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die Isolierst recke verläßt. Kommt der zweite Wagen zu früh, hält er also die Verbindung der beiden Schienen durch den noch darauf befindlichen ersten Wagen seinerseits aufrecht, so läuft der zweite Wagen dem ersten nach, also unter Umständen ins falsche Gleis. Das gibt zwar auch einen Aufenthalt, weil er dann wieder her- ousgeholt werden muh, aber es ist natürlich nicht annähernd so schlimm wie eine Entgleisung.
In Hamm — und auch auf anderen Verschiebebahnhöfen — werden die Wagen, nachdem sie einige Zeit gelaufen sind, daraufhin beobachtet, wie schnell sie laufen. Vor die zu schnell laufenden wird ein Bremsschuh gelegt, der an einer bestimmten Stelle selbsttätig wieder herausfliegt <Dild3). Je schneller der Wagen läuft, desto weiter vor dieser Stelle wird der Schuh aufgelegt, desto länger ist also der von ihm verursachte Bremsweg. Das Arbeiten mit dem Bremsschuh ist aber doch immer noch etwas roh und ungenau. Man hat deshalb in Hamm an einem der Ablaufberge hinter der ersten Weiche am Stellwerk Gleisbremsen angebracht iDild 1), die vom Stellwerk aus mit Wasserdruck gesteuert werden. Eine solche Gleisbremse muh
Bild 3.
Bremsschuh
Rad
Abwurfvorrichtung für den Bremsschuh.
Die äußere Schiene des Gleises in der Fahrtrichtung von oben gesehen. Der von der Seite gezeichnete Bremsschuh wird am Punkt A oder rechts davon auf die Schiene gesetzt und vom Rad mitgenommen. An der Abwurfvorrichtung geht der Schuh den Weg des oberen Pfeils und fliegt am Ende der schräg gerichteten Schiene heraus, während das Rad geradeaus weiterläuft.
man sich so denken: Reben jeder Schiene sind außen und innen etwa über drei Wagenlängen flache Eisenschienen angeordnet, die das Gleis etwas überragen und von den Seiten her gegen den unteren Teil der Radreifen gepreßt werden können. Kommt nun ein Wagen zu schnell, fv bremst ihn der Dremswärter durch Hebel, mit denen er das Zusammendrücken der Backen der Gleisbremse steuert, so weit ab, dah er mit der richtigen Geschwindigkeit in sein Gleis läuft. Die Beamten haben durch Hebung eine genaue Schätzung für die richtige Geschwindigkeit der Wagen. Der Erfinder der Gleisbremse, Reichsbahnrat Fröhlich, war übrigens bet der Vorführung selbst zugegen und gab Di > Erläuterungen. Auch das Ausland — England, Amerika, Holland und die Schweiz — verwenden seine Bremse bereits. Wir wären in ihrer 'Verwendung sicher auch schon weiter, wenn uns nicht der Versailler Vertrag das zu ihrer Beschaffung nötige Geld entzöge.
Wie eine neuzeitlich eingerichtete Fabrik, so ruft auch dieser Bahnhof den Eindruck der Leere des Schlachtfeldes hervor. Insbesondere am Ablaufberg mit den Gleisbremsen ist kaum noch ein Mann den Unbilden der Witterung aus- aeseht: aber abgesehen davon, ist der Eindruck bei der Besichtigung der gewesen, dah durch das glückliche Zusammenarbeiten mehrerer ziel- bewuhter Männer, unter denen insbesondere auch Reichsbahnoberrat Wagner genannt werden muh, eine technische Aufgabe in mustergültiger- Weise gelöst worden ist. Eine Krönung freilich fehlt dem Werk noch, das ist die Einführung einer selbsttätigen Kupplung, bei der sich zu- fammenstohende Wagen selbsttätig kuppeln. Dazu sind aber langwierige Verhandlungen zwischen allen europäischen Staaten erforderlich, die wohl namentlich deshalb schwierig sind, weil Deutschland auch auf diesem Gebiete führend ist: Denn Engländer und Franzosen können natürlich nicht gut eine deutsche Kupplung einführen: sie mühten ja dann zugeben, dah die Deutschen . . . . — nein, das geht natürlich vorläufig wirklich nicht!
Amtsgericht Gießen.
* Gießen. 2. Juli. Ein Chauffeur wurde auf Grund einaehender Beweisaufnahme entsprechend dem Inhalt der Anklage überfuhrt, den Transport auf einer Eisenbahn (Strahen- bahn mit elektrischem Betrieb) in Gefahr gebracht zu haben, indem er anstatt einen in der Bahn- yofstrahe ihm entgegenfahrenden Wagen der Straßenbahn links zu überholen, bzw. bei dem Auftauchen eines Hindernisses einstweilen links anzuhalten, bis der Wagen die Weichenstelle vor dem Bayerischen Hof verlassen hatte^ ihn mit seinem nach dem Bahnhof fahrenden Kraft
wagen rechts zu überholen versuchte und dadurch einen Zusammenstoß mit dem Wagen der elektrischen Bahn verursachte. Die Situation wurde hauptsächlich durch die Aussagen von Augenzeugen geklärt, die in sehr bezeichnender Weise bekundeten, der Angeklagte habe es noch „packen" wollen, d. h. der Chauffeur wollte, bevor der Wagen der elektrischen Dahn aus dem Kreuzungsgleise in das Hauptgleis gelangt war. durchaus noch zwischen dem Wagen und den Bordsteinen des rechten Fußsteigs hindurchfahren. Das gelang ihm nicht: er kollidierte mit ihm und richtete einen allerdings unbedeutenden Sach- chaden an. Den Wagenführer, der an das Schienengleis gebunden ist, traf kein Verschulden: ihm stand das Dorfahrtsrecht zu; er hdtte auch vor dem Verlassen der Weiche Signal gegeben. Als er sich von der Haltestelle an dem „Bayrischen Hof" aus in Bewegung setzte, war der Autoführer so weit von ihm entfernt, daß dieser recht wohl noch die der Situation entsprechenden Maßnahmen treffen konnte. Er mußte auch auf alle Fälle mit der alsbaldigen Weiterfahrt des Wagens der elektrischen Bahn von der Haltestelle aus rechnen. Eine Geldstrafe erschien zur Sühne ausreichend.
Wirtschaft.
Die Erleichterung am Geldmarkt.
In Erwartung einer ziemlich raschen Verflüssigung des Marktes hatten die Danken am Ultimo bei der Reichsbank in der Hauptsache nur kurzfristige Wechsel rediskontiert, von denen - inzwischen bereits größere Beträge fällig waren. Da außerdem die Lombards weitgehend abgedeckt wurden, zeigt der Reichsbankausweis vom 6. Juli bereits deutlich die Gelderleichterung. Im einzelnen gingen die Bestände an Wechseln und Schecks um 154,9 Millionen auf auf 2688,1 Mill. M., die Lombardbestände um 114,4 auf 79,8 Mill. Mk. und die Bestände an Reichsschahwechseln um 47,7 auf 110,4 Mill. Mark zurück. Demgegenüber sind an Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen 250,3 Mill. Mk. aus dem Verkehr zurückgeflossen. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen zusammen haben um 91,4 auf 2363,4 Mill. Mk. zugenommen, davon die Goldbestände um 83,0 auf 1994,5 Millionen Mark. Die Deckung der Roten durch Gold allein besserte sich von 39,5 Proz.- in der Vorwoche auf 43,4 Prozent, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 47,0 auf 51,3 Proz. Das Zurückströmen der Deckungsmittel, das allem Anschein nach noch fortdauert, ist offenbar die Reaktion auf die krisenhafte Zuspitzung während der Pariser Verhandlungen. Dazu kommt, daß die deutsche Handelsbilanz gegenwärtig ziemlich ausgeglichen ist. Bei einem Anhalten des Rückstroms der Deckungsmittel rückt daher die ®e- sahr einer neuen Diskonterhöhung in immer weitere Ferne.
Kreditabkommen zwischen Waggonbau und Reichsbahn.
Zwischen der Wagenbau-Vereinigung und der Reichsbahn ist nunmehr das wiederholt erörterte Kreditabkommen perfekt geworden, nachdem die Verhandlungen der Wagenbau-Vereinigung mit dem Dankenkonsor- tium zum Abschluß gelangt sind. Die Höhe des Kredites ist in dem Kommunique zwar nicht angegeben, doch dürfte es sich, ba Die bisherigen Meldungen unwidersprochen geblieben sind, um Bestellungen für den Wagenbau im Werte von rund 1OO Millionen Mark handeln. Das Ab- tommen bedeutet, daß sich die Waggonin- dustrie bereit erklärt hat, der Dahn den Gegenwert von Aufträgen von rund hundert Millionen Mark zu stunden, bis eine Abdeckung des von der Industrie eingeräumten Kredits durch Beschaffung von Anleihemitteln seitens der Reichsbahn ermöglicht wird. In welcher Form die Industrie die Mittel-Beschaffung vornimmt, bzw. vorgenommen hat, ist noch nicht bekannt, es ist jedoch anzunehmen, daß die Finanzierung des Auftrags von den hinter den einzelnen Werken stehenden Banken stattfindet, daß also von diesen diejenigen Mittel bercitgestellt werden, die zur Ausführung des entsprechend ihrer Quote auf die Unternehmungen entfallenden Auftraganteils notwendig sind. Die Danken werden den Abschluß um so lieber getätigt haben, als es sich bei den Reichsbahnbestellungen um ein unbedingt gewinnbringendes Geschäft handelt, das die finanzielle Lage der Waggonfabriken nur zu bessern vermag.
erst
Frankfurter Börse.
un- die
• Süddeutsche Holzindustrie 21.-®., München. Die Generalversammlung genehmigte den Abschluß mit 12 v. H. Dividende und beschloß Erhöhung des Aktienkapitals von 5 Millionen Mark, um bis zu 3 auf bis zu 8 Millionen Mark unter Ausschluß des gesetzlichen Dezugsrechtes der Aktionäre. Zunächst wird eine Erhöhung um 1,5 Millionen Mark durch Ausgabe von 1500 auf den Inhaber lautender Stammaktien über je 100 Mark durchgeführt. Die neuen Aktien werden zum Kurse von 110 v. H. ausgegeben und sind ab 1. Januar 1929 dividendeberechtigt.
* Investmenttrust unter Beteiligung der Deutschen Bank. Zu den an der Börse umlaufenden Gerüchten, wonach ein amerikanischer Investmenttrust unter Beteiligung der Deutschen Bank gegründet worden sei. erfährt WTB.-Handelsdienst von genannter Seite, daß die Gerüchte insofern zutreffend seien, als es sich dabei um Anlagen in europäischen Effekten handele. Die Höhe des Kapitals stehe aber noch nicht fest. Rähere Einzelheiten sind r? Anfang nächster Woche zu erwarten.
Letzte Nachrichten.
Neuer Gprengstoffanschlag in Schleswig-Holstein.
Hamburg. 10. Juli. (WTV. Funkspruch.) Rach einer Meldung aus Riebuell ist dort heute früh auf das Wohnhaus des Landrats Skalweit ein Spreng ft offanfchlag verübt worden, durch welchen eine Wand des Hauses zum Einsturz gebracht wurde. Personen sind anscheinend nicht zu Schaden gekommen. Don den Tatern fehlt jede Spur. Die behördliche Untersuchung der Angelegenheit ist sofort ein- geleitet worden.
Warenschmu "gel in Wilna.
Warschau. 10. Juli. (WTD. Funkspruch.) In Wilna sind große Betrügereien durch Zollschmuggel verüb! worden. 11 Zollbeamte und Kaufleute wurden verhaftet.
Frankfurt a. M.. 10. Juli. Tendenz: einheitlich. — Im Dormittagsverkehr war Stimmung freundlich, da die Aufwärtsbewegung in Siemens und Rcichsbank anhielt. Die Umsätze waren aber ziemlich minimal, da Anregungen und Aufträge fehlten. Auch später, zu Beginn des offiziellen Marktes, war kaum eine Vermehrung der Orders festzustellen, so daß die Börse zu einer großen Lustlo- sigkeit und Zurückhaltung veranlaßt wurde. Das Geschäft bewegte sich daher wieder in den engsten Grenzen. Auch von einer Beteiligung des Auslandes, sowie der Bankkundschaft war kaum etwas zu bemerken. Die Kulisse schritt deshalb in verschiedenen Fällen zu Abgaben, so dah gegenüber der gestrigen Abendbörse die Kursentwicklung ziemlich uneinheitlich war: eine gewisse Widerstandsfähigkeit war aber unverkennbar. Rur in Siemens war die Umsatz-
zu billigerem Preise von Prooinzseite konnte nur chwcr untergebracht werden. Die Preise wurden mit Ausnahme von Roggen und von Roggenmehl hiervon kaum berührt. Weizenkleie lag ebenfalls etwas schwächer. Tendenz: still. — Es wurden notiert: Weizen 26.25, Roggen 23.25—23.50, Hafer (inl.) 23.25—23.50, Mais 21.50—21.75, Weizenmehl 38—38.25, Roagenmehl 31.75—32.25, Weizenkleie 11.75, Roggenkleie 13.
Dundfunkprogramm.
Donnerstag, 11. Juli.
6.30 Uhr: Moraengymnastik. 12.30: Schallplattenkonzert: Aus Werken von Joh. Brahms. 17.35 bis 18.35: Nach Köln: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.10 bis 18.30: Lesestundc. 18.30 bis 18.50: Bon Kassel: „Grundelemente künstlerischer Gestaltung der Gegenwart", Vortrag von Dr. van Kempen, Dozent für Kunstgeschichte und Vorstand des Kulturwissenschaftlichen Seminars an der Gewerbe- Hochschule Köthen. 18.50 bis 19.10: „Die Wiener Genesis und ihre Wirkung auf die kunsthistorische Forschung: II. Die kunstgeschichtliche Forschung von Winckelmann bis Burckhardt", Vortrag von Alfred Conradi. 19.10 bis 19.30: „Anagramme", Vortrag von Dr. Diilberg. 20 bis 21: Vom Deutschhaussaal Aschaffenburg: Konzert der Städtischen Singschule Aschaffenburg. 21: Wiederholung: Schnatter in der Sommerfrische.
Freitag, 12. Juli.
6.30 Uhr: Morgengymnastik. 12.15: Schallplattenkonzert: Orchesterkonzert des Philadelphia Sym- phoNie-Orchesters. 15.05 bis 15.35: Stunde der Ju- gend: Aus der Technik des Alltags, vorgetragen von Mittelschullehrer Hans Rößler: „Der Staub". — Für Kinder vom 10. Jahre ab. 16.35 bis 17.15: Hausfrauen-Nachmittag veranstaltet v. Frankfurter Hausfrauenverein. 17.15 bis 17.45: Vortragszyklus des Frauenverbandes Hessen-Nassau und Waldeck: „Was bedeutet die Frau in der Kommunalvertre- tung?". Dortrag v. Direktorin Lill, Frankfurt a. M. 17.45 bis 18: Don Stuttgart: Nachmittagskonzert aus dem Stadtgarten. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.35 bis 18.45: „Reifeeindriicke aus Lissabon und Madeira", Vortrag von Mathilde Meißel. 18.45 bis 19.05: Stunde des Südwestdeutschen Radioklubs. 19.05 bis 19.25: Briefkasten. 19.25 bis 19.45: Ste- nographischer Fortbildungskursus (Diktat von 60 Silben aufwärts). 19.45 bis 20.05: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 20.05 bis 20.15: Film-Wochenschau. 20.15: Von Stuttgart: Das Leben für den Zaren, Oper in vier Akten mit Epilog, Text von Baron Rosen. V
Samstag, 13. Juli.
6.30 Uhr: Morgengymnastik. 13.15: Schallplattenkonzert: Buntes Programm. 15.05 bis 15.35: Stunde der Jugend: Aus dem deuschen Lederkranz, Liedervorträge Frankfurter Schulen: Diesterweg- schule, Ginnheim. Mädchenchor unter Mitwirkung der Schülerkapelle — Leitung: Lehrer Karl Jung. 16.15 bis 18: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.30 bis 19: Die Stunde des Arbeiters: „Was will die Stunde des Arbeiters?", Vortrag von Arbeitersekretär Misbach. 19 bis 20: Dom Städtischen Saalbau Darmstadt (anläßlich des Zweiten hessischen Sängerbundesfestes): Konzert des Chors der Städt. Musikhochschule Mainz. 20 bis 20.30: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung: „Metalloeredlung", Vortrag von Dr. Robert Kahn, Edenkoben. 20.30 bis 21: Vom Städtischen Saalbau Darmstadt (anläßlich des Zweiten hessischen Sängerbundesfestes): Konzert der Vereinigten Männerchöre. 21 bis 22.30 heiterer Abend Senff-Georgi. 22.30 bis 23.30: Konzert des Rheinischen Kornettquartetts. Anschließend bis 0.30: Tanzmusik.
tätigteit etwas lebhafter, bei einer Besserung von 1 Proz.: auch die übrigen Werte dieses Marktes lagen durchweg leicht erholt. Stärkeres Interesse bestand noch am Montanmarkt für Rheinische Braunkohlen mit plus 2.5 Proz., sonst waren hier zumeist leichte Rückgänge zu verzeichnen, nachdem schon gestern die Rachsrage nach diesen Werten stark nachgelassen hatte. Gut gehalten eröffneten Rheinstahl; Harpener mit minus 1,75 Prozent waren stärker gedrückt. Am Chemie- markt ließ die Umsahtätigkeit immer noch viel zu wünschen übrig. Farben lagen schon zur ersten Rotierung vernachlässigt, doch trat hier später eine geringfügige Erholung ein. Deutsche Erdöl bis 1 Proz. schwächer. Dankwerte lagen uneinheitlich, die Verluste und Gewinne hielten sich hier die Waage. Am Schiffahrtsmarkt war die Haltung geteilt. Hapag waren etwas nachgebend, Rorddeutscher Lloyd, die schon gestern freundliche Tendenz hatten, Plus 1,5 Prozent. Salzdetfurth plus 1 Prozent. Etwas gefragt waren noch Süddeutsche Zucker und Vereinigte Glanzsiofs. die bis 1,5 Prozent anziehen konnten. Renten still. Deutsche und Ausländer etwas schwächer. 3m Derlaufe war das Geschäft in einigen Werten etwas lebhafter bei allgemein kleinen Besserungen. Besonders Farben mit pluS 1,5 Prozent fielen auf. Doch bestand bald wie- .6er Realisationsneigung, und die Gewinne wurden teilweise wieder eingebüßt. Zum Teil lagen die Kurse noch um Bruchteile eines Prozentes unter Anfang. Siemens z. D. gaben 1 Prozent nach. Farben konnten ihren erzielten Gewinn halten. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7,5 Prozent unverändert Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1979, gegen Pfund 20,397, London gegen Kabel 4,8550, gegen Paris 123,94, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid 33,45, gegen Holland 12,0785.
Frankfurter Pferdcmarkt.
Frankfurt a.M., 9. Juli. Dem gestrigen Pferdemartt wurden insgesamt nur 480 Pferde, sowie einige Fohlen und Maultiere zum Verkauf zugeführt. Leichtere Gebrauchepferde wurden glatt gehandelt, ebenso Schlachttiere, welche im Preise anziehend waren. In schweren Arbeitspferden war der Handel schleppend, Luxuspferde wurden — abgesehen van einigen Wagenpferden — überhaupt nicht umgefetzt. Die Preisnot'.erungen deckten sich mit denen im Vormonat.
Franks:: rter Getreidebörse.
Frankfurt a.M., 10.Juli. (Drahtbericht des „Gieß. Anz.") Der Produktenmarkt verkehrte heute in stiller Haltung. Die schwächeren Auslandnotic- rungen drückten stark auf die Stimmung, so daß Umsätze nur spärlich zustande kamen. Das Angebot
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Banknoten.
an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuß 8,5 Prozent.
angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschlostencn Dividende
den S
Belgrad • Budapest. Bulgarien Lissabon .
Konstantia.
Athen. . .
Canaba .
»mft.-'Jtott. Lucu--Aires Brst.-Antw Christians. stopruhagen Stockholm - Hrlnngfors. dielten. . . London. . . Neuvork . . Paris.... Schwei; .. Spanien.
Japan . . . Mo de Jan Wien in D-- Orst- abgeft
Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
Berlin, 9. Juli
Geld
Brief
F-ranzosiiche 'Jioten.....
16,4:1
16,48
1 FC,26
168,94
Italienische Noten......
22,01
22,09
Norwegische Noten......
111,53
111.97
Deutsch ^esterr , a 100 Kronen
59,06
59,30
Rumänische Noten......
2,489
2,509
Schwedische Noten ......
112.23
112,67
Schweizer Noten .......
80,66
80,98
Spanische Noten.......
60,60
60.84
Tschechoslowakische Noten . .
12,395
12,455
Ungarische Noten......
72,89
73,19
grontsurt a M
Berlin
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Datum
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1% Oesierreichijche Golbrte.. . .
4,20% Oesterr. Silberne.
4% Oesterreich, einheitl. Ohe.
4% Ungarische Wolbtie.
4% Ungarische Siaaisr. v. 1910 l'/i% öevgl. von 1913 4% Ungarische Kronenrte.. . 1% Tun. Hollanieihe v. 1911 4% Tückische Bagdadbahn-Anl..
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ttllp. Deutsche Eilenbahn . . 4% bamburg-Amerila Paket ... 8 yainb.-Südam. Damvsick». . . 8 öansa Dampsschiis . . 10
Korddeuischer Lloyd.....8
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Diskonto-Gesestschost Ant.. - IC Dresdner Bank ... t(
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Rheinische Braunkohlen. . Rheinsiahi . . - s-'/.Ia Niebeck Montan.....
Bereinigte Stahlt». . • • Olavi Minen......
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250,5
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89,5
127,5
118,5
139 148,25
124,25
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129.75
410
233,25
89.5
127,5
77 119,25
143 135,65 149,25 140,75
221 112,13 136,25
125
137,75 89,75 169,13
103 299,25 130,5
109,25
69,9 248,25 250,75 409,5
233,75
77 69,25 127,25
118,9
143,5 139 148
220,5 111,25 135,75
125
137,75
89
109,25 102,75
130,75
109,13
69,5
244,9
409,75
233,5
78,5
89,75
9. Juli
10. Juli
Ämckiche Notierung tteld i Brie,
Amtliche Notierung i^elv Briet
168,53
168,87
168.47
168,81
1,759
1.763
1,760
1.764
58,28
58,40
53,275
58,395
111,81
112,03
111,79
112,01
111,47
111,99
111,75
111,97
112,42
112,64
112.44
112,66
10,54
10,56
10,543
10,563
21,945
21,985
21,95
21,99
20,355
20.395
20,35
20.39
4,1945
4,2025
4,195
4,203
16,42
16,46
16,415
16,455
80.655
80.815
80,66
80,82
60,81
60,93
60,82
60,94
1,890
1,894
1,910
1,914
0,497
0,409
0,4985
0,4985
58,995
59,115
59,00
59,12
12,415
12,435
12,412
12,432
7,365
7,379
7.362
7,379
73,09
73,23
73.12
73,26
3,032
3,038
3,027
3,033
18,73
18,77
18,73
18,77
81,39
81,55
81,35
81.51
2,023
2,027
2,008
2,012
5,43
5,45
5,42
5,43
4,165
4.173
4.168
4,174
4,036
4.044
4,035
4.044
20,88
20,92
20,87
20,91
Berlin, 9. Juli
Geld
Brief
''imrrilnnnrfie Noten . . . . .
4,174
4,194
Belgische Noten
58,28
58,52
Dänische Noten ......
111,56
112,00
Englische Noten........
20,31
20,39


