Ausgabe 
10.7.1929
 
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wi weieMchen durch Wellung erzielt worden, ),r grlehen haben, gabelt Mbcrg führende Gleis viele Gleise (Bild 1), in c neuen Zielbahnhöfe zu« Aun bekommt der Stell- ierfchiebezettel, und zwar ohrpost. Bach diefem Ber- tun die Deichen für die Zuges. Sic werden ein« r, daß dies unmöglich ist, ir für den ersten Dagen it haben Sie auch rechts rcht. Er stellt fie nämlich t diese Deichenstellungen u den Deichen, sondern er Speichervorrichtung im und liegen gewissermaßen an die Aeihe kommen. Dagen über eine Deiche Hefe beim 6pei(&er an: zweiten Dagen stehrn.?7 it, und was er ihr sagt, lang der Deichen erfolgt die durch ein vvm Spei- Dege an die Weiche gr» it Wirkung kommt, hnell, dah die Lokomotive luq einfach langsam über >en kann. Dem dann die den abfallenden Teil dm- Iler und gewimen dadurch istand von einmdn 9* langsam, so benmhrichkgt koMtivsührcr auf funM über eine Rchnenmüenn- ornftein mit Worsezeichen, gfJttÄ

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die Isolierst recke verläßt. Kommt der zweite Wa­gen zu früh, hält er also die Verbindung der beiden Schienen durch den noch darauf befind­lichen ersten Wagen seinerseits aufrecht, so läuft der zweite Wagen dem ersten nach, also unter Umständen ins falsche Gleis. Das gibt zwar auch einen Aufenthalt, weil er dann wieder her- ousgeholt werden muh, aber es ist natürlich nicht annähernd so schlimm wie eine Entgleisung.

In Hamm und auch auf anderen Verschiebe­bahnhöfen werden die Wagen, nachdem sie einige Zeit gelaufen sind, daraufhin beobachtet, wie schnell sie laufen. Vor die zu schnell lau­fenden wird ein Bremsschuh gelegt, der an einer bestimmten Stelle selbsttätig wieder herausfliegt <Dild3). Je schneller der Wagen läuft, desto weiter vor dieser Stelle wird der Schuh auf­gelegt, desto länger ist also der von ihm ver­ursachte Bremsweg. Das Arbeiten mit dem Bremsschuh ist aber doch immer noch etwas roh und ungenau. Man hat deshalb in Hamm an einem der Ablaufberge hinter der ersten Weiche am Stellwerk Gleisbremsen angebracht iDild 1), die vom Stellwerk aus mit Wasserdruck gesteuert werden. Eine solche Gleisbremse muh

Bild 3.

Bremsschuh

Rad

Abwurfvorrichtung für den Bremsschuh.

Die äußere Schiene des Gleises in der Fahrt­richtung von oben gesehen. Der von der Seite gezeichnete Bremsschuh wird am Punkt A oder rechts davon auf die Schiene gesetzt und vom Rad mitgenommen. An der Abwurfvorrichtung geht der Schuh den Weg des oberen Pfeils und fliegt am Ende der schräg gerichteten Schiene heraus, während das Rad geradeaus weiter­läuft.

man sich so denken: Reben jeder Schiene sind außen und innen etwa über drei Wagenlängen flache Eisenschienen angeordnet, die das Gleis etwas überragen und von den Seiten her gegen den unteren Teil der Radreifen gepreßt wer­den können. Kommt nun ein Wagen zu schnell, fv bremst ihn der Dremswärter durch Hebel, mit denen er das Zusammendrücken der Backen der Gleisbremse steuert, so weit ab, dah er mit der richtigen Geschwindigkeit in sein Gleis läuft. Die Beamten haben durch Hebung eine ge­naue Schätzung für die richtige Geschwindigkeit der Wagen. Der Erfinder der Gleisbremse, Reichsbahnrat Fröhlich, war übrigens bet der Vorführung selbst zugegen und gab Di > Erläuterungen. Auch das Ausland England, Amerika, Holland und die Schweiz verwenden seine Bremse bereits. Wir wären in ihrer 'Ver­wendung sicher auch schon weiter, wenn uns nicht der Versailler Vertrag das zu ihrer Be­schaffung nötige Geld entzöge.

Wie eine neuzeitlich eingerichtete Fabrik, so ruft auch dieser Bahnhof den Eindruck der Leere des Schlachtfeldes hervor. Insbesondere am Ab­laufberg mit den Gleisbremsen ist kaum noch ein Mann den Unbilden der Witterung aus- aeseht: aber abgesehen davon, ist der Eindruck bei der Besichtigung der gewesen, dah durch das glückliche Zusammenarbeiten mehrerer ziel- bewuhter Männer, unter denen insbesondere auch Reichsbahnoberrat Wagner genannt werden muh, eine technische Aufgabe in mustergültiger- Weise gelöst worden ist. Eine Krönung frei­lich fehlt dem Werk noch, das ist die Einführung einer selbsttätigen Kupplung, bei der sich zu- fammenstohende Wagen selbsttätig kuppeln. Dazu sind aber langwierige Verhandlungen zwischen allen europäischen Staaten erforderlich, die wohl namentlich deshalb schwierig sind, weil Deutsch­land auch auf diesem Gebiete führend ist: Denn Engländer und Franzosen können natürlich nicht gut eine deutsche Kupplung einführen: sie müh­ten ja dann zugeben, dah die Deutschen . . . . nein, das geht natürlich vorläufig wirklich nicht!

Amtsgericht Gießen.

* Gießen. 2. Juli. Ein Chauffeur wurde auf Grund einaehender Beweisaufnahme ent­sprechend dem Inhalt der Anklage überfuhrt, den Transport auf einer Eisenbahn (Strahen- bahn mit elektrischem Betrieb) in Gefahr gebracht zu haben, indem er anstatt einen in der Bahn- yofstrahe ihm entgegenfahrenden Wagen der Straßenbahn links zu überholen, bzw. bei dem Auftauchen eines Hindernisses einstweilen links anzuhalten, bis der Wagen die Weichenstelle vor dem Bayerischen Hof verlassen hatte^ ihn mit seinem nach dem Bahnhof fahrenden Kraft­

wagen rechts zu überholen versuchte und da­durch einen Zusammenstoß mit dem Wagen der elektrischen Bahn verursachte. Die Situation wurde hauptsächlich durch die Aussagen von Augenzeugen geklärt, die in sehr bezeichnender Weise bekundeten, der Angeklagte habe es nochpacken" wollen, d. h. der Chauffeur wollte, bevor der Wagen der elektrischen Dahn aus dem Kreuzungsgleise in das Hauptgleis gelangt war. durchaus noch zwischen dem Wagen und den Bordsteinen des rechten Fußsteigs hindurchfahren. Das gelang ihm nicht: er kollidierte mit ihm und richtete einen allerdings unbedeutenden Sach- chaden an. Den Wagenführer, der an das Schienengleis gebunden ist, traf kein Verschul­den: ihm stand das Dorfahrtsrecht zu; er hdtte auch vor dem Verlassen der Weiche Signal ge­geben. Als er sich von der Haltestelle an dem Bayrischen Hof" aus in Bewegung setzte, war der Autoführer so weit von ihm entfernt, daß dieser recht wohl noch die der Situation entspre­chenden Maßnahmen treffen konnte. Er mußte auch auf alle Fälle mit der alsbaldigen Weiter­fahrt des Wagens der elektrischen Bahn von der Haltestelle aus rechnen. Eine Geld­strafe erschien zur Sühne ausreichend.

Wirtschaft.

Die Erleichterung am Geldmarkt.

In Erwartung einer ziemlich raschen Ver­flüssigung des Marktes hatten die Danken am Ultimo bei der Reichsbank in der Hauptsache nur kurzfristige Wechsel rediskontiert, von denen - inzwischen bereits größere Beträge fällig waren. Da außerdem die Lombards weitgehend abge­deckt wurden, zeigt der Reichsbankausweis vom 6. Juli bereits deutlich die Gelderleichte­rung. Im einzelnen gingen die Bestände an Wechseln und Schecks um 154,9 Millionen auf auf 2688,1 Mill. M., die Lombardbestände um 114,4 auf 79,8 Mill. Mk. und die Bestände an Reichsschahwechseln um 47,7 auf 110,4 Mill. Mark zurück. Demgegenüber sind an Reichsbank­noten und Rentenbankscheinen 250,3 Mill. Mk. aus dem Verkehr zurückgeflossen. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen zusammen haben um 91,4 auf 2363,4 Mill. Mk. zugenom­men, davon die Goldbestände um 83,0 auf 1994,5 Millionen Mark. Die Deckung der Roten durch Gold allein besserte sich von 39,5 Proz.- in der Vorwoche auf 43,4 Prozent, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 47,0 auf 51,3 Proz. Das Zurückströmen der Deckungs­mittel, das allem Anschein nach noch fortdauert, ist offenbar die Reaktion auf die krisenhafte Zuspitzung während der Pariser Verhandlungen. Dazu kommt, daß die deutsche Handels­bilanz gegenwärtig ziemlich ausge­glichen ist. Bei einem Anhalten des Rück­stroms der Deckungsmittel rückt daher die ®e- sahr einer neuen Diskonterhöhung in immer weitere Ferne.

Kreditabkommen zwischen Waggonbau und Reichsbahn.

Zwischen der Wagenbau-Vereinigung und der Reichsbahn ist nunmehr das wie­derholt erörterte Kreditabkommen per­fekt geworden, nachdem die Verhandlungen der Wagenbau-Vereinigung mit dem Dankenkonsor- tium zum Abschluß gelangt sind. Die Höhe des Kredites ist in dem Kommunique zwar nicht an­gegeben, doch dürfte es sich, ba Die bisherigen Meldungen unwidersprochen geblieben sind, um Bestellungen für den Wagenbau im Werte von rund 1OO Millionen Mark handeln. Das Ab- tommen bedeutet, daß sich die Waggonin- dustrie bereit erklärt hat, der Dahn den Gegenwert von Aufträgen von rund hundert Millionen Mark zu stunden, bis eine Abdeckung des von der Industrie eingeräumten Kredits durch Beschaf­fung von Anleihemitteln seitens der Reichsbahn ermöglicht wird. In welcher Form die In­dustrie die Mittel-Beschaffung vornimmt, bzw. vorgenommen hat, ist noch nicht bekannt, es ist jedoch anzunehmen, daß die Finanzierung des Auftrags von den hinter den einzelnen Werken stehenden Banken stattfindet, daß also von diesen diejenigen Mittel bercitgestellt wer­den, die zur Ausführung des entsprechend ihrer Quote auf die Unternehmungen entfallenden Auf­traganteils notwendig sind. Die Danken wer­den den Abschluß um so lieber getätigt haben, als es sich bei den Reichsbahnbestellungen um ein unbedingt gewinnbringendes Geschäft handelt, das die finanzielle Lage der Waggonfabriken nur zu bessern vermag.

erst

Frankfurter Börse.

un- die

Süddeutsche Holzindustrie 21.-®., München. Die Generalversammlung geneh­migte den Abschluß mit 12 v. H. Dividende und beschloß Erhöhung des Aktienkapitals von 5 Millionen Mark, um bis zu 3 auf bis zu 8 Millionen Mark unter Ausschluß des gesetz­lichen Dezugsrechtes der Aktionäre. Zunächst wird eine Erhöhung um 1,5 Millionen Mark durch Ausgabe von 1500 auf den Inhaber lautender Stammaktien über je 100 Mark durchgeführt. Die neuen Aktien werden zum Kurse von 110 v. H. ausgegeben und sind ab 1. Januar 1929 dividendeberechtigt.

* Investmenttrust unter Beteili­gung der Deutschen Bank. Zu den an der Börse umlaufenden Gerüchten, wonach ein amerikanischer Investmenttrust unter Beteiligung der Deutschen Bank gegründet worden sei. er­fährt WTB.-Handelsdienst von genannter Seite, daß die Gerüchte insofern zutreffend seien, als es sich dabei um Anlagen in europäischen Effek­ten handele. Die Höhe des Kapitals stehe aber noch nicht fest. Rähere Einzelheiten sind r? Anfang nächster Woche zu erwarten.

Letzte Nachrichten.

Neuer Gprengstoffanschlag in Schleswig-Holstein.

Hamburg. 10. Juli. (WTV. Funkspruch.) Rach einer Meldung aus Riebuell ist dort heute früh auf das Wohnhaus des Landrats Skalweit ein Spreng ft offanfchlag verübt worden, durch welchen eine Wand des Hauses zum Einsturz gebracht wurde. Personen sind anscheinend nicht zu Schaden gekom­men. Don den Tatern fehlt jede Spur. Die behörd­liche Untersuchung der Angelegenheit ist sofort ein- geleitet worden.

Warenschmu "gel in Wilna.

Warschau. 10. Juli. (WTD. Funkspruch.) In Wilna sind große Betrügereien durch Zollschmuggel verüb! worden. 11 Zollbeamte und Kaufleute wurden verhaftet.

Frankfurt a. M.. 10. Juli. Tendenz: einheitlich. Im Dormittagsverkehr war Stimmung freundlich, da die Aufwärtsbe­wegung in Siemens und Rcichsbank anhielt. Die Umsätze waren aber ziemlich minimal, da Anregungen und Aufträge fehlten. Auch spä­ter, zu Beginn des offiziellen Marktes, war kaum eine Vermehrung der Orders festzustellen, so daß die Börse zu einer großen Lustlo- sigkeit und Zurückhaltung veranlaßt wurde. Das Geschäft bewegte sich daher wieder in den engsten Grenzen. Auch von einer Be­teiligung des Auslandes, sowie der Bankkund­schaft war kaum etwas zu bemerken. Die Kulisse schritt deshalb in verschiedenen Fällen zu Ab­gaben, so dah gegenüber der gestrigen Abend­börse die Kursentwicklung ziemlich uneinheitlich war: eine gewisse Widerstandsfähigkeit war aber unverkennbar. Rur in Siemens war die Umsatz-

zu billigerem Preise von Prooinzseite konnte nur chwcr untergebracht werden. Die Preise wurden mit Ausnahme von Roggen und von Roggenmehl hiervon kaum berührt. Weizenkleie lag ebenfalls etwas schwächer. Tendenz: still. Es wurden no­tiert: Weizen 26.25, Roggen 23.2523.50, Hafer (inl.) 23.2523.50, Mais 21.5021.75, Weizen­mehl 3838.25, Roagenmehl 31.7532.25, Weizen­kleie 11.75, Roggenkleie 13.

Dundfunkprogramm.

Donnerstag, 11. Juli.

6.30 Uhr: Moraengymnastik. 12.30: Schallplat­tenkonzert: Aus Werken von Joh. Brahms. 17.35 bis 18.35: Nach Köln: Konzert des Rundfunkorche­sters. 18.10 bis 18.30: Lesestundc. 18.30 bis 18.50: Bon Kassel:Grundelemente künstlerischer Gestal­tung der Gegenwart", Vortrag von Dr. van Kem­pen, Dozent für Kunstgeschichte und Vorstand des Kulturwissenschaftlichen Seminars an der Gewerbe- Hochschule Köthen. 18.50 bis 19.10:Die Wiener Genesis und ihre Wirkung auf die kunsthistorische Forschung: II. Die kunstgeschichtliche Forschung von Winckelmann bis Burckhardt", Vortrag von Alfred Conradi. 19.10 bis 19.30:Anagramme", Vortrag von Dr. Diilberg. 20 bis 21: Vom Deutschhaussaal Aschaffenburg: Konzert der Städtischen Singschule Aschaffenburg. 21: Wiederholung: Schnatter in der Sommerfrische.

Freitag, 12. Juli.

6.30 Uhr: Morgengymnastik. 12.15: Schallplat­tenkonzert: Orchesterkonzert des Philadelphia Sym- phoNie-Orchesters. 15.05 bis 15.35: Stunde der Ju- gend: Aus der Technik des Alltags, vorgetragen von Mittelschullehrer Hans Rößler:Der Staub". Für Kinder vom 10. Jahre ab. 16.35 bis 17.15: Hausfrauen-Nachmittag veranstaltet v. Frankfurter Hausfrauenverein. 17.15 bis 17.45: Vortragszyklus des Frauenverbandes Hessen-Nassau und Waldeck: Was bedeutet die Frau in der Kommunalvertre- tung?". Dortrag v. Direktorin Lill, Frankfurt a. M. 17.45 bis 18: Don Stuttgart: Nachmittagskonzert aus dem Stadtgarten. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.35 bis 18.45:Reifeeindriicke aus Lissabon und Madeira", Vortrag von Mathilde Meißel. 18.45 bis 19.05: Stunde des Südwestdeutschen Radioklubs. 19.05 bis 19.25: Briefkasten. 19.25 bis 19.45: Ste- nographischer Fortbildungskursus (Diktat von 60 Silben aufwärts). 19.45 bis 20.05: Zwanzig Mi­nuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 20.05 bis 20.15: Film-Wochenschau. 20.15: Von Stuttgart: Das Leben für den Zaren, Oper in vier Akten mit Epilog, Text von Baron Rosen. V

Samstag, 13. Juli.

6.30 Uhr: Morgengymnastik. 13.15: Schallplat­tenkonzert: Buntes Programm. 15.05 bis 15.35: Stunde der Jugend: Aus dem deuschen Lederkranz, Liedervorträge Frankfurter Schulen: Diesterweg- schule, Ginnheim. Mädchenchor unter Mitwirkung der Schülerkapelle Leitung: Lehrer Karl Jung. 16.15 bis 18: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.30 bis 19: Die Stunde des Arbeiters:Was will die Stunde des Arbei­ters?", Vortrag von Arbeitersekretär Misbach. 19 bis 20: Dom Städtischen Saalbau Darmstadt (an­läßlich des Zweiten hessischen Sängerbundesfestes): Konzert des Chors der Städt. Musikhochschule Mainz. 20 bis 20.30: Stunde des Frankfurter Bun­des für Volksbildung:Metalloeredlung", Vortrag von Dr. Robert Kahn, Edenkoben. 20.30 bis 21: Vom Städtischen Saalbau Darmstadt (anläßlich des Zweiten hessischen Sängerbundesfestes): Konzert der Vereinigten Männerchöre. 21 bis 22.30 hei­terer Abend Senff-Georgi. 22.30 bis 23.30: Konzert des Rheinischen Kornettquartetts. Anschließend bis 0.30: Tanzmusik.

tätigteit etwas lebhafter, bei einer Besserung von 1 Proz.: auch die übrigen Werte dieses Marktes lagen durchweg leicht erholt. Stärkeres Interesse bestand noch am Montanmarkt für Rheinische Braunkohlen mit plus 2.5 Proz., sonst waren hier zumeist leichte Rückgänge zu verzeichnen, nachdem schon gestern die Rachsrage nach diesen Werten stark nachgelassen hatte. Gut gehalten eröffneten Rheinstahl; Harpener mit minus 1,75 Prozent waren stärker gedrückt. Am Chemie- markt ließ die Umsahtätigkeit immer noch viel zu wünschen übrig. Farben lagen schon zur ersten Rotierung vernachlässigt, doch trat hier später eine geringfügige Erholung ein. Deutsche Erdöl bis 1 Proz. schwächer. Dankwerte lagen uneinheitlich, die Verluste und Gewinne hielten sich hier die Waage. Am Schiffahrtsmarkt war die Haltung geteilt. Hapag waren etwas nach­gebend, Rorddeutscher Lloyd, die schon gestern freundliche Tendenz hatten, Plus 1,5 Prozent. Salzdetfurth plus 1 Prozent. Etwas gefragt waren noch Süddeutsche Zucker und Vereinigte Glanzsiofs. die bis 1,5 Prozent anziehen konnten. Renten still. Deutsche und Ausländer etwas schwächer. 3m Derlaufe war das Geschäft in einigen Werten etwas lebhafter bei allgemein kleinen Besserungen. Besonders Farben mit pluS 1,5 Prozent fielen auf. Doch bestand bald wie- .6er Realisationsneigung, und die Gewinne wur­den teilweise wieder eingebüßt. Zum Teil lagen die Kurse noch um Bruchteile eines Prozentes unter Anfang. Siemens z. D. gaben 1 Prozent nach. Farben konnten ihren erzielten Gewinn halten. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7,5 Prozent unverändert Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1979, gegen Pfund 20,397, London gegen Kabel 4,8550, gegen Paris 123,94, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid 33,45, gegen Holland 12,0785.

Frankfurter Pferdcmarkt.

Frankfurt a.M., 9. Juli. Dem gestrigen Pferdemartt wurden insgesamt nur 480 Pferde, sowie einige Fohlen und Maultiere zum Verkauf zugeführt. Leichtere Gebrauchepferde wurden glatt gehandelt, ebenso Schlachttiere, welche im Preise anziehend waren. In schweren Arbeitspferden war der Handel schleppend, Luxuspferde wurden ab­gesehen van einigen Wagenpferden überhaupt nicht umgefetzt. Die Preisnot'.erungen deckten sich mit denen im Vormonat.

Franks:: rter Getreidebörse.

Frankfurt a.M., 10.Juli. (Drahtbericht des Gieß. Anz.") Der Produktenmarkt verkehrte heute in stiller Haltung. Die schwächeren Auslandnotic- rungen drückten stark auf die Stimmung, so daß Umsätze nur spärlich zustande kamen. Das Angebot

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Banknoten.

an. Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuß 8,5 Prozent.

angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschlostencn Dividende

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Belgrad Budapest. Bulgarien Lissabon .

Konstantia.

Athen. . .

Canaba .

»mft.-'Jtott. Lucu--Aires Brst.-Antw Christians. stopruhagen Stockholm - Hrlnngfors. dielten. . . London. . . Neuvork . . Paris.... Schwei; .. Spanien.

Japan . . . Mo de Jan Wien in D-- Orst- abgeft

Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

Berlin, 9. Juli

Geld

Brief

F-ranzosiiche 'Jioten.....

16,4:1

16,48

1 FC,26

168,94

Italienische Noten......

22,01

22,09

Norwegische Noten......

111,53

111.97

Deutsch ^esterr , a 100 Kronen

59,06

59,30

Rumänische Noten......

2,489

2,509

Schwedische Noten ......

112.23

112,67

Schweizer Noten .......

80,66

80,98

Spanische Noten.......

60,60

60.84

Tschechoslowakische Noten . .

12,395

12,455

Ungarische Noten......

72,89

73,19

grontsurt a M

Berlin

Lchluh Kurs

1 Uhi- Kur»

Lchluh- Kurs

Unfang- fture

Datum

9.7- |

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Schultheis Patzenhoser ... l:

Ber. Älonzstofs......

Rcllfloif Waldhos.....12

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Taiuiler Motoren ..... 0

Teutiche Majchinen-Fabrit . . 0

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Orenstein 4 Koppel.....5

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Frmits. Maschinell......6

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Heyliaenstaedt . ......0

3ungbanä..........<

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Mag...........10

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Boigt & Haeffner......8

Süd». Zucker........8

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163

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Dt. Ml.-Ablöl.-Schulv mit Aus los.-Rechien

fcetgl. ohne AuSlol.-Rechte

?% Franst. Goldvf. un-

tünvbar bis 1932

154% Rheinische Cno.-Cant Clou. Goldpi.

S.ii.G. 6ba. BorlriegS-Obligotion. rückzahlbar 1932

<% Schwei). BundeSb.-Ani..

1% Oesierreichijche Golbrte.. . .

4,20% Oesterr. Silberne.

4% Oesterreich, einheitl. Ohe.

4% Ungarische Wolbtie.

4% Ungarische Siaaisr. v. 1910 l'/i% öevgl. von 1913 4% Ungarische Kronenrte.. . 1% Tun. Hollanieihe v. 1911 4% Tückische Bagdadbahn-Anl..

Serie 1 ...

4% desgl. Serie 11......

l% {Rumänen convert. Rte. . . IV,% Rumänen (BolbanL von 1913

ttllp. Deutsche Eilenbahn . . 4% bamburg-Amerila Paket ... 8 yainb.-Südam. Damvsick». . . 8 öansa Dampsschiis . . 10

Korddeuischer Lloyd.....8

ilstg. Deutsche Creditanst. . . 10 Äarmer Bankverein ... 10 Berliner Hanveldgesellsch. - 12

Sommer»- uni, Privat-Bonk 11 Darmst. u. Nationaldank 12

Deutsche Bank .....10

Diskonto-Gesestschost Ant.. - IC Dresdner Bank ... t(

Äitleldeustche Sreditbaal ... 9 Ölelol Ibant.........-

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77

89,5

127,5

118,5

139 148,25

124,25

102,25

301

129.75

410

233,25

89.5

127,5

77 119,25

143 135,65 149,25 140,75

221 112,13 136,25

125

137,75 89,75 169,13

103 299,25 130,5

109,25

69,9 248,25 250,75 409,5

233,75

77 69,25 127,25

118,9

143,5 139 148

220,5 111,25 135,75

125

137,75

89

109,25 102,75

130,75

109,13

69,5

244,9

409,75

233,5

78,5

89,75

9. Juli

10. Juli

Ämckiche Notierung tteld i Brie,

Amtliche Notierung i^elv Briet

168,53

168,87

168.47

168,81

1,759

1.763

1,760

1.764

58,28

58,40

53,275

58,395

111,81

112,03

111,79

112,01

111,47

111,99

111,75

111,97

112,42

112,64

112.44

112,66

10,54

10,56

10,543

10,563

21,945

21,985

21,95

21,99

20,355

20.395

20,35

20.39

4,1945

4,2025

4,195

4,203

16,42

16,46

16,415

16,455

80.655

80.815

80,66

80,82

60,81

60,93

60,82

60,94

1,890

1,894

1,910

1,914

0,497

0,409

0,4985

0,4985

58,995

59,115

59,00

59,12

12,415

12,435

12,412

12,432

7,365

7,379

7.362

7,379

73,09

73,23

73.12

73,26

3,032

3,038

3,027

3,033

18,73

18,77

18,73

18,77

81,39

81,55

81,35

81.51

2,023

2,027

2,008

2,012

5,43

5,45

5,42

5,43

4,165

4.173

4.168

4,174

4,036

4.044

4,035

4.044

20,88

20,92

20,87

20,91

Berlin, 9. Juli

Geld

Brief

''imrrilnnnrfie Noten . . . . .

4,174

4,194

Belgische Noten

58,28

58,52

Dänische Noten ......

111,56

112,00

Englische Noten........

20,31

20,39