Nachdruck verboten.
23. Fortsetzung.
[Schützenfest
musikalische Veranstaltung
des Konzertvereins
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begangen worden."
Aber wie sollte das möglich gewesen sein? Nicht einen Laut hatte er vernommen. Er hatte gedacht, das junge Mädchen stand hinter ihm. Er wußte, sie war mit in das Zimmer gekommen, denn er hatte sie vor sich hergehen lassen. Er erinnerte sich ganz genau daran. Er erinnerte sich ebenso deutlich, daß sie sich nach der linken Seite des Zimmers gewandt hatte, während er nach dem Fenster ging, um es zu öffnen in diesem Augenblick mußte es passiert sein.
und zitterte vor Auf- der beiden Beamten
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findet am Sonntag, 14. Juli statt.
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Montag, den 15. Juli, abends 7 Uhr, im Musikalischen Institut (Kollegien- gebäude 2. Stock, Zimmer 47)
5954D Tagesordnung:
Jahresbericht, Kassenbericht und Entlastung des Rechners, Verschiedenes. Der Vorstand des Konzertvereins.
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Er rief zu dem Mann auf dem untereil Treppenabsatz:
„Haben Sie Miß Ward gesehen?
„Nein, Sir. Sie ist nicht aus der Tür herausgekommen. Ich habe die Tür die ganze Zeit hindurch unter Augen gehabt."
Larrh ging in den Schlafsaal zurück. Er war leer — mit Ausnahme von einem halben Dutzend einfacher, eiserner Bettstellen und einem Schrank, der an der Wand, dem Kamin gegenüber, stand. Nirgendswo ein Platz, wo man sich verbergen könnte. Ein panischer Schrecken hatte sich seiner bemächtigt, und sein Herz schlug wild: keine Gefahr, die ihn selbst bedrohte, hätte ihn mehr erschüttern können. ,
Er riß die Schranktür auf. Einige alte Kler» dungsgegenstände hingen an den Haken, sonst war er leer. Er warf diese heraus und schlug gegen die hintere Schrankwand. Sie war fest und unbeweglich. ( ,
„Haben Sie die junge Dame gefunden? fragte jetzt John Dearborn.
„Nein, noch nicht", sagte Larrh schnell. „Gibt es außer der Tür noch eine andere Möglichkeit, aus dem Zimmer herauszukommen?"
Der Geistliche schüttelte verwundert den Kopf.
„Nein. Warum fragen Sie? — 2lch so, Sie nehmen wohl an, wir hätten hier einen Notausgang, salls es brennen sollte. Wir haben schon mal daran gedacht —"
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Larry war schneeweiß regung. Er rief einen zu sich.
„Sie bleiben hier tm
Die Eintrittspreise auf dem Festplatz sind wie folgt herabgesetzt worden: Wochentags bis 20 Uhr abends 10 Pfennig ab 20 Uhr abends 20 Pfennig
Freitag, den 12. Juli: Großer Volkstag. Den ganzen Tag Eintritt 10 Pfennig. Kinder unter 14 Jahren an allen Tagen frei. Auf dem Juxplatz haben nur großstädtische Unternehmungen Aufstellung genommen. Am Sonntag Ballonaufstieg. Abends Brillantfeuerwerk. Um zahlreichen Besuch
Heute abend 8 Uhr in der Volkshalle: (Mer Variete-Abend ausgelührt von Frankfurter und Wiesbadener Künstlern und Künstlerinnen. 593)0 Von16-18Uhr: Tanztee auf dem Schötzenhaus Morgen Donnerstag, abends 8 Uhr, in der Volkshalle: Großes Militärkonzert der Kapelle des Marburger Ausbildungs-Batts, unter Leitung des Herrn Musikmeister Grosse.
Ein „Roeder "Herd hat sich bewährt,
-Das Aufschieben des Fensters war sehr geräuschvoll gewesen und würde jeden Laut am anderen Ende des Saales erstickt haben. Aber das alles hatte sich doch so schnell abgespielt — und sie hatte das Zimmer nicht verlassen.
Systematisch klopfte er die Wände ab, suchte nach versteckten Türen. Die Kokosmatte auf dem Fußboden wurde aufgerollt — nichts zu finden. Diana Ward war spurlos verschwunden, als ob ein Erdbeben sie verschlungen hätte, als ob sie sich in winzige Atome aufgelöst hätte und zum Fenster hinausgeschwebt wäre.
23.
Larrh lief in dem Schlafraum hin und her, krank vor Aufregung und Sorge, beängstigt, wie er es nie zuvor in seinem 2e6en gewesen war. Bom Keller bis zum Giebel war das ganze Haus durchsucht worben, in finstere, staubige Ecken, die nicht einmal den Bewohnern des Hauses bekannt waren, hatte er hineingeblickt — aber alles Suchen, alles Fragen war umsonst.
Innerhalb einer halben Stunde war um das ganze Haus ein Kordon von Beamten in Zivil gelegt und Larrh von seinem selbst gewählten Posten im Schlafsaal abgelöst worden, um anderwärts weitere Nachsuchungen vornehmen zu können.
„Es gibt keine Verbindung zwischen diesem und dem Nachbarhause?" fragte er den Geistlichen.
„Keine", antwortete ohne Zögern John Dearborn. „Einige Jahre zurück wurde der Lärm von der Wäscherei so störend, daß ich die Besitzer des Hauses veranlassen mußte, eine neue Mauer, eine Art Abdichtung, aufführen zu lassen, um den Schall zu dämpfen. Jetzt wird dort nicht mehr gearbeitet. Die Gesellschaft machte Konkurs, und das Grundstück wurde von einer Firma in Lebensmitteln übernommen. Soweit ich weiß, beabsichtigen die jetzigen Besitzer, die Räume der Wäscherei als Speicher für ihre Waren zu benutzen."
„Das ist das schmale Haus am anderen Ende des Hofes, das über den Torweg hinweg sichtbar ist?" erkundigte sich Larry.
Der Vorsteher gab eine zustimmende Antwort.
Larrh ging mit einem der Sergeanten von Scotland Pard an die Tür des leeren Houses und examinierte diese sorgfältig.
„Id) kann Ihnen die Versicherung geben, Sir, daß die Tür seit langer Zeit nicht geöffnet worden ist", sagte dieser. Kleber das Gitter hinweg, das einen kleinen Vorplatz abschloh, konnten sie in einen unglaublich schmutzigen Raum blicken, in dem nicht ein einziges Möbelstück zu sehen war. Mit jeder Minute, die verging, wuchs Larrhs Sorge mehr und mehr. Wenn er Diana verlieren müßte, wenn er sie verlieren sollte!
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gelöst werden", sagte er . .
zu dem anderen: „Sie rufen in meinem Namen Scotland Vard an und lassen sofort zwanzig Mann hierherschicken. An der Ecke von Lissom Grove steht ein Schutzmann auf Posten. Holen Sie ihn und sagen Sie ihm, er soll vor der Haustür stehenbleiben."
„Was ist denn vorgefallen?" fragte Ehrw. John Dearborn ängstlich. „Das ist einer der wenigen Fälle, wo mein Gebrechen mich zur Verzweiflung bringt, weil ich fühle, daß ich nicht helfen kann.'
„Vielleicht wäre es besser, Sie gingen in ihr Bureau", sagte Larry sanft. „Ich befürchte, hier ist unter unseren Augen ein Verbrechen
22.
War es Vermutung? War es reine Schlußfolgerung? War es Wissen? — Diese drei Fragen schossen Larrh durch den Kopf, aber bevor er noch weitere Fragen an sie richten konnte, kam John Dearborn aus dem Zimmer des Kranken und fühlte seinen Weg die Treppe hinab.
Auf dem nächsten Treppenabsatz öffnete er die Tür des Schlafraumes, den Larry schon früher gesehen hatte. Er bestand aus drei Zimmern, die längere Zeit zurück zu einem einzigen vereinigt worden waren. r._, _
Auf Larrys Instruktionen hin schlossen sich die beiden Detektive ihnen nicht an. Der eine schlenderte die Treppe hinunter und stellte sich auf dem unteren Treppenabsatz auf, der andere setzte sich auf die Stufen, die zu den oberen, kleinen Räumen führten, und wartete.
„Ist es noch hell?" fragte Dearborn, als er in den Schlafraum voranging.
„Noch ganz hell," antwortete Larrh.
„Man hat mir gesagt, daß man von dem Fenster dort eine sehr hübsche Aussicht hat," sagte der Vorsteher und wies, ohne sich zu irren, m die Richtung des Fensters, von dem aus die Aussicht nichts weniger als malerisch war.
Larrh antwortete nicht. Möglicherweise war es eine fromme Lüge, daß man von den Fenstern des Heims einen wunderschönen Ausblick hatte, und er wünschte auch nicht im geringsten die Gefühle eines Mannes zu verletzen, der so stolz von einem Blick auf sechs Dächer und einige hundert Schornsteine sprach.
„Ich glaube, das Fenster ist geschlossen?" fragte Ehrw. John Dearborn. „Würden Sie es bitte für mich öffnen?" ..
Larrh schob das untere Fenster geräuschvoll in die Höhe, und ein Strom frischer, klarer Luft drang in den dumpfigen Schlafraum.
„Danke verbindlichst," sagte Mr. Dearborn. „Vielleicht sieht sich die junge Dame —“
Larry blickte sich um. Das junge Mädchen war nirgends zu sehen. Er ging schnell nach der Tür. und der Beamte, der vor dieser auf den Stufen gesessen hatte, erhob sich.
„Wo ist Miß Ward hingegangen?"
„Sie ist gar nicht herausgekommen, Sir," sagte der Mann verblüfft. „Sie ist doch mit Ihnen in den Schlafraum gegangen."
Larry starrte ihn an.
„Nicht herausgekommen?" wiederholte er stotternd. „Sind Sie sicher?"
„Absolut sicher."
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Erst jetzt machte er sich klar, was daS junge Mädchen für ihn bedeutete. Er kannte sie noch nicht einmal eine Woche, aber schon bedeuteten all seine anderen Interessen — seine Freunde, seine Zukunft — nichts für ihn. Nur Diana zählte. Ohne jedes Zaudern würde er alle Aussichten opfern, die das Leben chm noch bot, wenn er nur einmal noch ihre Hand in der seinen halten, nur einmal noch wenige Worte mit ihr wechseln könnte. In der Gewalt des blinden Jake! Der Gedanke machte ihn taumeln. Es war zum Wahnsinnigwerden — unausdenkbar schrecklich!
Mit einem Ruck nahm er sich zusammen. Er fühlte, er würde den Verstand verlieren, wenn er noch länger über diese fürchterlichen Möglichkeiten nachdächte.
Er hatte jetzt keine Zeit mehr, über den Fall Stuart oder den Zusammenhang, der zwischen diesem und dem Verschwinden Dianas bestand, zu grübeln. All seine Angst; all seine Energie waren nur auf das eine gerichtet — die Entdeckung die Befreiung von Diana Ward.
Larrh lletterte über den Holzzaun und durchforschte den Hof der Wäscherei, und- hier fand er die erste Spur, die ihn wieder auf die Fährte brachte. Radspuren, und noch ziemlich frisch. Die Spuren eines Motorwagens, möglicherweise von zweien. Er blickte in dem unordentlichen Hof herum und suchte nach einer Möglichkeit, wo die Wagen untergestellt sein könnten. Ein großes schwarzes Tor schien der Eingang zu einer Garage zu sein.
Sergeant Harvey war ihm gefolgt und versuchte, mit einem Dietrich das Schloß zu öffnen. Nach kurzer Mühe gelang ihm das, und die beiden Tore, die auf Rollen liefen, ließen sich leicht und geräuschlos, beinahe mit einem leichten Stoß, aufschieben.
„Die Tore sind erst kürzlich geölt und geschmiert worden", stellte Larrh fest.
In der Garage standen zwei Wagen. Eine Limousine mit langer Haube und ein kleines Lieferauto. Larry ging hinein und betrachtete im ungewissen Licht des fallenden Tages die beiden Automobile.
„Sehen Sie mal Herl" rief er plötzlich unv zeigte auf die Plane des Lieferwagens. Sie waren frisch lackiert worden, aber deutlich sah man unter der weihen Farbe den Schatten eines Wortes — schlecht und ungeschickt von Laienhand gemalt — „Wäscherei".
„Erinnern Sie sich, Harvey, daß Miß Ward uns erzählte, sie hätte an dem Abend, wo man sie entführen wollte, einen Wäschelieferwagen vor ihrem Hause gesehen? Wenn sie den Wagen wiedererkennen würde —" Mit einem stechenden Schmerz im Herzen hielt er inne. Wenn sie doch nur wieder da wärel
(Fortsetzung folgt.!
riemen — für alle Arten von Brüchen. Es ist die einfachste und stcherste Bandage, weil die Pelone tn einem Kugelgelenk nach allen Seiten drehbar ist und genau die Bruchvforie „abriegelt". DasKugelgelcnk- Bruchband übt an keiner Kärpersielle einen lästigen Druck aus. Wundscheuern, selbst bei schwerster Arbeit und der größten Hitze, ist gänzlich ausgeschlossen: es hält auch schwerste Brüche mit Sicherheit unter Garantie zurück. Wo noch Aussicht aus
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