
Schlei. Elrktr........1°
—
—
<48,5
147,5
Ö.G.Ö. abg. BorkriegS-Obligation.
—
—
188
189,75
rückzahlbar 1932
88,5
—
Schuckrrt..... • • • 11
—
—
228,5
227,25
4% Schweiz. ÖunbeSb.-anL.
99,25
—
-
Siemens & HalSke ..... 16
—
389
389,25
387,5
4% Oesterreichische Goldrte.. .
4,20% Ccfien. Gilbettte. . .
29
..4
_
—
—
Transradio ......... 8
LahMeuer L Eo..... . 10
170,5
—
145
169,5
4% Oesterreich. elnhettt. Rte
1,65
—
—
—
74,5
—
3,25
—
4% Ungarische Goldrte.....
22,6
—
22,7
—
Deutiche Grböl . ...... 6
—
114
114
113,25
4% Ungarische Slaaisr. o. 1910
—
—
20,1
—
tiifener Steinkohle ...... ^
—
142
144
4Vi% beüQl. oon 1913 ....
—
——
22
—
Gelsenkirchener ....... 8
144,5
145
l 4,25
144,5
4% Ungarische Kronenrte.. . .
1,65
—
i,65
,65
147,5
150,5
148
4% Türk. ZoUanleihe v. 1911 .
4% Türkische Bagdadbahn-Anl..
7,5
—
7,4
—
Hoefckt Eifen. ....... 6yt
3De Bergbau ....... 10
214
—
o2,5
132,5
213,5
Serie 1..........
4% beSQl. Serie II.......
4% fliumänen conbert. Rte. . . .
4 y2% Rumänen Goldanl. von 1913
7,4
7,4
7,5
15,25
—
55 1 * * 4 * * * * * 10 2
NlScknerwrrte........
Köin-Neurflen. ....... 7
Mannesmann........7
ManSselder....... . 7
Cberidi'cl. Eifrnb. Bedarf. . . '
16,5
117
138,5
—
116,75
128,25
117,5
138
116,5
129,4
116,13
137,25
—
-
d4
82
Lberjchlel. KokSwerkr.....7
—
—
104,5
103,25
tflllfl Tvustche Guenbabn . . 4/,
-
—
—
—
Phänir Bergbau......6y,
Rheinische Braunkohlen... 10
108,75
109,5
108,75
108,75
Hamburg-Amerika Palet ... 7
U9
117,75
08,4
—
265
271,5
265,25
266
Hamb.-Südam. DampIIch. . . 8
—
—
—
—
Rbeinflahi ......6
127
126,13
127,25
126,25
Paula Dampfschiff.....10
—
—
158
—
Rtrbeck Montan......7,?
—
—
—
Rorddeutlcher Lloyd.....8
10,9
111,25
10,9
10,9
Berrintgle Srahlw ....
■17,5
—
117,65
117,5
Allg. Deutsche Creditanst. . 10
125
-—
125
125
Olavi Minen......16’/,
—
70,75
71
Barmer Bankverein .... 10
—
—
1'26,75
126
Kalt Aichertleben ..... 1>
237
—
238
236,5
Berliner Handelsgeiellsch. . . 12
204,75
—
204,5
z03,b
Kali Westeregeln......io
Kaliweri Salzdetfurth ... 15
243
242
243,75
—
vom merz- und Privat-Bank . 11
'77,5
177,75
<77,5
177,25
392
395,5
394,c
395
Darmst. u. Ralionalbant . 12
Deutsche Bank......1°
271
165
_
2/1,5
165,25
271
165,25
3. ®. ffarben-Industri« ... 12
20,25
218,9
'20,5
218,25
Diskonto-Gesellschast Ant.. . 10
• 51,5
—
151,75
151L 25
Dynamit Nobel..... . 6
—
—
104,75
—
Dresdner Bank......10
156
156,5
157
156,75
Scheide anstatt........ v
Goldschmidt ......5
74,5
153
74,75
74
Reichsbaat .••••••• 12
96
393
296,75
293,25
Rülgerswerke . ....... 6
Melällgesellichaft. ...... S
82,5
125
82,13
83
124,75
82,5
.»lanliurt a
Berti»
Berlin,
9. September
Gelb
Brief
Schluß Kurs
i-Uhr Kur'
Schluß- Kurs
Anfang. Kur
Französische Noten. . .
Holländische Noten . . .
Italienische Noten . . .
Norwegische Noten. . .
• •
16,41
167,78
21,97
16,47
168,46
22,05
Datum
9.9.
10 9.
9.9.
10.9.
111,43
111,87
Deutsch Oesterr-, ä 100 Kronen
SRiimäniftbe Noten ......
58.93
2,48
59,17
2,50
Pyuipp ...............
101,5
—
103
104,5
Heidelberger Eement.... 10
Eement Karlstadt ..... 10
130,5
184
—
—
—
Schwedische Noten . . .
Schweizer Noten ....
• «
12,08
80,64
112,52
80.96
lUJaqö Ä Freitag.......8
—
100
61,68
12,38
61,92
12,44
Schultheis Payenhoser ... 15
—
—
293
—
Tschechoslowakische Noten
Östwerke.........12
—
.28,75
229
Ungarische Noten
• •
73,00
73,30
Bet. Glanzstofs ...... 18
344
343
348
264,75
343
263
Devisenmarkt Berlin Telegraphische
-Frankfurt a. UL
Zellstoff Waldhos .... 13%
Zellstoff Aschaffenburg ... .z
Charlottenburger Master ... 8
—
—
.38,5
154
105,5
238
Auszahlung.
155
—
193
54,25
43,5
9. September
10. September
Dessauer GaS.......0
Daimler Motoren......i
Deutsche Maschinen-Fabrst . .
.’lbletro rte Kleoer ... 0
o0,5
50,5
iso,za
51,75
54,5
Ärmliche Notierung (Selb I 'Briet
Amtliche Notierung
(Selb 1 Brie-
,2
—
41
Amtt.-Nott.
168,10
168,44
168,17
168,51
'fit
207
Buen-»AireS
1,760
1,764
1,759
1,763
Luvw. Loewe .....10
Brss.-Antw-
58,31
58,43
58,305
58,425
Rat. Auwmobil . . ..... o
Orenstein & Stoppel.....6
18,13
Christtania.
111,72
111,94
111,71
111,93
195
Kopenhagen
111,66
112,37
111,88
111,69
111,91
Leonhard Tietz .....1°
Stockholm -
112,59
112,38
112,60
Bamag-Megutn.......0
Franks. Maschinen ...... 4
54
—
53,75
—
Helsingfors. Italien. . . London. . .
10,539
21,945
10,559
21,985
10,542
21,935
10,562
21,975
Griyner . . ....... 6
60
20,341
20,381
20,344
20,384
Heqligenstaedt .....
8,7
Neuvork . .
4,197
4,205
4,197
4,205
Iunghan»..... 6
Lechwerke. ....... v
106
—
—
—
Paris....
Schwei; ».
16,415
80,79
16,455
80,95
16,405
80,86
16,445
81,02
Mainttaftwerle ....... k
Miag .........1°
106
124,5
—
1237
124
Spanien. . Japan . . . 'Mio be Jan.
61,84
1,961
61,96
1,965
61,89
1,962
62,09
1,966
Nekarluimer ...... 8
—
—
0,4975
0,4995
0,597
0,499
—
—
Wien in D--
—
—
—
—
Oest. abgest.
39,08
59,2b
59,09
59,21
Boigt & Haesfna......9
Südd. Zucker.......10
zzz
158.75
159,5
222
158,5
Prag . . . Belirab . -
12,422
7,373
12,442
7,382
12,423
7,371
12,443
7,385
Budapest. .
73,215
73,355
73,225
73,365
Bulgarien .
3,034
3,040
3,034
3,040
-Danrnoien
Lissabon Danzig. . Konst.intin.
18,78
81,30
2,023
18,82
81,46
2,027
18,77
81,32
2,025
18,81
Berlin, 9. September
(Selb
«rief
2,029
Amerikanische Noten .....
4,174
4.194
Athen. .
5,425
5,435
5,425
5,435
B.lnikche 'Roten .......
58,18
111.43
58,42
111,87
20,375
Canaba
4,170
4,096
20,866
4,178
4,104
20,960
4,173
4,076
20,865
4,181
4,084
20.905
Urumat).
Cairo . .
20,295


